Ausgabe 
28.11.1933 Zweites Blatt
 
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Ganze aber ist der große gotische Dom der deut­schen Sesarntoolkheit, in dem jeder Teil an seinem Platze steht und bestimmte Aufgaben für die Ge- famtoolkheit zu erfüllen hat.

(Ems aber ergibt sich aus dieser neuen Schau mit aller Klarheit: nicht die Binnendeutschen sind die Front, was den Kampf für die Erhaltung von Dolkskörper und Dolksboden angeht; Front sind die Außendeutschen. Dort wo deutscher und fremder Dolksboden sich berühren, dort, wo deut­sches und fremdes Volk ineinander verzahnt sind, dort besteht die Gefahr, daß der deutsche Dolks­boden abbröckelt, daß deutsche Seelen verloren gehen; dort geht es um der Gesamtoolkheit willen um jeden Acker und um die Äele jedes Kindes. Wenn die Binnendeutschen aber Etappe sind, dann haben sie die Pflichten der Etappe zu übernehmen: sie haben die Front zu stützen, geistig, seelisch und auch materiell. Was sie für die Front opfern, das ist kein Almosen, das ist vielmehr die volkdeutsche Steuer, die man sich um der Nation willen selbst auferlegt.

Nur aus dem Erlebnis der oolkdeutschen Idee heraus kann die nationale Revolution der Deut­

schen zum Dritten Reich als dem Deutschland aller Deullchen führen. Daß die Außendeutschen da ob sie dem Reiche staatsrechtlich einmal werden angehören können oder nicht von auherordent- licher Bedeutung sind, das wisien die Gegner brau- ßen alle; sie versuchen die deutsche Erhebung zu treffen, indem sie das «ußendeutschtum zu zer- schlagen suchen; sie wissen, daß sie dadurch die ge­samtdeutsche Zukunft treffen.

Die deutschen Dinge treiben ihrer Reife zu. Unsere Revolution", so sagte Möller van den Bruck vor unaefähr zehn Jahren,beginnt erst; sie, die als Aufstand heraufkam, der den Staat umwarf, beginnt mit einer Auferstehung, die in den Menschen geschieht. Sie ist der Durchbruch einer geänderten Geistesverfassung und der sie be- steitenoen Selbsterkenntnis oder die Revolution st unser Untergang." Die Dolkwerdung der Deut- chen erfordert, daß wir uns, wir Binnendeutschc und wir Außendeutsche, in einem sehen; erfor­dert, daß die volkdeutsche Idee Erlebnis aller wird, die sich Deutsche nennen, und ihr handeln bestimmt.

Wirtschaft.

Rheinische Metallwaren- und Ma- schinenfabrik, Düsseldorf. Einschließlich 0,09 (0,20) Mill. Mark Gewinnoortrag ergibt sich per 30. 6. 33 nach 2,04 (2,02) Mill. Mark Abschreibun­gen ein Reingewinn von 1 301 316 (389 276) Mark, aus dem 6 o. H. Dividende auf 20 Mill. Mark AK. verteilt werden sollen (i. D. nach Zuweisung von 300 000 Mark zum Reservefonds Dortrag des Rest­gewinns). GD. 28. 11.

$ronffurter Börse.

rNillagsbörse: fester.

Frankfurt a. M., 27. Nov. Nach der unein­heitlichen Samstagsbörse konnte sich zum Wochen­beginn eine feste Tendenz durchsetzen, der die Kurse mit nur wenigen Ausnahmen folgten. Ws Haupt­grund für die günstige Stimmung ist wohl die weitere Entspannung der außenpolitischen Situation durch die gestrige deutsch-französische Annäherung zu nennen. Anderseits wirkten sich die Meldungen vorn gebesserten Geschäftsgang verschiedener Groß- unternehrnungen aus; hierauf dürfte der Gewinn von AEG. um 0,40 v. H. und der von Zellstoff Aschaffenburg um 2,75 v. H. zurückzuführen fein. IG. Farben eröffneten eine Kleinigkeit gedrückt, konnten sich aber bald erholen. Ein ausschließlich günstiges Bild boten die Montanaktien, die von 1 bis 1,50 o. H. gewannen, auch Tarifwerte lagen, allerdings nicht im selben Maße, fester. Einen Sondergewinn hatten Chade-Aktien mit + 6 Mark, ferner ist eine Besserung von Deutsche Erdöl um 2,13 v. H. besonders zu erwähnen. Schiffahrts­werte lagen auf den Rückgang am Samstag um 0,75 v. H. erholt. Im allgemeinen betrugen die durchschnittlichen Besserungen von 0,50 bis 1,25 v. H.

