Issue 
22/06/1933 Frühausgabe
 
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S.Jl.-ifport

Leichtathletik im Manner-Turnverein.

2lm Sonntag nahmen einige Turner des Gieße­ner Männer-Turnvereins auch an den volkstüm­lichen Wettkämpfen, die der Turnverein Lollar anläßlich seines 50jährigen Jubiläums veranstal­tete, teil. Sie konnten ebenso wie die Leichtathle­ten, die an der Veranstaltung der Turngemeinde Friedberg teilnahmen, einige schöne Erfolge errin­gen. Die Veranstaltung hatte eine gute Beteili­gung zu verzeichnen und nahm einen schönen Ver­lauf trotz der schlechten Witterung. 3m Vier­kampf der Jugend-Oberstufe errang Kurt S t r a ck mit großem Vorsprung den 1. Sieg und Ludwig Baum in der gleichen Stufe den 7. Sieg. 3n der Iugendturner-Anterstufe konnte Willi Hußke ebenfalls 1. Sieger, und Egon Kley 4. Sieger werden.

Um die Gaumeisterschast im 150-km-Straßenfahren.

Am Sonntag veranstaltete der Gau Lahn im Bund Deutscher Radfahrer seine Gaumeister­schaft im 150-Kilometer°Straßenrennen mit Start und Ziel Gießen (Karlsruhe). Mm 5 Mhr schickte Gaustraßenfahrwart K e h r^Gießen) die Fahrer auf die Strecke, die über Marburg, Biedenkopf nach Laasphe und zurück führte. Schon 15 Kilo­meter nach dem Start versuchte der Fahrer Koch (Alsfeld), der frühere Deutsche Meister und ehemalige Berufsfahrer. das Feld zu spren­gen, was ihm auch gelang, doch konnten sich ihm noch drei Fahrer anschließen. Kurz vor Bieden­kopf fertigte Koch nun diese drei Fahrer eben­falls ab und eilte allein dem Wendepunkt Laasphe zu. Bis zum Ziel konnte er einen Vorsprung von 13 Minuten herausholen und so die Meisterschaft des Lahngaues für 1933 erringen.

Die Ergebnisse:

1. K. Koch, 1890 Alsfeld, 4:02; 2. 21. Faust, Ger­mania Gießen, 4:15,23; 3. $). Mebus, 1885 Gießen, 4:15,25; 4. K. Muhl, 1885 Gießen, 4:16,57; 5. W. Göbel, Niedergirmes, 4:18,01; 6. E. Muhl, 1885 Gießen, 4:18:01,5; 7. G. Spatz, 1885 Gießen, 4:18,02. Gauklasse: R. Weber, 1885 Gießen, 4:32,50.

Gleichschaltung des $(£.Teutonia" Watzenborn-Steinberg.

Am Samstag fand wie man uns berichtet im VereinslokalZur Wilhelrnshöhe" die Gleich­schaltung des FC.Teutonia" statt. Der 1. Vor­sitzende Hch. Harnisch übergab dem erschienenen Fußballfachwart Hugo Henkel, der gleichzeitig Mitglied des Vereins ist, das Wort, Pg. Henkel überreichte der 2. Mannschaft das Meisterdiplom, er­mahnte sie, nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern auf der geschaffenen Basis weiterzubauen und mitzuarbeiten und als tüchtige Sportjungens mitzukämpfen für den Wiederaufbau unseres neuen Deutschlands. Anschließend ehrte er verdiente Mit­glieder des Vereins durch Uebergabe der Nadel des WSV. Die Nadel des W2D. erhielten: Gg. Fink, Ludwig Buß und Otto Jung.

Der 1. Vorsitzende legte sein Amt nieder und bat die Versammlung, im Sinne unserer nationalen Regierung die Gleichschaltung vorzunehmen. Der einmütig bestimmte Alterspräsident Pg. Henkel berief als Protokollführer Pg. Jung und schlug den seitherigen 1. Vorsitzenden der Versammlung als neuen Vorsitzenden wieder vor. Er betonte be­sonders, daß der Verein unter der zielbewußten Leitung Harnischs seine heutige Größe und fein Ansehen erreichte und schon seit Jahren auf dem nationalen Boden stehe, also in jeder Weise den An­forderungen, die an den 1. Vorsitzenden gestellt werden, gerecht werden könne. Die Versammlung schloß sich dem Vorschlag einstimmig an. Harnisch berief zu seinen Mitarbeitern folgende Mitglieder: Fritz Müller als Stellvertreter; Otto Happel als Kassenwart; Gg. Fink als Schriftwart; Otto Jung, Pressewart; als Beisitzer: KarlSchmidt, Heinrich Fischer und Otto Horn.

