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Aus der Provinzialhauptstadt.
Die Vertilgung der Schnaken.
r)on Heinrich Heß, Gießen.
Aus einer Anordnung des Ministeriums für Kultus und_ Bildungswefen geht hervor, daß auch an dieser Stelle die dringende Notwendigkeit einer «n, systematischen Schnakenoertilgung erkannt ährend bisher nur einzelne Städte einiges zur Bekämpfung der Schnaken taten, soll nunmehr in ganz Hessen ernstlich der gemeinsame Kamps begonnen und durchgeseyt werden. Keine Stadt, kein Dorf, kein Gehöft darf fick dieser Arbeit entziehen. Dabei darf es aber nicht bleiben. 3n ganz Deutschland muh dieser Kampf durchgeführt werden, zum Wohle und zur Gesundheit der Menschen und Tiere. Abgesehen von den brennenden, langonhaltenden Schmerzen und Geschwülsten, welche die Schnakenstiche verursachen, sind auch öfters ernste Krankheiten die Folgen.
Die Schnaken paaren sich im Mai. In etwa 4 bis 5 Wochen legt das Weibchen etwa 300 Eier auf einen in ruhigen Gewässern schwimmenden Gegenstand. In weiteren 4 bis 5 Wochen, also jetzt bald, entschlüpfen sofort fortpslanzungssähige Schnaken aus, so baß die Nachkommenschaft des einen überwinterten Weibchens etwa 50 000 Eier in den nächsten 4 bis 5 Wochen legt. Hieraus ist zu ersehen wie ungeheuer wichtig es ist, im Winter die Weibchen in ihren Schlupfwinkeln zu vernichten und wo dieses bisher nicht geschah, alles sofort daran zu setzen, die jetzt kommende erste Iahresbrut zu vernichten.
Die aus der letzten Iahresbrut überwinternden Weibchen beziehen Im Spätherbst ihre Winterouar- tiere. Bei Beginn der warmen Jahreszeit beginnt bann das Brutgeschäft wieder. Hieraus ergibt sich, daß der Dernichtungskampf während der warmen und der kalten Jahreszeit durchgeführt werden muß. Wenn dieser Kampf überall rechtzeitig, fachgemäß und gewissenhaft in Stadt und Land durch- geführt wird, ist schon im ersten Jahre eine Erleichterung zu verzeichnen.
Die Arbeiten müssen bestehen, in der warmen Zeit, aus dem Aufsuchen der Brutstätten (Wasser- tümpel, Weiher, Bäche und Flußuser usw ). Soweit es möglich ist, sind diese durch Wasserabzugsgräben, oder Zuschütten zu beseitigen, wodurch fernere Arbeit erspart wird. Alte, Herumliegende Töpfe, Sannen, hohle Scherben find untergraben, da auch die kleinste Wasserfläche zur Brutablage genügt.
Unterstützt muß dieser Kampf fortwährend werden durch Aufklärung der gesamten Bevölkerung: Die hierüber von dem Ministerium gegebenen Bestimmungen scheinen dazu sehr geeignet zu fein.
Wie eine sahrzehnte lange Erfahrung, gewonnen aus eigenen Versuchen, aus Organisation und Ueber- wachung, ergeben hat, steht besonders bei mangelhafter ober unterlassener Aufklärung ein großer Teil der Bevölkerung diesen Arbeiten in Unkenntnis der Notwendigkeit eines energischen und fachgemä- ßen Schnakenvernichtungskampfes sehr uninteressiert, ja vielfach ablehnend gegenüber. Die Arbeiten sind infolge der vorgeschrittenen Jahreszeit und weil auch wohl noch einiges hergestellt und beschafft werden muß, aber auch die Leute in die Arbeit eingeführt werden müssen, unverzüglich zu beginnen, sonst entrinnt die erste diesjährige Brut der Vernichtung.
Lustschuh iut Not.
Gestern abend sprach im ©aale deS Studentenheimes im Rahmen des ersten Luftschuh-Jnfor- matlonskursus für die Lehrer und Lehrerinnen der Gießener Schulen Herr Gewerbelehrer Schuch a r d t über daS Thema „(Bau und Einrich- tung von Schuhräumen". Der Dortragende machte die Hörer in aufschlußreicher Weise mit allen wichtigen Gesichtspunkten des Raues von Schuhräumen für die Zwecke des zivilen Luftschutzes bekannt. Insbesondere empfahl er, keine großen Schutzräume zu errichten, sondern daS Schwerg'wicht auf die Schaffung von vielen kleinen Schutzräumen zu legen. Kellerräume können auf verhältnismäßig einfache Weise splittersicher, einsturzsicher und auch gassicher gemacht werden. Der instruktive Dortrag wurde mit großem Interesse entgegengenommen.
Der letzte Dortrag im Rahmen dieses Jnfor- mationSkursus findet morgen, Mittwoch, um 20 Uhr wieder im Saale des Studentenheimes statt. Regierungsmedizinalrat Dr. Kortüm wird über das Thema „Erste Hilfe und sanitäre Maßnahmen beim zivilen Luftschutz" sprechen.
