Ausgabe 
28.10.1933 Erstes Blatt
 
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einem besonderen Vertrauensverhältnis zum Führer steht.

Am (Steuer

der breinwtorigen G Junker 33 D 2600, die den Namen des Kampffliegers 3m m e l ma n n trägt, fitzt der Pilot des Führers, Standartenführer Bauer, der schon feit Fahren fast alle großen Flüge des Führers durchführte und wahre Rekord­leistungen vollbrachte. Ob lag oder Nacht, ob Sturm oder Regen, ob Nebel und Wolken, für Bauer gibt es keine Hindernisse. Immer wieder findet er einen Ausweg, und immer wieder weiß er den Führer sicher und schnell an die nächste Etappe zu bringen.

Und der Führer selbst?

Bei aller übermäßigen Beanspruchung verliert er seine Ruhe niemals. Immer bleibt er zu den Mit­gliedern seines Stabes und seiner Begleitung gleich­mäßig freundlich und liebenswürdig. Ab und zu fliegt einmal ein Scherzwort auf. Dann gibt es

wieder ernste Besprechungen, denn auch auf den Reisen arbeitet der Führer manchmal bis tief in die Nacht, und man frage jeden von ihnen, die Dem Führer einmal irgendwann die Hand drücken durf­ten, ob sie nicht diesen Tag rot im Kalender an- strichen, und ob sie nicht bereit wären, sich für die­sen Monn bedenkenlos in Stücke hacken zu lassen. Die Antwon kann man im voraus sagen: sie ist ein begeistertes Ja!

Wiederum 20 Millionen Reichsmark für Arbeitsbeschaffung.

Berlin, 27. Oft. (TU.) Dom Kreditausfchuß und Borstand der deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG. (Deffa) wurden in der letzten Woche im Arbeitsbeschaffungsprodramm vom 1. Juni 1933 weitere Darlehen im Gesamtbeträge Ioon rund 20 Millionen Reichsmark bewil­ligt. Hiervon entfällt ein wesentlicher Teil auf A r beiten im Rheinland und in der Pro­

vinz Hannover. Die Rhemprovin; erhielt ein Darlehen von 1,8 Millionen Reichsmark für In- standsetzungs- und (Erweiterungsbauten. Don den rheinischen Städten erhielten u. a. Mühlheim- Ruhr 500 000 RM, Wuppertal -150000 RM und Rheydt 37V 000 RM. Luch diese Mittel »er­ben zum Teil fürInstandsetzungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden, zum Teil für Kanalisationsanlagen ocrwenbet In ber Provinz Hannover wurde für die Wasserstraßen- öireftion ein Darlehen von einer Million Reichs­mark für die Regulierung der Weser be- reitgefteüt. Dem Landesdirektorium wurden 1L Mil­lionen Reichsmark für Verbreiterung und Neu­deckung von Provinzial ft raßen bewilligt. Die weiter zugesagten Darlehen entfallen in der Hauptsache auf Arbeiten, die in den Provinzen ©eftfalen, Schlesien und im Lande Sach- s e n ausgeführt werden.

Die ersten zehn Kandidaten des Einheits-WahlvoWags.

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Obere Reihe von links nach rechts: Reichskanzler Adolf Hitler; der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß; Reichsminister Dr. Frick; Reichsminister Hermann Göring; Reichsminister Dr. Goebbels. Untere Reihe von links nach rechts: Stabschef Röhm; die Reichsminifter DarrL und Seldte; Vize- konzler von Popen; Reichsminifter o. D. Dr. Alfred Hugenberg.

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erzeuge

schuld war die Grundlage für alle künftigen Knebe­lungen Wenn die 'Bauern in Not und Elend kamen.

