9JL-4port
Wirtschaft
Berlin
börs-
28.1. | 30.1.
30-1.
28.1.
34,5
49
49
4,9
5
Bries
1,45
1,4
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1,4
Hocsch Eisen—Köln-Neuesten.. 0
I
4'
I 31,5 s 31,51 30,5 I
68 69 -
J - -i 142 I
Berlin, 30.
104,25
153
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o 0 0 7 0
4 .7 0
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33,5
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109 20,25 39,25
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46,75
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Buderus
Deutsche Erdöl
Gelsenkirchener
Harpener.....
46,75
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71,25
Beim Berliner Reitturiner gab es im Großen Preis der Republik einen deutschen Sieg. Fr. v o n O p e l auf Nanuk und von Sydow auf Bajazzo teilten sich nach zweimaligem erfolglosen Stechen in den e r st e n Platz.
48,5 i
- 4,5 I
5,4
7,1 10,65 5,825 23,75
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
Naturwissenschaftliche Abteilung.
Sn der jüngsten Sitzung der Oberhessischen G«- sellschast für Natur« und Heilkunde sprach Stu« dienrat Dr. H e u h e l über „Schwingungserzeugung durch Nückkoppelung". Der Vortragende entwickelte zuerst die Begriffe: Schwingung, Schwingungsweite und Ausschaukeln einer Schwingung. Dann zeigte er, wie ein einfacher Wasserstrahl dazu dienen kann, die Schwingungsweite so zu vergrößern, daß das Ticken einer Taschenuhr im ganzen Saale hörbar wird. An derselben einfachen Apparatur wurde sodann die Rückkoppelungswirkung klargemacht und betont, daß bei dieser Erscheinung eigentlich nur das Wort neu ist, während die Technik schon bei Konstruktion der Pendeluhren und der Dampfmaschine das Rückkoppelungsproblem gelost hat. Der zweite Teil des Vortrags brachte Versuche über akustische Rückkoppelung auf dem Luftwege; gezeigt wurde u. a. an einem eindrucksvollen Experiment das langsame Aufschaukeln einer Stimmgabelschwingung. Zum Schluß führte der Vortragende einige Versuche zur Wirkungsweise dev Elektronenröhren vor.
Die hier zugrundeliegenden Vorgänge wurden durch ein neues Verfahren zur Darstellung elektrischer Feldlinien und durch einen besonders wirkungsvollen Modellversuch veranschaulicht, bei dem die Elektronen und ihre Bewegungen durch leuchtende, elektrisch geladene Wassertröpfchen dargestellt wurden.
Die Zuhörer folgten mit Aufmerksamkeit den Darlegungen des Redners und den wohlgelun- genen Experimenten und verharrten nach Schluß der Sitzung in angeregter Unterhaltung noch lange bei den Apparaten.
102,25
37
44,5 49,75 28,75 111,4 20,25
39
40,13 42
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Deutlichen an. wenn auch die Amsahtätigkeit nachck ließ.
Der Renten markt stand etwas außerhalb des Interesses, Reichsschuldbuchforderungen und Reubesihanleihe blieben unverändert, jedoch konnten Altbesih einen Gewinn von 0,25 Prozent verbuchen, der aber gegen Schluß der Börse wieder verloren ging. Gold- und Liquidationspfandbriefe waren eher noch angeboten, ferner gaben Stadt- Anleihen und Kommunal-Obligationen meist nach. Reubesihanleihe 8,25, Altbesitzanleihe 66,25 bis 66, 6proz. Stahlverein 67 bis 66,75. Schuhgebietsanleihe 6,20, 6proz. Stadt Mainz von 28 und 28 63,25, Reichsbank 157, Buderus 47,25, Gelsenkirchen 59,50 bis 59, Harpener 79,75 bis 80, Mannesmann 60 bis 60,75, Phönix 34, Rheinstahl 72,25, Stahlverein 33,75 bis 34,50, Aku 37,25, AEG. 30,25, Conti Gummi 118, Scheideanstalt 152,89, Licht & Kraft, IG.-Farben 104,25 bis 104,75, Ges- fürel 80,75, Holzmann 50, Lahmeyer 118, Schuckert 87, Siemens 128,75, Rordd. Lloyd 18,65.
