Ausgabe 
20.10.1933 Drittes Blatt
 
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NSDAP. Wagner hielt die Hauptansprache, an- schließend nahm er die Weihe der Hakenkreuzfahne Der NS.'Hago-Ortsgruppe Lollar vor. Der Führer der NS.-Hago Weimer nahm die Fahne als Zeichen der Volksgemeinschaft in treue Obhut, Malermeister Moos wird sie künftig dem Lollarer Handwerk oorantragen. Abends fand unter starker Beteiligung der Einwohnerschaft ein deutscher Hand­werkerabend statt. Hierbei hielt Bürgermeister Wagner eine Ansprache über die NS.-Volkswohl- sahrt, zu deren Gunsten eine Sammlung mit dem Ertrag von 68,50 Mk oorgenommen wurde. 3n der Kirche zu Kirchberg hatten sich am Vor­mittag die Handwerker von Daubringen, Mainzlar, Ruttershausen und Staufenberg vollzählig einge­funden, Dekan Buhmann hielt hter die Fest- vrediat. 3n Staufenberg wurden nachmittags in dem Festzug zwölf Festwagen mitgeführt.

Treis a.d. Lumda.

In Treis a. d. Lumda wurde der Tag mit Glockengeläute eingeleitet, anschließend fand das Wecken durch die SA.-Kapelle statt. Im Festgottes- dienst am Vormittag wirkte der Posaunenchor mit Der Festzug am Nachmittag führte mehrere schön geschmückte Festwagen des Handwerk» durch die Straßen, ferner nahmen daran die SA., die Hitler- Jugend, der BDM, die Mitalieder der NSDAP., die Schulen und viele Einwohner teil, die Marsch­musik stellte die SA.-Kapelle. Auf dem Adolf- Hitler-Platz hielt Schreinermeister H. Becker eine Ansprache, ein Schüler und ein Lehrling trugen je ein Gedicht zur Verherrlichung des Handwerks vor, anschließend sprach der Ortsgruppenführer der NSDAP. Euler. Der Gesangverein .LieDerkranz" bereicherte die Veranstaltung mit schönen gesang­lichen Darbietungen.

Allendorf a.d. Lumda.

Der Feiertag in Allendorf a. d. Lumda wurde mit Dem Wecken durch Den Spielmannszug Der SA. eingeleitet. Im DormittagsgottesDienst, an Dem Die HanDwerker unD Gewerbetreibenden mit Fahne, sowie Der BDM. geschlossen teilnahmen, predigte Der Ortsgeistliche Pfarrer Andres. Im Festzug am Nachmittag unter Dorantritt des SA- Spielmannszugs wurden zahlreiche Festwagen des Handwerks mitgeführt, ferner nahmen alle Kreise der Einwohnerschaft an dem Zuge teil. Auf dem Festplatz brachte der Mönner-Gesangoerein unter Leitung von Lehrer Schmidt, Kesselbach, das LiedBruder, reicht die Hand zum Bunde" zum Vortrag. Ansprachen hielten sodann Der NS.-Hago- Fuhrcr Bauunternehmer Joh. Jost Benner 2., Pg. Michel, Gießen, Das Schlußwort sprach Der Kreisleiter Der NSDAP. Dr. Harth, Allendorf a. D. Lumda. Der Männer-Gesangverein brachte sodann noch einen Chor zum Vortrag.

Grünberg.

In Grünberg nahmen an dem Festgottes, dienst die Organisationen der NSDAP, und Die übrigen Vereine teil. In Der stark besuchten Kirche prcDigte Dekan Schmidt. Nach dem Gottesdienst fand am Denkmal vor der Kirche eine Gefallenen- Ehrung statt, bei Der NS.-Hago-Führer SchneiDer- meifter O. Stein sprach unD einen Kranz nicDer- legte. Nachmittaas folate ein umfangreicher und abwechselunasvoller Festzug, an dem sich die na« tionalsozialistischen Organisationen aller Gliederun­gen einschließlich SA., HI. und. Stahlhelm, sowie die Handwerkerschaft der Stadt mit zahlreichen Festwagen beteiligten. Auf dem Marktplatz hielt Der Präsident der Hessischen Handwerkskammer Müller eine Ansprache, in deren Rahmen er auch die Weihe Der neuen Fahne Der NS.-Hago oornahm. Weiter sprach noch NS.-Hago-Führer Stein. Eine große Zuschauermenge nahm Den Zug mit starkem Interesse in Augenschein.

