Zahlen vom Cannstatier Wasen
teuer erworbenes
vollbringen,
die
Srantfun a. 2)1.
Berlin
$ranlfun a. 221.
JJerlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
18.7
15,75
Banknoten.
Schultheis Patzenhoser.
0
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4,95
18.7-
3
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107
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0
0
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86
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21,5 ।
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1,2
5,3
4,13
5,25
9
5
Einen schweren Verlust hat Wormatia Worms zu verzeichnen, da ihr Tormann, der mehrfache süddeutsche Repräsentative Gis per t, abgewandert ist und in Elberfeld spielen wird.
unterstützen und insbesondere auf die Jugend einzuwirken, daß sich diese Unbesonnenheiten und Ueber- griffen Erwachsenen gegenüber enthält."
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^rA>Rumän.vereinh.Rentev.l9i3 <% Rumänische vereinh. Rente ..
8%% Anatolier
Grthner
Mainkras,werke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker
Wir bitten daher alle ordnungsliebenden Mitbürger, uns in unserem Kampfe gegen die Auswüchse und Sittenverrohung an deutschen Gewässern zu
Rücksicht nimmt, Vergnügen. Der seinen geregelten
erwarten, daß den Anglern ihr Recht nicht verkümmert wird.
Wenn einer auf den andern kommt jeder restlos zu seinem organisierte Wassersport kann
5,2
1,13
4,9
76 115,5 65,13
98
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25
4,7
8,75 4
25,13
A.E.G ,
Ae'tt. Lieserungsgesellschäst ''' f> Licht und Kraft 6 Hellen & Guilleaume o Gesellschaft für Elektrische Unter.
nehmungen
Rheinische Elektrizität 6 Schuckert «Er, o Siemens & Halske <;
Lahme her S Eo io
Die von der Gemeinschaft Groh-Frankfurter Rennvereine veranstalteten 14. Kreis-Meisterschaf- tcn die am Sonntag auf dem Main bei Frankfurt dur'chgesührt werden, haben ein hervorragendes Melde-Ergebnis zu verzeichnen Für die vier Meisterschaftsrennen, Einer- und Zwerer-Kaiak sowie Einer- und Zweier-Kanadier sind die Meldungen in grohcr Zahl eingegangen.
Deutscher Radfahrer-Verband in Sicht
Der neue Deutsche Radfahrer-Verband ist im Entstehen begriffen. Die vorläufige Geschäftsstellen befindet sich bereits in Berlin und nach den Mitteilungen des derzeitigen Führers der Radfahrer, Franz O h r t m a n n , Dortmund, stehen die Richtlinien auch in Bälde zu erwarten. Die in der ersten Sitzung des Reichsführer-Rings festgesetzten Gaue gelten natürlich auch fü» den Verband der Radfahrer.
Oie 19. Etappe der „Tour".
Die 19. Etappe der „Tour de France" von Pau nach Bordeaux über 208 Kilometer stellte am Mittwoch an die 40 Fahrer keine großen Anforderungen, so daß alle Teilnehmer in Bordeaux zum Endspurt rüsteten. Sieger wurde der Belgier Jean Aerts in 7:54:01 vor Le Greves, dem französischen Spitzenreiter Speicher, Guerra, Le Caloez und Lapebie. Alle übrigen 34 Fahrer, darunter auch die Deutschen Geyer, Stöpel und Thierbachs wurden gemeinsam auf den 7. Platz gesetzt.
Kurze Sportnotizen.
Ein Hammerwurf von 53,50 Meter gelang bei einem Sportfest in Helsingfors dem finnischen Athleten G. A. Soutanen.
Trainings- und Sportbetrieb ulc
Fischer und Angler können zufrieden ihrem Beruf und Sporte nachgehen, und die übrige Mitwelt hat Gelegenheit genug, sich am Strande und im Wasser nach Herzenslust zu ergehen.
besider einen Vorsprung sichern, den sie b^ zum Mulle dielten. Während Butzbach das technisch- Aere Spiel zeigte, glich Grohen-Lmden diese Lücke durch großen Eifer vollkommen aus.
