Ausgabe 
28.12.1933 Drittes Blatt
 
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Wirtschaff.

Sranffuder Börse.

Znittagsbörfe: freundlich.

Frankfurt a. TL, 27. Dez. Luch nach der Derkehrsunterbrechung hielt die freundliche Stim­mung an Oer Börse unvermindert an, wenn auch die Umsatztätigkeit kein nennenswertes idusmaß an- nahm. Luf Grund der guten Konjunkturberichte und anderer, vorteilhafter Wirtschaftsnachrichten zogen die Kurse sowohl jür Aktien, als auch für Stenten weiter an. Der Hauptgrund hierfür liegt In der gesunden Marktlage bei fehlendem Angebot.

-3m Hinblick aur den nahenden Bilanztermin und angesichts der optimistischen Auffassung für das Jahr 1934 lagen von der Kundschaft kleine Kaus- orders vor. Die Kulisse beteiligte sich infolge der un­geklärten verschiedenen internationalen Fragen nur zögernd am Geschäft. Immerhin ergaben sich bei Eröffnung ganz überwiegend Beseitigungen um durchschnittlich 0,50 bis 1 o. H Abschwächungen waren nur selten, so bei Kali Aschersleben (2,50 o. H), Ilse Genuß und AEG. mit je minus 0,25 o. Sy Am Montanmarkt traten Rhein. Braunkohlen mit plus 1,75 o. Sy mehr hervor, ferner waren die Werte des Stahloerein-Konzerns um 0,50 bis 1 o. Sy befestigt. IG.-Farben gewannen 1 o. Sy, ebenso die meisten Elektroaktien. Reichsbankanteile erhöhten sich um 0,65 o. Sy Schisfahrtsaktien lagen mit Besserungen bis zu 1 o. 5). bemerkenswert test. Kunstseiden- und Zellstosswerte sowie Daimler- Motoren lagen gut behauptet. Das Geschäft schrumpsle im Verlaufe bei den Dividendenwerten merklich ein, doch blieben die Kurse bei freundlicher Stimmung meist gut behauptet. Fest lagen Chade- aktien mit plus 5 Mark, ferner waren von Kunst­seidenaktien Aku im Verlaufe um 2,25 o. Sy fester. Südd. Zucker waren stark gesucht, aber ohne Kurs. Ande^setts büßten Reichsbankanteile auf angebliche Auslandsverkäufe 2 d. Sy ein. Arn Kassamarkt waren besonders einige schweizerische Papiere sehr fest, Aluminium Neuhausen 240 (plus 15 d. Sy), 5(9- Chemie Basel volle gestrichen Geld, Taxe zirka 147 (plus 6,50 o. Sy). Auch im- übrigen zeigten Industrie- Aktien meist Kursgewinne von durchschnittlich 1 bis 2 o. Sy

Am Rentenmarkt war das Geschäft recht klein, immerhin eröffneten die variablen Reichsanleihen sowie späte Reichsschuldbuchforderungen und Reichs- bahn-VA. bis 0,25 o. Sy fester. Stahlverein-Bonds waren mit plus 1,65 v. Sy stärker befestigt. Dollar^ bonds lagen ruhig. Im Verlaufe traten Neubesitz bei I lebhaftem Geschäft stärker hervor und zogen um weitere 10 Pfennig an, blieben aber nicht ganz behauptet. Dagegen gingen Altbesitz um 0,38 v. Sy zurück. Der Pfandbriefmarkt lag still, aber meist leicht befestigt. Stadtanleihen bröckelten größtenteils bis zu 0,50 v. Sy ab. Von Staatsanleihen zogen Oprozentige Reichsanleihe von 27 0,25 v. Sy, SV.-pro« genüge Nounganleihe 0,75 o. Sy an, während 6pro- gentige Reichsanleihe von 29 0,50 o. Sy verloren. Von fremden Werten waren Schweizer Bundes- bahn Anleihen stark gesucht und 5 vis 6 o Sy höher, wobei nur beschränkte Zuteilung erfolgte, ferner waren Mexikaner etwas beachtet. Tagesgeld war zum Satz von 4 v. Sy unverändert.

Wbenbbörfe: still.

