Ausgabe 
20.3.1933 Frühausgabe
 
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9. jl.-Sport

GießenerZuß-undHandball-Ergebmffe

Gestern herrschte auf den Spielfeldern der hiesigen Sportvereine lebhafter Spielbetrieb. Auf dem Wald­sportplatz standen sich die 1. Elf des VfB. und die Liga von Germania Marburg gegenüber. Den Grünweitzen gelang cs, einen Sieg von 3:1 (2:1) Toren sicherzustellen. Die 2. Elf des VfB. konnte in Watzenborn-Steinberg nur einen knappen Sieg er­ringen. Das Ergebnis lautete 2:1 (1:0) für die Sie­bener. Die Spielvereinigung 19 0 0 war mit der 1. und 2. Mannschaft in Friedberg zu Gast. Das Spiel der 1. Mannschaften vermochten die Gastgeber überlegen mit 8:1 (2:1) Toren für sich zu entscheiden. Die 2. Elf der Blauweißen hielt ein Unentschieden von 3:3 Toren. Die 3. Elf gewann gegen Wieseck 1. mit 6:2.

Das Verbandsspiel der 1. Mannschaften von Wetz­lar und Ockershausen endete 5:1 für Wetzlar. Dadurch wurde VfB. Gießen I endgültig Meister der 1. Be­zirksklasse.

weitere Ergebnisse aus dem Gau Giehen-Wehlar.

Niedergirmes Weilburg 4:1 (3:0); Butzbach II gegen Dutenhofen 6:2 (3:1); Niederweisel Garben­teich 4:4 (3:2), Heuchelheim Lich 1:0 (0:0).

Vor dem Spiel auf dem Waldsportplatz stand die 1. Handballelf der 2. Kompanie (Bataillonsmeister) der 1. Mannschaft von Siegen gegenüber. Die Sol­daten landeten einen sicheren Sieg von 8:3 Toren. Einen schönen Erfolg errang auch die 1. Handball­elf der Spielvereinigung 1900, die gegen die spiel­starke Mannschaft des Turnvereins Alsfeld einen Sieg mit 4:2 Toren (2:1) erringen konnte.

Deutschland Frankreich nur 3:3.

45000 Zuschauer erleben eine Enttäuschung.

Das zweite Länderspiel gegen Frankreich hat nicht die erhoffte Revanche für die Niederlage gebracht, die Deutschland vor zwei Jahren in Paris mit 1:0 hinnehmen mutzte. Es kam nur zu einem Unentschieden von 3:3, nachdem die deutsche Elf bei der Pause 2:1 und später sogar 3:1 ge- sührt hatte. 3n einem energischen Endspurt, der den deutschen Mittelläufer und die Derteidi- gung nicht mehr auf der Höhe ihrer Leistungs­fähigkeit sah, konnten die Franzosen ein durch ihren Eifer und ihren Kampfgeist verdientes Un­entschieden erzielen.

Kritik der Mannschaften.

In der deutschen Mannschäft tauchten schwache Leistungen an Stellen auf. wo man sie am wenigsten erwartet hätte. Das gilt vor allem für die beiden Verteidiger H a r i n g e r und Wendl. Wendl zerstörte schlecht und spielte unrein ab. Jakob hätte das erste Tor halten müssen, später arbeitete er aber befriedigend. In der Läuferreihe befriedigte Mittelläufer Her­gert eine Stunde lang durch gutes Zerstörungs­und Aufbauspiel, gegen Schluß war er aber dem Endspurt der Franzosen nicht mehr gewachsen. Die beiden Außenläufer Mantel und G r a m ° l i ch bestachen durch technisch gutes Spiel und gute llnterstühung des Angriffs. Der Sturm hatte in Fischer und Kobierski zwei gute Flügel. Lachner war bis zur Pause schwach, Später war er besser. Rohr spielte umgekehrt in der ersten Halbzeit ganz ausgezeichnet, sväter lietz er nach. Auf dem Posten des Halblinken wurde der Frankfurter Lindner kurz vor der Pause durch Richard Hofmann abgelöst. Der Dundes-Spielausschuß lieh sich durch Zurufe aus bem Publikum zu dieser Maßnahme bewegen, hatte aber keinen Erfolg davon. Lindner war besser als Hofmann. Hofmann war im gegebenen Moment nie auf seinem Posten.

