Ausgabe 
20.7.1933 Frühausgabe
 
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Zahlen vom Cannstatier Wasen

teuer erworbenes

vollbringen,

die

Srantfun a. 2)1.

Berlin

$ranlfun a. 221.

JJerlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

18.7

15,75

Banknoten.

Schultheis Patzenhoser.

0

Mu lANgemeine Kunstseide) ... 0

4,95

18.7-

3

94

107

159,5

123,75

0

0

87

87,13

82,5

86

16,9

47 90,25 50,25

54,5

45,25

149,25

22,5

88,25

106

51,75

85,4

107,5

157,5

123

22,65

88

105

51,5

76,5

114.9

65,5

98,25

69

155

114

60,13

66,65

132,5

172

46,5

60,25 57

36,25

51,5

41

18

31

44,75

17,5

182

113,25

59,4

65.5

16,25 47,5

90,25 50

54,5 45,25 149,9

74,75

114,75

64,4

98,25

67,9

113

59,65

65.4

22,5

88,5

105

51,4

85,4

107,5

157

123,75

15,4

23,5

19,4

16,13

47

89,9

50,25

54,5

45,25

149,9

5,15 4,65

9 4,05 24,9

55,25

83 77

22,65

88 104,25 51,13

86,25

108,4

160

124

5 4,75

4 24,5

Schluß« hird

75 I 115,25

64 98,25

83 95,4 81,5

76,65

12

76,25

66

79,5

85,5

68,13

83,5

83,25

87,5

87,4

83,75

83,75

86

..10

.. 0 .. 0

21,5

63,5 i

1,2

5,3

4,13

5,25

9

5

Einen schweren Verlust hat Wormatia Worms zu verzeichnen, da ihr Tormann, der mehr­fache süddeutsche Repräsentative Gis per t, abge­wandert ist und in Elberfeld spielen wird.

unterstützen und insbesondere auf die Jugend einzu­wirken, daß sich diese Unbesonnenheiten und Ueber- griffen Erwachsenen gegenüber enthält."

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^rA>Rumän.vereinh.Rentev.l9i3 <% Rumänische vereinh. Rente ..

8%% Anatolier

Grthner

Mainkras,werke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker

Wir bitten daher alle ordnungsliebenden Mitbür­ger, uns in unserem Kampfe gegen die Auswüchse und Sittenverrohung an deutschen Gewässern zu

Rücksicht nimmt, Vergnügen. Der seinen geregelten

erwarten, daß den Anglern ihr Recht nicht verkümmert wird.

Wenn einer auf den andern kommt jeder restlos zu seinem organisierte Wassersport kann

5,2

1,13

4,9

76 115,5 65,13

98

161 113,75

60,5

66,4

15,65 22

16,65

46,13 90,25

50,25

54,5 45,25

149,75

5,1

4.6

8,8

4,1

25

4,7

8,75 4

25,13

A.E.G ,

Ae'tt. Lieserungsgesellschäst ''' f> Licht und Kraft 6 Hellen & Guilleaume o Gesellschaft für Elektrische Unter.

nehmungen

Rheinische Elektrizität 6 Schuckert «Er, o Siemens & Halske <;

Lahme her S Eo io

Die von der Gemeinschaft Groh-Frankfurter Rennvereine veranstalteten 14. Kreis-Meisterschaf- tcn die am Sonntag auf dem Main bei Frankfurt dur'chgesührt werden, haben ein hervorragendes Melde-Ergebnis zu verzeichnen Für die vier Meisterschaftsrennen, Einer- und Zwerer-Kaiak sowie Einer- und Zweier-Kanadier sind die Mel­dungen in grohcr Zahl eingegangen.

Deutscher Radfahrer-Verband in Sicht

Der neue Deutsche Radfahrer-Verband ist im Entstehen begriffen. Die vorläufige Geschäfts­stellen befindet sich bereits in Berlin und nach den Mitteilungen des derzeitigen Führers der Radfahrer, Franz O h r t m a n n , Dortmund, stehen die Richtlinien auch in Bälde zu erwarten. Die in der ersten Sitzung des Reichsführer-Rings festgesetzten Gaue gelten natürlich auch» den Verband der Radfahrer.

Oie 19. Etappe derTour".