Im Verlaufe setzte sich die Aufwärtsbewegung in verschärftem Tempo fort, wobei besonders die Kulisse großen Schneid an den Tag legte. Bei ziemlich lebhaften Umsätzen erfuhren die Kurse durchschnittliche Erhöhungen von 0,50 bis 1 o. H. Stärker befestigt waren erneut Montanaktien, so Deutsche Erdöl bis 106 (104,13), Harpener bis 85 (82,75 d. H), Klöckner bis 59 (57,25), Mannes­mann 63 (60,25) und Stabsverein 35,25 (34), ferner u. a. IG. Farben 125 (123,50), Reichsbank 173,50 (171), AEG. bis 21,75 (20), Aschaffenburger Zell- stoss 31 (30), Siemens 141 (139,25). Am Kassa- markt war die Stimmung ebenfalls weiter de- festigt, eine Anzahl von Panieren notierte mangels entsprechenden Angebots geftridrn Geld, so u. a. G'br. Röder (Taxe zirka 42 v. H), Brauerei Eich- baum-Werger (64 bis 65k Schwächer laaen da- geicn Hoch 8- Tiefbau <95,90, 2,25 v. H.) und Löwenbräu München (203,2 v. H.k

Der Rentenmarkt lag still, aber nicht unfreund­lich, wenn auch Altbesitzanleihe 0,50 v. H. (90) unter Samstag einsetzten, aeroannen sie im 93er* laufe unter mehrfachen Schwankungen diesen Ver­lust doch zurück. Neubefitz waren mit 15,85 fest und 0 40 v. H. höher, schloss"n aöerhinas um 15 Pf. nl^briaer. Snäte R^ichsschuldbuchsord-'runaen laaen mit 92,50 bis 92.75 v. H. etwa (MO n. H. höher Don Industrie-Obligationen zoa-n Reichabahn-DA. um insgesamt 0,75 v. .f). auf 107/S v. H an. da­gegen gah-n 6 v H S*ahlverein-BonM 53.75 bis 53 bis 53 75 v. H. 1.25 v H. ab. S^hfanleihen Ia«en überwiegend fester, Mainzer 8175 (zuledt 79 65), 6 v. fi. Dolsaranleihe von Frankfurt v 26 64.50 (63k Der 93fanhhriefmarft zeiate keine stör- k»ren A^weichuno-'N, iedoch mellt solche von + 0 *>5 bA 0 50 v. H s»eernnllch"'ne von 1°36 95 *>R (9' 50s, van 1037 01 50 (90k mn 10.38 67 25 (ft6?5 v. H.k Durchschnittskurs 94.80 (91.25 v. H.k ?f"afnnhsrenfen rohren nNn-ni-in etmn« aefr««f, besonders Ungarn mit + 0,75 bis 1 v. H. lagen fest.

Die Ultimonachfrage nach Tagesgeld hielt an, der Satz von 3,25 o. H. blieb jedoch unverändert.

Abenddörfe: lebhaft.

Die Abendbörse zeigte an den Aktienmärkten, vor allem in Standardwerten, infolge der gemelde­ten Festigkeit des Dollars, recht lebhaftes Geschäft und ganz überwiegend Kursgewinne von 0,25 bis 0,50 v. H., Siemens gewannen 1 o. H. Außer IG. Farben, die behauptet einsetzten, standen wieder die Montanpapiere im Vordergrund, ebenso einige Elektroaktien. Gelsenkirchen, Buderus, Harpener, Klöckner, Phönix und Mannesmann gewannen je 0,50 v. H., Gesfürel ebenfalls 0,50 v. H. Nordd. Lloyd konnten sich ebenfalls um 0,25 v. H. erhöhen, auch Reichsbank kamen 0,25 v. H. über Berliner Schluß zur Notiz.

Für den Rentenmarkt zeigte sich zwar weniger Interesse, immerhin war auch hier die Stimmung durchaus freundlich. Späte Reichsschuldbuchforde- rungen lagen etwa 0,13 o. H. höher.

