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0 bis 24 Uhr (Ende der Hinfahrt), zur Rück fahrt am Dienstasi, 28. Febr., und am Mittwoch, 1. Marz, bis 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).
•• Gautag des D H D. Man ichre.bt uns: Der Gau Main-Weser des Deutschnationalen Handlungsgehilsen-Derbandes, der über 21000 männlich.' Kaufmannsgehilfen und -lehrlinge umfaßt, hält am 1. und 2. April in Mainz nach zweijähriger Panse seinen 28. ordentlichen Gautag ab. Angesichts der gesamten politischen Lage und 1)er Entwicklung der Sozialpolitik kommt dieser Tagung besondere Bedeutung zu. Die Veranstaltung ist mit einer großen öffentlichen Kundgebung verbunden, in der Gauvorsteher Auerbach, Frankfurt a. QU., über die Stellung der Kaufmannsgchilsen in Staat und Wirtscha t svre- chm wird. Don der Ortsgruppe Gießen im DHD. werden neben den Stimmführern eine Anzahl weiterer Mitglieder an der bedeutsamen Tagung teilnehmen.
Das Zugend-Noiwerl im Bezirk Lich.
♦ Lich, 22. Febr. Mit der Durchführung des Rotwerkes der deutschen Jugend im Bezirk Lich konnte heute begonnen werden. Die arbeitslosen jungen Leute im Alter von 18 bis 25 Jahren, die sich freiwillig zur Teilnahme gemeldet hatten, waren in den hiesigen Gemeindesaal einberufen. Eingefunden hatten sich etwa 75 junge Leute. Eine weitere Anzahl ist noch im freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigt. Diese erscheinen erst am kommenden Montag. Die Teilnehmer wurden von Bürgermeister Geil begrüßt und auf Sinn und Zweck des Rotwerkes hinge- wicsen. Daraufhin wurde ihre Einteilung in zwei Gruppen vorgenommen und mit dem planmäßigen Unterricht begonnen. Die berufliche, geistige und sportliche Betreuung wird vom Arbeitsamt Gießen durchgeführt. Die Speisung erfolgte um die Mittagszeit im Steinschen Saalbau Hieran schloß | sich die sportliche Betreuung an.
Kamps um die EMMY-Weltmeisterschaft.
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Die deutsche Mannschaft im Kamps gegen die Polen. Die Deutschen siegten mit 2:0 Toren und qualifizierten sich für die Zwischenrunde.
Wirtschaft.
2Runt> 6 Millionen Arbeitslose.
Am 15. Februar waren nach dem Bericht der Reichsanftalt bei den Arbeitsämtern rund 33 003 Arbeitslose mehr gemeldet als Ende Januar. Die Reichszahl der Arbeitslosen an diesem Stichtage blciot mit 6 04i OjO um rund 83 000 hinter der entsprechenden Zahl des Dorjahres zurück.
Durch die Reichsanstalt wurden Mitte Februar nahezu 2,5 Millionen Arbeitslose unterstützt, und zwar stieg während der Berichtszeit die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um rund 10 030 auf rund 963 000, in der Krisenfürsorge um rund 52 000 auf rund 1471 000. Diesen 2,5 Millionen stehen etwa ebensoviele anerkannte Wohlfahrtserwerbslose gegenüber. Seit Ende Januar (rund 459 000) dürfte sich diese Zahl nicht wesentlich verändert haben. Rund 177 003 Arbeitsdienst- willige waren Ende Januar bei Maßnahmen des Freiwilligen Arbeitsdienstes beschäftigt. Die De- fchäftigungsmöglichkeiten in der wertschaffenden Arbeitslosenfürsorge wurden durch die Jahreszeit stark eingeschränkt, so daß Ende Januar nur noch etwa 22 003 Rotstandsarbeiter gezählt werden konnten.
Berlin still, aber widerstandsfäbig.