Die 19. Etappe derTour de France" von Pau nach Bordeaux über 208 Kilometer stellte am Mitt­woch an die 40 Fahrer keine großen Anforderungen, so daß alle Teilnehmer in Bordeaux zum Endspurt rüsteten. Sieger wurde der Belgier Jean Aerts in 7:54:01 vor Le Greves, dem französischen Spitzen­reiter Speicher, Guerra, Le Caloez und Lapebie. Alle übrigen 34 Fahrer, darunter auch die Deut­schen Geyer, Stöpel und Thierbachs wurden gemein­sam auf den 7. Platz gesetzt.

Kurze Sportnotizen.

Ein Hammerwurf von 53,50 Meter ge­lang bei einem Sportfest in Helsingfors dem finni­schen Athleten G. A. Soutanen.

Trainings- und Sportbetrieb ulc

Fischer und Angler können zufrieden ihrem Beruf und Sporte nachgehen, und die übrige Mitwelt hat Gelegenheit genug, sich am Strande und im Wasser nach Herzenslust zu ergehen.

besider einen Vorsprung sichern, den sie b^ zum Mulle dielten. Während Butzbach das technisch- Aere Spiel zeigte, glich Grohen-Lmden diese Lücke durch großen Eifer vollkommen aus.

Kanu-Kreismeisterschasten

in Frankfurt a. M.

4% Oesterrelchffche Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrenke 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% dcSgl. von 1913 6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cemennverk Karlstadt..

Landkreis Gießen.

/ L i ch, 17. Juli. Das gestrige Garten- fe st des Alicefrauenvereins. das in Form eines Jahrmarktes aufgezogen war und unter der Leitung ihrer Durchlaucht, der Für­stinnen Reinhard und Carl zu Solms- Hohensolms-Lich stand, nahm einen glän­zenden Verlauf und führte den GedankenHelft helfen" zu einem vollen Erfolg. Sieber 2000 Men­schen füllten den schönen Schloßgarten, in dem flei­ßige Hände eine kleine Zelt- und Vudenstadt auf­gebaut hatten. Vor und in den verschiedenen Buden und Zelten (Derkaufsstand, Tombola, Kaffee- und Kuchenbude, Bierzelt, Zigarren- und Zigarettenstand) stauten sich die Massen, die Ka­pellen spielten, die Gesangvereine und Chöre san­gen lustige Volkslieder, die kleinen und größeren Mädels führten schöne Reigen auf, ein Zauber­künstler gefiel mit seinen Kunststücken, die große Weltschau gab ihre Vorstellungen am laufenden Band und hatte immer ein volles Zelt, das Theater war trotz zweimaliger Aufführung eines Lustspiels jedesmal überfüllt, das Bootshaus am See war von der Jugend stets umlagert. Eis­wagen, Bierzelt und Wurststand hatten große Umsätze. Auch die niedergehenden Regengüsse und der immer weicher werdende Boden konnten der Stimmung keinen Abbruch tun. Cs war ein Volks­fest im besten Sinn des Wortes und übertraf alle Erwartungen. Erst die hereinbrechende Dunkelheit setzte dem munteren Treiben ein Ende. Allen, besonders aber dem Fürstlichen Haus, die dem Verein ihre Gaben so reichlich darreichten und hal­fen, das Fest vorzubereiten und durchzuführen, mag der volle Erfolg des Festes der beste Lohn ihrer großen Mühe sein. Der Reinertrag des Festes kommt der Arbeit des Vereins und dem Hilfswerk für die hungernden deutschen Brüder in Rußland zugute. Das Theaterstück und die Weltschau mußten auf vielfachen Wunsch am Dienstagabend in Steins Saalbau wiederholt wer­den. Der Reinertrag wurde der Spende für die nationale Arbeitsbeschaffung überwiesen.

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3. G. Farben-Industrte Scheideanstalt Goldschmidt RütgerS werke Melallgelellschaft

Bemberg Zellstos» Waldhos .... Z-Moss Aschaffenburg Dessauer GaS Daimler Motoren .

Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel Leonhard Tietz .... Ehade

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Kreis-Spielertag des 5. Kreises Bezirk Hessen OT.

