Ausgabe 
22.9.1933 Erstes Blatt
 
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pÄTSti a;Ä i;i!K,H,',- Ia)eine können bei Pa Mi, oon den Ortsgnip.

Quittung abgeholt und dann an r weitergegeben werden, nbahnverbilligung. lrteitagteilnehmer in Verbindung imm von der Städtischen 1 m Frankfurt a. M. herausgk' efemarten zum Preise von ien zur Benutzung at>ler l st r e ck e n ab Samstag, 23. Eep.

bis Sonntag, 24. September, omit allen ouswärligen Teilneh.' ag die Gelegenheit gegeben, von Kundgebung im Stadion bis zur nderzüge am Sonntagabend für $enbat)n ju benutzen. Die gen marjdjietenben Sonberjug- id) nadj bet Gtabißntunbgebunq img der Transportsührer aus i.

Dtaatsattdes ersten Spaten- arotzen Autostraße durch den mksurt a.M. fahren drei Dump- Zlettner-Nauheimer. Die Abfahrt ab Eiserner Steg festgesetzt. Die m auf dem Main an der Stell» . Teilnahme eine Mark.

zstellung einer Schuldurkunde. Die sind mit 2 o.i). zu verzinsen und Jahr abzulragen, unter 6« w lausenden Steuern pünktlich bt ie Zins- und Tilgunssraten ind pünktlich in monatlichen Raten

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Wirtschast.

Voller Erfolg der Zeichnung der I^eichspostschohanweisungen.

Die Anmeldung zum Umtausch der am 1. Oktober d. 2. fälligen Kprozentigen Reichspostschatzanweifun­gen in Sprozentige Reichspostsckatzanweisungen, fäl­lig am 1. Oktober 1935, und die gleichzeitige Zeich­nung auf die letzteren decken mit 97 Mill. Mark nahezu den vollen, von den Banken übernomme­nen Betrag von 100 Mill. Mk. Damit ist der im Umlauf befindliche Betrag untergebracht. Dieses Er­gebnis ist um so beachtenswerter, als diese Emission eine den gegenwärtigen Zinssenkungsbestrebungen entsprechende Nominaloerzinsung und demgemäß auch eine herabgesetzte Rendite aufweist. Erfreulich hierbei ist, daß rund 57 o. 5). durch Neuzeichnungen aufgebracht worden sind. Die Zuteilung erfolgt in voller Höhe. Die Bezahlunfl der gezeichneten Be­träge hat bedinaungsgemäß mit 50 v. H. am 26. September b. I. und mit weiteren 50 o. H. bis zum 4. Oktober d. I. unter Verrechnung oon Zin­sen zu erfolgen.

Oie Südwestdeutsche Möbelmeffe in Jranffurf.

Die Südwestdeutsche Möbelmesse, die vom 17. bis 20. September in Frankfurt a. M. stattfand, hatte als einzige deutsche Herbst-Möbelmesse besondere Bedeutung für die Beurteilung der gegenwärtigen Lage der deutschen Möbelindustrie. Sie brachte unter Berücksichtigung der bestehenden wirtschaft­lichen Berhältnisfe einen befriedigenden Erfolg. Die Ausstellerzahl belief sich auf zirka 200 Firmen, die Besucherzahl, die sich lediglich aus Wiederoerkäufern zusammensetzte, auf rund 5000. Etwa 250 Besucher waren aus dem Ausland, vor allem Holland, Luxemburg und der Schweiz, erschienen. Das Saar­gebiet sandte zahlreiche Einkäufer.

Das geschäftliche Ergebnis wird im allgemeinen als befriedigend, teilweise sogar als gut bezeichnet. Trotz der schlechten Lage am Baumarkt gingen Küchen, Kleinmöbel und Schlafzimmer recht gut, der Absatz von Speise- und Herrenzimmern war weniger stark. Ausgesprochene Dualitätsmöbel und Stilmöbel sanden lebhafteres Interesse. Die sog. Mittelgenres" begegneten nur schwacher Nach- frage, wenngleich auch hier an einigen Ständen sehr befriedigende Auskunft gegeben wurde. In Herrenzimmern beschränkte sich das Geschäft fast ganz aus schwere Ware, wobei man den handge- schnitzten Stücken erhöhte Aufmerksamkeit schenkte.