Kanu-Kreismeisterschasten
in Frankfurt a. M.
4% Oesterrelchffche Goldrente...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrenke 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% dcSgl. von 1913 6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cemennverk Karlstadt..
Landkreis Gießen.
—/— L i ch, 17. Juli. Das gestrige Garten- fe st des Alicefrauenvereins. das in Form eines Jahrmarktes aufgezogen war und unter der Leitung ihrer Durchlaucht, der Fürstinnen Reinhard und Carl zu Solms- Hohensolms-Lich stand, nahm einen glänzenden Verlauf und führte den Gedanken „Helft helfen" zu einem vollen Erfolg. Sieber 2000 Menschen füllten den schönen Schloßgarten, in dem fleißige Hände eine kleine Zelt- und Vudenstadt aufgebaut hatten. Vor und in den verschiedenen Buden und Zelten (Derkaufsstand, Tombola, Kaffee- und Kuchenbude, Bierzelt, Zigarren- und Zigarettenstand) stauten sich die Massen, die Kapellen spielten, die Gesangvereine und Chöre sangen lustige Volkslieder, die kleinen und größeren Mädels führten schöne Reigen auf, ein Zauberkünstler gefiel mit seinen Kunststücken, die große Weltschau gab ihre Vorstellungen am laufenden Band und hatte immer ein volles Zelt, das Theater war trotz zweimaliger Aufführung eines Lustspiels jedesmal überfüllt, das Bootshaus am See war von der Jugend stets umlagert. Eiswagen, Bierzelt und Wurststand hatten große Umsätze. Auch die niedergehenden Regengüsse und der immer weicher werdende Boden konnten der Stimmung keinen Abbruch tun. Cs war ein Volksfest im besten Sinn des Wortes und übertraf alle Erwartungen. Erst die hereinbrechende Dunkelheit setzte dem munteren Treiben ein Ende. Allen, besonders aber dem Fürstlichen Haus, die dem Verein ihre Gaben so reichlich darreichten und halfen, das Fest vorzubereiten und durchzuführen, mag der volle Erfolg des Festes der beste Lohn ihrer großen Mühe sein. Der Reinertrag des Festes kommt der Arbeit des Vereins und dem Hilfswerk für die hungernden deutschen Brüder in Rußland zugute. Das Theaterstück und die Weltschau mußten auf vielfachen Wunsch am Dienstagabend in Steins Saalbau wiederholt werden. Der Reinertrag wurde der Spende für die nationale Arbeitsbeschaffung überwiesen.
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London, 1 tives flamen auf einer Um daß Deutsch biete i ®
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Deutsche Erdöl ’ 4
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Ilse Bergbau 7
Ulfe Bergbau Genüsse
Klöcknenverke
ManneSmann-Röhren
3. G. Farben-Industrte Scheideanstalt Goldschmidt RütgerS werke Melallgelellschaft
Bemberg Zellstos» Waldhos .... Z-Moss Aschaffenburg Dessauer GaS Daimler Motoren .
Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel Leonhard Tietz .... Ehade
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Kreis-Spielertag des 5. Kreises Bezirk Hessen OT.
In Butzbach versammelten sich die Spielwarte der Vereine des 5. Kreises des Bezirks Hessen zum diesjährigen Kreisspielertag. Die vom Kreisspiel- roart L. Weickhardt (Butzbach) umsichtig geleitete Tagung war sehr gut beschickt, vor allem auch von den Vereinen des ehemaligen Gaues Wetterau. Kreisführer Studienrat Thierolf (Friedberg) gab in längeren Ausführungen eine Darstellung der Eingliederung dec DT. und des turnerischen Lebens in den neuen Staat. Er konnte dabei unter lebhafter Zustimmung betonen, daß es dem deutschen Turner eine Freude sei, am Neuaufbau des Iurn= und Sportwesens mitzuarbeiten, nachdem in Adolf Hitler das erst Wirklichkeit geworden, was die Turnerschaft seit Fr. L. 3 a h n allezeit erstrebt habe: Einheit, Freiheit, Volksgemeinschaft. Der Redner empfahl allen Vereinen engste Zusammenarbeit mit der SA. Das „Gut Heil" auf den deutschen Volkskanzler wurde begeistert erwidert. Kreisspielwart Weickhardt sprach anschließend über die Stellung der Turnspiele nach der Neuordnung der deutschen Leibesübungen.