In Butzbach versammelten sich die Spielwarte der Vereine des 5. Kreises des Bezirks Hessen zum diesjährigen Kreisspielertag. Die vom Kreisspiel- roart L. Weickhardt (Butzbach) umsichtig gelei­tete Tagung war sehr gut beschickt, vor allem auch von den Vereinen des ehemaligen Gaues Wetterau. Kreisführer Studienrat Thierolf (Friedberg) gab in längeren Ausführungen eine Darstellung der Eingliederung dec DT. und des turnerischen Le­bens in den neuen Staat. Er konnte dabei unter lebhafter Zustimmung betonen, daß es dem deutschen Turner eine Freude sei, am Neuaufbau des Iurn= und Sportwesens mitzuarbeiten, nachdem in Adolf Hitler das erst Wirklichkeit geworden, was die Turnerschaft seit Fr. L. 3 a h n allezeit erstrebt habe: Einheit, Freiheit, Volksgemeinschaft. Der Redner empfahl allen Vereinen engste Zusammenarbeit mit der SA. DasGut Heil" auf den deutschen Volks­kanzler wurde begeistert erwidert. Kreisspielwart Weickhardt sprach anschließend über die Stel­lung der Turnspiele nach der Neuordnung der deutschen Leibesübungen.

Das diesjährige Kreisspielfest findet am 6. August in Holzheim statt in Verbindung mit der 2o- Jahrfeier des dortigen Turnvereins. Im Vorder­grund stehen die Kreis-Faustballspiele, die für Tur­ner, Jugend, Aeltere und Turnerinnen zum Aus­trag kommen. Außerdem wird ein Handball- WerbespielStadt gegen Land" durchgeführt. Um zu zeigen, wie das Wehrturnen in den Spielbetrieb einzugliedern ist, finden auch Wehrsportkämpfe statt. Jeder Verein, der sich an den Spielen betei­ligt, ist verpflichtet, eine Mannschaft für eine der Wehrsportübungen zu stellen.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

To. Großen-Linden I T.- u. Spv. Vuhbach I 10:14 (6:6).

Großen-Linden gab in diesem schnellen und span­nenden Kampf den spielstarken Butzbachern einen völlig ebenbürtigen Gegner ab. In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften ziemlich gleich­wertig. Rach dem Wechsel konnten sich die Gäste während einer kurzen Schwächeperiode der Platz-

Hamburg-Bmerlka-Paket i Hamburg-Südam. Dampfschiss. o Hansa Dampsschisf o Norddeutscher Lloyd o H.ffl. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Diseonto-

Gesellschaft o

Dresdner Bank o' Relchsbank )

Tribüne. In der Mitte erhebt sich ein Aussichts­turm von 21 Meter Höhe, der von einem etwa 5 Meter hohen Turnerkreuz gekrönt ist. Die Fest- wiese mißt 190 000 Quadratmeter, stellt also nur einen Bruchteil des nur 95 Hektar großen Fest­geländes dar, das mit einem 2,3 Meter hohen Draht­zaun umgeben ist. Die Festwiese ist 410 Meter lang und 290 Meter breit. Auf den Zuschauerwällen, die terassenförrnig angelegt sind, haben 200 000 Zu­schauer Platz.

Die Zeltbaulen.

Die Mehrkampfplätze sind noch größer als die Festwiese, sie messen 160 000 Quadratmeter. Hier wickeln sich die Wettkämpfe der Geräteturner und Turnerinnen, der Fechter und Ringer ab. Zelt an Zelt umsäumt den riesigen Platz. 16 Zelte sind für das Männerturnen bestimmt, dazu ein großes Der- pstegungszelt, auf elektrisches Kochen eingerichtet, in dem nur alkoholfreie Getränke verabreicht wer- den. Ein großes Zelt für Fechten und ein weiteres für die Leitung der Spiele ist in der Nähe der Spielfelder aufgestellt. Auf der entgegengesetzten Seite des Mehrkampfplatzes reihen sich 8 Giebel­zelte für das Frauenturnen aneinander. Auch hier befindet sich ein Verpflegungszelt, dazu ein Sani­tätszelt. Wenn man die weiter errichteten Umkleide­zelte dazu rechnet, so kommt eine Länge von 1800 Meter für sämtliche Zelte heraus. Es hat sich bisher stets als ein Nachteil erwiesen, daß es den Zuschauern nicht möglich war, den turnerisch wert­vollsten Teil des Festes mit den Augen zu oerfob gen. Es werden daher erstmalig bei einem Deut­schen Turnfest für die Zuschauer zwischen den ein­zelnen Turnfeldern Stehrampen eingebaut, die einen besseren Einblick gewähren. Diese Rampen dienen am Hauptfestsonntag gleichzeitig als Ankleidebänke. Bezeichnend für die Kleinarbeit der Architekten T. Tatsache, daß sie für den Hauptfesttag 58 200 Kleiderablagen beschaffen mußten. Dem Besucher des Festplatzes, der sich dem Haupteingang nähert, fallen am meisten die riesigen Verpflegungszelle auf, von denen nicht weniger als zehn das gesamte Verpflegungsdorf ausmachen. Sieben Wirtschaftszelte be <rnnc $änge von 96 Meter und eine Breite von 41 Meter, und nicht weniger groß sind die zwei Zelte, m denen nur Wein ausgeschenkt wird. Ein