In Holzbearbeitungsmaschinen und Zubehörteilen kam es zu größeren Abschlüssen, auch Polstermöbel fanden guten Absatz. Im Ganzen ist wohl zu sagen, daß der Erfolg auf der Messe individuell gelagert war.

Oie Spargel- und Srdbeerernte-1933 in Hessen.

Nach Mitteilung des LandesslaNstischen Amtes.

Eine wirksame Fürsorge für den heimischen Gar­tenbau setzt eine präzise Kenntnis seiner Produk- tionsverhältnisse voraus. Für Hessen, dessen Landwirtschaft in besonderem Maße am Gemüse­bau, wie an der Deredelungswirtschaft überhaupt beteiligt ist, kommt daher der im Sommer 1933 ver­suchsweise eingeführten G e m ü s e Produkti­onsstatistik ganz besondere Bedeutung zu. Für dieses Jahr soll nur ein Teil der Ergebnisse veroffent- licht werden. Die Spargelanbaufläche in ihrer Gesamtheit war durch die Anbauflächenerhe­bung bekannt. Die jungen Spargelpflanzungen kommen indessen für eine Ernte noch nicht in Frage. Der Anteil dieser Nruanpslanzungen an der gesamten Spargelanbaujläche mußte 1933 sachverständig ge­schätzt werden. Im nächsten Jahr wird er in der Anbauflächenerhebung gesondert erfragt werden. Die von den Berichterstattern gelieferten Angaben über den Durchschnittsertrag pro Morgen in Zent­nern wurden zunächst noch den zuständigen Obst- bauinfpeftionen und Obst- und Gemüse-Großmärk- len in den verschiedenen Gebieten zur Stellung- nähme unterbreitet. Einige besonders auffällige An­gaben mußten daraufhin noch abgeändert werden. Unter Berücksichtigung all dessen ergab sich: Für Hessen eine Anbaufläche von 2855 Hektar (von der 2142 Hektar im Ertrag standen); das Ernteergebnis betrug insgesamt 69 799 Doppelzentner (32,6 Doppelzentner vom Hektar). In Rheinhessen waren 1516 (1082) Hektar an- gebaut, die 33 943 (31,4) Doppelzentner erbrachten; in Starkenburg 1329 (1058) Hektar mit 35 760 (33,8) Doppelzentner; für Ob erbe ff cn lauteten die Zahlen 10 (3) Hektar mit 96 (32) Doppelzentner. Hinsichtlich der Erdbeerernte wurde ähnlich verfahren. Die Anbaufläche in Hesien betrug 285 Hektar, der Ertrag 11 794 (das sind vom Hektar 41,4) Doppelzentner; davon entfallen auf Rhein- Hessen 150 Hektar mit 6480 (43,2) Doppelzent­

ner, auf Starkenburg 108 Hektar mit 4126 (28,2) Doppelzentner, auf Oberhessen 27 Hek­tar mit 1188 (44) Doppelzentner.

* Deutsche Dunlop Gummi Compag­nie A G., H a n a u. Entgegen den Erfahrungen der letzten Jahre ist der Beschäftigungsgrad im Sep­tember 1933 immer noch als recht gut zu bezeich­nen, so daß weiterhin Neueinstellungen von Arbeits­kräften erfolgen können. Der Personalbestand ist gegenüber Jahresbeginn um rund 20 v. H. erhöht und wird voraussichtlich auf dieser Hohe gehalten werden können, nötigenfalls während der Winter- monate unter Beschränkung der Arbeitszeit auf 32 Wochenstunden.

