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Demzufolge erwarte Akbeitsberelch die Au rcglerung unter fichergeftellt blei w erschüttern, untetbun weife ich aus den Ausf kanzlers auf zwei Dun
1. Jede Neben men wo fie woll werden.
2. Keinerlei Orga irgendwelcher A besugniffe fetzen und Aem wie in bezug auf Reichswirifchastsminis Aufgaben des Reichs Reichsarbeitsminifler der Politik des Herr verantwortlich.
Berlin. 27. Juli 193
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Berlin, 27. Sn gierung befteljt bie Kürzung von Di lionen der Dorsta glieder bei Unfern öffentlichen Ha Beihilfe erfahren rechtlichen Betrieben schweben im Deichsle Handlungen, diese Best in die Wirklich wurde in der OeffentV cen, wenn die v'on de homerten Betriebe Kraft erhalten könne an ihre Direktoren ur ben. die die Winist gen.
Reue" für den Gesi lin?Cr .^'chbminifter bi ä" W^iniftern £ h 5 ^rbüd)er üt der Geschiß ®er.l,tfiid)tiqunq d.'eser Richtlinj Sb
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wegen erfordert 4500 QHf. Für Unterhaltung der • elektrischen Straßenbeleuchtung und für Strom--
Freunde und Gönner
Gustav Sack, Mehgermeister
Gießen, den 27. Full 1933
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Ausgabe der Ein-
Für die mir anläßlich meines 75. Geburtstags dargebrachten Glückwünsche danke ich herzlichst
Dam: AnserwähltesBeb progr. u. Üfa-Ton-Woche
empfehlt uns weiter, zeigt unsere eingenähte Marke:
„Das Haus der guten Qualitäten" Ein Wort der Zufriedenheit vom Kunden ist mehr wert als zehn Worte der Werbung von uns.
u Sie werden angenehm überrasch/ sein.
H O. ALBERT WEBER. MAGDEBURG.
Die zuverlässigen Kleider-Fachleute Gießen ■ Seltersweg
Aufwand von rund 3100 Mk.
Für die Hinterhaltung des Friedhofes werden unter Absetzung der Einnahmen rund 700 Mk
benötigt.
Größere Mittel sind für Straßen ausgewor- fen. Die Unterhaltung von Straßen und Feld-
weist in Einnahme 1100 Mk., und in 1970 Mk. auf.
Für Märkte werden nach Abzug nahmen noch 950 Mk. erforderlich.
Die Einnahme aus Wassergeld
Die Verzinsung und Tilgung von aufgewerte- bahnschulden erfordert einen
2100 Mk. erwartet. In der Ausgabe werden für Kapitalzinsen 8100 Mk. erforderlich. Als Schuldentilgung steht ein Betrag von 630 Mk. auf der Einnahmeseite und ein solcher von 1500 Mk. auf der Ausgabeseite. Der anteilige M i et- unterstützungsaufwand beträgt 1220 Mk., für uneinbringliche und erlassene Umlagen sind 800 Mk. und als Ablieferung von 8 Prozent des Aufkommens an Sondergebäudesteuer in 1930 an den hessischen Staat 1200 Mk. vorgesehen. An Gemeindeumlagen sollen, wie im Vorjahr, 82 900 Mk. einschließlich des Beitrags der Stadt zu ihren eignen Umlagen erhoben werden.
Sri der Vermögensrechnung sind die Kosten für die Einrichtung eines Arbeitsdienstlagers, für die Erweiterung des städtischen Wasserwerks, für außerordentliche Wegebauarbeiten im Stadtwald und für im Laufe des Jahres auszuführende Votstandsarbeiten eingestellt.
Der Entwurf des Voranschlags fand mit der Erklärung des Bürgermeisters, durch sparsamste Haushaltungsführung kreditüberschrel- iungen zu vermeiden, einmütige Annahme.
Die Ausschlagssätze der Gemeindeumlage wurden, wie im Vorjahr, in Höhe der Landesdurchschnittssätze festgesetzt.
3m Anschluß an die Voranschlagsberatung wurde der Voranschlag der städtischen Wohlfahrtskasse für 1933, der in Einnahme und Ausgabe mit 40 700 Mk. bei einem städtischen '-Zuschuhbedarf von 16 000 Mk. abschließt, genehmigt.
