nr. 205 Krübattsgave
185. Zahrgang
Donnerstag, Sl.August ^55
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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigetäeil Ernst Dlumschein unbNk denAn- zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in Mienen
Der Auftakt des Nürnberger Neichsparteitags.
Nürnberg begrüßt den Führer und die Teilnehmer des Reichsparieitages in seinen Mauern.
SiealteReichsstadtimZeslschmuck Tas Verdienst des Gaues Franken wird belohnt.
Nürnberg, 30. Aug. (ZU.) Der Reichsparteitag der NSDAP, nahm am heutigen Mittwochabend mit dem Empfang des Führers, der Spitzen der Partei und des bayerischen Staates durch die Stadt- v e r iv a l t u n g im alten historischen Rathaus- saal seinen Anfang. Der Führer hat bekanntlich bestimmt, dass die Reichsparteitage in Zukunft jetzt in Nürnberg abgehalten werden, in dieser herrlichen alten urdeutschen Stadt, die man einst des Reiches Schmuckkästlein nannte. Nürnberg, das früher die Reichskleinodien auf- bewahrte, in dessen Mauern die alten deutschen Kaiser die Reichstage abhicltcn, das im deutschen Kunstleben eine so große Rolle spielte, hat damit eine politische Hervorhebung vor allen anderen deutschen Städten erfahren, die als eine Anerkennung für die von dem Gau,Franken im Kampf für den Nationalsozialismus geleistete vorbildliche Arbeit gewertet werden kann. Der Gau Franken ist unter Streichers Führung der stärkste Gau der NSDAP, geworden. Der erste Parteitag im nationalsozialistischen Deutschland fällt zusammen mit der Jahrzehntfeier des ersten großen nationalen Aufbruchs am 2. S e p t c m b e r 19 2 3, als Adolf Hitler auf dem Hauptmarkt in Nürnberg, dem jetzigen Adolf-Hitlcr-Platz, den ersten Aufmarsch aller nationalsozialistischen Verbände abnahm.
Dieser Deutsche Tag von 1923 nimmt in der Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung einen ganz besonderen Platz ein. Damals prägte Hitler das Wort: Man müsse jedem dasGesetzderVater- landsliebe aufzwingen, denn die nationale Linie sei Basis für die Einigung. Heute ist das deutsche Volk einig. Der Parteihader ist erloschen. Aus allen Teilen des Reiches sind deutsche Menschen ohne Unterschied des Ranges und des Standes nach Nürnberg geeilt, um diese Einigkeit zu bekunden. Das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben Nürnbergs dreht sich seit vielen Wochen um den Reichsparteitag. Die Bevölkerung hat in grenzenloser Freude mit Arbeit und Opferwilligkeil sich an den Vorbereitungen beteiligt. Nun ist das Werk vollendet.
Ein Fahnenmeer am Hauptbahnhof.
In einem nie gesehenen Schmuck prangt die alte freie Reichsstadt. Schon der große Haupt- b a h n h o f, auf dem die 189 Sonderzüge der politischen Organisation anrollen — SA., SS. und HF. werden weiter draußen auf den Vor- ortbahnhöfen möglichst nahe bei ihren Lagern ausgcladcn — läßt ahnen, mit welcher Liebe man die braunen Kolonnen in der alten Reichsstadt empfängt. Noch werden für die. großartige Ausschmückung des Weges, den die Sonderzugtcilnehmer vom Bahnhof bis zu dem dort nntergebrachten Quartieramt nehmen werden, die letzten Vorbereitungen getroffen. Ganze Wagenladungen mit Tannenzwci- gen sind ausgcladcn worden und füllen die Halle mit würzigem Tannenduft. 20 junge Mädchen sind mit Liebe und Begeisterung an der Arbeit, um Girlanden daraus zu binden, die die Vorhalle ausschmückcn werden. Die lange Front des Hauptbahnhofs schmücken meterlange Flaggen. Die Reichsfahnen, die weißblaue bayerische Flagge und die Nürnberger rotweitze Stadtfahne.