Die französische Mannschaft hat sich über Erwarten gut geschlagen. Ganz hervorragend waren der Tormann D e f o s s e und die beiden Verteidiger, sowie der junge Sturm, in dem vor allem der Mittelstürmer Ricolas mit einer be­stechenden Leistung aufwartete. Was der Mann­schaft gegenüber dem Gegner an Technik abging, ersetzte sie durch Schnelligkeit und vorbildlichen Kampfgeist.

Das Spiel.

Im Spielverlauf fanden sich beide Mann­schaften zuerst nicht zurecht. Lleberraschend kamen die Franzosen in der 22. Minute durch einen Schutz von Rio, den Jakob schlecht berechnete, zum Führungstor. Die deutsche Mannschaft wurde dann allmählich überlegen und erzielte auch bald durch Dohr auf Vorlage von Lindner den Aus­gleich. Rachdem Jakob eine Reihe von scharfen Schüssen gehalten hatte, mutzte gegen Ende der Halbzeit Defosse immer wieder eingreifen. Kurz vor der Pause konnte auch Rohr nach Vorarbeit des eben eingetretenen Richard Hofmann den Führungstreffer erzielen. Dach der Pause hatte die deutsche Mannschaft eine gute halbe Stunde. Sie spielte ausgezeichnet zusammen und drängte auch den Gegner in die Verteidigung. Die Kom­bination wurde aber übertrieben. In der 20. Mi­nute schlug Rohr dem französischen Tormann den Ball aus der Hand und Lachner brachte mit einem Rückzieher den dritten Treffer an. Man glaubte allgemein fest an einen deutschen Sieg, als in der 36. und 38. Minute die Franzosen durch Schüsse des Halbrechten Gerard noch zum' Ausgleich kamen.

Enttäuscht verliehen die Zuschauer das Grune- waldstadion, das diesem Kampf ein würdiger Schauplatz gewesen war. Mit dem Schiedsrichter Crew, England, war man allgemein zufrieden.

lOl.Gauturntag des Gaues Hessen derDT.

Unter starker Beteiligung der Vertreter der Vereine des Gaues Hessen der DT. fand am Sonntag in der festlich mit den Reichs-, Landes­farben und der Hakenkreuzfahne geschmückten Turnhalle am Oswaldsgarten der 101. Gautag des Gaues Hessen statt. Ein gemeinsam gesunge­nes Lied eröffnete die Feier, die der eigentlichen Arbeitstagung vorausging. Der Fahneneinmarsch, der Einmarsch der Turner und Turnerinnen, so­wie des Dachwuchses sah die Versammelten in er­hobener Stimmung. Sodann sprach der 1. Gau­vertreter Pfeiffer- Wetzlar, über die Tage der Entscheidungen in der Gegenwart und über Auf­gaben der Deutschen Turnerschaft für Volk und Vaterland. Er richtete mahnende Worte an die Jugend. Der erwachsene Turner müsse der Ju­gend Vorleben.

Die Vorfeier ;um Gaulurntag sei gleichzeitig Abschiedsfeier für Wilhelm Will.

Aus seinem Leben könne man ermessen, was man tun könne für das Vaterland. Man werde ihn als Freund an der Seite halten. Der Gau- frauenturnwart Oberreallehrer Paul, Giehen, würdigte fofcann seinerseits die Verdienste des Scheidenden und überreichte dem Gauehrenober- turnwart als Anerkennung für seine Arbeit im Gau den Gauehrenbrief. Wilhelm Will dankte für die erwiesene Ehrung. Dach kurzen Worten des 1. Gauvertreters wurde der erste Vers des

Deutschlandliedes und nach dem Fahnenausmarsch ein Turnerlied gesungen.