Rheinische Metallwaren- und Ma­schinenfabrikRheinmetall", Düssel­dorf. Die Abschlußardeiten bei der Gesellschaft für das am 30. Juni 1933 abgelaufene Geschäfts­jahr sind noch im Gange. Doch läßt sich bereits übersehen, daß mit der Wiederaufnahme der Divi­dendenzahlung gerechnet werden darf (letzte Divi­dende 1929/30 = 7 t>. H.). Im laufenden Geschäfts­jahr ist die Beschäftigung der Gesellschaft gestiegen, so daß die Zahl der Angestellten und Arbeiter er­höht werden konnte.

Frankfurter Börse.

ZUiHagsbörfe fest.

Frankfurt a. M., 21. Sept. Die neuen Wirt- schaftsmahnahmen der Reichsregierung, die anläß­lich der gestrigen Tagung des Generalrats der Wirt­schaft bekanntgegeben wurden, fanden eine allge­mein günstige Aufnahme und führten zu einer überwiegend festen Tendenz. Zwar war der Geschäftsumfang nur klein und blieb nur auf den Platz beschränkt, weil bas Publikum infolge der noch nicht bekannten Maßnahmen kaum Orders gegeben hatte, doch zeigten die Kürse, von wenigen Ausnah­men abgesehen, durchschnittliche Erhöhungen um bis zu 1 v. H.

Erhöhtes Interesse wandte sich dem f e st ver­zinslichen Markte zu, für den der kommu­nale Umschuldungsplan besonders anregte. Stabtan- leihen und andere kommunale Werte blieben daher tark gejuckt. Bon den variablen Renten eröffneten päte Reichsschuldbuchforderungen mit 79,25 1 v. H. öfter, auch Altbesitz zogen 0,5 v. H. an, während

Neubesitz vernachlssisigt waren.

An den Aktienmärkten stand die Farben­aktie im Mittelpunkt des Interesses. Sie eröffnete mit 119 nach gestern abend 117,40 und stieg rasch auf 119,5 v. H. Sehr fest lagen außerdem Siemens & Halske, die mit Plus-Plus angekündigt waren und dann 4,5 v. H. hoher zur Notiz kamen. Im übrigen kamen Kurse nur zögernd nur Notiz, wobei Scheide­anstalt, Deutsche Erdöl und AEG. um 0,25 bis 0,75 v. H. anzogen, während Gelsenkirchen 0,75 v.H. und Kunstseidewerte je 0,25 v. H. und am Schiffahrts­markt Hapag 0,13 v. H. niedriger einsetzten.

Im Verlaufe ergaben sich meist weitere Kurs- besserungen um 0,5 bis 1 v. H., unter Bevorzugung von Montanwerten. Mannesmann (plus 1 o. H.), Klöckner (plus 1,5 o. H.), Harpener (plus 0,5 v. H.). Ferner gewannen Kali Aschersleben 1,5 v. H. und Westeregeln 3,5 v. H. sowie Bekula 1.25 o. H. und Schlickert 2 v. H. In der zweiten Börsenstunde war das Geschäft außerordentlich still und die Kurse neigten überwiegend um 1 bis 1,5 v. H. zur Schwäche. IG.-Farben schlossen mit 118 v. H.

Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderun- gen blieben aus dem Anfangsstand unverändert. Goldpfandbriefe zogen meist 0,25 bis 0,50 v. H. an. Sommunal-Obligationen gewannen von 1 bis 2 d. H. Stadtanleihen lagen fast durchweg 2 bis 3 v. H. fester, infolge Materialmangel tarnen aber vielfach keine Kurse zustande. Mittlere Staatsanleihen wie Hessen und Thüringer waren um 2 bis 3 v. H. be­festigt, Hilferding- und Reinhold-Anleihe dagegen je 0,25 v. H. niedriger. Don Auslandsrenten lagen Schweizer Bundesbahn-Anleihen 1 bis 2 v. H. fester, auch Ungarn notierten etwas höher.

Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zu 3,5 v. H. unverändert.

Abendbörse: Zurückhaltend.

