Ausgabe 
21.11.1933 Erstes Blatt
 
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mit einer Art über den Kopf versetzte. Sie wurde mit einem S ch ä d e l b r u ch ins Krankenhaus em- I geliefert. Der Grund der Lat ist Eifersucht. Tie-

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Die höhe des gte Dr. Ley Der Deutschen o Jjerun« jen Volk den g sei, um die zu heben, ob« i des Reichs- schuft ueron- bekannt, daß d Ange- i eR-NQ lie Sollte izlakistischm

|ai((er vertrag vor, wobei der völkerbunds­patt so gändert werden soll, daß auch die vereinig­ten Staaten, Ruhland. Deutschland und Japan ihm beitreten könnten.

Auf einem Laubengrundstück in Karow bei Ber­lin ereignete sich eine schwere Bluttat. Dort schlug der 69jährige Peter C i e z y n s k i seine Ver­lobte, die 52jährige Witwe Agnes Magdctazek, als sie gerade in der Küche frühstückte, nieder, in­dem er ihr von hinten mehrere wuchtige Schläge

zynski glaubte, seine Verlobte habe ihn hinter- gangen. Er wurde festgenommen.

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Die Lutherfeier in Darmstadt.

Ministerialrat Ringshausen und Prälat D. Or. Or. Diehl sprechen.

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Brot und Wärme erkämpft worden ihr habt damit um das ganze deutsche Volk Band der Opfergemeinschaft geschlungen."

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Auf den ehemaligen javanischen Ministerpräsi­denten S a k a t s u k i wurde ein erfolgloser A n - schlag verübt. Als Baron Sakatsuki nach der Rückkehr von einer Reise in Tokio den Zug ließ, drängte sich ein junger Mann durch die M, und versuchte Baron Sakatsuki zu erdolchen. Er wurde erber im letzten Augenblick von Poli­zisten entwaffnet. Man glaubt, daß dere Be- roeggrunb zu diesem Anschlag in der Verstimmung gewisser japanischer Kreise über den Londoner Flottenoertrag zu suchen ist, an dessen Zu­standekommen Sakatsuki hervorragenden Anteil

Line Gatlenmörderin zum Tode verurteilt

Das Potsdamer Schwurgericht verhandelte gegen die Ehefrau Pauline Zeychner, die in der Nacht vom 1. zum 2. Oktober ihren schlafenden Mann mit einer Axt erschlagen hatte. Die anfänglich recht glückliche Ehe war bald so getrübt worden, daß Streitigkeiten, die nicht selten mit Schlägerei ende­ten, an der Tagesordnung waren. Frau Zeychner wurde wegen Mordes zum Tode und zum Ver­lust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt.

Kunst und Wissenschaft.

Gegen die Verunglimpfung Gerhart Hauptmanns in der Wiener Presse.

Gegen die in letzter Zeit sich mehrenden Her­abwürdigungen namhafter Persön­lichkeiten des deutschen Geisteslebens in einem gewissen Teil der Wiener Presse, besonders gegen unerhörte Verunglimpfungen Gerhart Hauptmanns in derWiener Allgemeinen Zeitung", wendet sich ein Aufruf deutscher Schrift­steller und Dichter Oesterreichs, in dem es heißt:

Dieser Tage ist Gerhart Hauptmann in einer Wiener Zeitung Gegenstand gehässiger Angriffe gewesen, in welchen Alfred Kerr unter her lieber» I schriftGerhart Hauptmanns Schande" das Be»

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Oer Führer der Hessischen Landes« kirche, Prälat D. Or. Or. Diehl, hielt die Festansprache. In seinen kernigen Formu­lierungen führte er u. a. aus: Wir sind heute hier, um Luther zu ehren und den Gefühlen Ausdruck zu verleihen, die mir für ihn und sein Werk hegen. Die größte Ehre wird einem Lehrer getan, wenn seine Schüler von ihm gelernt haben. Lernen wir von Luther die lebendige Kraft seines Willens und Wollens. Mit unserer Macht ist nichts getan, mit Gott aber sind wir groß und stark, wenn wir auch arm sind, und dann laßt uns unsere Aufgabe sagen: Dieses Gottesgnadentum zum Sieg zu füh­ren in der Welt, in der Form, dah wir Diener unseres Gottes werden.

