SJL-'fpott
Wirtschaft
Talen für Mittwoch, 25 Januar.
1776: der Schriftsteller Joseph von Görrcs in Ko- blenz geboren; — 1832: der preußische Kriegsmmi^ ster Bronsart von Schellendorf in Danzig geboren; — 1876: der Dichter Herbert Eulenburg in Mülheim (Ruhr) geboren.
laufet.
Oer Organisationsausschuß für die O ymprschen Spiele 1936 gegründet.
3m Berliner Rathaus fand am Dirnstagnach^ mittag in Anwesenheit von Vertretern der Rcichs- und Ltaatsregierung, der städtischen Behörden, sowie von Vertretern von Handel und Industrie die Eründungssitzung des Deutschen Organi- saticnsausschus.'es für die XI. Olympischen Spiele 1936 statt. Vach den. Tegrützungsworten des Oberbürgermeisters Dr. Sahin, in denen er das Interesse der Voichshauptstadt an den Olympischen Spielen darlegte, gab Exzellenz Lewald ein anschauliches Bild davon, wie er sich die Gestaltung der Spiele denke. Anschließend wurden die Satzungen des Organisationsausschusses, der
O're Arbeitsmarktlage im Keich.
In der ersten Ianuarhalfte hat sich die Ar- beilslosenlurve gegenüber dem Vorfahre weiter so verflacht, daß sie erstmals nach fünf fahren nut der des Vorjahres zusammentrifft. Damit ist Die Alcberlagerung, die seit 1928 in jedem Iortpunkt gegenüber dem Vorjahre bestand und die Anfang Juni noch über 1,5 Millionen betragen hat, zunächst überwunden. Vach einer Zunahme von rund 193 G00 Arbeitslosen — in der ersten Januarheft edes Vorjahres fast 300 C00 - ergab fiel) für den Stichtag vom 15. Januar bet den Arbeitsämtern eine Zahl von rund 5 966 000 Arbeitslosen.
3n der Arbeitslosenversicherung und Arifen- Kriscnfürsorge zusammen betrug Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger Mitte Sanuar rund 2 214 002. Hiervon entfielen auf die Arbeitslosenversicherung nach einer Erhöhung um rund 76 000 Unterstützte rund 837 000, während in der Krisenfürsorge ein Zuwachs um rund 66 000 auf rund 134Z000 ftattfanb. Die Zahl der anerkannten WohlsahrtserwerbOlosen wird Mitte des Monats nicht sestgesteltt, ebenso nicht die Zahl der int Freiwilligen Arbeitsdienst Beschäftigten. Grena0,:snj,Marlstorben-
' Barnag-Meguin AG., Berlin. Die Generalversammlung dec Bamag-Meguin SG-, Be lln, genehmigte den Abschluß 1931 32, der nach 2lbschre.bangen von 555 911 Mk. einen vorzutragenden Verlust von 353 961 Mk. ausweist (im Vo jähre wurden 2 0.0 000 Mk. Verlust durch Kapitalzusammenlcgung und Auslösung des Ve- se.vesonds gedeckt). Veu in den Aufsichtsrat gewählt wurde nDr. A. P. Brüning vom Bankhaus Levy in Köln, Professor Vikodernus Caro und Dr. Robert F r o w e i n- — Die Ge
sellschaft beabsichtigt, die sich in anderen Ländern bewährten Müllverbrennungsanlagen bei den deutschen Großstädten einzuführen, wodurch eine rationelle Müllverwertung in technischer, Wirtschaf.l'.cher und hygienischer Beziehung erreicht werde. .
• Bau einer FerngasleitungKoln- Äob len 3? Im Rahmen des Arbeitsbeschas- fungsprogramms soll auch die bestehende Ferngasleitung Ruhrgebiet-Köln bis nach Koblenz durchgeführt werden. Ein entsprechender Antrag bei den zuständigen Stellen ist bereits gestellt worden. Cs ist weiter die Gründung einer besonderen Gesellschaft beabsichtigt, an der u. a. die drei Städte Köln, Bonn und Koblenz beteiligt sein sollen.