Gauvertreter Pfeiffer eröffnete sodann die eigentliche Arbeitstagung. Die im Druck vorlie­genden Berichte der einzelnen Fachwarte wurden in Bausch und Bogen genehmigt. Der zweite Gau­vertreter Schneider (Butzbach) regte an, an den hessischen Staatspräsidenten ein Begrühungs- telegromm zu richten. Für das Telegramm wurde folgender Wortlaut bestimmt

An den Staatspräsidenten Prof. Dr. Werner Darmstadt.

Der 101. Gauturntag des Turngaues Hes­sen, dem auch fast 100 Vereine der DT. der Provinz Oberhessen angehören, sendet der Hessischen Staatsregierung ehrerbietige Grütze. Wir versichern, datz wir die Staats­regierung in allen nationalen Bestrebungen unterstützen werden. Gau Hessen, I. QI.: Arthur Pfeiffer, Konr. Schneider." Auf Anregung von Dr. Stier (Marburg) wurde ein ähnlich lautendes Telegramm auch an Herrn Reichskanzler Adolf Hitler in Berlin abgcsandt. Die Versammlung stimmte beiden An­trägen einmütig zu.

Der Rechner Wilhelm O e r t e l, Dieder-Wöll­stadt, verlas den Rechenschaftsbericht. Einer Ein­nahme von 27 021,56 Mk. steht eine Ausgabe von 21 347,12 Mk. gegenüber, so daß ein Vorrat von 5674,44 Mk. verbleibt. Die Beitragsrückstands

seien, so führte er aus, erheblich. Es sei erfreu­lich, datz der Gau trotzdem (dank der Opfer­freudigkeit seiner Mitglieder) seine Arbeit im bisherigen Umfange durchführen könne. Leider habe man Vereine, die jahrelang Beiträge rück­ständig sind, von der Bestandserhebung streichen müssen. Der 1. Gauvertreter machte auf die schwerwiegenden Folgen eines eventuellen Aus­tritts aufmerksam. Gauschriftwart Wiegand, Gießen, gab bekannt, daß der Gau 158 Vereins zähle (gegen 166 im Vorjahre).

Die Gesamtzahl der Mitglieder betrage 15 270.

Gegenüber dem Vorjahre habe man einen nicht unerheblichen Mitgliede^erlust festzustellen. Der Bericht löste eine rege Aussprache aus. Lang, Kirchhain, beantragte im Auftrage der Rech­nungsprüfer die Entlastung für den Kassierer, dem von der Versammlung einmütig zugestimmt wurde. Als Rechnungsprüfer für 1933 wurden Vertreter der Vereine Lauterbach und Alsfeld gewählt. Der Voranschlag für 1933 schloß in Ein­nahme und Ausgabe mit je 18 000 Mk. ab. Auch der Voranschlag löste eine rege Aussprache aus. Der Vorstand sei, so wurde betont, bei der Auf­stellung des Voranschlages mit großer Sorgfalt, zu Werke gegangen. Der Voranschlag wurde genehmigt.

Sodann schritt man zur Wahl der ausfcheiden- den Gauvorstandsmitglieder durch Zuruf. Der 2. Gauvertreter Konrad Schneider-Butzbach wurde einstimmig wiedergewählt. Als Schriftführer wurde der Gauschriftführer Wiegand wieder- gewählt, der bisher das Amt vertretungsweise verwaltete.

Ferner war dec Gauoberturnwart zu wählen, vorgeschlagen war durch den Turnausschuß der Gaufrauenturnwart Paul (Giehen), der auch einstimmig und unter lebhaftem Beifall gewählt wurde.