Um die Wichtigkeit der Gleichschaltung allen ver­ständlich zu machen, ging Pg. Henkel auf die Ziele der nationalen Regierung ein und führte u. a. folgendes aus:Die letzten Wochen haben nicht nur Entscheidung des politischen Lebens, sondern auch tiefeingreifende Maßnahmen auf dem Gebiete unse­res Sportes gebracht, deren Tragweite sich heute noch nicht überblicken läßt. An Stelle der Massen, die uns einem Chaos entgegengeführt haben und deren langsames Sterben wir alle miterlebt haben, ist die Persönlichkeit getreten. Nicht gezüchtet als oberste Spitze, die den Konnex mit dem Nährboden, aus dem sie hervorgegangen ist, verloren hat, son­dern als gemeinschaftsverbundene Persönlichkeit, in der der Wahlspruch des neuen Deutschlands:Ge­

meinnutz geht vor Eigennutz" als schöpferische Quelle für den Komplex ihrer Aufgaben zu Fleisch und Blut geworden ist. Es ist mir eine hohe Ehre, heute vor Ihnen den Gegenstand der neuen Maß­nahmen an Hand der Entwicklung, die der Sport unseres Gaues genommen hat, darzulegen. In der WSV.-Satzung sind als Grundsätze verankert, daß die Dorne .nfte Aufgabe der Verband darin erblickt, die Jugend zu Männern, d. h. zu brauchbaren Staatsbürgern zu erziehen. Aus diesem Funda­ment ergibt sich von selbst unsere Einstellung zum neuen Staat. Wir alle können nur begrüßen, daß unser neuer Verbandsführer Dr. Klein den Kampf des WSV. (Westdeutscher Spielverband) gegen das verkappte Amateurtum so gelöst hat, daß in Zukunft die Gewähr dafür geboten wird, daß Sport um der Ideale willen getrieben wird. Da­durch ist die breite Basis für den Volkssport ge­geben, und in Zukunft werden nur die Vereine den Meister stellen, die es verstehen, ihren Spielern das zu geben, was die Grundlage für einen Sieg bil­det:Kameradschafts- und Mannschaftsgeist". Zieh­versuche sind damit ausgeschaltet. Wenden wir uns dem inneren Vereinsleben zu: An der Spitze eines jeden Vereins steht jetzt ein Mann, der für alles verantwortlich ist, was innerhalb des Vereins ge­schieht. Daraus ergibt sich von selbst der Weg zur Persönlichkeit. Es ist undenkbar, daß die Spitze von einem Mann verkörpert werden kann, der nicht das seiner Stellung entsprechende Rüstzeug mitbringt. Damit ist der Verein eine Zelle der großen Volks­gemeinschaft. Platz für Intrigen oder innere Ver­einskämpfe, die schon manchen Verein, sei es aus Geltungstrieb oder Neid eines Unfähigen, an den Rand des Abgrunds getrieben und in seiner sport­lichen Entwicklung gehemmt haben, gibt es nicht mehr. Dieses große Ziel zu erreichen, ist Aufgabe eines jeden Mitglieds eines Vereins und kann nur durch das Verantwortungsbewußtsein und der Opferfreudigkeit eines jeden gelöst werden. An die­ser Stelle möchte ich den Ausspruch Friedrichs des

' Abschluß der E d e k a z e n t r a l ge­nossen schäften. Am 21.3uni wurde in Frankfurt a. M. die ordentliche Generalversamm­lung der Edela-Zentralgenossenschaften abge­halten. Die Edeka-Zentrale G. m. b. Sy konnte nach dem Bericht ihres geschäftsführenden Vorstands­mitgliedes Direktor Otto 3 l ch m a n n , Berlin, ihren Gesamtumsatz im 3ahre 1932 mit rund 142 Mill. Mk. auf der Höhe des Vorjahres halten. Mengenmäßig war eine erhebliche Stei­gerung der Umsätze von etwa 25 Prozent zu verzeichnen. Die Generalunkosten blieben mit 1.25 Prozent auf dem Stande des Vorjahres. Die Edeka-Zentrale schließt mit einem Gewinn von 54 681 Mk. für das Geschäftsjahr 1932. Die in Aussicht genommene 5proz. Kapitaldividende (i. Vorjahr 5 Prozent Dividende) kam nicht zur Verteilung, sondern der Betrag wurde zur Stär­kung der Reserven verwandt. Die an die Edeka- Genossenschaften im letzten Geschäftsjahr aus­geschüttete Warenrückvergütung betrug 385 000 Mark gegenüber 349 000 Mark im Geschäfts­jahr 1931.

