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Lin vaterländifcherRoman vonHansDietzke
Urheber-Rechtsschutz
durch Verlag Oskar Meister. Werdau.
27 Fortsetzung Nachdruck verbotenI
Er grüßt sein Volk, er hebt die Schwurhand: Für Vaterland und Freiheit!
Er wendet sich zu seinem General. Scharnhorst sucht den Blick seines Königs. „Die Stimme des Volkes — Majestät!"
Und der König sagt schlicht und fest: „Wir marschieren!"
In Scharnhorsts Augen leuchtet es sekundenlang bewegt auf: Seine Stunde ist gekommen!
Sporenklirrend salutiert der General, soldatisch streng wie immer: „Zu Befehl — Majestät!"
Preußen wird warschieren!
19.
In Schloß und Dorf Löbau ist die Erregung auf das höchste gestiegen. Seit dem Fehlgehen des Befreiungsversuches droht stündlich offener Aufruhr auszubrechen. Wie ein Lauffeuer ist die Schreckensnachricht durch den ganzen Landkreis geeilt. Beim Schein der trüben Oellampen haben die Bauern die letzte Nacht zusammengesessen, Verzweiflung im Herzen. Heute soll das Urteil an Hauptmann Döllnitz vollstreckt werden, die französischen Henkersknechte werden kurzen Prozeß machen: auch Schmied Wem- per und Karl von Löbau sind ihren Kugeln ausgeliefert. Der junge Jürgen Thorn ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen.
Man hat die Gefangenen zusammengesperrt. Endlos schien ihnen die letzte Nacht und nun, da der Tag anbricht, seit Aufgang des fahlen Morgenlichts, das ihre müden Augen schmerzend blendet, verrinnt Stunde um Stunde in düsterem Schweigen. Einmal nur hat der Schmied Wemper, in letzter, zorniger Verzweiflung an der schweren Tür des Turmzimmers gerüttelt, bis ihn die todgeweihten Kameraden mühsam beruhigt haben — hier ist alles zwecklos. Der Tod ist nahe, das ist die einzige, gewisse Hoff- nung. Döllnitz hat längst alles hinter sich geworfen — in all diesen einsamen Wochen träumte er sich in ein sanftes Vergessen, in ein beseligendes Bewußtsein, am Ende einer großen Erfüllung zu stellen.
Sein Werk war beendet, er kann abtreten von dem Schauplatz, den hunderttausend Kameraden in Zukunft zu einem Podest der Freiheit machen werden. Einmal nur, an jenem Abend, im erschütternden Gedenken an die einzige, übermächtige Liebe seines Herzens, an die zarteste Frau, die je das ganze Denken seiner Seele erfüllte, übermnante ihn die Sehnsucht nach allem lockend Süßen dieses Daseins, überkam ihn der heiße Wunsch nach Leben. Er wurde grausam enttäuscht, zurückgeworfen in tötende Hoffnungslosigkeit, bis er sich wiederfand, bis er der erlösenden Ruhe teilhaftig'wurde durch die innerste Ueberzeugung, daß sein Werk vollendet ist. Maria wird ihn nicht vergessen, sie wird ihm treu sein bis in den Tod. Wer so geliebt hat, ist nie mehr einsam.
Karl von Löbau, im Ueberschwana eines jungen, stürmischen Herzens, gibt bis zu dieser Stunde den Glauben nicht auf, daß ihnen doch noch Rettung wird. Es ist nicht der Mut der Verzweiflung, es ist die Gewißheit eines Schicksals, das dieses Leben noch nicht enden will. Karl ist der einzige, der Hoffend die langen Stunden verbringt, der den halben Tag am hohen Fenster der Turmstube zu sitzen vermag, reglos den Blick hinausgewandt in weite fernen, wo schon die Freiheit wohnt — als käme von dort her die Rettung.
