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19.7.1933 Erstes Blatt
 
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Uche Pressedienst mitteilt, tusministerium unter dem ssars Hinkel eine Aus- Vertreter oller mahgeden- bände teilnahmen, hierbei inkel 3ur Vermeidung aller lich lest, daß in Preußen tler, gleich welcher Naiio- soll. Äie künstlerische u s l ä nd e r n und rei'en Berufen der Kunst n geseglichen ßeftimmun* keineswegs oedjinbed

! Zünde 'm Munsterland. tzerne wurden mehrere Dörfer entdeckt. Es :i drei große Dorssied- mbaren Wohnhausgrund- n. Außerdem sand man iche Gegenstände, die aus vor 1500 Jahren einen it Demnach stammen die Iermanen der nachchrtst« ie Ausgrabungen wurden h das Städtische Heimat« Beteiligung des Landes- des Aestischen Museums

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Symphonie in Bayreuth, der besonderen Bedeutung die 50. Wiederkehr des To­ners bringt und zugleich !r drei Jahren erfol9le^ i Sohnes, veranstaltet das

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19-3uIö J Stunden-

Aus der provinzialhauptffadt.

Heiraten oder nicht?

Der Zufall fugte es, daß ich in einer kleinen Provinzstadt, in der ich früher jahrelang lebte und noch eine Anzahl von Freunden befaß, zwischen zwei Zügen längeren Aufenthalt hatte. Se.'bstver- stündlich schlenderte ich durch die alten, vertrauten Straßen und frischte schöne Erinnerungen auf, die mir wieder in den Sinn kamen. Aber ein paar Stunden sind viel, und der Rundgang war vorzeitig beendet. So suchte ich einen alten Bekannten auf, der mir oft geschrieben hatte. Und ich wußte, ich würde ihn bestimmt nicht verfehlen, denn er war Arzt und hielt in diesen Nachmittagstunden Sprech­stunde ab.

Seine Gehilfin führte mich ins Wartezimmer, und ich mußte lange warten, da ich mich, um ihn zu

Deutschland, das kinderärmste Land.

In Indien kommen 6,1 Kinder aus jede Ehe, in Japan 4, in Italien 3,2, in Rußland 3,1, in England 2,6, in Frankreich 2,2 und in den vereinigten Staaten 2,1 und

in Deutschland nur 1,9 Kinder. Deutschland ist dos kinderärmste Land Europas. Die Zahl der kinderlosen jüngeren Ehen ist auf 40 Pro­zent gestiegen. 13 Prozent Ser Ehen entstammt nur 1 Kind, 20 Prozent entstammen 2 Kinder, 12 Pro­zent 3 Kinder und 15 Prozent 4 oder mehr Kinder.

überraschen, nicht gern zu erkennen geben mochte. Als ich endlich an der Reihe war, verließ gerade ein junges Mädchen ober war es eine junge Frau? das Zimmer meines Freundes. Ich blickte ihr voll Interesse nach. Bei einem Arzt erwartet man Kranke zu sehen, aber nicht solch strotzendes, blühendes Leben.

Wunderst du dich?" fragte mein Freund.

Zugegeben."

Ich bin Hausarzt in ihrer Familie, und sie hat sich nur Rat geholt. Wie schön, daß man wieder Be­rater sein darf, Berater in Fragen, von denen letz­ten Endes die Zukunft unseres Volkes abhängt. Dieses junge Mädchen, das ich von Kind auf kenne, will heiraten. Sie hat mir eben gesagt, daß sie si mindestens ein halbes Dutzend Kinder wünscht, und da ich auch Hausarzt in der Familie ihres künftigen Mannes bin, konnte ich ihr erklären, daß sie für ihren Lebensbund eine kluge und gute Wahl ge­troffen hat."

Hausarzt?"

Ja. Hausarzt und Freund der deutschen Familie und so auch Wegbereiter des neuen Deutschland, das jetzt im Werden ist. Vielleicht vermagst du gar nicht zu begreifen, wie sehr mich das beglückt.

