Ausgabe 
27.9.1933 Erstes Blatt
 
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18.

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Uusfämüden ber rt der Reichsbahn« 11 unter den Ängechvngen gen. Die Mchsbchn rech« i, zum nielberufenen Dienst auch in den landschaftlich enden Gegenden in Schön- damit ebenso die Schönheit, >rwegs von einem im Blu- i Bahnwärterhäuschen be­te augenfälligere Schönheit, en im Schmuck von Grün- ) alle anderen Bahnanlagen lichleit- Das Ergebnis W sehr erfteuliches. Etwa 200 Reichsbahn kämmen icrtennung in Frage, Örter aus ferner Strecke bis

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afe Die S°lten

Aiisgabeii der Lrbgesunicheiis- mdMenpflege.

Don Dr. med. H. W. Kranz, Gießen, Leiter der Abteilung Srbgesunbheits- und ^affenpfleqe bei der Hessischen Aerztekammer*.

mnerpolitische Aufgabe des neuen Staates besteht oatjer auf einen einfachen Nenner gebracht

?lr, Vorsorge für bie kommenden Geschlechter. Diese ist aber nur möglich, wenn uns die Aufhaltung des katastrophalen Geburten­rückgangs und eine rassische Ausartung und Rein­erhaltung gelingt.

Greifen wir zurück auf die Vergangenheit, so sehen wir, daß die Landschaften und Gegenden heute noch vorhanden und dieselben sind, in denen vor Jahrhunderten kulturelle Hochleistungen geschaffen wurden, von denen eine unermeßliche Macht aus« ging, Länder, Völker und Weltreiche regiert wur­den. Aber Glanz und Bedeutung sind verschwun­den, weil die Menschen nicht mehr leben, die dort einst ewige Werte schufen. Die Landschaften sind geblieben, aber die Menschen sind nicht mehr die­selben. Sie haben ihre Bedeutung und ihren Wert eingebüßt und sind nicht mehr zu großen kulturellen Leistungen fähia, weil sie durch Geburteneinschrän­kung und Rassenmischung ihre ausschlaggebenden Rassenwerte und damit die Voraussetzungen für arteigene und schöpferische große Leistungen ver­loren haben.

Blut unb Rasse aber sind Träger des Volks­tums unb bas Köstlichste, heiligste unb höchste, was ein Volk besitzt unb in feiner Reinheit ju hüten hat, benn bie Gesetze ber Natur ver­langen bie Reinerhaltung von Art unb Rasse. Jnsbefonbere wir Aerzte haben bafjer nicht nur bie Pflicht, bas überkommene Erbgut un­serer Vorfahren zu verwalten, fonbern müssen es auch möglichst gebessert unb gesünder an unsere Nachfahren weitergeben.

Immer wieder wird uns von unseren Gegnern vorgeworfen, daß wir einen Rassenhaß unter den Völkern erzeugen, wenn wir den Rassegedanken predigen. Das tun wir keineswegs. Wir fördern im Gegenteil bei richtigem Verständnis die Hochach­tung der einzelnen Raffen unterein­ander, indem wir über die Feststellung ihrer Werte und ihrer kulturellen Leistungen hinaus auch zu ihrer Anerkennung gelangen.

Wir wissen, daß den einzelnen Völkern verschie­denartige, kulturelle Aufgaben gestellt sind. Wir wissen ferner, daß die rassische Zusammensetzung eines Volkes Erfüllung oder Nichterfüllung dieser Aufgaben bedeutet. Wir wissen, daß alle Völker der Erde aus verschiedenen Rassen zusammengesetzt sind, daß aber ein bestimmter und vorherrschender Rassenbestandteil einem Volke sein Gesicht und Gepräge gibt und daß nur die politische unö kultu­relle Führung eben dieses Rassenbestandteiles, so­wie sein blute- und zahlenmäßiges Vorherrschen einerseits den Nieder- und Untergang des betreffen­den Volkes verhindern kann, anderseits aber die Erfüllung feiner kulturellen Aufgaben in der Welt garantiert. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht daher in der Förderung desjenigen Ras­se n b e ft a n b t e i I e s, der alle ' Volksgenossen blutsmäßig miteinander verbindet und die W e fensart des deutschen Volkes aus» macht, und wir wissen, daß dies für uns der nordische ist. Ader gerade die nordische Rasse, die unsere schöpferischsten und wertvollsten Erb­anlagen vermittelt, ist durch die Gefahr des Aus­sterbens in besonderem Maße bedroht.