Die Abendbörse eröffnete in stiller Haltung und erfuhr auch im Verlaufe keine nennenswerte Bele­bung. Die Kulisse hielt sich zurück, während von der Kundschaft neue Kaufaufträge fehlten. Die Grund- ftimmung blieb zwar weiter freundlich, die letzten ' Berliner Schlußkurse vermochten sich indessen nicht | immer voll zu behaupten. IG. Farben litten unter einigem Angebot, so daß der Kurs nach und nach um etwa 0,40 v. Sy abbröckelte. Andererseits war | Aku gefragt und 0,25 v. Sy, auch Reichsbankanteile konnte sich um 0,50 v. Sy erholen.

Arn Rentenmarkt erhielt sich kleines Interesse für Neubesitzanleihe, die mit 17,15 v. Sy gut behauptet lag. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchfor­derungen waren mit 89,40 bzw. 91,90 bis 92 v. Sy wenig verändert.

Im Verlause bröckelten IG. Farben erneut 0,25 o. Sy ab. Fest lagen wieder Chadeaktien (+ 1,50 Mark) sowie sämtliche schweizerische Werte. IG. Chemie-Basel volle kamen mit 149 (zuletzt am Samstag 141,50 d. Sy) und do. leere Stücke mit 135 (130,65 v H.) zur Notiz. Schweizer Bundesbahn- Anleihen fetzten ihre Aufwärtsbewegung um 2 bis 3 v. Sy fort, wobei teilweife wieder nur beschränkt fluqctylt werden konnte. U. a. notierten: 4 d. Sy Schweizer Bundesbahnanleihe von 1912 141 (heute mittag 138) rat., 3.50 v Sy do. 134 (132), 3,50 n. Sy Jura Simpion 126 (123), 3,50 v. Sy Gotthard-Babn 128 (126), Neubesitzanleihe 17,15. Altbesitzanleihe 89,40, 6 v. H. Stahlverein 66, Schutzgebietsonleike 8,85, Reichsbank 161, G Ifenkirchen 56, Phönix 13.50, Harvener 88, Aku 43.90 bis 44, Cbade 144,50, B'kula 117,65, Conti-Gummi 150, 3(9 Farben- inDuftric 124,25 bis 123,75, ©esfürel 85, Holzmann

68, Rhein. Elektro Mannheim Stamm 90, Siemens 143,50, Reichsbahn-Borzugsaktien 107L5. Rachbörse: IG. Farben 123,90 Brief, Aku 44,50 Geld.

(Vi uiH / * -ICV t«c.

Frankfurt a. M., 27. Dez. Das Geschäft nahm zwischen den Jahren kein nennenswertes Ausmaß an, die Stimmung war auf Grund des kleinen An­gebots aber weiter freundlich. Indessen zeigten die Preise gegen die Vorwoche kaum eine Deränderuim. Am Mehlmarkte waren die Weizenmehlpreise von unten her auf Grund der kurzfristigen Vereinba­rung zwischen den oberrheinischen und den nieder- rheinischen Mühlen um 30 bis 35 Pf. je Sack hoher. Futtermittel lagen still und nicht immer voll be­hauptet. Weizen 195 bis 196, Roggen 172,50, Brau­gerste 180 bis 182, Hafer 145 bis 147,50, Weizen- mehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,10 bis 29,65, do. ohne Austauschweizen 27,60 bis 28,15, Roggen­mehl 0 bis 60proz. 23,50 bis 24, do. füdd. Spezial 0 24, Weizenkleie 11, Weizenfuttermehl 12 bis 12,25, Roggenkleie 1035 bis 11, Soyafchrot 15,45 bis 15,60, Palmkuchen 15,60 bis 16, Crdnuhkuchen 17,25, Treber 17,50 bis 17,75, Trockenfchnitzel 10 bis 10,15, Heu südd 630 bis 6,70, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 2,20 bis 230, do. gebündelt > 2 bis bis 2,10 Mark. Die Preise verstehen sich für Ge­treide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 kg Parität Frankfurt a. M.

Die industrielle Tätigkeit hat nach der Industrie­berichterstattung des Statistischen Reichsamts im November, trotz faisonmäßiger Abschwächungen auf Teilgebieten, im ganzen weiterzugenommen. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter ist von 50,7 v. H. im Oktober auf 51,1 v. H. der Arbeiterplatz­kapazität gestiegen. Etwas stärker, von 45,6 o. Sy auf 46,4 o. Sy der Arbeiterstundenkapazität, hat sich die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden erhöht. Die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit beträgt 7,30 Stunden gegenüber 7,26 Stunden im Oktober.

