Ausgabe 
22.12.1933 Zweites Blatt
 
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die Vorbereitungen für das Jahr 1936. Der erste entscheidende Schritt im Zuge dieser Vorbereitungen war die Gründung der Organisations Komitees.

3nbem jetzt diese Organisations-Komitee» die amtliche Einladung hinan »schicken, treten sie zum ersten Male in aller Jorm vor die vlymplo- grappen der well hin und zeigen damit feierlich an, daß die Arbeiten erössuet sind und daß man sich im Jahre 1936 bereithallev mirb, die Jugend der Welt in olympischer Gastfreundschaft zu empfangen.

Der Bedeutung dieser Einladung und dem bisheri- gen olympischen Brauch entsprechend ist dos Aus­wärtige Zimt gebeten worden, durch seine Missionen jeder beteiligten ausländischen Regierungen davon Kenntnis zu geben, daß das Rationale Olympische Komitee des betreffenden Lande» offiziell zur Teil­nahme an den Spielen des Jahres 1936 eingeladen worden ist

Darüber hinaus wird do» Auswärtige Amt die fremden Regierungen wissen lassen, daß die deutsche Reichsregierung und mit ihr dos ge­samte deutsche Volk die Annahme der Einladung außerordentlich begrüben würde.

Da» ganze deutsche Volk hofft, daß die Völker der Welt Der Einloduna mit starken Mannschaften Folge leisten und so da» 5bre dazu beitragen werden, daß das Fest des Jahres 1936 ein F e st des Frie­dens und de r w e lt u m fo s s e n d e n olym­pischen Kulturgemeinschaft werden wird. Die Einladung ist an alle Länder gerichtet worden entsprechend den Olympischen Satzungen, in denen Olympische Komitees bestehen. Es sind die fol- Senden (Aegypten fehlt vorläufig noch)- Afghanistan, rgentinien, Australien, Belgien, Bolivien, Brasi- lien, Bulgarien, Chile, Ehina, Columbien, Däne­mark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Haiti, Holland, Indien, Irland, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kuba, Lettland, Luxemburg, Mexiko, Mittelamerika, Mo­nako, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Oesterreich, Paraguay, Peru, Philippinnen, Polen, Portugal, Rumänien, San Salvador, Schweden, Schweiz, Spanien, Südafrika, Tschechoslowakei, Türkei, Un­garn, Uruguay, Venezuela, Bereinigte Staaten von Nordamerika.

Der Olympia SlikurS am Eckbauer.

In diesen Tagen begann am Eckbauer bei Por­tenkirchen, unter günstigen Boroussetzungen, präch- tiger Schneelage und mehreren Kältegraden, der erste Olympia-Borbereitungskursus der deutschen Skielite. Es ist hier olles versammelt, was einen Namen von Klang besitzt. Die bereits erprobten Kämpfer betreut Altmeister Martin Neuner, wäh­rend al» Lehrmeister der Norweger Rolf Kaarby tätig ist. Die Aufsicht führt der DSD-Sportwari Baron Le fort, der auch als Vertreter von Dr. Ritter von Halt bei seiner Begrüßungsansprache auf die Bedeutung des Kurses hinwies. Die prak­tische Arbeit wurde für die Spinger auf der alten Gudibergschanze eröffnet. Hier zeigten Tom Ba- der, Hans Ostler und Eisgruber einige gute Sprünge. Auf der Iugendfchanze zog sich leider der Münchener Steinhäuser beim Aufsprung eine Knie- bänderzerrung zu und mußte in» Krankenhaus über- geführt werden Die Langläufer üben auf einer nach norwegischen Art abgcsteckten 15 Kilometer langen Troiningsstrecke. Der Schlesier L e u p o l d kam hier zu Fall und verletzte sich leicht an der Schulter.

Oie Ta. e le 0er 1. fltc sklaffe (Gruppe Gießen).

Rach Den Spielen am 17. Dezember.

Heuchelheim

Gew. Unentjch. Verl.