Frankfurter Butlermarkt.
Frankfurt a. M., 28. Ian. Mit dem Moment der Preiserhöhungen ließ das Publikum im Einkauf starke Zurückhaltung folgen. Der Absatz wurde daher wieder sehr ruhig. Rur die billige süddeutsche Butter war noch etwas gefragt, während holländische und norddeutsche Ware kaum beachtet wird. Das Ausland verkauft seit einigen Tagen stärker nach England, so daß dem Inlandmarkt der seitherige Druck genommen ist. Die Preise zeigten für Markenbutter Erhöhungen bis zu 2 Mark und stellen sich im hiesigen Großhandel für die 1-Zentner-Tonns wie folgt: süddeutsche Butter 98 bis 105, deutsch« Markenbutter 106 bis 109, holländische Markenbutter 118 bis 122 Mark.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 30.Jan. (WTB. Drahtmei- düng.) Die Getreidebörse hatte zwar einen etwas freundlicheren 23 e r l a u f^ doch war das Geschäft auch infolge der innerpolitischen U n » sicherheitsehrgehemmt. Getreide zeigte zum Teil leichte Besserungen, zumal sich auch das Angebot besonders bei Roggen verkleinert hat. Die Mehlpreiss wurden etwas ermäßigt, trotzdem trat keine Ge» schäftsbelebung ein. Am Futtermittelmarkt lagen die Preise zum Teil erneut um 0,10 bis 0,15 Mark erhöht, die Umsatztätigkeit erfuhr keine größeren Ausmaße.
Es wurden notiert: Weizen 199 Mark, Roggen 162,50 bis 163,50, Sommergerste für Brauzwecks 180 bis 182,50, Hafer (inländischer) 130 bis 135, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 27,90 bis 28,50, Weizenmehl (niederrheinisches) 27,90 bis 28,o0, Roggenmehl 22,50 bis 23,25, Weizenkleie 7,50, Roggenkleie 7,85 bis 8, Sojaschrot 10,80 bis 11, Palmkuchen 8,65 bis 8,75, ErdnußkucheN 12,25 bis 12,50, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 4,o0 bis 4,70 Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 2,25 bis'2,50, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 2,25 bis 2,50, Treber (getrocknet) 11,25 Mark. — Tendenz: stetig.
♦ Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 25. Ianuar berechnete Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich auf 90,8 (1913 — 100). Sie ist gegenüber der Vorwoche (90,9) kaum verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 80,8 (plus 0,1 Proz.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,1 (minus 0,2 Proz.) und industrielle Fertigwaren 112,7 (minus 0,1 Proz.), davon Produktionsmittel 114,8 (minus 0,2 Proz.), Konsumgüter 111,1 (minus 0,1 Proz.).
'Die Frankfurter Schahanweisun- g e n. Rachdem der für eine Teilrückzahlung der Frankfurter Schahanweisungen (6 Prozent, früher 8 Prozent) erforderliche Betrag sichergestellt ist, teilt der Magistrat der Stadt Frankfurt mit, daß die Stadtgemeinde Frankfurt a. M. das ihr durch Beschluß der Versammlung der Inhaber von Frankfurter Schahanweisungen von 1929 am 19. Dezember 1932 gemachte Stundungsangebot angenommen habe. Danach wird am 1. Februar 1933 auf die Schatzanweisungen eine lOproz. Teilrückzahlung geleistet, während der restliche Kapitalbetrag bis zum 30. September 1934 gestun- det ist. Die Auszahlung des lOproz. Teilbetrages erfolgt bei den auf den Schahanweisungen angegebenen Zahlstellen gegen Einreichung von Schahanweisungen. Diese werden mit einem entsprechenden Stempelaufdruck versehen und an die Einreicher zurückgegeben. Bei der Rückgabe werden gleichzeitig neue Zinsscheinbogen für die Zeit vom 1. Oktober 1932 bis 30. September 1934 ausgehändigt.