Im Verlaufe setzten sich vielfach weitere Kurs­besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H. durch. Das Ge­schäft blieb verhältnismäßig lebhaft. Renten lagen nach wie vor still. Deutsche Anleihen kamen schließ­lich nur knapp behauptet zur Notiz. Goldpfand- briefe, Kommunal-Obligationen sowie Stadt- und Staatsanleihen lagen gut behauptet. Im Auslands­rentenmarkt erhielt sich einige Nachfrage für Türken und Ungarn, auch Schweizer Bundesbahnanleihen waren gefragt und höher. U. a. notierten: Neu- besitzanleihe 15,75, Altbesihanleihe 90,50, Schutz­gebietsanleihe 8,40, 6 v. H. Stahlverein 54,50, Reichsbahn-DA. 107,25, 4,50 v. H. Ungar. Staats­renten von 1913 5,20, 4 o. H. Einheitsrumänen 3,20, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn von 1912 122,50, Reichsbank 174, Commerzbank 47,50, DD« Bank 56,50, Dresdner Bank 59, Gelsenkirchen 53,75 bis 54,25, Harpener 85,25 bis 85,75, Klöckner 60 bis 59,50, Mannesmann 64 bis 63,75, Phönix 41,90 bis 42,50, Stahlverein 35.50, AKU. 36 bis 36,40. AEG. 21,75, Bekula 123 50, Daimler 33,90, Deutsche Linoleum 43.25 bis 43,50, Licht & Kraft 100 bis 100,25, IG. Farben 125 bis 125,50, Ges­fürel 88.50 bis 89, Iunghans 30. Rütgerswerke 54,65, Siemens 143.50, Zellstoff Aschaffenburg 32, Hapag 11, Norddeutscher Lloyd 12.

tyrnni!urtCi csimarkt.

Frankfurt a. TL, 27. Nov. Auftrieb: Rinder insgesamt 1542 (gegen 1355 am letzten Montags- markt), darunter 365 Ochsen, 121 Bullen, 607 Kühe und 450 Färsen. Kälber 506 (458), Schafe 138 (151) und Schweine 3530 (3693). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 32, b) 28 bis 31, c) 25 bis 27, d) 23 bis 24. Bullen a) 29 bis 30, b) 26 bis 28, c) 22 bis 25. Kühe a) 26

bis 28, b) 22 bis 25, c) 18 bis 21, d) 11 bis 17.

Färsen a) 32 bis 33, b) 28 bis 31, c) 24 bis 27,

d) 21 bis 23. Kälber a) 37 bis 39, b) 34 bis 36,

c) 27 bis 33, d) 23 bis 26. Lämmer und Hammel nicht notiert. Schafe e) 26 bis 28, f) 23 bis 25, g) 20 bis 22. Schweine a) 49 bis 51, b) 48 bis 51, c) 47 bis 50, d) 45 bis 49, e) 42 bis 45, g) Sauen 42 bis 47. Im Preisoergleich zum letzten Montags- markt zogen Rinder 1 bis 2, Kälber 2 und Schafe 1 Mark an, während Schweine 2 bis 3 Mark nach­ließen. Marktverkauf: Rinder ruhig, Ueberftanb. Kälber langsam, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine langsam, nahezu ausverkauft. Fleisch- großmarkt. Beschickung: 745 Viertel Rindfleisch, 17 ganze Kälber, 18 ganze Schafe, 286 Schw"ine- Dälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mk: Ochsen- und Rindfleisch I 46 bis 52, II 44 bis 50. Bullenfleisch 44 bis 50. Kuhfleisch II 32 bis 38, III 23 bis 28. Kalbfleisch 50 bis 68. Hammelfleisch 55

Oie Statistik des Laubfrosches.

Eis., Frost- und Schneetage in Deutschland.

Don Albin Michel.

Eis- und Frosttage sind in der Wissenschaft vom Wetter nicht bas gleiche. Als Eistag ist ein Tag anzusehen, an dem das Thermometer den gangen Tag unter Null bleibt. An einem Frosttage da­gegen sinkt die Temperatur nur zeitweise unter Null. Die Mindestzahl der Eistage im deutschen Tiefland verhält sich im Durchschnitt zur Höchstzahl wie 10 zu 57. Die geringste Zahl entfällt im Iah- resdurchschnitt auf Köln a. Rh. und Umgebung, die Hochslzahl mit 56,9 auf Margrabowa in Masuren. Im allgemeinen nimmt die Zahl der (Eistage vorn Westen nach dem Osten zu. Zeichnet man die Linien der einzelnen Eistagszahlen auf der Land­karte ein, fo zeigt sich bald, daß diese Linien oft in Schlangenlinien und mit großen Ausbuchtungen nach Osten oder auch nach dem Westen vom Norden zum Süden gehen. Dazwischen, in den Gebirgen, im Harz, in der Eifel, in Thüringen, Fichtelgebirge usw. lassen sich aber auch Linien mit besonderen höheren Eistagszahlen ziehen, die sich öfter beinahe wie Kreise ausnehmen. Nur drei Linien, die über der Provinz Ostpreußen liegen und die 40, 45 und 50 (Eistage anzeigen, nehmen in der Haupt­sache eine nur etwas nach Westen abbiegende, aber sonst vorwiegend nordsüdliche Richtung an. Die Linie mit durchschnittlich 30 (Eistagen beginnt nörd­lich von Danzig an der Ostseeküste, bann geht sie in einer nach Norden ausgebogenen Linie bis Köslin und macht hier wieder eine nach Westen gerichtete Biegung bis Landsberg a. b. Warthe. Don dort aus zeigt fief) eine schleifenartige Ausbuchtung nach Osten, bte von der Stadt Pofen zurückgeht nach Frankfurt a. d. Oder. Dann windet sich diese Linie schlangenartig durch Schlesien.