Frankfurter Abendbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 21. Juni. Nachdem schon am Ende der Mittagsbörse die übersteigerte Ab­schwächung abgebremft worden war, zeigte die Abendbörfe gegenüber den Berliner Schlußkursen ziemlich unverändertes Niveau. Einmal verfehlte die weiter feste Tendenz in Neuyork ihre Wirkung nicht, und dann sah man auch die allgemeine Lage etwas beruhigter an. Die Umsätze waren allerdings, wie gewöhnlich im Abendoerkehr, recht gering. JG.- Farben wurden mit 128,50 v. H. notiert, Reichs­bank mit 142,75.

Am Rentenmarkt setzten Altbesitzanleihe zu­nächst unverändert ein und zogen danach bis zu 0,25 v. H. an. Ebenso waren Reichsschuldbuchforde­rungen und Schutzgebietsanleihe um Bruchteile eines Prozentes freundlicher genannt. Von Indu­strie-Obligationen tendierten Stahlverein-Bonds nach der starken Erholung im Mittagsverkehr wie­der recht matt, der Kurs senkte sich' um 1,50 auf 63 v.H. 1

Am Aktienmarkt waren nur JG.-Farben um 0,50 v. H. rückgängig, sonst traten aber keine Veränderungen mehr ein. Neubesitzanleihe 11,85, Altbesitz 76,50 bis 76,75, Stahlverein-Bonds 63, Schutzgebiete 8,20, Dedibank 59,50, Reichsbank 142,75. Buderus 73. Gelsenkirchen 60,50, Harpener I 101 Mannesmann 64,25, Phönix 38, Rheinstahl i 91%, Stahlverein 37,75, Laurahütte 18, Akkumu- I

Großen:Ich bin der erste Diener meines Staates" als Symbol für den Verantwortlichen stellen und in diesem Sinne soll er sein Amt als Vereinsführer verwalten und Sie Ihre Pflicht tun." Der Redner bezeichnete den Führer des neuen Deutschlands als das Genie des 20. Jahrhunderts, auf den das Aus­land mit größter Hochachtung sehe und der den Markstein in der deutschen Geschichte bilde. Er schloß mit einemSieg-Heil" auf den ehrwürdigen Gene­ralfeldmarschall von Hindenburg, auf unser geliebtes Vaterland und unseren Reichskanzler Adolf Hitler, in das die Anwesenden begeistert einstimmten. Die Versammlung schloß mit dem Horst-Wessel-Lied.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Waldgirmes I Launsbach 4:6.

Zu einem Gesellschaftsspiel standen sich beide Mannschaften am Sonntag in Waldgirmes gegen­über Trotzdem der Gast mit Ersatz antreten mußte, hatte er jederzeit das Spiel in der Hand und siegte sicher mit 6:4 Toren.

Kurze Sportnotizen.

Schmelings Manager Joe Jakobs hat anscheinend die Absicht, seinen Schützling fallen zu lassen, da er Pressevertretern gegenüber erklärte, daß Schmeling nicht mehr öffentlich boxen werde.

Europameister 1 9 3 3 im Säbelfech - t e n wurde der Ungar Kabos bei den nunmehr be­endeten Europameisterschaften in Budapest.

*

Keine deutsche Leichtathlet en werden sich in diesem Jahre an den englischen Leichtathletik- Meisterschaften beteiligen.*

Einen deutschen Sieg gab es am Diens­tagabend bei dem in Leipzig ausgetragenen Ama- teur-Radländerkampf Deutschland Schweiz. Dor 8000 Zuschauern siegten die Deutschen im Gesamt­ergebnis mit 45:31 Punkten.

