Ausgabe 
28.9.1933 Erstes Blatt
 
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Virt und der Kellner Opfer bringen. Eintopfgerichte müßten unentgeltlich serviert werden. Ferner werde den Kollegen nahegelegt, 1 v. $). des Umsatzes der Adolf-Hitler-Spende zur Förderung der nationalen Arbeit zuzuführen, damit wieder Arbeit gegeben werden könne. In seinen weiteren Ausführungen sprach der Redner von der Bedeutung der heroischen Opfer der SA. an Gut und Blut und schilderte in eindrucksvollen Worten das Schicksal, das dem deut­schen Volke beschieden gewesen wäre, wenn nicht die SA. für Volk und Vaterland auf der Straße ge­kämpft hätte. Steuern würden heute nicht mehr ge­geben, um Bonzengehälter damit zu bestreiten, viel­mehr würden heute diese Gelder ausschließlich zum Wohle des Volkes und des Vaterlandes aufgebracht und verwandt. Schon sei durch die Regierung Gro-

Deutsche Hausfrauen!

Denkt am kommenden Sonntag an das

Eintopfgericht!

Gebt den ersparten Betrag für den

Kampf gegenHungerundKälie

Dinlerhilfswerk des deutschen Volkes!

ßes geleistet worden: die Besserung auf dem Ar­beitsmarkt komme allein Volksgenossen zugute. Je mehr man zur Arbeitsbeschaffung beitrage, um so mehr werde auch das geschäftliche Leben wieder auf- blllhen.

was in 14 Jahren vernichtet worden sei. könne zwar in 14 Tagen nicht aufgebaut werden, in vier Jahren werde es aber in Deutschland keine Arbeitslosen mehr geben, weil man dem Worte des Führers Glauben schenken könne.

Mit einem begeistert aufgenommenen dreifachen Sieg-Heil!" auf den Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg und den Volkskanzler Adolf Hit­ler schloß Kreisleiter Soldan seine begeisternden Worte. Die Versammlungsteilnehmer stimmten leb­haft ein. Zum Schluß wurde noch das Horst-Wessel- Lied und der erste Vers des Deutschlandliedes ge­sungen. Im Anschluß daran blieben die Kollegen noch geraume Zeit in geselliger Unterhaltung bei­sammen.

Schöffengericht Gießen.

Der Altbürgermeister Karl Georg Jockel von Grünberg beleidigte den jetzigen Grünberger Bür- germeister Dr. Mild ne r insofern, als er ihm in einem Brief an den Herrn hessischen Minister­präsidenten die Zugehörigkeit zu einer regierungs­feindlichen Partei zum Vorwurf machte. Die heu­tige Hauptverhandlung ergab, daß die von dem Angeklagten gemachten Aeuherungen nicht der Wahrheit entsprechen. Das Gericht verurteilte ihn zu 50 Mark Geldstrafe evtl. 5 Tage Gefäng­nis. Die Kosten des Verfahrens einschließlich der Nebenklage trägt der Angeklagte. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe von 100 Mark.

Der zuletzt in Wieseck wohnhafte Heinrich En­ders, der schon wegen Diebstahls vorbestraft ist, benutzte im August d. I. die Abwesenheit seiner zu­künftigen Schwiegereltern, um einen Geldbetrag von 50 Mark und eine Armbanduhr zu entwenden. Der Staatsanwalt beantragte 1 Jahr 10 Monate Ge­fängnis. Das Gericht erkannte wegen Verbrechens im Sinne des § 243 Z. 2, 3 RStGB. auf 1 Jahr 2 Monate Gefängnis. Die Kosten des Ver­fahrens trägt der Angeklagte.

Der in einer hiesigen Mühle beschäftigte Müller Johannes B o t h e machte sich wegen Verstoßes ge­gen den § 3 der VO. <uim Schutze der Reichsregierung gegen heimtückische Angriffe schuldig, indem er in geradezu unflätiger Weise den preußischen Minister­präsidenten in Anwesenheit mehrerer Arbeitskolle­gen verächtlich machte. Für die grobe Art seiner Meinungsäußerung erhielt er 2 Monate Ge­fängnis unter Anrechnung von 4 Wochen Unter­suchungshaft. Der Staatsanwalt plädierte auf vier Monate Gefängnis.

