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Aum Kampf gegen junger und Kälte
Hubertusfeier des Hessischen Zagdklubs
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1. Vorsitzende Aug. B a l
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Das Siadttheater rüst!
Das Stadtlheater Gießen hat die Pflicht.
Fürs Deutschtum einzuslehen. vergiß das nicht und zög're nicht. Auf diesem Wege milzugehen.
Darum: Nimm ein Abonnement! Nimm eine „Zwölferkarte!
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Als Anerkennung des Hauptvereins überreichte Herr Dr. Bernheim die höchste Auszeichnung,
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dem gesamten Vorstand der Ortsgruppe noch bc anders für alle Mühe und Arbeit, die vom Haupt- verein restlos anerkannt worden sei, und wies auf die Schwierigkeiten hin, die gerade in (Sieben der junge aufwärtsstrebende Verein zu bewältigen hatte, und über die er Herr geworden sei. Heute stehe die Ortsgruppe (Bkfeen als ein festes Ganzes gleichberechtigt neben jeder anderen jagdlichen Organisa-
In echt kameradschaftlicher Stimmung verging der gemütliche Teil der Hubenusfeier.
zert hier brachte Günther Ramin nur ältere klas- fische Werke. Wir werden ihn also zum ersten Mal als Interpreten auch von Reger hören, mit dem er so eng verwachsen ist. Alles Nähere über d<^s Konzert und den Eintritt in den Anzeigen und bei Ernst Challier, Neuenweg 10.
— D i e Arbeitsgemeinschaft der Militär-und Regiments-Vereine Gießen veranstaltet, wie im Vorjahre, am Totensonntag, 26. November, vormittags 11 Uhr, am 116er-Denk- mal eine Gesallenen-Gedenkfeier. Zum Kirchgang treten die Vereine pünktlich 9 Uhr in der Johan- nesstraße an, wo sie auf beide Gotteshäuser verteilt werden. Nach dem Gottesdienst pünktlich 11 Uhr von den Marktlauben, Lindenplatz, gemeinsamer Marsch zum 116er-Denkmal. Nach der Feier geschlossener Abmarsch bis zum Oswaldsgarten. (Siehe
1 tragischen Vorfall teilweise rnuverschuldet hatte, indem sie, trotzdem sie davon Kenntnis hatte, daß dieser Stell« Hammer geworfen wurde, den Pl
vorigen Jahres zurück, so daß die Preisrichter sich nicht entschließen konnten, eine goldene Medaille für Rehstangen zu vergeben. Es kamen daher nur zwei silberne Medaillen zur Verteilung, und zwar K ein Lock der Herren Wich. Schäfer und Hugo L u - c a s lGießen). Bronzemedaillen erhielten me Herren Karl Faber und Dentist Friedrich (Gießen). Ein« weitere Bronzemedaille konnte Herrn stud. jur. Karl Klein (Gießen) für einen in der Obersteier, mark erlegten Auerhahn verliehen werden. Den Pächtern des Gießener Stadtwaldes, den Herren D i ck l e r und L a n z, drückte der Verein sein« Anerkennung für den mustergültigen Hcpeabschuß durch Zuteilung einer Plakette aus Der Hauptverein stellte ferner Herrn Förster Walter (Maulbach) die sil« bcrne Schnepsennadel für die erste 1933 erlegt»
kreuzwasserzeichen bedruckt, in den Werten zu: 3-Ps.-Marke (Tannhäuser), Verkaufspreis 5 Pf., 4°Pf.-Marke (Fliegender Holländer), Verkaufspreis 6 Pf., S-Pf.-Marke (Rheingold), Verkaufspreis 7 Pf., 6-Pf.-Marke (Meistersinger), Verkaufspreis 10 Pf., S-Pf.-Marke (Walküre), Verkaufspreis 12 Pf., 12 Pf.-Marke (Siegfried), Verkaufspreis 15 Pf., 20-Pf.-Marke (Tristan und Isolde), Verkaufs- preis 30 Pf., 25-Pf.-Marke (Lohengrin), Verkaufspreis 40 Df., 40-Pf.-Marke (Parsifal), Verkaufspreis 75 Psi Ferner wird eine amtliche Wohlfahrts- Postkarte in Stahldruck mit eingedruckter 6-Pf.- Wohlfahrtsbriefmarke zum Verkaufspreis von 10 Pf. ausgegeben. Diese Karte ist mit einem Bild des Festspielhauses in Bayreuth und einer Marke mit Bild Richard Wagners ausgestattet. Außerdem gelangen wiederum Markenheftchen, enthaltend fünf Marken zu 4 Pf., fürs Marken zu 6 Pf., fünf