Für die Emigfeil des Volkes - für die Stärke des Reiches.
Der Leitspruch des Parteitages.
Zwischen dem Haupteingang und dem gewaltigen Reiterstandbild des Prinzregenten Luitpold von Bayern grüßt den Ankommenden, umgeben von einem Meer riesiger Flaggen, die von hohen weißen Masten wehen, der Leitspruch dieses ersten Parteitages nach der Machtergreifung: „Für die Einigkeit des Volkes, für die Stärke L e s R e i ch e s". Das silberne Hoheitszeichen an der Spitze des Mastes erglänzt im Sonnenschein eines prächtigen Sommertages. Der erste Blick hinüber über den Bahnhofsplatz fällt auf den gewaltigen Rundturm am Königstor, von dem das Banner des Dritten Reiches weht. Während des Parteitages werden nach Einbruch der Dämmerung die die Alt- ftadt mit ihrem Mauerring umgebenden vier mächtigen Rundtürme von Scheinwerfern ange- strahlt, die die monumentale Wirkung dieser Bastionen erhöhen. Die hohen Eisengerüste des P o st ° Neubaues am Bahnhof sind über und über mit Hakenkreuzflaggen bedeckt.
Die Quartiere per Führer.
Das Pressehauptguartier befindet sich in dem am Bahnbpf gelegenen Hotel „Württemberger Hof". Der Stabschef der SA., Röhm, hat im Grandhotel sein Quartier aufgeschlagen. Die Führung der Hitlerjugend hat im Zentralhotel Unterkunft gefunden. In der Frauentorschule sitzt die
Organisationsleitung des Parteitages unter Führung von Reichsinspekteur Schmeer, der zusammen mit dem Stabschef der PO^Dr. Ley, die riesige Arbeit der Organisation des Parteitages schon seit Wochen zu bewältigen hat. Hier herrscht ein Treiben, wie in einem Ameisenhaufen. Der Fühürüeür wird auchdiesmal wieder dem Hotel „Deutscher Hof", das prächtig geschmückt ist, wie immer, einen Besuch abstatten, im übrigen aber im Lager seiner SA. weilen. Von zwei gegenüberliegenden Hotels in der Äönigsstraße weht die italienische Trikolore. Hier haben die faschistischen Abordnungen zum Parteitag Wohnung genommen.
In Nürnbergs Altstadt.
In der Altstadt ist kein Haus und kein Laden ohne Blumen und Flaggen. Guirlanden und Kränze sind über die Straßen gespannt und hängen aus den Fenstern, ost geziert mit dem Bild des Führers und dem großen Hoheitszeichen. Jeder Kitsch ist sorgsam vermieden. Die historisch besonders beachtenswerten Gebäude sind mit den alten Nürnberger Stadtslaggcn geschmückt, ein herrliches Bild. Autos mit den Erkennungszeichen aller deutschen Länder durchfahren die winkligen Straßen. Aus vielen Fenstern sind auch rote mit Goldstreifen gezierte Teppiche gehängt. lieber dem Adolf-Hitler-Platz, den früheren Hauptmarkt, auf dem der Führer den Vorbeimarsch seiner SA., SS. und des Stahlhelms am Sonntag abnehmen wird, dröhnen noch die Hammerschläge. Hier ist die zehntausend Ehrengäste fassende Tribüne in einem mächtigen offenen Viereck ausgestellt. Von Stunde zu Stunde wächst der Strom der Ankommenden. Nicht lange mehr wird es dauern, und die ganze Stadt ist ein einziges freudiges Menschenmeer.
Die Glocken läuten den Parteitag ein.
In Erwartung des Führers.