Demokratie? Nun gut, wunderbarer wird nir­gends der Wille des Volkes erfaßt wie in diesen lagen in Deutschland. Diese Wahl wird die Grundmauer werden für unsere Auslandpolitik. Zugleich wählen wir für des Reichstag, und wir wollen uns einig

nebcl liegen in den Tälern. Gespenstisch blitzen die Lichter der uns entgegenkommenden Fahi

mag, wir wollen hingehen und ihm Helsen, ihn aufklären, ihn aufrütteln, wer zurückbleibt von der Wahl, hat verdient, geächtet und versehmt zu werden und aus der Gemeinschaft des Volkes ausgestohen zu werden um unseres großen ge­schmähten Vaterlandes willen,wir wollen ein Ziel: die Ersten fein im friedlichen Wettkampf der Stationen!

Der zweite Tag der Wahlsahrt des Reichsstatt­halters führt mitten hinein in das Gebiet des hohen Vogelsbergs. Schlitz, Alsfeld und Lauter­bach find diesmal die Sammelpunkte taufender und abertaufenber Volksgenossen, bie in gläubiger Hingabe die Botschaft des Führers aus dem Munde des Reichsstatthalters hören wollen. Wir fahren in die falte Oktobernacht, undurchdringliche Herbst-

Reich Al» dann im Januar hirie» Sabres die Uebergabe der Stoatsführung an den ivübrer erfolgte, setzte eine gewaltige Aufbauarbeit ein. UeberaU regt f ich qeues Leden.

das Wort Völkerbund wahr werden soll, dann müs­sen alle mit Offenheit und Ehrlichkeit an die Verhandlungen Herangehen. Mögen sie all | Ir abrüsten wie wir, so daß wir alle nur unsere Fäuste I ® haben, uns genügt das!

Fahrt durch den Vogelsberg.

Oer Reichsstatthalier spricht in Schlitz zu Tausenden oberhessischer Bauern.

Wahlurne ihre pflicht zu tun. -

sein darüber, daß hierdie Vertrauens­männer des Führers" gewählt wer­den. keine ziellosen Parlamentarier und daß sie zugleich gewählt werden als,.Vertrauens­männer des Volkes!" Es gibt nur eines in Deutschland: ein Wille, eine Treue, eine Gefolgschaft! wir aber, die wir wissen, wie unsicher noch hier und da einer sein

leitet gilt, erklärt mehr als alles andere, daß hier Führer und Gefolgschaft eins sind. Wie anders wäre sonst der Willkommengruh in Bü­dingen, Butzbach und Friedberg zu er- klären, wie anders fände man sonst begreiflich, daß die Ausführungen des Gauleiters Sprenger so star­ken Widerhall erwecken. In jeder seiner Reden ver­stand es Gauleiter Sprenger, den Ernst der Lage zu schildern, einen Ueberblirf über arbeitsreiche Mo­nate nationalsozialistischer Regierungszeit zu geben und darüber hinaus eine begeisternde Welle der

Des Reichsstallhallers AufklärunMeldzug in Oberhessen.

Gauleiter (Sprenger mahnt den letzten Mann und die letzte Frau, am 12. November an der

wenn die Induftrieerzeugnisse keinen Absatz mehr fanden, so ift lediglich darin der Grund zu suchen. In Zeiten höchster Not wurde schon immer der I Grundstein gelegt zu neuem größerem A u f st i e q. Darum fand Adolf Hitler überall die Männer, die gefühlsmäßio längst m? seinem Boden standen, aber erst auf sein e-anal hin zur Tat schritten und zu Predigern wurden für das neue

