Ausgabe 
27.1.1933 Erstes Blatt
 
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Geschäft weiter sehr I mit minud 0,13 Proz., Holzmann, ^>apag und kleinste Veränderungen I ReichSbahnvorzugSaktien lagen widerstandsfähig.

2lm Rentenmarkt war die Geschäftslosig-

umoeiestt worden 346 819 Mark de.

3m Verlaufe war das Geschäft weiter sehr

Nachruf,

Herrn Direktor Richard Töppler

Flugbelrieb im Flieflorloger

595 D

Krofdorf, den 26. Januar 1933.

602 D

Die Beerdigung findet am Sam tag, nachmittags 2.16 Uhr, statt.

I Rutzholzversteigerung im Buhbacher Staotwald.

St. 6,23 fm

Kl. 2

27

Eichenstämm«

596 D

Fichten'^tämme

[Stellengesuche

93

594 D

94

29

Unerwartet erreichte uns die Nachricht von dem plötz­lichen Ableben des Leiters unseres Werkes Mainzlar, des

19

24

Duchen'stämme

Kiefernstämme

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112 46

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1

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92 158 121

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3 122

37

15

Ueber 25 Jahre lang war er für uns tätig und hat unsere Werke in Duisburg und Mainzlar vorbildlich geleitet Wir verlieren in ihm einen unserer besten und tatkräftig­sten Mitarbeiter, dessen Fleiß und unermüdliche Pflicht­erfüllung ihm die Wertschätzung und Verehrung seiner Untergebenen,Kollegen undVorgesetzten erworben haben. Wir beklagen sein Ableben aufs tiefste und werden ihm ein dauerndes ehrenvolles Andenken bewahren.

67,57 44,59 13,04

1,41

9,03 10,41

0,69 1,32

1,96 0,85

14,26 51,48

77,74 22,45

3,82 10,98

2,22 0,45

2b 3a 3b

5a la

1b 2a

2b 3a

Die Trauerfeier findet Samstag, 28. Januar, nachm.

4 Uhr, in Gießen auf dem Neuen Friedhof statt

_________________ W9D

1931 insgesamt 3172 Stück Vieh umgeietzt worden . seien, die einen Geldumsatz von 346 819 Mark he- wirkt hatten. Aus der Differenz von 11 252 Mark sei zu ersehen, wie die Diehpreife gesunken seien.

Die Bilanz, die in Aktiva und Passiva mit 6095.05 Mark und im Soll und Haben mit 3388,46 Mark abschließt, wurde unbeanstandet genehmigt

ruhig, es ergaben sich nur nach beiden Seiten.

Die Versteifung am Geldmarkt machte vor

Die Beamten der alten Scheidhauer & Giessing A.G. jetzt Didier-Werke A.G. WerksgruppeWest, Bonn.

Didier-Werke A. G., Berlin

Der Vorstand.

Die Verwaltung und die Angestellten der Didier-Werke A.G., Werksgruppe West, Bonn, und Magnesit GmbH., Bonn.

Auf

dem Weg zur Arbeit

Ind u. bleiben der freue Begleiter und Hüter der Gesundheit die millio­nenfach gegen Hurten. Heiterkeit und Katarr* bewahrten

Nachruf.

Am 25. Januarl933 verschied unerwartet der jetzige Leiter unseres Mainzlarer Werkes und frühere Leiter unseres Duisburger Werkes

Herr Direktor Richard Töppler

25 Jahre haben wir in demselben Unternehmen mit­einander gearbeitet und Freud und Leid geteilt. Die schweren Schläge der Nachkriegszeit konnten die Tat­kraft und den Schaffensdrang des Verblichenen nicht beugen. Er war uns in seiner unermüdlichen Pflicht­erfüllung stets ein leuchtendes Beispiel. Wir verlieren in ihm einen alten und lieben Kollegen und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

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1. Jahresbericht 2. Rechnungsablag» 3. Verschiedenes. Anschließend Licht- bildcrvortrag. Alle Kameraden werden dringend gebeten,zu erscheinen. 588D

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Der Anfang ist vormittags 10 Uhr im Distrikt Lumhaide beim Fichtenstammholz.

Stangenrod, den 25. Januar 1933.