Das diesjährige Kreisspielfest findet am 6. August in Holzheim statt in Verbindung mit der 2o- Jahrfeier des dortigen Turnvereins. Im Vordergrund stehen die Kreis-Faustballspiele, die für Turner, Jugend, Aeltere und Turnerinnen zum Austrag kommen. Außerdem wird ein Handball- Werbespiel „Stadt gegen Land" durchgeführt. Um zu zeigen, wie das Wehrturnen in den Spielbetrieb einzugliedern ist, finden auch Wehrsportkämpfe statt. Jeder Verein, der sich an den Spielen beteiligt, ist verpflichtet, eine Mannschaft für eine der Wehrsportübungen zu stellen.
Handball im Gau Hessen (O. T.)
To. Großen-Linden I — T.- u. Spv. Vuhbach I 10:14 (6:6).
Großen-Linden gab in diesem schnellen und spannenden Kampf den spielstarken Butzbachern einen völlig ebenbürtigen Gegner ab. In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften ziemlich gleichwertig. Rach dem Wechsel konnten sich die Gäste während einer kurzen Schwächeperiode der Platz-
Hamburg-Bmerlka-Paket i Hamburg-Südam. Dampfschiss. o Hansa Dampsschisf o Norddeutscher Lloyd o H.ffl. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Diseonto-
Gesellschaft o
Dresdner Bank o' Relchsbank )
Tribüne. In der Mitte erhebt sich ein Aussichtsturm von 21 Meter Höhe, der von einem etwa 5 Meter hohen Turnerkreuz gekrönt ist. — Die Fest- wiese mißt 190 000 Quadratmeter, stellt also nur einen Bruchteil des nur 95 Hektar großen Festgeländes dar, das mit einem 2,3 Meter hohen Drahtzaun umgeben ist. Die Festwiese ist 410 Meter lang und 290 Meter breit. Auf den Zuschauerwällen, die terassenförrnig angelegt sind, haben 200 000 Zuschauer Platz.
Die Zeltbaulen.
Die Mehrkampfplätze sind noch größer als die Festwiese, sie messen 160 000 Quadratmeter. Hier wickeln sich die Wettkämpfe der Geräteturner und Turnerinnen, der Fechter und Ringer ab. Zelt an Zelt umsäumt den riesigen Platz. 16 Zelte sind für das Männerturnen bestimmt, dazu ein großes Der- pstegungszelt, auf elektrisches Kochen eingerichtet, in dem nur alkoholfreie Getränke verabreicht wer- den. Ein großes Zelt für Fechten und ein weiteres für die Leitung der Spiele ist in der Nähe der Spielfelder aufgestellt. — Auf der entgegengesetzten Seite des Mehrkampfplatzes reihen sich 8 Giebelzelte für das Frauenturnen aneinander. Auch hier befindet sich ein Verpflegungszelt, dazu ein Sanitätszelt. Wenn man die weiter errichteten Umkleidezelte dazu rechnet, so kommt eine Länge von 1800 Meter für sämtliche Zelte heraus. — Es hat sich bisher stets als ein Nachteil erwiesen, daß es den Zuschauern nicht möglich war, den turnerisch wertvollsten Teil des Festes mit den Augen zu oerfob gen. Es werden daher erstmalig bei einem Deutschen Turnfest für die Zuschauer zwischen den einzelnen Turnfeldern Stehrampen eingebaut, die einen besseren Einblick gewähren. Diese Rampen dienen am Hauptfestsonntag gleichzeitig als Ankleidebänke. — Bezeichnend für die Kleinarbeit der Architekten T. Tatsache, daß sie für den Hauptfesttag 58 200 Kleiderablagen beschaffen mußten. Dem Besucher des Festplatzes, der sich dem Haupteingang nähert, fallen am meisten die riesigen Verpflegungszelle auf, von denen nicht weniger als zehn das gesamte Verpflegungsdorf ausmachen. Sieben Wirtschaftszelte be <rnnc $änge von 96 Meter und eine Breite von 41 Meter, und nicht weniger groß sind die zwei Zelte, m denen nur Wein ausgeschenkt wird. Ein