Durch den heftigen Anprall wurde das Fahrrad des Beamten beschädigt. Die gestrige Verhandlung ergab, daß der Angeklagte eine solche Geschwindigkeit Halle, daß es ihm unmöglich war, im entscheidenden Moment sein Rad zu bremsen. Nachdem der Amtsanwalt eine Geldstrafe von 5 Mark beantragte, lautete das Urteil auf eine Geldstraseoon3Me. Der Angeklagte trägt außerdem die Verfahrens- kosten.
Wegen gemeinsamer schwerer Körperverletzung hatten sich die Arbeiter D ö r i n g, S t e m p f e l und Ostmüller zu verantworten. Die Angeklagten hatten am 13. März d. 2. auf den Zeugen Adolf Licher zum Teil mit Knüppeln eingeschlagen. Die Tat ist auf politische Motive — der Zeuge war schon damals Nationalsozialist, die Angeklagten Kommunisten — zurückzusühren. Der Vertreter der Anklage beantragte gegen Döring und Stempiel zwei Monate, gegen Ostmüller drei Monate Gefängnis. Das Gericht erkannte gegen Döring auf einen Monat, gegen Stern pf el auf zwei Monate und gegen Ostmüller auf drei Monate Gefängnis, da letzte- rer wegen desselben Delikts gegenwärtig ein« Freiheitsstrafe verbüßt.
Marken zu 8 Ps. und vier Marken zu 12 Df. zu> Ausgabe, die zum Preise von 2 Mark verkauft werden. Die Durchführung des außerpostalischen Verkaufs hat die NS.-Volkswohlfahrt übernommen unter Beteiligung der übrigen bei dem Winterhilfswerk tätigen, amtlich anerkannten Spitzenoerbän-
Das Schüsseltreiben war über Erwarten gut besucht und die vorgesetzte Aesung vorzüglich. Der 1. Vorsitzende Aug. Balzer begrüßte die teilnehmenden Damen und Herren, vor allem die Gäste: besonders den Geh. Oberregierungsrat Dr. Bernheim (Darmstadt) als Abgesandten des Hauptklubs. Herr Balzer dankte zunächst den Veranstaltern der Hubertusjagd, wies auf Die Bedeutung des Tages für die deutsche Iägerwelt hin und noch ganz besonders darauf, daß die diesjäh- rige Hubertusfeier die erste sei, die der junge Klub als Angehöriger des größten hessischen jagdlichen Zusammenschlusses begehe. Daß die Feier in diesen Ausmaßen möglich sei, zeuge vom Geist der hiesigen Jägerei. Er betonte noch besonders, daß die Ortsgruppe trotz dieser großen Erfolge des letzten Iah- re» nicht ruhen Dürfe, Denn geraDe in Gießen stehe noch ein großes Betätigungsfeld offen. Mit einem „Weidmannsheil- auf Das Deutsche Weidwerk und die deutsche Jägerei schloß Der Redner seine Worte
Oberregierungsrat Dr. Bernheim überbrachte di« Grüße des DauptDcrcins und sprach dellen vollste Anerkennung über die Tätigkeit der jüngsten Orts- gruppe im verflossenen Jahre aus. Er lud Den Zweigoerein zur Hubertusfeier in Darmstadt (am 27. November) ein und sprach den Wunsch aus, recht viele Mitgledcr in Darmstadt zu sehen, damit das Band der Zusammengehörigkeit sämtlicher hessischer Jager immer enger geschlungen werde. Gerade jetzt, wo wir am Wendepunkt eines bedeutsamen Abschnitts deutscher Geschichte stehen. Der sich auch auf
führung am Sonntag, 26. November, unter der Spielleitung von Kurt L ü p t e.