' Buderus-Iungsche Handelsgesellschaft m. b. H., W e h l a r. Die im Zusammenhang mit dem IG.-Vertrag zwischen der AG. Buderussche Eisenwerke und dem Hessen- Rassauischen Hüttenverein auf der Buderus-GV. am 24. 11. 32 in Aussicht gestellte Zusammenfassung der Buderusschen und der Iungschcn Handelsgesellschaft ist nunmehr vollzogen worden. Rach einem Rundschreiben an die Kundschaft sind außer den Buderusschen Eisenwerken jetzt auch der Hessen-Rassauische Hüttenverein und die Iungsche Handelsgesellschaft in die Buderussche
33,75
16,5
112
114
171 I
5
5,5
5,4
10,75
5,8
37,25
45
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27,5
20,25
3/,25 \—
42
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Lementwcri Karlstadt.. Wayb & Freytag.....
Schultheis Payenhoser 0
-Aku (Allgemeine Kunstseide) ... 0
4% Oesierretchiscke Goldrente...
4,20% Lesterreichische Silberrcnte 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4tz% besgl. von 1913 ..
5% abgeil. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdodbahn-Anleihe Serie l ....................
4% besgl. Serie II.............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4>/.%Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische verein!). Rente ..
3%% Anatolier
Helsingsors..
Wien.......
Prag......
Budapest ... Sofia......
Holland ....
Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenoi Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien Paris.....
Schweiz... Spanten.... Danzig.... Japan .....
Rio de Ian.
Jugoslawien Lissabon....
Ilse Bergbau .........
Ilse Bergbau Genüsse ...
Klocknerwerke ..........
Mannesmann-Röhren...
MauSselder Bergbau ....
Oberschlei. Kokswerke....
Phönix Bergbau
Rheinische Braunkohlen .
Rheinstahl
VfB. Gießen.
vfv-1 — Vottenhorn 1 7:1 (3:1). 1
Dio Grün-Weißen hatten am vergangenen < Sonntag wiederum einen Vertreter des Sinter- i sandes als Gegner auf eigenem Platz. Dieses ; Verbandsspiel war von Sensation umwittert, denn es hieß gegen einen Gegner antiken, der beim Vorspiel in Vottenhorn den VfB.ern den errungenen 6:1-Sieg sehr übel nahm. Sensativns- lustigc kamen aber nicht auf ihre Kosten. Das Spiel selbst wurde in sportlich einwandfreier Weise ausgetragen.
Die Grün-Weißen hatten sich allerdings eine Revanche vorgenommen, diese lag jedoch auf rein spielerischem und sportlichem Gebiet VfB. trat in stärkster Aufstellung an. Die Gastemannschaft war ebenfalls in kompletter Aufstellung erschic-
Das Spiel wurde von Anfang bis Ende sehr temperamentvoll durchgeführt. Die Ueberraschung brachte der Sturm, der sieben schone ^,ore schoß, aber auch ungezählte Vorchancen vergab: die Partie hätte sehr leicht zweistellig enden können. VfB. war von Anfang an leicht überlegen, nach einigem Auf und Ab konnte Knaus einen Strafstoß durch Bombenschuß zum 1. Treffer verwandeln. Bei recht ausgiebigem Flügelspiel konnte dann Wilhelm zweimal Hinterei,ca.ider erfolgreich sein. Bottenhorn ließ jedoch nicht locker. Durch schnelles AMielen des Balles tarnen sie wiederholt vor Balsers Heiligtum, aber dieser konnte mehrere gefährliche Bälle sicher abfangen. Gegen Ende der 1. Spielhälfte erzielten die Gäste den verdienten Ehrentreffer. .
Die zweite Halbzeit stand ganz un Zeichen der Grün-Wcißen. Die Ueberlegenheit wurde gegen Ende des Spiels so drückend, daß der Kampf fast nur auf ein Tor ging. Haupt erzielte aus einem Gedränge den vierten Treffer und Ritter hatte die Gelegenheit, einen Foul-Elfmeter zum fünften Tore zu verwandeln. Bottenhorn verteidigte mit vielen Beinen. Schließlich konnten Schmidt und Wilhelm noch je ein Tor erzielen, so daß jeber Stürmer zu Torehren — Wilhelm sogar dreifach — kommen konnte.
