Zerbeversammlung der Technischen Aochiise
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Werbeversammlung
Schuchardt be>
Nationale Feiern in der Provinz
abzurufen.
Lieh, den 24. März 1933.
6leben (An der Kläran’age 28. Thromsche Fabrik), den 23 März 1933.
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Philippine Loth. geb Braun.
Die Beerdigung findet am Samstag. 25. März, nadim. 3 Uhr statt.
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Die Beerdigung findet am Samstag, dem 25. März 1933, mittags 12 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
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In tiefer Trauen
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Allen, die unserer lieben, unvergeßlichen Mutter Frau Kath.ArnodWw.,geb.Nicolai die letzte Ehre erwiesen und sie mit Kranz- und Blumenspenden liebreich bedacht haben, sowie für alle Beweise herzlicher Teilnahme, sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen, den 23. März 1933.
Kreis »vrtcvberg.
4 Kirch-Göns. 22.März. Aus Anlab der Eröffnung des nationalen Reichstages bewegte sich
Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten was man hat. muß scheiden.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern abend 10 Uhr meine liehe, uute Frau, unsere treusorgende, unvergeßliche Mutter, bchwester. Schwägerin und Tante
Frau Elisabeth Berk, geb. Roth
nach schwerem Leiden, im 57. Lebensjahre, zu sich in die Ewigkeit
In tiefer Trauer:
Wilhelm Berk und Kinder.
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Todes* Anzeige.
Heute vormittag um 10 Uhr entschlief nach längerem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorge de Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante
Katharina Lepper, geb. Schmidt
im Aker von 61 Jahren.
In tiefer Trauen
Ludwig Lepper
Oberzollsekretär Wilh. Lepper und Familie im Namen aller Verwandten.
Unser lieber, unvergeßlicher Vater. Schwiegervater, Großvater und Bruder
Herr Heinrich Braun
Altbürgermeister
ist am 23. März im 80. Lebensjahr sanft entschlafen.
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< Queckborn, 22. März. Gestepr abend bewegte sich bei flotter Marschmusik ein stattlicher Fadelzug durch die Straften unseres Orts, an dem sich die Gemcindevertreter, die Schuljugend, die örtlichen B:reinc und zah.rei' e Lrtscinwohner beteiligten. Am „Breiten Loh" loderte ein mächtiges Feuer auf. Ansprachen von Architekt Jäger und Lehrer Weishaupt würdigten die 'Bedeutung des 21. März für den Aeubau des Deiches. Baterländische Chöre des Gesangvereins und Gedichte einiger Schüler umrahmten die eindrucksvolle Feier. Mit dem Gesang des Deutschlandliedes und des Liedes „Ich hab mich ergeben“ fand die Feier ihr Ende. Aach dem Gesang des Horst-Wcssel-Licdes und Danlesworien von ‘Bürgerin ei fter Albert an alle, die xum Gelingen der Feier beigetragen hatten, wurde der Faciel- zug aufgelöst.
Vereine, die Kinder und Frauen deS DorseS zu einem Fadelzug. Unter den Klängen_ deS Horst-Wcsscl-Liedes und der alten Armeemärsche zog man durch das Dorf auf den Dabenbcrg. Dort wurde ein großer Holzstoß in Brand gesetzt. Der Ortsgruppenleiter der DSDAP., S u P P e s , begrüßte die Teilnehmer. Anschließend hielt Lehrer Kuhl eine vaterländische Ansprache. Der Singverein brachte ein Lied zu Gehör. Die Kapelle musizierte, dann begab man sich im geschlossenen Zuge wie. er in das Dorf zurück.
# Hirzenhain, 22. März. Anläßlich des Zusammentritts des neuen Reichstages sand auch hier ein Fadelzug statt, zu dem die Bürgermeisterei die gesamte nationale Bevölkerung und alle auf vaterländischem Boden stehenden Bcr- eine eingeladen hatte. Die Beteiligung war überaus stark. Den Abschluß der Kundgebung bildete ein Festakt in dem in den Farben schwarz- weihrot und mit 5)afcnlreu'fabn<*n geschmückten Saal des Gasthofes Becker, unter Mitwirkung des Musik- und Gesangvereins. Es sprachen über die Bedeutung des Tages die Herren Bürgermeister Dilmeter, Stelzenmüller, Wall und Stein. Die Reden klangen in einem Treugelöbnis zu Volk und Vaterland und Dank gegenüber den Führern aus.
