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„Man Erb,sie -^Mchdurch->wMrun. Sen@emäS "Ku M S-I°llich°ft dem Hauptgebäude zu. Maloreen und tat,
bm erledigt - lach schleppend bewegen, als könne sie ihre rZutze »u > 1 r .
„aber es mar Danke,
Schlacht und spanend _ öa 3mei ber
messieurs, es geht noch oh $u'bieten wollten —, E^ÖrSä=S>R mich würdig an b r I f Seitengebäude tre- tente'eÄr h°rb°! und °°r,ch°°nd mit ihr im ^Äinh»rr der seine Gäste und Direktoren zum »rübftütf geladen, wartete mit ihnen im Empfangs- Fruystua g «cnnn wiederzukommen geruhte.
kleine Frühstück verlief in angeregtester Stim- mung Sr h=n fonfi 1° blaffen langen 3enn, Maloreens lag ein rosiger Hauch; in steheimms- vollem Feuer leuchteten chre Augen, die lächelnd dw immer lebhafter werdenden Huldigungen der Herren "widerten" Ein eigenartiger Reiz..umgab diese schlanke Frau im eleganten, dunkelgrünen Straßen- kvstüm mit der zartfarbenen Chiffonbluse und dem Iaadhütchen, das ebenso apart wie vornehm wirkte.
Sie haben keine schlechte Wahl getroffen die Herren vom Nachrichtendienst!, ^chte Stemherr, e betrachtend, die Freundschaf vorgetauscht wo sie Verrat geplant. Beinahe hatte er den Simson zu ihrer Delila gespielt. Ein Tor, wer an die Auf richtigkeit der Menschen glaubte! —
Die Maloreen fing seinen Bück auf und grüßte ihn mit einem kurzen, vertrauten Lächeln. So hatte sie ihn angesehen, damals im Flugzeug, als ihr Partner im Spiel ihnen als Fremder gegenuber- gesesfen, derselbe Partner, der soeben mit bestem Appetit seihen Rehbraten verzehrte.
Höflich hob er sein Weinglas, da sie ihm zutrank.
„Auf weiteres Gedeihen Ihres Lebenswerkes, mein Freund!"
Er dankte. , „
, Da Sie so gütige Teilnahme an meinem Schassen zeigen, wird es Sie und die Herren" — mit einer kleinen Verbeugung gegen seine Gaste — «vielleicht amüsieren, zu erfahren, daß es Menschen gibt, deren Interesse an gewissen Fabrikationsmethoden so groß ist daß sie in ihrem Eifer und ihrer Wißbegierde die Begriffe von Mein und Dein ein wenig verwechselten! Der Versuch wurde mir jedoch sofort gemeldet — Vierling, eine frische Serviette für den Herrn! Aber bitte, Monsieur, es kann jedem einmal passieren, daß er sein Weinglas umstößt! — Die Mühe hätte sich auch kaum verlohnt. Kostbarkeiten, vor allem Geheimnisse, werden hier im Werk nie aufbewahrt, dafür gibt es sicherere Orte. Da ich aber noch nicht auf dem bolschewistischen Standpunkt der Eigentumsentäußerung stehe, wurden auf alle Fälle sogleich die erforderlichen Sicherheitsmaßregeln ge-
Bekanntmachung.
Die Kanalbauarbeiten zum Ausbau der Siedlung rechts der Licher Straße unterhalb der Bahn Gießen—Fulda sollen auf Grund der Reichsoerdingungsordnung für Bauleistungen öffentlich vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen und Ange- botsoordrucke find bei uns erhältlich.
Die Angebote sind versiegelt in einem Briefumschlag ohne Firmenaufdruck, mit entsprechenden Aufschriften versehen spätestens zum Eröffnungstermin am
Mittwoch, dem 26. 3uli 1933 vormittags 10 Uhr an die Städtischen Kanalisationswerke, Gartenstraße 3 H, abzugeben, wo die Eröffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der etwa erschienenen Anbieter erfolgt. 4631D
Zuschlags- und Bindefrist vier Wochen. Gießen, den 18. Juli 1933.
Städtische Kanallsationswerke. Braubach.
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troffen. — Sie sehen, meine verehrten Herrschaften, daß wir Schaffenden stets auf der Hut fein und uns unserer Rechte wehren müssen. Man lernt so allerlei im Leben!"
(Er sprach in leichtem, liebenswürdigem Konversationston, ein Lächeln um den energischen Mund, bas jedoch die kalt und scharf blickenden Augen Lügen straften.
Einen Moment herrschte Schweigen. Der junge Regnier, der mit gerötetem Gesicht eifrig an dem Weinfleck auf feiner Manschette rieb, brach es zuerst.