Beim Deutschen Turnfest in Stutt­gart wird auch eine aus 14 Köpfen bestehende Mannschaft des La Plata-Turngaues teilnehmen.

laloren 178,50, Allg. Kunstseide 39,50, AEG. 24%, Bekula 114, Chade 175, Gement Heidelberg 78, IG. Chemie Basel 150, Conti Gummi 159, Daim­ler 29,75. Dt. Linoleum 48, Licht und Kraft 110, JG.-Farben 128,50 bis 128, JG.-Farben-Bonds 111,25, Gesfürel 93, Holzmann 54,50, Lahmayer 124, Metallgefellschaft 38,25, Rütgerswerke 58, Reichsbahn 99%, Hapag 17%, Nordd. Lloyd 17%.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. 3uni. Die Tendenz des Getreidemarktes war für Brotgetreide eher etwas matter, der Handel verhielt sich jedoch sehr zurückhaltend. Für Futtermittel blieb die feste Grundtendenz bestehen und Kleiearten fanden nach dem Rorden hin guten Absatz. Die Weizenmehl­offerten wurden erneut etwas ermäßigt, das Ge­schäft hält sich dabei jedoch in engen Grenzen. Cs notierten: Weizen 204 bis 205 Mk., Roggen 172,50 bis 173,50, Hafer 152,50 bis 155, Weizen­mehl südd. und dito Niederrhein. 29,90 bis 31, Roggenmehl 23,50 bis 25,25, Weizenkleie 8,60, Roggenkleie 9 bis 9,10. Tendenz: ruhig.

Notar Siurmfels-Oarmstadt verbastet.

WER. Darmstadt, 21. 3uni. Der ehema­lige sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Rechtsanwalt und Rotar S t u r m f e l s ist gestern abend verhaftet worden.

Vom Staatspolizeiamt wird dazu u. a. mitgeteilt: Gestern abend ist Rechtsanwalt und Rotar S t u r m s e l s in Darmstadt auf Veran­lassung des Staatspolizeiamts wegen Ver­dachts des Betrugs, Mrkundenfäl- schung, Falschbeurkundun-g und Amtsunterschlagung verhaftet und in das Landgerichtsgefängnis eingeliefert worden. Die Türoräume wurden versiegelt. Rotar Sturm­fels hat den Kassierer des Arbeiter-Radfahrver- eins Roßdorf, der dem am 6. 3uni 1933 durch den Staatskommissar für das Polizeiwesen in Hes­sen ausgelösten Arbeiter-Rad- und Kraftfahrbund Solidarität angegliedert ist, mit Schreiben vom 6. 3uni 1933 veranlaßt, ihm am nächsten Tage aus der Vereinskasse trotz Beschlagnahme des Vereinsvermögens noch zwei größere Beträge zu zahlen. Mm den Anschein zu erwecken, daß die Zahlungen noch vor der Beschlagnahme erfolgt seien, stellte Ro­tar Sturmfels die Quittungen unter dem 6. 3uni 1933 aus. Außerdem steht Rotar S t u r m f e l s im Verdacht, in seiner Eigenschaft als Rotar Gel­der unterschlagen und falsche Deurkun-

irischast.

düngen vorgenom men zu haben. Schließlich ist Rotar Sturmfels auch drrjenigr Darmstädter Rechtsanwalt, der sich mit dem inzwischen in Schutzhaft genommenen früheren Pressechef der hessischen Regierung, Dr. Mierendorff, in Frankfurt a. M. getroffen und damit gegen den jetzigen Staat konspiriert hat.

Oie Darmstädter Arbeiterschaft für die Führer der deutschen Arbeitsfront!

WSN. Darmstadt, 21. Juni. Zu einer großen Kundgebung für die Führer der deutschen Arbeits­front auf der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf gestaltete sich heute abend eine Versammlung der Darmstädter Arbeiterschaft auf dem Paradeplatz. Tausende von Arbeitern hatten sich eingefunden. Nach kurzen einleitenden Worten des Kreisbetriebs- zellenleiters Zachow nahm der Staatskommifsar für Arbeiterfragen Kern, M. d. R., das Wort zu einer Rede, in der er den Kampf der deutschen

Denkt an Die(Stiftung für Opfer der Arbeit"!

Einzahlungen an Neichskreditgesellschafi Berlin W 8, Behrensstraße 21/22, sowie auf deren Reichv- banfgirofonlo und deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe der Kontobezeichnung:Stiftung für Opfer de«- Arbeit".