Hoffnung und Glaube taten Wunder. Die Wirtschaft belebte sich, Straßenbau, Entwässe­rungen, Bereinigungen, wo man hinsah, überall fleißige Hände. Millionen neuer Arbeits­stätten haben sich aufgetan. Besonders hier l n Hessen, wo die Not unermeßlich groß war, mußte gründliche Arbeit geleistet werden UeberaU wurde aufgeräumt, an den höchsten Verwal­tungsstellen angefangen. So sind wir nun auch zum Einministersystem gekommen. Dieser eine Minister wird es schon schaffen, wenn er nur ein ganzer Kerl ist Deutschland hat mit der Arbeit seine innere Kraft wieder erhalten Dieser Weg der Arbeit ist ein Weg des Friedens. In öiefem ehrlichen Bewußtsein zogen die deutschen Vertreter zur Abrüstungskonferenz. Wenn sie ein negatives Ergebnis zeitigte, war es nicht ihre Schuld. Wir waren oertragstreu, obwohl jeder wußte, daß dieser Dertrag auf falschen Voraussetzungen beruhte Wir waren vertragstreu in der (Erwar­tung, daß auch bie anderen Nationen sich an Den Vertrag halten würben. Sie haben es nicht getan. Wir sind bereit, auch den letzten Soldaten nach Hause zu schicken, wenn die anderen ein gleiches tun. Jeder soll nun bewerfen, daß er wert ist, in dieser großen Zeit zu leben. Am 12. November muß die Welt aufhorchen. Wehe dir Deutschland, wenn du in diesem Kampf versagst! Es geht um deinen Bestand und Damit um jeden einzelnen. Volksgenossen, geht mit großem Ernst am 12 No­vember zur Wahl und tut eure heilige Pflicht.

Minutenlang dröhnte noch Den Worten des Reichsstatthalters der weite Raum von den Bei- faUsftürmen der Zuhörer und ebenso in den drei anderen Sälen, m die die Reden übertragen wurden

Hessen und Hessen-Aassau auf der SindeifSliste lurÄeichsiaaswahl

Frankfurt aM. 27 Oft (WSN ) Wie vom Gaupresseamt.mitgeteilt wird, wurde im Auftrage des Führers vom Reichswahlleiter Dr Frick für das gesamte Reichsgebiet eine Ein­heitsliste zustimmengestellt, deren zehn erste ÄanDibatenoodcbläge bereits bekannt gemacht wur­den Der Reichswabloorlchlag bringt die Namen ber Mitkämpfer Adolf Hitlers in alphabetischer Reihen- folge. Folgende Bewerber entfallen auf den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau).

1. Jakob Sprenger Gauleiter. Frankfurt am Main, bisher MdR. 2. Äart Weinr ich, Gau-

Bejahung in die Versammlungen hineinzutragen.

Wohin wäre Deutschland gelangt, wenn es noch kurze Zeit so weiter gegangen wäre, wie vor dem 30. Januar?" Sprenger ftrctfte die unwürdige Ver­gangenheit, und im Sinne der Hörer betonte er, daß endlich alle Stellen Der Regierung gesäubert seien, Daß zum Glück des LonDes in Hessen nicht mehr drei oDer vier Minister regierten, fonDern ein Mann, der vollauf genüge. Wir ver­gessen den Hader von gestern und bauen auf. In anschauliche Farm wurde Das Werk Der national­sozialistischen Regierung sür Arbeit unD Brat be­dacht. Umfassender Hinweis auf die Bedeutung des begonnenen Autostraßenbaues, der noch nicht genügend als das erkannt wird, was er be­deutet: eine Entwicklung des verkehrswirtschaftlichen Ledens auf Jahrhunderte! Unaufhaltsam schreite die wirtschaftliche Befriedung Deutschlands fort, das Ausland beginnt Die Bedeutung des friedliebenden Staatsmannes Hitler zu erkennen, der als einziger Staatsmann es fertig bringt. Die Arbeitslosigkeit ZU besiegen.In der Innenpolitik haben wir unsere Kraft wiedergestinden, mögen wir sie nun auch in ber Außenpolitik wieberfinoen!" Nun, wo man un­sere innerpolitischen Fähigkeiten sehe, weigere man uns bie außenpolitische Gleich­berechtigung. Der Reichsstatthalter geißelte jenen Unverstand, ber uns, bie wir bis zur Wehrlosigkeit abgerüstet sinb unb unum­wunden unsere Friedensliebe beweisen, nicht Die Billigkeit Der Gleichberechtigung erweist. Wir seien gezwungen zu sagen: Wenn ihr nicht für unsere derzeitige Regierung die im Dezember vori­gen Jahres zugestandene Gleichberechtigung gelten lassen wollt,dann haben wir derzeit keinen Grund auf der Abrüstungskonferenz zu verhandeln." Wenn

Zn Der Weiierau.

