Industrie- und Handelskammer Gießen.
liebe, die gestrige Sitzung der Industrie- und Handelskammer Gießen wird uns von der Handelskammer folgender Bericht übermittelt:
In dem mit den Bildern des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers, sowie mit frischem Grün geschmückten Sitzungssaal trat die Handelskammer am gestrigen Tag nach ihrer Umwandlung zu ihrer ersten feierlichen Sitzung zusammen. Der Herr
Vorsitzende Ludwig Rinn
eröffnete die Versammlung mit folgender Ansprache: Meine Herren! Wie schon die äußeren Zeichen, die Bilder unserer führenden Männer und der Blumenschmuck dartun, handelt es sich heute um eine Tagung von besonderer Wichtigkeit für unsere Kammer. Es ist die erste Sitzung nach den gewaltigen Umwälzungen der letzten Zeit. Ich heiße Sie herzlich willkommen und begrüße ganz besonders die neu eingetretenen Kollegen. Möge sich unter Ihrer Mitwirkung eine gedeihliche Zusammenarbeit entwickeln zum»Besten der Wirtschaft und zum Segen für unser Vaterland. Ich benutze die Gelegenheit, den Dank der Kammer denjenigen Kollegen auszusprechen, die auf Grund der Neuordnung ausscheiden mußten. Die Kammer verliert in ihnen bewährte, meist langjährige Mitglieder, die sich um die Förderung der wirtschaftlichen Interessen große Verdienste erworben haben, und ich hoffe, daß sie uns auch fernerhin in speziellen Fragen mit ihren Erfahrungen zur Verfügung stehen werden. Besonders betonen möchte ich noch das kollegial-freundschaftliche Verhältnis, das stets zwischen uns bestanden hat.
Die jetzige Zeit läßt uns Ereignisse durchleben, die wir in ihrer ganzen Größe und Bedeutung erst dann richtig schätzen können, wenn wir einen gewissen Abstand dazu haben werden. Es ist notwendig, rückblickend aus die lange Leidenszeit der Wirtschaft in den Nachkriegsjahren hinzuweisen.
Die Ursache des fast restlosen Zusammenbruchs unserer einstmals so stolzen und gefürchteten wirtschaft ist hauptsächlich in dem Schandver- irog von Versailles und der völlig verfehlten Staatsführung begründet.
Damals, meine Herren, haben deutsche Volksvertreter die Alleinschuld am Kriege anerkannt und Verpflichtungen übernommen, die niemals zu erfüllen sind. Der deutsche Kaufmann hat niemals mehr versprochen, als er bewußt halten konnte; unsere damalige Regierung hat sich über diesen Grundsatz hinweggefetzt, um zunächst Ruhe zu bekommen, ohne Rücksicht auf die klar erkennbaren Folgen. Das, was Herr Reichsbankpräsident Dr. Schacht gestern ausführte, ist auch eine Auswirkung der damals begangenen Sünden. Was wir sonst noch alles erdulden mußten, kann man im Rahmen unserer heutigen Sitzung nicht erörtern; ich weise nur auf die Besetzung des Ruhrgebietes und die sonstigen „Sanktionen" hin, die die deutsche Wirtschaft immer mehr geschwächt und unzählige Existenzen vernichtet haben. Als stolzer Held ragt aus dieser trüben Zeit A l • b e r t Schlageter hervor, dessen zehnten Todestag mir am 26. Mai unter der Anteilnahme des ganzen Volkes mit ernster Feier gewürdigt haben. — Die Wirtschaft hat dann noch Jahre der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung erlebt, was auch bei unseren Kammersitzungen immer erneut zum Ausdruck kam. Dies führte in den letzten drei Jahren zu einer Krise von so.ungeheurem Ausmaß, daß die schon vorder stark geschwächte Wirtschaft fast völlig zum Erliegen kam. Die Kraft des Einzelnen versagte, wo eine verfehlte Steuer- und Tarifpolitik die besten und redlichsten Absichten zunichte machte.