Daten für Dienstag, 2V.Juni.
1520: LutherS (Brief an den deutschen Adel erscheint; 1620: Tillys Sieg über Herzog Christian von Braunschweig bei Höchst; 1868: Der Schriftsteller Walter Bloern in Elberfeld geboren.
Gictzcner Wochenmarktpreise.
* Gießen, 20. Juni. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 130 bis 135, Landbutter 120, Kochburter 100 bi« 105, Matte 25 Pf. da« Pfund, Käse 4 bis 10, (Sier, in- ländische, 8*A bi8 9 Pf. das Stück, Wirsing, grün, 12 Pf. das Pfund, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 15 Pf. das Bündel, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün, 35 bis 40, Spargel 35 bis 40, Erbsen 20 bis 25, Mischae- müse 10, Tomaten 45 bis 50, Zwiebeln 15, Rhabarber 8 bis 10, Kartoffeln, alte 3, neue 12, Kirschen 30, Stachelbeeren 15 bis 20, Erdbeeren 30 bis 40, Junge Hähne 90 bis 100, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. das Pfund, Tauben 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Salatgur- ken 20 bis 35, Ober-Kohlrabi 6 bis 10, Rettich 10 bis 15 Pf. das Stück, Radieschen 5 bis 10 Pf. daS Bund, Kartoffeln 2,50 bis 3 Mk. per Zentner.
V. rnotizcn.
— Tageskalender für Dienstag. Licht- fpielhaus, Bahnhofstraße: „Was Frauen träumen".
" Straßensperrungsnachricht, mit- geteilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. D. (QL p. D.) - Gießen: Die Sperre auf der Provin- zialstraßenstrecke Schlitz — Fulda (Abteilung Hemmen-Landesgrenzej wird ab 24. Juni aufgehoben.
•• Sitzung des Provinzialausschus- s e s. Am nächsten Samstag, 24. Juni, 8.30 Llhr -beginnend, findet im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Gießen, eine öffentliche Sitzung des Prooinzialausschusses der Provinz Ober- Hessen statt mit folgender Tagesordnung: 1. Klage des Bezirksfürsorgeverbandes Karlsruhe-Stadt, vertreten durch das Städt. Fürsorgeamt QL in
Karlsruhe, gegen den Dezirksfürsorgeverband deS Kreises Friedberg wegen Anerkennung der Kostenerstattungspflicht für Heinrich Engelhardt. 2. Antrag der Gemeinde Groß-Karben auf teil- weise Enteignung de« Grundstücks Flur I Rr. 581 der Gemarkung Groß-Karben für Strahenzwecke, 3. Klage des Kaisers Kasseegeschäst G. m. b. H., Diersen, gegen den Bescheid des KreisamtS Dreßen vom 12. April 1933 wegen Dersagung der Erlaubnis zum Kleinhandel mit Spirituosen in der Verkaufsstelle (Sieben, MäuSburg 5.
" Sterbefälle in Gießen. In der Zeit vom 1. bis 15. 3uni verstürben in unserer Stadt: 1. Johanna Deuckels, Köchin. Jahre alt, Schützenstraße 2; 2. Frieda Lehmann, geb. Mo- biuS, 41 Jahre alt, Jheringstraße 9; Friedrich Waas, Pfarrer, 53 Jahre alt. Gnauthstrahe 17; Katharine Schliuid, geb. Landfiedel, 49 Jahre alt, Sonnenstraße 11; 4. Richard Weigand, Finanzamt-Angestellter, 34 Jahre alt, Druchstraße 24; Katharine Rgoso, geb. Klappert, Witwe. 50 Jahre alt, Schottstraße.15; 5- Elise Saame. Buch- Halterin, 51 Jahre alt, Lundwigstraße 41; Anna Pfeiffer, geb. Wissig. 38 Jahre alt, Wollengasse 16; Heinrich Pfeil, Fabrikaufseher. 64 Jahre alt, Ludwigstraße 8; 6. Hermann Lublinski, Kaufmann. 68 Jahre alt, Sraiflfurter Straße 127; 7. Anna Walter, ohne Beruf, 44 Jahre alt, Schiffenberger Weg 2; 12. Jakob Henn, Tapezier- meister, 74 Jahre alt, Landgraf-Philipp-Platz 8; Margarete Weydemeyer, geb. Meckel, 76 Jahre alt, Kaiserallee 43.
** Vergeßt d i e Reiseapotheke nicht! Die Reisetage sind in unmittelbare Nähe gerückt. Eine kleine Ursache genügt bft, auf einer Reise oder auf einer Wanderung die Stimmung beträchtlich zu verschlechtern, eine Kleinigkeit vermag aber uud) umgekehrt bei rechtzeitiger Anwendung die Genußfreude auf die alte Hohe zu bringen. Wie oft stößt dem Wanderer oder Reisenden plötzlich etwas zu, und wie froh ist er, wenn er nicht vergessen hat, in den Koffer oder Rucksack eine kleine Reiseapotheke einzupacken, die die notwendigsten Mittel zur ersten Hilfe bei Unfällen, Verletzungen, plötzlichem Unwohlsein und dergleichen enthält. Don den äußerlich anzuwendenden Stoffen sind am wich- tigften die öerbanbsmittel. Von inneren Mitteln leisten einige Tropfen eines konzentrierten alkoholischen Getränks bei richtiger Anwendung Gutes. Baldriantropfen, Aspirin und Pnramidon, sowie Mittel gegen Fliegen- und Wespenstiche sollten immer bei der Hand fein.