Frankfurt a. M. (WSN.) Als Statthalter des Führers in hessischen Landen unternimmt der Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger einen großzügig geplanten Versammlungsfeldzug. Gau­leiter Sprenger fährt als der Vertrauensmann des Führers und als der Vertrauensmann des hessischen Volkes. Das Winken und Grüßen, das spontan vom Acker, von der Landstraße, von den herbstlich beton­ten Straßen hessischer Städte und Dörfer dem Gau-

durch die diesige Lust. Wir kommen ins Schützer Land Schattenhaft ziehen SA.- und Hitlerjugend- Kolonnen durch Die Nebelschwaden Größere und kleinere Gruppen von CanDleuten meist in ihrer chmucken oberhessischen Tracht wechseln mit lan» jen Radfahrerkolonnen und Kraftwagen Alles cheint nur ein Ziel zu kennen: Schlitz Laute Heilrufe branden uns entgegen. Dichtgedrängt stehen die Menschenmassen auf den Straßen. Die große Turnhalle ist übervoll. Als der Gauleiter nun bie Tribüne betritt, brauten die Ruse der Begeisterung minutenlang durch den großen Raum. Es dauert lange, bis der Pg. Schulrat Klostermann das Wort zur Begrüßung des Reichsstatthalters ergrei­fen kann. Als endlich der Gauleiter herzlich für den begeisterten Empfang dankt, wird es still.

Der Reichsstatchaiter spricht

Wir Deutschen sind gewohnt, im Frieden unserer Arbeit nachzugehen", jo führte ber Reichsstatthalter u. a. aus. Auch 1914 haben wir nichts getan als das, was jeder tut, der an­gegriffen wird. Wir haben uns gewehrt, weil wir zur Notwehr berechtigt waren. Dann kam der Zerfall, weil Zwietracht im Innern die Kraft der Nation gelähmt hatte. Nur dadurch konnte als Grundlage Des Versailler Friedensdiktats Deutsch- lands Alleinschuld am Kriege von den Damaligen Volksvertretern unterschrieben werden. Diele Allein­