Sodann wurde auf Antrag der Provinzialdirektion Oberhessen die formelle Heber- t ragung der noch auf den Vamen der Stadt eingetragenen Strahengrundstücke der Provinzialstrahen Lich—Garbentcich und Lich— Hattenrod auf die Provinz Oberhessen beschlossen.
Einem hiesigen Einwohner ist von der Bezirkssparkasse Gießen zur Errichtung eines Wohnhauses ein Bauspardarlehen in Höhe von 7500 Mk- bewilligt worden. Der beantragten Bürgschaftsübernahme durch die Stadt während der Bauzeit wurde gegen Stellung von zwei zahlungsfähigen Rückbürgen der Stadt gegenüber zugestimmt.
Die Stadt Lich hat in früheren 3ahren mehreren hiesigen Einwohnern Bauplätze im Wege des Erbbaurechts gegen Zahlung eines jährlichen Erbbauzinses in Höhe von 5 Prozent des Grundstückswertes überlassen. Ein Gesuch um Senkung des Erbbauzinses wurde abschlägig beschieden, dagegen einem weiteren Antrag auf Senkung der Hhpo- thekenzinsen für städtische Baudarlehen zu- gestimmt, und zwar derart, daß allgemein die Hypothekenzinsen, soweit sie über dem Zinsfuß liegen, den die Stadt für eigene Bank-Verbindlichkeiten zu entrichten hat, auf diesen Zinsfuß ab 1. April dieses Jahres ermäßigt werden. Der beantragten Abänderung von zwei Erbpachtverträgen infolge Abtretung von Gelände für die Straßenerweiterung in der Straße Am Wall wurde zugestimmt und die jährlichen Erbpachten entsprechend gesenkt.
gegenüber 21 200 Mk. im Vorjahre eingestellt. Der Reservefonds zur Deckung unzureichender Kredite erscheint mit rund 3000 Mk. Dem Mobiliarerneuerungsfonds werden weiterhin 135 Mk. zugeführt. Von den ausgeliehenen Kapitalien usw. wird eine Einnahme
Rebennutzungen werden erforderlich 8700 Mk., für Holzerntekosten, Bekanntmachungen der Holzversteigerungen und für den Zinfendienst 16 000 Mk. Die gleichfalls auf dem Walde ruhenden Steuern, einschließlich der Hlmsatzsteuer, und soziale Beiträge erfordern 12 550 Mk. Rechnet man den zur Auszahlung des Ortsbürgernuhens benötigten Betrag von 10 250 Mk. hinzu, dann kommt man auf die Summe von 58 000 Mk.
Aus der 3 agb» und Fischereiberech- tigung werden 2713 Mk. eingenommen. Von diesem Betrage sind 1700 Mk. dem Wald zuzu- rechnen.
Die Schäferei bleibt trotz Erhebung von Deitriebsgeld für Schafe ein Zuschußbetrieb. Sie
9er HauchMvoranschlag lyZZ der Stahl Lich
Kein Fehlbetrag. — Einstimmige Annahme des Haushaltplanes.
kosten find 3200 Mk. und für Straßenreinigung 260 Mk. eingestellt. Die Verzinsung und Tilgung der Anleihen zum Ausbau von Straßen erfordert einen Aufwand von 5440 Mk. Der Gesamtaufwand dieser Rubrik beträgt 13 400 Mk.
Die Kosten für die Unterhaltung der Kanalanlage in Höhe von 5000 Mk. gleichen sich durch die Einnahmen aus Kanalgebühren usw. aus.
Die Einnahme in der Rubrik Landwirtschaft beträgt 2500 Mk., die Ausgabe 11 900 Mk.
Für Wiederherstellungen usw. werden 800 Mk., für öffentliche Anlagen, Denkmäler usw. 600 Mk. und für die Unterhaltung von Bächen ebenfalls 600 Mk. angefordert.