In der Nachmittagsverhandlung hatte sich das Gericht mit einem in Gießen wohnhaften Mann namens Rink zu beschäftigen, dem die Anklage

das Verbrechen des Diebstahls zum Vorwurf machte. Anläßlich einer Einladung bei einer ihm bekannten Frau entwendete er 11 Mark. Der An­geklagte galt in der heutigen Hauptverhandlung als überfuhrt. Das Gericht verurteilte ihn entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts zu 4 Monaten Gefängnis.

In einem weiteren Fall machte sich der Insasse des Arbeitslagers in Großen-Buseck Karl Bruder des Vergehens nach §3 der DO. zum Schutze der

Reichsreglerung gegen heimtückische Angriffe schul­dig, indem er aus die raffinierteste Weise die Staatsautorität zu untergraben suchte, eifrig für die kommunistische Weltanschauung propagierte und rus­sische Verhältnisse seinen Kameraden als Vorb'Id hinzustellen versuchte. Das Gericht hielt den Tat­bestand der oben erwähnten VO. für gegeben und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten. Der Staatsanwalt beantragte b Monate.

Muss für den Büchertisch.

Theologie.

D i e Innere Mission der deut­schen Evangelischen Kirche. Von Konsi- storialrat Professor D. I. Steinbeck. In der SammlungWissenschaft und Bildung". 125 S. Geb. 1,80 Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (307) Der Verfasser gibt einen gründ­lichen Einblick in die verschiedenen Arbeitsgebiete der Inneren Mission und zeigt, wie mannigfaltige Betätigungsmöglichkeiten sich hier bieten. Die Für­sorge für die Heranwachsende Jugend, der Kampf gegen Schmutz und Schund, die Mitarbeit am allge­meinen Volksbildungswesen, die Hilfe für Kranke, Krüppel und Arme, das Eintreten für Arbeiter und Angestellte sind hier zu nennen. Wer irgend mit­helfen will an dem sozialen Liebeswerk der evan­gelischen Kirche oder wer selbst schon mitten in der Missionsarbeit steht, wird aus diesem Ueberblick über die Arbeitskräfte und Arbeitsgebiete der Inneren Mission Anregung und Aufklärung in rei­chem Maße finden.

Paul Ernst: Religion. Mein dich­terisches Erlebnis. Verlag Buchholz & Weißwange GmbH., Berlin-Charlottenburg 2. Preis je 45 Pfg. (245/246) Diese beiden letzten Werke des Dichters zeigen ihn als Künstler deut­schen Wesens, mag er über Religion und Gottes­anschauung oder über feinen Werdegang als Mensch und Künstler sprechen. Hier das religiöse Erlebnis eines gottbegnadeten Einzelnen als Führer der gottsuchenden Gemeinschaft: dort die Erkenntnis der rettenden Macht eines wahrhaften Sozialismus im Gegensatz zum verderbenbringenden Marxismus!

Das Geheimnis von Konners­reuth. Ein Augenzeuge berichtet und deutet die rätselhaften Vorgänge. Von Drof. Dr. I. M. Ver- weyen (Universität Bonn). Preis 1,50 Mark. Süddeutsches Verlagshaus GmbH. Stuttgart. (470) Der Verfasser behandelt u. a. folgende Fragen: Ist die Forderung einer klinischen Unter­suchung der Therese Neumann berechtigt? Wie er­klären sich Stigmatisation und Nahrungslosigkeit? Welche Hilfe leistet die Parapsychologie für das Verständnis Konnersreuths? Sind die Konners­reuther Phänomene etwas Erstmaliges? Welchen Sinn hat das Leiden Therese Neumanns? Was bedeutet Konnersreuth für unsere Zeit?

Deutsche Erzähler.