Ls hat sich bitter gerächt, daß die mahnenden Stimmen praktischer Wirtschoftsführer nicht beachtet wurden.
Die erste Hoffnung auf Besserung der Verhältnisse wurde ins Wirtschaftsleben getragen durch die bekannte Rede des damaligen Reichskanzlers v. P a - p e n in Münster im Juli o. I. Die Gesamtwirtschaft atmete dankbar auf.
Wenn auch die häufigen Wahlen zunächst neue Unsicherheit brachten, so müssen wir doch heute mit Dank feststellen, daß wir endlich wieder eine Führung haben, der wir Vertrauen entgegenbringen können. Der 30. Januar, der 21. März, der 1. und 17. Mai 1933 sind Tage, die in der deutschen Geschichte nicht auszuloschen sind. Ganz be
sonders möchte ich auf die Stunde in der Garnisonkirche vonPotsdam Hinweisen.
Als bei diesem feierlichen Akt der junge Kanzler unferm alloerehrten Reichspräsidenten die Huldigung und Verehrung des ganzen Volkes aussprach und sich beide die Hände reichten, gingen eine stolze Freude und innere Bewegung nicht nur durch die Anwesenden, sondern auch durch Millionen Deutsche, die die Rebertragung am
Rundfunk milanhorten.
Neben dem für das neue Deutschland so denkwürdigen Tag von Potsdam ist der politisch so hoch bedeutsame 17. Mai hervorzuheben, an dem unser Kanzler zeigte, daß er nicht nur Parteiführer, sondern auch ein kluger und weitblickender Staatsmann ist. Nur seiner damaligen Nede ist es zu verdanken, daß sich die sehr ernste politische Lage entspannte. An diesem Erfolg konnte auch dadurch nichts gemindert werden, daß einzelne Staaten, die uns niemals wohlgesinnt waren, Vorbehalte machten. Lind daß unser Kanzler auch großes Verständnis für die Wirtschaft zeigt, beweisen die bedeutsamen Ausführungen, die er vor der deutschen Arbeitsfront im Sitzungssaal des preußischen Staatsrats gemacht hat. Ader sein größtes Verdienst, meine Herren, ist die Tatsache, daß es ihm gelungen ist, Deutschland vor der bolschewistischen Gefahr zu bewahren.
Die Kammer stellt sich mit vollem Vertrauen hinter die Regierung und sie hofft auf verständnisvolle Zusammenarbeit mit den ihr übergeordneten Stellen, d. h. sie erwartet, daß die Meinungsäußerungen der berufenen Wirtschaftsvertretung eingeholt und beachtet werden. Ganz besonders bei dem gegenwärtigen Wiederaufbau ist sorgsamste Pflege der wirtschaftlichen Interessen notwendig; schädigende Experimente müssen unter allen Umständen vermieden werden. Diese Mahnung richtet sich vorzugsweise an die überschäumende Jugend, der noch vielfach die Erfahrung mangelt und die in mancherlei Tleber- griffen auch gegen den Willen der Führung gehandelt hat. Die nächste Zeit wird die Mitarbeit der in der Wirtschaft erfahrenen Männer mehr als je notwendig machen. Sie ist in ganz hervorragendem Maße erforderlich bei dem schwierigen Problem unserer Außenhandelspolitik. Meine Herren,
wir können einen namhaften Export weder jetzt noch in Zukunft entbehren
und müssen den Weg finden, der diese lebenswichtige Frage in möglichst vorteilhafter Weise löst. Den böswillig erfundenen Greuel- nachrichten des Auslands muh auch von Industrie und Außenhandel in jeder nur denkbaren Weise durch ihre Auslandverbindungen entgegengetreten werden, da hier staatliche Abwehr allein nicht genügt. Heute kann der im Ausland wieder zu Ansehen gekommene deutsche Kaufmann wirksam mithelfen, die Haltlosigkeit dieser Anschuldigungen darzutun. — Unfere Kammer hat von jeher im vaterländischen Sinne gearbeitet und bei sorgfältiger Wahrung aller ihr anvertrauter Interessen auch der Notlage unseres wichtigsten Berufsstandes, der Landwirtschaft, in reichem Maße Rechnung getragen. Wir freuen uns darüber, daß wir uns hiermit in voller Lieberein- stimmung mit unserem Reichskanzler befinden.