Berlin, 23. Febr. (WTB. Funkspruch.) An der Börse bleibt die Unternehmungslust nach wie vor außerordentlich gering. Die Grundstimmung kann als anhaltend Widerstands- fähig bezeichnet werden. Nur auf einigen Spezialgebieten bestand etwas Nachfrage, doch gingen auch die hier erzielten Besserungen nur bis zu 1,50' v. S). Lediglich Kali Aschersleben mit plus 2 v. Sy und Akkumulatoren mit plus 3,50 v. f). waren infolge der Enge, der Märkte stärker gesteigert. Anderseits waren Chadeaktien 1,50 Mark und Ilse Bergbau 5,25 o. f). gedrückt. Letztere waren gestern nicht zur Notiz gelangt. Besondere Momente aus der Wirtschaft lagen heute nicht vor. Die Diskonthoffnungen find vorläufig etwas zurückgestellt worden, und die Arbeitslosenziffern brachten keine besondere Ueber= rafchung.
Im Verlause wurde die Tendenz zunächst etwas freundlicher. Etwas stärker gefragt waren Elektropapiere, bei denen die gestern bereits erwähnten Hoffnungen auf Reichsaufträge für die AEG. anregten. Siemens vermochten 1 v. H. anzuziehen, und auch sonst ergaben sich Besserungen von etwa 0,50 v. H. Später bröckelten die Kurse jedoch infolge der andauernden Geschäftsstille wieder bis etwa auf Anfangsniveau ab. Vereinzelt ergaben sich auch geringfügige Rückgänge gegen die Eröffnung. Weiter fest tendierten Akkumulatorenfabrik, die erneut 1 v. H. gewinnen konnten.
Für Anlagewerte bestand heute etwas mehr Interesse, als während der Vortage. Deutsche Anleihen eröffneten in freundlicher Haltung. Altbesitz gewannen 35 Pf., variable Industrieobligationen waren ebenfalls durchweg höher, Hoesch gewannen sogar mehr als 1 v. H. Auch Reichsbahnvorzugs- aktien setzten ihre Aufwärtsbewegung auf 94,50 o. H. fort. Reichsschuldbuchforderungen waren etwa 0,50 v. H. gebessert. Die übrigen festverzinslichen Werte zeigten keine ganz einheitliche Tendenz. Von Ausländern waren Öesterreichifche Staatsrente von 1915 1,40 o. H. höher, während Oesterreichische Goldrente 0,40 v. H. nachgab. Auch Anatolier stellten sich 0,25 o. H. niedriger. 5prozentige Rumänen gewannen bentgegenüber zum Kassakurs 35 Pf.
Der Geldmarkt war unverändert. Ta- aesgeld blieb 4,50 bzw. 4,40 o. H. an der unteren Grenze, Monatsgeld 5 bis 7 o. H. Am Privatdiskontmarkt herrschte eine abwartende Tendenz, und das Geschäft war hier wie in Reichswechseln und In Reichsschatzanweisungen sehr gering.
Frankfurt zurückhaltend, aber freundlich
Frankfurt a. M., 23. Febr. (WTB. Drahtmel- düng.) Die Ungewißheit über die Weiterentwicklung der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse kam
an der heutigen Börse erneut instarkerZurück- Haltung sowohl des Publikums als auch der berufsmäßigen Spekulation zum Ausdruck, zumal cs an besonderen Anregungen fehlte. Bei fast vollkommener Geschäftslosigkeit war die Grundstimmung aber freundlich, und gegenüber der Abendbörse zeigten die wenigen ersten Notierungen meist Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 o. H.
Am Chemiemarkt traten Scheideanstalt mit plus 1,25 v. H. etwas mehr hervor, IG. gewannen 0,25 und Deutsche Erdöl 0,50 v. H. Von Elektroaktien blieben AEG. noch gefragt (plus 0.40 v. H.), aber auch Licht & Kraft und Schuckert zeigten Besserungen bis zu 0,90 o. H. Dagegen lagen Siemens zunächst 0,75 o. H schwächer, um später wieder den Abend- börfenkurs von 139 v. zu erreichen. Der Montan- markt lag auch heute weitgehend vernachlässigt, lediglich Mannesmann und Stahlverein kamen mit Er Höhungen von 0 50 bis 0,25 o. H. und Buderus mit 47 v. H. zur Notiz. Leicht gebessert waren noch Reichsbank mit plus 1,50 v. H., Holzmann mit plus 0 25.' Deutsche Linoleum mit plus 0,13 v. H und Aku und Daimler lagen unverändert. Von Sch.ff- fahrtswerten gaben Hapag 0,25 v. H. nach.