Wenn vom 15. Deutschen Turnfest und seinen ge­waltigen Festeinrichtungen die Rede ist, dann darf nicht die große aufopfernde Arbeit der Stuttgarter Architekten vergessen werden, die sich seit Jahr und Tag mit voller Kraft in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Ihrer Arbeit und namentlich der des 1. Vorsitzenden des Bauausschusses, Baurat H o f - acker, ist es zu danken, daß die riesigen Holz­bauten und die Zeltstadt auf dem Wasen mit den ungeheuer vielseitigen und umfangreichen und den Vorschriften der fachlichen Leitung genau entspre­chenden Inneneinrichtungen bis zur Stunde fertig werden. Vor Monaten und vor Jahren noch schie­nen die Pläne der "turnerischen Leitung fast un­durchführbar angesichts der riesigen Ausdehnung der Plätze und Bauten und in Anbetracht der zahlrei­chen Neuanlagen, die schon vor Errichtung der Ge­bäude und auf verkehrstechnischem Gebiete notwen­dig wurden. Es ist ein gewaltiges Stück Arbeit gewesen, was die Turnfestarchitekten hinter sich ge­bracht haben.

Die große Festwiese.

Die Zahlen der Bauten auf dem Festplatze sind schon früher bekannt geworden wegen ihrer unge­wöhnlichen Größe. Es seien im nachfolgenden aber "och eine Reihe von Zahlen aufgeführt, die gewiß von allgemeinem Interesse sein werden. Die Haupt- tribüne der großen Festwiese ist 320 Meter lang, 9 Meter hoch und über 15 Meter tief. Um den Auf­marsch der Turner zu den Massenvorführungen nicht zu stören, ist entlang der Rückseite der Tri­büne eine 5 Meter breite Brücke mit fünf Treppen­aufgängen angebaut. Von dieser 320 Meter langen Brücke führen 12 Durchgänge von 3 Meter zu den Sitzplätzen. In der Mitte der Tribüne befindet sich der 16 Meter hohe Hauptturm mit der Musikmuschel und dem Leitungsstand. Seitlich davon, in gleich­mäßiger Entfernung, sind vier Vorturnertürme von -gleicher Hohe. Unter der Verkehrsbrücke befin­den sich 40 Verkaufsläden. Zum Bau der Tri­büne wurden 780 Kubikmeter Holz verwendet.

Die Stehtribüne auf der gegenüberliegenden Seite der Festwiese hat eine Gesamtlänge von 396 Meter und eine Höhe von rund 10 Meter. 18 000 Zuschauer haben darauf Platz, 16 Freitrep­pen fuhren von der Rückseite her auf die Höhe der

ovales Kaffeezelt steht in unmittelbarer Nähe des Flaggenturmes, 120 Quadratmeter groß. Für die Wasserzuleitunä wurden 1500 Meter Rohrleitung und für die Wasserableitung 1400 Meter Kanali­sationsröhren gebraucht. Für die 600 Meter langen Schwellenstraßen des Verpflegungsdorfes brauchte man 8000 Eisenbahnschwellen.

Die Wettkampf- und Spielfelder.