Die Umgegend von Grünberg.

In Saasen fand vormittags gemeinschaftlicher Kirchgang der Handwerker statt. Nachmittags folgte im_Anschluß an die Weihe der Fahne Der örtlichen NS.-Hago ein Festung mit schön geschmückten Wa­gen, Die Das örtliche Handwerk eindrucksvoll Dar- Hellten. Nach dem Zuge schloß eine Festrede die Veranstaltung.

In Queckborn nahmen an dem Festzug die SA., das Jungvolk und Die ortsansässigen Hand- werter teil, ferner wurDen Festwagen mitgefübrt. NS.-Hago-Führer Küfermeister Linkmann hielt Die Ansprache.

Die GemeinDen Ettingshausen, Har­bach, Münster und Ober-Bessingen be­gingen Die Feier gemeinsam. In Dem Festzuge wurden 21 Wagen Der verschiedensten Handwerks- berufe mitgeführt. Unter Dorantritt Der Schul- juacnb. Der Vereine, Der HI. unD Des Jungvolks Ehr Der Wagenzug Durch Ober-Bessingen, Dann hren "Die Wagen allein weiter nach Münster, von rt nach Ettingshausen, hierauf nach Harbach unD von dort nach Ettingshausen zurück: überall in den beteiligten Orten ging Der Auszug Der beteiligten Bevölkerung in gleicher Welse wie in Oder Bessin­

gen vor sich. In Ettingshausen hiell nach einem $Rufih)ortrag Pg. GrünewalD eine Ansprache.

Hungen.

fflne elnDrucksoolle Kundgebung für das Hand- werk war auch Der Feftzug in jungem Eme ge­waltige Menschenmenge nahm Den prächtigen Um« auo Der HanDwerks-Gruppen und -wagen mit großer Sympathie unD BewunDerung auf. An Dem %uge beteiligten sich auch verschiedene Gruppen aus Der Umgegend. Nach Dem Umzug horte Die Menge Ansprachen des NS -Hago-Führers Hungen, Schnei- Dermeifter G. Müller, Des Bauunternehmers Hch. Koch, Des Ortsgrupvenleiters Kirchhofer unD Des Bürgermeisters FenDt. Die Gesangver­eineEintracht" undSieDerkranz" bereicherten Die Kundgebung mit verschiedenen Gesangsoortra- gen in bester Weise. Vom späten Nachmittag ab waren gesellige Veranstaltungen in DerXroube und imDarrnstäDter Hof".

Kirche und Schule.

Kirchen-Einweihung in Groß-Eichen.

<> Groß-Eichen, 18. Okt. Arn Sonntag wurde in feierlichem Gottesdienst unsere neuner- gerichteteKircheeingeweiht. Kaum konnte das Gotteshaus Die Msnschenmassen fassen Die Weihehandlung nahm der Superintendent von Ober- Hessen, Oberkirchenrat D. Wagner aus Gießen, vor. Die Feier war umrahmt von Chören des Män- nergesangvereins und der Schulkinder. Um Den fest­lich geschmückten Altar hatten Die Fahnen Der Ver­eine Ausstellung gesunden. Nach Der Weihehandlung hielt der Ortsgeistliche Pfarrer K ö n i g Die Predigt, Die in Dem unter Dem Geläute Der Glocken gelunge­nen Liede:Nun danket alle Gott" ausklang.

Anschließend an den Gottesdienst fand noch eine kleine interne Feier statt, an der Kirchenvorstand, Kirchengemeindeoertretung, sämtliche an den Er­neuerungsarbeiten beschäftigt gewesenen Handwerker, sowie die Vertreter der Behörden teilnahmen. Ober­kirchenrat D. Wagner übermittelte Grüße des Prälaten Dr. Dr. D. Diehl und Des Dekans SchrniDt (Grünberg), Die beide leider nicht Der Feier beiwohnen konnten. Er gab weiter feiner Freude Ausdruck über Das wohlgelungene Werk. Alsdann sprach Pfarrer König allen Denen Dank aus, Die durch ihre Spenden und Arbeiten an Der Wiederherstellung Der Kirche mitgeholfen haben. Kreisdirektor Dr. Iann (Schollen) übermittele die Glückwünsche Des Kreisamts. Baurat Kessel (Schotten) gab einen Ueberblitf über Die Wiederher- ftellungsarbeiten unD schloß mit Dem Wunsche, Daß allezeit reicher Segen von dem schmucken Gotteshaus für Die Gemeinden des Kirchspiels ausgehen möge.