Die Zelt ist heute so: wir haben zu wählen zwischen dem internationalen Bolschewismus und dem deutschnationalen Sozialismus, der eine neue Zukunft für Deutschland in sich birgt Wir haben zu wählen, wenn wir aber wählen sol­len, sollen wir als Christen wählen. Es darf nicht so kommen, daß Deutschland sich unter dem Druck der Not dem nationalen Sozialismus anschließt. Die Einsicht muß kommen, aus evangelischem Le­ben, aus evangelischer Kraft heraus, aus dem Ge­fühl, daß wir zu den Kindern Gottes gehören, die sich opfern dürfen für die große heilige Sache Got- tes und für die Brüder. Wenn diese Erkenntnis sich durchringt, leisten wir dem Vaterland und dem Führer das Beste, steigen wir wieder empor auf die Höhe hin zur deutschen Gerechtigkeit. In diesem Sinne laßt uns das Lutherlied fingen.

Die Festoersammlung sang dann gemeinsam den ersten und zweiten Vers des Lutherliedes, worauf der Superintendent von Starkenburg, Oberkirchen­rat Dr. Müller die Schlußansprache hielt.

Mit dem Gesang des dritten und vierten Verses des Luiherschen Trutzliedes schloß die erhebende Kundgebung.

kenntnis dieses Mannes zu Deutschland In den Kot zerrt, ihn der Feigheit und Lüge zeiht und ihm schmierige Schwäche" undWurmstichigkeit in tiefster Seele" vorwirft und ihn zuletzt alsehrlos, ehrlos, ehrlos" bezeichnet. Die Besudelung und Be­schimpfung großer und weltgültiger deutscher Kün tlernamen häufen sich jetzt, und keiner, dem Kun t und Künstlerschaft als höchster Ausdruck deut chen Volkstums erscheinen, vermag dies länger zu eriragen. Mr unterzeichneten deutschen Dichter und Schriftsteller Oesterreichs schließen uns hiermit zu nachdrücklichster Abwehr derartiger schmutziger Herabsetzungen und Verdächtigungen deutschen Be- kenntnisses und deutschen Wesens zusammen. (Gez.): Bruno Brehm, Robert Hohlbaum, Mirko Jelusich, Max Mell, Hermann Heinz Ort­ner, Friedrich Schreyvogel, Guido 3er- natto, Franz Karl Ginzkey, Friedrich Per- fonig, Dr. Franz Spunda, K. H. Wag- Q e r l.

Bayreuther Vühnenfestspiele 1934.

Die BayreutherBühnense st spiele 1934 finden vom 22. Juli bis zum 23. August statt. Der Spielplan umfaßt sechsP a r s i v a l"-Aussührun- gen, vierM e i st e r s i n g e r"-Aufsuhrungen, drei geschlossene R i n g z Y k l e n. Dr. Richard S t r a u ß wird wie im vorigen Jahre die musikalische Leitung desParsival" übernehmen. Die bewährten Kräfte der vorjährigen Festspiele werden fast ausnahmslos wieder zur Mitwirkung herangezogen werden. U. a. die Herren An dr äsen, B o ck e lm a n n, B u r g, Eugen Fuchs, Janssen, Kremer, List, Lo- renz, Prohaska, Fritz Wolf, Zimmer- mann und die Damen Berglund, Marta Fuchs, Heidersbach, Leider, Mana Mui- ler, Onägin.

Altchristliche Kostbarkeiten in der Hagia Sophia.

In der Kathedrale Hagia Sophia in Istanbul, die heute als Moschee benutzt wird, sind sehr wert­volle und aufsehenerregende a l t ch r i st l i ch e K o st- barteiten entdeckt worden. Der amerikanische Archäologe Thomas Whitemore fand in der Vorhalle unter den Fußbodenornamenten mehrere goldene Kreuze, die aus der Zeit vor dem 12. Jahr­hundert stammen. Ferner ein Christusbild aus dem 9. Jahrhundert und einen goldenen mit Smaragden und Perlen besetzten Thron. Die türkische Rögie- 1 rung hat angeordnet, daß die bedeutsamen Funde öffentlich ausgestellt werden.

Kleine politische Nachrichten.

Die Reichskirchenregierung hat dem Vorsitzenden der bischöflichen Methodl- st e n k i r ch e in Preußen mitgeteilt, daß die Sir- chenregierung nicht die Absicht habe, die Freikirchen zwangsweise in die evangelischeKirche einzugliedern. Sie wünsche vielmehr angesichts der großen Auf­gaben am deutschen Volke mit den evangelischen Freikirchen in Deutschland in freundlicher Weise zusamrnenzu arbeiten.