Eine harte Nuß für die Architekten war nicht zu­letzt die Einrichtung der Felder und Aschenbahnen, die bekanntlich recht kostspielige Anlagen darstellen. 52 Felder für Hochsprung, 45 Felder für Weitsprung und 26 Felder für Kugelstoßen wurden neu ange­legt; dazu 40 Felder für Schleuderballweitwurf, 40 Felder für Laufbahnen zu 75 und 100 Meter; 4 Felder sind für Schlagball, 6 für Faustball und je eines für Hand- und Fußball vorgesehen. Unweit der Mehrkampfplätze der Frauen wurde eine Wehrturn­platz mit den verschiedenen Hindernissen angelegt. Besondere Anlagen wurden erforderlich für das

Nehmt Rücksicht

auch auf den Angelsportler.

Vom Angelsport-Verein e. V. Gießen werden wir um die Veröffentlichung folgender Zu­schrift gebeten:

Zur Sommerszeit, wenn es die Menschen aus der Häuserenge und Schwüle hinausdrängt ins Freie, zur Natur und Sonne, dann bevölkern sich Ufer und Strand deutscher Flüsse und Seen mit einem Heer Erholungsuchender. An sich ist dieser Trieb im Interesse der Volksgesundung durchaus zu begrüßen, schafft er doch durch das Tummeln und Bewegen in Sonne, Luft und Wasser einen kräfti­gen, widerstandsfähigen Menschenschlag.

Soweit stimmen die Interessen der Sport- und Bewegungsbeflissenen mit denen deutscher Sport­fischer überein. Denn auch diese erstreben durch ihre Sportbetätigung am Wasser die geistige und kör- pexlicbe Erholung und Erhaltung ihrer Kräfte, um des Lebens ständig zunehmenden Anforderungen gewachsen zu fein.

Leider haben sich aber in den Jahren nach dem Kriege Verhältnisse am Wasser herausgebildet, die ein bedauerliches Sinken der Rücksichtnahme anderen gegenüber erkennen lassen. Gegen solche Auswüchse mußten die deutschen Wassersportverbände wieder- holt schon Stellung nehmen, ohne das es gelang, dieselben ganz zu beheben. Das gesunde und frohe Leben am Wasser verliert seinen Wert und Reiz, wenn beispielsweise jugendliche Badende und Boots­fahrer sich so aufführen, als ob sie dort die alleini­gen Herren wären. Oft genug werden Bootsstege, Sportanlagen und Anlegeplätze der Wassersportver­eine und Private von Badenden dicht belagert, auch manchmal beschädigt und zerstört, ebenso der ge­regelte Sport- und Trainingsbetrieb beeinträchtigt. Es sind dies Dinge, die sich leider jährlich immer wiederholen.

Noch schlimmer wirkt sich das Verhalten vieler gegenüber Sportfischern aus. Abgesehen von den üblichen Verulkungen, müssen sich diese gar nicht so selten ganz grobe Belästigungen und Störungen ge­fallen lassen, die eine friedliche Sportbetätigung förmlich ausschließen. Jedermann weiß, daß Fische äußerst scheue und vorsichtige Geschöpfe sind, deren man nur bei Vermeidung jeglicher Störung habhaft werden kann. Dennoch vollbringen vornehmlich junge Badende und Bootsfahrer, Strandgäste und Ausflügler in der Nähe Angelnder oftmals einen solchen Lärm oder umlagern deren Standplätze, daß es nicht Wunder zu nehmen braucht, wenn der Fischfang in solchen Fällen resultatlos bleibt. Man überlege sich einmal: Kann der Jäger ein Reh, einen Hirsch oder sonst ein Wild zur Strecke bringen, wenn ein Trupp Wandernder oder Lagernder den Forst mit Geschrei und Radau erfüllt? Gewiß nicht! Und genau fo verhält es sich mit dem Angler; da wie dort ist die gleiche Ruhe und Vorsicht geboten. Die­jenigen aber, die ihre Wasserspiele und Schwimm­künste, ihr Rudern und Paddeln, ihr Motorboot­fahren und Segeln auf deutschen Flüssen und Seen betreiben, mögen bedenken, daß Fischer und Angler zumeist recht erhebliche Beträge für die Fischereierlaubnis und die Fischwas­serunterhaltung bezahlen müssen, während die Beanspruchung der Gemässer für die übrige Mit­welt vollständig kostenlos ist. Der deutsche organi­sierte Angelsport bringt jährlich für diese Zwecke Hunderttausende von Mark auf. Man darf deshalb