Der Gauoberturnwart Paul dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und gab der Hoffnung Ausdruck, daß er viele Mitarbeiter finde; er wolle seine ganze Kraft einsehen, um den Gau weiterhin zu fördern. Als . Gauwart für das Männerturnen wurde der bisherige Gaumännerturnwart Martin Textor - Mar­burg, als Gaufechtwart Kühn- Friedberg bestä­tigt. Der freigewordene Posten bc8 Gaufrauen-

turnwarts wurde Heinrich Schneider -Wehlaü übertragen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung be­schäftigte man sich sehr lange mit einem Antrag der Marburger Turnerschaft um Hebernahme des beim Gauturnfest 1931 entstandenen Fehl­betrages auf die Gaukasse. Man kam zu einer ent­sprechenden Einigung. Im Anschluß daran wurde über die

Orte der nächsten Gauveranstaltungen beraten. Das Gauturnfest wurde von Als­feld übernommen. Das Gaufrauentur nen 1 9 3 3 findet in Heuchelheim, das gleiche Fest 1934 in Friedberg statt. Das Gau- schwimmen 1 934 soll ebenfalls in Qllsfeld abgehalten w rden. Für das Gauvolkstur­nen 1 9 3 3 konnte noch kein Ort genannt werden. (Eventuell übernimmt es die Giehenier Turner­schaft.) Das Gauvolksturnen 1934 will Wetzlar ausrichten. Sodann wurden noch die Vertreter für den diesjährigen Kreisturntag am 30. April in Saarbrücken gewählt. Für den Bezirk II Gie­ßen nehmen Rektor Kling, Bureaudirektor Erle, ferner die Herren Schmidt- Heuchel­heim, Schneider und Seibert -Wetzlar teil. Vom Gauvorstand werden die Herren Wilhelm Will, Wiegand, Reining, Paul (sämt­lich Gießen) und Bach- Großen-Linden teilneh­men.

llnter PunktVerschiedenes" regte Rektor Kling an. am Tage der Reichstagseröffnung die Beteiligung an den Fackelzügen der vater­ländischen verbände

zu veranlassen. Der Anregung soll entsprochen werden. Mit einem Appell, den Deunkirchener Turnern zu helfen, wurde eine Sammlung ein­geleitet. die den Betrag von insgesamt 60 Mark erbrachte. Der Gauoberturnwart Paul wies zum Schluß auf das Deutsche Turnfest in Stutt­gart hin und betonte, daß dos Turnfest eine Kundgebung des ganzen deutschen Volkes werden müsse. Soldat (Wetzlar) dankte dem Vorstand im Damen der Versamm­lung für die geleistete Arbeit. Mit dem Lied O, Deutschland, hoch in Ehren" und einem drei­fachenGut-Heil!" auf die Deutsche Turnerschast wurde die Versammlung durch den 1. Gauver­treter geschlossen.

Wirtschaft.

Wochenbericht vom frankfurter Schlachtviehmarkt.

Der Frankfurter Schlachtviehmarkt verzeichnete in der abgelaufenen Woche nur wenig Verän­derung, die Preise blieben meist behauptet, das Geschäft war aber wieder sehr klein.

Am Rindermarkt bröckelten die Preise durchweg um 1 Mark ab, zumal das angetrie­bene Vieh meist nur von mittlerer Qualität war. Beste Tiere erzielten schließlich auch Preise über Dotu. Der Auftrieb betrug 1493 gegen 1286 Stück. Dach ruhigem Handel verblieb geringer Lieberstand. Ochsen al) 27 bis 30, a2) 24 bis 26, bl) 21 bis 23. Bullen a) 25 bis 28, b) 21 bis 24. Kühe a) 23 bis 26, b) 20 bis 22, c) 16 bis 19, d) 12 bis 15. Färsen a) 27 bis 31.

Am Kälbermarkt verlief das Geschäft in dieser Woche merklich ruhiger als seither, so datz der um 188 auf 1396 Stück verringerte Zutrieb nur unter Preiskonzessionen geräumt werden konnte. Hiervon wurden allerdings nur untere Gattungen betroffen, während beste Qualitäten gut behauptet blieben. Im Verlaufe dtzr Woche konnten sich auch geringere Qualitäten wieder auf das Vorwochenniveau erholen. Kälber b) 36 bis 40, c) 30 bis 35, d) 25 bis 29.