Schwere Schritte draußen, die vor der Tur halt machen, lassen die drei auffahren. Knarrend öffnet sich das Schloß. Döllnitz nimmt einen letzten, vollen Atemzug: Jetzt werden sie ihn holen... Aber die Eintretenden sind nur die übliche Wache, waffenlos, die den Gefangenen die Morgensuppe bringen.
Schwer läßt sich der Schmied auf die eichene Dank fallen: Sollen endlich Schluß machen...
*
Der Sonnenaufgang dieses Tages hat alle Menschen im Schloß schlaflos gefunden: auch Hauptmann Lefevre. Er bat kein Auge schließen können, trotz der dreifach verstärkten Wachen, trotz der Kompanie französischer Grenadiere und der Abteilung Jäger zu Pferde, die seit der Stunde des Ueberfalls feldmarschmäßig im Schloß kampieren. Was nützen hier noch Gewehre, wo der Aufruhr schon glimmt, unheimlich, unsichtbar noch — aber doch fühlbar schon in allen Nerven, die erregt sind, aufgejagt wie in keiner offenen Feldschlacht sonst. Jetzt war die Stunde der Entscheidung gekommen, die längst gefürchtete Stunde steht vor der Tür. Mit der Exekution des preußischen Hauptmanns wird das Unheil seinen Lauf nehmen. Er steht hier als Kommandant auf äußerstem Posten. Er muß der Starke sein, wo Klugheft, Schwäche, Ausweichen befiehlt! Man wird sie alle erschlagen wie räudige Hunde! Alle Geduld hat ein Ende, alle Furcht kennt Grenzen, wenn Verzweiflung sie wandelt. Der Machtwahn wird zu Ende sein, wenn die Leichen der Kameraden sich zu Bergen türmen. Sinnloses Gesetz, hirnlose Pflicht — an euch stirbt mein Mrterland!
Was soll er dem Baron, dem greifen Geistlichen sagen, die ihn mit Bitten bestürmen? Er muß eifern bleiben, muß die Maske tragen, die er verabscheut. Muß sich wehren gegen alles Verstehen, sich panzern mit der Waffe der Pflicht, des Gesetzes.
„Ich bin Offizier, meine Herren! Ich bin machtlos gegen den Unverstand einer Gewalt, die aus Ihren Reihen kommt." Hauptmann Lefevre verrennt sich, einziger Ausweg für ihn in diesem Augenblick, in den traurigen Äkut bewußter Lüge wider sein besseres Wissen. „Die Tat dieser drei Leute gestern Nacht, dieser plumpe Ueberfall ist mit nichts zu entschuldigen. Das ist Aufruhr, Gewalt, das fordert Sühne, darauf steht Tod!"
Baron von Löbau kämpft um das Leben seines Sohnes, um Rettung in letzter Stunde für die Freunde. „Ist so wenig menschliches Begreifen in Ihnen, Herr Hauptmann, daß dieser Schritt, aus nackter Verzweiflung geboren, ihr Herz nicht zu rühren vermag?"
„Es geht um Menschen, Herr Hauptmann, denen unsere ganze Liebe gilt, die seit Kindesbeinen unsere Wege gingen, die das Edelste und Beste zu ihrer
Tat bewog!" Mit zitternder Stimme spricht Pastor Krantz auf Lefevre ein.
, Dessen Kraft ist zu Ende, er fühlt feinen Widerstand weichen, er muß die beiden verabschieden, freikommen von ihnen, ohne sein Inneres zu verraten. „Mein persönliches Fühlen in dieser Affäre, meine Herren, scheidet aus. Ich wiederhole Ihnen nochmals: Ich habe als Offizier meiner 9<mmt zu genügen — sonst nichts!" Lefevre erhebt sich, zum Zeichen der Verabschiedung. „Was in meinen Kräften steht, will ich versuchen. Es dürfte Ihnen bekannt sein, daß ich mich vor allem für Hauptmann Döllnitz eingesetzt habe. Ich will auch heute versuchen, das Militärgericht, das ich stündlich erwarte, zu einem milden Spruch zu bewegen. Das ist alles was ich für Sie tun kann."