Hinter der Bezeichnung soziale Fürsorge werden die Hlnterstühungen für Klein- und Sozialrentner, sowie die Anteile für Kranken-, 3nvaliden- und Erwerbslosenversicherung der städtischen Arbeiter, Holzhauer, Fürsorgearbeiter, der Anteil an der Krisenfürsorge usw. verrechnet. Hier beträgt die Ausgabe 27 200 Mk., von denen 11 400 Mk. wieder ersetzt werden.
Für W o h n b a u z w e ck e ist ein Aufwand für Zinsen und Tilgungen von rund 9300 Mk. erforderlich. Der Einnahmeposten beträgt hier abgerundet 1900 Mk.
Der Beitrag der Stadt zu ihren eignen Hl m l a g e n, zur Kreis-, Provinzial- und Staats- fteuer beläuft sich auf 15 000 Mk. Die Hundesteuer ist mit 1000 Mk., die Vergnügungssteuer mit 500 Mk., die Grunderwerbsteuer mit 200 Mk., die Bürgersteuer mit 4000 Mk. und die Biersteuer mit 4500 Mk. veranschlagt. Die Hieberweisungen aus Reichseinkommensteuer, Körperschaftssteuer und Hlmsatzsteuer sind mit 17 700 Mk.
trägt 16 800 Mk., denen an Ausgaben unter Hinzurechnung von Zins- und Tilgungsbeträgen und Zuführungen zum Wafserleitungsfonds rund 15000 Mk. gegenüberstehen.
Für die allgemeine Verwaltung wird unter Absetzung der Einnahme ein Betrag von 24 350 Mk., für die öffentliche Sicherheit ein solcher von 4460 Mk., und für öffentliche Gesundheitspflege ein Betrag von 1150 Mk. angefordert.
Die Einnahme für Feuerlöschwesen beträgt 387 Mk., die der Ausgaben 1500 Mk.
Die Armen- und Wohlfahrtspflege erfordert einschließlich des Zuschusses zur städtischen Wohlfahrtskasse insgesamt 18 000 Mk.
Für persönliche und sachliche Schulkoste'» werden 12 000 Mk. benötigt, in Einnahme stehen 950 Mk. einschließlich des Schulgeldes für auswärtige Fortbildungsschüler.
1200 Mk. in Ausgabe sind für die evangelische Kirche eingestellt.
stück vom Posaunenchor und einem Lied, vorgetragen vom Gesangverein „Germania", hielt der Ortsgeistliche die Predigt. Er erinnerte daran, daß unser Dorf im Jahre 1690, nachdem kaum ein Menschenalter vergangen war, daß der Dreißigjährige Krieg über die deutschen Lande brauste, fast ganz abbrannte, die Kirche, der Turm und 150 Wohnhäuser. Trotzdem ließen es sich die Einwohner nicht nehmen, aus dem Schutt die Metallreste der geschmolzenen Glocken herauszuholen und vier neue Glocken gießen zu lassen. Die kleinste davon, die 1811 umgegossen werden mußte, wurde vor genau 16 Jahren, am 23. Juli 1917 abgeliefert, um für Kriegszwecke verwandt zu werden. Im An- schluß an die Predigt sprach die Gemeinde gemeinsam das Vaterunser beim Klang der neuen Betglocke. Sodann ertönte einige Zeit das ganze Geläute. Zum Schluß trugen der Gemischte Chor sowie der Gesangverein „Frohsinn" noch einige Lieder vor. — sJlacf) einer Kaffeepause wurde das Fe st der Kleinkinderschule auch auf dem Kirchplatz gefeiert. Daran anschließend sprach Kandidat Heinemann (Gießen) über das neu erwachte Deutschland. Am Abend fand, da das evang. Gemeindehaus die Gäste nicht alle fassen konnte, eine Versammlung in der Kirche statt, in der Kandidat Heinemann noch einmal sprach. Außerdem gab der Ortsgeistliche einen Bericht über die Geschichte unserer Kirchenglocken.