leHer, Kastel, bisher MdL 3. Fritz Weitzel. Schlok- fer, Düsseldorf, bisher MdR 4. Karl Linder, Bürgermeister, Frankfurt a. M., bisher MdR 5. Walter S e i b l e r. Landwirt, Kastel, bisher MdR. 6. Kurt v. U f r i th , Oderitleutnant a. D , Kastel, Dieser MdR. 7. Johann Dberlinbober, Kauf- mann. Odermanzig, bisher MDR. 8. Fritz ß e n g c mann, Landrat, Kastel, bisher MdR. 9. Adolf 1 Hein, Merle, Polizeipräsident, Frankfurt am Main, bisher NtdR. 10 Dr. Roland greihler, Staa:sfekretär, Kastel, bisher VidL 11. Wilhelm Becker, Werkmeister, Frankfurt a. M., bisher MdL. 12. Hans fiommel, Arzt, Rod a. d. Weil, bisher MdR 13. Fritz Schmidt. Schlosser, Kassel, bisher MdR. 14. Hermann Neef, Berlin. Oderzoll, sekretär. 15. Dr. Karl Lüer, Handelskammerprä­sident, Frankfurt a. M 16. Walter Kramer, fiaufmannsgehilfe, Frankfurt a. M., bisher MdL. 17 Helmut Friedrichs, Hauptgeschaftsführer, Kastel. 18. Dr. Rudolf Braun, Apotheker, Mel- funaen. 19. Johann Puth, Landwirt, Wachen- buchen. bisher MdR 20. PH Heinrich Reullin - ger, Kaufmann. Die »baden bisher MdL 21 Karl Vetter, Geflügelpichter. Wanfried a. d, Werra, bisher MdL 22. Franz H. Woweries. Schrift­steller. Frankfurt a. M. 23. Han» Kraw 1 elitzki, Geschäftsführer. Marburg, bisher MdL 24 Georg Dilh. Schmidt, Spenglermeister, Wiesbaden, bis­her MdL. 25. Willi Stöbt, Angestellter, Frank- furt a. M. 26. Hans Dippel. SA -Oberführer, Kastel. 27. Günther Gräntz. Handlungsgehilfe, Frankfurt a. M., bisher MdL 28 Wilh. Schnei- ber, Fabrikarbeiter, Melsungen, bisher MbL. 29. Wilhelm Thiele, Biedenkopf. Kriegsinoalide 30. Wilhelm Disch, Oberpoftfefretär, Meldungen. bis­her MbR. 31. Wilhelm Äaufemann, Staufmann, Bierstein. 32. Georg Keller. Landwirt, Röllshau- sen, bisher MdL. 33. Josef fi r e m m e r . Postin- spektvr, Frankfurt a. M. 34. Dr. Hans Burk­hardt, Landrat, Fulda. 35. Adalbert (Bim bei, Postschaffner, Frankfurt a M 36. Willi Metz. Canbwirt, Köbler Hof bei Diez, bisher MdL. 37. Jakob Will Hardt, Esten bahnardeiter, Fulda, bisher MdL. 38. Walter Petersohn. Lehrer, Kastel. 39. Karl Friedrich Dörnemann. techn. Kaufmann, Gaffel, bisher MdL 40. Dr. Karl Fried­rich Krebs, Dberbürgermeifter, Bad Homburg bisher MdL. 41. Gustav Bernhardt, Maurer­meister, Kastel. 42. Felix Pi 4 karfki, Bürger­meister, Wiesbaden, bisher MdL. 43. R Sempf, Drogist, Kastel. 44. Franz Jos. Schwarz. Bank- bireftor, Frankfurt a. M 45 Heinrich Moog, Stabtoberiekretär, Kastel. 46. August Weß. Post­schaffner, Frankfurt a. M 47. Julius G ö b e.1, Küfer, Großalmerode. 48 Karl L a ng e . Bürger- mestter, Frankfurt a M. 49. Dr Richard D o n n e oert, Zahnarzt, Rotenburg (Fulda). 50. Friedrich Zirnpelmann. Schornsteinfegermeister. Idstein (launue). 51 Karl Ohl, Landwirt, Birlenbach. 52. Robert Worret. kaufm Angestellter. Frank­furt a. M 53. August Wehner, Kaufmann, Frankfurt a. M. 54 Iah». Schütze, Oberbuchhal­ter, Dillenburg. 55 Oskar Koch. Kaufmann, Mon­tabaur. 56. Heinz Grills. Rittmeister a. D Braunfels (Lahn). 57. Eduard Lutz, Malermeister, Niederfelters. 58. Hans Herrchen, Postmeister, Bad Schlangenbad. 59. Georg Hinterwälder, Jngnieur Eaub. 60 Fritz Löser, Ingenieur, fianau (Main). 61. Willi Hallender», Kauf­mann. Wiesbaden 62. Dr. Frz. Brunnträger, Ehemiker. St. Goarshausen. 63 Ludwig Wagner, Werkmeister, Frankfurt a. M

Wahlkreis 33 (Hessen)