— Vom Konzertoerein wird uns geschrieben: Es sei nochmals empfehlend auf das Orgelkonzert von Prof. Günther Ramin am Donnerstag, 20 Uhr, in der Stadtkirche hingewiesen. Das Programm umfaßt Werke von Joh. Seb. Bach und von Max Reger. Der erste Teil, der Werke von Bach bringt, beginnt mit dem Präludium und der Fuge in Es-Dur. Es folgen Drei Choraloorspiele unD endlich die Toccata In d-Moll. Der zweite Teil bringt Regers ,Kyrie" und „Gloria" aus Opus 59, bann das Choralvorfpiel: „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" aus Opus 67, endlich die Introduktion und Passacaglia d-Moll. In seinem früheren Äon- ' rächte Günther Ramin nur ältere klas- . Wir werden ihn also zum ersten Mal
die der Hessisch« Iagdkfab vergehen kann, an oer- schiedene Vorstandsmitglieder, und Zwar erstmalig in der Geschichte des Vereins Die Goldene Ehrennadel dem 1 Vorsitzenden Herrn August Balzer (Gießen), Die Silberne Ehrennadel Den Herren Aug. Faber, Dentist Friedrich, Buchhändler K e i ß n e r (Gießen) und Herrn Schneider (Dutenhofen). In das Horrido, das er auf das neue Deutschland, die Ortsgrupp Gießen Des Hessischen Iagdklubs, und die gesamte deutsche Jägerei aus- brachte, wurde begeifert «ingestimmsi
Die Au » ste11ung der im letzten Iagdjahr erbeuteten Trophäen stand naturgemäß hinter der de» vorigen Jahres zurück, so daß die Preisrichter sich
— ähnlich Der Gesellenprüfung bei Dem Handwerk — zu unterziehen. Fahrschulen ließen sich wohl unter Mitwirkung der an vielen Orten bestehenden Reiter-Vereine einrichten. Ich verweise bei dieser Gelegenheit auf ein hervorragendes Buch: „Das Buch vom Bferde, ein Handbuch für jeden Besitzer und Liebhaber von Pferden, von Graf Wränge!" (zwei Bände, Verlag Schickhardt & Ebner, Stuttgart), das jedem Pferdefreund Anregung und Belehrung gibt.
Mit Deutschem Gruß!
gez. Wilhelm T r i b u ».
Tag her Hausmusik.
Hausmusik aus alter und neuer Zelt.
Das Reichskartell Der Deutschen M u - s i k e r s ch a s t und DerKampfbunD für Deutsche Kultur, Ortsgruppen Gießen, vereinigten gestern abend im Saale des Gesellschaftsoereins eine sehr stattliche Zuhörerschaft zum lag der Hausmusik. Besonders die Jugend, deren Erziehung zum Tröger des Kulturgutes der Musik den beiden veranstaltenden Organisationen besonders am Herzen liegt, war sehr stark oertreten. Der Abend brachte ein ebenso reichhaltiges, wie unterhaltsames Programm.
Musiklehrer Franz Bauer jr. begrüßte die Teil- nehrner und gab Dann in kurzen Ausführungen einen Ueberblirf über das Wollen der privaten Mu- siklchrerschast und die Entwicklung des Musiklehrer-
passierte. Anderseits konnte em Freispruch des Ange- klagten deshalb nicht erfolgen, weil er es unterlassen halte, für die Durchführung jenes Sportes Die nötigen Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Unter Würdigung Dieser Umstände kam das Gericht zu einer Geldstrafe von 150 Mark, nachdem der Staatsanwatt eine solche von 200 Mark beantragt hatte.