An der Adendborfe blieb das Geschäft sehr klein, da von der Kundschaft Orders in nennenswertem Umfange nicht eingetroffen waren. Die Spekulation bekundete Infolge des Rückganges im Mittagsfchluß- verkehr Zurückhaltung. Die Kurse blieben gegenüber dem Berliner Schluß behauptet. Neubesitzanleihe lagen 10 Pf. höher, späte Reichsschuldbuchforde- rungen blieben mit 79,13 v. H. behauptet. Kommu­nale Werte waren weiter gefragt und erzielten neue Kurssteigerungen um 1 bis 2 v. H. U. a. notierten: Neubesitz 10,10, Altbesitz 78, Schutzge­biete 7,10, 6 v. H. Frankfurter Hypotheken- und Pfandbriefbank K. 0. 66,75, 6 v. H. Stadt Main; von 28,60, 6 v. H. Stadt Heidelberg von 26,60, Reichsbank 139,75, Gelsenkirchen 48, Kali Weste­

regeln 113,50, Phönix 32, Stahloerein 31,50, Conti Gummi 130, Scheideanstatt 171,50, IG. Farben 117,50, Reichsbahn-DA. 98,25, Rütgerswerke 48,50, Lahmeyer 113,50, L. Tietz 10,25.

Samstag geschlossen.

Mit Rücksicht auf die Feierlichkeiten, die aus Anlaß der Anwesenheit des Herrn Reichskanzlers am Samstag, 23. September, stattfinden, bleibt die Börse an diesem Tage geschlossen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 21. Sept. Austrieb: Rinder 87 (gegen 73 am letzten Donnerstag), Kälber 577 (933), Schafe 152 (408), Schweine 940 (839). No­tiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 40 bis 44, b) 35 bis 39, c) 30 bis 34, d) 25 bis 29. Schafe e) 26 bis 28, f) 22 bis 25, g) 18 bis 21. Schweine b) 46 bis 48, c) 43 bis 48, d) 42 bis 47. Im Preisvergleich zum letzten Don­nerstag zogen Kälber 2 bis 4, Schafe 2 und

Schweine 1 bis 2 Mark an. Marktverkauf: Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schleppend, Ueberftanb. Fettschweine über Nori; Fleischgroß­markt. Beschickung: 706 Viertel Rindfleisch, 16G ganze Kälber, 33 ganze und 360 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 50 bis 54, II 46 bis 50. Bullenfleisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 36 bis 40, III 25 bis 30. Kalbfleisch II 65 bis 75 Hammel- fleisch 60 bis 65. Schweinefleisch I 63 bis 68.

Schwcincmarkt in Grünbcrg.

= Gründern, 21. September. Der heutiae Schweinemarrt hatte einen Austrieb von 448 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: dis sechs Wochen alte Ferkel 8 bis 10 Mark, sechs bis acht Wochen alte 8 bis 14 Mark, acht bis dreizehn Wo­chen alte 14 bis 20 Mark. Tendenz: Handel leb­haft; es wurde nahezu ausverkaust.

Wie-erSIOOüArbeiisloseweniger

Oie Arbeitsniarttlage im Jtcid) am 15. September.

Nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeits­vermittlung und Arbeitslosenversicherung für die Zeit vom 1. bis 15. September ist

die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen um weitere 57 000 gesunken; die

4 000 000-Grcnze wird damit nur noch um rund 65 000 überschritten.

Da im allgemeinen Ende August, Anfang Septem­ber der jahreszeitlich bedingte Kräftebedarf gedeckt ist und in einzelnen Wirtschaftszweigen die Frei­setzung von Arbeitskräften zu beginnen pflegt, ist dieser weitere Rückgang ein beachtliches Zei­chen für die Wirksamkeit der oon der Reichsregierung eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

Insgesamt wurden bei den Arbeitsämtern rund 4067000 Arbeitslose gezählt, das sind

19 4 3000 weniger als zur Zeit des Höchst- standes der Arbeitslosigkeit im Februar d. I. Der Bestand am 15. September liegt um rund 1,2 Millionen unter der Bestandszahl am glei­chen Termin des Vorjahres.

Nach den Ergebnissen der Veschaftigtenstatistik der Reichsanstalt stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 288 000 auf 13 724 000.