Kreis Schotten.
• Ober-Seibertenrod. 23 März. Aus Anlaß der Eröffnung des neuen Deichstages fand auch hier vorgestern abend eine vaterländische Kundgebung statt. Bei eintretender Dunkelheit versammelten sich im Schulhof die Schulkinder, mit Halenkreuzfähnchen geschmückt, der Dadfahrerverein, der Kriegerverein und zahlreiche Ortseinwohner. Sodann bewegte sich ein Faccelzug mit Gesang nach der südlich des Ortes gelegenen Höhe. Dort wurde ein großer Holzstoß angezündet. Bürgermeister Rühl begrüßte zu Anfang alle Erschienenen und gab seiner Freude über die zahlreiche Beteiligung Ausdruck. Bon den Schulkindern wurden dann vaterländische Lieder und Gedichte vorgetragen. 3n einer Ansprache würdigte Lehrer S ch ä f e r die Bedeutung des Tages und schloß mit einem dreifachen „Sieg- Heil!'' auf den Deichspräsidenten v. H i n d e n - bürg, den Führer und Kanzler Adolf H i 11 e r, die neue Regierung und den neu eröffneten Reichstag, sowie das ganze deutsche Baterland. Anschließend wurde das Deutschlan Med und 628 Horst-Wessel-Lied gesungen. Heinrich B 0 l p gab dann noch einen kurzen Rückblick über den Lebenslauf Hit.ers und seinen Kampf. Dach dem Gesang einiger Lieder bewegte sich der Zug wieder dem Dorfe zu.
(Schluß des redakllonellen lellM
ft. Stockhausen, 22. März. Gestern bewegte sich aus Anlaß der Erös.nung des nationalen Ae.chstags ein stattlicher Fadelzug durch die Straften unseres Dorfes nach dem Stocrhäuser Hof. Boran zog die hiesige SA., es folgten die Schuljugend, der Krieger- und Gesangverein, sowie Die Bewohner Stockhausens und des Hofes. Schwarzweißrote Fahnen und das Halenkreuzbanner belebten das Bild. Ein mächtiges Feuer schlug, als man am Ort der Feier angenommen war, zum nächtlichen Himmel. Der Cesangvere'n Stockhausen sang ein Chorlied. eine Schäl.rin sprach einen Borspruch. Lehrer Danst hielt die Ansprache. Er gab ein lebendiges Bild vom Kampf des Deichskanzlers gegen den Marxismus und alles Undeutsche für ein einiges freies Deutschland. Er gedacht« ferner greifen DeichSoberhauptes. Sein Heil galt beiden Führern. Gemeinsam wurde sodann Deutschlandlied gesungen. Der Borsitzende Kriegervereins. August Schmidt, gedachte ... Opfer des Weltkrieges. Bürgermeister Joch i m - Stodhausen dankte den Beranftaltern und brachte ein „Hoch" auf Bolt und Baterland aus.
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angriff zu begegnen. In feinen weiteren Ausführungen sprach ber Bortragende von den Gefahren, die unserer Bevölkerung durch Brand-, Brisanz- und Gasbomben drohen können. Die Organisation des Luftschutzes gliedere sich in psychologische (volksausklärcnde), organisatorische und technische Aufgaben. Es gelte Fachtrupps, Aufräumungs- trupps, Dachrichtenstafseln zu organisieren, für die Bevölkerung UntcrlunftSräume und gasdichte Keller zu schassen, um sie im Dahmen des möglichen zu schützen.
Jür die Aufgaben, die sich aus dem Luftschutz ergeben, bedürfe es einer statlUchen Anzahl von Helfern, die der Technischen Dothilfe erst gewonnen werden wühlen.