Wenn vom 15. Deutschen Turnfest und seinen gewaltigen Festeinrichtungen die Rede ist, dann darf nicht die große aufopfernde Arbeit der Stuttgarter Architekten vergessen werden, die sich seit Jahr und Tag mit voller Kraft in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Ihrer Arbeit und namentlich der des 1. Vorsitzenden des Bauausschusses, Baurat H o f - acker, ist es zu danken, daß die riesigen Holzbauten und die Zeltstadt auf dem Wasen mit den ungeheuer vielseitigen und umfangreichen und den Vorschriften der fachlichen Leitung genau entsprechenden Inneneinrichtungen bis zur Stunde fertig werden. Vor Monaten und vor Jahren noch schienen die Pläne der "turnerischen Leitung fast undurchführbar angesichts der riesigen Ausdehnung der Plätze und Bauten und in Anbetracht der zahlreichen Neuanlagen, die schon vor Errichtung der Gebäude und auf verkehrstechnischem Gebiete notwendig wurden. — Es ist ein gewaltiges Stück Arbeit gewesen, was die Turnfestarchitekten hinter sich gebracht haben.
Die große Festwiese.
Die Zahlen der Bauten auf dem Festplatze sind schon früher bekannt geworden wegen ihrer ungewöhnlichen Größe. Es seien im nachfolgenden aber "och eine Reihe von Zahlen aufgeführt, die gewiß von allgemeinem Interesse sein werden. Die Haupt- tribüne der großen Festwiese ist 320 Meter lang, 9 Meter hoch und über 15 Meter tief. Um den Aufmarsch der Turner zu den Massenvorführungen nicht zu stören, ist entlang der Rückseite der Tribüne eine 5 Meter breite Brücke mit fünf Treppenaufgängen angebaut. Von dieser 320 Meter langen Brücke führen 12 Durchgänge von 3 Meter zu den Sitzplätzen. In der Mitte der Tribüne befindet sich der 16 Meter hohe Hauptturm mit der Musikmuschel und dem Leitungsstand. Seitlich davon, in gleichmäßiger Entfernung, sind vier Vorturnertürme von -gleicher Hohe. — Unter der Verkehrsbrücke befinden sich 40 Verkaufsläden. — Zum Bau der Tribüne wurden 780 Kubikmeter Holz verwendet.
Die Stehtribüne auf der gegenüberliegenden Seite der Festwiese hat eine Gesamtlänge von 396 Meter und eine Höhe von rund 10 Meter. 18 000 Zuschauer haben darauf Platz, 16 Freitreppen fuhren von der Rückseite her auf die Höhe der
ovales Kaffeezelt steht in unmittelbarer Nähe des Flaggenturmes, 120 Quadratmeter groß. Für die Wasserzuleitunä wurden 1500 Meter Rohrleitung und für die Wasserableitung 1400 Meter Kanalisationsröhren gebraucht. Für die 600 Meter langen Schwellenstraßen des Verpflegungsdorfes brauchte man 8000 Eisenbahnschwellen.
Die Wettkampf- und Spielfelder.
Eine harte Nuß für die Architekten war nicht zuletzt die Einrichtung der Felder und Aschenbahnen, die bekanntlich recht kostspielige Anlagen darstellen. 52 Felder für Hochsprung, 45 Felder für Weitsprung und 26 Felder für Kugelstoßen wurden neu angelegt; dazu 40 Felder für Schleuderballweitwurf, 40 Felder für Laufbahnen zu 75 und 100 Meter; 4 Felder sind für Schlagball, 6 für Faustball und je eines für Hand- und Fußball vorgesehen. Unweit der Mehrkampfplätze der Frauen wurde eine Wehrturnplatz mit den verschiedenen Hindernissen angelegt. — Besondere Anlagen wurden erforderlich für das
Nehmt Rücksicht
auch auf den Angelsportler.
