Aus der Provinzialhauptstadt
Leb immer Treu und Xedlichkeü!
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2. Kramer, Jakob Aug. Wilhelm, Rockenberg.
3. Schudt, Richard, Landgerichtsdirektor a. D., Gießen
Vereinigte Nationale Rechte.
Bayer Dr. Heinrich, Volkswirt, Bad-Rau- heim.
Reuenhagen, Ludwig, LandgerichtSpra- sident, Gießen.
Wegener, Kurt, Fabrikant, Blihenrod.
Stellvertreter:
Schmahl, Karl, Landgerichtsdirektor, Gießen.
strahe 22 ; 14. Minna Kutzer. geb Wook, 42 Jahre. Kaiserallee 61; 14. Wilhelm Kahl, Mehgermeifter, 50 Jahre, Bleichstr. 23; 14. HanS-Joachim Mandler, 4 Monate, Walltorstr. 35.
*• Unfall. Gestern nachmittag ereignete sich in Climbach ein schwerer Unfall. Der ekwa 50 Jahre alle Reichsbahnossistent Ferdinand Stein aus Allendors an der Lumda stürmte in einer Scheune anscheinend von einer Leiter ab und fiel so unglücklich, daß er schwere innere Verletzungen erlitt Der herbeigcrufene Arzt ordnete die sosortige Uebersüh- rung in die Chirurgische Klinik an. Die Freiwillige Sanitötskolonne vom Roten Kreuz brachte den bedauernswerten Mann nach Gießen. Das Befinden des Verletzten ist den Umständen entsprechend befriedigend. Lebensgesahr besteht zur Zeit nicht
•• Marine - Verein Gießen. Man schreibt unS: Auf vielseitigen Wunsch feiert am 31. Mai der Marlne-Vcrein Gießen e. V. in größerem Rahmen und unter den alten ruhmreichen Farben im Cas6 Leib den Gedenktag an die größte Seeschlacht, die die Weltgeschichte
1. Schäser HL, Heinrich, Arbeiter, Vadenrod.
2. Diehl, Philipp Konrad, Landwirt, Hochweisel.
3. Faulstich II., Heinrich, Landwirt, Sillen* dorf a. d. Lda.
Vilbel.
G e r l a ch , Friedrich, Angestellter, Wieseck. Rößler. Josef, Bildhauer, Dad-Rauheim. Häuser, Heinrich, Parteisekretär, Gießen. Seipp, Wilhelm, Schreiner, Lollar.
Stellvertreter:
Verlach, Friedrich, Gewerkschaftsangestellter, Wieseck.
Häuser, Heinrich, Parteisekretär, Gießen.
Maier, Joses, Angestellter, Gießen.
Seipp, Wilhelm, Schreiner, Lollar.
, t Wecker.
In Deutschland hat 11 erster den Anfang ; bringen. Für manchen lmodlsche Weise sein, ai
Klostermann, Alfred, Lehrer, Vockenrod.
2. Seipel II., Wilhelm, Landwirt, Fauer»
Schmidt, Anton, Eduard, Bürgermeister und Landwirt, Ober-Mörlen.
S ch m a h l, Karl, Landgerichtsdirektor, ®ie- ßen.
Reuenhagen, Ludwig, Landgerichtspräsident a. D., Gießen.
M e u s e r , Gottfried, Landwirt, Ockstadt Wegener, Kurt Fabrikant, Dlitzenrod.
R o r t h, Franz, Postassistent i. R., Gießen. S c r i b a , Fritz, Buchhändler, Friedberg.
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1. Moosdorf, Kurt, Bürgermeister a. D.
bach v. d. H.
3. Bartholomäus, Heinrich. Arbeiter, Gießen.
4. Vogt, Heinrich, Rechtscnw lt, Alsfeld.
5. Kurz, Adolf, Oberingenieur, Gießen.
6. K r o m m II., Wilhelm, Fabrikant Schotten.
4. Mörschel, Dr. Richard, Finanzbeamter. Bruchenbrücken.
5. Malkmus, Karl, jun., Bauingenieur, Alsfeld.
6. Weller, Otto, Mühlenbesiher, Schlitz.
7. Hofmann, Emil, Landwirt, Freienseen.
8. Löffler Dr. Karl, Tierarzt, Ortenberg.
9. Schröder, Ferdinand, Landwirt, Elpenrod.
10. Philippi, Ernst, Küfer, Ridda.
11. Weber, Karl, Arbeiter, Ranstadt.
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Hofmann, Franz, Landwirt, Ranstadt Geiß, Otto, Landwirt Vadenrod. Schmidt, Robert Landwirt Steinheim. Walter, Kart Landwirt Ossenheim. Lind, Julius, Tierarzt Echzell.
b) Stellvertretende Mitglieder.