Doch, ich verstehe dich."

Du bist Arzt wie ich und weißt, welche Befriedi­gung wir empfinden, wenn wir helfen und heilen können. Wir erfüllen uns aber erst dann ganz in unferm Beruf, wenn wir auch Betreuer der Ge­sunden und ihrer Zukunft sein dürfen. Unsere Der-

Du mutzt wissen,

daß Ehen unter Blulsoerroanbfen sehr bedenklich sind, von 392 Kindern, die der Ehe von verwandten entstammten, waren nut 119 völlig gesund und 150 waren minderwertig, 116 starben bereits vor Voll­endung des fünften Lebensjahres.

Aus Ehen von Geschwisterkindern waren unter 95 Nachkommen 36 minderwertig und 17 hochgradig minderwertig. Weniger als die hälfte waren völlig gesund.

antwortung ist groß. Sie ist jedoch leicht zu tragen, wenn wir Diener unseres Volkes sind. Ich weih, ich weiß es bestimmt, daß die Zeit wiederkommt, wo man nicht nur dann zum Arzt schickt, wenn man ihn dringend für einen Unfall und bei Erkrankungen braucht, wir haben noch andere große Aufgaben. Und sie erst lassen uns empfinden, wie schön eigent» lich der Beruf eines Arztes ist.

Das Glück in jeder Ehe hängt nicht nur von der Harmonie ab, die zwischen den Gatten besteht, die Che wird erst zur unlösbaren Gemeinschaft, wenn sie mit Kindern gesegnet wird, Kinder, für die man schafft und arbeitet, um ihnen den Weg zu erleid)- tern und zu ebnen. Gesunde Kinder, in denen wir meiterlebcn. Es sind viele, die zu mir kommen und Rat einholen, und ich sage allen bas gleiche, daß wir nicht aus Eigennutz hanbeln bürfen, baß wir immer weiter benten müssen, über unser armselig kurzes und kleines Leben hinaus. Daß wir alle nur ©lieber einer großen Kette inmitten unserer Volks­gemeinschaft sind, daß wir das Gesunde, das Große und Gute, bas wir selbst empfangen haben, weiter­geben müssen und gleichzeitig verhindern, daß Min­derwertiges sick) vererbt.

Wenn jemand berufen ist und berufen fein wird, so ist es der Hausarzt der Familie, mit feinem Wissen und seinen Erfahrungen der kleinen Gemein­schaft zu dienen, wie sie eine Familie darstellt und darüber hinaus der größeren, der großen Gemein­schaft, die Vaterland und Volkstum heißt. In diesem Sinne erwachsen dem Arzt ganz besondere Auf­gaben, und er wird sie durchführen können, wenn er das Vertrauen der Ratsuchenden wieder gewinnt.

Diesem gesunden Menschenkind habe ich eben ge-

Oie Entwaffnung Deutschlands."

Der Verein Deutscher Studenten in Gießen veranstaltete gestern abend auf feinem Haufe einen Vortragsabend. Die Veranstaltung erhielt eine besondere Bedeutung durch die Anwesenheit des Ku­rators der Londoner Universität Prof. Read und zweier englischer Studenten, die sich auf einer Stu- bienreife durch Deutschland befinden, um die deut­schen Universitäten und insbesondere auch das Ver­hältnis der deutschen Studentenschaft zum Dritten Reich kennenzulernen. Der Vortragsabend war sehr gut besucht.