Unter Ausschluß der Oeffenttichkeit verhandelte das Gericht gegen den in Friedberg wohnhaften Polsterer und Tapezier Otto Baier, der sich des Betrugs in Tateinheit mit Urkundenfälschung, außerdem eines Versuchs im Sinne des Paragraphen 176 Ziffer 3 und einer tätlichen Beleidigung schuldig gemacht hatte. Das Gericht erkannte auf eine G e • famtgefängnis strafe von einem Jahr: zwei Monate erlittener Untersuchungshaft gelten als verbüßt. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens. Der Antrag des Staatsanwalts lautete auf ein Jahr zwei Monate Gefängnis.
Amtsgericht Gießen.
Ein Student fuhr beim Passieren der Kreuzung Ludwigstraße/Riegelpfad gegen den aus der Seiten- straße kommenden Kriminalpolizeimeister Hofmann.
Die diesmal zum 1. November erschienenen Wohlfahrtsbriefmarken bienen dem Winterhilfswerk im Kampfe gegen Hunger und Kälte. Neun im Stahlstich hergestellte Wohlfahrtsbriefmarken mit Motiven aus Richard Wagners Musikdramen sind zur Ausgabe gelangt, in großem Querformat mit Haken
den der freien Wohlfahrtspflege. Der Vertrieb hat inzwischen eingesetzt, und es wäre nur zu wünschen, daß sich diese der Wagner-Gedächtnisfeier gewidmeten Marken in allen Kreisen unseres Volkes einbürgern und vollen Absatz finden, um so mehr, als die Hälfte des Den Vertriebsstellen verbleibenden 80prozentigen Reinertrages an das Winterhilfswerk abzuführen ist und Die andere Hälft» der NS - Volkswohlfahrt bzw. den vertreibenden Verbänden verbleibt. Die enge Verbundenheit zwischen dem Vertrieb der Wohlfahrtsbriefmarken und dem großen Winterhilfswerk der Reichsregierung kommt dadurch ganz besonders zum Ausdruck, und es verdient daher auch diese Teilaktion mit allen Kräften gefördert zu werden. Deshalb: Im Kampfe gegen Hunger und Kälte kauft jeder Deutsche im Wagner- Gedächtnisjahr Die Richard-Wagner-Wohlfahrtsbrief- marken!
heutige Anzeige.)
** LichtbilDner Achtung! Das Gaupresse- amt teilt mit Alle Berufs- und Liebhaber-Licht- bildner, die Aufnahmegeräte besitzen und hiermit Tagesereignisse festhalten, wollen sich sofort bei der Landesfilmstelle Südwest der NSDAP. Frankfurt am Main, Bürgerstraße 9—11, schriftlich mit genauer Anschrift anmelden.
**ZurRichtigstellung.In unserem gestrigen Bericht über die Luther-Feier in Darmstadt muß es bei der Wiedergabe der Rede des Prälaten D. Dr. Dr. Diehl in dem durch Fettdruck hervor- gehobenen Satz nicht heißen „deutschnationalen Sozialismus", sondern richtig „deutschen nationalen Sozialismus"
** Schädling sbekämpfung im Winter ist vielfach einfacher und wirksamer, als zur anderen Jahreszeit. Feldmäuse sind in diesem Jahre besonders zahlreich aufgetreten. Die Bekämpfung sollte, um die Wintersaaten vor großem Schaden zu schützen und einer weiteren Vermehrung vorzubeu- gen, von jedem Landwirt durchgeführt werden. Kaninchen werden am besten nach Neuschnee bekämpft, da die befahrenen Baue an den Spuren dann leicht kenntlich sind. Ratten ziehen sich zu Beginn der falten Jahreszeit auf den bebauten Grundstücken zu- ammen und können dann wirksagier bekämpft roer- len. Aus den fahlen Baumkronen sind die Misteln Viscum album) zu entfernen. Folgende Merk- und Flugblätter behandeln — so schreibt uns die Hauptstelle für Pflanzenschutz in Gießen — die jetzt wich- tigen Krankheiten und Schädlinge. Merkblätter Nr. 3 Mittel zur Bekämpfung schädlicher Nagetiere: Nr. 4 Auskunftstellen des Deutschen Pflanzenschutzdienstes. Flugblätter: Nr. 7 Kaninchenplage, Nr. 10 Hamster, Nr. 13 Feldmäuse, Nr. 32 Mistel, Nr. 63 Vorrats- schädlinge, Nr. 64 Bisamratte, Br. 65 Sperlingsplage, Nr. 67 Vogelschutz. Preis der Flug- und Merk- blätter je Nummer 5 Pfennig portofrei; Bezug durch die Hauptstelle für Pflanzenschutz, Gießen, Senckenbergstraße 17. Postscheckkonto: Frankfurt a.M Nr. 372 59.
