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uni) erklärt hatte, daß die Turnerschaft sich restlos Höhepunkt der Kämpft> oas jwaiurncn.
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Der bisherige Mittelrhein-Gau der DT. führt als letzte größere Veranstaltung zur Zeit Mannschafts. fämpf” im Kunstturnen durch. In acht Gruppen eingeteilt, haben die 23 Bezirke des großen Gau- nebiets die Vorkämpfe im wesentlichen bestritten. Die Besten dieser acht Gruppen — sieben stehen bereits fest —treten in drei Gruppen zu den Kämpfen der Zwischenrunde an. Die drei Sieger, die hierbei festzustellen sind, nehmen dann am Endkampf zur Ermittlung des besten mittelrheinischen Bezirks teil.
Jeder Bezirk stellt eine aus acht Turnern und einem Ersatzmann bestehende Mannschaft. Jeder Teilnehmer hat je eine Kürübung an Pferd, Barren und Reck und eine Freiübung zu turnen. Gewertet
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BezirkSlnannschMamps der ST.
Ministerialrat Ringshausen bei den mitielrheinischen Turnern.
gierung treffend die Volkstums, und Erziehungsarbeit der DT. Die Turner würden, so führte der geschätzte Redner unter starkem, bejahendem Bei» fall aus, als einer der wertvollsten Teile des deutschen Volkes und als eine seit Jahres Zeiten be- stehende Volksgemeinschaftszelle auch in der Zukunft und in den schweren Kämpfen, die uns noch beoorstehen würden, voll und ganz ihren Mann stellen, so wie sie schon in der Vergangenheit sich immer ihrer vaterländischen Pflicht bewußt gewesen wären.
Oer Kampfverlauf.
Zum Kampfverlauf ist zu sagen, daß sich ber rein ländliche Kinzig-Bezirk tapfer und ehrenvoll schlug, daß er aber in der „hohen Schule" des Kunstturnens, wie sie von den beiden Gegnern gezeigt wurde, nicht bestehen konnte. Die Führung in dem spannenden Kampf wechselte bis zum letzten Gerät ständig zwischen den Bezirken Hessen und Main- Offenbach-Hanau, die sich als ebenbürtige Partner erwiesen. Wenn Main-Offenbach-Hanau knapp, aber verdient Sieger wurde, so fiel dabei entscheidend ins Gewicht, daß der Schlußmann der Oberhessen (Ahrens-Marburg), von dem man normalerweise die höchste Leistung erwarten durfte, als schlechtest bewerteter Mann seiner Riege im Gesamtergebnis ausfiel. Auch Seth (Großen-Linden) holte für die Hessen-Mannschaft nicht die Punktzahl, die man sonst von ihm gewohnt ist. Als schwierigstes Gerat erwies sich wieder das Pferd, mit dem sicy Hessen noch am besten abfand. Das Versagen von Ahrens ließ es aber um 11 Punkte hinter Main-Offenbach- Hanau fallen. Am Barren wurde im allgemeinen mit ausgeglichenen Leistungen aufgewartet. Den Höhepunkt der Kämpfe bildete das Reckturnen. Die
wird auch die Leistung des Ersatzmannes.
In Offenbach a. M. begegneten sich am Sonntag, wie schon kurz berichtet, die Mannschaften von drei mittelrheinischen Bezirken, von denen infolge der Neueinteilung von Turnen und Sport zwei ganz und einer mit einem wesentlichen Gebietsteil nunmehr dem neuen Gau Nordhessen anaehören werden. Es sind die Bezirke Hessen, Kinzig und Main-Offenbach-Hanau, die sich einen hochwertigen Kampf lieferten. Der Veranstaltung wohnten außer bekannten mittelrheinischen Turnerführern, sowie dem stellvertretenden Gauführer von Nordhessen, Dr. Rau (Butzbach), und dem Gauoberturnwart der Nordhessen, R. Paul (Gießen), auch Vertreter der städtischen und staatlichen Behörden und der NSDAP, in größerer Zahl bei. Nachdem der Bezirksführer von Main-Offenbach-Hanau, K. Dauner (Offenbach a. M.), in seiner Begrüßungsansprache auf den tieferen Sinn der von der DT. schon immer geförderten Mannschaftskämpfe hingewiesen
die Leistungen der Hessenturner mit zwei Ausnah. men über der Punktzahl 50 lagen, so bleibt das Reck für unsere heimische Mannschaft doch das Gerät, an dem sie sich noch etwas mehr „Draufgängertum" aneignen mutz.