Hessische Bürgermeisterei.

finaufr. 590D

Am 25. Januar 1933 verstarb plötzlich der Leiter unserer Firma

Herr Fabrikdirektor

Richard Töppler

Wir betrauern in dem Verstorbenen unseren hoch­geschätzten Vorgesetzten, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Die Beamten und Arbeiter

der Didier-Werke A. G., Werk Mainzlar.

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Vatter ÄMttour

Sonntag, den 29. Januar 1933, in der Stadlkirche, abends 6'/, Uhr für Kinder, 8 Uhr für Erwachsene, Mlmvortrag von Missionsvrediger Lank-Frankfurt a.Main

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Neuer Borneo «Film ans dem 533D Arbeitsfeld derBaslerMission Jedermann ist herzlich eingeladen.Eintritt für Erwachsene 30 Pf., für Kinder 15 Ps.

feit noch stärker ausgeprägt und Erstkurse kamen zunächst nicht zur Notiz. QIm Pfandbriefmarkt war das Geschäft weiter sehr still, und dta Kurse zeigten me'.st unwesentliche Veränderungen. Liquidationspfandbriefe lagen teilweise etwas leichter. Stadtanleihen waren überwiegend un­verändert. Don Jndustrieobligationen waren 7proz. Öberschlesischer Eleliroverband angeboten und etwa 2 Prozent schwächer. Deutsche An­leihen kamen schließlich zur Rotiz, und zwar Alt- besih minus 0,5 Prozent, Reubesih blieben be­hauptet. Späte Acichsschuldbuchsorderungen lagen nach anfänglicher Echwächeneigung später 0,25 Prozent höher.

3m Derlaufe hielt die Geschäftsstille auf der ganzen Linie an, die Kurse waren meist unverändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 3.5 Prozent auf Ultimovorberei- tungen etwas gesuchter.

und dem Vorstand Entlastung erteilt.

Die ausscheidcnden Vorstands- und Aussichlsrats- Mitglieder wurden wiedergewählt. HierauLhielt Ge­schäftsführer Ehlers (Frankfurt a. M.) einen Vortrag überErfahrungen am Frank­furter Markt aus letzter Zeit". In wel­cher Weise die Preise für Vieh gesunken seien, zeige folgende Statistik. Umgesetzt seien bei der Zentral- genossenschaft: m

1930: 78 851 Schweine, 9336 Kälber, 2692 Groß- vieh. 640 Schafe, 6 Pferde im Gesamtbetrag von 13 261805 Mark.

1931: 93 079 Schweine, 12 692 Kälber, 6274 Groß^ Dich, 1683 Schafe, 4 Pferde im Gesamtbeträge von 12 352 620 Mark.

1932: 101 250 Schweine, 17 345 Kälber, 6475 Großvieh, 1225 Schafe, 5 Pferde im Gesamtbeträge von 10 860 471 Mark.

Trotz erhöhtem Umsatz an Vieh sei also zwischen 1930 und 1932 ein Mindererlös von 2,4 Millionen festzustcllen. Weiter beschäftigte man sich mit der Be­ratung über die Durchführung der Lieferpflicht b e i G r 0 ß 0 i e h. Die Aussprache endete damit, daß auf Antrag von Magnus (Grohen-Linden) die Entscheidung hierüber auf etwa vier Wochen vertagt wurde, um den einzelnen Ortsgruppen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. _________

Fichten.Derbstang. 1

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IRontaa, den 30. Januar 1933, nachmit­tags 2 Uhr, wird auf dem Butzbacher Aorskhaus aus den Forstorten Zipfen, Sommerberg, Pfingstweide, Struth und Jungwald nachstehendes Holz versteigert:

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Wirtschaft.

Große Zurückhaltung in Berlin.