Frankfurter Abendbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 24. Jan. Auf Grund der innerpolitischen Lage verkehrte die Abendbörse zwar wieder in sehr ruhiger Haltung, die Grund- stimmung war jedoch im Anschluß an die Eryerlang im Mittagsverkehr weiter freundlich. Festere Auslandsmeldungen und die Besserung des englischen Pfundes waren eine Anregung. Das Geschäft blieb indes außerordentlich klein und beschränkte sich auf IG.-Farben, in denen eine größere unbekannte Kauforders relativ lebhafte Umsahtätigkeit zur Folge hatte. Der Kurs zog um 0 89 Prozent an und war im Verlauf Wetter um 0,25 Prozent erh öht. Auf den übrigen Marktgebieten lagen die Kurse ebenfalls 0,25 bis 0,50 Prozent freundlicher. Vur Lahrneyer und Holzmann bröckelten etwas ab. 2m weiteren Verlauf erhielt sich für IG.-Farben bei 105,39 Prozent Interesse wobei man Käufe aus der Schweiz fest- gestellt haben wollte. Das Geschäft wurde aber sehr klein. Deutsche Anleihen zogen 0 25 bis0,50 Prozent an, sonst lag der Rentenmarkt sehr still.
Studenten werden sich in Staffel- und Ernzelwett- betoetben gegenüberfteben. Unter den aseilneh- mern sind befähigte Schwimmer, so daß man den Wettkämpfen mit einigem Interesse entgegen- ieht.
Handball im Mälmerturnverein(O.T^
Tv. koblenZ'Urmih I — Mlv. Gießen I 4:1 (3:0).
Einen unerwarteten Ausgang nahm das Vor- entschridungsspiel um die Kreismeisterschaft zwischen Urmitz und Gießen. Auf eigenem Platze muhte die 1. Mannschaft des Gießener Manner- Turnvereins eine Viederlage einstecken. Während Urmitz mit der gleichen Mannschaft wie am Vorsonntag. in stärkster Aufstellung, antreten konnte, muhte Gießen drei der besten Spieler (Vehren. Ploch. Seipp) ersehen. Dieser Umstand wirkte schon auf die Einheimischen etwas deprimierend, der sonst gewohnte Kampfgeist und Siegeswillen fehlte den Gießenern diesmal vollständig. Hinzu kam noch, daß der Wetzlarer Schiedsrichter — dessen Leistungen sehr au wünschen übrig Iwßen — nie die ..Vorteilregel beachtete, d. h. er pfiff vier reguläre Tore der Männerturner bei unfairem Eingreifen der Urmitzer Hintermannschatt stets noch nachträglich ab. Die hierauf verhängten Strafwürfe brachten natürlich bei einer „10 Mann starken Urmitzer Verteidigung" nichts em.
Die Cästemannschaft. die schon einige Jahre der Kreisllasse angehört, war den Einheimischen kör- perlich und auch im Zusammenspiel etwas überlegen. Kurz nach Spielbeginn konnten die Gäste schon einen Ueberraschungstrefler erzielen, und durch die schlechte Deckungsarbeit und das zu weite Aufrücken der Gießener Hintermannschaft war es den Unnihern noch zweimal möglich, Erfolge zu erzielen. Die 2. Halbzeit zeigte ein stark verändertes Bild. Während der MTV.-Sturm in der 1. Halbzeit nur schwere Leistungen zeigte, wurde jetzt das Stellungs- und Zusammenspiel sowie die Durchschlagskraft wesentlich besser. Da auch die Giehener Hintermannschaft zu einiger Form auflief, kamen die Urmitzer immer seltener in die gegnerische Hälfte. MTV. war nun stark überlegen und in der letzten Viertelstunde des Spieles tarnen die Gäste nur selten über die Mittellinie. Die Gäste mauerten nun mit allen verfügbaren Leuten, so daß den Männerturnern außer dem Ehrentor keine weiteren Erfolge be- schieden waren. Erst mit dem Schlußpfiff war der in dieser Höhe keinesfalls verdiente Sieg der Eästemannschaft fichergestellt. Somit konnte sich der TV. Koblenz-Urmih gemeinsam mit Wetzlär die Teilnahmeberechtigung an den Endspielen um die Kreismeisterschaft sichern.
Handball der Sp.-Dg. 1900.
