SJ.-fpor/
<$Ttevf)terte Aufnahme ehemaliger Marxisten in die Sportvereine.
Die Presse stelle des Reichssportführers gibt nachstehendes Rundschreiben an sämtliche Sportoerbände und die Beauftragten des Reichssportführers bekannt:
„Das Ergebnis der Wahl am 12. November hat mit oller Deutlichkeit gezeigt, daß das deutsche Volk hinter dem Volkskanzler Adolf Hitler und seinen Mitarbeitern steht. Auch die Turner und Sportler machen hiervon keine Ausnahme. Dies veranlaßt mich, die Vorschriften über die künftige Aufnahme ehemaliger Marxisten in anerkannte Sportvereine zu erleichtern.
Ich will mich daher damit einverstanden erklären, daß der Anteil ehemaliger Marxisten an der Gesamtmitgliederzahl eines Vereins von 20 Prozent auf ein Drittel heraufgesetzt wird. Weiterhin kann auch bei denjenigen, die erst nach dem 30. Januar einer Organisation der NSDAP, beigetreten sind, auf die Beibringung von Bürgschaften und Führungszeugnissen verzichtet werden, falls sie eine ordnungsmäßige Unbedenklichkeitserscheinung einer Parteiorganisation einreichen. Die Genehmigung der Weiterfüyrung ehemals marxistischer Vereine behalte ich mir weiterhin von Fall zu Fall vor.
Der Reichssportführer: gez. oonTschammer."
Handball des Jungvolks.
„Geusen" — Unterbann 1 116 5:7 (2:5).
Am Samstag maßen die Mannschaften des Iung- volkstammcs „Geusen" und die des Hitlerjugend- Unterbannes auf dem VfB.-Platz ihre Kräfte. Wie erwartet, entwickelte sich ein spannender Kampf, den die Hitlerjugendleute nach erbittertem Ringen knapp für sich entscheiden konnten. Zwar gestaltete die Hitlerjugend das Spiel in der ersten Hälfte meist leicht überlegen. Doch änderte sich nach dem Wechsel das Bild vollkommen zugunsten des Jungvolks. Die Mannschaft spielte nun sehr schön zusammen, hotte jedoch bei ihren Angriffen viel Pech (Lattenwürfe). Durch Glück und härteres Spiel konnte die Hitlerjugend schließlich den knappen Vorsprung halten. Schiedsrichter Becker (Mtv.) leitete gut.
Geräte-Mannschastskampf Großen-Linden — Wieseck — Lollar.
Am Samstag fand im Dereinslokal des Turnvereins Lollar ein Geräte-Wettkampf zwischen den Mannschaften der Turnvereine Großen«Linden, Wieseck und Lollar statt. Jeder Verein stellte 8 Teilnehmer, die an den drei Hauptgeräten je eine Kürübung ouszuführen hatten, zu denen noch die Frei- Übung von drei Teilnehmern jeder Mannschaft kam. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Abend wurde von den Lollarer Turnerinnen mit rhythmischen Freiübungen eingeleitet. Nach dem Aufmarsch der Teilnehmer des Wettkampfes begrüßte der 1. Führer des Turnvereins Lollar, Bürgermeister Wagner, die Gäste, insbesondere Gouoberturnwart Paul (Gießen) und den Kreisführer D a u p e r t (Wieseck) und dankte den beiden Gastvereinen, daß sie sich zur Austragung dieses Wettkampfes bereiterklärt hatten. Kreisführer D a u p e r t überbrachte die Grüße des Turnkreises Lahn-Dill. In markanten Worten schilderte er die Ausgaben der Deutschen Turnerschaft im neuen Reich. Er betonte, daß die harte Schule des Ge- räteturnens, das gerade in den zum friedlichen Wettkampf angetretenen Vereinen immer eine gute Pflege gefunden habe, schon immer eine gute Keimzelle völkischen Lebens gewesen sei. Seine Worte klangen aus mit einem dreifachen „Gut Heil!" auf unseren Volkskanzler Adolf Hitler, dem spontan der erste Vers des Deutfchland-Liedes folgte. Anschließend übernahm Gouoberturnwart Paul die Wettkampfleitung, während als Kampfrichter der Kreisoberturnwart P. Schüler (Wetzlar), Leib (Krofdorf) und Sauer (Gießen) amtierten.