Um 20 Uhr setzen hell und dunkel die Glocken von den Türmen Nürnbergs ein. Ehern hallten die Töne von St. Scbaldus über die schiefen Giebeldächer hinauf zur Burg, brachen sich an den Türmen und begegneten sich mit den brausenden Glockenklängen von St. Lorenz. Eine halbe Stunde lang schwingen die Glocken über Nürnberg und grüßen den Führer, grüßen alle, die erschienen sind zu dem gewaltigen Treffen der Kämpfer der nationalsozialistischen Revolution. GegenAbend nimmt der Betrieb in den Straßen der Altstadt beinahe lebensgefährliche Formen an. Vom Bahnhof strömen immer neue Massen in die Stadt. Flugzeuge ziehen über der bunt belebten Stadt am blauen Himmel ihre Kreise. Alles hascht nach den Flugblättern, die sie in Massen über der Stadt abwerfen: ein Hinweis auf das größte Feuerwerk der Welt, das am Samstag weit vor den Toren der Stadt abgebrannt wird. Mitten durch die Altstadt marschiert stramm und mit kräftigem Gesang die Leibwache des Führers in der schwarzen SS.-llniform. Musik und Gesang frisch eingetroffener Abteilungen der SA., SS. und Hitlerjugend hallen durch die Straßen. Langsam hat sich die Dunkelheit über die Stadt gelegt. Lichter und Scheinwerfer flammen auf. Berittene Polizei in Paradeuniform mit Helmbusch sperrt zusammen mit SS. ab, sie haben alle Mühe, die andrängcn- den Massen zurückzuhalten. Aber die Disziplin siegt überall.
Oer Empfang im Rathaus.
Ein Kupferstich Dürers als Ehrengabe Nürnbergs für den Führer.
Arn Alten Rathaus trifft gegen 20Uhr während des feierlichen Glockengeläutes, um- b rau ft von dem durch die Straßen sich fort- pflanzenden Jubel, der Führer ein. Auf elf Plätzen Nürnbergs und Fürths nehmen Standkonzerte, ausgeführt von den Musikzügen der SA. aus Westfalen, Sachsen, Hessen-Nassau, Baden und Bayern ihren Anfang. Jeder dieser Konzertplätze ist ein Sammelpunkt von Tausenden von begeisterten Menschen. Als die Glocken verstummen, haben die Ehrengäste das Alte Rathaus, vor dem eine Hundertschaft der LandeSpolizei mit Musik Aufstellung genommen hat, erreicht und die Begrüßungsfeier beginnt.
Im Rathaussaal sind in der ersten Reihe drei Sessel aufgestellt für den Reichskanzler, den Oberbürgermeister und den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß. Tie nächsten Stuhlreihen werden bercitgehaltcn für die Mitglieder der Neichsregicrung und der Länder- regicrungcn. Tann folgen die Vertreter der Behörden, die Führer der politischen und ständischen Organisationen, der SA., der SS., der NSBO. ufro. Man sieht alle Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschlands, deren Namen man täglich hört und sicht. Viel bemerkt wird Oberpräsident Koch, der Gegen
stand vieler Glückwünsche ist. Der Reichssendeleiter Hadamowsky beaufsichtigt die Rundfunkvorbereitungen.
Durch ein Spalier von SS.-Leuten schreitet der Führer die Treppe des Rathauses empor in Begleitung des Nürnberger Oberbürgermeisters. Hinter ihm die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung, Ministerpräsident Göring und Reichsminister Dr. Goebbels. Unter Fanfarenklängen des „Heroldrufes" schreitet der Führer zu seinem Platz. Ein Hitler- mädchen überreicht ihm einen Blumenstrauß mit den Worten: „Herzlich willkommen in Nürnberg!" Ein Kinderchor des Hindenburg-Schulhauses singt, unterstützt durch den Kammerchor des Nürnberger Män- nengesangoereins den „Wacht-auf"-Chor aus Wagners „Meistersingern".
Tann nimmt Oberbürgermeister Liebel vor dem alten Kaiserstühl stehend, das Wort zu seiner Begrüßungsansprache. Nürnberg, die alte, deutsche Reichsstadt, so führt er aus, fühlt in dem Besuch des Führers den Höhepunkt seiner vielhundertjährigen Geschichte und ist sich dessen voll bewußt. Nürnberg dankt dem Führer und Schöpfer der nationalen Wiedergeburt für den überwältigenden Beweis des Vertrauens, den er dem alten Nürnberg dadurch erwies, daß er den Parteitag hier tagen läßt. Wir danken es dem
Arbeit und Friede.