Tore 29:7

Pkte. 12:0

6

0

0

Grohen-Buscck

4

0

2

27:16

8:4

Lich

3

1

2

15:13

7:5

toiiferf

3

0

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27:14

6:6

Leihgestern

2

0

3

14:11

4:6

Steinbach

1

0

4

8:28

2:8

Gardentcich

0

1

5

13:44

1:11

Es steht noch das Spiel Steinbach Leihgestern aus, dessen Ausgang aber auf den Stand der Ta­belle wenig Einfluß hat. Heuchelheim ist Favorit und beendigte ungeschlagen die erste Serie, Großen- Bujeck ist wieder im Kommen, Lich ist sehr unbc- ständig, wird aber noch mancher Mannschaft die Punkte streitig machen. Wicseck hat das Zeug in sich, sich Zur Spitzengruppe emporzuarbeiten. Leihgestern kämpfte bisher sehr -unglücklich, doch wird noch mandjer Gegner auf dem Platz in Leihgestern Punkte einbüßen. Steinbach und Garbenteich sind gegen das Vorjahr sehr zurückgefallen.

£e chtath etik.proqramm deet Gaues Güdwett.

Für dos Jahr 1934 sind für den Gau Südwest eine Reihe von größeren L-ichtothletik-Deranstal- hingen geplant Neben den Kreis-, Bezirks- und Gau-Meisterschaften werden Frühjahrs- und Herbst­

ersten Male bei dem vom 12. bis 18. Januar statt- findenden Dortmunder S chslagercnn:n praktisch an- aemanbi werden. Danach erhallen alle Fahrer ein Tagesge!d von 150 Mark. Für die ein­zelnen Tagesabschnitte sind Sonderpreise in einer Gesamthohe von 15 910 Mark vorgesehen. Vom ersten bis zum sechsten Tage erhalten die Spitzen- Mannschaften jeweils 500, 600, 600, 600, 600 und 1000 Mark.

SE.Rieversee besiegte Cambridge 6:0

Die bayerische Eishockey Mannschaft von SE. Riessersce kam am M.ttwoch in München gegen das Team der Universität Cambridge zu einem über­raschend hohen Siege von 6:0 (3:0, 0:0, 3:0), der, wenn auch nicht ganz in dieser Höhe, doch verdient war.

Waldläufe sowie Pflichtklubkämpfe ausgetragen. Darüber hinaus will der Fachwort noch weitere Veranstaltungen aufziehen. So soll ein jährlich wiederkehrender Bezirks-Dreikampf Saar- Pfalz- Mainhe ff en ftallsinüen, der erstmals in Saarbrücken ausgetragen wird. Außerdem sind Gau-Repräsentatiokompfe sowie Kampfe mit Luxemburg und Lothringen oorge- sehen. In Frankfurt soll am 15. Juli ein großes internationales Sportfest durch den IG. Sport­verein und Eintracht zur Durchführung kommen.

Neue Bestimmungen für Sechstagerennen.

Die vom Führer des Deutschen Radsport-Verban- des erlassenen neuen Bestimmungen für die kom- menden deutschen Sechstagerennen werden zum

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»Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen.....*

und der Tisch Ijl festlich ge­deckt Aber hast vu es auch nicht an Geschenken fehlen lasten? Da weiß Ich Dir guten Rat: Schenke Lose der -Arbeils- beschaffungs-Geldlotterie", bas (Linzellos für eine

Mark! Da am 29. bis 80. Dezember Ziehung ist, kann die Lotteriebetelllatm noch in der DelhnachtSwoche ein Gewinn überraschen. Uber 280 000 Gewinne werben ausgelost. Der bchstgewlnn betrögt 200 000 Mark. Aber ein noch wertvolleres Ge- denk birgt dieses Los für deine noch arbeitslosen Kameraden. Qt ?enft ihnen wieder ArbeilsmSgllchkelt! llnb wenn am Weihnachtsabend die Lichter brennen, kannst Du mit dem frohen Bewußtsein an der Be­scherung teilnehmen, daß Vu »u Deines Führers großem Werk der Arbeitsbeschaffung, zum Dohle des Ackerlandes beigetragen hast!

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Wirtschaft.

