Das Wunder der Magussi Weiser
Vornan von Fr. Lehne.
Urheberschutz durch E. Ackermann, Stuttgart.
18. Fortsetzung. Nachdruck verbotenl
Aber sobald Kurt von Langen wieder in der Stadt war, würde sie ihm mit dieser außerordentlichen Neuigkeit über die von ihm verehrte Frau dienen. Er hatte ja nie ganz verbergen können, wie groß sein Interesse an Magussi war. Würde es ihn nicht doch kränken und ärgern, wenn er erfuhr, daß ein anderer mehr Glück als er bei ihr gehabt?
Doller Groll und Tücke war Lilo gegen die Freundin, die ihr doch gar nichts zugefügt. Aber irgend etwas mußte sie haben, woran sie einen unbestimmten Zorn auslassen konnte: Lust am Zerstören lebte in ihr. Die offenbare Zufriedenheit und das Glück des jungen Paares störte sie.
Sie war der Ansicht, ein gutes Werk zu tun, wenn sie Eduard Weiser die Augen öffnete über seine scheinheilige Frau, die sich nicht entblödete, täglich schon am Vormittag geheime Zusammenkünfte mit dem Kapellmeister Halling zu pflegen! —
Nur wenige Tage waren es noch bis zur Erstaufführung. Magussi beherrschte im Geiste ihre Rolle bis zur letzten Note — und jeder Stellung, jeder Bewegung war sie sicher: auch der schauspielerische Teil saß — wie der musikalische. Und keine Angst erfüllte sie vor dem Wagnis, das so nahe vor der Tür stand — im Gegenteil, sie sehnte den Tag herbei. Einer Traumwandlerin glich sie, die auf schwankem, schmalem Pfade geht, haarscharf am Abgrund vorbei, ohne sich der Gefährlichkeit ihres Wagnisses bewußt zu werden.
Und Bruno Halling war voll froher Hoffnungen: diese ursprüngliche, unerhört begabte Künstlerin mußte seine Oper zum Siege führen: felsenfest war er davon überzeugt.
Nein, nein, das konnte, das durfte doch nicht wahr sein, was er da gelesen! Elende Verleumdung! Aber: konnte nicht doch etwas Wahres daran sein? Weckte es nicht auf, was in seinem Unterbewußtsein geschlummert?
Wie betäubt saß Eduard Weiser in seinem Privot- kontor, das Schreiben, das ihm die Post gebracht, vor sich auf der Schreibtischplatte. Wer war wohl „Einer,.der es gut meint", wie die Unterschrift lautete? Der mit Maschinenschrift hergestellte Brief gab keinerlei Anhaltspunkte. Jedenfalls mußte er aber genau Bescheid um Magussis Wege wissen. Gehässigkeit sprach nicht aus den Zeilen, nur klare, kühle Sachlichkeit. Mit wenigen Wonen wurde ihm mitgeteilt, daß Frau Magussi Weiser jeden Vormittag einige Stunden im Stadttheater zubringe in Gesellschaft des Kapellmeisters Halling: ebenso sei sie mit diesem Herrn nachmittags in der Steinstraße 20 zu treffen. Er möge ihr nachgehen und werde bann die Bestätigung dieser Angaben finden.
Tief und schwer atmete er auf; wie ein Stöhnen aus tiefster Brust klang es. Seine Magussi, deren Liebe er doch so beseligend gefühlt!
War es nur Komödie gewesen, ihn sicher zu machen, um desto ungestörter eigene Wege gehen zu können? In ihrer beinahe unnatürlichen Musikbegei- fterung war sie ja wohl fähig, den Gatten zu vergessen und ihm einen anderen vorzuziehen.
Doch das wurde gar nicht behauptet, — das dachte er sich ja nur. Aber zwangen ihn die Zeilen nicht dazu, das anzunehmen? War es denn nicht natürlich? Der Kapellmeister, ein berückender, temperamentvoller schöner Mann, ganz aus Musik zusammengesetzt, war es da nicht die selbstverständlichste Sache von der Welt, daß die beiden sich gesunden? Gleiche Interessen verbinden die Menschen, ach — gar zu schnell — und was hatte er in diesem Punkt der über alles geliebten Frau geben können? Sein nüchterner, praktischer Sinn hatte mit dem besten Willen nicht vermocht, sich auf Magussis schwelgende Romantik einzustellen. Und da hatte nun ein anderer ihren Weg gekreuzt, ein anderer, der ihr alles das geben konnte, was sie an seiner, des Gatten, Seite entbehren mußte.
Er überlegte, was tun. Seiner ehrlichen Natur widerstrebte es, Magussi heimlich nachzuspüren.