Vom Angelsport-Verein e. V. Gießen werden wir um die Veröffentlichung folgender Zuschrift gebeten:
„Zur Sommerszeit, wenn es die Menschen aus der Häuserenge und Schwüle hinausdrängt ins Freie, zur Natur und Sonne, dann bevölkern sich Ufer und Strand deutscher Flüsse und Seen mit einem Heer Erholungsuchender. An sich ist dieser Trieb im Interesse der Volksgesundung durchaus zu begrüßen, schafft er doch durch das Tummeln und Bewegen in Sonne, Luft und Wasser einen kräftigen, widerstandsfähigen Menschenschlag.
Soweit stimmen die Interessen der Sport- und Bewegungsbeflissenen mit denen deutscher Sportfischer überein. Denn auch diese erstreben durch ihre Sportbetätigung am Wasser die geistige und kör- pexlicbe Erholung und Erhaltung ihrer Kräfte, um des Lebens ständig zunehmenden Anforderungen gewachsen zu fein.
Leider haben sich aber in den Jahren nach dem Kriege Verhältnisse am Wasser herausgebildet, die ein bedauerliches Sinken der Rücksichtnahme anderen gegenüber erkennen lassen. Gegen solche Auswüchse mußten die deutschen Wassersportverbände wieder- holt schon Stellung nehmen, ohne das es gelang, dieselben ganz zu beheben. Das gesunde und frohe Leben am Wasser verliert seinen Wert und Reiz, wenn beispielsweise jugendliche Badende und Bootsfahrer sich so aufführen, als ob sie dort die alleinigen Herren wären. Oft genug werden Bootsstege, Sportanlagen und Anlegeplätze der Wassersportvereine und Private von Badenden dicht belagert, auch manchmal beschädigt und zerstört, ebenso der geregelte Sport- und Trainingsbetrieb beeinträchtigt. Es sind dies Dinge, die sich leider jährlich immer wiederholen.
Noch schlimmer wirkt sich das Verhalten vieler gegenüber Sportfischern aus. Abgesehen von den üblichen Verulkungen, müssen sich diese gar nicht so selten ganz grobe Belästigungen und Störungen gefallen lassen, die eine friedliche Sportbetätigung förmlich ausschließen. Jedermann weiß, daß Fische äußerst scheue und vorsichtige Geschöpfe sind, deren man nur bei Vermeidung jeglicher Störung habhaft werden kann. Dennoch vollbringen vornehmlich junge Badende und Bootsfahrer, Strandgäste und Ausflügler in der Nähe Angelnder oftmals einen solchen Lärm oder umlagern deren Standplätze, daß es nicht Wunder zu nehmen braucht, wenn der Fischfang in solchen Fällen resultatlos bleibt. Man überlege sich einmal: Kann der Jäger ein Reh, einen Hirsch oder sonst ein Wild zur Strecke bringen, wenn ein Trupp Wandernder oder Lagernder den Forst mit Geschrei und Radau erfüllt? Gewiß nicht! Und genau fo verhält es sich mit dem Angler; da wie dort ist die gleiche Ruhe und Vorsicht geboten. Diejenigen aber, die ihre Wasserspiele und Schwimmkünste, ihr Rudern und Paddeln, ihr Motorbootfahren und Segeln auf deutschen Flüssen und Seen betreiben, mögen bedenken, daß Fischer und Angler zumeist recht erhebliche Beträge für die Fischereierlaubnis und die Fischwasserunterhaltung bezahlen müssen, während die Beanspruchung der Gemässer für die übrige Mitwelt vollständig kostenlos ist. Der deutsche organisierte Angelsport bringt jährlich für diese Zwecke Hunderttausende von Mark auf. Man darf deshalb
Arbeite
B gegen toi Washingtl Ueberkabinetts, ordnung (BI sirien beraten ir zu einer Bert einer Erhöhu einstellung klären wollen, h genommen. Pri konnte infolge e nehmen. Die Er Boykottplan' ist i nerstag vertag sich uuf ähnlicher anlei^etampi oon welch einfänii. lidjen Entscheidung, für die verschieden BogloUplan sollen ninzsmatznahmen ' Waren 'm den Tch ganzen mit ei nungszeichen durch Runds" den. An dieser einem Teil der Kritik geübt und weiter Bevölkern nämlich erklärt, ! rische Machtmittel dustrie auch oh kotts zur Di gramms zu zwir gen beweist, daß lars geschaffene Roosevelts Endzi löhne und die N höltnis zum Am
feien.