Anmeldung von Auslandsforde­rungen. Zu b«*; kürzlich erlassenen Bekannt- machung des Reichsbankdirektoriums vom 15. De­zember d. I. über die Anmeldung von Auslands­forderungen, die in den Ländern mit Devisenbewirt­schaftung festliegen, wird uns von zuständiger Seite mitgeteilt, daß hierbei der Besitz von Wertpapieren und von noch nicht fälligen Zins- und Gewinnanteil­scheinen, die aus Schuldner in diesen Ländern lauten, nicht anzumelden ist. Dagegen fallen Wertpapiere, die bereits für einen bestimmten Termin verlost oder gekündigt sind, unter dies« Anmeldepflicht. Die sich aus der deutschen Devisengesetzgebung etwa er­gebende Anbietungspflicht wird hierdurch nicht be- rührt.

Frankfurter Börse.

INittagsbörse: freundlich.

Frankfurt a. M., 21. Dez. Obwohl sich in der Gejamtverfassung der Börse auch heute noch nichts wesentliches änderte und die Zurückhaltung im all­gemeinen bestehen blieb, brachten doch oerschiedent- siche kleine Kauforders einen Auftrieb von ca. 0,50 bis 1 v. H. Die unverkennbare Besserung der außen­politischen Situation dürfte diese Bewegung unter­stützt haben, ebenso wie wohl die Belebung im Ma- jchinenbau mit angeregt hat.

Gewisses Interesse zeigte sich für den Montanmarkt, insbesondere für Ilse Genuß ( + 1,50 v. H.) und Harpener (+ 0,75 o. j).); im übrigen konnten sich hier die Kurse um 0,25 bis 0,50 o. H. verbessern. Dagegen büßten Mansfelder ca. 1 v. H. ein. Far­ben setzt ihre letzte Aufwärtsbewegung um 0,65 v. H. fort, während Th. Goldschmidt durch einen Abstrich von 1,13 v. H. auffielen. Am Elektromarkt standen Gessürel (+ 1,25 o. H) und Schuckert (4- 1 v. H.) im Vordergründe. Sonst eröffneten noch Daimler 0,75 v. H, AG. für Verkehr 0,90 v. H. hö­her, Zellstoff Waldhof 0,25 v. H. leichter. Im Ver­laufe war das Geschäft nicht wesentlich größer, wo­bei die starke Versteifung am GHbmarft etwas einge­wirkt haben mag, doch blieb die Haltung bis zum Schluß fest. Farben erhöhten sich um 1,25 o. H. aus 123,50 v. H, Rheinstahl um ebenfalls 1,25 v. H auf 89,25 v. H., ferner lag eine Anzahl anderer Werte um 0,25 bis 0,75 v. H. höher. Fest lagen Ehode- aktien mit insgesamt plus 5 Mark. Sudd. Zucker und Eontiqummi kamen ie 1 v. H. fester zur Notiz. Reichsbankanteile traten stark hervor und zogen von 156,25 auf 159 v. H (+ 3 0.5).) an; man hofft auf eine volle Transferierungsmöglichkeit der Divi« dende. Der Kassamarkt waren überwiegend etwas fester, jedoch ohne Besonderheiten.

Am Rentenmarkt lagen anfangs kleine Kauf­

order» für Reichsanleihen vor, die jedoch nicht tu nen- nenswerten Besserungen führten. Im Verlaufe blie­ben die variablen Anleihen kaum behauptet. Stahl- verein-Bonds waren zunächst um 1,50 o. H. schwä­cher, später um 0,50 o. H. erholt. Gold- und Liqui- bationspfanbbriefe der Frankfurter Institute bröckel­ten leicht ab, im übrigen lagen Pfandbriefe ziemlich unverändert, einzelne Komm.-Obl. um 0,25 bis 0,50 o. H. fester. Von Stadtanleihen lagen Frankfurter weiter fest, besonders wertbeständige (77 + 2d. H.). Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Von Aus­ländern lagen Schweizer Bundesbahn-Anleihen er­neut um 2 bis 2,50 o. H. fester Tagesgeld war zu 4,75 v. H. steif.