Wenn die Beschäftigung in den Verbrauchsgüter­industrien insgesamt sich etwas stärker als in den Produktionsgüterindustrien erhöht hat, so beruht dies vorwiegend auf unterschiedlichen Saisontenden­zen. In der Saisongruppe der Produktions- güterinbuftrien ist mit der vorgeschrittenen Jahreszeit die Beschäftigung leicht zurückgegangen; in der Saisongruppe der Verbrauchsgüter. Industrien ist sie, vor allem infolge des Weih­nachtsgeschäftes, weiter gestiegen. Demgegenüber hat in den entsprechenden Konsunkturgruppen die Be­schäftigung gleichmäßig zugenommen, und zwar stärker als im Gesamtdurchschnitt der Industrie.

In den Investitionsgüterinduftrien ohne ausgeprägte Saisonbewegung ist die Zahl der beschäftigten Arbeiter etwa im gleichen Grad wie im Oktober, die Summe der geleisteten Arbeiterstun­den erheblich stärker gestiegen; dies gilt besonders für die Nichteifenmetallindustrie, die Eisengießereien den Maschinen- und Schiffbau, die Feinmechanik und Teile der Elektroindustrie. Im Waggonbau hat hat sich die Beschäftigung ungefähr roie im Vor­monat erhöht.

Selbst in der Bauwirtschaft hat trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit die Beschäftigung im ganzen etwa den Stand des Vormonats behaupten können. Die Zahl der beschäftigten Bauarbeiter hat noch leicht zugenommen. In den Baustoffindustrien ist nur die Beschäftigung der Zigekeien stark zurück­gegangen. Andererseits sind in den Sägewerken, in der Sperrholzindustrie und besonders in der Par­kettindustrie, in der Kaolingewinnung, in der Schieserindustrie, in der Herstellung von Beton-

Uebertragen wurde:

am 30. November 1933 dem Lehrer Jakob Lohnes zu Oder-Nauses, Kreis Dieburg, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Klein-Bieberau, Kreis Die­burg, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an, dem Lehrer Karl Reinhardt zu Merken- fritz, Kreis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Offenbach a. TL, dem Lehrer Hein­rich Metzler zu Weinolsheim, Kreis Oppen­heim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Guntersblum, Kreis Oppenheim, sämtlich mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;

Bauernbutter (Landbutter) 86 (86), Rahmeinkauf bei 42 o. H Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 123 (123), Allgäuer Weichkäse mit 20 o. Sy Fett­gehalt, erste Sorte 70 bis 72 (70 bis 72) zweite Sorte 65 bis 67 (65 bis 67), Marktlage ruhig. Die Preise sind Erzeugerpreise ab Lokal oder ab Station d(g Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund.

Mainzer Lchlachtviehmarkt.

Mainz, 27. Dez. Auftrieb: 26 Ochsen, 6 Bullen, 391 Kühe ober Färsen, 251 Kälber, 11 Schafe und 683 Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark. Ochsen al) vollst., ausge- mästete 28 bis 32, b2) sonstiae vollst, altere 24 bis 27. Bullen c) fleischige 26 bis 27. Kühe a) vollst., höchsten Schlachtw , jüngere 23 bis 29, b) sonstige vollst, oder gemästete 18 bis 23, c) fleischige 12 bis 17. Färsen a) vollst, ausgemaftete höchsten Schlachtwerts 23 bis 33. Kälber b) beste Mast- und Saugkälber 42 bis 48, c) mittlere 30 bis 41, d) ge­ringe 22 bis 26. Schweine b) vollst, von etwa 120 bis 150 Kilogramm 50 bis 52, c) vollst, von etwa 100 bis 120 Kilogramm 48 bis 52, d) vollst, von etwa 80 bis 100 Kilogramm 48 bis 50. Schafe wurden nicht notiert. Marktverlauf: Bei Großvieh ruhig, langsam geräumt. Bei Kälbern anfangs leb­haft, später ruhig, ausverkauft. Bei Schweinen mäßig belebt, geringer Ueberftanb.

frankfurter «chlachtvicstmarkt.

waren, Isoliersteinen, Wandplatten und in der Tapetenindustrie Arbeiterzahl und Arbeitsvolumen gegenüber Oktober zum Teil noch beträchtlich ge­stiegen.