2 erkin, 27. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die schon gestern aut der Börse lastende Unsicherheit hielt auch weiter an und dürfte erst nach Klärung der innerpolitischen Situation verschwinden. Gestern nachmittag nannte man die Kurse durchweg schwä­cher, da Gerüchte über eine Umbildung der Reichs­regierung usw. verstimmten, die sich später nicht be­wahrheiteten. Die Zurückhaltung des Publi­kums und der Börse ist durch diese Gerüchte und die andauernden Kombinationen um die Lösung der schwebenden Fragen natürlich stärker geworden, so daß die Umsätze zu Beginn des heutigen Verkehrs ganz gering waren. Auch die heutige Aeltestenrats- sitzung braucht die erhoffte Klarheit noch immer nicht zu bringen. Die vorliegenden Nachrichten waren so­wohl günstiger, wie ungünstiger Natur und beein­flußten auch kaum die davon betroffenen Märkte. Die Dividendenerhöhung der Berliner Handelsgesell- chaft kam der Börse nicht unerwartet. Immerhin and der Abschluß eine recht gute Beurteilung. Die eichte Zunahme der Ruhrkohlenförderung, sowie das Dementi der Aku zu den gestrigen Kapitalzu- sammenlegungsgerüchten blieben ganz ohne Einfluß auf die Tendenz. Dagegen verstimmte am Montan- markt die in der gestrigen Hauptversammlung der Rohstahlgemeinschaft zum Ausdruck gekommene Meinung, daß trotz einer leichten Geschäftsbelebung von einer nennenswerten Besserung doch noch nicht gesprochen werden könne. Das schwächere Neuyork und der Rückgang der Walzwerkproduktion waren gleichfalls retardierende Momente.

Die Kurse zeigten keine einheitliche Haltung, doch überwogen bei weitem die Rückgänge, die sich im Rahmen von XA bis 1 v. H. hielten. Am Montan­markt lag weiteres Angebot in Gelsen vor. Der Anleihemarkt war gleichfalls sehr ruhig, in Altbesitz kam Prämienware heraus, so daß der Kurs um über V» v. H. zurückging. Industrieobligationen zeigten keine einheitliche Haltung, Pfandbriefe waren knapp behauptet.

Bezirlsgenossenschast für Dieh- velweriung Äuhbach e. G. m. b. H. pb. Butzbach, 26. Ian. IrnHessischen Hof" fand gestern die Generalversammlung der B ez, r k s g e n 0 ss e n s ch a f t für Viehoer­wert u n g e. G. m. b. H. statt, die von etwa 150 Mitgliedern besucht war. In Verhinderung des Vor­sitzenden, Landwirtschaftsrat Dr. D i e n st, führte Bürgermeister L a n d 0 0 g t (Rockenberg) den Vor­sitz-

Den Geschäftsbericht erstattete Landwirt Hildebrand XVI. (Nieder-Weisel). Er führte aus, daß seit Gründung der Genossenschaft im Jahre 1930 die Mitgliederzahl ständig zugenommen habe, sie sei von 245 auf 950 in 1932 gestiegen. An Hand einer Tabelle über den Umsatz 1 m letzten Jahr wies er nach, daß 2879 Schweine, 547 Käl­ber, 119 Schafe und 203 Stück Großvieh (zusammen 3748 Tiere) umgesetzt wurden, die einen Geldumsatz von 335 567 Mark ausmachten, während im Jahre

Nachruf.

Am 25. Januar 1933, morgens, verstarb unerwartet der langjährige Leiter unseres Werkes Mainzlar bei Gießen Herr Direktor Richard Töppler Ueber 25 Jahre lang hat er seine besten Kräfte unserem Unternehmen gewidmet und mit Energie und Tatkraft die Werke Duisburg und später Mainzlar der Scheid­hauer & Giessing, Aktiengesellschaft, geleitet Wir ver­lieren in ihm einen unserer besten Mitarbeiter, dessen aufopferungsvolle Tätigkeit und dessen nie ermüdender Fleiß ein leuchtendesVorbild für die Angehörigen unseres Unternehmens gewesen ist und bleiben wird. Wir werden ihm ein dauerndes ehrendes Andenken bewahren.

Statt Karten

Heute morgen 4 Uhr entschUef sanft und still mein lieber Mann, unser herzensguter, stets treubesoigter Vater, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Gustav Schmidt, Postmeister a. D.

fan 52. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Karoline Schmidt, geb. Pfeiffer

dem Ultimo weitere Fortschritte. Tagesgeld war an der unteren Grenze nur mit VA, ganz vereinzelt nur noch mit VA v. H. erhältlich. Monatsgeld blieb unverändert 5 bis 7 0. H. Am Privatdiskontmarkt kam weiter Material heraus, das ober Unterkunft fand. In Reichswechseln per 25. April, sowie in Reichsschatzanweisungen per 17. Juli hat das Ge­schäft merklich nachgelassen.

