Nachdruck verbalen!
20. Fortsetzung.
von
Deiner Christa.
gute Frau, unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Schwägeiin, Kusine und Tante
Frau Franziska Schmitt
geb. Wirsig
Gießen. Kl. Mühlgasse 7, den 22. November 1933.
gestern im vollendeten 55. Lebensjahre sanft entschlafen.
Gießen, den 22 November 1933.
71O5D
Mnll MlrWüMWsWsie (
abu u h*lt an Geld!
Institut, Friedrichstrasse 24.
70»» D
Zweites Eoaiert
in der Stadtkirche.
Gießen, im November 1933.
7098D
Verkaufs-Angebot. |6-3lmiD.-®o6n.
in. -onoci. u. ö
Wilhelmstr. 41.
vor
Selterswest 67
?111D
Josef Schmitt
Käte Richter, geb. Schmitt
Reinhold Richter
Als Bausparer dersicher.,soli- den„Aachener Bausparkasse“
Zwecksparverband für Eigenheime A.G., Aachen
folgende Grundstücke, Gcmark. Gießen, sollen verknust werden:
(Verschiedenes
Beerenobhhodiliänine Beerenobslsträacöer Bimbeentriocber Brombeenlriodier ed e Flieder cmvfieblt
Bärtnerei Dönges
Gießen mi« Marburger Ltr. 67
Toitneretan.23.il.» 20—22.30 Ubr Deutsche Bühne Reihe 1: Ungerade Mitglieds nummern Arn Himmel Gurovas
Schauspiel in3Akten von Tchwenzen» Malina.
Vollständiger Ausverkauf wegen Aufgabe meines Geschäftes zu bedeutend herabgesetzt Preisen
Vendomcn Sie diese Gelegenheit nicht. Koffer In Hartplatte. Vulkanfiber und la Leder, sowie Damentaschen und Lederwaren aller Art bei mir einzudecken.
Aug.Kilbinger Nacht. J.G.Höfle
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 24 November, vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt
Blatt 4178: Flur XI 9ir. 1, Äcker, Wiese, Vciboeitcrncr Weg, 7161 qm u.SIOSqm. Flur XI Nr. 2, Grasgarten, Ebftbaum- stück daselbst, 3330 qm.
Blatt 1145: Flur III 9te. 803’/w Hof- reite, 349 qm.
Blatt 1523: ivIurVT 91t. 44, Äcker 'wisch Wetzlarer Weg und der Vabn, 849 qm.
Schr. Ängeb. u. 06638 an d.Gieh Anzeig.
Doktor GmdeS Ehe
jöriginalroman von J. Gchneider-Zoersil.
13. Bortrag
Oie Funktionen des Nervensystems am Sonntao, den 26. November 1933. um n 7, Ubr vünktl., im Phnuologtfchcn
erhalten Sie zu günstigsten Bedingungen unkündbareTügungsdarlehen. Ueber 31 Millionen Mark zugeteilte Darlehen und monatlich stattfindende Ausschüttungen sind e n Beweis größter Leistungsfähigkeit. — Wir teilten im Ifd. Jahre zu: 7«?v
Bis einschl. August.. RM. 1288000.— Im September...... „ 2-4000.—
Im Oktober........ „ 262000.-
Lassen Sie sich zweckmäßig beraten oder Prospekte kommen von unserer
General-Agentur Gießen
Architekt L. F. Scheut, Frieienistr. 12.
Professor
GüntherRamin
Organist zu St Thomae, Leipzig
Bach: Praeludium.FugeEs-Dur, Choralvorspiele, Toccata D-Moll-
Reger: Kyrie und Gloria, Choralvorspiele, Introduction und Passacaglia D-Moll.
Eintrittskarten: 1.50. 2.25 und 3 RM. bei Ernst C lallier und abends an der Kasse. Studentenkarten 80 Pf. bei Herrn Sekr. Ritter und im Neuen Studentenhaus gegen Ausweis. <twD
...............................................................