Die Kirche ist im Jahre 1747 erbaut worden und zwar an derselben Stelle, an Der auch Die frühere Kirche gestanden hatte. Deren Fundamente bei Der Anlage Der Grubenheizung aufgefunöen wurden. Damals zeigte Die Kirche schöne Malereien, Die bei einer Renovierung im Jahre 1875 übertüncht wurden. Jetzt werden diese alten Malereien von Kirchenmaler Belte (Nieder-Ramstadt), wieder heroorgeholt und erneuert. So grüßen nun von Den Emporen wieder Die Evangelisten unD Apostel unD geben Dem Inneren Der Kirche ein lebendiges Aus­sehen. An Der Orgel hat eine Gefallenen- Chronik Platz gefunden, so daß Die ©cmeinDe Die Namen ihrer aefallenen Helden stets vor Augen hat. Hinter dem Altar wurde ein kostbarer Lüster aufgehängt, eine Stiftung eines auswärtigen ehe­maligen Gemeindeglieds. An weiteren Stiftungen sind zu nennen zwei Altarleuchter und eine gestickte weiße Altardecke.

Die Weißbinderarbeiten wurden von der Firma Martin Ellrich (Groß-Eichen) ausgeführt, Die Ar­beiten an Der Heizgrube durch Maurermeister Momberger (Groß-Eichen), Die Schlosserarbeiten durch Schlossermeister P h i l i p p i (Groß-Eichen), Die Schreinerarbeiten durch die Schreinermeister Faust und Rahn (Groß-Eichen), Die Arbeiten an Der Lichtanlage wurden von Installateur K. Peter zu Groß-Eichen ausgefüht, Der auch Die Lieferung neuer Beleuchtungskörper hatte. Auch alle kleineren Reparaturen wurden von einheimischen Handwerkern ausgeführt. Die Orgel wurde durch Orgelbauer Schlosser (Nieder-Ohmen) einer gründlichen Rei­nigung unterzogen. Die Bauleitung hatte Oberbau- sekretär Bickhardt (Laubach) vom Hochbauamt Schotten.

In Babenhausen II fand am 17. Sonntag na* Trinitatis das Dekanats-Missions- f e st statt. Im Festgottesdienst predigte Missionar L a u k (Frankfurt a. M.) von der Basler Mission. Der Posaunenchor gab durch treffliche Vorträge dem Gottesdienst eine besondere Weihe. Ansprachen hielten Dekan Widmann (Schotten), der Vor- sitzende Des Dekanats-Missionsvereins Pfarrer R ö - m e r (Schotten), Der auch Den Jahresbericht er­stattete, und Der frühere Ortsgeistliche von Baben­hausen II Pfarrer Bühler (Londorf).

Mrischasi.

Genossenschaftliche Krediiversorgung für das Handwerk.

Es wird Den Außenstehenden oft unbekannt fein, daß von Den rund 52 000 in Deutschland bestehen­den Genossenschaften allein über 22 000 auf Kredit­genossenschaften entfallen, in Denen HunDerttausende von Handwerkern organisiert sind. Sie finden in diesen seit Jahrzehnten bestehenden Bankeinrichtun­gen fortlaufende Förderung ihres Erwerbs und ihrer Wirtschaft. Allein 27 o. H. beträgt Der An- teil Des selbständigen Handwerks an Den gewerb­lichen Genossenschaftsbanken. Leiber gibt Die Statt­sti k keinen Aufschluß Darüber, welcher Gesamtbetrag an KreDtten an Das HanDwerk entfällt. Von Den von Deck gesamten KreDitgenosienschasten ausge­liehenen KreDtten in Höhe von über 3 MilliarDen Mark sinD in jeDem Fall viele HunDerte von MU- lionen Mark an Das HanDwerk ausaeliehen.