Der neue Provinzialtag und provinziatausschuß
Oie Wahlvorschläge der Parteien.
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Parade der Polizei und Wehrverbände
D o r m st a d t, 19. April. (WSN.) Aus Anlaß des Geburtstages des Herrn Reichskanzlers Adolf H 11 • l e r findet morgen um 11 Uhr eine Paradeaufstellung der Landespolizei Darmstadt, der Landespolizeischule und sämtlicher Wehrver- bände auf dem Mercksplatz statt Rach einem großen Marsch durch die Stifts-, Alexander-, Zeughaus- und Rheinstraße findet am Museum ein Vorbeimarsch vor den Führern statt.
Für die Veranstaltungen, die am 20. April — -„laß unb zu Ehren des Geburtstages des Herrn Reichskanzlers Adolf Hitler und am 1. Mai aus tnlaß und zu Ehren des Feiertages der na- I analen Arbeit unternommen werden, ist ge- rc| einer Weisung des Staatsministers Dr. M ü l - hc an die Kreisamter die Freistellung von iti Vergnügungssteuer geboten. Dem Gr- sichen des Reichsministers der Finanzen entspre- itcnd, werden daher die Kreisämter angewiesen, die ieranftaltungen, die 1. am 20. April bzw. 1. Mai TB3 stattfinben, 2. durch den Geburtstag des 'kichskanzllrs bzw. durch den Feiertag der natw- iilen Arbeit veranlaßt sind und 3. zu Ehren dieser iittrnommen werden, von der Vergnügungssteuer freizustellen. Notwendig ist..daß alle diese Voraus- teungen gleichzeitig zutreffen. Weiterhin hat der Qiatsminifter diese Veranstaltungen für st em p e l- hei erklärt und damit angeordnet, daß die Cr- Inchnisscheine für sie stempelfrei auszustellen sind lesgleichen ist für die Nacht vom 20. auf 21. April tnb vom 1. auf 2. Mai die Polizeistunde ur die Gemeinden des Landes einheillich auf 5 Uhr
Für die Reubildung des ProvinzialtagS und d s ProvinzialausfchusfeS Oberhessen sind von den Parteien folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:
provinzmltag:
NSOAp. (Hitler-Bewegung).
1.Klostermann, Alfred, Lehrer, Dockenrod.
2-Seipel II., Wilhelm, Landwirt, Fauerbach v. d- H.
3-Dieht Konrad Phllipp, Landwirt, Hoch- Weisel.
4-Bartholomäus, Hch. Arbeiter, Gießen.
5. H o s m a n n. Franz, Landwirt, Ranstadt.
6. D ö r r s ch u ck, Adam, Landwirt, Zriedel- hausen.
7. F i s ch e r, Konrad, Landwirt, Hartershausen.
8. S t r a u b, Heinrich, Spengler, Schotten.
9. K u r z, Adolf, Oberingenieur, Gießen-
10 Faulstich, Heinrich, Landwirt, Allen- dors a. d- Lda.
11. S ch ä f e r HI., Heinrich, Arbeiter, Vadenrod.
12- V o g t, Heinrich, Rechtsanwalt, Alsfeld.
13. Weller, Otto, Mühlenbesiher, Schlitz.
14- Df ann stiel, Otto, E- August, Landwirt Bcrmutshain.
15. Dr. Löffler, Karl, Tierarzt, Ortenberg.
16. Hofmann, Emil, Landwirt, Freienseen.
17. Kr o mm ll., Wilhelm, Fabrikant, Schotten.
18. Fuhr, Konrad, Fabrikant, Altenburg.
19. S ch m i d t, Robert, Landwirt, Steinheim.
20. H a h n, Karl, Landwirt, Laubach
21. Fl ach HI-, Heinrich, Landwirt. Rad-Müht
22. Dr. M ö r s ch e t Richard, Finanzbeamter, Druchönbrücken-
23- W a l t e r, Karl, Landwirt, Ossenheim.