Ein Beschluß der Kammer in ihrer ersten Jah- ressihung 1933 sieht Referate vor, die von einzelnen Mitgliedern aus ihren Berufszweigen abwechselnd gehalten werden sollen. Ich denke, daß dieser Beschluß auch von der Kammer in ihrer jetzigen Zusammensetzung genehmigt werden wird. Weiter sollen von Zeit zu Zeit wichtige Industrie- Werke des Kammerbezirks besichtigt werden, damit die einzelnen Mitglieder auch andere Berufe kennen lernen.
Meine Herren! Ich konnte in meinen Ausführungen natürlich nicht alles bringen, was in dieser ersten Sitzung zu sagen gewesen wäre. Ich möchte nur noch auf das Hinweisen, was ich vor etwa zweieinhalb Jahren bei der Äebernahme des Vorsitzes erwähnte. Damals sprach ich die Hoffnung aus, daß es mir vergönnt sein möge, den Vorsitz auch in einer Zeit zu führen, in der wir wieder ein freies, mächtiges und sauberes Deutschland haben werden. Ich hoffe und glaube,
daß wir heute auf dem besten Wrge zu diesem Ziel sind. Gebe Gott, daß wir es bald in vollkommener Weise erreichen!
Oie ersten Beschlüsse.
Durch das Reichsgesetz über die Neuwahl der Schöffen, Geschworenen und Handelsrichter vom 7. April 1933 ist die Amtsdauer der Handelsrichter mit dem 30. Juni 1933 für beendet erklärt worden und die Ernennung neuer Handelsrichter nach den Vorschriften des Gerichtsverfassungsgesetzes vor dem l.Juli 1933 vorzunehmen. In Durchführung dieses Gesetzes hat der Herr Landgerichtspräsident die Kammer aufgefordert, die Vorschlagsliste der Handelsund Crgänzungsrichter unter Beobachtung der hessischen Verordnung vom 14. Mai 1879 betr. Ernennung der Handelsrichter vorzunehmen. Es wurden demgemäß die Wahlen der Hauptrichter und Crgänzungsrichter durch Stimmzettel vorgenommen.
Nach Artikel 1 des Gesetzes über die Neubildung der Steuerausschüsse vom 22. April 1933 sind die Steuerausschüsse bei den Finanzämtern unter dem Gesichtspunkte der Gleichschaltung neu zu bilden. Einem Ersuchen des Herrn Präsidenten des Landesfinapzamts entsprechend wurden die Wahlen unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschriften für die einzelnen Abteilungen der Steuerausschüsse bei den Finanzämtern in Gießen, Grünberg, jungen, Alsfeld und Lauterbach vorgenommen.
Herr Bankdirektor Grießbauer berichtete über die Audienz von Vertretern der hessischen Industrie- und Handelskammern bei dem Herrn Ministerpräsidenten Dr. Werner, welche die Zukunft und die Zusammenarbeit der Jndustrie- und Handelskammern im Nhein-Maingebiet zum Gegenstand hatte. In dieser Aussprache wurde der feste Wille auf Erhaltung der Selbständigkeit der hessischen Kammern zugleich aber auch die Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an den gemeinsamen Wirtschaftsfragen des Rhein-Maingebietes bekundet. Die Vertreter der Kammern konnten die Tleberzeugung mit fortnehmen, daß sie hierfür auf die tatkräftige ^Unterstützung der hessischen Regierung rechnen können.