Sronffurt abwartend.

Frankfurt a. M., 27.Jan. (WTB. Draht- Meldung.) Die unsichere Stimmung gegen Schluß der gestrigen Abendbörse, hervorgerusen durch Gerüchte über innerpolilische Schwierigkeiten, übertrug sich auch auf den heutigen Börsenbeginn, und in Anbetracht der heute entscheidenden 6it* zung des Aeltestenrates herrschte f a st voll­kommene Geschäfts st ille. Kulisse und Kundschaft verhielten sich sehr abwartend, wozu auch die Schwäche der gestrigen Reuyorker Börse beigetragen hat. Die Dividendenerhöhung bei der Berliner Handelsgesellschaft um 1 auf 5 Proz., die man allerdings bereits erwartete, und der recht günstige Bilanzbericht fanden zwar Beach­tung, boten aber bet der herrschenden Unsicher­heit dem Gesamtmarkt nur wenig Anregung.

Die wenigen Kurse, die anfangs zustande ka­men, lagen auf kleine Abgaben der Kulisse meist um Bruchteile eines Prozentes schwächer, nur ganz vereinzelt waren leichte Besserungen festzu­stellen. Am Rlontanmarkt setzten sich die Rück­gänge für Gelsenkirchen um 1 Proz. fort, Rhein­stahl und Klöcknerwerke gaben bis zu 0,75 Proz. nach, wogegen Harpener und Buderus gut be­hauptet blieben. Am Chemicmarkt eröffneten ID. mit 104.88 0,13 Proz. niedriger, Deutsche Erdöl waren dagegen 0,25 Proz. höher. Am Elektro- markt konnten sich AEG. gegen den Abendbörsen­verkehr um 0,75 Proz. erholen, Dekula und Schuckert lagen unverändert. Riedriger eröffneten nur ReichSbank mit minus 0,50, Rordd. Lloyd

Das Holz ist vor der Versteigerung an» stehen. Nähere Auskunft erteilt Herr örfter Lämmersdorf, Butzbacher orsthaus. 587V

Butzbach, den 20. Januar 1933.

Bürgermeisterei der Stadt Butzbach. Dr. S ch e lle r.______________

Rutz- und Brennholzversteigerung aus dem Markwald Grüuingen.Dorf-Gill am Mittwoch, dem 1. Februar L 3-, in der Turnhalle zu Grüniugen, 9A Uhr vor­mittag», aus den Forstorten: Weißedriesck, Schlemperwald. Reichholzberg. Hupbach, Schäferwald u. a.: 603D

Abschnitte N: Liche Kl. 15 66 Stück = 25 fm; Lsche Kl. 1 0,17 fm; Langholz N: Sichte Kl. la2b 27 Stck. - 13,70 fm; Derbstangen: Eiche II. Kl. -- 3 Stck., Fichte Kl. 1HI - 41 Stck.: Reisstangen: Fichte RL IVVIII = 1160 Stck.; Nuhscheiter: Eiche (2,5 m Ißj 34 rm.

Brennboh: Scheiter, rm: 65 Buche I. Kl., 8 II. Kl., 0,4 Hainbuche II. Kl., 100 Eiche I. Kl., 7 II. Kl., 36 Kiefer I. Kl, 2 U. Kl., Knüppel, rm: 153 Buche I. Kl., 4 U. Kl., 8 Hainbuche, 146 Eiche 1. Kl., 3 U. Kl., 8 Kiefer, 0,8 Erle, 2 Lärche, 3 Fichte; Stammreifer, rm: 5 Hainbuche, 5 Eiche; Astreisig, rm: 174 Buche, 199 Eiche, 30 Kiefer; Schlagreisig, rm: 2 Fichte (geschätzt); Stöcke, rm: 15 Buche, 13 Eiche.

Die blau unterstrichenen Nummern wer­den nicht versteigert. Es wird empfohlen, das Holz einzusehen.

Gießen, den 26. Januar 1933. Der Vorsitzende des Markoorstandes.

Nicolaus, Oberforstmeister.

Holzversteigerung.

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