24- P h i l i p p i, Ernst, Küfer, Ridda.
25- W e b e r, Karl, Arbeiter, Ranstadt.
26. L i n d, Julius, Tierarzt, Echzell.
27. Scheer, Fritz, Kraftfahrer, Lauterbach.
28- S t r a u b, August, Landwirt.
29. I o r d i e s, Wilhelm Franz, Schreinermeister, Friedberg.
20 Schröder, Ferdinand, Landwirt. Elpenrod.
31. Lotz, Heinrich, Postschaffner, Eckartshausen.
32. S i e g e r t, Karl, Landwirt, Hof-Engelthal.
33. W e i d e m e i e r, Adam, Sattler. Ortenberg.
34- D e ck e r, Karl, Kaufmann, Alsfeld.
35- H e h m a n n, Emil, Uhrmacher, Alsfeld.
36. D i e h, Willi, Landwirt, Stumpertenrod.
37. R i e s, Hans, Laaerl. F. D. A, Alsfeld.
38. Mal km us, Karl jun , Bauingenieur, Alsfeld.
39- V ö l s i n g, Ludwig, Sattlermeister, Groh- Felda.
40. Res ch, Georg, Buchhalter, Alsfeld
41-Weitzel, Georg, Schreiner, Alsfeld.
Vereinigte Nationale Rechte.
(Zentrum, Christlich-soz. Volksdienst, Kampffront Schwarz-Weih-Rot, Deutsche Volkspartei.)
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1. Lux, Anton, Gastwirt, Rieder-Florstadt.
2. H ä u s e r, Heinrich, Parteisekretär, Gießen.
3. Moosdorf, Kurt, Bürgermeister a. D., Vilbel.
4. S e i p p, Wilhelm, Schreiner, Lollar.
5- R ö h l e r, Josef, Bildhauer, Bad-Rauheim.
6. Braun, Hans, Angestellter, Alsfeld.
7. Ackermann II.» Ludwig, Bürgermeister a. D, Ossenheim.
8. R o l t Christine, Hausfrau, Gießen.
9. B ö h m, Adam, Maurer, Heldenbergen.
.0 Sandmann, Karl, Gastwirt. Angersbach.
11. Ger lach, Fritz, Angestellter, Wieseck.
12. G e i s e t Ferdinand. Packer, Alsfeld.
13-Fehr l., Heinr-ch, Maurer, Schlitz.
14- W e h l, Heinr ch, Schlosser, Holzheim.
provinzialausschuß:
NSDAP. (Hitlerbewegung).
a) Ordentliche Mitglieder.
Oderheffen
Oer neue Grünberger Gemeinderat.
H- Grünberg. 19. April. Im neuen ®c* meint)erat erhält die RSDAP. 10 ©the, die SPD. 2 Sitze. DVP. und Kampffront Schwarz- weißrot, deren Stimmen im einzelnen nicht zur Erlangung eines Sitzes ausreichten, denen aber beim Zusammenschluß ein Vertreter zugestanden hätte, hatten keinen Wahlvorschlag eingereicht Als Vertreter der RSDAP. ziehen in den Ge- meinderat ein: 1. Heinrich Spengler, Arbeiter; 2. Hermann Gehringer, Heizer; 3. Georg Feichtenbeiner, Kaufmann; 4. Otto Stein, Schneidermeister: 5. Konrad Trink- ous, Landwirt; 6. Jakob Queckbörner, Landwirt; 7. Georg Stein, Gefängnisaufseher; 8. Wilhelm K r e u b e r , kaufmännischer Angestellter, 9. Karl Möller, Dankvorstand; 10. Philipp Bender, Rektor. Die Liste der RSDAP. weist weiterhin noch die Ramen von 14 Ersatzleuten auf. Die zwei Vertreter für die SPD. sind Wilhelm Schmidt, Kaufmann und Heinrich Stock, Weber. Beide gehörten dem seitherigen Gemeinderat an, während sämtliche Vertreter der RSDAP. autu ersten Male daS Amt eines Demeinderotes bekleiden.