1900 I — To. wehlar-iMedcrgirmes I 2:4 (2:2).
In dem der Kreisklasse der DT. angehörigen Turnverein Wetzlar-Viedergirmes trafen die 1900er auf den erwartet schweren Gegner. Es entwickelte sich denn auch ein schnelles, spannendes Spiel, das nach ausgeglichenem Stampf die Gäste als Sieger sah. Die Spielvereinigungsleute spielten zwar auch in annehmbarer Form, waren aber durch das Fehlen drei der Besten und die dadurch notwendig gewordene Umstellung nicht voll entfaltungssähig. Das wirkte sich besonders im Sturm aus. Es wurde zwar freudig geworfen, es konnten jedoch nicht solche Chancen heraus- gearbeitet werden, wie das bei kompletter Aufstellung sich hätte ermöglichen lassen. Die Tore warfen Bey und Herbert I. Die Läuferreihe, in der Fischer anstelle des unpäßlichen Schott den Mittettäuferposten versah, tat vollauf ihre Schuldigkeit. ebenso die Verteidigung. Der Torwart feilte es bei feinem Können nicht nötig haben, immer wieder zu leichtsinnigen Fußabwehren zu schreiten. Die Viedergirmeser verdienen, insbe- bescndere ob ihrer Beweglichkeit, ein Gesamtlob Hervorragend wären Torwart und Mittel-
Im Jahre 1932 1OOOO Sommer- srischler mehr im Westerwald.
WSV. Dillenburg. 24. Ian. Vach einer Statistik, die der W e st e r w a l d v e r e i n aufgemacht hat, hat der Westerwald im Jahre 1932 10 000 Sommerfrischler mehr aufgenommen als 1931. Waren es im Jahre 1931 27 ODO Besucher, so ist die Zahl im Jahre 1932 auf 37 000 -gestiegen. Auf den Kreis Veuwied entfallen 15 000 Gäste gegen 14 000 im Jahre 1931, auf den Oberwesterwaldkreis 9000 gegen 4000 (den früheren Kreis Westerburg eingeschlossen), auf den Kreis Siegburg 4400, auf den Kreis Altenkirchen 3500 gegen 3000, auf den Unterwesterwaldkreis 2400 gegen 2000, auf den Kreis Limburg (Westerwaldseite) 1300 und auf den Kreis Dillenburg 500 Gäste. Am größten ist die Steigerung im Oberwesterwaldkre.s, in dein die Anzahl der Fremden um 125 Prozent gestiegen ist. An der Spitze aller Westerwälder Sommerfrischen marschiert Rengsdorf mit einer Frequenz von 9300 Gästen.
gab auch seine Schuld. Er brauchte Geld und ging deshalb den Angeklagten an, er möge ihm solches durch Einbruch bei einem Landwirt verschaffen, er habe dort leichtes Spiel. Er gab ihm auch einen Bund Schlüssel mit dem Bemerken, einer davon werde wohl passen. Von vornherein liefe er sich einen Anteil an der Diebesbeute üer- sprechen. Er erhielt auch 55 Mark. In hem gleichen Falle war er der Mittäterschaft beschuldigt. Er soll Aufpasserdlenste getan haben, wurde aber wegen mangelnden Beweises freigesprochen, ebenso wegen Hehlerei in einem anderen Falle. Der noch nicht vorbestrafte Angeklagte war zur Zeit zweier Diebstähle noch nicht 18 Jahre alt, aber, wie schon sein Auftreten vor Gericht ergab, für diese voll verantwortlich. Doch wurde, was die Strafhöhe anlangt, feine Jugend, wie lies das Gesetz vorschretbt, straM.ndernd berüa- ficytigL Er erhielt unter Annahme mildernder Umstände eine Geßamtgefängnis strafe von sechs Monalen. der vorbestrafte Mitangeklagte unter der gleichen Annahme eine Gefängnisstrafe von vier Monaten wegen Anstiftung. Wirtschaftliche Rot lag bei beiden Angeklagten nicht vor; im Gegenteil, fre verjubelten das gestohlene Geld zum Teil.
Svielvereinigung 1900 Gießen.
Spa. Vad-Nauheim I — 1900 Gießen 1 2:2 (0:2).