O Holzheim, 25. Juli. Dieser Tage feierte unser Kirchspiel sein großes Heidenmission s- f e ft, und zwar in Dorf-Gill. Eine ruhig gelegene, von Obstbäumen beschattete Wiese gab einen schönen Festplatz ab. Viele Besucher waren, obwohl es Werktag war, aus nah und fern herbeigeeilt. Nach einem einleitenden Posaunenvortrag predigte Pfarrer Arndt-Weidenau und danach'Missionar Lind-Rheydt. Nach der Kaffeepause sprach Pfarrer Weber- Eschbach — der frühere Seelsorger unseres Kirchspiels — zu der großen Versammlung. Pfarrer K ö d d i n g = Eberstadt, der an Stelle des verhinderten Ortsgeistlichen das Fest leitete, gab die Einlagen der Missionsbüchsen bekannt und dankte allen Mitwirkenden. Lehrer Ratz, Ober- Hörgern, sprach das Schlußgebet. Der Gemischte und der Posaunenchor trugen viel zum Gelingen der Feier bei. Die beträchtliche Geldsammlung von weit über 500 Mark kommt der Rheinischen Mission zugute.
(Lsfolgreiche Geflügelzüchter.
0 Wetzlar, 26. Juli. Bei der aus Anlaß des aroßen Bauerntages in Wetzlar abgehaltenen G e - flügelausstellung konnten folgende Züchter mit Preisen bedacht werden:
Abteilung Hühner, Brahma hell: 1. Preis Fritz Bill-Naunheim: Drpington gelb: 3. Preis Wilhelm Valentin-Krofdorf: Reichshühner, weiß: 3. Pr. Fritz Bill-Naunheim: Rotländer: 2. Pr. Wilhelm Schmidt-Hochelheim: 3. Pr. Wilhelm Schmidt-Hochelheim: Wyandottes, weiß: 1. Pr. Anton Zörb II- Hörnsheim: Wyandottes, filber: 3. Pr. Adolf Rinn- Krofdorf: Wyandottes, blaugold: 3. Pr. W. Martin- Hochelheim: Welsumer: 2. Pr. Friedr. Mack-Hochelheim, 3. Pr. Wilh. Weber-Hochelheim, 2. Pr. Friedrich Schmidt-Hochelheim: Barnevelder: 2. Pr. Karl Schieferstein-Hochelheim, 2. Pr. Joh. Weber-Hochelheim: Lachshühner: 2. Pr. Ch. Steiß-Gleiberg: Altsteirer, wildfarbig: 3. Pr. Friedr. Alhen-Hochelheim: Goldbrackel: 1. und 3. Pr. St Wagner-Krofdorf: Italiener, silberhalsig: 1. und zwei 3. Pr. W. Müller-Hörnsheim; Italiener, blaugold: 2. Pr. Friedrich Schmidt-Krofdorf: Italiener, schwarz: 1. und 3. Pr. A. Wenzel-Hochelheim, 3. Pr. Wilhelm Ludwig- Hörnsheim; Legehorn, weiß: 1. Pr., drei 2. und zwei 3. Pr. Ed. Weber-Krofdorf, 3. Pr. H. Engel II- Hörnsheim, 3. Pr. W. Wagner-Hochelheim; Rheinländer, schwarz: 1. Pr. H. Zörb-Hörnsheim, 2. und zwei 3. Pr. H. Schaum-Hochelheim, 3. Pr. H. Hofmann-Hörnsheim: Indische Kämpfer: 1. Pr. Friedrich Bill-Naunheim.
Zwerghühner, Zwergbrahma, dunkel: 3. Pr. Friedrich Schmidt-Krofdorf: Zwerg-Rhodeländer: 3. Pr. Joh. VvLt-Hochelheim; Silber-Sebright-Ban- tarn:: 2. Pr. Ehr. Steiß-Gleiberg, 3. Pr. W. Wagner-Hochelheim.
Wassergeflügel, Pommersche Gänse: 3. Pr. Friedr. Mack-Hochelheim; Peking-Enten: 3. Preis H. Krombach-Hochelheim.
Kaninchen, Weiße Riesen: 2. Pr. W. Feller- Hörnsheim, Anerkennung: Bepler-Rodheim; Grausilber: 2. Pr. H. Schaum-Hochelheim; Gelbsilber: zwei 2. und 3. Pr. Gr. Lapp-Rodheim; Chinchilla, groß: zwei 2. Pr. I. Heppert-Hochelheim, zwei 2. Pr. W. Weber-Hochelheim; Blaue Wiener: drei 2. Pr. K. Schaum-Hochelheim; Japaner: 1. Pr. O. Bebler- Rodheim: Angora: zwei 1. und drei 2. Pr. O. Beb-
EmKind überfahren und schwerverletzt.