1. Alfred Rosenberg, Hauptschristleiter, Mün­chen, bisher MdR. 2. Friedrich Ringshausen, Ministerialrat, Darmstadt, bisher MDR. 3. Fritz Kern, Arbeiter, Eberstadt, bisher MDR. 4. Dr. RicharD Wagner, LanDwirt, Darmstadt, bisher MDR. 5. August Schneidhuber, Major a. D, Koblenz-Ehrenbreitstein, bisher MDR. 6. Wilhelm S ch w i n n , Landwirt, Ober-Kainsbach, bisher MDL. 7. Alfred Klo st ermann, Schulrat, Darm­stadt, bisher MdL. 8. Daniel Hauer, Bauhilfs­arbeiter, Buchfchlag, bisher MDL. 9. Walter Hense, Diplom-Volkswirt, DarmftaDt, bisher MDL 10. Karl Len§, Schriftsteller, Heidelberg, bisher MdR. 11. Ludwig Münch rneier, Pfarrer a. D., Düssel­dorf, bisher MDR. 12. Willi Herbert, Friseur, DarmftaDt, bisher MDL 13. Gustav Schmidt, Betriebsleiter, Bad-Nauheim. 14. Wilhelm Sei­pel, Landwirt, Fauerbach v. d. H. bisher MdL. 15. Ph. Wilhelm Jung, Staatsminister, Darm­stadt, bisher MdL. 16. Heinrich Ritter, Bürger­meister, Bingen, bisher MDL. 17. FerdinanD Abt. Dekorateur, Darmstadt, bisher MDL. 18 Edmund Diehl, Landwirt. Gau-Odernheim. bisher MDL. 19. Heinrich Gockel, Bürgermeister, Langen, bis­her MDL. 20. AlfreD Zürtz. Marineobermaschinift a. D., DarmftaDt, bisher MDL 21. Wilhelm Haug, Verwaltungspraktikant, Darmstadt, bisher MdL. 22. Friedrich Sd) o 11. Schreinermeister, Beer­felden, bisher MdL 23 Dr Friedrich Harth, Tierarzt. Allendori (Lumda), bisher MdL. 24. Jakob Strub, Rechner. Nierstein a. Rh. 25. Michael Detter, Schönberg bei Bensheim a b B. 26 Johannes Z e h f u ß , Lehrer, Knoden (Oden­wald) 27 Adam W e n r a u s ch , Bürgermeister, Ober-Mosfau (Odenwald) 28. Dr Rudolf Blank, Studienrat, Darmstadt. 29 Otto Pfannstiel, Landwirt, Bermuthshain (Oberhesien) 30 Georg Hering, technischer Angestellter, Kirch-Brombach (Odenwald). 31. Philipp Muhl, Landwirt. Duden- hofen 32. Fritz Scheer. Schlosser. Lauterbach. 33. Wilhelm W e i s k o p s, Rektor. Alzen 34 Fritz Eitel, Ingenieur, Ma'nz-Ginsheim 35 Heinrich Straub, Svenglermeister. Schotten 36 Moritz Cramer, Kaufmann, Stadecken. 37. Johanne» Gärtner. Gastwirt, Lindenfels (Odenwald). 38. Ludwig Schickert, Landwirt. Bechtheim. 30 Dr Gottfried Ende, proktilcher Arzt, Kirch-Brombach (Odenwald). 40 Georg Karl Fischer, Buchhalter, Bensheim a. d B 41 Adam Lotz, Postasfistent, Gießen. 42. Dr. Konrad S o ch a t z y , praktischer Arzt, Alzey.

Kleine politische Nachrichten.

Die Reichsregierung hat dem Ständigen In­ternationalen Gerichtshof im Haa- Mitteilen lassen, daß sie nicht beabsichtige, die doi ihr bei dem Gerichtshof * anhängig gemachte» Klagesachen weiter zu verfolgen. Es handelt sich dabei um die beiden von Deutschland al» Ratsmacht gegen Polen eingereichten Klagen wegen hef Anwendung Der polnischen Agrarreform auf Dil deutsche Minderheit und wegen ber Fürstlich Pietz» schen Verwaltung.

Der Präsident ber Abrüstungskonferenz hat die Absicht, die ursprünglich auf den 9 Nooew* ber anberaumte Sitzung de» Büro» auf de» 3. November vorzuoerlegen Der CEni* schluß Henderson» soll mit unverdindsichen 8 te Iprcdj ungen zusammenhangen, die zwisches