Die Gäste hatten eine körperlich sehr starke Mannschaft zur Stelle, in der nur die Läuferreihe überragte, während das Schlußdreieck und der Slurm nicht überzeugen konnten. Letzterer hatte allerdings in Balser, Dingel und Leutheuser ein unüberwindliches Hindernis vor sich. Die Läuferreihe der VfBer zeigte nicht das sonstige Können, insbesondere fielen die Außenläufer ab. Der Sturm zeigte mit der Formverbesserung von Wilhelm seit langem wieder einmal Schutzfreudigkeit. Schiri Petri (Wetzlar) leitete korrekt und sicher.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Breidenbach (Liga) — 1900 Gießen (Liga, 5:2 (2:1).
Die erneute Riederlage der Blauweißen kommt diesmal nicht überraschend. Wußte mau doch von dem Auftreten der Breidenbachcr in Gießen, daß diese Elf neben guter körperlicher Konstitution ganz achtbares Können ihr Eigen nennt- Dazu kommen die in Breidenbach ganz unzulänglichen Platzvechältnisse und diesen Platzvorteil nutzten die Gastgeber auch weidlich aus, während sich die Gießener auf der kleinen Berg» und Talbahn in Breidenbach eigentlich nie richtig zurechtfanden Die Vertretung 1900’8 versagte fast restlos. Arnold und Best fehlten. Die Spieler Breidenbachs waren stets schneller am Ball. Das Spiel war nicht schön: es wurde reichlich hoch gespielt. Die Spielleitung ließ zu wünschen übrig. Man gewann den Eindruck, daß diel’ Gießener bewußt benachteiligt wurden. Heil-» mann (1900, schied durch fragwürdigen Platz- ve.weis aus. Zu allem Unglück wurde Lippert erheblich verletzt, so daß die restlichen Reun nur durch ganz energischen Widerstand eine noch höhere Riederlage verhinderten. Bei den Gießenern war Schlarb nicht so sehr sicher. An zwei bis drei Treffern war er nicht schuldlos. Inder Verteidigung lieferte Zeiler ein schwaches Spiel. Von den Läufern war Glitsch der beste. Der Angriff lieferte in seiner Gesamtheit ein schwaches Spiel. Besonders ausfällig offenbarte sich der Formrückgang Lipperts, Heilmann hatte einen schwarzen Tag.
Der Spielverlauf sah zunächst die Gießener überlegen. Als aber eine weite Vorlage Breidenbachs Rechtsaußen erreichte, erzielte dieser, allerdings aus klarer Abseitsstellung, den Führungstreffer. Dann tarn 1900 auf und Heilmann erzielte durch Kopfstoß den Ausgleich. Alle an- de.en noch so zwingenden Gelegenheiten blieben unverwertet. Kurz vor dem Seitenwechsel nutzte
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.
Bemberg...........
Zellstosi Walvhos ....
Zellstoff Aschassenburg
Dessauer (SaS.......
Daimler Motoren ....
Deutsche Linoleum ..
Orensteln 8 Koppel ..
Leonhard Tietz
Thade ...........
37,75
44 50,13 27,5
20 >39.25
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Handels-G. m. b. H. als Gesellschafter eingetreten, die von nun ab als „Buderus-Iungsche Handelsgesellschaft m. b. H. Wetzlar" firmiert. Sie und ihre Filialen beschäftigen sich mit dem Berkaus der Erzeugnisse der Stammwerke und von Zentralheizungs-Armaturen, sowie mit dem Materialeinkauf für die Stammwerke.