De Valero, der Ministerpräsident des Irischen Freistaates, ist in dem Ulster-Wahlkreis South Down im britischen Nordirland für die bevorstehenden Parlamentswahlen als Kan- didatderNationali st enaufge stellt. Die Aufstellung de Valeros bedeutet, daß feine Partei, die Fianna Fall, an den Ulsterwahlen aktiv teil- nehmen wird.

gegenb von Budapest), wurden jedoch von der dort vorsorglich postierten Polizei ungehalten. Die Milch­frauen gingen darauf auf die Polizisten «los. Es entspann sich ein sonderbarer Nohkampf von Polizisten und Milchfrauen. Der Angriff der Milchfrauen war durch Nebel begünstigt, durch den ihr Herannahen erst auf kurze Entfernung be­merkt wurde. In dem scharfen Kamps öffneten die Frauen ihre Milchkannen und übergossen die Polizei mit Milch. Schließlich gewannen natürlich die Polizisten die Oberhand, die eine Reihe von Frauen festnahrnen. Etwa 3000 Liter Milch aus 2000 Kannen blieben auf dem Schlachtfeld. Es han­delt sich meist um Frauen aus einigen Gemeinden nördlich von Budapest. Die Milchfrauen anderer Gemeinden aus der Umgegend von Budapest blie­ben ruhig.

Bluttat eines eifersüchtigen Greises.

Kameradschaft waffenstudentischer Verbände.

Berlin, 20. Nov. (TU.) Die vor kurzem be­gründete nationalsozialistische Ge­meinschaft korpsstudentischer Ver­bände ist mit der Deutschen Wehrschaft auf der Grundlage völliger Gleichberechtigung und restlosen gegenseitigen kameradschaftlichen Ver­trauens eine Arbeitsgemeinschaft einge­gangen. Diese Arbeitsgemeinschaft trägt den No­menKameradschaft waffen studenti­scher Verbände". Der Zusammenschluß er­folgte, um zu bekennen, daß diese Gruppen ernst­lich gewillt sind, nationalsozialistische Erziehungs­arbeit an der studentischen Jugend zu leisten. Die Führung derKameradschaft waffenstudentischer Verbände" liegt in den Händen eines Führer- r i n g e 5, in dem für die deutsche Wehrschaft, de­ren Führer Dr. Schmidtkamp (Gelsenkirchen) und als sein Vertreter S i e l m a n n (Berlin) ein» getreten sind. Mit diesem Zusammenschluß haben sich etwa 70 000 deutsche Woffenstuoenten ge­funden.

Dank des Winterhilfswerks an die Hitrerjugeno.

Berlin, 20. Nov. (TU.) Der Reicksführer des Winterhilfswerks, H i l g e n f e l d t, hat an die Hitler-Jugend folgenden Dank gerichtet:Deutsche Jungen, deutsche Mädchen! Ihr seid am vergange­nen Sonntag in unermüdlichem Fleiß für dos große Werk der deutschen Winterhilfe in den Kampf gegen Hunger und Kälte ge­zogen. Ihr habt vom frühen Morgen bis zum späten Abend der Kälte zum Trotz ausgehalten mit einer Begeisterung, für die ich ganz besonders danke. Durch euren Einsatz ist r Millionen bedürftiger deutscher Volksgenossen

WSN. D a r m st a d t, 20. Nov. Im Mittelpunkt der Darmstädter Lutherfeiern stand am Sonntag­abend eine große Kundgebung in der großen Fest­halle auf dem Exerzierplatz. Zahlreiche Ehrengäste waren erschienen, darunter auch die großherzog­liche Familie. Nach dem Einmarsch der Jugend­bünde. musikalischen und Chordaroielungen hieß der Vertreter der Darmstädter evangelischen Ge­meinden, Landeskirchenrat D. Waltz, die Tau­sende willkommen. Sprech- und Kirchenchöre leiteten über zur Ansprache von

Ministerialrat RingShausen

ber u. a. ausführte: Wie Luther seinen Deut­schen in Zucht und Freude ein neues Dasein, ein Leben voll Glück und Glauben gab, so baut Hit- ler ein neues Volk auf den Grundpfeilern Staat, Recht, Wirtschaft, Stand, Beruf, Eigentum. Auf der Grundlage allein, auf dem Glauben an Gott und Vaterland, an seine Sendung, konnte er sein Werk aufbauen. Ohne Reformation keine nationale Revolution. Ohne diese keine deutsche Zukunft. So bereiten beide die deutsche Zukunft vor, die beruht auf deutschem Glauben an deutsches Vaterland. Nun gilt es, das, was auf biefer Grundlage errungen für die Zukunft, für ein Jahr­tausend zu erhalten. Nur von der Gesamtheit der Nation kann das erhalten werden.