Frankreich $cr ’ ..London, 19 E °uf dem Ko ^'"listen 3L Mrltd) erörtert. 17me5" äußert d Jurpr werden ÄLA
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»erlln, 19.Juli Amerikanisch« Roten Belgische Noten ’’’ Dänische Noten Englische Noten " Französische Noten " Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten
Oesterreich, i ioo Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Note« Ungarische No«,
Schluß- furd
18 7.
24,25
38
204,5
91,5
37,5
15
124,75
128
166
Zeltlager der Jugend, der Wasserfahrer und der Studenten am Neckar.
Die Deuten am Haupteingang.
Der Platz am Haupteingang wird eingerahmt von Holzbauten, die der geschäftlichen Verwaltung dienen. Den Anfang macht das Postamt mit 18 Fernsprechstellen, Telegraphen- und Umschalträu- men, sowie einer offenen Halle mit 14 Postschaltern, in der sich Schreibgelegenheiten befinden. Dem Postamt gegenüber befindet sich ein großes Kassenge- bäude. In einem Viertelkreis schließen sich die Gebäude für Polizei, Sanitätsdienst, die Auskunft, die Reichsbahn, Reisebüro usw. an. Die Verbindung zwischen Post und Kassengebäude bilden die Durch- gänge zum Festplatz, etwa 44 an der Zahl. An diese anschließend erhebt sich der 40 Meter hohe Flaggen- türm, der nach vier Seiten hin von starken Anker- seilen gehalten wird, die in Betonklötzen von je 20 Tonnen Gewicht gehalten werden.
Schlußl. Abend- börse
19-7
Wirtschaft.
Srottffurfer Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. 1, 19. Juli. Die Abend- börse war freundlich gestimmt, das Geschäft nahm aber nicht das Ausmaß an, wie man es mach dem Verlauf der heutigen Mittagsbörse erwartet hatte. Ron der Kundschaft waren nur geringe Aufträge eingegangen und die Kulisse verhielt sich reserviert; offenbar wartet sie die Haltung des Publikums ab. Die Kurse zeigten ein nicht ganz einheitliches Bild, sie waren jedoch im großen und ganzen gut behauptet. Einiges Interesse bestand auch weiterhin für Stahlvereinswerte sowie für Mannesmann, während IG.-Farben kaum behauptet blieben. Am Rentenmarkt konnten sich deutsche Anleihen und späte Schuldbuchforderungen gut halten, Reichsbahn°BA. waren nach leichter Abbröckelung wieder erholt. Don Goldpfand- öriefen waren Rhein. Hhp "Bank auf die niedrigeren Berliner Kurse hin eher etwas angeboten. Bon Auslandsrenten lagen Türken und Schweiz. Bundesbahnanleihen etwas erholt.
Schweincmarkt in Friedberg.
MSR. Friedberg, 19. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden bezahlt für sechs Wochen alte Tiere 10 bis 12 Mark, sechs bis acht Wochen alte 12 bis 15 und acht bis zwölf Wochen alte 15 bis 20 Mark. Der Auftrieb von 325 Ferkelig wurde glatt geräumt.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.