•* Unfall. Gestern nachmittag ereignete sich unweit der Lahnbrucke ein Unfall. Ein Sjähriaer Knabe wurde, als er über die Straße laufen wollte, von einem Kraftwagen angefahren und zu Boden geschleudert. Der Junge erlitt eine Verletzung über dem Aug« und wurde in die Chirurgische Klinik gebracht.
Große Strafkammer Gießen
Die Kammer hatte sich gestern zunächst mit einem Referendar aus Gießen zu befassen, dem die Anklage fahrlässige Tötung zur Last legte Der junge Mann traf im Sommer d. I. anläßlich des Trainings im To. 1846 beim Hammerwerfen eine Schülerin derart mit dem Hammer an dem Kopf, daß i?as bedauernswerte Kind kurze Zeit darauf per starb Die gestrige Beweisaufnahme, insbesondere die Entgegennahme der Gutachten von zwei Sportlich- iern, ergab, daß die verstorbene Schülerin den
standes vor und nach dem Kriege. Er wies gleichzeitig auf die erfreuliche Perspektive hin, die sich der Deutschen Hausmusik, wie der deutschen Kunst überhaupt, unter der Regierung Adolf Hillers eröffnet habe. Der Schutz, Der nunmehr auch Dem Musiklehrerstande zugute komme, sei indirekt mehr ein Schutz der Elternschaft vor Musiklehrern, die den Kindern, allzubillig, keine ernsthafte Ausbildung zuteil werden lassen könnten. Der wirkliche, ernsthafte Musikleherer habe sich in all den Jahren nach dem Kriege von seiner künstlerischen Gesinnung nichts abhandeln lassen und sich geweigert, unan- Gebrachte Konzessionen zum Schaden der guten lufit zu machen. Die Jugend solle zum tieferen Verständnis der Musik geführt und zum Konzert- publifum erzogen werden, damit sie eines Tages nicht in das Konzert gehe, weil es sich vielleicht gehöre, sondern aus innerem Bedürfnis heraus. Zum Schluß seiner Ansprache dankte Herr Bauer allen, die sich für die Vorarbeiten und die Durchführung der Veranstaltung uneigennützig zur Verfügung stellten.