Oer Gemeinderat in Hungen.
k Hungen, 20. April. Der neue Gemein d e r a t unserer Stadt wird sich aus neun Mitgliedern zusammenfetzen. Acht Mitglieder gehören der RSDAP-, ein Mitglied der Kampffront Schwarz-Weih-Rot an. Die SPD- hatte keine Liste eingereicht und sich dadurch selbst ausgeschaltet. Als gewählt gelten: für die RSDAP-: Heinrich Kirch Höfer, Deraver- walter; Adolf Würtz, Fuhrknecht: Wilhelm Wieder st ein, Kaufmann; Fritz Hesse, Landwirt; Karl Köhler, Obersteuerinspektor: Georg Müller, Schneidermeister; Richard Schäfer, Landwirt; Karl Hofmann, Angestellter: für die Kampffront Schwarz-Weih-Rot: Walter Seibert, Landwirt
Landkreis Gießen.
£ Wieseck. 20. April. Für den Gemeinde- r a t liegen zwei Wahloorschlage vor, unb zwar von ber NSDAP, mit Karl Euler, Reisender, 2ldolf Sommerlab, Schlosser, Karl Weller V., Eisenbahnwagenmeister, Starl Seibert, Sanbgrubenbefißer, Heinrich Robenhausen, Landwirt, ftarl Daupert, Bankbeamter, Friedrich Mietzner, Postschaffner L R., August Strack, Reisender, Wilhelm Rodenhausen, Arbeiter, Heinrich Werner HL, Landwirt, Heinrich Hetterich, Schlosser; Michael Becker, Händler, Karl Schneider, Lehrer, Otto Schmidt, Krankenpfleger, Heinrich Hartmann, Student. S P D.: Karl Oswald, Maurer, Karl Doch V., Spengler, Ludwig Schneider, Schreiner, Heinrich $ riegel, Arbeiter, Otto Schorn- Ir er, Arbeiter, Karl ßemp, Schlosser, Wilhelm Kreiling III., Schlosser, Johann Karl Benner, Gewerkschaftsangestellter, Friedrich Gerlach, Gewerkschafts- angeftelüer, Otto Müller, Arbeiter, Otto Dälzel, Schlosser, Anna Kreider, Hausfrau, Heinrich Ringel, Arbeiter, Adolf Seibert, Zugführer i. R.
)( Großea-Linden, 20. April. Dem neuen ©emeinberat gehören an: 7 Nationalsozialisten, nämlich Wilh. Becker, Wilh. S ch m i b t, Wilh. Magnus, August Rinn Heinrich Faber, Ludwig Steinmüller, Georg Textor unb 5 Sozialdemokraten, und zwar August Stein- m ü 11 e r, Heinrich Falk, L. Rinker, W. Luh unb W. Jung.
ler »Mainz, sprechen wird. Alle Handwerksmeister seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.
Aufgehobenes Verbot.
Das Hessische Gesamtministerium hat durch Der- orbnung vom 19. April 1933 bas durch Verordnung vom 12. Mai 1923 erlassene Verbot für Beamte, im Dien ft politische Abzeichen zu tragen, aufgehoben.
Eltern, verbietet spielenden Kindern die Straße!
Schickt sie auf Spielplätze, selbst wenn es etwas weg kostet!
Zum Ausgleich für manche Entfagung hat der Frühling seinen Einzug bei uns gehalten. Es sieht alles schon so heiter, sonnig und vergnüglich aus, und es wird nicht lange dauern, dann kommen die Mädels wieder in hübschen, hellen Sommer- kleidchen. Der Winter ist vergessen. Er war nicht so grimmig, wie wir ihn in vergangenen Jahren kennenlernten.
Am intensivsten scheint die Jugend den Frühling zu spüren. Sie stürzt auf die Strahe und wagt in ihrem Liebermut manchen Leichtsinn. Die Kinder spielen Kreisel und Murmeln und sind so leidenschaftlich vertieft, so ganz bei der Sache, dah ihnen die vorbeijagenden Autos scheinbar auch nur als Spielzeug erscheinen.
Eltern! Jetzt ist es Zeit, auf eure Kinder mehr denn je acht zu geben!