Schon am ersten Geräte, dem Barren, erwies es sich, daß sich hier drei gleichwertige Mannschaften gegenüberstanden. Manche schöne Leistung wurde gezeigt. Nach anfänglich schwächeren Ergebnissen kam Großen'Linden gut auf und führte nach dem ersten Gerät mit zwei Punkten vor Wieseck und Lollar.
Am Pferd waren es die Wiesecker, die an diesem Geräte acht Punkte aufholten. Auch hier wurden gute Leistunaen gezeigt, die aber bei einem gleichmäßigeren Rhythmus im Schwingen wesentlich an Wert gewinnen würden.
In den Freiübunaen wurden sehr gute Leistungen geboten, allerdings wird es weiteren Trainings bedürfen. Mit besonderem Jnteresie sah man dem Kampf am Reck entgegen. Von Anfang bis fast zum Schluß verlief der Wettbewerb sehr spannend, wenn auch ein Sturz, der glücklich verlief, vorübergehend deprimierte. Seth (Großen- Linden) erzielte am Reck die höchst erreichbare Punktzahl. Das Treffen sah die glücklichere Mannschaft als Sieger. Dem gab auch der Gauoberturnwart Paul in seiner Ansprache zur Sieaervcr- kündigung Ausdruck. Sieger wurde Großen-Linden mit 615 Punkten vor Wieseck mit 609 Punkten und Lollar mit 594 Punkten. Nachstehend das Gesamt
ergebnis:
Gr.-Linden Wieseck Lollar
Barren Pferd Reck Freiübung Gesamt 175 175 187 78 615
173 183 185 68 609
168 170 179 77 594
Sporiabteilung des Tv. Wieseck.
wieseck I — Vehberg-Rodheim-Vieber komb. 6:2.
In einem Spiele zugunsten des Winternothilfs- Werkes fand dieses Treffen am Sonntag in Wieseck statt. Leider hatte das Treffen nicht den erwarteten Besuch zu verzeichnen. Das Spiel selber stand stets im Zeichen der Platzbesitzer, die auch zuerst in Führung gingen und bis Schluß ihren Gästen, die trotz allem Eifer nur zwei Erfolge buchen konnten, mit 6:2 Toren das Nachsehen gaben.
Oie deutsche Mannschaft gegen polen.
Am Sonntagabend hat auch der mit der Aufstellung der deutschen Mannschaft beauftragte Sport- wort des Gaues III, Alfred Birlem-Berlin, die deutsche Elf zusammengestellt. Es werden demnach gegen Polen spielen:
Jakob (Jahn Regensburg): Haringer (Bayern München), Krause (Hertha/BBC.); Janes, Bender (Fortuna Düsseldorf), Appel (Berliner SV. 92); Lehner (Schwaben Augsburg), Lachner (München 60), Hohmann, Rasselnberg (VfL. Benrath), Ko- bierffi (Fortuna Düsseldorf).
Die Ersatzspieler werden noch bestimmt. Sicher ist bereits, daß der Spandauer Riehl für den Regensburger Riesen Jakob in Reserve steht. Schiedsrich- ter des Spieles ist der Schwede Otto Olsson (Hälsingborg).
3ur Förderung des Skilaufs.
Eine Maßnahme des Deutschen Ski-verbandes.
Der Deutsche Ski-Verband hat zur Förderung des Deutschen Skilaufes eine Vereinigung gegründet, die den Zusammenschluß aller Skiläufer, die keinem Verein angehören oder angehören wollen, im Deutschen Ski-Verband bezweckt.
Die Vereinigung, die überall den betreffenden Bauführern untersteht, soll durch Bereitstellung von Geldmitteln und Ausrüstungsstücken für die deutsche Jugend, die Pflege des touristischen und sportlichen Skilaufes und zugleich des deutschen Volksbewußt- seins zur seelischen und körperlichen Ertüchtigung ihrer Mitglieder beitragen. Für den geringen Iah- resbeitrag von 4 Mark (Ehefrauen 2 Mark) genießen die Mitglieder alle Vergünstigungen für Ski- Verbands-Mitglieder, wie Unfallversicherung, Teilnahme an Wettläufen, Fahrpreisermäßigung auf der Reichsbahn, Sonderzüge, Lehrkurse, Führungs- touren, verbilligte Unterkunft, Fachberatung, Vorbereitungskurse, Derkehrsberatung für alle Skigebiete usw. und sind außerdem als Vollmitglieder berechtigt, das Abzeichen des Deutschen Ski-Der- bandes zu tragen.