Deutschland, unsere Liebe und unserSchicksal. Eine Lese aus deutschem Schrift­tum. Herausgegeben von Werner L e n a r tz. Sei­nen. 3,75 Mk. Pädagogischer Verlag, GmbH., Düs­seldorf. (206) Deutschland, unser Vaterland, wird uns täglich neu als Aufgabe gegeben. Der Dich­ter, berufen wie kaum ein anderer, menschliches Er­leben und Geschehen, Größe wie Schwäche, mit dem Reichtum unserer Sprache festzuhalten, ist nicht zu­letzt Künder unserer Aufgabe. An chm Stütze und Klärung zu finden in unserem Wollen, muß Be­streben aller fein, die an eine deutsche Sendung glauben. Der verantwortungsbewußten nationalen, auf Volkwerdung gerichteten Dichtung sollen wir daher nicht nur in der Schule was selbstverständ­lich ist sondern auch außerhalb der Schule, vor allen Dingen in Jugendoerbänden, mehr als bisher unsere Aufmerksamkeit zuwenden. Es wird unserer Jugend das von unseren Vätern überkommene Erbe näherbringen, es sie erleben und somit auch zu eigen werden lassen. Namen von Klang, wie Richard Billinger, Franz Herwig, Ricarda Huch, Jakob Kneip, Gertrud von Le Fort, Heinrich Lersch, Josef Nadler, Rainer Maria Rilke, Wilhelm Schäfer, Ina Seidel, Josef Winckler u. a., begegnen uns in diesem, neueres Schrifttum besonders berücksichtigenden Werk, dem der Verlag eine dem Inhalt würdige Ausstattung zuteil werden ließ.

Alfonsoon Czibulka:DerMünz- t u r m". Roman. 384 Seiten. Halbleder 2,90 Mark. Volksoerband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag GmbH. Berlin-Charlottenburg 2. (297) Hier hat Czibulka, den Lesern des Gießener Anzeigers aus zahlreichen Beiträgen im Feuilleton gut be­kannt, das tragische Schicksal eines der größten deutschen Künstler gestaltet. Jener ruhmreiche Ab­schnitt aus Schlüters bewegtem Leben, der ihn als Schloßbaudirektor des brandenburaischen Kurfür­sten und späteren Königs Friedrich I. auf der Höhe seines Schaffens zeigt, wird eingefügt in die wechselvollen staatspolitischen Ereignisse damaliger Zeit. Im Kampf um die künstlerische Vision ent­stehen Schlüter ungeahnte Widersacher. Wir be­obachten das verhängnisvolle Intrigenspiel des ehr­geizigen Ministers Wartenberg, der feinen Schütz- ling Eosander gegen Schlüter ausspielt. Das von verbrecherischer Hand vorbereitete Bauunglück des Münzturmes bedeutet Schlüters Vernichtung. Histo­rische Romane von so hohem künstlerischem Niveau wie dieser, tragen wesentlich dazu bei, in weiten Kreisen unseres Volkes das Interesse an deutscher Geschichte wesentlich zu fördern und zu vertiefen.

Otto Gmelin: Konradin reitet. Mit einem Nachwort von Will Scheller. Re- clams Unioersal-Bibliothek Nr. 7213. Geheftet 35 Pf., geb. 75 Pf. (225) Gmelins großer Hohenstaufen- RomanDas Antlitz des Kaisers" zeigte eine un­gewöhnliche Kraft in der Gestaltung versunkener deutscher Kaiserherrlichkeit. Aus demselben Umkreis ist dieses bezaubernde Bild des letzten Hohenstaufen entstanden Konradins, des Knaben, des Siegers, des Ritters, dieser edelsten Blüte des Mittelalters, die so ftüh geknickt wurde ein Stück deutschen Heldentums und deutscher Tragik, das tief ans Herz greift. Besonders unsere Jungen und Mädchen werden das Bändchen mit heißen Wangen lesen.