Eine zweite Riesenkundgebung im September am Niederwalddenkmal.
ID 571. Frankfurt a. 21t, 30. Aug. Anläßlich der 50. Wiederkehr der Einweihung des Niederwald- denkmals, die feinerzeil unter der Beteiligung aller führenden Kreise Deutschlands vor sich ging, wird der Gau f)e ffen-7la ffau der NSDAP, am Sonntag, den 24. September, eineüunbge- bung in demselben Ausmaß am Nieder- walddenkmal durchführen. Diese Kundgebung steht unter dem 2Tlotto: „Arbeit und Friede". Weltgeschichtliche Bedeutung erhält die Kundgebung dadurch, daß mit ihr
der erste feierliche Spatenstich zu der Reichsautobahn Blain—Neckar durch den Führer Adolf Hitler
verbunden ist. Ferner werden noch einige bedeutsame interne Gauoeranstaltungen stattfinden. — Geladen werden: Der Führer, die führenden Persönlichkeiten .der Reichsleitung der NSDAP, alle Gauleiter, alle Reichsstatthalter, sämtliche Reichsministerien, Länderregierungen, außerdem die Spitzen aller kulturellen, wirtschaftlichen und sportlichen verbände Deutschlands, sowie die Presse des In- und Auslandes.
Die große Kundgebung am Niederwalddenkmal wird am Sonntag, dem 24. September, 10.30 Uhr
beginnen. Das genaue Programm wird rechtzeitig in der Presse veröffentlicht werden. Da die Kundgebung Sache des gesamten deutschen Volkes fein wird, ist mit einer außerordentlich großen Beteiligung zu rechnen. Deshalb wird schon j e h t i m R ü d e s h e i m e r L a n d r a t s - amt eine Auskunftsstelle unterhalten, an die sämtliche Anfragen zu richten sind.
Das Festabzeichen, entworfen von dem bekannten Kunslgoldschmied Karl B. Berthold (Frankfurt a.-BL, kann vom Landratsamt Rüdesheim zum Preise von 50 Pfennige (jedoch nur Sammelbestellungen) bezogen werden. Da das Betreten von Büdesheim für Auswärtige an diesem Tage nur für Träger des Abzeichens genehmigt ist, empfiehlt es sich, wenn verbände und Vereine, die sich beteiligen wollen, sofort Sam melbeffellungen an das Rüdesheimer Landratsamt richten. Ebenso ist es erforderlich, daß sich Vereine und verbände, die zur Kundgebung kommen wollen, zweck- mähigerweise sofort mit den Reisebüros in verbind- dung sehen zur Zusammenstellung von Sonderzügen und Schiffssonderfahrten. Beteiligungsmeldungen sind umgehend an das Rüdesheimer Landratsamt zu richten.
Führer, daß wir nicht mehr in einem Reich der Schande, sondern in einem neuen Deutschland leben dürfen. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreicht der Rat der Stadt aus dem Kunstschatz Nürnbergs dem Führer als Ehrengabe einen Original» abörurf des weltberühmten Albrccht-Dürer- Kupferstichs „N ittcr, Tod und Teufe l". Er stammt aus dem Jahre 1513, ist von dem von Albrecht Dürer selbst gestochenen Original zu Lebzeiten des Meisters genommen und mit seinem Signum versehen. Ter tiefe Sinn, der diesem selten schönen Kunstwerk zugrunde- licgt, ist Ihrem Wirken, mein Führer, vergleichbar. Mit um so größerer Freude darf ich Ihnen namens der Stadt den Stich in der von unserer Hand geschaffenen Mappe überreichen. Er sei geweiht dem Ritter ohne Furcht und T a d e l, der als Führer in dem neuen Deutschen Reich der alten deutschen Reichsstadt Nürnberg Ruhm aufs neue in alle Welt getragen und gemehrt! In einem aus tiefstem Herzen kommenden Gruß an den Neichsparteitag der NSDAP, sei cs zusammcngefaßt: Willkommen in der Stadt der Meistersinger, im Nürnberg Albrecht Dürers, Hans Sachsens, Peter Vischers, Veit Stoßens und all der anderen Großen der Vergangenheit! Mein Führer, herzlichst willkommen in dieser urdeutschen Stadt!