Drerländer-polizeiboxiurmer in Berlin
Bei dem internationalen Amateur-Boxturnier des Berliner Polizeisportvereins im Sportpalast zu Berlin, an dem sechs Deutsche, vier Engländer, vier Ungarn und die beiden kompfstärksten Italiener teilnahmen, wurden spannende Kämpfe geboten. Unter den 6000 Zuschauern bemerkte man zahlreiche Ehrengäste. Als iurnierfieger gingen zwei Deutsche und zwei Engländer hervor. Im Weltergewichts- kompf blieb der Berliner N i e tz s ch k e ko-Sicger über den deutschen Meister Franz (Düsseldorf), im Halbschwergewicht gab es den erwarteten Sieg des englischen Doppelmeisters Brennan über den Berliner Daniel nach Punkten. Einen weiteren eng- lischen Punktsieg landete der Schwergewichtler Fenner über den Italiener Sana. Im letzten Kampf kam der Berliner Hornemann im Mittelgewicht zu einem Punktsieg über den Ungarn Szigeti.
Olympiasieger Jsmayr geschlagen.
Olympiasieger Jsrnayr (München) mußte sich im Olympischen Fünfkampf am Sonntag eine Niederlage durch den Augsburger Mittelgewichtler Deutsch gefallen lassen. Deutsch brachte 1015 Pfund zur Hochstrecke, während Jsmayr auf 1005 Pfund kam. Auch ein Rekordversuch im beidarmigen Drücken von Jsmayr mißglückte; nachdem der Münchener 216 Pfund gestreckt hatte, stellte sich beim Nachwiegen heraus, daß 700 Gramm fehlten, so daß der Weltrekord keine Anerkennung finden kann.
Kurze Sportnotizen.
Einen Ueberfchuß von 16 000 Mark ergab das diesjährige 18. Deutsche Bundeskegeln in Frankfurt a. M. Der Deutsche Keglerbund über- wies aus dem ihm zustehenden Anteil an dem finanziellen Gewinn 1000 Mark der Stadt Frankfurt a M. zur Verwendung für wohltätige Zwecke und 1000 Mark an den Hilfsfonds für den deutschen Sport.
Aufgelöst hat sich der Frankfurter Sportclub Rotweitz, da sich keine Möglich- feiten ergaben, die hohe Schuldenlast von 22 000 Mark abzutragen. Die Fußballmannschaft von Rotweiß wird unter dem gleichen Namen als Abteilung des Reichsbahn-Turn- und Sportvereins Frankfurt auch weiterhin in der Dezirksklaffe tätig fein.
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Einen Tennis-Länderkampf der Junioren haben Deutschland und Italien für den 31. Dezember und 1. Januar nach Mailand oer- einbart.
Zur Herren-Eiskunstlauf-Weltmei- ft e r f d) a f t, die am 17. und 18. Februar in Stockholm durchgeführt wird, haben bereits acht Natio- nen gemeldet. Deutschland, Oesterreich, Frankreich, England. Norwegen, Finnland, Amerika und Kanada sagten zu.
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Dem Krefelder Boxer Klockhaus wurde auf Grund seines schlechten Kampfes gegen Meister Gustav Eder die Lizenz auf Lebenszeit entzogen. Als Hauptgrund für diese Maßnahme wird Feigheit angeführt.
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Einen Europameistertitel errang der Hamburger Freistilringer Földeak bet den Europa- Meisterschaften im Freistilringen in Paris. Földeak besiegte im entscheidenden Treffen den Franzosen Arnaud nach Punkten.
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Die Boxer der deutschen Reichswehr wollen sich 1934 auch an den Deutschen Boxmeisterschaften beteiligen, nachdem sie in diesem Jahre noch in Kassel ihre eigenen Meisterschaften ausgetragen hatten.
Nucherfisch.