Als Bezirks-Vertreter hohen Barverdienst in allen Orten. Gewandt im Publikumsverkehr. Keine Vprsicber. Enipfangtranrn erwünscht Sehr. Angeb.u. < 108V a.d.Gießen. Anzeig.
Doch, Feütsche!" Sie weinte verzweifelt an seiner Schulter. ,Lmmer hat sie bei Dr. Bockiin gesteckt und über mich losgezogen und gegen mich intrigiert. Auch auf Dick hat sie so lange eingeredet bis er emfach nicht mehr geblieben ist. Well ich ihm fein Gehalt nicht ausbezahlen tonnte.'
Er lgh sie bittend an. „Du hast dir das sicher mehr zu Herzen genommen als möglich war. Ader nun bin ich ja wieder da." Es war etwas Zerstreuthett bei dem Kuß, den er ihr jetzt gab.
Lena war etwas verwundert über den ernsten Blick, mit dem er ihr sein „Grüß Goll" bot. „Ist etwas Besonderes vorgefallen, während ich fort war?" sagte er und behielt unwillkürlich ihre Hand in der seinen.
„Nichts, Herr Doktor, es ist alles in Ordnung.
„Warum ist Monlley gegangen. Lena?"
Sie hatte nicht erwartet, daß er sie mit dieser Frage überrumpeln würde und wurde verlegen.
„Ich will es wissen!" beharrte er.
„Er hat sich mit der gnädigen Frau überworfen." Er tat ihr so leid, aber eine Lüge machte alles nur schlechter.
»Haben auch Sie Differenzen mit meiner Frau gehabt?"
„Nein, Herr Doktor."
Grude wußte genug. Trotzdem entschuldigte er Madlens Unwahrheit. Sie war noch so jung. Und sie war sicher auch sehr vereinsamt gewesen und hatte all die lange Zeit die Sorge um das Kind und das ganze Hauswesen allein zu tragen gehabt. Es durfte nie wieder werden, wie es gewesen war. Sie mußten beide Frieden halten um jeden Preis.
Die Monate, die hinter ihm lagen, waren schrecklich. Er wollte vergessen und für sie und das Kind schaffen und sein verfahrenes Dasein doch noch in geregelte Bahnen lenken. Er war allen guten Willens voll und sie würde es auch sein. Mußte ja, denn sie waren nun durch dieses Dritte noch enger aneinandergekettet.
Er mochte etwa acht Tage aus dem Sanatorium zurück sein, als er auf dem Toilettentisch seiner Frau einen Brief fand, der also begann:
Liebe Mama!
Um meine Spur für Felix noch vollkommen zu verwischen--— —
Lena hörte etwas wie einen Schrei, kam gelaufen und sah ihn mit bleichem Gesicht an die Wand gelehnt. . .
Er winkte chr ab. „Es ist nur ein Schwindelanfall, Lena."
„Ich bringe Ihnen Tropfen, Herr Doktor!"
Er hob ein zweites Mal die Hand. „Gehen Sie, Lena! Gehen Sie!"
Sie getraute sich nicht zu fragen, drückte die Tür hinter sich zu und blieb mit hämmernden Schläfen davor stehen. Was mochte denn geschehen sein?
Sie fand nichts. Keinen Anhaltspunkt, keine Erklärung, die auch nur eine Ahnung zuließ. Vor fünf Minuten hatte er noch im Sprechzimmer bei ihr
Drofeffoe Oe. Süvkee iiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiihiiiihyiimiiiiimiii Gießener Konzertverein Donnerstan, 23 Movemher 1933, ebenda 8Uhr
Als die Geheimrätin diesen Brief des Abends ihrem Sohne oorlesen wollte, war er oer,chwunden. Sie suchte in allen Fächern und Schubladen uno konnte ihn nirgends entdecken.
„Hast du denn Diebe im Haus? sagte er verwundert. „
„Das Mädchen ist grundehrlich.
„No, also, dann wird er schon irgendwie.wieder zum Vorschein kommen."