Trotz weiter rückläufiger Zufuhr auf dem S ch a f m a r k t ergab sich ein Preisrückgang von 1 Mark. Das Geschäft gestaltete sich recht schwie­rig, der Markt konnte jedoch geräumt werden. (Austrieb 260 gegen 271 Stück.) Schafe al) 24 bis 27, b) 20 bis 23.

Die bisher beobachteten starken Preisschwan­kungen auf dem Schweinemarkt kamen auch am Montag dieser Wochtz (dem Hauptmarkttag für Schweine) wieder in vollem Maße zum Aus­druck. Die Preissenkung setzte sich erneut um 2 Mark fort, nachdem schon in der Vorwoche eine solche von etwa 3 bis 4 Mark eingetreten war. Die Beschickung von 5156 Stück (plus 461 Stück) konnte nach langsamem Handel nicht ganz ge­räumt werden. Schweine b) 37 bis 39, c) 36 bis 40, d) 35 bis 39, e) 34 bis 36. Am Debenmarkt trat für die drei letzten Klassen eine Erholung von je 1 Mark ein.

selsheim hat eine maßgebliche Beteiligung an der Allgemeinen Automobil-Versicherungs-Attiengesell. schäft erworben. Diese wird den Geschäftsbetrieb unter dem Namen Opel-Automobil-Versicherungs­gesellschaft in den nächsten Tagen wieder aufnehmen. Das Kapital bleibt unverändert 3 000 000 RM. Die Gesellschaft wird ausschließlich Automobil-Kasko- und Haftpflicht-Versicherung betreiben. Das Kasko-Risiko übernimmt sie auf eigene Rechnung, Trägerinnen des Haftpflicht-Risikos sind gesamtoerbindlich die Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Ge- sellschaft, Aachen und die Hamburg-Bremer Feuer- Versicherungsgesellschaft, Hamburg. Dadurch wird die Adam Opel AG. ihren Händlern und Kunden einen auf die Dauer berechneten, zufriedenstellenden Ver­sicherungsdienst gewährleisten.

*DieJndexzifferderGrotzhandels- preise. Die vom Statistischen Reichsamt für* den 15. März errechnete Indexziffer der Groß­handelspreise stellt sich auf 91.2 (1913 ----- 100); sie ist gegenüber der Vorwoche (91,5) um 0,3 Prozent gesunken. Die Indexziffern der Haupt­gruppen lauten: Agrarstoffe 88.4 ( 1,6) Prozent, industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,3 (+ 0,3) Prozent und industrielle Fertigwaren 111,6 ( 0,1) Prozent.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 18. März. Das Geschäft stagnierte in dieser Woche fast vollkommen. Die Tendenz neigte unter dem Eindruck der starken Zufuhren von deutschen Eiern zur Schwäche, während aus dem Auslande infolge der Zoll­erhöhung wenig Ware angeboten wurde. Bul­garen 7,50 bis 7,75, Jugoslawen 7,50 bis 7,75, Rumänen 6,75 bis 7, Holländer 6,50 bis 8,75, Flandern 7,75 bis 8,25, bayer. Landeier 7 bis 8, deutsche Frischeier 6 bis 9 Pf. per Stück ab Frankfurt a. M.

Frankfurter Butlermarkt.

Frankfurt a. M., 18. März. Die Preise neigten zwar stark zur Schwäche, doch war das Geschäft auf der ermäßigten Basis etwas besser. Die Zufuhren von deutscher Butter waren nicht mehr so dringend, dagegen bietet das Ausland zu jedem Preis in großen Mengen an. Deutsche Butter 95 bis 98 (minus 4 Mark), holländische

* Opel-Automobil-Versicherungs- Butter 102 bis 106 (minus 4 bis 6 Mark) Mark AG., Rüsselsheim. Die Adam Opel AG., Rüs- I für 50 Kilogramm im Faß.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt a. 2)1.

Seriin

Schluß» kurs

Schluß!. Abend« bdrfe.