— Volk in Gefahr. Der Geburtenrück- gang und seine Folgen für Deutsch- lands Zukunft. Herausgegeben von Otto Helmut. I. F. Lehmanns Verlag, München. 1933. 23 ganzseitige Bildtafeln mit Tert. Einzeln 1 Mk., ab 10 Stück je 80 Pf., ab 100 Stück je 70 Pf. — (478) — Das vorliegende Büchlein, dem Ministerialrat Dr. Gütt vom Reichsminifterium des Innern ein warmes Vorwort mit auf den Weg gibt, soll jedem Volksgenossen in eindringlicher Weise klar machen, wohin es führt, wenn wir weiter am Ein- und Zwei-Kindersystem festhalten. In überaus einprägsamen Bildern sind Geburten- und Sterbeziffern daraestellt, der trügerische (Seburtenüber- schuß, der Altersaufbau und die Vergreisung unseres Volkes, die Lasten, die die Kinderarmut dem Volke auferlegt, her Rückgang der ^oUroertiaen, die Zunahme der Minderwertigen, die Fruchtbarkeit der verschiedenen Reliaionsaemeinschaften, Rassen und Völker, das bedrohliche Wachstum von Deutschlands Nachbarn, die Folgen der Verstädterung und die Ursachen des Geburtenrückgangs. Wer sich die erschreckenden Zahlen und Bilder dieses Buches eingeorägt hat, wird von der ungeheuren Größe der Gefahr überzeugt, und er wird dgzu gewonnen, an feinem Teil mihuhelfen, daß es anders wird Die ngtionalfozialiftische Weltanschauung wird beim Einzelnen wie bei den gesetzlichen Maßnahmen des Staates dafür sorgen, daß hier Wandel geschaffen wird, zunächst ist es ober dringend nötig, daß das ganze Volk über die Größe der Gefahr aufgeklärt wird und daß es einsieht, daß es sich nicht nur um den Schaden für das Volk, sondern auch um , schwere Nachteile für den Einzelnen handelt, wenn I wir sterbendes Volk bleiben sollten, wie wir es I
heule sind. Das Büchlein kann dank feinem billiges Preis auch in Massen verbreitet werden, es ist hier eine dankbare Aufgabe für Verbände aller Art, das ihre zur Aufklärung der Volksgenosien beiz» tragen.
— Die Biologie im Leben der Gegen« wart. Don Prof. Dr. E. Lehmann, Tübingen. I- F- Lehmanns Verlag, München. Preis geh. 4.—
Lwd. 5.— Mk. — (473) — Lehmann zeigt in treffenden Bildern die Vielseitigkeit der biologischen Arbeit und die sich daraus ergebenden Aufgaben für das Leben der Gegenwart. Besonders anziehend ist die Lektüre des Buches durch die vielen interessanten Beispiele aus dem Naturleben: wir hören vom Wirken geheimnisvoller Strahlen, vom Einfluß des Mondes, von Pflanzenherzen, von der Ernährung der Pflanzen, von Pflanzen- und Tierzüchtung, von der Zweckmäßigkeit im Tierkörper
Winterhilfswerk
des Deutschen Volkes 1933/34. wauführunq Hessen-Nassau.
Frankfurt a-7N„ Taunosstraße 111, Telephon 32288.
Bankkonto: Nassauische Landesbank, Frankfurt a. Girokonto 6200.
Postscheckkonto. Frankfurt a. IN. 28100.
usw. Aber im Mittelpunkt feines Buches selbst steht der Mensch; Menschwerdung, Geschlechterfolge, Perioden des Lebens, Auslese und Vererbung, Entwick- ‘ lung und Aufgaben der Rassenhygiene, das sind die Hauptprobleme der menschlichen Biologie. Die im Tier- und Pflanzenleben, so ist auch im Menschenleben das höchste Prinzip das Zuchtprinzip; sei e» die Erzielung höchster Ernten, sei es die Hochzucht der Haustiere im Dienste der heute wieder brennend gewordenen Frage der deutschen Selbstversorgung, immer i[t es die Biologie, die erste und wertvollste Vorarbeit leistet. Auf das politische Leben übertragen, ist das Zuchtprinzip Pflege der Rasie, die der Nationalsozialismus als oberste feiner Aufgaben er- könnt hat; die Biologie ist somit zu einem Kernstück der nationalsozialistischen Weltanschauung geworden und muß Allgemeingut des deutschen Volkes werden. Die biologische Schulung ist die Grundlage der Er- ziehungs- und Lebenskunde im neuen Staat! Dazu ist notwendig, daß ihr auch die Schule größere Aufmerksamkeit schenkt. Bei der großen Bedeutung der Biologie für die Erneuerung unseres Staatslebens und für die rassische und sittliche Wieder- gebürt des deutschen Volkes sollte jeder Gebildete
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) (Ein Wunsch vom professoren-Eck.