Arbeite

B gegen toi Washingtl Ueberkabinetts, ordnung (BI sirien beraten ir zu einer Bert einer Erhöhu einstellung klären wollen, h genommen. Pri konnte infolge e nehmen. Die Er Boykottplan' ist i nerstag vertag sich uuf ähnlicher anlei^etampi oon welch einfänii. lidjen Entscheidung, für die verschieden BogloUplan sollen ninzsmatznahmen ' Waren 'm den Tch ganzen mit ei nungszeichen durch Runds" den. An dieser einem Teil der Kritik geübt und weiter Bevölkern nämlich erklärt, ! rische Machtmittel dustrie auch oh kotts zur Di gramms zu zwir gen beweist, daß lars geschaffene Roosevelts Endzi löhne und die N höltnis zum Am

feien.

Frankreich $cr ..London, 19 E °uf dem Ko ^'"listen 3L Mrltd) erörtert. 17me5" äußert d Jurpr werden ÄLA

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»erlln, 19.Juli Amerikanisch« Roten Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten " Französische Noten " Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten

Oesterreich, i ioo Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Note« Ungarische No«,

Schluß- furd

18 7.

24,25

38

204,5

91,5

37,5

15

124,75

128

166

Zeltlager der Jugend, der Wasserfahrer und der Studenten am Neckar.

Die Deuten am Haupteingang.

Der Platz am Haupteingang wird eingerahmt von Holzbauten, die der geschäftlichen Verwaltung dienen. Den Anfang macht das Postamt mit 18 Fernsprechstellen, Telegraphen- und Umschalträu- men, sowie einer offenen Halle mit 14 Postschaltern, in der sich Schreibgelegenheiten befinden. Dem Post­amt gegenüber befindet sich ein großes Kassenge- bäude. In einem Viertelkreis schließen sich die Ge­bäude für Polizei, Sanitätsdienst, die Auskunft, die Reichsbahn, Reisebüro usw. an. Die Verbindung zwischen Post und Kassengebäude bilden die Durch- gänge zum Festplatz, etwa 44 an der Zahl. An diese anschließend erhebt sich der 40 Meter hohe Flaggen- türm, der nach vier Seiten hin von starken Anker- seilen gehalten wird, die in Betonklötzen von je 20 Tonnen Gewicht gehalten werden.

Schlußl. Abend- börse

19-7

Wirtschaft.

Srottffurfer Abendbörse freundlich.

Frankfurt a. 1, 19. Juli. Die Abend- börse war freundlich gestimmt, das Geschäft nahm aber nicht das Ausmaß an, wie man es mach dem Verlauf der heutigen Mittagsbörse erwartet hatte. Ron der Kundschaft waren nur geringe Aufträge eingegangen und die Kulisse verhielt sich reserviert; offenbar wartet sie die Haltung des Publikums ab. Die Kurse zeigten ein nicht ganz einheitliches Bild, sie waren jedoch im großen und ganzen gut behauptet. Einiges Interesse bestand auch weiterhin für Stahlvereinswerte sowie für Mannesmann, während IG.-Farben kaum be­hauptet blieben. Am Rentenmarkt konnten sich deutsche Anleihen und späte Schuldbuchforderun­gen gut halten, Reichsbahn°BA. waren nach leich­ter Abbröckelung wieder erholt. Don Goldpfand- öriefen waren Rhein. Hhp "Bank auf die niedrige­ren Berliner Kurse hin eher etwas angeboten. Bon Auslandsrenten lagen Türken und Schweiz. Bundesbahnanleihen etwas erholt.

Schweincmarkt in Friedberg.

MSR. Friedberg, 19. Juli. Auf dem heu­tigen Schweinemarkt wurden bezahlt für sechs Wochen alte Tiere 10 bis 12 Mark, sechs bis acht Wochen alte 12 bis 15 und acht bis zwölf Wochen alte 15 bis 20 Mark. Der Auftrieb von 325 Fer­kelig wurde glatt geräumt.

Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.