Die Linie mit den 25 Eistagen beginnt im Norden in der Nähe der Insel Rügen, sie geht dann eine Strecke beinahe südwestlich, macht östlich von Rostock eine kleine Ausbuchtung nach dem We­sten zu und läuft von Dresden fast genau südlich. Dort springt sie westlich vor bis Leipzig, geht bann südwestlich und wieder nördlich bis Halle a. d. Saale, dann weiter in Schlangenlinien und großen Ausbuchtungen nach »Süden, Westen und wieder Osten durch Thüringen, Bayern, Württemberg und Baden. Die Linie mit durchschnittlich 15 Eistagen nimmt in Deutschland ihren Anfang an der Grenze Hollands, geht nach Münster, macht dort bis südlich von Bielefeld eine Ausbuchtung nach dem Osten und läuft in einer südwestlichen Richtung bis Koblenz. Dann zieht sich diese Linie weiter über Trier nach Straßburg im Elsaß. Eine Linie von durchschnittlich nur 15 (Eistagen zieht sich außerdem noch an der Küste der Nordsee unter Norderney hin, die auf Helgoland mit 14 (Eistagen ausläuft. Die meisten (Eistage bringen stets der De­zember und der Januar. Dabei ergeben sich ähnlich geformte Linien wie bei den Eistagen des ganzen Jahres. Königsberg in Ostpreußen hat im Dezemoer durchschnittlich 10,4 (Eistage, im Januar durchschnitt­

lich 13, Köln a. Rh. dagegen nur 3L im Dezember und 4,4 im Januar. Verhältnismäßig nicht ja groß wie der Unterschied zwischen niedrigster und höchster Eistagszahl ist der Unterschied zwischen der niedrig, sten und der höchsten Zahl der F r o st t a g e. Doch auch hier stehen sich im deutschen Tiefland wieder Rheinland und Masurenland gegenüber. Köln a. Rh. hai im Jahresdurchschnitt 50 Frosttage, Margra« dowa in Masuren aber 145 Frosttage.

Recht verschieden ist auch die Durchschnittszahl der Tage, an denen in Deutschland Schnee fallt Verhältnismäßig am müßten ist bei uns die Boden- stäche, auf die im Jahre an 30 bis 40 Tagen Schnee fällt. Diese Fläche umfaßt den grökhn Teil von Schleswig-Holstein, zieht sich die Oftfeefjite entlang bis gegen Stolpmünde und geht dann tn einer südwestlich gehaltenen Richtung bis nach Dresden. Dort wendet sich diese Linie westwärts über Erfurt, Eisenach und schließlich keilartig nach Süddeutschland bis südlich von Stuttgart, diese Stadt jedoch nicht mit cinbeziehend. Oestlich dieser Linie ist die Durchschnittszahl der Schneetage, nur noch abgesehen von einer Strecke an der Donau, überall hoher. An der gesamten weiteren Ostseck ifte entlang bis über Königsberg und Memel hinaus muß im Durchschnitt mit 40 bis 50 Schneetagen gerechnet werden, ebenso auch in weiten Strecken Des östlichen Binnenlandes bis hinunter nach Ratibor. Auch in Thüringen und in Süddeutschland gibt es große zusammenhängende Strecken mit jährlich 40 bis 50 Schneetagen. Der Srößte Teil von Ostpreußen und die schlesischen iebirgsgebiete dagegen müssen mit 50 bis 60 Schneetagen rechnen. Das Gleiche gilt für das Fichtelgebirge, für das obere Erzgebirge, für den Schwarzwald und noch für andere Gebirge Deutsch­land hat aber auch Gebiete, in denen löhrlich im Durchschnitt nur an 20 bis 30 Tagen Schnee fällt. Dieses Gebiet beginnt in Schleswig-Holstein, west­lich von Flensburg, geht dann, schmäler werdend, an der Nordseeküste entlang und überschneidet tjc Elbemündung. Südlich der Elbemündung breitet sich dann dieses Gebiet nach Westen und Osten aus. Es umfaßt ganz Oldenburg, das Gebiet Bremens, die Lüneburger Heide, die Städte Hannover und M'ii- den und geht über- Westfalen zum Rhein hinüber. Fast das gesamte linksrheinische Gebiet gehört zu dieser Zone geringen Schneefalls, aber auch noch Strecken am rechten Ufer des Rheins und an den Ufern des Mains und des Neckars müssen dazu gerechnet werden. Im deutschen Hügel- und Flach­land dauert die Periode, in der Schnee fällt, im Durchschnitt fünf Monate, in klimatisch be­günstigten Teilen von Südwestdeutschland nur drei Monate. Daher liegen auch die läge, an denen im Durchschnitt der erste und der letzte Schnee fällt, in den verschiedenen Gegenden ziemlich weit aus­einander.