Schluß­kurs

Schluß! Mittag« börsc

____________ Datum

17.3.

18-3-

17-3.

18-3.

6% Deutsche ReichSanlethe v. 1921

_

83

83.5

6% eljem.7% Di. Reichsanl. v. 1929

96,9

96

96.5

6y«% Doung-Anleihe von 1930 ..

83

84,5

82,65

84,75

Deutsche AnI.-Mlös.^Zchuld mit

Auslos.-Rechlen ............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte.....

74,9

11,1

77,13

11,1

74,5 11

lJ6,9

6% ehem. 8% Hess. Bolkssiaat 1929

(rüttzahlb. 102%) ............

Obcrhessen Provinz.Anleihe mit

84

82

84

Auolos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelab l.An

70

72

-

-

leihe Seriei mit Auslos.-Rechten

72,13

72,13

7)

71,9

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

90,25

91,5

_

91,75

6% ehem. 7% Franks. Hnp.-Banl

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

90

91,5

_

Sy2% ehem. 4'4% Franks. Hyp.,

Bank-Ltqu.-Psanbbriese'.....

89

91,75

b'/2% ehem. 4y.% Rheinische

Hyp.-Dank°Ligu.^Uoldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand

90

92,75

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

88,5

90

18,5

90

6% ehem. 7% Pr. Landespfand

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

88.5

90

90

<% Oesterrekchtsche Goldrente....

13

12,9

13,1

13,5

4,20% Oesterretchische Silberrente

i,25

1,25

1,25

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4%% desgl. von 1913 ......

W

-

5% abgcsi. Goldmexikaner von 99

6

6

6,05

6,2

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

5,1

5,2

5.1

5,2

Serie 1....................

5,5

3,5

4% desgl. Serie II.............

5,4

5,5

5,6

5,7

5% Rumän. verelnh. Rente v. 1903

7

6,6

6,5

6,8

4y,%Rumän.verelnh.Rentev.l913

0,25

10,25

10,2

10,2

4% Rumänische versuch. Rente -.

5,55

5,65

24

5,6

5,75

S%% Anatolier...............

24

24

24

.vrannufi u. JJI.

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend« bdrfe

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag» börsc

Datum

17.3.

18-3.

17.3.

18.3.

Hainburg-Amertka-Pakei .....

c

19

21,75

17,13

21,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff

0

37

Hansa Dampfschiff...........

0

29,65

33.75

Norddeutscher Lloyd .........

A G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

'9,25

22,25

17,9

23

0

48,5

49,13

47,65

49

Berliner Handelsgesellschaft....

4

92,5

92,5

92,5

93x5

Commerz, und Privat-Bank... Deutsche Bank und Disront»

0

53

53

53,5

53,5

Gescllschast................

0

10,25

61,5

140

70,25

61,5

141,5

10,25

61,5

139,9

70,25

61,5

142,25

Dresdner Bank..............

o

Reichsbank ....??...........

1

A.E.G......................

35.25

92

35

34,13

91,5

34,13

92,5

Elektr. Lieferungsgesellschaft...

5

Licht und Kraft ...........

6

103,25

105

103,5

104

Fellen & Guilleaume ........

Gesellschaft für Elektrische Unter.

0

66

66,9

65,75

66,5

nehmungen...............

4

41,5

89,5

90,5

90

Rheinische Elektrizität ........

6

»

101

101

-Schuttcrt L Co..............

0

96

97,25

95.75

96,75

Siemens L Halöke ...........

Lahmeyer & tiu..............

9

10

155

134.5

60

155,25

135,5

60,5

106,25

156

>34

59,75

105,9

154,5

135

60,25

105,65

Buderus ..................

(i

Deutsche Erdöl .......

4

106,25

Gelsenkirchener..............

0

69,5

96

71

69,4

94,5

71,13

70,5

95

72,9

Harpener.................

0

95,75

Hoesch EisenKöln-Neuesten..

0

Ilse Bergbau ...........