Trotz der Haltung der Reichsbank erhielt sich für Rentenwerte einiges Interesse, da man mit einer Diskontsenkung bis spätestens Ultimo dieses Monats rechnet Altbesitz und späte Reich-schuldbuch- forderungen zogen bei etwas größerem Umsatz je 0 40 v. H an, Neubcsitz gewannen 0 15 v H Gold- und Liquidationspfandbriefe sowie Kommunalobligationen lagen sehr still und meist unverändert. Rheinische Hypothekenbank Mannheim Gold lagen jedoch etwas höher, während Frankfurter Hypothekenbank Gold leicht nachgab. Im übrigen tendierten festverzinsliche Werte sehr still.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse sowohl für Aktien als auch für deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen infolge der weiter u m l i ch greifenden Geschäfts st ille überwiegend von 0,25 bis 0.50 v. H. ab. Tagesgeld stellte sich auf unverändert 3,50 o. H.
iVr(infturtcr «auachtvtchmarkl.
Frankfurt a. M., 23. Febr. Austrieb: 170 Rinder, 1178 Kälber, 234 Schafe, 844 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugtälber 35 bis 38 Mark, mittlere Mast und Saugkälber 30 bis 34, geringe Kälber 25 bis 29; Scha f e . Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 25 bis 28, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 21 bis 24; Schweine: vollste!» schige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 43 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 45, von etwa 160 bis 200 Pfund 41 bis 44 Mark. — Marktverlauf: Kälber langsam, Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine mittelmäßig, zum Schluß abflauend, ausverkauft.
Wettervoraussage.
Während über Deutschland noch flache Störungstätigkeit im Gange ist, die in Verbindung mit dem mittleren Tief steht jucht sich der hohe Druck über Finnland weiter südöstlich auszubreiten. Aus ihm fließt sehr kalte Luft cus und wird, da an der Nordseite des Tiefdrucks die Winde mehr ostwestliche Richtung erhalten auch Deutschland überfluten. In Begleitung der Kaltluft treten zunächst noch Schneefälle auf, und der Frost wird sich teilweise weiter verschärfen.
Aussichten für Freitag: Fortdauer der Kälte, stellenweise noch Frostoerschärfung, dabei vereinzelte Schneefälle, wechselnd bewölkt mit Aufklaren, aus Nordost drehende Winde.
Lufttemperaturen am 22. Februar: mittags 1,3 Grad Celsius, abends —2 Grad; am 23. Februar: morgens — 6,8 Grad. Maximum 4,2 Grad, Minimum — 7,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Februar: abends —0,6 Grad; am 23. Februar: morgens —1,6 Grad Celsius. — Niederschläge 0,1 mm. — Sonnenscheindauer 4 Stunden.
Oberheffen.
Neue Hengstftatwnen in den Kreisen Alsfeld und Lauterbach.
Don der Landwirtschaftskammer für Hessen wird uns mitgeteilt:
Im östlichen Teile der Kreise Alsfeld und Lauterbach und zwar im sog. ..Gründchen". und im nördlichen Teil des Schliherlandes bestand seit langem der Wunsch, eine eigene Pferdezucht- ftation zu erhalten. Leider haben bislang die notwendigen Mittel von feiten des Staates nicht zur Verfügung gestanden. Jetzt ist es gelungen, eine neue Hengststation im „Gründchen" und in Queck einzurichten Die Stationen werden mit zwei sehr guten Fuchshengsten bestellt werden, was von den dortigen Landwirten und Pferde- züchtern begrüßt wird, insbesondere insofern, als bisher sehr weite Wege zu den Stationen Alsfeld bzw. Schlitz oder gar bis nach den preußischen Stationen bestanden.