An eben diesem Abend kam Grude aus dem Sanatorium zurück. Etwas schmal und blaß zwar, aber doch wieder ein aufrechtstehender Mann, der Herr seines Willens war. _
Madlens Willkomm war überschwänglich. Nur das Flackern in ihren Augen war verdächtig.
Grude nahm zuerst seine Frau in die Arme und dann sein Kind. Lange betrachtete er das kleine, hilflose Wesen, das so gar nichts von seiner Mutter, dafür aber alles von ihm vererbt bekommen hatte, angefangen von den großen verträumten Augen bis zu dem weichen, glänzenden Haar, das wie reife Kastanien in der Sonne schimmerte.
„Wir wollen vergessen, was gewesen ist", sagte er gütig und küßte Madlen auf die herben Lippen. „Ich bin voll des ehrlichsten Willens und bitte dich, es auch zu sein. Wir sind ja nun nicht mehr allein und haben für unser. Kind zu sorgen. Ich werde alles wettmachen, was ich je an dir gefehlt habe."
Sie nickte nur.
Er hob ihr Kinn hoch und suchte in ihren Augen. .Hast du Sehnsucht nach mir gehabt?"
„Immer!" Ihre Arme umfingen ihn. „Sie waren olle so häßlich zu mir, die ganze Zeit über: Dick, Rolf, zumeist aber Lena."
„Madlen, das ist nicht möglich!"
gestanden und ganz ruhig mit chr gesprochen. Und dann auf einmal der Schrei und dieser Ohnmachtsanfall. , ,
Als Madlen von einem Einkauf zuruckkam, sah er
bereits wieder an seinem Schreibtisch und sah die Bücher durch. „Hast du Verdruß gehabt?" fragte sie lauernd.
„®ar nicht!"
Zch dachte nur", meinte sie, legte ihre Handtasche auf den Schreibtisch und warf das Hütchen auf das Ledersofa daneben. „Du siehst sehr angegriffen aus!"
„Ich fühle mich ganz wohl."
Da er nicht aufsah, gewahrte er das Lächeln nicht, mit dem sie aus dem Zimmer ging. Und wenn er es auch hundertmal nicht eingestand, sie wußte es doch: er hatte den Brief gelesen.
Sie kannte ihn ja so gut Lieber schleppte er diese ungeheure Last des Wissens allein mit sich herum, als daß er einen anderen bat, ihm dieses Kreuz tragen zu helfen. .
Als Lena gegen zweiundzwandzig Uhr in das Sprechzimmer trat, lief sie erschrocken auf ihn zu. „Herr Doktor!--" ,
Sein Arm hielt sie gebieterisch von sich ab. ^„6ie haben mich genau so belogen wie die anderen!"
„Nein!" rief sie bestürzt. „Ich habe Sie nie beflogen! Nie! — Haben Sie Erbarmen mit sich selbst." Zugleich suchte sie ihm vergeblich die Spritze aus den Fingern zu entwinden.
„Ich habe an Sie geglaubt, wie an meinen Herrgott", sagte er. .Zmmer, wenn ich an Sie dachte, war es mir ein Gefühl der Erleichterung, daß ich Sie zu Hause bei meiner Frau und meinem Kinde wußte. — Aber daß Sie so an mir handeln könnten — so--"
„Was hab ich denn getan?" rief sie verzweifelt „Ich weiß von nichts, was es auch sei. Wann hätte ick) Sie je hintergangen?"
XEr stieß sich die Spritze tief in den Oberarm und sah dabei mit einem verzerrten Lächeln in chr entsetztes Gesicht. „Sie wußten, daß meine Braut lebt!"
Wo sie stand, brach sie vor ihm in die Knie.
Er sah mit vorgeneigtem Rücken auf sie herab und höhnte: „Begreifen Sie jetzt? — Alle, an die ich glaubte, haben mich betrogen!"
Ehe sie sich zu fassen vermochte, war er aus dem Zimmer. Auf den Gang stürzend hörte sie, wie er eben die Treppe hinunterging und unten die Haustür ins Schloß warf.