Welchen Anteil hier insbefonDere Der ÄleinfreDit hat, ergibt sich Daraus, Daß allein bei Den aeroerb- lichen KreDttgenossenschaften sich Die Durchschnilts- höhe Des einzelnen ÄreDits an Das einzelne Mit- glieD nur auf etwa 1500 Mark beläuft. So wirD man erkennen, in welch übergroßem Umfange ge­rade das Handwerk mit Kleinkrediten von ge­nossenschaftlicher Seite versorgt wird. Dazu kommt, daß Die yenossenschastlichen Einrichtungen Dem HanDwerk m jeDer Weise zur Verfügung stehen. Die Tatsache, Daß Der gegen Wechsel oDer SchulD- schein gegebene BuchkreDit bei Den gewerblichen Genossenschaften stänDig wächst, erweist Das große VerstänDnis Der Genossenschaftsbanken für Die gegenwärtigen KredttbeDürfnisse. Die bankmäßige Möglichkeit Der FörDerung Dieser ÄreDitart liegt in Der engen Verbundenheit Der Genossenschaft mit ihren MitglieDern unD in Der genauen Kenntnis Der örtlichen Verhältnisse. Die Genossenschaften ver­fügen im PersonalkreDitgeschäft wie kein anDeres Kreditinstitut über jahrzehntelange Erfahrungen, die sie willig entsprechend ihrer Aufgabe auch Der Förderung Des Deutschen HanDwerks zur Ver­fügung stellen. Sie können Dies um so mehr, als durchweg in Der Verwaltung Der Genossenschafts­banken maßgebliche HanDwerker vertreten sinD, um Die Interessen Des für Die Deutsche Wirtschaft so ungeheuer wichtigen BerufsstanDes zu wahren unD zu förDern.

* Arbeiterein st ellungen bei West- waggon. Auf Grund von Anträgen Der Reichs­bahn aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm konnten die Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG., Köln, ihre Belegschaft in Der letzten Zeit um rund 400 Köpfe vermehren. Weitere Arbeitereinstellungen sollen in Der nächsten Zett ermöglicht werDen.

$ranffurfer Börse.

Mttagsbörse: uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 19.Oft. Die Tatsache, daß von der Kundschaft nur in kleinem Umfange Orders, und Da nur für wenige Spezialgebiete eingetroffen waren, führte zu Beginn Der heutigen Mittags­börse bei Der Kulisse zu verstärkter Zurückhaltung. Indesien blieb Die Grundstimmung freundlich, und Die Kurse zeigten gegenüber kleinen Realisa- tionen Der Kulisse ziemlich WiDerftanDskraft, wobei Die Ausführungen leitenDer und führender Persön­lichkeiten der Wirtschaft, sowie Die bessere Beurtei- hing Der außenpolitischen Lage unD Die weitere Er­holung Der Deutschen Werte an Den AuslanDbörsen etwas anregten.

Die Umsatztätigkeit war sehr klein, leDiglich am Rentenmarkt war Das Geschäft in Der Attbesitzan- leihe (plus 0,5 v. H.) etwas lebhafter. Neubesitz lagen wider Erwarten nur knapp behauptet, späte Reichsschuldbuchforderungen blieben zu 87.13 v. H. unverändert. Stahlverein-Bonds gäben um 0,65 v. H. und Reichsbahn-VA. 0,25 v. H. nach. Am Aktien­markt war Die Kursgestaltung uneinheitlich, es überwogen aber kleine Rückgänge von 0,25 bis 0,50 v. H. im Durchschnitt. Etwas stärker gedrückt waren Ilse Bergbau Genuß und Deutsche Linoleum (je minus 1,25 v. H.), Licht & Kraft, Siemens und AG. für Verkehrswesen (je 1 v. H.). Dagegen eröffneten Lechwerke Augsburg mit plus 2,5 v.H. recht fest, ferner gewannen Lahrneyer 1 v. H., Reichsbank und Akkumulatoren je 0,5 v. H. IG.-Farben setzten mit 118,25 um 0,40 v. H. niedriger ein. Im Verlaufe war die Stimmung überwiegend etwas schwächer, offenbar hat der Rückgang Der Siemens-Aktie auf etwa 129 nach 131,25 etwas verstimmt. Die Kurse bröckelten meist um 0,5 bis 1 v. H. ab. IG. Farben galten etwa 117,40 v.H. nach vorübergehenD 117 v- H. Fester lagen andererseits SüdD. Zucker mit plus 1,5 v. H., auch Lechwerke gewannen erneut 0,5 vom Hundert.