Schärft ihnen ein, dah das Spielen auf dem Fahrdamm das größte Verbrechen ist, das sie begehen können! Was nützt Klagen und Weinen, wenn das Unglück geschehen ist! Verbietet diese Frühlingsspiele auf der Straße! Schickt die Kinder auf die umhegten Spielplätze! Was schadet es, wenn sie einen kurzen Weg bis dahin machen müssen. Es hat keinen Zweck, in diesem Punkte Rachgiebigkeit zu zeigen. Sie rächt sich oft bitter. Es ist durchaus nicht immer Schuld des Fahrers, oder der Fahrerin, wenn etwas passiert; denn die Kinder in ihrem Spieleifer können nicht mehr die Entfernungen richtig abmessen. Ihrem treibenden Kreisel nacheilend, laufen sie blindlings in die Maschine, die selbst von dem geschicktesten Chauffeur und mit der besten Bremse nicht so schnell zum Stehen gebracht werden kann, wie es nötig ist. um ein Unglück zu verhüten. Handelt es sich doch oft nur um den Bruch- teil einer Sekunde!
Der Frühling kommt nicht, um Leid in die Familien zu bringen!
Gichencr AZochenmarktpreise.
• Giehen, 20. April. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter 1'0 Pf., Landbutter 1.0 Kochbutter 90, Matte 20 bi8 25, Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 15 bis 20, Rüben (gelbe) 10 bis 15, (rote) 10, Zwiebeln 10, Spinat 15 bis 18, Spargel 70 bis 100, Llnterkohlrabi 6 bis 8, Feldsalat £0 bis 100, Tomaten 50 bis 60, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 20 Obstmus 40 bis 45. Kartoffeln 3 <pro Ztr. 2,50 Mk). Rhabarber 20, Aepsel 20 bis 30, Dörrobst 35 bis 40. junge Hähne 10 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pfennig pro Pfund; Tauben 40 bis 60, Eier 8. Blumenkohl 30 bis 60, Salatgurken 50 bis 60. Salat 20 bis 25. Lauch 5 bis 10. Sellerie 10 bis 30, Käse 5 bis 10 Pf. pro Stück; Radieschen 10 bis 12. Rettich (neue) 20 bis 25 Pfennig pro Bund.
Pornotizcn.
— Tageskalender für Donnerstag. NSDAP.: 21 Uhr. Caf6 Leib. Feier des Geburtstages des Reichskanzlers Hitler. — Männer- und Frauenoereiniguna der Matthäus-Gcmeinde: 20.15 Uhr. im Gemeindesaal, Hauptversammlung^ — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Unmögliche Liebe". — Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: „Mein Freund der König" und „Ehe mit beschränkter Haftung".
— E o a n g e l i st A. Winterhoff-Geoels- berg wird morgen Freitag, 20.15 Uhr, im Saal der Christlichen Dersammluna einen Evangelisationsoor- trag halten, auf den besonders hingewiesen sei. — Siehe heutige Anzeige.
** Die Konfirmanden in Gießen. Die Zahl der diesjährigen Konfirmanden in Gießen beträgt insgesamt 270- Sie verteilen sich wie folgt: Matthäusgcmeinde 59, Markusgemeinde 43, Lukas- gemeinde 78, Iohannesgemeinde 30, Luthergemeinde 22, Petrusgemeinde 33.
*♦ Silberne Hochzeit. Das Ehepaar Post- assistent Eduard B r ü ck in a n n , wohnhaft Hille- brandstraße 14, konnte am Montag, 17. April, das Fest der silbernen Hochzeit feiern.
Sterbefälle in Giehen. In unserer Stadt verstärken in der Zeit vom 1. bis 15. April: 2. April Hermann Stauh, Schreiner, 80 Jahre, Frankfurter Straße 136; 3. Georg Odel, Landwirt, 83 Jahre. In Löbers Hof 5; 5. Johanette Odel, geb Euler. Wwe., 86 Jahre, In Lobers Hof 5; 5. Karl Berg. Rentner. 90 Jahre. Selters- weg 75: 6. Dr. Johannes Dittmar, Oberlehrer i. R., 74 Jahre. Licher Straße 106: 8. Therese Szymanski, geb. Langner. Wwe.. 74 Jahre, Lud- wigstr. 36: 8. Franz Adolf Wolf. 1 Jahr, Wetzsteingasse 32; 9. Julius Vogel. Wagenmeister L R., 64 Jahre, Aulweg 44: 9. Friedrich Eckert, 7 Monate, An der Kläranlage 52: 10. Marie Wenzel, geb. Hamel, 66 Jahre, Reuenweg 17; 10. Elise Wienhold. geb. Rös. Wwe., 85 Jahre, Frankfurter Straße 58: 11. Luise Richter, geb. Weißmüller, 81 Jahre. Karl-Dogt-Strahe 21; 12. Johannes Reul, Rektor der Goetheschule. 55 Jahre. Roon-
to*e vor auf dem Standpunkt, dah die Kampffront Schwarz-Weih-Rot auch in den Gemeinde- Parlamenten an die Seite ihrer Bundesgenossen in der Reithsregierung gehört.