Die Diauweifeen benutzten den verbandsspiel- freien Sonntag zur Austragung eines Gefell- schaftsrückspiels in Bad-Vauheim. Wenn auch die Revanche für die im Borspiel erlittene 3:1- Vicdcrlage nicht ganz gelang, so kam das Unentschieden doch überraschend. 1900 bestritt das Spiel mit Ersah für Arnold, Glitsch. Henrichs und Jäckel. Die der 1. Iugendelf entnommenen Ersatzleute Dörr. Heinbach und Schmelz fugten sich sehr gut ein. Die junge Vertretung lieferte eine überraschend gute und vor allem eine bessere Partie als der Plahverein.
Trotz des eisigen Windes waren über 300 Zuschauer erschienen. 1900 spielte in der ersten Spielhälste mit dem Rückenwind grofe überlegen, brachte es leider aber nur zu einer 2:0-Führung durch Treffer von Schmelz und Göbel. Vach der Pause war das Spiel ausgeglichener. Bad- Vauheim konnte jedenfalls dem Spiel n.cht so den Stempel Der Ueberlegenheit aufdrücken, tote vor dem Wechsel 1930, im Gegenteil, die Gießener hatten gerade jetzt die größte Anzahl Prächtiger Torchancen, die leider unverwertet blieben. Auch ging der Torhüter des Gastgebers tollkühn dazwischen. Es gelang ihm aber fein Tor rein zu halten. Der unzulängliche Schiedsrichter störte das sonst sehr schnelle und schone Spiel cryeb.ich, seine Abseitsentscheidungen waren sehr anfechtbar. Bei Angriffen des Plahverems übersah er Abseits sehr oft und so fiel auch der Ausgleich fast mit dem Schlußpfiff aus glatter Abseitsstellung. Werlwürdig berührten auch zwei Elfmetcrentscheidungen gegen 1900. Zum Glück ging der erste an den Pfosten und der zweite scharf geschossen, jedoch schlecht placiert, wurde eine Beute Schlarbs. Erst kurz vor Schluß trieb Der Wind einen ©ffetball, den man schon sicher in Schlarbs Händen wähnte, unverhofit ins Vch. dem dann später aus der erwähnten Abseitsstellung der Ausgleich folgte. Als Lippert einmal gelegt wurde, wartete man vergeblich auf den Elfmeter. Von geringen Ausnahmen abgesehen, verlies das Spiel diesmal fair.
Die ©icfecncr hatten ihr Bollwerk in Luft und Zetter, sowie dem sehr guten Schlarb im Tor. HcbcrragenD als Mittelläufer und zugleich Der beste Mann auf dem Feld Hettmann. Im Gießener Angriff war Göbel der Stratege, während von den eingestellten jugendlichen Ersatzleuten Dörr am besten gefiel.
1900 11 — Leihgestern 1 1:0 (0:0).
Die Reserven setzten ihren Eiegeszug fort. Es fehlten diesesmal Jäger. Keuser und Klingel- Höfer. Trotzdem war die Elf von großem S.eges- willen beseelt. Leihgestern erzielte mit dem Wind wohl ein Tor, das aber wegen Abseits nicht gegeben wurde. 1900s Sturm war zu schwach und zu unentschlossen, die Gäste aber gerade in der Abwehr hervorragend. Die Entscheidung f.el erst kurz vor Schluß. Eine Hereingabe von links durch Rcining verwandelte Schack durch Kopfstofe blitzschnell und unhaltbar.
1900 111 — BfB.Hl 3:1 (1:1).
Die Blauwcißen wiederholten im Lokalderby der 3. Mannschaften den Dorspiels.-eg, wenn auch nicht in dieser Höhe (6:0). Ein Zeichen, daß VfB. wesentlich verstärkt erschien. Die Gäste gingen sogar in Führung. Veuweiler glich aber noch vor Dem We )sel durch Bombenschuß aus. Derselbe Spieler brachte dann gegen Spielende seine Farben in Führung und Schoeneck stellte durch Erzielung eines dritten Treffers den Sieg sicher. Schiedsrichter Petry (Wetzlar) war ein e.nwand- freier Spielleiter.
1900 IV — Dutenhofen II 1:1.
Dieses Spiel fand in Dutenhofen statt. Zwei Gießener versäumten den Zug, so daß die Blau- weißen nur 9 Mann im Feld hatten. Das Ergebnis entspricht Dem Spielverlauf.
BsB. Gießen.
vsv. 1. Jugend — Steinberg 1. Jugend 1:2.
