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1 hat das phantastische Unter- Buschs klassische Sentenzen übertragen, das srellich nicht lingt. Die Lektüre hat schon Schmunzeln entlockt und ist als widtommene Zlbwcchs- len Sprachen begrübt war- 1 (in halbleinen, mit färbt- —(43) —
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Nr. 227 Dritter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, 28. September 1955
Mer vom Gießener Serbst-Pserdemarkt.
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Führende Persönlichkeiten als Zuschauer: Von rechts nach links Se. Erlaucht Graf zu Solms- Laubach ; Sturmführer der Gießener SA.-Reserve und Stadtratsmitglied Soldan; Sturmbannführer und Staudartenadjutant M ü n k e r -, Standartenführer Lutter; Kreisleiter der NSDAP. Gießen Dr. Harth (Allendorf a. d. Lda.); Bürgermeister Dr. Seid.
Der MG.-Begleitzug unseres Bataillons unter Führung von Oberleutnant Voigtsberger bei den reit- und fahrsportlichen Darbietungen; an der Spitze Oberleutnant Voigtsberger.
Die Quadrillereiter des Vereins ehemaliger hessischer Leibdragoner unter Führung von Reitlehrer S ch ö m b s.
(Sämtliche Aufnahmen: Photo-Pfaff, Gießen.)
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Die Vorbereitung des Deuffchen Lrntedavktages.
Tag des deutschen Bauern.
Die Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda gibt zum Erntedanktag noch folgende ergänzende Mitteilungen bekann:
Der Gedanke des Erntedanktages ist von der gesamten Bevölkerung mit großer Freude angenommen worden. Ueberall wird eifrig an der Vorbereitung dieses Nationalfeiertages gearbeitet.
1. Sonderzug des Gaues Hessen-Nassau ;um Festakt auf dem Bückeberg bei Hameln.
Auch den Volksgenossen Hessen-Nassaus bietet sich nunmehr die Möglichkeit, persönlich an dem großen feierlichen Festakt aus dem Bückeberg bei Hameln teilzunehmen. Es ist uns gelungen, einen Sonder- zug nach Hameln zusammenzustellen. Der Fahrpreis ist um 75 o. H. gegenüber dem normalen Preis ermäßigt. Der Zug fährt am Sonntag, 1. Oktober 1933, frühmorgens in Wiesbaden ab (die genaue Abfahrtszeit wird morgen in der Presse bekanntaegeben), er hält in Mainz und Frankfurt a. M. Die Abfahrtszeit wird so eingerichtet sein, daß alle, die mitfahren wollen, mit den Frühzügen nach den Abfahrtsstatio- nen kommen können und dort den Sonderzug erreich m. Gegen 13 Uhr wird der Sonderzug in Hameln entreffen. Dort haben die Teilnehmer drei Stunden Zeit, um sich die Stadt anzusehen, die Ankunft des Führers in Harnen zu erleben und sich auf den Bückeberg zu begeben. Der Festakt, bei dem der Führer und der Reichsernährungsminister D a r r 6 sprechen werden, beginnt auf dem Bückeberg um 17 Uhr.
Die Rückfahrt des Sonderzuges findet am 1. Oktober 1933 gegen 22 Uhr statt, so daß die
Teilnehmer von ihren Ausgangsstationen ebenfalls mit den Frühzügen wieder zurückfahren können. Es entstehen also außer den ungewöhnlich niedrigen Fahrtkosten keinerlei Sonderausgaben.
Meldung zum Sonderzug ist sofort an die Reichsbahnstellen Wiesbaden, Mainz und Frankfurt am Main zu richten. Dort findet auch der Vorverkauf der Karten statt.
2. Das Programm des feierlichen Aktes.
Auf dem Bückeberg wird der Führer, umgeben von Bauernreitern und gefolgt von einem Reiterregiment der Reichswehr, erscheinen. Seine Ankunft wird durch Fanfarensignale von den umliegenden Bergen angekündigt. An der Weser fährt ein Artillerieregiment der Reichswehr auf und schießt Salut.
Das ganze nachfolgende Programm ist so eigenartig, daß ein Besuch des Festes auf dem Bücke- berg unbedingt zu empfehlen ist.