Gleichschaltung
aller Hanowerks-Orgamsationen.
Die Handwerkskammer-Debenstelle Gießen bringt durch eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil zur ösientlichen Kenntnis, daß auf Anordnung der Handwerkskammer alle Innungen, Gewerbeveveine und sonstigen hand- werll chen Organisationen die Gleichschaltung biS zum 28. April durchzeführt haben müssen. Die Vorstände der gesamten handwerklichen Organisationen müssen mit mindestens 51 Prozent nationalsozialistisch eingestellter Mitglieder besetzt, oder durch Reuwahl ergänzt sein. Am Sonntag. 30. April, findet vormittags eine Besprechung der neuen Vorstände im Saale des Cafe Leib statt, nachmittags wird dort eine große Handwerkerkundgebung veranstaltet, in welcher der neue Handwerkskammer-Dors hende, Mehgerme.ster Mül -
kennt. Sämtliche vaterländischen Derbände, Der- etne und Parteien erhallen hierzu noch besondere Einladungen. Man beachte die demnächst in diesem Blatte erscheinenden Anzeigen.
" Alice - Schule. Die Leitung der Alice- Schule macht darauf aufmerksam, daß sämtliche Lehranstalten des Alice-Schulvereins Montag, dcn 24 April, 8 Uhr, beginnen. (Siehe heutige Anzeige.) zeige.)
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Wot Max pland, l'to Ech. Rot PW. Preisträger von M J5. Qeburtslc te QU5 diesem An! !n greifen Teiche, bejahtes spreche: > <he aus. 3d, geben! rteit 3hrer für Sie Dienste.
eW für tljkoigi utschen Gesell toutte im Langm n durch den DM Jubbertal, unter ftat ’ : Vorsitzende wies n daraus hin, dah dr m einer verhchunzt üben Zeil stehe; r e Führung haben, a 'he Deutschlands sch reben und ihre gaa# eht haben, der 6e^ nen voller Erfolg le- innette ferner an so chard Riedel u bcutfd)en Shirulss und Wahrhastigr dem Dohle des P»
JnschorMDvr/ icr mehr zunehmend :ien der Medizin un' er nur Wert haba hier Mutter, der all' xrlieren. Die sruchn Spezialgebieten, z.2 Unsallheilkunde, sei' igangen; eine weiten durch enges Zufo»' ■gie. Der Iorsitzend Mitglieder und c? h der zur Qkriügir; ei nach wie vor k ende Stellung / « : es, dah die Farbe, ien in glorreicher^ : Chirurgie gegruni* erwachten Deutschs ihrigen Tagung gm £ schlossen sch 5a*
(Zast täglich bringen die Zeitungen Rach richten Ion -Verfehlungen, von Unterschlagungen. Es Werden da auch Ramen von Männern genannt, jl denen wir bisher aufbüdten. Es ist erschüt- ttntb, wenn wir diese Mitteilungen lesen. Unb tun kommt der Deutschlandsender und bringt nÄ jeder Darbietung die alte vertraute Weise: Ufo immer Treu und Redlichkeit! Wir fühlen rb ahnen es, waS diese paar Töne uns zu- n|en wollen: Es muß anders werden. So konnte e nicht bleiben. _ahl
Längst vergessene Kindheitserinnerungen len uns ein. Wie war eS doch damals, als wir stes-es Lied in der Schule beim alten weist- Virtgen Gesangslehrer lernten? Roch unberührt I ton allem Zweifel, noch frei von jedem Miß- hsnen, so sangen wir gläubig die Strophen ks LiedeS, ahnten noch nicht, wie «ruft es ri$ nun in den Ohren klingt, wie es ein Tröster ru) Wahner zu gleicher Zeit ist. Es wurde uns |ir oft in der Schule versichert, daß wir manches noch nicht verstehen könnten, aber später im fiilxn würde uns vieles Hat werden. DaS ist auch geschechen. Arn sinnfälligsten aber bei diesem
Fede.
Es ist auch gut, daß es unsere Kinder wieder hören, daß es in der Schule gelungen wird. Denn gebt dem Lied wie dem alten Dolksspruch: Ehrlich währt am längsten! Beide enthalten eine T-chrheit. die ewig bestehen bleiben wird.