In Fahrzeugbau, besonders in der Kraft- wagenindustrie, hat sich die Zahl der beschäftigten Arbeiter im Vergleich zum Vormonat bei leicht oer- I ringerter Stundenzahl noch etwas erhöht. In der Feldbahnindustrie, in der Kraftrad- und Fahrrad­industrie hat die Belebung auch bei den Arbeiter­stunden angehalten.

In einer Reihe von Industriezweigen, die durch ihren Absatz mit fast allen übrigen Zweigen der Wirtschaft mehr oder weniger eng verflochten sind, hat die Beschäftigung im November weiter zuge­nommen, so im Steinkohlenbergbau, in der Lederindu­strie, in der Papierindustrie und im Dervielfälti- gungsgemerbe, in der Bereifungsindustrie, in der Herstellung von Glühlampen, Installationsmaterial und Verpackungsmitteln.

Bei den meisten Verdrauchsgüterindu- st r i e n ist die Zahl der beschäftigten Personen wie auch der geleisteten Arbeiterstunden im November weiter gestiegen. Stärkere Rückgänge sind nur in wenigen Branchen zu beobachten; sie sind, wie in der Herstellung von Kinderwagen,Pelzwerk, Hüten und in der Konservenindustrie, fast ausschließlich jahreszeit­lich bedingt. Am stärksten zugenommen hat wieder die Beschäftigung in der Rundfunkindustrie und in den Zuckerraffinerien. Beträchtlich gestiegen ist die Beschäftigung ferner in der Mehr­zahl der Industrien für Hausrat und Wohnbedarf, in der Wachswarenindustrie und in einigen fai- sonbegünstigten Zweigen der Nahrungs- und Ge- nußmittelindustrie. Wenn sich in der Herstellung künstlicher Blumen die Beschäftigung bis zum No­vember vergleichsweise gut behauptet hat, so dürfte dies zum großen Teil auf der Anfertigung der Ansteckblumen im Rahmen des Winterhilfwerks be­ruhen. Ferner dürfte die weitere starke Zunahme der Beschäftigung in den Sektkellereien bereits auf den Wegfall der Schaumweinsteuer am 1. Dezember zurückzuführen sein.

am 1. Dezember dem Lehrer Eugen K r a u s g r i 11 zu Muichenheim, Kreis Gießen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gamdach, Kreis Friedberg, dem Lehrer Georg O 1 e m o tz zu Gambach, Kreis Friedberg, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Leiselheim, Kreis Worms, dem Lehrer Georg Heiland zu Leiselheim, Kreis Worms, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Sprendlingen, Kreis Offenbach a TL, dem Lehrer Dr. Heinrich B u N m a n n zu Bingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Muschenheim, Kreis Gießen, dem Lehrer Wilhelm R e y 1 zu Weickartshain, Kreis

Allgäuer Butter« und Aäfeborfe.

Kempten, 27. Dez. Allgäuer Molkereibutter erste Qualität 125 letzte Notiz 125, Allgäuer Molkereibutter 123 (123), Sennbutter 116 (116),

Frankfurt a. TL, 28. Dez. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 824 Rinder (144 Ochsen, 46 Bullen, 350 Kühe, 284 Färsen), 1213 Kälber, 150 Schafe, 3331 Schweins. Es kosteten: Ochsen bis 32, Bullen bis 29, Kühe bis 28, Färsen bis 32, Kälber bis 42, Schafe und Hämmel bis 27, Schweine bis 51 Mark. Marktverlauf bei allen Viehgattungen ruhig.

Die JeschästiMg der Industrie im November.

Vekannimachungen des Personalamtes.

Gießen, eine Lehrerstelle an der Volksschule $n Offenbach a. TL, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an, dem Lehrer Karl Kratz ju Dohnfeld. Kreis Schotten, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Darmstadt, mit Wirkung vom läge des Dienstantritts an, dem Lehrer Karl W i n t e r zu Klein-Auheim, Kreis Offenbach, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu UnlcrHambach, Kreis Heppenheim, mit Wirkung vom 16. Dezem- ber an, dem Lehrer Philipp E b e r l e i n zu Neu-Bamberg, Kreis Aszey, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Sptenb fingen, Kreis Alzey, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;

am 2. Dezember dem Lehrer Hermann P e p p l e r zu Zeilbach, Kreis Alsfeld, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Saasen, Kreis Gießen, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;

am 4. Dezember dem Lehrer Heinrich Reith zu Gedern, Kreis Schotten, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Kelsterbach, Kreis Groß-Gerau, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an, dem Lehrer Heinrich S t r o h zu Gießen die Lei­tung einer Schulgruppe bortfelbft unter Ver­leihung der AmtsbezeichnungRektor" für die Dauer dieser Tätigtest, mit Wirkung vom 1. De­zember an.