Damit ist die Beschäftigtenziffer gegenüber dem Tiefpunkt der Beschäftigung Ende Januar um 2,2 Millionen, gegenüber dem gleichen Stichtag des Vorjahres um fast 1000000 geftiegen. Die stärksten Zunahmen zeigen Brandenburg (+ 45000), Ostpreußen (+ 43 000) und Mitteldeutschland (+ 35 000).

vreupen.

Einweihung des Adolf-Hitler Aussichtsturmes bei Gladenbach.

Gladenbach, 20. Sept. (WSN.) In Verbin­dung mit einemDeutschen Tag" in Gladenbach konnte am Sonntag der auf dem nahegelegenen Kirchberg neuerbaute Aussichtsturm sei- ner Bestimmung übergeben werden. Bereits im Jahre 1897 erhielt dieser etwa 350 Meter hohe Berg, von dem man eine herrliche Rundsicht auf das interessante Wandergebiet des hessischen Hinter­landes genießt, einen Turm, der aber bereits nach sechs Jahren wieder einstürzte. Ein zweiter im Jahre 1906 errichteter Turm wurde während der Kriegsjahre so baufällig, daß er nur noch unter Lebensgefahr besteigbar war und nach dem Kriege abgetragen werden mußte. Der nunmehr auf Be­treiben Des Oberhessifchen Gebirgsvereins, des Verkehrsvereins Gladenbach und der NSDAP, er­baute dritte Turm erhielt den Namen unseres Dolkskanzlers Adolf Hitler. Die Weiheseier er­folgte in Gegenwart von Landrat Dünger (Dil­lenburg), sowie des neuernannten Biedenkopfer Landrats, Rechtsanwalt Panisch, der sich bei dieser Gelegenheit seinem Hinterlandkreis zum er­stenmal vorstellte. Bei dem herrlichen Spätsommer- weiter hatten sich Tausende von Festteilnehmern aus der ganzen Umgegend eingefunden. Die Weihe­rede hielt Universitätsoberinfpektor Gatzert (Mar­burg) im Namen des Gesamtvorstandes des Ober- hessischen Gebirgsvereins. Bereits in den Vormit­tagsstunden hatten an der nahegelegenen Ruine Blankenstein die Ortsgrupvenfahnen der NSDAP., NSBO., NSBA. und NSKOV. aus Gladenbach durch Kreisleiter Thiele (Dillenburg) ihre Weihe erhalten. In einer weiteren Feier wurde der Platz in Gladenbach, auf dem sich das Kriegerdenkmal erhebt, Hindenburgplatz benannt.

Kreisfest des Evangelischen Sänger­bundes des Kreises Wehlar.

0 Wetzlar, 20. Sept. Alle zwei Jahre hält die Kreisoerbindung Wetzlar des Evan­gelischen Sängerbundes ihr Kr e i s f e ft in Weglar ab, und zwar in Form eines G e - fangsgottesbienftes im Dom. Diele Be­sucher aus allen Kreisteilen füllten den Dom, um den eindrucksvollen Chorgesängen des Sängerbun­des zu lauschen. Mit einem Orgelspiel und einem Choral wurde die Feier eingeleitet. Im Namen der evangelischen Gemeinde Wetzlar entbot Pfarrer Gütiges den Sängern und Gästen einen herz­