Die BfBer mußten im ersten Spiel nach der Sperre eine Viederlage hinnehmen. Vicht vollzählig antretend, vermochten sie dem forschen Spiel der Gastgeber nicht standzuhalten. Der Gegner hat sich bedeutend verbessert, insbesondere her Sturm legte ein gesundes Schußvermö- gen an den Tag. Die sonstigen Jugend- und Schülermannschaften waren spielfrei.
Schwimmeisterschasten der llniversit".
Arn heutigen Mittwochabend finden in der Schwimmhalle des Dolksbades die Schwimm- Meisterschaften der Landesuniversität statt. Die
als Verein ins Vereinsregister eingetragen wird, besprochen.
Kurze Sportnotizen.
Walter Neusel schlug in London den australischen Meister George Cook über 12 Runden nach Punkten. Bei der gleichen Veranstaltung siegte Ernst Göhring über den Engländer Benell in der sechsten Runde durch Aufgabe. *
Wales siegte im Rugbykampf in Twickenham vor 50 000 Zuschauern über England mit 7:3.
Primo Kamera wird am 10. Februar in Reuyork mit dem Deutschamerikaner Ernie Schaaf boxen. *
Um d e n Kampf Schmelina — Baer, der im Juni d. I. durchaeföhrt werden soll, bewirbt sich neuerdings neben Reuyork und Chikago auch At- lantic-City.
Amtsgericht Gießen.
Mietzänkereien zwischen zwei Hausbewohnerinnen auf ihrer gemeinschaftlichen Treppe arteten in schwere Beleidigungen und in Körper- vcrlchungen aus. Schließlich warf die Angeklagte ihre Widersacherin die Treppe hinunter, so dafe diese sich nicht unerheblich verletzte. Erstere wurde in Anttagezustand versetzt und erhielt we> gen Körperverletzung eine Geldstrafe Don 2 0 Mark. Wegen Beleidigung wurde sie für straffrei erklärt, nachdem die Beweisaufnahme er» geben hatte, daß im Wortwechsel auf beiden Seiten Beleidigungen gefallen waren, es sich demnach um „auf der Stelle erwiderte" Beleidigungen im Sinne des Paragraphen 199 StGB, gehandelt hatte. Die Kosten deS Verfahrens, ern- schließlich diejenigen der Vebenklage, wurden der Angeklagten aufgebürdet.
Dann beschäftigten das Gericht vier Ern- bruchsdiebstähle aus dem Lande. Der eine war rn Lang-Göns, Die drei anderen waren in Großen- Linden begangen worden, und zwar alle fast auf die gleiche Weise. In Großen-Linden war der Bestohlene ein und derselbe Landwirt. Der Dreb verschaffte sich durch Einsteigen oder gewaltsames Oesfnen der Türen Zutritt in das Innere der Wohnungin. wo er meist durch Erbrechen von Behältern diese ihres Inhalts — in allen Fallen war es bares Geld — beraubte. So erbeutete er in dem schwersten Falle 125 Mark, dann etwa 2 Mark. 10 Mark und 23 Mark. In Abwesenheit des Bestohlenen hatte der Angeklagte bei allen Einbrüchen leichte Arbeit. Ein Techniker, der mitangeklagt war, soll in dem schwersten Fall der Anstifter gewesen sein. Die Beweisaufnahme er-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
— Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfufe 5 v. H.
Frankfurt"« kN.
Devisenmarkt Berlin
0
79,75 1
78,65
79,25
78.65
67,5
67
63.75
63.25
63,75
63,25
87
86
86,5
86
87,13
86,75
87,25
87,4
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85,5
85,5
io
85
85
1,5
1,25
1,4
6,75
o
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.
o o
80.5
94,75 :
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Norddeutscher Lloyd A.Ä. für Bertek>r4w.'fcn Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft.... Commerz, und Privat-Bank... Deutsche Bank und Diöronto» Gesellschaft................
Dresdner Bank
Reichsbank .................
5,6
23
5,7
5,7
5,7
5.8
6,6
7.2
5,05
68.6
8,85
S.E.G......................
(Sicht. Lieferunasgefellschaft...
Licht und tkrasr .............
(teilen & (öuiUeaume
Ojelellldiaft für Elektrische Unter* nehmungen...............
Rheinische Elektrizität Schlickert L Co..............
Siemens & HalSke Lahme yer Lüo..............