Die ganze Arbeit bedürfe außerdem der sorgfältigsten BotbcLeitung. Deshalb gelte es zu werben. Jeder Teilnehmer der Berfammlung sollte es sich zur Aufgabe machen, der Technischen Rot- Hilfe weitere Kräfte zuzuführen, damit sie ihren großen Aufgaben, dem Schutz des Lebens und der Gesundheit der Bürgerschaft, gerecht werden könne. Die Borträge wurden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
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Rtiddingshausen. Friedberg L <L W., Rüsselsheim a. M., den 24. März 1933. 0186-
IE II NIL A\ID UNG zur anßerordentl. Generalversammlung des Gielbergvereins am Samstag, dem 1. April 1933, nachmittags 4 Uhr. auf dem Gleiberg. Tagesordnung:
1. Entlastung des ehemaligen Vorstandes und Rechnungslegung 1 2.Vorstand>wahl; 3. Verschieden es.
Der Landrat des Kreiser Wetzlar als Aafsichtsbehörde. zoatD
gestern abend ein Fackelzug. bestehend aus den beiden Gesangvereinen, dem Turnverein, der Feuerwehr und der Schuljugend durch unser Dorf. Anschließend fand auf einer Höhe in der Nähe des Dorfes bei flackerndem Freiheitsfeier eine eindrucksvolle patriotische Kundgebung statt. Nach einem Choral hielt der Ortsgeistliche, Pfarrer K a l b h e n n , die Anfprache. Er gedachte der Ereignisse der letzten Wochen und versetzte die Zuhörer in die durch geschichtliche Erinnerungen geweihten Räume, in denen der nationale Reichstag den Neubau des Reiches beginnen soll. Er ermahnte, in Treue zu den Männern der nationalen Regierung zu stehen. Anschließend hielt auch der SA.-Führer, Herr Heiner, eine Ansprache, in der er besonders der Gefallenen der Freiheitsbewegung gedachte. Mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied endete die würdige Feier.
£ Steinfurth, 22. März. Der Tag her Deichstazseröifnung wurde in ergebender W.ise von der ganzen Gemeinde ge eiert Sämtliche Ortsvereine und die Schule bereinigten sich unter Borantritt des Mandolinenklubs und eines Spiel- Spiclmannzugs des Turnvereins zu einem großen Fadelzug durch d e mit Fahnen und Wimpeln geschmüdten Ortsstraften nach dem Sportplatz, wo ein mächtiger Holzstoß aufgeschichtet war. Für die musikalische Umrahmung der eindrudsvollen Feier sorgten der Männergesangverein „Frohsinn" und die zweite Schulklasse unter Leitung von Lehrer S ch m a n d t Dach einem Chorlied wurde das Freiheitsseuer entzündet: die Schüler fangen das Feuergebet , Flamme empor". Dach einem Sprcchchor hielt Bürgermeister Schwegler die Feuerrede. Feierlich klangen die Kirchenglocken durch die Dacht. Die Dede klang aus in ein Treugelöbnis zu den Führern Hindenburg und Hitler. Dach einem Hoch und dem Deutschlandlied gab die Gewehrgruppe des Kriegervereins Salut ab. Ein Chorlied und das Horst-'Dessel- Lied beendeten die eindrudsvolle Kundgebung. Zur Erinnerung an den denkwürdigen Tag pflanzte die Gemeinde eine Kastanie.
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ch D a n st a d t, 22. März. Gestern abend versammelten sich in der Mitte des Dorfes sämtliche
wieder aktivifiert werde. Wie die Teno zur Regierung stehe, sei kein Problem. Sie sei dem Innenminister unterstellt und handle in jedem Falle nach seinen Anweisungen.
Die Teno werde den Grundsatz „Gemeinnutz gehl vor Eigennutz- auch in Zukunft hochhalten.
Zum Schluß seines Bortrages zeigte der Dedner noch einige Lichtbilder über das Eingreifen der Teno in den Jahren nach dem Kriege.
3n einem zweiten Referat sprach der Ortsgruppenleiter, Gewerbelehrer Architekt S ch u ch a r d t, über die besonderen Ausgaben der Technischen Dothilse in der Zukunft. Er sprach, nach birzer Erörterung der schon erwähnten Ausgaben, über den Einsatz der Technischen Dothilse auf dem Gebiete des zivilen Luftschutzes. Er wies besonders auf die Lage unseres Bater- landes hin, das von Tausenden von Flugzeugen der ehemaligen Feindbundstaaten umlagert sei und deshalb bereit fein müsse, einem eventuellen Lust» |
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Die Beerdigung findet Sonntag, den 26 März, nachm ttags 3 Uhr statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wo len.