lichen Willkommensgruß. Die vereinigten Gemisch­ten Chore trugen dann den Choral vor:Sieh, hier bin ich, Ehrenkönig"; anschließend folgte der Frauenchor:Lobet den Herrn" und der Männer- chor:Noch liegt die Nacht mit dunklen Schwin­gen". Die Festpredigt hielt Inspektor C l a ß e n - Elberfeld. Die eindrucksvollen Worte der Predigt wurden bekräftigt durch den GemeindegesangIch bete an die Macht der Liebe" und den Choralvor- trag:Hast du Iesum, hast du Frieden . Stabt- miffionar S dj m i b t Wetzlar, der Dorsitzende der Kreisverbindung sprach das Schlußgebet. Mit dem GesangsvortragMache dich auf, werde Licht" und einem Orgelvortrag klgng-das geistliche Konzert aus, das sicher für die Meisten Teilnehmer eine Feier- stunde seltener Art bedeutete. Die Leistungen der Chore, unter ihrem Chorleiter Hauptlehrer P e r tz - Soest, Bundespfleger des Evangelischen Sängerbun- des, waren recht beachtlich, ganz besonders der SchlußchorMache dich auf, werde Licht"; olle Sänger der Frauen- , Männer- und Gemischten Chore, jedesmal zu einem Massenchor vereinigt, gaben ihr Bestes her. Dem Ziele des Chorleiters, die Vereine aus einem mittelmäßigen Können her- auszufichren, kommt der Sängerbund immer näher. Ausgang der Hasen- und Zasanenjagd

in Preußen.

Die Jagd auf Hasen beginnt in Preußen am Sonntag, 1. Oktooer, und endet am 15. Januar. Fasanen dürfen in der Zeit vom 1. Oktober bis 15 Januar erlegt werden.

Moskau-Hörer kommen ins Konzen­trationslager.

. WSN. F r a n f f u r t a. M., 21. Sept. Der heutige Polizeiberickt teilt mit: In der letzten Zeit ist wiederholt beobachtet worden daß die Moskauer Sendungen des Großsenoers der Komintern auf Welle 1482 dzw. auf Kurzwellensender 50 immer wieder zu einer maßlosen Hetze gegen die nationale Revolution und die von ihr berufene Regierung be­nutzt werden. Es wurde wiederholt festgestellt, daß Besitzer empfangsstarker Radiogeräte regelmäßig in den Abendstunden einen weiteren ober engeren Kreis von Bekannten zum Abhören der Moskauer Sen­dungen in ihrer Wohnung versammelt haben. In den Vorträgen der Komintern-Sendungen wird regel­rechter Unterricht über bie illegale A r beit erteilt. Es wirb darauf hingewiefen, baß gegen Teilnehmer an derartigen Zusammenkünften mit aller Schärfe eingeschritten wird. Sie werden als

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Hohe Der zuletzt deichlossenen Dividende an. Relchsbankbiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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53

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De4gl. ohne Au»los.«Rechte......

6% ebem.8% Hess. BolkLliaal 1989 lrü-tzahlb. 108%) ............

6% He». Landeibant Darmstadt Sold R. 12..................

»amburg-Ltinertka-Paket .....0

lambutg-Sübam. Dampslchiss. 0

>an|a-Iamuf|dnf|........... 0

Norddeutscher Liovd ......... 0

l.G. für Berkebrewelen SIH. .. 0 berliner Handelsgesellschaft ... 4 ornmerz. und Privai-Bank ... 0 brutsche Bank und Diiconto»

Gelelllchaft................ 0

SreLdner Bant.............. 0

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8-®.®......................0

Sekula.....................o

Aektr. LteferungSgesellschast... 6 licht und fitafi .......6

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Beselllch.s.Elekrr.Unternehmung. 6

Rheinische LlekttizltLt ........ 6

vchuckert L So............... 5

6y.% Hell- Lande-Hypotheken« bank Darmstadt Lioui.........

Oberbellen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. SammelabL An­leihe Serie 1 mit Auslos «Rechten 6% ehem. 8% granks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bi» 1935

6% ehem. 7% Franks- Hop -Bank Goldpse. 16 unkündbar b« 1936

6y,% ehem. 4)4% ntanfl. Hol^.

6%% ehem.<&% Rheinische Hüv-Bank-Liau.«Goldpse.....

6% ehem. 8% Pr. Landespsant» briesansialt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. SanMpfanb- briesansialt, Psanddriese R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs ..

*% Österreichische Golvrrntr...

4.20% Oeüerreichische Silberrente

4% Ungarische Soldrenke ......

*% Ungarilche Etaatsrenie v. 1910 4%% deSgl. von 1913..........