In lebendiger Folge wickelte sich dann bas musikalische Programm vor den aufmerksamen und dankbaren Zuhörern ab. Zunächst konzertierten die Kinder jüngerer Jahrgänge und zeigten ihr Können am Klavier und auf Der Violine. So hörte man einen Marsch zu vier Händen gespielt, einen Marsch und eine Musette von Bad), ebenfalls am Klavier von den Kindern mit viel Liebe wiedergegeben, Dann ein einfaches Allegro aus Der Sonatine 1 von Mozart für Klavier und Geige von einem Mädchen und einem Knaben gespielt. Einem Allegro von Haydn folgten ein Reitermarsch, eine Gavotte und ein Menuett von drei Kindern auf Geigen gespielt, wobei aber jedem der Beteiligten Gelegenheit gegeben wurde, die 1 Geige zu spielen. Zwei kleine Lieder von Haydn für eine Singstimme mit Begleitung von Geige, Cello und Klavier lösten viel Beifall aus. Mit größter Freude wurden aber die alten Kinderreime ausgenommen, die von einem Kinderchor unter Begleitung von Blockflöte und Geige allerliebst rotebergegeben wurden. Aus der Fülle des weiteren Programms seien das Duett aus der Oper „Freischütz", zwei mit viel musikalischem Verständnis und großer Sicherheit roicber- Gegebene Walzer von Schubert unb bie feinen ianons für eine fingfreubige Jugenb erwähnt. Schülerinnen von reiferem Können gaben zwei Sätze aus ber Trio-Sonate von P. G. Thelemann mit bewunbemswerter Sicherheit wieder. Nach einigen weiteren Lieddarbietungen beschlossen die virtuos wiedergegebene „Chromatische Fantasie unb Fuge" von Joh. Seb. Bach unb das Klavierquintett in Es-Dur (Satz H von Schumann das Programm. Das Deutschland-Lied in der ursprünglichen Komposition von Haydn bildete den glücklichen Ausklang der Veranstaltung. Sämtliche musikalische Darbietungen wurden von Schülern und Schülerinnen hiesiger Musiklehrer und -Lehrerinnen bestritten. Die Ausführenden bewiesen fast durchweg zuverlässig erworbenes Können.
Vflichtinnuna der Schreinermeister Oießen-Giadt
Die seither in einer Freien Bereinigung zusammengeschlossenen Schreinermeister von Gießen versammelten sich dieser Tage auf Einladung der Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen, um bie Umroarrb- lung ber bisherigen Organisation zu einer Pflicht- Innung der Schreinermeister Gießen- Stadt zu genehmigen. Die Versammlung war von 44 Berufskollegen besucht, 3 fehlten entschuldigt. Als Vertreter ber Aufsichtsbehörde eröffnete Bermel» tungsamtmann Reißer Die Versammlung mit einigen Ausführungen über die große Bedeutung des Handwerks im nationalsozialistischen Staat. Zum Führer der Pslichtinnung wurde Schreinermeister Lenz oorgeschlagen. Schreinermeister R. Bell würdigte die großen Verdienste, Die sich Herr Lenz als langjähriger Vorsitzender der Schreinermeister- Bereinigung erworben hat Bei der Abstimmung wurde Herr Lenz mit 42 gegen 2 Stimmen zum Führer der Innung gewählt. Nach Glückwunschwor- ten von Amtmann K e i R e r an ben Innungsführer unb an bie Innung bankte Herr Lenz für ben bei ber Abstimmung zum Ausdruck gebrachten starken Vertrauensbeweis, gleichzeitig wies er die Kollegen auf ihre Verpflichtungen gegenüber ber Innung hin. Weiter gab er einen Voranschlag über die jetzt ent- stehenden Kosten ber Innung, die wegen der schiech, ten Kasienlag« einen Sonberbeitrag erheben muß Es wurde ferner bestimmt, daß in jedem Monat am 1. und 3. Montag Pflichtversammlungen ftatlfinben Zu seinen Mitarbeitern ernannt« Herr Lenz fol- genbe Kollegen: W. H a i n e r, 2. Führer; fi.Be il, 1. Schriftführer , K. K l i n g e l m « y e r, 2. Schriftführer; H. H o r n, Rechner; S). Setter, Stellver-
Die Ortsgruppe Gießen Des Hessi- fchen Iagdklubs beging die diesjährige Hubertusfeier in ihrem Klublokal „Deutsches Haus". Der Tag stand für bte Mehrzahl der Klubmitglieder im Zeichen ihres Schutzpatrons, da Die Herren Didier und Lanz sämtliche Angehörige des Klubs zur Hubertusjagd in ihr Revier, den hiesigen Stadtwald, eingeladen hatten. Es zeugte vom echten deutschen Kameradschaftsgeist, daß die Mitglieder des Klubs, ohne Ansehen der Person und des Standes, zu den Jagden eingefallen werden, daß sie sich in den Reihen der deutschen 31 gc cle:d)- berechtigt fühlen und mithelfen Den irtuen Geist des neuen Deutschland auch in jagdlicher Hinsicht zu pflegen. In diesem Sinne wurde auch die Hubertusjagd abgehalten, unb als am Abend die bunte Strecke gelegt war, konnte jeder Teilnehmer der Jagd den Bcftänbcrn aus frohem Herzen seinen Weidmannsdank aussprechen.