bis 60. Schweinefleisch I 64 bis 70. Geschäftsgang des Fleifchgrohmarktes: ruhig.

irrmiifuncr Wc.rci&ebörfe.

Frankfurt a. TL, 27. Nov. Die Stimmung am Oetreibegroßmarlt war mit Ausnahme von Weizen und Weizenmehlen fester, besonders Rog­gen mar bei knappem Angebot gesucht, und auch Hafer zog weiter im Preise an. Roggenmehl war um 25 bis 50 Pf. teurer, ferner lagen Futtermittel infolge des andauernd knappen Offertenmaterials wieder fest. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 193,50 bis 194, Roggen 167,50 bis 168,50, Braugerste 181 bis 183,50, Hafer 142,50 bis 145, Weizenmehl Spez. 0 mit Auslandsweizen 28,75 bis 29,63, do. ohne 27,25 bis 28,15, Roggenmehl 0 bis 60proz. 23,50 bis 24, do. füdd. Spez. 0 24, Weizenkleie 10,75 bis 10,85, Roggenkleie 10,35 bis 10,60, Soya- schrot 15 bis 15,40, Palmkuchen 15,50, Erdnuß- kuchen 16,55 bis 16,90, Treber 17, Heu 6 bis 6,20, Weizen- und Roggensttoh drahtgepreßt 2,10 bis 2,25, do. gebündelt 1,60 bis 2. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 2,40 bis 2,45 Mark (unverändert) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.

'Mannheimer (Getreidebörse

Mannhei m 27. Nov. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,70 bis 19,90 RM., per November Bezirk 9 18 90, Bezirk 10 19,10, Bezirk 11 19,40; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 16,75 bis 17, per November Be­zirk 9 15,90, Bezirk 8 15 60; Hafer (inländischer) 14,25; Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Futtergerste 16,75; Tiais (im Sack)

19 bis 19,25; Erdnußkuchen (prompt) 16,50 bis 16,75; Sojaschrot (prompt) 14,75; Rapskuchen 13,25 bis 13,75; Palmkuchen 15 bis 15,25; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17, Biertreber (mit Sack) 16,75; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9; Rohmelasse 8,50; Wiesenheu (loses) 6 bis 6,20; Rot­kleeheu 6,20 bis 6,60; Luzemekleeheu 7 bis 7,20; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2, Hafer-Geiste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per November 29 40, per De­zember 29,55, per Januar 29,70; Weizenmehl (ept- zial 0, aus Jnlandweizen) per November 27,90, per Dezember 28,05, per Januar 28,20; Rosgen- mehl (70 60 v. H , norddeutsches, prompt) 22,50 bis 23,75; Roggenmehl (pfälzisches und süddeutsches, prompt) 23,25 bis 24,25; Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,25 bis 10,50, (grobe, mit Sack) 10.75 bis 11; Roggenkleie 10 bis 10,75; Weizenfuttermchl 11 50 bis 11,75; Roggenfuttermehl 10 50 bis 12,75; Wei­zennachmehl 15,25 bis 16 25 Mark. 'Tendenz: stetig. Futtermittel fest. Preise für Weizen und Roggen etwas erhöht. Gerste, Hafer und Mehl un- verändert.

Mainzer Schwcincmarkt.

Mainz, 27.Tod. Austrieb: 844 Stück. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: b) vollst, von zirka 120 bis 150 kg 51 bis 53, c) vollst, von zirka 100 bis 120 kg 50 bis 52, d) vollst, von zirka 80 bis 100 kg 49 bis 51. Marktverkauf: ruhig, kleiner Ueberftanb. _____________________________

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11 30 hie 12 30 Uhi 16 bis 17 Ubc Samstag aodimllfao qrldüoflcn

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Dorfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt deichlotzenen Dividende an Reichsbankdiskont 4 o f) Lombardzinsfuß 5 v H

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