Am kommenden Samstag finden sich die Pferdezüchter des nördlichen Schlitzerlandes zu einer Pferdezüchterversammlung in Queck und am Sonntagnachmittag zu einer Züchterversammlung in Grebenau zusammen. In diesen Dersammlun- gen spacht der Referent für die Landespferdezucht Dr. ©endet, von der Landwirtschaftskamme, über das Thema „Wichtige Fragen der Pferdezucht und die Einrichtung neuer Hengststationen". Die Versammlungen sind öffentlich.
Landkreis (Rieften.
< > Lollar, 22. Febr. Eine vertberfliche Tat wurde vor einigen Tagen zur Rachtzeit begangen, indem in das Wohnzimmer des tn der oberen Hauptstraße wohnenden Karl Brück ein scharfer Schuß abgefeuert wurde. Das Geschoß durchschlug das Fensterglas und blieb in einer gegenüberliegenden Zimmerwand in 5 Zentimeter Tiefe stecken. Die Schußrichtung zeigt, daß der Schuß von der Straße abgegeben wurde. Brück ist Führer der Hassia- (Kyffhäu- ser-, Jugend, die auf überparteilicher Grundlage, unbeeinflußt von politischen Tagesereignissen, tätig ist. Brück selbst betätigt sich nicht in parteipolitischem Sinne. Die polizeilichen Ermittelungen sind im Gange.
» H a u s e n, 22. Febr. Die hiesige Ortsgruppe des Obst- und Gartenbauvereins b e 8e Kreises Gießen änderte den Ramen in Ob ft- und Gartenbauverein um. Dieser Tage fand die Gründungsversammlung statt. 26 Mitglieder traten dem gemeinnützigen Verein bei. Zur Führung der Geschäfte wurden der erste Vorsitzende und dessen Stellvertreter, ein Rechner und zwei Beisitzer gewählt. Der Verein betrachtet es als seine Aufgabe, dahin zu wirken, daß hier dem Obstbau und der Baumpflege größere Beachtung geschenkt werden, als dies bisher der Fall war. — Im Obstbauvercin sprach Kreis- Obst- und Gartenbauinspektor E n k 1 e r über „Sortenwahl und Baumpflege". An den lehrreichen, mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an. 3m weiteren Verlause der Versammlung wurde beschlossen, zur Bekämpfung der Daumschädlinge eine Obstbaumspritze zu kaufen.
O Holzheim, 21. Febr. Für das Rotwerk der deutschen Jugend wurden von hiesigen Einwohnern gegeben: 28 Zentner Kartoffel, 16 Pfund Wurst, 18 Pfund Speck, 25 Pfund Bohnen, 44 Pfund Mehl, 7 Laib Brot und Geld.
Kreis Büdingen.
nd Ridda 22 Febr. Am Sonntag fand unter Dorsih von Dekan S c r i b a in der Kirche eine gemeinschaftliche Sitzung des ev. Kirchenvor- standes mit den Kirchengemeindevertretern des Kirchspiels statt. Hauptpunkt der Verhandlung war die Beratung des Kirchen- Doranfcßlagdfür 193 3. x n lge der seither geübten sparsamen Haushaltung tonnte als Rech- nungsrest nach der letzten Rechnung der ansehnliche Betrag von rund 3000 Mk. in Einnahme gestellt werden und der Ausschlag für die örtliche Kirchensteuer auf dem vorjährigen Sah mit 6 Prozent eingestellt bleiben. Rach dem seit
herigen Ergebnis erwartet man unter Vieser Rubrik eine Einnahme von 5083 Mk-, wovon allerdings wieder mutmaßlich als uneinbringlich ' infolge Der Arbeitslosigkeit 800 Mk. unter Ausgabe erscheinen. Da neben den ständigen Posten auch die unständigen in Einnahme und Ausgabe recht vorsorglich vorgesehen sind, schließt der Doranschlag mit LI80 Mk. ab. Er wurde einstimmig genehmigt. Die Rubriken des zweiten Teiles zeigten keine wesentlichen Veränderungen gegen das Dorjahr. Hier betrug der Abschluß 2384 Ml. Der Bericht über die kirchlich-sittlichen Zustände im Kirchspiel wurde verlesen und besprochen.