Oer Dank des Führers.
Dann nimmt der Reichskanzler Adolf Hitler das Wort zu folgender Ansprache:
Herr Oberbürgermeister! Indem ich Ihnen danke für diese Ehrung, danke ich zugleich der Stadt Nürnberg. Am 2.9.1923 sind wir zum ersten Male in dieser Stadt aufmarschiert. Damals noch inmitten einer uns feindlichen Umwelt. Viele, die hier herkamen, glaubten so, hier denselben unfreundlichen Empfang zu erleben, wie wir ihn im ganzen übrigen Deutschland gewohnt waren. Und ich glaube, jedem von uns kam es damals wie ein Wunder vor, daß eine große Stadt, die früher einer der Ausgangspunkte der marxistischen Irrlehre war, nunmehr in heller Begeisterung den Scharen der Freiheitskämpfer der deutschen Nation zujubelte.
Seitdem sind nun zehn Jahre vergangen und diese zehn Jahre vielleicht mit die geschichtlich bedeutsamsten für die deutsche Nation. Schon zweimal hat die Gastfreundschaft dieser Stadt es uns ermöglicht, hier einen Reichsparteitag abzuhalten und
ich glaube, es gibt feine andere Stadl in Deutschland, die es mehr verdiene, die Reichsparteitage der deutschen Bewegung in ihren Blauem aufzunehmen. Ich habe mich deshalb entschlossen, zu bestimmen, daß unser Parteitag jetzt und für immer in dieser Stadt ftattfinbef. Dir wollen damit zugleich anknüpfen an die große Vergangenheit und bekunden, daß unsere Bewegung nichts anderes ist, als die Fortsetzung nicht nur deutscher Größe, sondern auch deutscher Kunst und deutscher Kultur, wir wollen damit aber auch bekunden, daß unsere Bewegung sich selbst ihre eigene Tradition schaffe. Wir wissen, daß die Führung dieser Bewegung dort bleibt, wie sie einst ihren Ausgang genommen hat, in Blünchen. Wir wissen, daß dieRegierungdesDeut- schen Reiches in Berlin bleibt. Wir wollen aber, daß die Parteitage der Bewegung, die tatsächlich heute das Reich verkörpert, in dieser Stadt abgehalten werden sollen. Ls gibt keinen herrlicheren Rahmen, als diese Stadt für die Kundgebungen der Bewegung, die auf ihre Fahne nichts anderes geschrieben hat als Deutschland und immer wieder Deutschland.
Ta möchte ich Ihnen denn für die Ehrung danken, die Sie dreimal bereits durch Nürnbergs Bevölkerung unserer Bewegung zuteil werden ließen in einer Zeit, in der es schwerer war, zu jubeln, als heute. Möchte Ihnen danken auch für alles, was Sie a n Vorbereitungen getroffen haben zum Empfang des ersten Parteitages der Bewegung nach ihrem Sieg. Ich wünsche im Namen unserer Millionenbewegung der Stadt Nürnberg für die Zukunft Glück und Gedeihen. Und ich glaube, daß die Führer dieser Bewegung mit dazu beitragen werden, den Ruhm dieser alten Stadt in Zukunft noch zu vertiefen und zu vermehren. Ich bitte Sie, einzustimmen in den Ruf: Tie alte deutsche Reichsstadt Nürnberg Sieg-Heil!
Oer Ausklang
des Begrüßungsabends.
Huldigung für den Führer.
Nach dem Festakt im Rathaus begab sich Reichskanzler Adolf Hitler im Wagen sofort zum Deut»