Abendbörse: freundlich.

Obschon in Anbetracht der näherrückenden Feier­tage kein größeres Geschäft zu verzeichnen war, lagen die Dioibenbenroerte an der Abenbbörse im Anschluß an ben Mittagsoerktzhr weiter freunb- lich. Gegenüber dem Berliner Schluß ergaben sich überroiegenb Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H Bevorzugt waren lediglich IG. Farben unb Rhein­stahl. Akkumulatoren setzten inbessen 1 v. H. nich­tiger ein.

Die variabel gehanbelten Reichsanleiben lagen sehr ruhig, Neubesitz aber um 15 Pf. fester. Späte Schuldbücher galten ca. 91,65 v. H. Am Auslands- rentenmarkt setzten Schweiz. Bundesbahn-Anleihen ihre Befestigung um 2 v. H fort. U a. notierten: Altbcfitz 89,13, Neubesitz 16,50 bis 16,60, Schutzge- biete 8,80, 4proz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 135,25, 3'/rproz. do. 128, Reichsbank 159,75, Man­nesmann 60,50, Rheinftabl d9,75, Akkumulatoren 181,50, Aku 40,25, Conti Gummi 151, IG. Farben 123,50, Metallgefellfchaft 59,75, Siemens 139,75

Frankfurter Lchlachtvtel,markt.

Frankfurt a. TL, 21. Dez. Auftrieb: 59 Rin­der (gegen 55 am letzten Donnerstag), Kälber 1292 (906), Schafe 165 (468), Schweine 749 (945). No- tiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 41 bis 42, b) 37 bis 40, c) 32 bis 36, d) 27 bis 31. Hammel b2) 26 bis 27, c) 21 bis 25, d) 16 bis 20, Schafe f) 20 bis 22, g) 16 bis 19. Schweine a) 52 bis 53, b) 51 bis 53, c) 50 bis 53, d) 48 bis 52. Im Preisvergleich zum letzten Don­nerstagsmarkt zogen Kälber 2 unb Schweine 3 bis 5 Mark an, Schafe lagen unoeränbert. Marktver­kauf: Kälber rege, Hammel unb Schafe langsam, geräumt. Schweine rege, ausoerkaust. Fleischgroß- markt. Beschickung: 1020 Viertel Rindfleisch, 232 ganze Kälber, 38 ganze Schafe, 502 Schveinehälftcn. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Och­

sen- und Rindfleisch I 48 bis 52, U 46 bis 50. Bul­lenfleisch 46 bis 50. Kuhfleisch II 33 bis 40. 111 25 bis 30. Kalbfleisch II 60 bis 70, III 52 bis 60. Ham- mesileisch 54 bis 60. Schweinefleisch I 65 bi» 70. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: gut. Nächster Diehmarkt am 28. Dezember.

SdwiKcmarit in Hutzvach.

pb. Butzbach, 21 Dez Der Auftrieb zum heu­tigen Schweine markt war äußerst schwach, er betrug nur 72 Ferkel. Es wurden bezahlt für Tiere bis 6 Wochen 9 bis 11 Mark, von 6 bis 8 Wochen 11 bis 13 Mark, über 8 Wochen 13 bis 17 Mark. Der Markt wurde ausverkauft.

Mannheimer Viehmarlt.

Mannheim, 21. De$. Auftrieb: Kälber 194, Schafe 17, Schweine 47, Ferkel 180, Läufer 117 Stück. Es notierten: Halber: a) beste Mast- unb Saugkälber 40 bis 44, b) mittlere Mait- und Saug- falber 35 bis 39, c) geringere Saugkalver 28 bis 34, d) geringe 22 bis 27. Ferkel kosteten bis 6 Wochen alte 6 bis 8 Mark, über sechs Wochen alte 12 bis 18 Mark das Stück; für Lauser wurden 18 bis 20 Mk. pro Stück befahlt Marktoerlauf: Kalber mittel. Fer­kel und Läufer lebhafter.