*
Frau Jeannette hat ihren Mann allein gelassen. Hier kann sie nicht mehr helfen. Er muß die auf- gezwungene Rolle spielen, niemand darf ihn daran hindern. Während der Exekution-offizier von der Feste Gloqau mit seinem Peleton Döllnitz vom Leben zun Tode befördern wird, spricht in das ferne Krachen der Salve das Militärgericht unter den Augen RenLs das Urteil über die anderen ...
Wenn die zarte Baronesse in der Schwere ihrer Krankheit die Wahrheit erfährt, wird sie bald an der Seite des Bruders die kühle Erde decken.
Jeannette betritt das Soubier der Kranken. Sie hat nach ihr verlangt. Es ist das erste Mal nach der Verhaftung des Hauptmanns Döllnitz, daß Jeannette die Räume der Löbaus wieder betritt. Sie ist der Bitte Marias gefolgt — vielleicht kann sie einer Sterbenden den letzten Wunsch erfüllen.
Zu ihrer freudigen Ueberraschung findet sie die Kranke recht wohl. Maria reicht der Freundin die Hand. „Ich danke Ihnen, Madame, daß Sie gekommen sind."
„Und ich freue mich von ganzem Herzen, Baronesse, Sie so wohl zu finden!"
Maria lächelt ihr feines, stilles Lächeln. ,Lch habe eine gute Nacht gehabt, die erste feit Tagen. Das Fieber ist gewichen — nur die körperliche Schwäche bedrückt mich noch ..."
Frau Jeannette überkommt bei dem Anblick der Genesenden eine fast überirdische Ruhe. Dieses Lächeln, diese Sanftheit hat etwas himmlisch Schönes. Dieses zarte Geschöpf könnte wahrhaft die Frau eines heldenhaften Mannes wie Döllnitz fein. Jeannette muß unwillkürlich an alte Gobelins denken, auf denen blonde Frauen wehrhaften Rittern zarte Blumen reichen ...
Die Baronesse zieht in einem unbegreiflichen Glücklichsein die Hand der fremden Frau an sich. Ihre Lippen flüstern die Worte: „Ich habe einen Traum gehabt heute nacht — der mich erlöst hat von allen Schmerzen. Ich weiß, daß nun alles Leid zu Ende ist, daß wir leben werden — Joachim und ich!" Maria sieht in die Augen Jeannettes, die in stiller Gläubigkeit ihren Worten lauscht. „Eine Bitte habe ich! Das Herz von Gold und Bernstein sollen Sie Joachim bringen — es wird ihn schützen! Ich weiß es — es wird ihn schützen!"
„Ich will Ihre Bitte erfüllen, Baronesse ..." Langsam, in verhaltener lleberlegung kommt die
Antwort Jeannettes. Sie weiß um das Ahnen einer Seele, um das Mysterium einer liebenden Frau — auch ihr gab ein überirdisches Fühlen die Kraft, die RenL bewog, das goldene Amulett immer auf feinem Herzen zu tragen. Es hat fein Leben gerettet — damals ... Sie wird jetzt Renö bitten, daß er dem gefangenen Döllnitz das Herz aus Gold und Bernstein bringen läßt. Diesen letzten Wunsch muß er erfüllen, vielleicht, daß ein Wunder Rettung bringt ...
♦
Menschenleer sind die Häuser des Dorfes Löbau. Alles drängt sich vor dem Gasthaus. Die Weiber und Kinder stehen davor, die Männer sind drinnen versammelt und debattieren. Alles wartet auf die Ankunft des Amtmannes Günther, der gestern nacht heimlich losgeritten ist nach Breslau, um Hilfe zu holen.