am 7. Dezember 1933: dem Lehrer Wilhelm Sieg» fried au Großen-Linden, Kreis Gießen, die Leitung der Volksschule zu Großen-Linden unter Verleihung der Amtsbezeichnung9Uftor für die Dauer dieser Tätigkeit;

am 9. Dezember 1933: dem Lehrer Ludwig Heß au Nieder Kainsbach, Kreks Erbach, eine Lehrer- stelle an der Volksschule zu Undenheim, Kreis Oppenheim, mit Wirkung vom Tage des Dienst­antritts an;

am 11. Dezember 1933: dem Lehrer Jakob Knuß - mann zu Klein-Hausen, Kreis Bensheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gau-Alges- heim, Kreis Bingen, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;

am 13. Dezember 1933: dem Lehrer Anton Bach zu Butzbach, Kreis Friedberg, die Leitung der Volksschule zu Butzbach mit sofortiger Wirkung unter Verleihung der AmtsbezeichnungRektor" für die Dauer dieser Tätigkeit;

am 14. Dezember dem Lehrer Heinrich F e i ck au Bindsachsen, Kreis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Fauerbach bei Nidda, Kreis Büdingen; dem Lehrer Dr. Alfred Schwemmler zu Gau-Algesheim, Kreis Bingen, eine Lehrer­stelle an der Volksschule zu Bingen unter gleich- zeitiger Uebertragung der Leitung der katholi­schen Volksschule zu Bingen und unter Ver­leihung der AmtsbezeichnungRektor" für die Dauer dieser Tätigkeit; dem Lehrer Ludwig Matthes zu Dauernfjeim, «Äreis Büdingen, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Bind- sachsen, Kreis Büdingen; dem Lehrer Georg Reitz zu Undenheim, Kreis Oppenheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Gau-Alges- heim, Kreis Bingen;

sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.

Mit sofortiger Wirkung entlasien wurden:

Aus dem hessischen Staatsöicnft: auf Grund des 8 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufs­beamtentums vom 7. Aprll 1933:

am 14. Dezember 1933: der Kreisdirektor in Groß- Gerau Hermann U f i n g e r;

der Oberassistent bei dem Hessischen Kreisamt Darmstadt Georg Fuchs;

der Minrsterialamtsgehilfe bei der Tiinifterin* abteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft) Johann Arnold;

der Kanzlist bei dem Hess. Gewerbeaufsichts 'mt in Offenbach a. TZ. Friedrich Schäfer;

aus der Verwendung im hessischen Staatsdienst: der Gerichtsassessor in Groß-Gerau Wilhelm Jäckel;

aus dem Dienst des Kreises Oppenheim:

der Kreissekretär bei dem Hess. Streisamt Oppen­heim Anton Darmstadt.

Aus dem hessischen Staatsdienst entlassen wurde:

am 14. Dezember 1933 der planmäßige außerordent­liche Professor für Psychologie und Pädagogik an der ßanbesunioerfität Gießen, Dr. Friedrich Sander mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 auf fein Nachsuchen:

der Poliieioberst a D Sigismund Freyer zu Darmstadt auf Grund des Paragraphen 4 des Ge­setzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamten­tums vom 7. April 1933 mit Wirkung vom 21. September 1933;

am 7. Dezember die auf Grund des §6 des Ge- fetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamten- tums vom 7. April 1933 erfolgte Ruhestands- Versetzung des Direktors am Pädagogischen In­stitut au Mainz bei der Technischen Hochschule in Darmftafct Dr. Erich Feldmann in eine Ent­lassung auf Grund des § 4 des genannten Ge­setzes mit Wirkung vom 1. Januar 1934.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. -

Die hinter den Papier, i, angeführten Ziffern geben du Hohe Der zu etzl veichlosseneN Dividende an - Reichsbankdiskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o H

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