Sie lief ans Telephon und nef bei Wellenberg an. Mer dieser war nicht zu Hause. Und Dick war telephonisch nicht erreichbar.
Madlen, verärgert über das Gelaufe und das Auf- und Zuklappen der Türen, kam herüber und herrschte sie an: „Was machen Sie denn solchen Lärm? Wie soll denn da das Kleine zur Ruhe kommen!" Sie sah das totenblasse Gesicht Lenas und war im Bilde. Mit einem heftigen Knall warf sie die Tür ins Schloß.
Es war zwei Uhr, als Grude zurückkam und sich neben seiner Frau ausstreckte.
Madlen fand auf dem Schreibtisch ihrer Mutter einen Bries folgenden Inhalts:
Liebe Mama!
Um meine Spur für Felix noch vollkommen zu verwischen, habe ich mich entschlossen, das Angebot von Lord Cecll Hamstead anzunehmen, um mit ihm eine große Forschungsreise anzutreten. Zuvor werde ich noch einige Wochen Gast auf seiner Besitzung in Lissy Road sein, da er noch immer etwas an Fieber leidet.
Ist Felix nun glücklich? Ich fühle mich ihm gegenüber über die Maßen schuldig und flehe Madlen an, daß sie alles gut macht. Dich, Nolf und Dick bitte ich recht herzlich, auch weiterhin Schweigen zu bewahren. Grüße Lena von mir und sei du, geliebte Mutter, umarmt und geküßt
Am anderen Morgen machte er Lena den Dor- schlag, ihr einen anderen Posten bei einem befreundeten Arzt zu beschaffen. Sie drückte nur die Hande gegen das Gesicht und weinte lautlos. Krin Wort der Verteidigung kam über ihre Lippen.
Zwei Tage später verließ sie das Haus und gab den Posten auf, den sie sechs Jahre lang in Treue innegehabt hatte.
Mit ihr schied Grudes Schutzgeist. Und so ging er die letzte Etappe seines Kreuzweges allein.
Grudes Praxis zerfiel wie ein Balkenwerk, in welches der Wurm gekommen war. Tag für Tag bröckelte ein Stück davon ab.
Madien empfand beinahe Furcht vor dieser Stille. Kam sie, ihren Mann um Geld zu bitten, zuckte er nur die Schultern und zeigte nach der leeren Kaste. Sie beklagte sich bei ihrer Mutter. Aber ihre Worte verhallten ungehört. Die Geheimrätin wollte keinen Streit mit dem Schwiegersohn.
Zu Rolf zu gehen und um seine Vermittlung zu bitten, war ausgeschlossen. Er hatte sich feil Monaten nicht mehr in ihrer Wohnung gezeigt
Sechs Wochen später war man gezwungen, die ?roße Wohnung aufzugeben und sich einzuschrän- en. Die Mädchen liefen von selbst davon, als sie keinen Lohn mehr ausbezahlt bekamen.
Madien überhäufte den Gatten mit Vorwürfen. Er blieb gegen alles taub. Sie drohte ihm sogar, sich aus dem Fenster zu stürzen. Aber auch Das machte keinen Eindruck auf ihn. Er zuckte nur die Schultern und sagte, er könne sie nicht hatten, wenn sie etwas Unvernünftiges tun wollte.
Eines Abends, als der Oktobersturm um die Mauern brauste und ein Sturzregen mit Graupeln vermischt auf den Asphalt herabprassette, wartete Grude vergebens auf die Heimkehr feiner Frau. Sie war am frühen Nachmittag weggegangen und noch immer nicht zurückgekommen.
Das Kind hatte sich vor Hunger und Kälte in Schlaf geweint, denn er hatte vergesten, ihm Milch zu geben und nachzuschüren. Auch ihn selbst fror, und zwar nicht nur körperlich, sondern bis hinein in die tiefste Seele.