7

163

U9,5

64

166

118

163

H7 75

165 118

66

9He Bergbau Genüsse........

Klöttnerwerke .. .

7

0

ManneSmann-Röhreu...

0

'6,75

76,25

76

76.13

Manvfelder Bergbau.........

Oberschles. Kokswerke.........

0

0

28,5

28,5

27,25

62,75

43,5

210

87,4

29,5

83,9

46,75

210

87,5

Pbönir Bergbau...........

o

5,5

210,5

87,25

Rheinische Braunkohlen ......

Rhetnstahi..................

10 0

210

87,5

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börsc

Schluß« kurs

Schluß«. Mittag« bör c

Datum

17-3.

18.3.

17.3.

18.3.

Vereinigte Stadlwerke.....

... u

44

45,75

43,75

47

Otavi Minen ............

... 0

18,7

19

18,75

Kaliwerke Aschersleben.....

... 6

139

140

139

140

Kaliwerke Westeregeln.....

Kaliwerke Salzdetfurth ....

... 6

140

141

141

141,5

... 9

207

209

208

208

3 G. Farben-Jndustrie ....

... 7

128

127,25

127

127,4

Scheideanstalt............

...10

72,5

173

Goldschmidt .............

... 0

43,5

47,25

38,5

47,75

Rütgerswerke............

... 0

-4,5

54,5

53,9

54,9

MelällgeleUschast..........

... 0

:o,5

40

41; 25

39,75

Philipp Holzmann........

Zementwerk Heidelberg ...

Cementwerk Karlstadt......

... 0

56,5

58

56,75

58,75

... 4 ... o

64

68

Wayß & Freytag .........

... 0

4 13

4,5

Schultheis Patzenhofer.....

... 0

113,5

114,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

... v

38,5

38,75

38,5

37,65

Bemberg .............

... 0

48,5

49,5

48

49,75

Zellstoff Waldhos .........

... 0

.5,25

56

55

Zellstoff Aschaffenburg ....

... 0

24

26,75

23

26,25

Dessauer Gas ............

Daimler Motoren.........

Deutsche Linoleum .......

Orenstetn L Koppel .......

Leonhard Tietz...........

... 7

... o

... 0

... 0

... 6

'9.75

38,5

32

29,5

38,75

32

Hb,75 29,9 36,5 >2,75 32

116,9

29,13

40

53,25

33,25

Chade...................

130,5

132,5

129,5

130

Gritzner.................

Mchnkraftwerke Höchst a.®.

Süddeutscher Suda ......

3

32,75

162

34

72,75

35,13

163

Devisenmarkl Berlin Frankfurt a. 211.

17. März

18.März

Amtliche Notierung

Geld | Brie>

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Helsingsors..

Wien......

6,384 48,45

3,047

169,48 73,93 64,44 76,42 14,45

0.818

1,182 58.69 21,51 16,51

81.22 35.26 82,17 0,909 0,239

5,495

13,15

6,396

48,55

3,053

169,82

74,07

64,56

76,58

14.49

0,322

4,190

58,81

21,55

16,55

81,38

35,34

82,33

0,911

0,241

5,505

13,17

Banknoken

6,394

48,45

3,047

169,38

74,08

64,49

76,47

14,49

0,818

4,186

58,64

21,52

16,50 1

81,12

35,31

82,07

0,909

0,239

5,445

13,18

6,406

48,55

3,053

169,72

74,22

64.61

76,63

14,53 0,822

4,194

58,76

21,56

16,54

81,28

35,39

82,23 0,911 0,241

5,455

13,20

Prag.......

Budapest ...

Sofia ......

Holland ....

Oslo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris......

Schweiz .... Spanien.... Danzig-----

Japan.....

Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon....

Berlin, 18.März

Geld

Bries

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Note».................

Ungarische Roten ................

4,17 58,48 64,12

14,45

16,46 169,01

21,45 73,90

2,46 76,30 80,94 35,18

4,19 58,72 64,38 14,51 16,52

169,69 21,53 74^20

2,48

76,60 81,26 35,32