Der gerade Weg war der beste, — ihr einfach den verleumderischen Brief zeigen, Aufklärung verlangen und ihr vom Gesicht das Bekenntnis ihrer Schuld — oder ihre gerechte Entrüstung abzulesen. Und zwar heute noch! Nicht ein Tag durfte noch darüber hingehen — oder er würde den Verstand verlieren, — denn zu tief und fest war Magussi in seinem Herzen verankert.
13. Kapitel.
Wie Feuer brannte der Brief in Eduard Weisers Tasche, als er einem Zwang gehorchend, gegen Mittag unter einem Vorwand das Geschäft verließ und nach Hause ging.
Trübe und naßkalt war es. Der dicke Nebel, der seit dem frühen Morgen in den Straßen tjirtg, hatte sich in einen feinen Sprühregen aufgelöst. Alles war in einen grauen Schleier gehüllt, und gar trübselig ließen die letzten blühenden Blumen in den Vorgärten der Häuser ihre Köpfe hängen — das frohe Leuchten, das sie noch verbreitet hatten, schien verschwunden. Auf der Straße lagen, durch den Wind von den Bäumen gerissen, welke gelbe Blätter, schmutzig, zertreten.
Einen Augenblick zögerte Eduard, in sein Haus zu gehen, ihm war, als hielte ihn eine Hand zurück, als riefe ihm eine Stimme zu: „Zerstöre dir nicht selbst dein Glück! Es ist alles Unsinn!"
In der Wohnung war es still. Das Personal war verwundert, daß der Herr zu so ungewohnter Stunde nach Hause kam.
Nein, die gnädige Frau sei nicht da! Sie sei ausgegangen, schon frühzeitig; gegen 1 Uhr würde sie zurück sein, habe die gnädige Frau gesagt.
Also bis 1 Uhr mußte er noch warten, Folterqualen erdulden. Wie lang würde ihm diese Stunde werden!
Er durchschritt die wenigen, mit unendlichem Behagen und großem Geschmack eingerichteten Räume seiner Wohnung, bis er in Magussis Zimmer kam.
Der leise Maiglöckchenduft, der sie ganz zart, wie ein Hauch, immer umschwebte, der hing auch in diesem Raum, in dem viele blühende Blumen ein trautes, heimliches Leben verbreiteten.
Aus dem Schreibtisch herrschte eine musterhafte Ordnung, kein Blatt Papier lag herum, keine Briefe. In seinen Händen zuckte es, den Briefbeschwerer aus weißem Marmor zu heben; verstohlen um sich blik- kend, wie auf verbotenem Wege, folgte er diesem Drange; es lag nichts von Belang darunter — em paar Kärtchen von Lilo, eine Einladung von der Fürstin und dergleichen Kleinigkeiten — freilich, beschwerende Schriftstücke ließ man nicht offen herumliegen. Er zog an den Schubfächern — sie waren alle verschlossen.
Er schämte sich seines Tuns; man spürte keinem heimlich nach, sondern fragte ihn Auge in Auge.
Im Musikzimmer lagen auf dem Flügel eine Menge Noten, auch geschriebene, die Bruno Hollings Namen trugen. Ach, was sagte ihm das! Nichts!
Eduard ging zu seiner Mutter, die ihn etwas verwundert empfing; es war ja so selten, daß er außer der Zeit nach Hause kam — der Kommerzienrat erlaubte keine Unregelmäßigkeiten. Er gab der Mutter eine glaubhafte Erklärung.
„Ah, ich dachte, du seiest unpäßlich! — Und deine Frau ist nicht da —"
„Nun, sie wird ja gleich zurückkommen, so daß ich sie noch begrüßen kann, ehe ich wieder gehe."
Die Frau Generaldirektor seufzte leicht. Miß- trauisch sah er sie an; sie machte solch eigentümliches Gesicht. Die Mutter war eine sehr vernünftige, kluge Frau, mit der die Schwiegertochter sich gut verstand. Sie redete ihr nicht in den Haushalt hinein und gab nur Rat, wenn sie gefragt wurde. Auch war sie mit ihren Besuchen bei dem jungen Paar sehr sparsam; meistens ließ sie sich erst dazu bitten.
,Mas hast du, Mutter?" fragte er und fügte dann ziemlich unvermittelt hinzu: „Hat Magussi dich gekränkt?"
„Aber Eduard, wie kommst du darauf? Nein! An Magussi ist nichts auszusetzen, bis auf ihr vieles Musizieren — den ganzen Tag singen, nichts als fingen — für eine junge Frau gibt es doch noch anderes zu tun! Ich bewundere wirklich deine Nachsicht."