* Deutsche Gesellschaft für öffent- ljche Arbeiten A G. Aus dem Bureau des Reichskommissars für Arbeitsbeschaffung wird mitgeteilt, daß vom Krebitausschuß der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG. im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms bisher Darlehnsanträge in Höhe von insgesamt 2 269 000 Mark bewilligt worden sind. *
* Russischer Röhren auftrag perfekt. Der neue russische Auftrag, bei dem es sich um ein Röhrenobjekt von 70 000 Tonnen im Werte von 40 Millionen Reichsmark sowie um Einrichtungen, Maschinen, Blechstähle usw. im Werte von 25 Millionen Reichsmark handelt, ist, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, nunmehr im Prinzip perfekt. Auch in der Frage der Garantie und der Finanzierung ist eine grundsätzliche Klärung erfolgt. Die Kreditfristen stellen sich auf durchschnittlich 48 Monate. Bekanntlich wird der Auftrag von einem Jndustriekonsor- tium unter Führung der Firma Otto Wolf, Köln, und den Mannesmannröhrenwerken durchgeführt.
Frankfurter Abendbörse fester.
Frankfurt a. M., 30. Ian. An der heutigen Abendbörse lagen Kauforders aus Berlin in immerhin bemerkenswertem Umfange vor, die den Kursen allgemein zum Anziehen verhalfen, zumal auch die Kulisse kleine Deckungen vornahm. Dazu kam, daß die endlich eingetretene Klärung in der Reichskanzlerfrage mit einer gewissen Erleichterung begrüßt wurde. D"s Kursniveau erhöhte sich gcgeif den Berliner Schluß durchschnittlich um 0,50 bis 1 Prozent, größere Steigerungen wiesen Siemens mit plus 1,75 Prozent, Ges- fürel mit plus 1,50 Prozent, IG.-Farben mit plus 1,25 Prozent und Reichsbank mit plus 2,25 Prozent auf.
3m Verlauf hielt die feste Stimmung im we-
Breidenbachs Rechtsaußen ein Mißverständnis zwischen Schmidt und Luft erfolgreich aus. So wechselte man die Seiten. Rach der Pause be° ! gann 1900 aggressiver um den Ausgleich zu kämpfen, hatte aber leider vorerst keinen Erfolg. Die Riederlage besiegelt wurde höchstwahrscheinlich als Schlarb einen a:i sich ungefährlichen Ball durch die Beine ließ. Dann mußte Heilmann ausscheiden und Lippert wurde verletzt. Schlarb verließ zu früh sein Heiligtum und der Ball landete im leeren Tor. 4:1. 1900 machte ununterbrochen verzweifelte Angriffe, aber nur einmal mit Erfolg. Eine feine Flanke von snh Schlarb auf Linksaußen verwandelte der Rechtsaußen Iäckel durch famosen Kopfstoß unhaltbar, wohl das schönste Tor des Spieles. Der Gastgeber kam nun mehr in Fahrt und nochmals durch den Halblinken zu einem fünften Treffer. Der Sieg gegen die schwache Gießener Elf Wan verdient.
Handbatt-Lokaltreffen
auf dem Llniversitätssportplah.
TV. 1846 1 — Spielvereinigung 1900 I 7:5 (4:3).
Das Spiel trug die typischen Kennzeichen eines Kampfes unter Lokalgegnern. Es ging nicht um Punkte. Es ging auch nicht um das unmittelbare Ansehen vor einer größeren Zuschauermenge, denn es waren nur so gegen 40 anwesend, aber es wurde trotzdem so hart gekämpft, wie es bestimmt nicht nötig gewesen wäre. Wer „zuerst angefangen" hat, läßt sich schlecht feststellen, denn Stimmungen, Sympathien und Antipalhien entwickeln sich ost aus dem Ungewissen. Für ein Freundschaftsspiel wurde ,eden- falls zu hart gestritten! (Zuletzt aber soll der Schiedsrichter schuld gewesen sein!)