„Das war aber ein großes Glück für Sie, Monsieur Steinherr!" Ein etwas gezwungenes Lachen. „Ich kann mir Ihre Gefühle so lebhaft vorstellen! Die — wie sagten Sie so gut! — Wißbegierigen werden jetzt wohl ihre Hände von Ihren Geheimnissen lassen — oder es in Zukunft geschickter anfangen."
Sie werden uns vorbereitet finden, Monsieur."
Die Blicke der beiden Männer kreuzten sich lächelnd, wie zwei funkelnde Klingen.
Lebrun, der starr auf seinen Teller gesehen, hob den Äopf, bedauerte die Aufregung, die ein derartiges „Malheur" seinem verehrten Gastgeber verursacht haben mußte.
„Aber es war ja gar kein Malheur", widersprach der große Mann an der Spitze der Tafel heiter. .Vielmehr ein Glück — nicht wahr? —, dem wir mit Ihrer gütigen Erlaubnis dieses Glas", den eben gefüllten Sektkelch hebend, „weihen wollen. Frau Maloreen — meine Herren ..."
Nach und nach kam die Unterhaltung, von Steinherr geführt, wieder in Fluß. Aber bald erhoben sich die Fremden, bedauerten lebhaft, sich verabschieden -3U müssen. Der alte Meilhac, der an-scheinend von nichts wußte, bat seinen Gastgeber um eine vertrauliche Unterredung für den nächsten Tag; vielleicht ließen sich die angenehmen persönlichen Beziehungen geschäftlich weiterspinnen?
Steinherr behielt sich Tag und Stunde vor; man könne sich darüber noch verständigen, nicht wahr? Groß und aufrecht stand er an der Schwelle des Empfangszimmers, drückte jedem Gast jeft die Hand und dankte für das feinem Werk bewiesene gütige Interesse. ....
Es war auch mir ein unvergeßlicher Tag, messieurs. Sie, liebe Freundin" — das Wort leicht betonend —, „darf ich wohl in meinem Wagen zurück in die Stadt fahren? Ihr Chauffeur ist bereits fort; er muß Ihre Weisung, zu warten, mißverstanden ^Einen Augenblick stand die Frau, in jeder Muskel gespannt, ihm gegenüber. Dann neigte sie das Haupt.
Stumm, blaß, aber sehr ruhig saß sie neben Steinherr, ,ber mit undurchdringlichem Gesicht geradeaus blickte. Erst als sie sich der Stadt näherten, sprach sie.
„Wohin fahren Sie mich?"
Er hob die Brauen. „Nach der Bendlerstraße!" „Und was dann?"
Sie haben bis Mitternacht Deutschland zu verlassen", kam die kurze Antwort. „Ueber Ihren Partner Regnier entscheidet die Polizei."
„Ah, die beiden Direktoren, nicht wahr, die mit ihnen fahren? Aber man wird ihm nichts nachwei-
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sen können", bemerkte die Maloreen gelassen, „Menschen wie wir lernen Vorsicht üben jm Berui."
„Trotzdem wurden Sie erkannt."
Sie sah schnell auf. „9a, das merkte ich. Es wurde mich sehr interessieren, zu erfahren, mann Das ge» schah", erwiderte sie, als ginge es um unpersönliche Dinge, „in London begann es schon."
„Jawohl. Obschon der Nebel (em Bestes tat, Ihnen beizustehen." , , ..
„Damals?! Wer wie kamen Sie — — ad), lassen wir das, es ist geschehen." Ein tiefer Seufzer. Müde sank die Frau zurück in die Wagenecke.
Wieder lastete Schweigen in druckender Schwere zwischen ihnen. Dann wandte sich Stemherr seiner Begleiterin zu:. „Darf ich fragen, ob Monsieur Reg- nier-Traillon Ihr Gatte ist?"
Sie war beim Nennen des letzten Namens leicht zusammengezuckt. Auch das wußte er? Ein mattes Lächeln verzog ihre Lippen.
„Nein, wir sind nicht verheiratet. Ich bm feit zehn Jahren die Witwe eines in Holland ansässig gewesenen Schweden namens Maloreen. Er erschoß sich, als er von meinen Beziehungen zum ausländischen Nachrichtendienst erfuhr — von deren Bezahlung er sehr angenehm mitgelebt hatte. Ich sagte Ihnen schon einmal, daß ich in meinem Leben mehr Unheil als Glück brachte."
Steinherr furchte finster die Stirn. „Konnte eine Frau von Ihrer hohen Intelligenz sich keine edlere Ausgabe stellen als die der Spionage?"
Sie sah herab auf ihre schönen Hände, deren kostbare Ringe funkelten beim mechanischen Glätten der weißen Handschuhe, die sie lässig durch die Finger ^Mich lockte das Abenteuer. Und die Versuchung, meine Macht über Menschen zu erproben. Sie sind eine Herde von Dummköpfen, und das Spiel beginnt, mich zu ermüden. Aber Sie werden begreifen, mein Freund: Man muß Geld haben, um zu leben! Für einen Berufswechsel bin ich zu alt und für kleine Verhältnisse nicht geschaffen. Bleibt also nur die Fortsetzung bis zum Ende."