80.5;
95,3
68.3
8,75
6,9
5,05
68,4
8,75
10,75
5,7
23,7
5.5
5,75
6,75
6% Ttünche Retcksaniethe v. 1921 6% chem.7% $t.fRel(Wanl. v. 1029 6Vi% Douua-Anlelhe von 1930 ..
Deutsche AM.-Ablos.-Schutd mv Auslos.»Reckten ...........
$c6flL ohne Auelos.»Rechte......
6% ebem. 8% Hess. Bolksstaai 1929 trückzahlb 102%) ........
Oberhessen Provinz. Anleihe mt Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelab l.An leibe Serie 1 mit Auslof.»Reckten
6% ebem. 8% Franks. Hyo.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehern. 7% Krauls. Hnv.-Ban!
Goldvfe. ifi unkündbar bis t'Jjr, 5%% ehern. 4'/.% Franks. Hhp.
Bank-Ltau.-Pfandbriese .....
&'A% ehern. iy,% Rheinisckie Hnp.»Bank»Liqu..Goldpse. ...
6% ehern. 8% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehern. 7% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe R. 10
68,4
3,8
5,95
5.95
6,8
10.65
5.7
23,5
Helfingtorü •
Wien Prag Budapeit ... Sofia.....
Holland ....
Cvlo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neun ort .... «rüffel .... Italien.....
Paris Eckwetz... Spanien... Tanzig.... Japan.....
Rio de Jan.
Jugoslawien Lissabon...
5.65
23,5
80,8
96.4
81,25
4% Oefterretchtlcke Moldrente... d,20% Oefterrelckiscke Silberrenle 4% Ungarische Goldrenie 4°;, Ungarische Siaatrrente v. 1910 4%% Dcegl. t>on 1913
5% abgekt. Aoldmexikancr von 99
Iitrfildje Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlelhe
Serie l
4% oesgl. Serie II 6% iRitmän. vereiuh. Mente v. 1903 4'/.%8<umän.Derelnh.fRenteD.l913
4% Rumänische vereinh. Rente . - "»;% Stnntrller...........
Buderus
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener..................
Voesch Eilen—Köln-Neuessen. Ilse Bergbau ............
Ilse Bergbau Genüsse.......
Mvcknermerke .............
Mannesmann »Röhren Mansfelber Bergbau Cberichlel. ftokroerte........
Phönir Bergbau Rheinische Braunkohlen Rhelnstah............
.vamvurg»21merita»Patet ..... >
Hamburg»Sübam. Dampfschiff. 0
Hansa Dampfschiff........... 0
Sranfturt a.2)l.
Serlin
Schluß» kur-
echiuBi. Abend- böri
Ech uß» hird
Schluß- Mi lag» böre.
Datum
23.1.
24.1.
23-1» 1
24-1-
Bereinigte Stahlwerke........
35.25
34
34;5 ;
33,4
16,5
16,5
16.13
16,65
ftaliroerie Afckersleben........
6
115
112
115.75 I
113,5
ftallrocrfe Westeregeln........
6
118
116
118
116
a.iflmcrfe Salzdetfurth.......
v
174
172,5
174,5
172,75
narben-tznduftrie.......
7
103,4
105
103,75
104,13
.~rtielbcanftalt...............
10
153,75
152.5
—
Äoldsckmidt ................
0
39,75
38
39.4
38
>’Knrgpr#n>erfC ...............
42
41.75
42
41,9
MetällgeleUIckast.............
0
37
37
36,25
36,5
Philipp Holzigan»...........
0
49,75
49.5
49,65
49,75
Zementwerk Heidelberg ......
4
52
52
—
—
Lementwerk Karlstadt.........
0
——
—
—
Wayb & FreMag............
0
5
4,5
4,65
4,5
Patzenhoter.......
0
103.4
103
tilhi (Allgemeine Sunslieide) ..
0
37,25
37,5
37
38
Bemberg................
(
46,5
45
45.25
44,13
Zellstoff Waldbof ...........
0
52,25
51
52.5
50
Zkllftosf Aschassenburg ......
<
28
26,75
28,75
27
Dessauer Gab ........ .....
7
——
—-
112,25
111
Daimler Motoren...........
u
22
21,5
22
21,4
Deutsche Linoleum .........