Zwangsläufig kommen wir mit der Herausstellung des Wohles der Gesamtheit der Volksgemeinschaft und mit der Abkehr vom individualistischen Denken zu einer Wertung der Rassenbestandteile, des Blu­tes und des hervorragendsten Rassenanteils und auf diesem Wege zu einer

heroischen Auffassung des Geschehens im Völkerleben.

Die vorn Nationalsozialismus verkündete heroische Weltanschauung hat bereits zu einer Umgestaltung des völkischen Lebens auf allen Gebieten geführt und besonders auch auf dem Gebiete der Medizin. Wir Nationalsozialisten fassen die Volksgesundheits­pflege und ihre Aufgaben nicht in erster Linie als

Mit der Machtübernahme durch den Nationalsozia­lismus sind bie Voraussetzungen geschaffen für bie Umsetzung unseres nationalsozialistischen, bisher zum Teil theoretischen seelisch-geistigen Gestaltenkampfes, in die Praxis. Wir haben bisher bekämpft unb be­kämpfen weiter eine Weltanschauung, bei ber bas Einzelinbivibuum Anfang unb Enbe ist unb im Mit- telpunkt allen Geschehens steht, eine Weltanschauung, bie in ber Überbewertung bes Einzelnen bie Sorge um bas große Ganze unb die Zukunft der Volksge- meinschaft vergißt unb baher in ihren Auswirkun- gen eine oolkszerstörende unb völkermorbenbe sein muß.

Daß unsere nationalsozialistische Weltanschauung nicht nur die richtige, sondern auch bie einzig richtige ist, folgern wir baraus, baß sie auf ben Natur­gesetzen organischen Lebens unb organischer Entwick­lung aufbaut und nichts anderes barfteUt als eine Nutzanwenbung biologischer Erkenntnisse aus ben ewigen Gesetzen ber Natur. Wir sind baher Wecker unb Verkünder eines naturgegebenen unb natur- notwenbigen Selbsterhaltungstriebes unseres Volkes und sehen in unserer Weltanschauung gewissermaßen bie Idee ber naturgegebenen Selb ft- Verständlichkeit.

Die uneigennützige Mitarbeit an ber Volksgemein­schaft, ihre Erhaltung, ©efunbung unb Ausartung betrachten wir als Ehrenpflicht unb Ehrendienst für jeden Nationalsozialisten. In diesem Sinne bekämp­fen wir auch ben Stanbesbünkel früherer Prägun. gen und fassen bie Standesehre aller Berufs­gruppen als eine gleichberechtigte auf. In ber Gemeinschaftlichkeit der Pflichterfüllung und in der gemeinsamen Verantwortung gegenüber der Na­tion und ihrer Zukunft wirb eine Verzerrung und Entwürdigung unserer ärztlichen Standesehre zu einem verhängnisvollen Standesdünkel verhütet.

Indem wir bie Forderungen von Blut unb Rasse zum Maßstab unb zur Richtschnur unserer ganzen Arbeit für die Nation werben lassen, ehren wir bas Leben als solches, bas letzten Enbes nichts anderes bedeutet als die ununterbrochene Erhaltung gesunder Geschlechterfolgen in ihren Auseinandersetzungen zwischen Erbanlage und Umwelt.

Unter ber Führung Adolf Hitlers hat die Idee des Blutes, der gefunden Auslese und Ausmerze, der Persönlichkeit und der Leistung die Herrschaft ange­treten über bie Gleichheitslehre und über die materia­listische unb individualistische Auffassung. Zum ersten Male in ber Weltgeschichte wirb ein Volk nach ben naturgegebenen unb heiligen Gesetzen seines Blutes regiert.

Die blutsbebinglen Lebensgefehe ber ent­stehenden unb wahrhaften deutschen Nation find zum obersten und einzigen Maßstab ber Politik erhoben woroen.