Als vor einigen Jahren die Stadtgrenzen erweitert wurden, hatte diese Maßnahme für die in den Außenbezirken angesiedelten Einwohner bedeutende und ungerechte Auswirkungen auf finanziellem Gebiet zur Folge. Diese Bewohn-'r wurden nun zur Zahlung von städtischen Straßen- reinigungsgebübren herangezogen. Es bestand s. Zt. und besteht heute noch vielfach die Vermutung, daß die Verlegung der Stadtgrenzen vorwiegend hem Zwecke dienen sollte, der Stabt neue Einnahmequellen zu erschließen, womit die betr. Siedler bei Baubeginn nicht gerechnet hatten und nicht rechnen konnten. Dies umso weniger von den Bwohnern der Siedlung am Professoren-Eck, da diese ganz abgeschlossen weit von der Stadt entfernt liegt. Die dortige Grünberger Straße und Rödgener Weg wurden vor der Grenzerweiterung (als dieses Ge- biet noch zum Kreis gehörte) auch nicht gereinigt und waren trotzdem gerade so sauber, wie heute. Das liegt daran, daß schon der Wind, wie auf anderen Kreisstraßen auch, die Straßen sauber macht. Damit die betr. Bewohner merken sollen, da für die Straßenreinigungsfoften etwas geschieht, fuchteln alle paar Wochen zwei Mann mit ihren Besen da herum, wo gar nichts zu reinigen ist. Es darf erwartet werden, baß ber neue Stadtrat die Bewohner, die alle nicht auf Rosen gebettet sind, von diesen unnötigen Kosten künftig befreien wird und die Reinigung wieder, wie früher, der Natur überlassen bleibt. Ganz besonders ungerecht wird es empfunden, daß in der Stabt die Höhe der Gebühren nach dem gleichen Modus berechnet wird, obwohl dort die Reinigung in viel kürzeren Seit- abftänben erfolgt. K G
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Ich rate Ihnen, gehen Sie mal zu
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und sonstwp? - Ja, liebe Nachbarin, das kann Rheuma sein, ganz gewöhnliches Rheuma. — Hab' ich auch schon gehabt Da hilft ein Katzenfell, das man auf der Haut trügt Winterhoff hat diese Felle schon von 75 Pf. an.
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Uichf warten! Vorbeugen mit
Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 29. November, nachmittags 2 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt.
NIEDERHAUSEN lahnhofstraSe gegenüber Notel Schütz. I MWIWUMMM
Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen:
Marie Wagner, geb. Euler.
Gießen (Nordanlage 3). den 26. November 1933.
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Brühl'schen Druckerei
Berichtigung.
In der Nachrufsanzeige für Herrn
Senatspräsident i. R. Eduanl Holzaplel
Ist ein bedauerlicher Druckfehler unterlaufen. Die Unterschritt der Hinterbliebenen an zweiter Stelle lautet richtig:
Emilie Strack, geb. Holzapfel.
StrifcheMche
Mittwoch, Donnerstag, Freitag ff. Schellfische, 2eelachS, Brafschell- fische, grüne Heringe, schollen
SoDllon o. 8.. Bluno 25BI.1
MöDotld 0.1. BIP. 25 BI. / C‘Ü,CT Richard Grünewald vahnbofltr. 27 een? Fernruf 3631
Am Totensonntag wurde mein lieber Mann, unser lieber, unvergeßlicher Vater. Schwiegervater. Grobvater. Schwiegersohn und Schwager
Peter Wagner
im Alter von 73 fahren durch einen sanften Tod von seinem langen, schweren, mit grober Geduld ertragenem Leiden erlöst.
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