** Der Führer des Hessenbundes in Gießen. Nach einem Werbemarsch der Gießener Hessenbundgruppen durch die Straßen der Stadt wurde am Sonntag — so berichtet man uns — am Heim der Wartburggruppe der Bundesführer, Pfarrer O. P a g e, begrüßt. Eine Führerbesorechung schloß sich an, die eine straffe Zusammenfassung der Gießener Gruppen ergab. Im überfüllten Markussaal sprach am .Abend Pfarrer Page zu den Eltern und Gemeindegliedern. Er sprach von den drei Reichen, die er miterlebtc, und wie in diesen die evangelische Jugend immer mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Er wies darauf hin, daß sich die bewußt evangelische Jugend in allen drei Reichen nie umzustellen brauchte, weil die Grundlage, auf der sie stehe, nicht auf das Heute gebaut, sondern der Grund allen Seins sei Weiter betonte er, daß weite Kreise die evangelisch-kirchliche Jugendarbeit gar nicht Der- stehen und auch nicht verstehen könnten, da sie jahrelang an der Kirche oorbeigegangen seien. Evangelische Jugend werde immer wieder auf das Fundament aller Aufbauarbeit verweisen müssen, und zwar auf das Evangelium. Das werde ihr auch in der Gegenwart Ziel und Berechtigung geben. Die Ausführungen des Bundesführers wurden mit Liedern und Fahrtenberichten umrahmt. Mit dem Schlußwort von Pfarrer Bremmer fand der Abend einen würdigen Abschluß.
•* Nationalsozialistische Lehreroersammlung. Am morgigen Mittwoch, 21. Juni, 15 Uhr, findet im Eas6 Ebel in Gießen eine Bezirksoersammlung des NS-Lehrerdundes der Bezirke -Stadt und -Land und Bezirk Lollar statt. Vorträge werden halten: Universitätsprofessor Dr. Funk über: „Der Faschismus in Italien", Lehrer Nebe11ng über „Jugend, Lehrerschaft und Volk" und Kreisschulrat Dr. Henß über „NS.-Lehrerbuno und Erzieherschaft".
*"* Der NS. -Aerztebund Oberhessen- Nord wird am nächsten Sonntag um 16 Uhr im Hotel Viktoria zu Gießen eine Tagung abhalten. Borträge werden gehalten von Dr. Kranz über „Rassenhygiene und Familienkunde" und von Dr. Lorenz über „Rasse und Kunst."
•• (Verhaftungen in Rödgen. Am Sonntag kam es in Rödgen zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Anzahl Personen, die zum Teil zu Tätlichkeiten führte, wobei aber glücklicherweise erheblichere (Verletzungen nicht zu verzeichnen waren. Die Gendarmerie nahm drei Leute unter dem (verdacht fest, im Laufe der aus politischen Gründen entstandenen Auseinandersetzung die Reichsregierung beleidigt zu haben. Die (verhafteten, von denen zwei aus Wieseck stammen und einer aus Trohe ist, wurden dem Polizeigefängnis in Gießen zugeführt. Die Untersuchung ist noch im Dange.
** Zwei Fahrräder gestohlen. Bei dem Sängersest, bas am vergangenen Sonntag in Rödgen stattfand, wurden zwei Fahrräder aestoh- len. Sackbienliche Mitteilungen erbittet die Gen- barmerieftotion Gießen.
** DHC Gießen. Eine Juniwanderung mit Aprilwetter, bald Regen, bald Sonnenschein, unternahm am Sonntag der DHC. Gießen mit einer (Beteiligung von über 50 Personen. Don der Station Braunfels führte dev Weg ein kurzes Stück durch den lieblichen Mühlengrund, um hierauf einem kleinen Seitentälchen nachzugehen. In langsamem, aber stetem Anstieg ging es durch prächtige Waldungen, den sog. Wildpark, unterwegs hübsche Ausblicke, so u. a. auf Schloß Braunfels und nach dem Dünsberg genießend. In der Rähe des Homburger Hofes wurde die Höhe erreicht, und nun ging es auf manchmal recht weichen Pfaden dem Lahnhöhenweg nach zur Mit- tagsrast nach dem anmutig gelegenen Hirschhausen mit interessanter Dorfkirche. Stets dem „L“ folgend, führte der Weitermarsch über einen Höhenrücken mit prächtiger Aussicht nach den jenseits der Lahn gelegenen Westerwaldbergen, wobei namentlich der Blick auf Greifenstein fesselte, hinab zur Perle des Lahntals, dem reizvoU gelegenen Weilburg, dessen Schönheiten einer gebührenden Besichtigung unterzogen wurden. Rach der Schluhrast erfolgte von Weilburg auS die Heimfahrt.
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