0
39,13
39,25
39,13
39
Crenfteln & flohpel .........
<
—
41,5
41
Leonhard Tiey.............
43
43
43,5
' 42,25
u
140,5
139.5
140.5
I 139,5
Gripuer......... .........
| 32
32
1 31,65
31,5
Manikrafiwerke Höchst a.M. ..
71.5
—
1 —
—
Eüddeutscher Zucker ........
1 142
140
1 141
140
Srannun a. -UL
äernu
Schluß» furd
EchlUVI. Abend» bdri
Schluß» nird
Schlugt, mittag» bö fe
Oalum
23 1.
24.1.
23.1.
24-1.
.ail.,Ul. u. AI.
seri.a
ÄAInfi. Eck.ußk.
Abend» kur» börfe
Schluß» lurd
Scklußk. mi'taq» börie
Datum
23.1. ' 24-1 •
23.1.
24-1-
23.Januar
24-Januar
Amtliche Jlotierunq frei' : Brie
Amiuche -Kotierung
Geld Brie
6.244
6 256
6,274
6.286
51,95
52,05
51.95
52.05
12,465
12,485
12,465
12.485
3,057
3,063
3,057
3,063
169.23
169,57
169,28
169,62
72,48
72,62
72,93
73,07
71,03
71,17
71.48
71,62
76,97
77,13
77.42
77,58
14,13
14,17
14.23
14,27
0,858
0.862
0.858
0,862
4,209
4.217
4.209
4,217
58,30
58,42
58,39
58,51
21.54
21,58
21.54
21.58
16.42
16,46
16,46
16,50
81.22
81,38
81,47
81,63
34 40
34.46
34.47
34.53
81.37
82,03
81,92
82,08
0.869
0,871
0,879
0,881
0.239
0,241
0,239
0,241
5.554
5.566
5,554
5.566
12.85
12.87
12.93
12,95
Banknoten
17,5
17,5
17,65
17.5
46 |
44 25
—
—
33
32.75
18,25
18
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53
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53,5
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72,75
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61,75
61,75
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159,5
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29,5
37.5
30
29,9
82
80.5
82
80,75
96
95,75
95.75
96
56
56
56,5
55,9
80
79.25
80.25
79,5
100
99.25
100
99
89.75
87
89.13
87,5
125
125
124,5
124.5
118,25
116.5
118
117
47
47
47,65
46,5
89.25
88
88.5
88,13
61,9
61.75
62,25
61
82.75
82,5
82,9
82.25
—
53,9
53,4
—
143,$
143.5
141,5
101,5
99,75
101
100,75
47,5
47
47,25
45,65
61,9
61,9
62,4
61,13
25.5
25,5
26
25.5
1 —
71,25
70
35
! 34
34.75
33.9
190,5
188
191
139,75
74,75
73
74.75
72,25
Berlin. 24-tzanuar I
(Selb
Zriel
Amerikanische Roten..............
4,20
4,22
WoTrtHrhp <T?ntPrt...........
58,23
Düntickie Moren .................
71,11
71,39
14.19
14,25
^nin;ösische Roten ...............
16,42
16.48
Kolläiiblidie Roten...............
Htallenfscke Roten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ü 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Roten...............
Schweizer Roten.................
168.91 21.48 72,75
2.46
77,25 81.2g 34,3z
169.59 21,56 73,05
2,48
77.55
81.61
34,47
Ungarische Koten................
™ Mt ^1^001'
8
St°l. 24 rüsluiigskanse ober die inter Imn barlri oerfahrei oerlragsl Die Verlreler und Lnglaoi hall gegen Volichailer endgültige 5 ! nationalen * -es allgei i stangsabk ' len endgülligi I abhängig-
Ja der ab kollobfommen kanijchen Bui nach der eine „3noffllg*‘ fragen Mnn, ra iicher firillt i diese Lesti tote auf die d ontonttottinbi jitning voln gung einer , selbst )u jeh deutschen Btt land and Jla
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Bon deutsche Jncefligalionsi' beuten geäu Bonroersahr, schivrrwiegende sung aller Ünllimmig Mts mit 21t tlagte Staate; (chmd unö 3 Uöllttbimbsrat; lahm; routhe cilfigitioaMerfi w'lZiotldr Blilgfi!^ ^5 6ea- N deutsch WM |o
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