Heinrich Zillich: Der Urlaub. Albert Langen / Georg Müller, München 1933. (Die kleine Bücherei Nr. 24.) Preis 80 Pf. (324.) Mit Zillich tritt ein auslanddeutscher Dichter vor die deutsche Leserwelt, der in seiner Heimat, im sieben- bürgischen Sachsenland schon bekannt ist als Ver­fasser zahlreicher Geschichten und Gedichte und als Herausgeber der ZeitschriftKlingsor". Der Schau­platz seiner GeschichteDer Urlaub" ist die Hoch­gebirgsfront gegen die Italiener im letzten Jahr des Weltkrieges. Mit sicherem Geschick weiß er das Grauen dieses von gespenstischem Scheinwerferlicht und Geschoßfeuer umalühten Kampfes lebendig zu machen. In diesem Kampf steht die Gestalt des blutjungen Fähnrichs Klinghart, der durch harte Selbstüberwindung zum Helden wird.

A. Artur Kuhnert: Karjane, Ge­liebte unseres Sommers. Roman. Ganz­leinen 4.80 Mark, geheftet 3 Mark. Philipp Reclam jun., Verlag, Leipzig. (282) Wie in den bei­den letzten Romanen von Kuhnert,Fische im Fjord" undDie Männer von St. Kilda", lebt auch der neue Roman in der nordischen Welt, in den endlosen Ebenen Estlands. In diesem Liebes­roman um Karjane, das Hütemädchen auf den Salz­wiesen am Meer, erweist sich Kuhnerts Erzähler­kunst wie nie zuvor. Ein Buck voll von dem Zau­ber der hellen Nächte des Nordens, von der Johan­nisnacht, von Sommer und Herbst.

Alfred Htzin: Sturmtrupp Brooks. Roman. Ganzleinen 4,80 Mark, geheftet 3,00. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig. (250) Der Verfasser des KriegsromanesEine Kompanie Soldaten" hat hier aus dem Erleben unserer revo­lutionären Zeit, aus der gewaltigen Bewegung au einer neuen Volkwerdung heraus dieses packende Werk geschaffen. Der Hauptmann und Sturmtrupp­führer Brooks lebt in der Nachkriegszeit als Land­rat in feiner ostreußifchen Heimat, bis ihm marxi­stische Bonzen die Weiterführung seines Amtes unmöglich machen. Er tritt zurück und faßt den Plan, feine alte Kompanie um sich zu versammeln.

und mit ihr als kleiner geistiger Zelle die neue Front der Kameradschaft und der nationalen Er­hebung vorzubereiten. Diese Aktion gewinnt prak­tische Bedeutung: ein Arbeitslager entsteht unter Brooks, und nach dem historischen 30. Januar gliedert sich derSturmtrupp' Brooks" freudig in die große nationale Revolution ein. Neben dieser Haupthandlung laufen noch viele Einzelsckicksale vstoreußischer Menschen, die in voller Urwüchsigkeit geschildert sind.

Hans Hermann Wilhelm: Die Frickes» Das Erwachen in der Heide. Broschiert 5, Mk, Seinen 6,80 Mk. Brunnenverlag, Willi Bischoff, Berlin SW. 68. (145.) Hans Hermann Wil­helm schildert breit ausladend, wie die tapferen und frommen, blonden und lebensfrohen Frickes in der niedersächsischen Heide allmählich zugrunde gehen. Er zeigt uns in einer starken Handlung, wie diese Menschheit nach einem Heiland sucht, der sie die vergessenen und entstellten Gesetze des Lebens von neuem lehrt. Wir folgen dem Dichter in dem Glauben an die wiedergefundene, verjüngte und geheiligte Erde, an eine neue, aus der Erde ge­borene Gesinnung, die das scheinbar Unmögliche erreichen wird: daß sich Mensch und Natur zum Segen der Erde versöhnen.