Der Voranschlag der Öffentlichen Handelslehranstalt Gießen für das Schuljahr 1933/34 wurde in der vorliegenden Fassung genehmigt.
Oie neueZusammensehung der Kammer wie sie von der Regierung bestätigt wurde, ist folgende:
In der Kammer sind verblieben die Herren: Jakob Diehm II., Lauterbach, Ludwig Griehbauer, Gießen, Hans Jhring, Lich, Martin Kimm, Alsseld, Jakob Maternus, Gießen, Wilhelm Poppe, Gießen, Kommerzienrat Ramspeck, Alsfeld, Ludwig Rinn, Heuchelheim, Joseph Sauer, Gießen und Wilhelm Wenzel, Lauterbach.
Neu eingetreten sind folgende Herren: Georg Baumgärtner, Schlitz, Heinrich Christ, Lollar, Fried. Jacob Hehd, Gießen, Friedrich Hofmann, Grünberg, Karl Horst, Gießen, Hermann Lipphardt, Alsfeld, Karl Noll, Gießen, Dr. Erasmus Pauly, Gießen, Carl Röhr jun., Gießen, Fritz Schuchard, Gießen.
Der Vorstand besteht aus folgenden Herren: Ludwig Rinn, Vorsitzender, Kommerzienrat Gustav Ramspeck und Ludwig Griehbauer, stellvertretende Vorsitzende, Dr. Erasmus Pauly, Rechner, Fritz Schuchard, Karl Horst.
Gründung einerNGOAp.-Ortsgruppe in Wieseck.
X Wieseck, 29. Mai. In einer gutbesuchten Mitgliederversammlung im großen Saal von Gastwirt Braun fand am Samstag die Gründung der Ortsgruppe der NSDAP, statt. 2m festlich geschmückten Saal hatten sich die Parteigenossen, die SA., die Frauenfchaft, der BdM. und die NSBO. versammelt, die vom Zellenwart K. Euler begrüßt wurden, der besonders Kreisleiter Dr. Harth, Kreispropagandaleiter Hopfenmüller und den Ortsgruppenleiter Giehen-Nord Thomas (Wieseck gehörte seither als Zelle zu Gießen-Nord), willkommen hieß. Hopfenmüller sprach sodann in länge» geren Ausführungen, In denen er auf die Bedeutung des Tages für Wieseck und die entstehenden Pflichten und Aufgaben, die der Ortsgruppe als jetzt selbständiger Körper gerade in Wieseck zufallen. Er streifte kurz die einzuschlagende Kom
munalpolitik, die ganz im Geiste Hitlers „Ge^ meinnuh vor Eigennutz" geleitet werden müsse. Die eindringlichen Worte des Redners klangen aus in dem Wunsche, daß die neue Ortsgruppe ein festes und starkes Glied im großen Bau des Führers sein möge. Ortsgruppenleiter K. Euler dankte sodann in längeren Ausführungen für die Wünsche und gab das Versprechen, aus der einst so berüchtigten marxistischen Hochburg eine nationalsozialistische zu erkämpfen. Rückblickend auf die besonderen örtlichen Verhältnisse und den lange verbissenen aber erfolgreichen Kampf wolle ec jeden willkommen heißen, der aufrichtig und treu das Ziel erreichen helfe. Kreisleiter Dr. Harth beglückwünschte nach dem Horst-Wessel-Lied die Versammlung zur längst gebührenden Selbständig- werdung in dem Bewußtsein, daß gerade die hiesige Bewegung durch ständigen frischerhaltenden Kamps gegen alles lähmende Spießertum gefeit sei. Thomas (Gießen) widmete in eindrucksvoller Weise dem Gedenken Schlageters eine stille Minute. Der Leiter der NSBO. Wieseck E. Jung wurde sodann zum stellvertretenden Ortsgruppenführer ernannt. Im zweiten Teil des Abends, der durch Musikstücke und Tänze umrahmt wurde, reichte die Frauenschaft. Kaffee und Kuchen. Ortsgruppenleiter K. Euler schloß sodann mit zukunftsfreudigen Worten den denkwürdigen Abend.