Umsonst versuchen die Frauen das Weib des Schmiedes Wemper zu trösten. Schluchzend lallt die Verzweifelte immer und immer wieder in den einen Satz, der ihr ganzes Fühlen enthält: „Sie bringen dich um, Jochen ... sie bringen dich um — Jochen — mein Jochen ..." Die Worte gehen unter in ersticktem Weinen. Die Augen der Frau sind rot und verschwollen von Tränen. Der kleine Christian drängt sich an den Schoß der Mutter, er weiß noch nicht, um was es geht.
Die Weiber stehen frierend in ihre Tücher gehüllt und starren die Dorfstraße hinunter, als käme von dort das Heil. Die jungen Burschen drücken sich an den Fensterscheiben des Wirtshauses die Nasen platt — sie dürfen nicht hinein, jetzt, wo die Männer beratschlagen.
Die Luft in der Kneipe ist stickig von Rauch und Menschendunst. Die Bauern rauchen in ihrer Erregung eine Pfeife Knaster nach der anderen, der Wirt hat einen Kasten Tabak spendiert, damit das Maulwerk seiner Mitbürger zu tun hat.
Der alte Klaus, der Dorfweise, hat das Wort: „Und ich sage euch — da hilft nur eines: Gewalt! Gegen einen haben die Hunde Mut — gegen euch alle aber werden sie Frieden machen! Die knallen nicht ein Dutzend so ab, als wenn's kranke Spatzen wären — das wagen die nicht! Jetzt nicht mehr!"
Der Bauer Johannes springt auf. „Die Mordbande tut alles, Vater Klaus! Daß du dich mal nicht verrechnest — die sind Blut gewöhnt!"
Und der stämmige Karsten schreit dazwischen: „Wenn's nur einen Sinn hat, wenn man wüßte, daß wir's schaffen, daß wir sie raushauen — unsere Knochen sind auck nicht schlechter — aber was wird mit unseren Weibern, was machen die Kinder, wenn wir kaputt sind, was nachher ...?"
Hanne, die Wirtstochter, steht die ganze Zeit schon lauernd hinter der Theke. Hin und her geht seit Stunden das Gerede — jetzt hat sie es satt!
Mit ein paar Schritten steht sie mitten in der Gaststube. Ihre robuste Stimme überschreit den Lärm: „Herhören! Ich will euch was sagen!" Die Köpfe der Männer fliegen zu ihr herum. Stille tritt ein. Vor den Fenstern beginnen sie sich zu drängen. Die Weiber nehmen die Kinder auf die Arme, alles horcht auf die Frau da drin.
(Fortsetzung folg' >
Unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groh- mutter, Schwester und Tante
Frau Johanna Pfeiffer Ww.
ist heute von ihrem Leiden erlöst worden.
e
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Aenni Wößner, geb. Pfeiffer
Otto Pfeiffer
Käthe Keißner, geb. Pfeiffer.
Gießen (Walltorstr, 21), den 18. Juni 1933.
Die Beisetzung findet in aller Stille statt
__________________________________________________________________________4031 D
Bekanntmachung.
Nachdem die Zustellung der Bescheide über die Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühren sowie über Vorauszahlungen auf die Umlagen und die Son- dergebäudesteuer für das Rechnungsjahr 1933 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten 'stattgefunden hat, werden als Tage, an denen die sämtlichen Bescheide als zugestellt zu gelten haben, hiermit festgesetzt: 4033C
1. für Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühren der 31. 2Hai 1933;
2. für die Vorauszahlungen auf die Umlagen und die Sondergebäude- fteuer der 15. Juni 1933.
Diejenigen Steuerpflichtigen, die bisher einen Bescheid nicht erhallen haben, werden aufgefordert, dies alsbald beim Städtischen Rechnungsamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 29, anzuzeigen.
Bei dieser Gelegenheit wird daraus hin- gewiesen, daß künftig nut noch in den ollerdringendsten Fällen und nach eingehender Begründung Gesuchen um Stundung oder Erlaß entsprochen werden kann.
Gießen, den 15. Juni 1933.
Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller.
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