* Rödgen, 26. Juli. Heute gegen 10 Uhr ereignete sich in unserem Dorfe ein schwerer Unglücksfall, dem das Leben eines Kindes zum Opfer fiel. Der 9jährige Karl Balser, der Sohn eines hiesigen Arbeiters, geriet gegen einen Personenkraftwagen und wurde heftig angefahren. Der bedauernswerte Junge erlitt einen schweren Schädelbruch und mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Noch am gleichen Abend erlag der Knabe den erlittenen schweren Verletzungen.
Landkreis Gießen.
* Mainzlar. 26.3uli. Heute wurde auf den Feldern der hiesigen Gemarkung vereinzelt mit der Roggenernte begonnen. Der Stand des Wintergetreides ist trotz der Schneckenplage im vergangenen Herbst als recht gut zu bezeichnen. — Dieser Tage wurde hier eine Milch-Absatz- genossenschaft gegründet, der sofort 24 Landwirte beitraten. Zum Vorsitzenden wurde Heinrich Schlapp V. bestimmt.
0 Holzheim, 25. Juli. Gestern abend hielt der Turnverein in seinem Vereinslokal (Wirt Gg. (Sarnes) eine außerordentliche Generalversammlung ab. Am 5. und 6. August feiert der Verein in großem Rahmen sein 25jähriges Bestehen. Damit verbunden wird gleichzeitig das diesjährige Kreis- spielfest. Dr. weck. Rau (Butzbach) hält die Festrede. Das Faustballspiel für die verschiedenen Altersstufen und Turnerinnen wird mit im Vordergrund stehen. Holzheim — seit Jahren Meister im 5. Bezirk — ist noch der einzige Landverein in der
Klasse. Es sind bereits 11 Mannschaften zum Wettkampfe gemeldet. Ein Blitzturnier ist genehmigt. Die Mädchenriege tritt zum erstenmal an die Oeffentlichkeit. Abends findet unter Mitwirkung des Gesangvereins eine Feier am Kriegerdenkmal statt. Am Vorabend wird die Gauriege ihr Können zeigen.
0 Holzheim, 25. Juli. Auf unferm großen i Friedhof, dessen jüngste Gräber zu seinem Vorteil | mehr nach städtischem Muster angelegt werden, wurden jetzt von der Gemeinde mehrere feste Bänke aus Birkenholz aufgestellt.
Kreis Schotten.
* Schotten, 26. Juli. Spenglermeister Heinrich Straub, Sturmführer der SA. und ältestes eingeschriebenes Mitglied der Ortsgruppe Schotten der NSDAP., wurde zum Beigeordneten unserer Stadt ernannt.
* Ruppertenrod, 27. Juli. Dieser Tage ereignete sich in unserem Dorfe ein .Unfall. Die Ehefrau des Landwirts Heinr. $ roller IV. stürzte, als fie auf dem Scheunenboden Futter holen wollte, von der Treppe und erlitt dabei schwere innere Verletzungen, die die sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik nach Gießen notwendig machten. Das Befinden der bedauernswerten Frau ist den Umständen entsprechend gut.
Kreis Alsfeld.
* 3)1 au Ib adj, 25. Juli. Am Samstagabend wurde bei Gastwirt Wilhelm Stroh in einer Versammlung des Kriegervereins dessen Gleichschaltung vorgenommen. Einstimmig wurde der seitherige Vorsitzende Kamerad Pg. Förster Hel - fenbein -wiedergewählt. Der neugewählte Führer - ernannte dann den Pg. Heinrich Kirchner zum stellvertretenden Führer. Durch freiwilliges Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes konnte der frühere Vorstand insgesamt wiederernannt werden. Nach Erledigung des offiziellen Teiles spielte die eingeladene Kapelle der Ortsgruppe der NSDAP, einige Vaterlandslieder und Märsche und begleitete das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied. Der Führer des Kriegervereins schloß die Versammlung mit einer Ansprache, die in einem dreimaligen „Sieg-Heil!" auf die Führer des Reiches und der Heimat ausklang.