„Wenn es dir Freude macht, Mutter, warum nicht?" versetzte er, obwohl er ihr innerlich recht geben mußte, „möchtest du, sie wäre so wie die Kon- silius?"
„Um Gottes willen, nein, mein Junge! Hätte deine Frau nicht diesen Musikrausch — so muß ich schon sagen — ich könnte sie mir nicht besser für dich wünschen. Sie ist immer liebenswürdig, freundlich, aufmerksam und eigentlich ganz frei von Launen."
Das Lob der Mutter beglückte ihn. Wenn die irgend etwas gemerkt, so würde sie ihm sicher eine Andeutung gemacht haben. Nun, bald würde er Bescheid wissen; bestimmt klärte sich alles auf eine natürliche Weise auf.
Er ging wieder hinauf in seine Wohnung. Die scharfen Mutteraugen würden sonst bemerken, daß er innerlich nicht ruhig war; sie würden forschen und fragen, und das hätte er nicht ertragen tönhen.
Vom Fenster seines Herrenzimmers überblickte er die Straße. Ungeduldig stand er und wartete. Unter
Den wenigen Doruoergeyenoen war Maguffi nicht! Die Wagen fuhren vorbei, bis endlich ein Auto vor der Pforte hiett — Magussi stieg aus; sie zahlte aber nicht; sie wandte sich nochmals zurück, lachte und nickte einer darin sitzenden Person zu, und das war der Kapellmeister Halling, dessen dunkles Gesicht er durch das Wagenfenster ganz deutlich erkannte.
Siedendheiß durchlief es ihn. Im Eßzimmer, in dem das Mädchen inzwischen den Tisch gedeckt, wartete er auf seine Frau. Er hörte ihre weiche, freundliche Stimme, dann einen überraschten Ausruf — wahrscheinlich hatte man ihr gesagt, daß er da sei. Schnell kam sie herein.
„Du bist schon hier, Eduard? Ist dir nicht gut? Weil du zu einer so ungewohnten Zeit —"
Verwunderung und Besorgnis klangen aus ihrer Stimme, während sie ihn ängstlich prüfend ansah. Sie bot ihm zum Begrüßungskuß den Mund, wie sie es imrner zu tun pflegte. Ein Sekundenzogern in dem Gedanken: hatte der andere diesen süßen Mund soeben auch genossen? Dann preßte er seine Lippen auf den rosigen, kühlen Mund, in einer Art Verzweiflung — „vielleicht ist es heute zum letzten Male, daß du sie küßt!"
„Ich komme dir wohl sehr überraschend, Magussi?'
Die ganz eigene Betonung seiner Frage befremdete sie. „Ich weiß doch, wie streng Papa ist und du so gewissenhaft —"
„Ah, und darauf bautest du —"
Verständnislos schüttelte sie den Kopf. „Wieso?" Ich verstehe dich nicht!"
Eduard fühlte peinigend das Feige, das in feinem Zögern lag, — warum nicht gleich sagen, was ihn herbeigeführt? Langsam nahm er aus seiner Brusttasche das Schreiben, das er entfaltete und ihr überreichte.
„Wenn du das gelesen, Magussi, wirst du mich vielleicht eher verstehen — und den Grund meines Herkommens verraten."
Er hiett sie fest im Auge, während sie las. Sie wurde glühendrot, und merklich zitterten ihre Hände, — so wurde sie beobachtet?
„Diesen Brief habe ich heute morgen bekommen, Magussi — und nun frage ich dich, inwiefern die Mitteilungen auf Wahrheit beruhen." Schwer und zögernd nur rangen sich die Worte von feinen Lippen; er schämte sich ihrer beinahe angesichts dieser reinen Frau, die seinen forschenden Blick groß und offen erwiderte.
„Ehe ich dir Antwort gebe, Eduard, möchte ich dir eine Frage vorlegen: Glaubst du, daß ich dich liebe? Glaubst du, daß du mir vertrauen kannst — trotz diesem?" Sie deutete auf den Bries.
„Ja, Magussi, ja! — Beseligend fühle ich deine- Liebe! Aber du mußt auch verstehen, daß man Aufklärung haben möchte über Zusammenhänge, die mir dunkel sind, — daß das alles überhaupt nicht auf Wahrheit beruht —"
„— wenigstens auf falschen Voraussetzungen und Annahmen, Eduard", entgegnete sie nach kurzem Zögern ruhig und betont.
„Aber dennoch auf Wahrheit, Magussi?" fragte er hastig, „sind deine Worte so zu verstehen?"
Sie sah ihn groß an.
„Ja, Eduard!"
(Fortsetzung folgt.)
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