Man sage nicht: 3n unserer Zeit braucht man solche Gedichte nicht mehr. Wir haben gesehen, b-s) solche Mahnungen nötig sind. Unfern Väter- jljuben, unsere Vätermahnung soll man nicht u den Wind schlagen. Und das Lied muß un- Itrn Kindern noch nachklingen in ihr späteres ficken, wenn sie vielleicht einmal in eine ernste, drrführerisch? Lage kommen sollten, dann muß ihnen das Lied zurufen:
Ueb immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, uno weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab! Lk.
Oer militärische Zapfenstreich.
3n Ergänzung unseres Berichts über den heutigen Militärischen Zapfenstreich aus Anlaß des Gcburts- Ir.es des Reichskanzlers Adolf Hitler ist noch mlzuteilen, daß der Große Zapfenstreich von der R lerne an der Licher Straße aus (20 Uhr Ab- irar|d)) durch folgende Straßen gehen wird: Licher k:roße, Ludwigsplatz, Neuen Baue, Sonnenstraße, €dt’rsroefl, Westanlage, Oswaldsgarten. Der Rück- iririrf) geht durch die Neustadt über den Marktplatz Herd)" die Walltorstraße zur Zeughauskaserne. Außer bin bereits mitgeteilten Märschen werden noch zum Ertrag gebracht der Deutschritter-Fanfaren-Marsch uib der March der .^Langen Kerls".
Vergnügungssteuer« und ftempe'abqabefrei.
verlängerte Polizeistunde am 20.-21. April und 1. 2. Mai.
raigens festgesetzt.
Stahlhelm
uttö kommunale KraktionSbildung
Ton der Leitung des Stahlhelm in Gießen wird uns mitgetellt:
Der Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten. Hre:s- v) Lr.s gruppe Gießen, legen Wert auf die ^est- Peilung, dah die Verhandlungen über eine tfral- krdbitbung zwischen der Kampffront Schwarz- De.h-Rot. der Deutschen Dolkspartei, dem Zen- him und dem Christlich-Sozialen Volksdienst rhnc ihr Wissen und ohne ihren Auftrag cr- )[gt sind. Der Stahlhelm hat von diesen Der- inMungen erst durch die gestrige PrAenollz ttiahren. In der Fraktion ist lediglich die Deutsch- rctonale Dolkspartei. nicht der Stahlhelm ocr- trelcn. Die Führung des Stahlhelms steht nach
3n Deutschland hat nun der große Sender erster den Ansang gemacht, eine Melodie ;i bringen. Für manchen mag eS eine etwas tmodische Weise sein, auch das Gedicht will - mchem nicht zusagew Es gab eine Zeit, in der : an solche moralisierenden Derse ablehnte und Wtlys Gedicht .Rat eineS Landmannes an sei- Rn Sohn" gehört sicher zu dieser Art Moral- bcfic. Dagegen kann man der Melodie (von Dozart) nichts Böses nachsagen. Sie ist schön |hi> volkstümlich, dah sie uns unwillkürlich im Lhre nachklingt und mit unS geht.
Und ich glaube dah wir zur Zeit kaum ein iisscres Lied wählen konnten für den Deutsch- Inlfcnöcr. Es verkörpert gewistermahen die wue Zeit, die zugleich wieder Fäden knüpft -»l der guten alten Dergangenheit. Aber das 2(t will auch — wie eS in der Absicht des richters lag — ein Mahner fein, sogar ein sehr
Der Deutschlandsender hat seit einigen Wochen Mc Erinnerung an den denkwürdigen 21. TZär* <t? PauseTizeichen den Anfang des Liedes „IIcd inr.cr Treu und Redlichkell!" eingesührt. Es V die bekanitte Melodie, die das Glockenspiel >■ Garnisonskirche in Potsdam erklingen läßt. ADamit ist das seitherige Pausenzeichen, der ■tr te, nichtssagende Wecker, verschwunden. Wir |rren ja viele andere Sender, die dazu überlangen sind, eine kleine Melodie spielen zu Icn. ES sind aber nur wenige. KuckuckSrus, achttgallenschlag und Glockentöne wechseln in int er Reihenfolge. In der Hauptsache aber lt während der Pausen bei fast allen Sendern