Arbeiterdelegation behandelte und gegen die Me- thoden der marxistischen und internationalen So­zialisten schärfsten Protest zum Ausdruck brachte. Der Redner schloß seine Ausführungen mit dem Gelöbnis: Die Arbeiterschaft steht und kämpft für die Zukunft des deutschen Volkes, für Vaterland und ein einiges Reich. In einem Telegramm an die deutsche Delegation wird erklärt, daß die Ver­sammlung der 10 000 Darmstädter Arbeiter ein­mütig ihr Vertrauen zur deutschen Delegation und ihren Führer Dr. Ley bekunde. In einem Tele­gramm an die Genfer Arbeitskonferenz wird schärf­ster Einspruch gegen die Beleidigung der deutschen Delegation erhoben. Anschließend fangen die Zehn­tausend das Horst-Wessel-Lied.

20 000-HM-Beitrag

für die Ado!f-Hiiler-Spende.

Hanau, 21. Juni. (WSN.) Für die Adolf- Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft hat die Deutsche Dunlop Gummi Compagnie A. - G., Hanau, 20 000 Mark gestiftet.

Karl Zeleny Ehrenmeister des hessischen Handwerks.

WER. D a r m st a d t, 21. 3uni. Aus dem heu­tigen 2. Schulungstag des hessischen Handwerks in Darmstadt teilte der Präsident der Hessischen Handwerkskammer Müller mit, daß der stell­vertretende Reichsführer des Reichsstandes des deutschen Handwerks, Karl Selent), zum Ehrenmeister des hessischen Hand­werks ernannt worden sei. Der stellver­tretende Reichsführer machte dann allgemeine Ausführungen über die neuen Organisations­formen des deutschen Handwerks.

Oderheffen.

Kreis Friedberg.

* Bad-Rauheim, 21. 3uni. Am Sonntag tagte unter dem Vorsitz von Lehrer Braun. Rodheim, hier, im Hotel Burk der Wet­terauer Bienenzüchter-Verein. Die Zusammenkunft war ganz der Ausgestaltung der Bienenwirtschaftlichen Ausstellung' währenddes Deutschen Imkertages" vom 28. bis 31. Juli die­ses Jahres in Bad-Rauheim gewidmet. Mit gro­ßem Interesse folgten die Anwesenden dem Vor­trag von Pfarrer i. R. Ai sch, Bad-Rauheim: Wie stelle ich wirksam aus!" Herr Ai sch, der in der DLG. viele Ausstellungen hat werden sehen, verfügt über reiche Erfahrungen, von denen er reichlich mitteilte. Die rege Aussprache nach dem Vortrag bewies, daß die Anwesenden der Sache großes Interesse entgegenbrachten. Cs liegt nun, nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind, an den Ausstellern Bienenvölker, Königinnen und alle Dienenerzeugnisse und Jmkergeräte zur Schau zu bringen. Durch Vorträge mit Lichtbil­dern und einem öffentlichen Vortrag über die gute Wirkung des deutschen Bienenhonigs auf das Herz (im Kerckhoff-Jnstitut) soll das Interesse für den deutschen Honig ganz besonders geweckt werden. Aber nicht nur an die Aussteller richtet sich der Ruf zur Beteiligung, sondern noch viel mehr an die Bevölkerung, sich durch den Besuch dieser Veranstaltung zu beteiligen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. ____________________ b<ntcr 6en Spieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Retchsbankdtskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o H.

Frankmri u. Ul.

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Frankfurt a. M.

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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20.3unl

21-3unl

Datum

20.6.

21.6

20-6. i

21.6.

Datum

20.6.

21.6-

20-6.

21-6.

Saturn

20.6.

21-6.

20-6.

21-6.

Amtliche Notierung

Geld | Arie

Amlltche Notierung

Geld | »riet

6% cljem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 t>¥i% 7)ounfl.9lnleit)e von 1930 .. ttcutfdje Anl.-Ablöi.-Schuld mti Auslos.-Rechten ............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehern. 8% Hess. Volkestaat 192f srückzahlb. 102%)...........

Oberhelsen Provinz-Anleihe ml Auslos.-Rechten ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.........

t>Vi% Hess. Landes Hypotheken- bank Darmstadt Liqui......

Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Serlei mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% sZrankf. Hyp.-Bam Goldpse. 15 unkündbar bis 193:.

6% ehem. 7% Franks. Hyp,-Ban Goldpse. 16 unkündbar biü 193a

6%% ehem. «>/r% Franks. Hyp. Bank-Ligu.-Pfandbriefe .....