Schluß!. Ulinog» börfe

19-7

furd

18.7- |

83

95,5

80,5

76,13

11,5

75,25

66

79

84,75

68

82,5

s Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Papieren angeführten Sittern neben hie Anh» her miötot Dividende an. Reichsbankdiskonl 4 o. H.. Lombardzinsfuß b o. H

Datum

6% Deutsche Relcheanleihe v. 1921 6% ef)em.7% Dl. RcichSanl. v. 1929 6'/2% Doung-Anlclhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mli

Auslos.-Rechlen

Tesgl. ohne Auslol.-Rechte 6% ebem.8% Hell. Bollsstaat 1929 lrückzahlb. 102%)

Oberhellen Provinz-Anleihe m(:

Auölol.-Rechtkn

6% Hell. Landesbank D<M,stadt

GoldR. 12....... .

bH%Hell. Landes Hnpotheken- bank Darmstadt Liaui

Deutsche Komin. Eammelab l.An leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehcm. 8% Franks. Hyp.-Bani

Goidpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hvv.-Ban'

Goidpfe. 16 unkündbar bis 1936 6/1% ehem. 4y2% Franks. Hyp.

Bank-Llqu.-Pfandvrlese 6/z% ehem. 4'/i% Rheinische

Hyp.-Bank-Llau.-Goldpse. ... 6% ehem. 8% Br. Landespsand

brlefanstalt, Pfandbriese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand

briefnnfiali. Pfandbriefe R. ic

Verrechnungskurs

Datum

Manslelder Berg'bau.........t

KokSwerke 0

Phönix Bergbau O

Rheinische Braunkohlen 10

RoelnltalN 0

Äereinigie Stahlwerke 0

Otavi Minen 0

Kaliwerke Aschersleben 6

Kaliwerke Westereaeln 6

Kaliwerke Salzdetfurth 9

börse

I 19 7

0

. 0

. 0

6

.12

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß» furd

Schlußl. Abcnd» bSrse

Schluß» furd

Schiußk. Mittag» börle

Datum

18.7

| 19-7

187.

19-7.

18. Zull

19-Full

Amtliche Geld

Notierung 1 Ärle'

Amtliche Geld

iotierung Drlel

Helsingsors.

6-, 174

6,186

6,174

6,186

Wien......

46,95

47,05

46,95

47,05

Prag......

12,52

12,54

12,52

12,54

Budapest ...

Softa .....

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,63

169,97

169,68

170,02

Oslo.......

70,28

70,42

70,28

70,42

Kopenhagen.

62,49

62,61

62,49

62,61

Stockholm...

72,08

72,22

72,08

72,2?

London .....

13,98

14,02

13,98

14,02

Buenos Atre§

0,928

0,932

0,928

0.932

Neu hort ....

2,907

2,913

2,877

2 883

Brüssel-----

58,59

58,71

58,59

58,71

Flallen.....

22,18

22,22

22,18

22,22

Paris.....

16,45

16,49

16,45

16,49

Schweiz ...

81,17

81.33

81,12

81,28

Spanien....

35,06

35,14 81,78

35,06

35,14

Danzig....

81,62

81.72

81,88

Japan......

0,879

0,881

0,879

0,881

Rio de Ian.

0,234

0,236

0,234

0,236

Iugoslawlen Lissabon...

5,195

12,72

5,205

12,74

5,195

12,72

5,205

12,74

83

95

81

83

95

81,5

76,25

76.5

11,4

12,05

75,5

76,25

.

78,25

79

68,25

68,5

82,5

84

82

83,5

86

86

_

_

1,1

1,1

5,4

5,25

4,75

4,5

4,9

5

4,75

4,75

24,5

24,65

25,5

80,4

80,65

40,4

38,5

40,75

204

204,5

203,25

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91,5

92,5

40

37,5

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14,5

14,5

14,25

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126

127

127,5

173

167,65

173,5

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132,4

133

172,5

48,25

46 4

48,25

61

60,5

61,4

56

57

56

56

55

56,5

83

77

118,75

118,5

36,4

36,25

36,25

52,25

52,25

52'5

41

41.5

41,5

19

18

18,25

110

109,5

31

31,25

31,4

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44,5

44,9

38,5

38,13

17,5

17,5

17,25

180,5

182

180,5

21

22

21,65

64

148,5

151

Geld

Bries

2,83

2,85

58,43

58,67

62,23

62,47

13,94

14,00

16,41

16,47

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169,94

22,06

22,14

70,11

70,3»

71,91

72,19

80,94

81,26

34,93

35,07