tretet- M Hof undE. Fuchs, Beisitzer. Kollegen, die ein Stadtratsmanbat oerschen, gehören auch dem Vorstand an; zur Zeit ist dies Kolleg« Wich- B l u m. Der Gesellenprufungsausschuß wurde wie folgt bestimmt: Karl Beil, W. Hahn; Beauftragter für das Lehrlingswesen ist M. H 0 f ; im Ausichuß sur Lehrlingsstreitigkeiten sind H. Vetter, K. K l i n - g e l m e y e r und E. F u ch s ; Führer der Lehrlings- ftammroUe ist W. H a i n e r. Die Arbeitnehmer-Mit- glieber für die Ausschüsse werden noch ernannt Hanbwerkskammersyndlkus Röhr beglückwünschte die Innung und besonders ben altbewährten Führer Lenz, daß sie auf ben Wegen bes Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler aufbauen wollen. Weiter gab er Richtlinien über die Führung der Innung bekannt und sprach über die Erziehung der Lehrlinge, über die Funktion ber Preisüberwachungsstelle unb zeigte bie Wege zu ben Zielen des Nationalsozialismus. Kollege M. H 0 f sprach über die Stellung und Aufgaben der Handwerker im nationalsozialistischen Staat. Mit dreimaligen Sieg-Heil-Rufen auf bas Vaterlanb, ben Reichspräsidenten von Hindenburg und den Führer Adolf Hitler schloß Kollege Lenz die Berfamm- fang.
VornoNzcn.
— Tageskalender für Mi11w 0 ch: Stadt- theater, 19.30 bis 22 Uhr „Wiener Blut". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Verdun". — „Der Stahlhelm", BdF., Ortsgruppe Gießen, 20 Uhr, Caf6 Leib, Ortsgruppen-Appell. — „Bergschenke" Gie- ßen, ab 16 Uhr Konzert unb Tanz. — Cafö-Restau- rant „Bürgerhof", Tanz. — Kathol. Vereinshaus, 15.30 Uhr, Kasperle-Theater.
— Aus dem Stad ttha ter bür o wird uns geschrieben: Heute 19.30 Uhr außer Abonnement unser großer Spielolanschlager die klassische Operette: „Wiener Blut" des Altmeisters Johann Strauß unter der Leitung von Wrede-Cujö- Bä ulke. Die Vorstellung ist zu ermäßigten Dperettenpreifen. Ende 22 Uhr. — Donnerstag, 23. Nov., Deutsche Bühne Reche 1: ungerade Mitgliebs- nummem 2. November-Vorstellung: „Am Himmel Europas" Schauspiel von Schwenzen-Malina. Spielleitung: Anton Neuhaus. Spieldauer von 20 bis 22.30 Uhr. — In Vorbereitung das nationale Drama: „U-Boot 116" von Karl ßerbs, Das hohe Lied der unbekannten U-Boot-Besatzung, Erstauf-
jagdlichem Gebiet in allernächster Zett auswirken werbe, indem auch hier ein neuer Geist Platz greife, sei es Pflicht jeden Jägers, sich ber großen Organisation anzufchließen unb den Geist Adolf Hitlers auch auf das Weidwerk ,?u übertragen und ge- chlosien hinter den kommenden Maßnahmen der Re- jierung zu stehen. Dr. Beruh' xm gesamten Vorstand ber Di
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