Schluß!. Ulinog» börfe
19-7
furd
18.7- |
83
95,5
80,5
76,13
11,5
75,25
66
79
84,75
68
82,5
s Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Papieren angeführten Sittern neben hie Anh» her miötot Dividende an. — Reichsbankdiskonl 4 o. H.. Lombardzinsfuß b o. H
Datum
6% Deutsche Relcheanleihe v. 1921 6% ef)em.7% Dl. RcichSanl. v. 1929 6'/2% Doung-Anlclhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mli
Auslos.-Rechlen
Tesgl. ohne Auslol.-Rechte 6% ebem.8% Hell. Bollsstaat 1929 lrückzahlb. 102%)
Oberhellen Provinz-Anleihe m(:
Auölol.-Rechtkn
6% Hell. Landesbank D<M,stadt
GoldR. 12....... .
bH%Hell. Landes Hnpotheken- bank Darmstadt Liaui
Deutsche Komin. Eammelab l.An leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehcm. 8% Franks. Hyp.-Bani
Goidpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hvv.-Ban'
Goidpfe. 16 unkündbar bis 1936 6/1% ehem. 4y2% Franks. Hyp.
Bank-Llqu.-Pfandvrlese 6’/z% ehem. 4'/i% Rheinische
Hyp.-Bank-Llau.-Goldpse. ... 6% ehem. 8% Br. Landespsand
brlefanstalt, Pfandbriese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand
briefnnfiali. Pfandbriefe R. ic
Verrechnungskurs
Datum
Manslelder Berg'bau.........t
KokSwerke 0
Phönix Bergbau O
Rheinische Braunkohlen 10
RoelnltalN 0
Äereinigie Stahlwerke 0
Otavi Minen 0
Kaliwerke Aschersleben 6
Kaliwerke Westereaeln 6
Kaliwerke Salzdetfurth 9
börse
I 19 7
0
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6
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Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß» furd
Schlußl. Abcnd» bSrse
Schluß» furd
Schiußk. Mittag» börle
Datum
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| 19-7
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19-7.
18. Zull
19-Full
Amtliche Geld
Notierung 1 Ärle'
Amtliche Geld
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Helsingsors.
6-, 174
6,186
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Wien......
46,95
47,05
46,95
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Prag......
12,52
12,54
12,52
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Budapest ...
—
—
Softa .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,63
169,97
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Oslo.......
70,28
70,42
70,28
70,42
Kopenhagen.
62,49
62,61
62,49
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Stockholm...
72,08
72,22
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London .....
13,98
14,02
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14,02
Buenos Atre§
0,928
0,932
0,928
0.932
Neu hort ....
2,907
2,913
2,877
2 883
Brüssel-----
58,59
58,71
58,59
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Flallen.....
22,18
22,22
22,18
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Paris.....
16,45
16,49
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Schweiz ...
81,17
81.33
81,12
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Spanien....
35,06
35,14 81,78
35,06
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Danzig....
81,62
81.72
81,88
Japan......
0,879
0,881
0,879
0,881
Rio de Ian.
0,234
0,236
0,234
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Iugoslawlen Lissabon...
5,195
12,72
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12,74
5,195
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5,205
12,74
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68,5
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84
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83,5
86
86
_
_
1,1
1,1
5,4
5,25
4,75
4,5
——
—
—
4,9
5
4,75
4,75
24,5
24,65
25,5
——
80,4
80,65
40,4
38,5
40,75
204
204,5
203,25
92,25
91,5
92,5
40
37,5
39,9
14,5
14,5
14,25
124,5
124,9
126
—
127
127,5
173
167,65
173,5
132,9
132,4
133
172,5
—
48,25
46 4
48,25
61
60,5
61,4
56
57
56
56
55
56,5
83
77
—
118,75
118,5
36,4
36,25
36,25
52,25
52,25
52'5
41
41.5
41,5
19
18
18,25
—
110
109,5
31
31,25
31,4
44,75
44,5
44,9
—
38,5
38,13
17,5
17,5
17,25
180,5
182
180,5
21
22
21,65
64
148,5
151
Geld
Bries
2,83
2,85
58,43
58,67
62,23
62,47
13,94
14,00
16,41
16,47
169,26
169,94
22,06
22,14
70,11
70,3»
—
——
■
——
71,91
72,19
80,94
81,26
34,93
35,07
—
—