LicmenIL Halske............7

rahmeyer L Lo............. 10

Sudern» ................... o

deutsche Erdöl .............. 4

Aellenkirchener.............. 0

>aroener. ................. o

^oesch EisenSSln-Reuessen .. 0

We Bergbau ............... 6

Hie Bergbau Genüsse........6

tlöcknrrwerke ....... 0

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B% aBfleft. Goldmexikaner von 99 4% Ditrkische gollanleihe von 1911 ®a6bab^a*anIe^e

________________________________________________________________I

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Rhetnsiahl ...........

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Vereinigte Stahlwerke.

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Kaliwerke flfchetileben.

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171.5

117,5

117,5

Goldschmidt .........

.......0

40

40

40

40,5

RütgerLwerke........

.......0

49,25

48.5

48,9

49

Metallgeselllchast......

.......0

53

53

52

52,65

Phlltov Holzmann ....

.......0

54,5

53,5

56

-4

Zementwerk Heidelberg

Zementwerk Karlüadt..

......0

.......0

69,5

69,5

diulibeti Patzrnhoser

....... 0

93

91

Lku (Lllgemeine Kunstseide) .. 0

28,5

28,25

28,75

28

Bemberg............

.......0

43,25

42,5

42,5

42,75

Zellstoss Waldhos.....

Zellstoff Aschaffenburg

.......0

.......0

33

20

33

20

32,5

33

20

Dessauer Gar ........

....... 7

97,5

97

Daimler Motoren.....

.......0

25,75

25

25,75

24,75

Deutsche Linoleum ....

.......0

37,4

38

38

36,65

Ctenitefn & Koppel ...

....... c

28,5

27,5

Leonhard Dich .......

....... 0

10,5

10,25

10,4

10,5

Tdade...............

Atrumulawren-^abrü.

.......10

.......0

152

179

150

151

179,5

150

178

Lonki-Gummi........

.......0

129,75

130

129,75

129,75

Gritzuer.............

.......0

17,9

-

Marnkraftserke Höchü a-M-... 4

55

55

Süddeutscher Zucker ..

.......8

157

157

156,5

157

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2N.

20-September

21-Septem der

Amtliche Gelb

Dotierung arte'

Amtliche Tlolierunq Selb | arte

Helssngsor»..

5,734

5,746

5.744

5,756

Wien."......

47.95

48,05

47.95

48,05

Prag.......

12.39

12,41

12.38

12,40

Budapest ...

-

Sofia ......

3.047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169.28

169.62

169.38

169,72

crio.......

65,03

65,17

65.43

65,57

Kopenhagen.

67.79

57,91

58,19

58,31

Stockholm...

66,68

66,82

67,13

67,27

London .....

12,93

12,97

13,02

13.06

Buenos Aires

0,958

0.962

0,963

0.967

Neuyort....

2,667

2.673

2.737

2,743

Brussel.....

53.47

58,59

58.47

58,59

Italien.....

22,07

22.11

22,03

22.07

Pari» ......

16.405

16.445

16,41

16,4-

Schwei, ....

81,27

81,43

81 22

81,38

Spanien....

35,11

35,19

35,11

35,19

Danzig.....

81,57

81,73

81.57

81,73

Japan......

0,759

0,761

0,764

0,766

Rio de Ian. .

0,234

0,236

0,234

0.236

Jugoslawien. Lissabon....

5,295

5,305

5.295

5,305

12,68

12,70

Banknoten

12,68

12.70

Berlin, 21-September

Seid

Brief

Amerikanische Roten..............

Belgische Roten..................

Dänische Roten .................

Englische Roten .................

2,69 58,31 57,93 12,98 16,37 168,96

21.91 65,27

66,97 81,04 34,98

2.71 58,55 58,17 13,04 16,43

169.64 21,99 65.53

67,23 81,36 35,12

Französische Roten...............

Hollchidische Roten...............

Italienische Roten................

Norwegische Roten ..............

Deutsch Österreich, 4 100 Schilling Rumänische Roten...............

Schwedische Roten...............

Schweizer Noten.................

Ungarische Role»................