Magnus Steinherr wandte sich ab, ungerührt. Sein bis zur Härte aufrechtes Wesen, das unter Anspannung aller Kräfte geradlinig seinen Weg ging, stand dieser Lebensauffassung fremd und verständ- nislos gegenüber. Und was er nicht begriff, vermochte er nicht zu verzeihen. Kein Wort fiel mehr zwischen ihm und der Frau, mit der er sich bis vor kurzem in echter Freundschaft verbunden gewähnt. Eine große Bitterkeit war in ihck.
Der Wagen hielt. Vandro sprang ab und klingelte am Tor. Steinherr öffnete den Schlag und half sei- ner Begleiterin beim Aussteigen. Stumm standen sie nebeneinander, während der alte Diener aus dem Hause hastete. Als er aufgeschlossen, hob Steinherr förmlich den Hut.
„Vergessen Sie nicht: bis Mitternacht müssen Sie fort fein", sagte er kurz.
Sie nickte. „Ich werde abqereist sein — und danke Ihnen. Untersuchungshaft ist sehr langweilig."
Eine abwehrende Handbewegung. „Es geschieht nicht aus Ritterlichkeit, Frau Maloreen." Seine Stimme klang kühl und geschäftsmäßig.
(Fortsetzung fol __________
»tg in hen Willi.
Vornan von Helma von Hettermann.
22. Forts et z Nachdruck verboten 1
Durch Riesenhallen ging es, in denen Maschinen stampfend und dröhnend Riesenarbeit verrichteten, an Hochöfen vorüber, an Eisentrögen in denen die weißlühende Masse langsam zur Kühlung gebracht wurde, durch Die Flure und Räume eines richtigen Laboratoriums, in denen Chemiker in weißen Mänteln Stahlproben auf ihre Beschaslenheit untersuchten. Und wieder durch endlose Hallenreihen tn denen fertige Maschinenteile Stahlgeruste, riesenhafte 4-Träger und Kräne auf den Versand harrten. Mit Chrom und Nickel verbunden — und mit jenem neuerfundenen Metall, das der Welt noch unbekannt. Bläulich-silbern schimmerten jene ungeheuren Swyt- boqen, die zum Brückenbau verwendet wurden. War es das? Heiße Begehrlichkeit brannte in den Augen K «r^ ffÄjÄ Männer ?n Holzpantoffeln, mit nacktem Oberkörper hantierten stumm, ohne den Vorübergehenden einen Blick zu gönnen, an den Trogen im dreien, Denen in dichten weißen Wolken zischender Dampf entströmte Hier bog Steinherr ab und lenkte die Schritte auf anderem Wege zurück. Da war die Kantine mit den großen Waschräumen und dem VerbandsZimmer, in hem eine junge Schwester soeben einem Arbeiter die verbrühte Linke verband, da das Lesezimmer mit seinen hohen Bücherregalen.
Die Besucher tarnen aus Dem Staunen niefjtheraus. Zwei volle Stunden waren sie durch das Werk gegangen und hatten doch nur einen Bruchteil davon 9ej5as ist ja eine ganze Stadt", weinte der älteste von ihnen, Meilhac, der ein berühmtes Eisenwer m Lothringen besaß, „viel großer als ich dachte — und alles so gut organisiert. Ah, ihr Deutschen versteht das nun einmal!" Mit diesem Stemherr mußte man sich zusammentun, er war eine Macht geworden.
Der junge Regnier ging als letzter em wen-g langsamer als die anderen und unterhielt sich ebenso lebhaft wie liebenswürdig mit dem einen der beiden Direktoren, der sich zu ihm gesellt.
Die Maloreen schritt zwischen Steinherr und dem älteren Franzosen, der die Verwaltung einer deutschen Grube im Haargebiet übernommen hatte. Ruhig wie immer, aber voll interessierter Aufmerksamkeit lauschte sie den kurzen Erklärungen ihres Führers, Die sie des öfteren in flüssiges Französisch übersetzte, wenn Dem Deutschen ein Ausdruck fehlte.
„Das Werk ist Ihrer roürDig, lieber Freund , sagte fie, als sie einen Moment allein neben Steinherr ^a"unD des Hütens wohl wert — nicht wahr, Frau Jenny?"
Mit einem undefinierbaren Lächeln begegnete er ihrem Blick, der ernst an ihm hing. Eine versonnene Wärme stand in den grünen Augen, Die so selten Gefühl verrieten.
Sie nickte. „Die Fähigkeit dazu traue ich Ihnen schon zu ..."__
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