Das Ergebnis.
1. Main-Offenbach-Hanau 1587 (1757 —170); 2. Hessen 1550 (1724 — 174); 3. Kinzig 1270 (1402 — 132) Punkte.
Bester Einzelturner war E. Hainz, Tgm. Dietesheim (Maingau), mit 216 Punkten. Ihm folgen: A. Eckhardt, Tv. Nidda (Hessen), und H. Bohländer, Turn- u. Fechtklub Klein-Steinheim (Maingau), 210 Punkte; W. Sinnwell, Tv. Bad-Nauheim, 204 Punkte; A. Eberspächer, Tgm. Marburg, 203 Punkte. Alle übrigen Teil nehmer des Kampfes tarnen an die 200 Punkte nicht heran. Bester in der Kinzig-Mannschaft war R. Kraft von der Turnerschaft Büdingen mit 180 Punkten.
Die Mannschaft unseres Heimatbezirkes Hessen erscheint in folgender Rangfolge: 1. A. Eckhardt, Tv. Nidda, 210 P.; 2. W. Sinnwell, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 204 P.; 3. A. Eberspächer, Tgm. Marburg, 203 P.; 4. Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen, 192 P.; 5. W. Fink, T. u. Spv. Marburg, 189 P.; 6. und 7. R. Seth, Tv. Großen-Linden, Karl Bettin, Tv. Wieseck, 187 P.; 8. Karl Schick, Tv. 1846 Gießen (Ersatz), 178 P.; 9. A. Ahrens, Tgm. Marburg, 170 P.
Arbeitsgemeinschaft der Gießener Turnvereine. Dem Zuge der Zeit nach Vereinfachung und Zu- sammenschluß folgend sind zwischen den beiden Gießener Turnvereinen Verhandlungen angebahnt worden mit dem Ziel, eine Verschmelzung beider Vereine in die Wege zu leiten. Mit der Erreichung dieses Zieles findet eine Periode ihren Abschluß, die das bisherige Nebeneinander der beiden Vereine beendet und das große Ziel des doch alle einenden Verbandes der Deutschen Turnerschaft mehr als bisher in den Vordergrund gestellt wird. Mit der sich anbahnenden Einigung werden die Vorzüge eines einzigen starken leistungsfähigen Vereins mehr in Erscheinung treten, als es bisher
der Fall sein konnte. Der jetzige Versuch, zu einer Einigung zu gelangen, zeugt einerseits von dem guten Verhältnis, das sich in letzter Zeit zwischen den Vereinen herausgebildet hat, andererseits aber auch von einer verantwortungsbewußten Vereins- ührung, die der Erkenntnis, daß ein Zusammen» chluß für die turnerische Arbeit auf allen Gebieten nur fruchtbringend sein wird, auch praktische Ver» wirklichung zu geben sucht. Wenn auch ein vollständiger Zusammenschluß aus vereinstechnischen Gründen nicht so rasch herbeigeführt werden kann, wie es vielleicht mancher wünschte, so haben sich doch inzwischen in den einzelnen, von den Vereinen gepflegten Zweigen der Leibesübungen Arbeitsgemeinschaften gebildet, die einen ersten Schritt auf dem Wege zur endgültigen Verschmelzung darstellen. Das gilt für das Schwimmen, das Dolksturnen und das Spiel. Auf den beiden ersten Gebieten wird jetzt nach Abschluß der Wett- kampftätigkeit die Zusammenarbeit nach außen hin nicht so in Erscheinung treten, dagegen wird sie sich voll auf das Spiel auswirken, somit für die eben beginnende Handballspielzeit schon in Kraft treten.
So sind von Mtv./Tv. 1846 für die Verbands- spiele zwei Mannschaften gemeldet, von denen die erste in der Gausonderklasse des Gaues VII (Nord- Hessen) spielt. Wie die vereinigte Mannschaft, die die Gießener Turnerschaft zu vertreten hat, sich zu- sammenfinden wird, bleibt abzuwarten, und es dürfte schon einige Zeit dauern, bis Die Mannschaft die gleiche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit er- reicht hat, auf Grund der sich die Mtv.-Mannschaft bis in die damalige Kreisklasse durchkämpfen konnte.
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