A Kirtorf, 26. Juli. Das Forstamt Kirtorf veranstaltete dieser Tage eine P o l i z e i j a g d auf Schwarzwild. Es beteiligten sich über fünfzehn Schützen. Beim zweiten Trieb konnten am sogenannten Oberdottenberg zwei Schwarzkittel umkreist werden, und es gelang Förster Lehrer, Obergleen, eine schwere Bache zu erlegen. Das andere Tier entkam. — Kürzlich fand in der hiesigen Gemarkung ein Feldrundgang statt, der von einem Beamten des Landwirtschaftsamtes und der Landwirtschaftsschule Alsfeld geführt wurde. Den teilnehmenden Dauern wurden wertvolle Anregungen gegeben.
Kirche und Schule.
Lanvkrcts Gietzcn.
= Lang-Göns, 25. Juli. Der vergangene Sonntag war füi; die e v a na e l i s ch e Kirchengemeinde von größter Bedeutung. Bei herrlichstem Sommerwetter sand auf dem großen, schattigen Kirchplatz die Weihe unserer vierten Glocke statt. Die Gemeinde war fast vollzählig erschienen, ebenso waren viele auswärtige Gaste vertreten. Nach einem einleitenden Musik-
D Lich, 25. Juli. 2m Vordergründe der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stand die Beratung des städtischenVor- anschlags für das Rechnungsjahr 1933. Rach den Ausführungen des Bürgermeisters schließt der Voranschlag in Einnahme und Ausgabe mit 353 500 Mk. ab, wovon auf die Abteilung für den Betrieb 245 600 Mk., auf die Abteilung für das Vermögen 107 900 Mk. entfallen. Die Einnahmen aus dem Waldbefih der Stadt und aus Reichs st euerüberweifungen feien gegenüber dem Vorjahr wiederum stark zurückgegangen.
Durch weitere Einsparungen sei es trotzdem möglich gewesen, den Voranschlag unter Beibehaltung der gleichen Umlagen wie im Vorjahre auszugleichen.
Das Erläuterungsheft weift im einzelnen folgende bemerkenswerte Zahlen auf.
Als Rechnungsrest des Rechnungsjahres 1931 ist ein Betrag von rund 49 250 Mk. vorhanden, wovon 16 000 Mk. noch in Ausständen bestehen. Bon dem Rechnungsrest find abgefetzt die im vorhergehenden Horanschlagsjahr zur Verwendung in Aussicht genommenen 11 500 Mk., das bare Betriebskapital mit 27 000 Mk., und rückständige Zuführungen zu verschiedenen städtischen Fonds mit 1250 Mk., so daß hier ein Einnahmeposten von 9500 Mk. gebildet ist. In Ausgabe erscheint unter dieser Rubrik ein Betrag von 800 Mk. für uneinbringliche Außenstände.
Aus Gebäuden wird eine Einnahme von 20 000 Mk. erwartet, denen 9800 Mk. an Ausgaben gegenüberstehen. In diesen Zahlen ist ein durchlaufender Poften an Miete und Tilgung für das Mietpoftgebäude in Höhe von 7242 Mk. enthalten.
Die Einnahme aus Grundstücken beträgt 1300 Mk. An Ausgaben werden erforderlich 2800 Mark einschließlich des Beitrags zur land- und forstwirtschaftlichen Derufsgenofsenschaft für Hessen in Höhe von 1550 Mk.
Die Einnahme aus dem W a l d b e s i tz stellt sich nach dem Submissions- und Versteigerungsergebnis auf rund 52 000 Mk. gegenüber 57 000 Vlark im Vorjahre. Die auf dem Wald ruhenden Ausgaben sind ganz bedeutend. An den Staat werden bezahlt für Forstverwaltungskosten 10 500 Mark. Für Betriebsausgaben und Kosten der
und zwei 2. Pr. H. Bloh-Krofdorf; Hermelin: zwei 2. Pr. Wilh. Dutenhöfer-Rodheim.
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