Steinhardt: Wir reiten still, mir reiten ft u m m. (Neuester Band aus der Reihe: Männer der Wildnis.) Broschiert 2,80 Mark, Leiyen 4,20 Mark. Brunnen-Verlag / Willi Bischoff / Ber­lin SW. 68. (144) Ein heldisches Buch von Steinhardt, dem Jäger, dem Farmer, dem Krieger. An der Nordgrenze von Deutsch-Südwest-Afrika haust der ehemalige Oberleutnant auf einer Farm. Steppe und Urwald werden seine Heimat, der Sternenhimmel mit dem Äreuz des Südens wird das Zelt, unter dem er nächtigt. Pferd und Büchse find ihm unzertrennliche Gefährten. Als der Krieg beginnt, führt er an der Spitze eines Reitertrupps drei Dutzend Männer auf abenteuerlichen Zügen durch das ganze Schutzgebiet. Kreuz und quer, mehr als 10 000 km unter dem Sattel. Hinein nach Angola, wo der Portugiese auf der Lauer steht. Zurück ins Schutzgebiet durch ausgetrocknete Fluß- bette, durch strömende Regenbäche, von der Wüste bis zum Meer, vom Meer bis zu den Bergen. Sie ritten still und stumm, im Herzen die Heimat, das ringende, kämpfende, blutende Deutschland. Und dann kam der Tag, der das Ende brachte. Allein auf verlorenem Poften ohne Hilfsmittel, gegen einen dreißigfach überlegenen Feind, mußte die Schutz­truppe die Waffen strecken. Steinhardt war auch dabei. Ein ernstes Buch, doch lebenswarm und lebensnahe, mit einem leisen, humorvollen Lächeln im Hintergründe.

Verschiedenes.

Im Verlag Braun & Schneider in München ist zum 100. Geburtstag von Wilhelm Busch sein berühmtestes BuchMax und Moritz" auf la­teinisch erschienen. Es ist die 14. fremdsprachliche Übersetzung der Lausbubengeschichte und hat seit­her solchen Anklang gefunden, daß schon die 6.xAuf­lage in Druck gegeben konnte. Oberstudiendirektor Dr. Merten in Hamburg hat das phantastische Unter­nehmen bewältigt und Buschs klassische Sentenzen' in sein geliebtes Latein übertragen, das freilich nicht gerade ciceronianisch klingt. Die Lektüre hat schon vielen Humanisten ein Schmunzeln entlockt und ist auch in Schülerkreisen als willkommene Abwechs­lung im Studium der alten Sprachen begrüßt wor­den. Das Bändchen kostet (in Halbleinen, mit farbi­gen Bildern) 2,70 Mark.(43)

Ka'toffelsupp Ka'toffelsupp. (Kaczmarek 5). Von Peter Purzelbaum. Brun­nen-Verlag / Willi Bischoff / Berlin SW. 68. Geb. 3,60 Mark. (345) Was man einst beim Bim­sen auf dem Kasernenhof Luftiges erlebt hat, was es an Schnurren aus dem Weltkriege, aus der Vor­kriegszeit, aus der preußischen und anderen Ar­meen, aus der Marine gibt, das hat Peter Purzel­baum (er heißt anders und war aktiver Haupt­mann bei den Gardefüsilieren) gesammelt. Schon vier Kacmarek-Bändchen sind dafür Zeuge,Ka'­toffelsupp" ist das fünfte und genau so fidel wie feine älteren Brüder.

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Am 25. September entschlief unsere liebe Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter und Schwester

Frau Amely Schenck

geborene Cellarius.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Kurt Schenck.

Gießen, den 26. September 1933.

Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beisetzung in aller Stille statt.

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Dienstag morgen 7% Uhr verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwieger­sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Adolf Hansult

Ingenieur

im Alter von 55 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Wieseck, den 28. September 1933.

Die Trauerfeier findet in aller Stille statt

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Flaggen!

Aber sorgen Sie auch durch einen

Fahnenstangen- Halter dafür, daß die Fahne hält Für größere und kleinere Fahnen gibts solche Hal­ter bei

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von Sonntag, den 1. Oktober, bis einschließlich Sonntag, den 8. Oktober 1933. Zum Schau- u.Verkaufsmarkt (Messe) auf Oswaldsgarten sind u a. folgende Geschäfte eingetroffen:

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Inedel Klinket Willy Jung

Gießen (Mühlstraße 10) Schmölln f. Th.

29. September 1933

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Rechnungen Briefblätter

Briefumschläge Postkarten

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