Beide Mannschaften waren gleich stark. Die Turner mußten allerdings auf vier Mann verzichten. Knorr, Loh, Horeysek und Bogt fehlten. Die 1900er traten in der gemeldeten Aufstellung an. In ausgeglichener Kampfhandlung konnte man von ber lieber legenheit der einen ober anberen Mannschaft nicht sprechen. In raumgreifenbem Spiel ging ber Ball von einem Tor zu in anberen. 1900 ging zuerst in Führung. Der Halbrechte ber Turner glich aber halb barauf aus. Eine Minute später führte 1846 mit 2:1. Erbittert unb hart mürbe meitergetampft. 1900 konnte nach einem Fehler ber Turnerverteibi-
Grihncr....................01
Mainkraftwerke Höchst a.Dt. ... 4
Süddeutscher Zucker ........ 8|
I. ®. Farven-Industrie 7
Scheideanstalt...............10
Goldschmidt 0
RütgerSwerke 0
Metallgesellschaft 0
Die hinter den
gung auf 2:2 ausgleichen. In der 20. Minute ging wieder 1900 durch Schott in Führung. Nach einem raschen Durchbruch auf dein linken Flügel glichen die 46er zum 3:3 aus. Zur Pause führten die Turner mit 4:3. ,
In unverändert hartem K«nps wurde das Spiel nach kurzer Pause fortgesetzt. 1900 vermochte wieder den Ausgleich zu erzielen, ginAseinerseits mit 5:4 in Front, "ober auch dabei blieb 1 es trotz energischster Berteidigung nicht. Die Turner zogen frisch vorn fieber unb sicherten sich lieber ben Ausgleich. Man glaubte schon, baß es bei dem an sich gerechten Ergebnis bleiben mürbe. Man hatte sich aber getäuscht. Beibe Mannschaften fpieluu mit äußerstem Einsatz auf Sieg. Es ging hart auf bart. Der Schiebs- richter mußte rügen. Es gab einen Strafwurf für bie Turner, ber prompt verwandelt wurde. Die 1900 Blauweißen gaben aber den Kcmpf nicht auf, drangen aber nicht mehr durch. Bietmehr konnten die Gastgeber noch einmal und kurz vor dem Abpfiff erfolgreich fein, nachdem vorher ber Mittelstürmer ber 1900er herausgestellt wurde Ein Hnentschieben hätte bem Spielverlauf eher entsprochen, wenn auch nicht abzustreiten ist, baß bie Turner burch ihren letzten harten Einsatz nicht unverdient ben Sieg an sich rissen.
Ausländererfolge beim Berliner Reitturnier.
Beim Berliner Reitturnier gab es die ersten Ausländererfolge in einem schweren Jagdspringen um den Preis von Erlenhof, der mit 89 Teilnehmern wiederum außerordentlich stark beseht war. An den schweren Hindernissen ereigneten sich zahlreiche Stürze, die indessen glimpflich abliefen. Bon den irischen Pferden und Reitern bekam man schon einen besseren Eindruck, nachdem sich auch die Pferde an die ungewohnte Halle gewöhnt hatten. Commandant O' Dwhtzr ritt auf seinem blendenden Fuchs Lamerick Lace in windender Fahrt über die Hindernisse und bewältigte als einziger den Kurs fehlerlos unter der Höchstzeit von 80 Sekunden. Den zweiten Platz belegte der Tscheche Capt. S t a t e c n y auf Hv- romir Go on vor dem Deutschen Oblt. Ziegler auf Don Iuan. Die umrahmenden Schaunummern vervollständigten das Programm.
Frankfurt a.M. |
Dalum
Bereinigte Stahlwerke........u
Oiavl Minen ...............0
Saliiucrfe Aschcrkleben 6
Kaliwerke Westeregeln 6
Kaliwerke Salzdetfurth 9
Zraniiun a. Dl.
Berlin
jraniiuri u. dl
Heran
Schlußkurs
Echlußk. Abmd« Mrfc
Schluß- lurS
Schlußk. Miltag- börse
Echluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« hörte
Datum
28 L |
30.1.
28.1.
30.1.
Daium
28.1.
30-1.
28.1.
30-1.
6% Deutsche Reicheanleihe v. 1921
80
79,5
80
79,65
Hamburg-Amerika-Pakei ..... t
18,25
18,25
17,9
17,5
6% chem.7% Tt.Aeichsanl.v. 1929
95,75
95
95,6
95,5
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
—
—
44
43,5
5'/"^ Boung-Anlethe von 1930 ..