Kreis Schotten.
* Laubach, 22. Febr. Rach längerer Pause hielt der hiesige Zweigverein des D H T- wieder einen Familienabend ab. Eine jugendliche Hauskapelle leitete den Abend mit flotter Musik ein. Oberjustizselretär Elbe hielt eine Ansprache, in der er über die Gründung des Laubacher DHE., seine Ziele und über die besonderen Aufgaben des Zweigvereins in Laubach sprach. Im Anschluß daran gab er die Ramen derjenigen Mitglieder bekannt, die für eifrige Wanderbeteiligung mit der ersten, zweiten und dritten Auszeichnung bedacht werden konnten. An erster Stelle konnte ein 69;ähriges Dereinsmitglied geehrt werden. Ein anderes Mitglied wurde im Derlaufe des Abends zum Ehrenmitglied ernannt. Rach dem Gesang des Dogelsbergliedes gelangten zwei lustige Theaterstücke zur Ausführung. Die Hauskapelle unterhielt mit vorzüglichen Darbietungen. — Am Sonntag machten 32 Mitglieder eine vierstündige Wanderung durch die Hubberge nach Ruppertsburg.
Kreis -lls cld
ll. Mücke, 22. Febr. Dieser Tage sprach hier in einem Haufe ein junger Mann vor und bat um ein Nachtlager. Da ihm dieses nicht gewährt werden konnte, erbat er sich etwas zu essen. Während man ihm etwas holte, verschwand er. Bei näherem Zusehen mußte man die Feststellung machen, daß der Mann ein im Hause stehendes Fahrrad mit Laterne mitgenommen hatte.
ll. We11saasen, 22. Febr. Unsere Gemeinde ließ den Gemeindebullen schlachten und das Fleisch an die Gemeindeglieder zu 40 Pf pro Pfund auswiegen. Dadurch wurde eine größere Verkaufssumme erzielt, als beim Verkauf im-ganzen.
ss. Grebenau, 22. Febr. Die hiesige Ortsgruppe der RSDAP. veranstaltete dieser Tage einen Deutschen Abend. Rach einleitenden Märschen begrüßte der Ortsgruppenleiter Konrad Habermehl die sehr zahlreichen Teilnehmer. Sodann wurden zwei Theaterstücke aufgeführt. die lebhaften Beifall fanden. Don Mitgliedern der RS.-Mädchengruppe Schwarz wurden etliche Reigen aufgeführt, anschließend wurden verseh ebene vaterländisch« Gedichtvorträge, sowie einige Märsche und Konzertstücke zu Gehör gebracht. Landtagsabqeordnetcr Klr st e r - mann hielt eine Ansprache, die im aemei >samen Gesang des Horst-Wessel-Liedes ausklang. — Bei der in den Staatsförstereien Grebenau und Reimenrod abgehaltenen P o l i z e i j a g d aus Schwarzwild kamen vier Wildschweine zur Strecke.
Änefkasten Oer Heöaffion
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der ecbriftleitung )
$. Scß., (5. Nach der städtischen Gebührenordnung zur Friedhofs- und Begräbnisordnung entstehen bei einer Einäscherung folgende Kosten: 1. Für das Verbringen einer Leiche nach der Leichenhalle 15 RM. (Einspännerwagen); kommt das Herrichten der Leiche hinzu, so erhöht sich der Betrag aus 25 RM 2. Die Feuerbestattung einer Leiche kostet 50 RM. (eines Kindes 40 RM.). 3. Eine Aschenkapsel kostet 1,50 RM., und die Benutzung des Leihsarges 12 RM. 4. Das Grabgeläut kostet 3 RM Die Genehmigung zum Gingraben einer Aschenurne in ein belegtes Grab kostet 10 RM., und das Eingraben einer Aschenurne 5 RM, Ein Erburnenplatz im Urnenheim oder an sonstigen Plätzen kostet 60 RM.
OBERS
Rauchers erste kindrücke
9c\\ötv. dieses volle ehrliche Format! Die OBERST-Zigarette hat das gesetzlich zu• lässige Höchstgewicht
0ie schmeckt Ja? viel besser!
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