Bon deutschen Anleihen gaben Altbesitz ihren Gewinn wieder her, Neubesitz verloren 10 Pfennig und späte Reichsschuldbuchsorderungen

0.13v.H. Die Umsätze schrumpften stark zusammen. Gold- und CiquiDationspfanDbriefe blieben ziemlich unverändert.Nass. Landesbank Gold lagen fest. Korn- munal-Dbligationen waren zunächst stark gesucht, bei Festsetzung Der Kurse kam jedoch überraschend Material heraus, so daß Die Kurse meist nur un- verändert blieben. Von Stadtanleihen lagen Main­zer, Darmstädter und Frankfurter bis zu 1,75 v. H. fester. Länder- und Staatsanleihen jeigten nur un­wesentliche Veränderungen, ebenso rote Der Aus- lanbrentenmarft.

Tagesgeld blieb zu 3,25 v.H. unverändert. Ex» portoaluta ebenfalls zu 22 v. H.

Abendbörse: sehr ruhig.

Der Mangel jeglicher Anregungen sowie das Fehlen neuer Orders ließen Die Abendbörse in s e h r ruhiger Haltung verkehren. Die Kulisse nahm weiter abwartende Stellung ein. Verschiedentlich schnitt sie noch zu kleinen Realisationen, so daß die Berliner Echluhkurse nicht immer voll behauptet blieben. IG.-Farben setzten beispielsweise 0,25 v. H. niedriger ein, anberjeits lagen Betula 0,65 v. H. hoher. Auch im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an. Am Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen behauptet, dagegen gaben späte Schuldbuchforderungen um 0,25 v. H. auf 86,75 v. H. nach. Kassarenten lagen sehr still und unverändert. Don fremben Werten lagen Schweizer Bundesbahnen (4 o. H) mit 128,25 1,25 v. H. fester. U. a. notierten: Neubesitz 12,25, Altbesitz 78,90, Reichsbank 149,25, Buderus 62, Phönix 32,5, Stahlverein 30,25, Aku 28, Bekulg 116,13, Scheideanstalt 171,25, IG.-Farben 117.

frankfurter Lchlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 19. Okt. Auftrieb: Rinder 81 (gegen 149 am letzten Donnerstag), Kälber 856 (684), Schafe 585 (406), Schweine 722 ( 781). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Markt Kälber a) 35 bis 39, b) 29 bis 34, c) 24 bis 28, d) 20 bis 23. Schafe e) 24 bis 26, f) 20 bis 23, g) 15 bis 19. Schweine b) 47 bis 50, c) 47 bis 50, d) 44 bis 48. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstag gaben Kälber 1, Schafe 1 bis 2 und Schweine 2 Mk. nach. Marktverlauf: Kälber ruhig, Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine langsam, etwas UeberftanD. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 900 Viertel Rindfleisch, 120 ganze Kälber, 40 ganz« Schafe, 324 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 52 bis 55, II 46 bis 52. Bullenfleisch 46 bis 52. Kuhfleisch II 36 bis 42, III 25 bis 32. Kalbfleisch II 62 bis 70. Hammelfleisch 60 bis 65. Schweine­fleisch I 65 bis 70. Ruhig.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

0 Hörnsheim, 19. Okt. In einer hier abge- haltenen Bauernversammlung wurde eine Milch- absatzgenossenschaft gegründet. In den Vorstand wurden gewählt: Johann Schäfer (Vorsitzender), ferner Wilhelm Friedrich und Wilhelm Lang I.; in den Aufsichtsrat Wilhelm Lang II. (Vorsitzender), sowie Heinrich Jung und Otto Schneider. Kreisfachberater Langs­dorf (Groß-Rechtenbach) sprach über Die Stellung Des Bauern im neuen Staat.