82,5
82
82,6
82,5
Hansa Dampfschiff........... 0
—
—•
31
30,5
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mb
Norddeutscher Lloyd .........0
18,4
18,65
18,13
17,9
Auslos.-Rechten .............
67,13
66
67,5
66,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
42,5
—
42,75
43
Tesgl. ohne Auolos.-Nechle......
8,75
8,25
8,8
8,15
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
98
98
97,75
97
G% ehe in. 8% Hess. Bolksstaat 1929
Commerz- und Prival-Bank... 0
53
53
53,5
53,5
trückmhlb. 102°,,) ............
78,25
76,25
78,25
—
Deutsche Bank und Disronto»
72,75
72,75
72,75
72,75
Lberhessen Provinz-Anleihe mii
Gesellschaft................0
Auslos.-Rechlen ............
—
—
—
*
Dresdner Bank..............0
61,75
61,75
61,75
61,75
Deutsche Komm. Sammelab l.An
Neichsbank ................. 1
156
157
157
154.75
leihe Seriel mit AuSlos.-Nechten
62,65
61,5
63,75
61,5
6% ehern. 8% Franks. Hyv.-Bank
30,25
29,75
29,13
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
85,9
85
*
A.E.G.....................0
30
6% ehern. 7% Franks. Hyp-Bani
Elektr. Lieserungsgelellschast... 5
79
81
78,13
79,25
Goldvse. 16 unkündbar bis 1936
——
85
—
Licht und Kraft ............. t
95,75
95
95,5
94,25
6'/2% ehetrf. 4'/z% Franks. Hyp.
Felten & Guilleaume ........0
55,75
54
55,13
54
Bank«Liqu.<Psandbriefe .....
86,65
85,9
—
Gesellschaft für Elektrische Unter-
80,75
79,75
79,25
6’/z% ehern. 4'/2% Rheinische
nehmungen............... 4
79
Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse. ...
86,75
86
—
—
Rheinische "Elektrizität ........6
98,5
98
98
98
C% ehern. 8% Pr Landcspfand
Schuckert L Eo..............0
85,75
87
86,25
85,65
briesanstalt, Psandbriese M. 1k
85
85
85,5
85
Siemens & Halske...........'
124,5
128,75
124
127
6% ehern. 7% Pr. Landespfand
Lahmeyer Lüo..............10
118,75
118
118,5
116,5
briesanstalt, Psandbriese R. 10
85
l 85
—
28. Januar
30.Ianuar
Amtliche Notierung »ein | Brie
Amtliche Notierung
Geld | Brie’
6,294
6,306
6,304
6,316
51,95
52,05
51,85
51,95
12,465
12,485
12,465
12,485
3,057
3,063
3,057
3,063
169,23
169,57
169,23
169,57
73,08
73,22
73,08
73,22
69,93
70,0/
67,93
68,07
77,37
77,53
77,37
77,53
14,26
14,30
14,26
14,30
0,858
0,862
0,858
0,862
4,209
4,217
4,209
4,217
58,42
58,54
58,44
58,56
21,52
21,56
21,51
21,55
16,42
16,46
116,42
116,46
81,36
81,52
81,36
81,52
34,45
34,51
34,45
34,51
81.90
82,06
81,90
82,06
0,879
0,881
0,879
0,881
0,239
0,241
0,239
0,241
5,554
5,566
5,554
5,566
12,97
12,99
12,97
12,99
Banknoten.
Amerikanische Noten..............
4,20
4,22
58,28
58,52
Dänische Noten .................
67,56
67,84
Englische Noten .................
14,22
14,28
Französische Noten...............
16,38
16,44
168,86
169,54
21,45
21,53
Norwegische Noten ..............
72,90
73,20
Deutsch Oesterreich, i 10O Schilling
—
—
Rumänische Noten...............
2,46
2,48
77,20
77,50
81,18
81,50
Spanische Noten.................
34,31
34,45
Ungarische Noten ................
•—