Landkreis Gietzen.
* Steinbach, 31. Mai. Am morgigen 1. Juni können der Zimmermann und Rottmeister i. R. Heinrich Keßler I. und Frau Katharine,geb. Haas, in körperlicher und geistiger Frische das seltene Fest der Eisernen Hochzeit begehen. Der Jubilar ist 90 Jahre, seine Frau 85 Jahre alt. Das Jubelpaar kann an seinem Ehrentage noch 6 Kinder, 18 Enkel und 4 Urenkel um sich vereinen.
Neuer Landrat im Kreis Wehlar.
WSN. Wetzlar, 27. Mai. Die Regierung hat den Kreisleiter der NSDAP., Rittmeister a. D. Heinz Grillo aus Braunfels, zum Landrat des Kreises Wetzlar ernannt. Dee neue Landrat übernahm heute die Amtsgeschäfte.
Wirtschaft.
Frankfurt schwächer.
Frankfurt a. M., 31.Mai. (WDB. Drahtmeldung.) Die heutige Mittagsbörse eröffnete fast auf der ganzen Linie in abgeschwächter Tendenz, nachdem bereits gestern abend leichte Abschwächungen eingetreten waren. Seitens der Kundschaft lagen keine Orders vor, während die Kulisse zu Glattstellungen schritt, wobei die immer rojs^er auf- tretenden Schwierigkeiten hinsichtlich einer Unterzeichnung des Viermächtepaktes etwas Verstimmung auslösten. Das nur kleine Angebot fand bei der Gefchäftsstille kaum Aufnahmeneigung, so daß gegenüber der' Abendbörse durchschnittliche Verluste von 1 v. H. eintraten.
Etwas fester tendierten nur Elektropapiere, für die offenbar Stillhaltegelder angelegt waren. Siemens gewannen 1,50 v. H. und die übrigen Werte 0,50 bis 1 v. S). Lechwerke waren auf die Bilanzziffern hin weiter gesucht und 2,50 v. H. höher. Stärker abgeschwächt waren Montanwerte, wobei gerüchtweise verlautete, daß bei Hösch-Eisen ein Verlustabschluß zu erwarten sei. Buderus büßten 2 v. H., Rheinstahl und Mannesmann je 1,75 v. H., Harpener, Gelsenkirchen, Stahlverein und Klöckner- Werke je 1 d. H. ein. Am Chemiemarkt gaben IG. 0,75 v. $). und Theodor Goldschmidt 2,13 o. H. nach, während die übrigen Kurse widerstandsfähig eröffneten. Sonst lagen noch Akkumulatoren 1 v. H., Holzmann 0,75 v. 5)., Scheideanstalt 0,50 v. H., Reichsbank, Aku und Daimler-Motoren 0,50 v. H. niedriger, wogegen Gebrüder Junghans 1,40 gewannen. Kaliaktien tendierten uneinheitlich, Aschersleben erschienen mit plus 1,25 o. $)., Westeregeln mit minus 0,75 v. H. Im Verlaufe gaben did Kurse bei fast völliger Geschäftsstille weiter nach. Durchschnittlich betrugen die Verluste 0,50 bis 1 v. H. Dabei büßten Rheinstahl 1,50 v. $)., Harpener ebenfalls 1,50 v. $)., IG. 0,50 v. Sj. und Siemens 1 v. H. ein.
Der Rentenmarkt lag fast geschäftslos und überwiegend schwächer. Deutschs Anleihen verloren 0,25 bis 0,50 v. $). Späte Reichsschuldbuchforderungen verloren nach behauptetem Beginn ebenfalls 0,50 v. H. Am Pfandbriefmarkt gingen Gold- und Liquidationspfandbriefe um 0,50 v. H. zurück.
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