Die Zetten sind vorbei, da es hieß: Religion ist Privatjache! (Lebhafter Beifall!)

Was wir errangen, kann nur und muß erhalten werden im christlichen Glauben. Reli­gion ist Staats- und Volkssache, sie vermag mehr als Maschinengewehre und Tanks. Der 12. November hat bewiesen, daß die Men­schen, die sich am weitesten entfernt hatten von Volk und Staat und Religion, zurückkehrten, als ber Führer rief:Es geht um die Ehre!" Es gilt, den Glauben zu stärken, bann können wir getrost in bie beutsche Zukunft blicken. Das Deutschland- unb bas Horst-Wessel-Lied folgten der Ansprache.

und Angst stellte ein gewisser Erwin Meyer aus Konstanz her. Klaus und Meyer sowie einige wei­tere Hehler sind hinter Schloß und Riegel gebracht worden. Wenn in Berlin ein Waaen gestohlen wurde, erhielt der in Zürich sitzende Angst telegra­phisch Mitteilung, kam mit dem Flugzeug herüber und konnte innerhalb von 12 Stunden bas gestohlene Auto über die Grenze bringen. Bei allen Festge­nommenen wurden falsche Typenscheine, falsche Führerscheine und Zulassungen gefunden. Don der Kolonne sind allein sieben hochwertige Wagen auf diese Weise nach der Schweiz geschafft worden.

Line Familie durch Gas vergiftet

In Bielefeld wurden der Drogist Sambo und seine Frau in ihren Betten tot aufgefunben. Vor dem Bett lag der achtjährige Sohn der Famitte. Als Todesursache der Eltern stellte sich Gasver­giftung heraus. Der Drogist hatte feinen Gas- Herd mittels eines Gasschlauches angeschlossen und diesen, damit er nicht abrutschen sollte, am Gas­haupthahn mit einem Bindfaden feftgebunben. Im Laufe ber Zeit war sowohl der Schlauch rote auch ber gaben mürbe geworben und beides hatte sich gelöst. Außerdem war der Gashaupchahn nicht zugedreht. Durch das ausströmende Gas wurde dem Jungen wahrscheinlich zuerst schlecht. Er ist dann allem Anschein nach an das Bett feiner Eltern ge­gangen und dort ohnmächtig geworden. Als man ihn morgens fand, gab er noch schwache Lebens­zeichen von sich. Das Kind wurde ins Kranken­haus übergeführt.

Lin Feuerwehrhauptmann dec Brandstiftung beschuldigt.

Großes Aufsehen erregte in London bie D er - Haftung bes Oberbefehlshabers besLondon Salvage Corps", einer halbamtlichen, von den eng­lischen Versicherungsgesellschaften finanzierten Feuer­wehrorganisation. Der Oberbefehlshaber Hauptmann M i l e s wird beschuldigt, sich an den betrügerischen Brandstiftungen des jüdischen Verschworer- Konzerns Leopold°H a r r i s und Genossen beteiligt zu haben, dessen Mitglieder vor einigen Monaten nach jahrelangen Dersicherungsbetruaereien, bei denen es sich um Millionenbeträge handelte, zu längeren Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Haupt­mann M'lles wurde gegen Hinterlegung der außer­gewöhnlich hohen Sicherheit von 5000 Pfund vor­läufig wieder auf freien Fuß gefetzt.

Angriff ungarischer Milchfrauen auf die Polizei.

Dor einigen Tagen ist die direkte Milchzu ° fuhr vom Lande nach B u b a p e st verboten worden. Die Milchfrauen wollen sich jedoch mit dem Verbot bes Hereinbringens von Milch nicht abfin° fen Sie erschienen auf 20 Wagen in einer großen Gruppe zu Fuß bei ber Ofener Maut (in der Um-

Aus aller Welt.

Amerikanischer Stratosphärenballon erreicht 17 500 Meter Höhe.