Er zog das Fazit seines Lebens: Betrogen! — Verlassen von allen, die er liebte! — Hintergangen von der Frau, die für ihn der Inbegriff des Heiligsten gewesen! '
„Christa!--Christa!"
Sie lebte und wollte nicht, daß er darum wußte. Ihre Spur suchte sie vor ihm zu verwischen, und er hatte geglaubt--. Ach, was hatte er nicht
alles geglaubt!
Er hörte, wie die Klingel anschlug und rührte sich nicht. Mochte läuten, wer wollte. Er konnte jetzt niemand brauchen.
Er war dem Wahnsinn nahe gewesen und hatte in den ersten fürchterlichen Nächten das Gesicht in die Kissen gewühlt, um den Schrei seiner Sehnsucht nach der toten Frau zu ersticken.
(Fortsetzung folgt.) _________
| Mietgesuche
Sonnige l-ZIllim.-Mn. von ruhiger Familie aus 1. Avril 1934 ui mieten gesucht. S ckr. Ang. m. Vreis U.7104D a. d.G.A.
.QinbcrloL Ebevaar sucht f. sofort o. zum 15. Itv 33 I bu<2» | Zimmer- Wohn. m.
*,ub. Sckir Ang. m. I Pr. u.06647a. G. A.
Füße reinigen I
Wenn der Schmutz drau8enblelbt,ietdle Wohnung tauberer. Fuß-Kratzeisen, Fuß - Matte und Abtreter, und außerdem den Schirmständer gibt ea preiswert bei J.B.Häuser km Oiwaldigarten
6ie6en «Ruf 2145 2143 Gepflegt. bUl.(o®-*M Mitagstisch
(MfirtcnnrnHC 10.
Stadttheater
Für die wohl tu enden Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden, die uns beim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen
Herrn Wilhelm Weppler
zuteil wurden, sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus.
Elisabeth Weppler
im Namen aller Hinterbliebenen.
iof. zu Denn. ImstD Näh A.Becker.Kev- lerftr. 9. Tel. 3S04.
1 Zimmer nnd Küche in gutem Haufe, ver 1. Det. zu oenniet.
I Zrnr. ilng. u. 06643 I a. d. Giene,ter Anz.
| Stellenangebote | In Gießen kann
Dame sichere Eriften» JiJl 2500,- Ob, Schrift!. Ang. i 06571 an d. G. A MMKW das olle Hausarbeit versteht und etwas nähen kann, sofort gesucht. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle des Gieß. Anz. o«««i Weg. Verheiratung meines Mädchens suche ich ein i. Küche und Haus erfahren. Meinmädchen Fraa Hammerschleg. Borat - Weisel - Wall Br. n, 1. Bleek, otu
Tüchtiges
Hausmädchen gegen hohen Lohn gesucht. om4»
Selterewea 40.
Geraum. 5-ZimJoliD. mit Bad und Balkon Moltkeftraße2 Lfof. zu oerm. Näheres 4l.Becker.Kevlerstr.9 Tel. 3804.omt •••••eeeeeee Moderne
z-Mili.-Mn. mit Küche u. Fremdenzimmer,nahe bei Gießen, ab 1. Dez. billig zu vermieten. Schriftl.Angeb.unt. 06636a.d.Giefr.Anz.
Todes Anzeige.
Montag abend 9 Uhr verschied sanft nach langem schweren mit
grober Geduld ertragenem Leiden unsere liebe herzensgute Mutter,
Schwiegermutter, Grobmutter und Urgrobmutter
Frau Dorothea Maus W we, geb. Grau
Im Alter von 67 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Freitag, den 24. November, nachmittags 2 Uhr.
von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt
nit D
■
Klein-Linden, den 21. November 1933.
7101 D
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 23. November, nachmittags 21/, Uhr. vom Trauerhause, Wetzlarerstrabe 27, aus statt
Im Glauben an ihren Erlöser ist meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Grobmutter
Frau Elisabeth Holler
geb. Jung
heute früh um 9 Uhr selig heimgegangen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebeneni W. Holler L