3. Beteiligung des Kampfbundes für deutsche Kultur.
Der Kampfbund für deutsche Kultur hat die Genehmigung, sich im Rahmen unseres Erntedanktages mit zu beteiligen. Auch die Feiern des Kampfbun- des in den Tagen vor dem 1. Oktober sind genehmigt. Die Kreisleitungen müssen die mit dem Kampfbund vereinbarten Programmpunkte durchführen helfen. Dies gilt vor allem für die Kreisleitungen Bingen, Mainz und Wiesbaden.
4. Ernteabzeichen.
Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß nur das durch die NSDAP, vertriebene Abzeichen
Die Neichssynode in Wittenberg.
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Die Geistlichkeit begibt sich unter Führung des preußischen Landesbischofs Müller in die Wittenberger Stadtkirche.
Wagners Mister-Opern auf der Vriefmarke.
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Sie neue Wohlfahrtsmarken-Serie, die von der Reichspost herausgegeben wurde und in den einzelnen Werten Szenenbilder aus den berühmtesten Opern Wagners sowie ein Porträt des Meisters zeigt.
(Kornblume mit zwei Kornähren) genehmigt ist und daß alle übrigen Abzeichen rücksichtslos verboten werden müssen.
Nur dem Kampfbund für deutsche Kultur ist es genehmigt worden, ein Ernteabzeichen mit der Aufschrift „Zum Rhein, zum Rhein" als Eintrittsausweis für seine Veranstaltungen zu vertreiben. Ein Anbieten dieses Abzeichens auf der Straße und ein Verkauf von Haus zu Haus ist streng untersagt.
5. Kirchweihen.
Es ist uns gemeldet worden, daß am 1. Oktober in vielen Gemeinden unseres Bezirkes Kirchweihen abgehalten werden. Durch derartige Feiern darf das Programm des Erntedanktages in keiner Weife gestört werden. Vielmehr find diese Feiern dem Regierungsprogramm für den 1. Oktober anzupassen. Insbesondere darf zwischen 17 und 19 Uhr die Übertragung der Festlichkeit aus Hameln in keiner Weise durch eine Kirchweihoeranstallung gestört werden.
6. Eintopfgericht.
Es ist in der Presse schon wiederholt auf die Bedeutung des Eintopfgerichts hingewiesen worden. Es wird erwartet, daß dieser Wunsch Adolf Hitlers peinlich genau, gemäß den ergangenen Anweisungen, respektiert wird.
7. An alle kreispropagandaleiker.
Alle Kreispropagandaleiter werden kurz nach dem 1. Oktober 1933 zur persönlichen Berichterstattung nach Frankfurt a. M. und Kassel beordert werden. Schriftliche Aufforderungen ergehen noch.
Kunst und Wissenschaft.
Raabe-Stiflung.
Der Verein Raabe-Stiftung, München, gibt feinen Mitgliedern als Jahresgabe für das Geschäftsjahr 1932/33 das soeben vollendete Werk des jungen sudetendeutschen Dichters Wilhelm P l e y e r: „Der Weg ins Reich". Dieser Roman läßt uns das Leben und die Kämpfe unserer deutschen Brüder im nahen Böhmen während der-letzten 35 Jahre in einer bewegten Bilderfolge unveraeßbar miterleben. Außer diesem Werk erhalten die Mitglieder" noch das diesjährige Jahrbuch, das dem kürzlich verstorbenen Dichter Paul Ernst gewidmet ist. Das Paul-Ern st- Gedenkbuch enthält neben einer Würdigung dieses Dichters einen Durchschnitt durch sein Werk und zeigt eine Reihe von Bildern aus den Landschaften, in denen er gelebt hat. Alle Buchhandlungen nehmen Mitgliedserklärungen zum Verein Raabe-Stiftung entgegen.
Das Königstreffen in Sinaia.
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Ein Ereignis von größter politischer Bedeutung ist der Besuch des jugoslawischen Königs auf dem rumänischen Schloß Sinaia, der gleichzeitig mit dem Zusammentritt der Kleinen-Entente-Delegierten am selben Ort stattfand. — König Alexander (links) und König Carol von Rumänien verlassen das Kloster Pelefch in Sinaia.
Sprechstunden der Redaktion.
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