Kapitänleutnant (Settle unb Major Forbney sind am Montag um 9.27 Uhr Ostnormalzeit in Akron (Ohio) zu einem S t r a t o s p h ä r e n f l u g gestartet. Der Ballon trieb bei klarem Wetter süd­ostwärts ab. Die Flieger hoffen, bei Sonnenunter- » wieder zu lanßen. Settle erklärte, daß er nicht sichtige, den Russenrekord zu brechen. Er wolle nur wissenschaftliche Beobachtungen anstellen. Sett- les Begleiter, Fordney, machte mit diesem Fluge seine erste Ballonfahrt. Die Marinefunkstation in Akron erhielt einen Funkspruch von Settle, wonach sich der Stratosphärenballon in etwa 16000 Meter Höhe befand. Die Funkstation gab noch bekannt, daß Kapitänleutnant Settle in seinem letzten Funkspruch mitgeteilt hat, daß er sämtlichen überflüssigen Ballast, seine Meßgeräte, sowie seinen Funkapparat zwecks Erleichterung des Ballons abwirft. Der Stratosphärenballon ist am Montagabend bei Alloway glatt gelandet. Er ist also während seines Fluges ungefähr 960 Kilometer in östlicher Richtung über das Land getrieben wor­den. Die erreichte Höhe wird nach einer neueren Meldung auf 17500 Meter geschätzt. Damit wäre der Rekord Professor P i c c a r b s geschlagen, nicht aber der 19 000-Meter-Rekord des Sowjet- bollons.

Pat und Patachon" frisch und munter.

Die beiden dänischen FilmkomikerPat und Patachon" sind, wie ihre Kopenhagener Film­gesellschaft vor einigen Tagen mitteilt, frisch und munter. Die Nachricht von einem Tobsuchtsanfall Pats fei frei erfunden. Immerhin habe Pa­tachon vor nicht allzulanger Zeit einen Nerven­zusammenbruch gehabt. Sein letztes Gesundheits- buUetin besage jedoch:Bestes Wohlergehen.

Festnahme einer Autodiebeskolonne.

In den letzten Monaten hatte sich in Berlin eine Autodiebeskolonne breitgemacht, bie nur hochwertige Mercebeswagen neuesten Modells stahl. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, daß einzelne dieser Wagen zunächst in Zürich auftauch­ten. Weitere Ermittlungen ergaben, daß es sich hier um eine raffiniert arbeitende und außerordentlich gut organisierte Kolonne handelte. Das Haupt der Bande war der 35jährige Elektriker Karl Klaus, der von vier Strafverfolgungsbehörden bereits ge­sucht wurde. Er nannte sich bei den Schiebungen Karl Anders und Karl Schulze. Der Haupthehler, der 25jährige Mechaniker Paul A n g st, der sich in Zürich als Garagenbesitzer niedergelassen hatte, konnte bereits von den Schweizer Behörden festge­nommen werden. Die Verbindung zwischen Klaus

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Wetter rausfagc.

Unsere Wetterlage steht unter dem Einfluß hohen Druckes, dessen Hauptkern noch über dem Balti­kum lagert. Aber auch im Westen ist neuer Baro­meteranstieg erfolgt. Infolge absinkender Luft ist bei uns die Wolkenschicht beseitigt worden, wobei durch die ungehinderte Ausstrahlung in der Nacht Frosttemperaturen zustande kamen. Der hohe Druck wird weiter die Vorherrschaft behalten, so daß, ab­gesehen von einzelnen Dunst- und Nebelbildungen, vorwiegend aufheiterndes und trockenes Wetter bestehen bleibt, wobei der nächtliche Temperatur, rückgang noch fortschreitet.

Aussichten für Mittwoch: Stellenweise bunftig, sonst vielfach aufheiternd, trocken, stärkere Temperaturgegensätze, nachts Frost.

Aussichten für Donnerstag: Keine we­sentliche Aenderung der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 20. November: mittags 53 Grad Celsius, abends 3,1 Grad: am 21. November: morgens 1 Grad. Maximum 5,4 Grad, Minimum 0,5 Grad.

lies für Äeutschlaaö

In 360 Golöranöbiiöern wird hier £000 |af)ce Deutsche Geschichte unö Deutsches Heldentum dem Sammler vor Augen geführt. Die Sammlung beginnt mit Hermann öem Cherusker unö enöigt bei öem Reichsparteitag in Nürnberg 1933.

Sie erregt Degeisterung bei Jung unö Alt