Wir haben gelernt, daß der Einzelne nur ein Tröpfchen im großen, lebendigen Blutsstrom unseres Volkes unb unserer Rasse ist. Wir wissen, baß er mitverantwortlich dafür ist, daß dieser Strom nicht versickert, sondern ein ewiger bleibt, indem immer wieder neue, reine unb ungetrübte Quellen hinein- sließen.

Unsere nächstliegenbe Aufgabe besteht in einer oolksgesunbheitlichen Erzie - hung unseres Volks - unb Rafsegenos- jen zum Lebens- unb Gesundungswil- len ber Gesamtheit, zu einer alle um­schließenden, vom gleichen Blut getragenen Idee unb bamit zu einer großen, starken unb gefunben Nation.

Der Staat Abolf Hitlers hat ben Schwerpunkt politischer Willensäußeruna von ben Gebieten po­litischer Kuhhänbel, politischer Eintagslösung unb diplomatischen Hasarbierens auf bas ber Erbgesunb- heit, ber Rasse unb bes Blutes verlegt unb bamit auf ein Aufgabengebiet, welches bie Voraussetzung für Glück unb Freiheit bes beutschen Volkes unb Der entstehenben beutschen Nation bebeutet. Die

* Nach einem Vortrag von Dr. Kranz, gehal­ten bei ber Eröffnung der neuen Hessischen Aerzte- fammer am 21. September in Darmstadt.

eine Förderung des Einzelindioiduums auf, die fes­ten Endes in der Erhaltung des Minderwertigen mündet, sondern vom heroischen Standpunkt aus, der das für die Volksgemeinschaft Wertvolle fördert und ebenso wie die Natur brutal sein kann, wenn das Minderwertige die Vorherrschaft über das Hoch­wertige zu erringen droht.

Wir vertreten Die Erkenntnisse einer klar ver­standenen Zweckmäßigkeit im Leden unseres Volkes und find bestrebt, die uns gestellten Aufgaben mit dem Zweck und dem ge­gebenen Material in Einklang zu bringen und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Das Material, das besonders uns Aerzten der neue Staat zu treuen Händen überantwortet, ist die heutige deutsche Generation, ist Leben und Blut mit seinen erblichen Rassenanlagen, ist

wertvollster und köstlichster Besitz unserer Nation. Eine klare Erkenntnis der erbgesundheitlichen Schä­den aber wird es uns Aerzten ermöglichen, an ber Schöpfung gesunder Geschlechterfolgen maßgeblich mitjuarbeiten.

Parteigenossen und Kollegen! Sie wissen alle, daß der katastrophale Geburtenrück- gang in Deutschland uns zu beschleunigten unb wirkungsvollen Maßnahmen zwingt unb uns zum Aushalten ber Abnahme unserer Beoölkerungszif- fer verpflichtet. Hier gilt es, vor allem ben Willen Zur Fruchtbarkeit und zum Leben innerhalb des Volkes zu wecken. Ferner müssen wir dafür sorgen, daß der wertvollste und schöpferischste Rassenbestand­teil unseres Volkes auf allen Gebieten die Führung bekommt und erhält.

(Schluß folgt.)

S.J.-fpor/

Abschluß des Hirzenhainer Segelflug- Wettbewerbs.

Der zweite Segelflugwettbewerb ist am Sonn- tag zu Ende gegangen. An ihm haben 192 Flieger mit 35 Maschinen teilgenommen. 571 Starts wur­den ausgeführt, was bei ben mißlichen Winbver- hältniffen unb ben Gelänbefchwierigkeiten eine her- oorragenbe Rekorbleistung barfteUt. Auch bie Zahl der abgelegten Prüfungen ist sehr groß. In ber Punktwertung rangiert Frankfurt a. M. mit 277 Punkten an ber Spitze, bicht gefolgt von Hirzen­hain mit 273 Punkten. Fischer aufDarmstadt" vollführte mit 89 Kilometer unb Wiegmeyer auf Rhönbussard" mit 43 Kilometer bie längsten Streckenflüge. Auch in ber ©efamtfluqbauer ran­giert bie MaschineDarmstabt" bes Fliegers Fi- scher mit 9 (Stunben 40 Minuten an ber Spitze, ber bie MaschineRhönbussarb" (Wiegmeyer) mit 9 Stunben 30 Minuten nur wenig nachsteht. Den Preis bes Reichsluftfahrtministers Göring in Höhe von 200 Mark für einen Zielflug um ben Dillenburger Wilhelmsturm würbe je zur Hälfte ben beiben Flieaern Fischer unb Wiegmeyer zugesprochen. Den Preis bes Reichsstatthalters Sprenger für bie größte Führerleistung holte sich ebenfalls ber glückliche Flieger Fischer, währenb Wiegmeyer für feine Führerleistung ben Groen- Hoff-Gebächtnispreis erhielt.