0 Groß-Rechtenbach, 18. Okt. Die hiesige evangelische Gemeinschaft feierte dieser Tage ihr I a h r e s f e st. Nach Posaunenoortrag, Schriftverlesung und Gebet durch Prediger Tripp- l e r hielt Pfarrer Kriesang - Dortmund Die Fest- predigt. Die zweite Ansprache hielt Der Ortsgeist, liche Pfarrer Harth. Die Schlußansprache wurde von Pfarrer Koch-Lützellinden gehalten. Gesangs- oorträge Des Männer- unD Des Gemischten Chore» verschönten die Feier. In Der jüngsten Sitzung Der GemeinDevertretung wurde über Die Verpachtung DerGroßen WeiDe" verhandelt. Der Wiesenkomplex, Der an ftauenDer Nässe litt, war in Diesem Jahre Drainiert roorDen. Die neuen Päch- ter müßen sich verpflichten, das LanD einige Jahre zu bebauen. Ferner mürbe beschlossen, Die rest- lichen Notstandsarbeiten (Drainage, Aufforstung) jetzt ausführen zu lassen.

0 NieDerkleen, 19. Oft. Dieser Tage sand hier in Der Gastwirtschaft Ohly eine vom Orts- dauern sichrer N e r n geleitete Versammlung statt. Kreisfachberater ßangsDorf hiell einen Vortrag über bäuerliche Gegenwartsfragen. Anschließend sprach Geschäftsführer Dornberger (Wetzlar) über die Neuregelung Des Milchabsatzes. Nach reger Aussprache rourDe eine Milchabsatzgenossen­schaft gegrünDet In Der anschließend abge­hobenen Mitgliederversammlung wurden folgende Landwirte in den Vorstand gewählt: Ernst Eisen- Hardt (Vorsitzender), Heinrich Rücker, Robert Ludwig: in den Aufsichtsrat wurden bestimmt: Louis Messerschmidt (Vorsitzender), Heinrich Eisenhardt, Robert K n o r tz.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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Berlin

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Ochlußt. toben b- b-rir

Echlu», fürs

ticbluBf. Mittag« bir^t

18.10. | 19.10.

18.10.

19-10-

5,05

5

5,05

2,5

3

4.2

4,3

4.35

4,3

2,3

2.4

2,3

2,5

24,25

24,25

24.25

24-;s

18. OH ober

19. Oktober

fimihdw »elf

Äenerung 1 riete

Amtliche ®elb

Kotierung Srie

peiltngfars..

5,799

5,811

5,884

5,896

tBten.......

48,05

40,15

48.05

48,15

Prag.......

12,43

12,45

12.43

12,45

Bubape« ...

3,047

3.047

3 053

Holland ....

169.28

169,62

169,23

169.57

Cito.......

66.93

Ropenbagea.

58,59

58.71

59.49

59.61

Ltockboim...

67,63

67.77

68.68

68.82

London.....

13.11

13.15

13.32

13.36

Buenos teri

0,963

0.967

0.963

6,967

9?cut)od ....

2,862

2.868

2.937

2.943

Brüssel.....

58,47

58,59

58.41

58,53

.Italien.....

22,13

22,17

22.12

22,16

Parts......

16,42

16,46

16.415

16.455

Lchwet» ....

81 .27

81.43

81,25

81.41

Spante«....

35,11

35,19

35,11

35.19

Tan,,g.....

81.67

81,83

81,67

81.83

3acan .....

0,781

0,783

0,789

0,791

Rio be Ian. .

0.227

0.229

0.227

0.229

Iugollawten.

5.295

5,305

5,295

5.305

tiiiatitm ....

12,69

12,71

12,69

12,71

Berlin, ig.CHobtr

mefb

«rW -

Ämenfanmte Roten..............

2.89

2,91

velgtlche Note»..................

58.25

58.49

Düntlckie Roten .................

59.23

59,47

Lngltsche Rote» .................

13.28

13,34

i)ranjölisLe Rote»...............

16.375

16.439

Holländtlche Roten...............

168.81

169,49

Atolteniiche Roten................

Norwegische Roten ..............

22.00

22,08

66,77

67.03

Deutsch Ceiicrtetdi 4 100 Lchillwg

Rumänische Rote,...............

- - .T-ei.iie Rote»...............

68.51

11,07

34,98

68,79

81,38

39,11

Schwerzer Rote».................

Loanijche Rott».................

Uneantoe Rotte .............