iL.annhrimcr «Getreidebörse

Mannheim, 21. Dez Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,90 bis 20 Mart, per Dezember Bezirk 9 19, Bezirk 10 19,20, Bezirk 11 19,50; Sommerweizen (80 kg) 20,10 bis 20,30; Roggen (süddeutscher, 71 72 Kg, frei Mannheim) 16,75 bis 16,90; per Dezember Bezirk 9 16,10, Be- zirk 8 15,80; Hafer (inländischer) 14,50 bis 14,75; Sommergerste (inländische. Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfalzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Futtergerste 17,25 bis 17,50; Mais (im Sack) 19,75; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Sojaschrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14; Palmkuchen 15,50 bis 15,75; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25; Biertreber (mit Sack) 14; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9,75: Roh- melasie 18,50; Wiefenheu (loses) 6,60 bis 7; Rotklee­heu 6,80 bis 7,20; Luzernekleeheu 7,60 bis 8,20; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70; Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl «Spezial D, mit Austaufchweizen) per Dezember 29,40. per Ja­nuar 29,40, per Februar 29,40; Weizenmehl (Spe­zial 0, aus Inlandweizen) per Dezember 27,90, per Januar 27,90, per Februar 27.90. Roggenmehl (70/60 v. H., norddeutsches, prompt) 22,50 bis 23,50; Roggenmehl (pfälzisches und süddeutsches, prompt) 23,50 bis 24.50; Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,75, (grobe, mit Sack) 11,25; Roggenkleie 10,50 bis 11,50; Weizenfuttermehl 12; Roggenfuttermehl 11,50 bis 12,75; Weizennachmehl 16,50 Mark. Tendenz: Weizen und Roggen stetig, Hafer fest und Futter­mittel stetig. Infolge der bevorstehenden Feiertage war der Verkehr klein bet ziemlich gut behaupteten Preisen. Der Markt am 25. Dezember fällt aus.

Kirche unb Schule.

Neuer Pfarrer auf dem Mrberg.

<5 2B i r b e r g , 20. Dez. Am letzten Sonntag fanl in unserem Gotteshause die feierliche Ordination unseres neuen Pfarrers W. Volz statt. Aus allen Kirchspielsdörfem hatte sich trotz der Kälte eine zahlreiche Gemeinde eingefunden, die die Kirche füllte. Dekan Schmitt- (Brünberg nahm die Or­dination im Auftrage des Landeskirchenamtes vor unter Assistenz von Pfarrer D ö l l - Steinbach und Pfarrer K a l b h e n n - Merlau. Der Herr D i hielt feine Ansprache über die Epistel de» 3 Ad- oents und zeigte die Pflichten de» Amtes ein 5 Pfarrers. Nachdem Pfarrverwalter Volz d'r Amtsgelübde abgelegt hatte, wurde er von dem D*- fan feierlich in fein Amt eingewiesen. Hieraus son-z der Gesangverein von Göbelnrod unter Leitung von Lehrer und Organist AllendörserMit dem Herrn fang alles an". Nach dem (Bemeinbegcfan \ hielt der neue Pfarrer seine Ordinationspredigt über das Evangelium des 3. Advents. Mit Geb-t und Segen schloß dieser Festgottesdienst. Nach mehr als sechsmonatiger Vakanz Der Pfarrei haben die Gemeinden nun wieder einen eigenen Pfarrer. Die Erwartung des Herrn Dekan, daß unser Psar- rer von den Gerneindegliedern gern und freudig ausgenommen wird, ist wohl begründet; alle roün- schen ihm Gottes Segen zu feinem schweren Dienst im Kirchspiel.

Briefsatten der "Refroffitm

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

TDt. Schlechte Qualität des Materials kann sehr wohl Ursache des Zerspringens der Schüssel sein. Das Zerspringen kann aber verhütet werden, indem man durch Aufstellung eines kleinen Heizkörpers (fei es auch nur einer Petroleumlampe), oder durch CEinftreuen von Viehfalz nach jedem Gebrauch das Gefrieren de» Wassers verhindert. Haftbar ist bei Mieter.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt betchlosienen Dividende an Reichsbankdtskont 4 o H. Lombardzinsfuß 5 o. H.

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