Leichtathletiksiege

der Spielvereinigung in Kastel.

Bei ben am Sonntag abgehaltenen nationalen Wettkämpfen bes VfL. Hessen-Preußen Kassel war bie Spielvereinigung 1900 burch Unterfelbwebel 0. Gugel (1. Stomp. JR. 15) unb Heini Jung vertreten. Die beiben 1900er machten ihre Sache ausgezeichnet, inbern sie vier erste unb zwei britte Plätze belegten. Durch ihre recht guten Leistungen trugen sie einen nicht geringen Anteil bazu bet, ber Veranstaltung ansprechendes Niveau zu Der- leihen. Nachstehend die betreffenden Wettbewerbe:

400 Meter Hürden: 1. Jung (1900) 58,8 Sek.; 2. Dornfeiffer (Kurl). Kassel) 64,8 Sek. Jung lief das Rennen für sich und verbesserte dabei seine bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften erzielte Zeit um 2/io Sekunden.

Stabhochsprung: 1. Jung (1900) 3,30 Ste­ter (nicht ausgesprgn.); 2. Dornseifser (Kurh. Käst sei) 3,20 Meter; 3. Gabriel (Hess.-Pr. Kassel) 2,93 Meter. Der 1900er, ber zur Zeit auch im Stab­hochsprung in guter Form ist, mußte leiber infolge Verletzung bei 3,30 Meter aufhören.

Dreisprung: 1. Kermer (Hess.-Pr. Kassel) 13,07 Meter; 2. Mergarbt (Hess.-Pr. Kassel) 12,53 Meter; 3. Jung (1900) 12,50 Meter. Da Jung nur beiläufig" mitfprang, finb bie 12,50 Meter recht beachtlich.

Kugelstoßen: 1. Ufw. Gugel, l.Komp. JR. 15 (1900) 14,18 Meter; 2. o. Hofe (Hess.-Pr. Kas­sel) 12,98 Meter; 3. Schocke (ASE. Göttingen) 12,33 Meter. Gugel, ber beim Nationalen ber Frank­furter Eintracht stark inbisponiert an ben Start gegangen war, präsentierte sich in Kassel wieber in hervorragenber Form unb erzielte eine ber be­sten Tagesleistungen.

Stein stoßen: 1. Ufw. Gugel (1900) 8,96 Me- ter; 2. o. Hofe (Hesi.-Pr. Kassel) 8,69 Meter; 3. Schocke (ASE. Göttingen) 8,69 Meter Der 1900er konnte erst mit dem letzten Stoß seinen Sieg sicher- steilen. Die 8,96 Meter sind auch als erstklassig zu bezeichnen.

Diskuswerfen: 1. Schocke (ASE. Göttingen) 39,25 Meter; 2. Dornfeiffer (Kurh. Kassel) 35,10 Meter; 3. Ufw. Gugel (1900) 34,75 Meter.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Iugendspiele.

1900 All Spvg. Leihgestern Al 7:3.

Wie im Vorspiel, so stellten auch im Rückspiel tn Leihgestern die Gäste den Sieger. In ber 1. Spielhälfte war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Leihgestern ging in Führung und konnte bis zur Halbzeit das Spiel mit 3:2 halten. Nach der Pause hatten die Gastgeber nicht mehr viel zu bestellen. 1900 stellte das Resultat bis zum Schluß auf 7:3 Toren.

1900 1. Schüler Spvg. Leihgestern 1. Schüler 1.-6.

Die Schüler von 1900 traten unvollständig, mit nur acht Mann, an und waren demzufolge von An­fang an sehr geschwächt. Ein sicherer Sieg für den Gastgeber konnte, wie vorausgesagt, nicht aus- bleiben.

Die deutschen Meister im Segeln.

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