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Die Technische D 0 thilfe. lange vergessen, ist in den letzten Monaten wieder «nehr in das Blickfeld des öffentlichen InteMes gerüdt. Gestern abend fand im StudentenhauS eine Werbeversammlung statt, die außer-
Die Technische Dothilse sei unpolitische Arbeitsund Tatgemeinschaft der ganzen Dation geworden.
Allerdings seien der Teno kein« unbeschränkten t Konzessionen eingeräumt worden. Genau fest- I gelegte Richtlinien mußten das Handeln bestimmen. Tüchtigste Aufgabe sei immer die Aufrecht- erhaltung von Ordnung und S cherheit. Schutz vor großer gesundheitlicher Schädigung des gesamten Bollstörpers gewesen. Die Dothelser seien nie Streikbrecher gewesen. Die Arbeit habe immer erst bann ausgenommen werden dürfen, wenn zuvor die Berhandlungen mit den Ge- wcrlschafien um die Durchführung der dringendsten Arbeiten durch reguläre Arbeiter erfolglos blieben. Selbst dann habe sich die Dothilfe nur mit den Arbeiten der Sicherung der lebensw.ch- tigen Betriebe beschäftigen dürfen. Di« Teno habe sich immer an die gegebenen Richtlinien gehalten. So sei diese Dotstandsarbeit sittliche Tat geworden, als der Arbeiter sein Streikrecht in Etreikunrccht verwandelte. Dach den politisch unruhigen Ze.ten der Revolut on von 1918 habe s.ch die Teno friedlicheren Aufgaoen zugewandt, und zwar lediglich der Hilfeleistung bei Da- t u r k a t a st r 0 p h e n. So sei es bis vor vier Monaten gewesen. 3n der jüngsten Zeit sei aber das ursprüngliche Ziel wieder mehr in den Borbcrgrunb getreten. Die Regierung habe den Wunsch zum Ausdrud gebracht, daß die Teno
ordentlich gut besucht war. Zahlreiche Bertreter der Behörden. verschiedener össentlicher Körperschaften, der Bereine, des Militärs und der Polizei nahmen daran teil.
Gewerbelehrer Architekt S ch u ch a r d t begrüßte die Teilnehmer mit einem herzlichen „Glück auf". Gr wies darauf hin, daß die Technische Dothilfe. seit Kriegsende bestehend, schwer um ihren Bestand zu kämpfen gehabt habe Die DeichSmittel seien immer mehr gekürzt worden, die Organisation im Laufe der Jahre mehr und m hr zerfallen. 3n unserer Stadt gebe es auch heute noch eine sehr starke Gruppe der „Ten^'. Er gab dem Wunsche Ausdruck, daß die Technische Dothilse wieder breiteren Daum gewinnen möge, um den eventuell an sie herantretenden Ausgaben gerecht werden zu können.
Sodann sprach der Leiter des Landesverbandes He fen der Technischen Dothilfe. Herr Schrei- b e r - S t 0 l h e. Frankfurt a. M., über deren Wollen und Wirken. Technische Dothilfe habe sich nach dem Kriege als eine staatstechnische Doiwendigkeit erwiesen. Die Kommunisten hatten 19 9 die Absicht, lebenswichtige Betriebe lahmzulegen. Berkehrszentren zu besehen und damit dem Bürger an den Lebensnerv zu greifen in der Hornung, der Bürger werde sich dann leichter den Ideen der Kommunisten gefügig zeigen. Das Handeln sei verbrecherisch gewesen, denn man habe z. B. in Berlin das Wasser, da- Gas und die Elektrizität gesperrt und dadurch die Bevölkerung gesundheitlich auf das schwerste geschädigt. Die Bolksernährung sei ebenfalls gefährdet gewesen- Allenthalben habe die Technische Dothilfe eingreisen müssen, um das aller- schlimmste zu verhüten. Ungeheure Werte seien in der Industrie vernichtet worden. Der Streik- radikalismus habe wie eine Pest gewütet- Die Staatsgewalt sah sich gezwungen, einzugreifen.