6Vi% ehem.14% Rheinische Hyp.-Bank-Llqu.^oldpsc. ...

6% ehem. 8% Pr. Lanvespsand briefanstalt, Psandbricse R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand bripfnnftalt. Pfandbriefe R. 1<

Verrechnungskurs...... ...

4% Oesterretchisckie Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalerente v. 1910 4Zi% deSgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Hollanleihe von 1911 4% Türkische Bagvadbahn-Anleih>

Serie I...................

90,75

78

77,13

11.95

79

69

81,5

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84 85,9

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77.5

76,75

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85

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6

4% bergt. Serie II ............

b% Rumän. vereint». Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .

3%% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Paket ..... <

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Hansa Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Privat-Bank... o Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................c

Dresdner Bank..............o

Reichsbank .................,

A.C.G..................... ,

Elektr. Lieserimgsgelellschaft ... t Licht und Kraft .............f

Selten & Guilleaume ........o

«esellschoft für Elektrische Unter- nehmungen................

Rheinische Elektrizität ........6

Schuikert LEo................

Siemens & Halske...........f

Lahmeyer L Co..............jo

Buderus ...................

Deutsche Erdöl .............4

Gelsenkirchener..............0

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neu eilen.. 0

Ilse Bergbau ............... 7

Ilse Bergbau Genüsse........7

sHötfnenverte .............. o

ManneSmann-Nöhre«........0

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10,25 4,8

28

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24,25

91,5 111

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93,25

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76

117,5

60,75

102,5

121,75

65

6,25 5.5

10,1

4,85

28

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17,65

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59

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142,75

24,13 91

110

52,25

93

97,5

111,5 163

124

73

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120 54

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47 142,25

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94

97

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26 17,65 48,9 91,5

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110 52,65

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97 111,5

164

123

72,5 115,5 60,25

101,75 63,75

159,5

120

54

64

Mansielbec Bergbau.........O

KokSmerte ..................0

Phönix Bergbau.............O

Rheinische Braunkohlen ......10

Rbeinstahl ..............0

Bereinigte Stahlwerke........t>

Otavl Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........ 6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......r

3 G. flacben-Jndustrie.......7

Scheldeanstalt...............10

Goldschmidt ................0

Rütgerswerke ...............O

Metallgelellschaft........... l

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......4

Cemeniwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhofer........0

Aku (Allgemeine Kunstseide) ... 0

Bemberg...................0

Zellstosl Waldhof............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum ..........0

Lrenstein L Koppel ..........0

Leonhard Tietz .............. e

Chade......................12

Grttzner.....................

Mainkrostwerke Höchst a.M. ... 4

Süddeutscher Zucker ......... f

24,75

39,5

211

92,5

38,5

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131

132

173

130,5

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59

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49,75

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21

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48,5

22

176

25,65

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155

24,5

38 210,5 91,4

37,75 17,75

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172

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62 154

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Helling,or.>.

Wien......

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Sofia.....

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Kopenhagen Stockholm..

London_____

Buenos Aire Neuyork...

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Italien....

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Schweiz ...

Spanien...

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Japan.....

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Jugoslawien Lissabon ...

Le

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3,047

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63,89 73,68

14,335 0,928 3,442 58,99 22,15 16,62 81,52 35,96 82,52 0,889 0,229 5,195

13,04

Hin, 21.3uni

6,35 47,0

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36,0 82,6 0,89 0,23

5,20

13,0

Zankno

6

2

4

ten

6,339 46,95

12,54

3,047 170,03

72,33 63,89 73,73

14,335 0,928 3,442 58,99 22,14 16,62 81,52 35,81 82,47 0,894 0,229 5,195 13,04

Geld

6,351 47,05

12,56

3.053

170,37 72,47

64,01 73,87

14,375 0,932 3,448 59,11 22,18 16,66 81,68 35,89 82,63 0,896 0,231 5,205

13,06

»rief

Amenlanische Noten..............

Belgische Noten.................

Dänische Noten ..............

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, » 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.. .............

Spanische Noten................

Ungarische Wetni................

3,405 58,83

63,52 14,295

16,58 169,66

22,02 72,16

2,46 73,55 81,34 35,68

3,425 59,07 63,78

14,355 16,64

170,34 22,10 7244

2,48 73,85 81.66 35,82