Der Mcnd wurde mit einer kurzen Ansprache des Versammlungsleiters Herrn Reu sch eröffnet, der zunächst die britischen Gäste herzlich willkom­men hieß. Er begrüßte ferner den Leiter der Staats­pressestelle, Herrn Falk, der Kanzler der Landesunioersität Prof. Dr. H e r z o g , Se. Magni­fizenz den Rektor Prof. Dr. I e ß, die Herren der Kreisleitung der NSDAP., die Kameraden der SS. und SA., den Führer der Gießener Studentenschaft, stud. jur. Adam, ferner Bürgermeister Dr. Hamm als den Vertreter der Stadtverwaltung und die Kommilitonen. Der Verein Deutscher Stu­denten veranstalte, so fuhr er fort, von Zeit zu Zeit wehrpolitische Abende. Man freue sich, daß es möglich sei, wieder Arbeit im Interesse der Wehr- haftmachung des Vaterlandes leisten zu können. Zu ben britischen Gästen gewandt, führte der Redner aus, daß es für ein entwaffnetes Volk sehr wichtig sei, sich mit ben Fragen der Wehrhaftmachung zu beschäftigen.

Es sei schwer, in dem Bewußtsein zu leben, einem wehrlosen Volke anzugehören.

Der Vortragsabend solle dazu beitragen, Verständ­nis für die gegenwärtige Lage Deutschlands zu wecken.

Sodann sprach Hauptmann Braß über das Thema:Die Entwaffnung Deutschlands". Der Vortragende führte zunächst aus, daß er vom militärischen Standpunkt aus über die Frage der Entwaffnung Deutschlands sprechen werde. Dabei werde es sich allerdings nicht umgehen lassen, auch die politische Bedeutung der Wehrlosigkeit Deutschlands zu streifen.

Bon weittragendster Bedeutung sei die ein­leitende Bestimmung des V. Teiles des Ver­sailler Vertrages folgenden Wortlauts:Hm den Anfang einer allgemeinen Beschränkung der Rüstungen aller Rationen zu ermöglichen, ver­pflichtet sich Deutschland zur genauen Befolgung nachstehender Bestimmungen über die Land-, See- und Luftstreitkräfte." Diese Bestimmung durchzöge das Vertragswerk wie ein roter Faden und sei entscheidend für die Entwaffnung Deutsch­lands. Deutschland werde im Versailler Vertrag mit der Kriegsschuld belastet.

Das deutsche Volk in seiner Gesamtheit erkenne aber die Schuld am Kriege nicht an.

Die Entwaffnungsbestimmungen des Vertrages verkehrten den Sinn des Militärs in das Gegen­teil seiner wirklichen Bestimmung. Rach dem Ver­sailler Vertrag sei das Heer nur zur Aufrecht­erhaltung der Ordnung im Inneren des Landes und zu Zwecken der Grenzpolizei bestimmt. Dem deutschen Heere, das auf 1OOOOO Mann be­schränkt sei, stünden Riesenheere des benachbarten Auslandes gegenüber. Das deutsche Heer sei außerdem völlig unzureichend mit Munition ver­sehen. Der deutsche Munitionsvorrat wäre im Kriegsfälle schon in zwei Großkampftagen er­schöpft. Deutschland sei nur sehr schwer in den Kriegszustand zu überführen, denn man brauche ja nicht nur Menschen, sondern auch Waffen und

Munition. Die Menschen aber mühten für den Umgang mit Waffen erst ausgebildet werden.

Eine amerikanische Meinung gehe dahin, daß selbst eine hochentwickelte Industrie nur in einem Zeitraum von 12 bis 20 Monaten völlig auf Kriegsbedarf umzustellen sei.

Das habe Amerika zur Genüge erfahren. Dom Ein­tritt Amerikas in ben Weltkrieg bis zum Waffen­stillstand sei keine amerikanische Granate aus einem amerikanischen Geschütz abgefeuert worben. In ben deutschen Fabriken sei kaum mehr ein Fachmann der Rüstungsindustrie zu finden. Die Maschinen zur Herstellung des Kriegsbedarfes in Deutschland seien zerschlagen. Es müsse außerdem berücksichtigt werden, daß der Krieg nicht mehr allein mit Gewehr und Gefchütz geführt werbe. Man müsse an Gase benten, beren Herstellung unb Einfuhr in Deutschland ver­boten sei. Der Bau und die Einfuhr von Kampf­wagen und Flugzeugen sei ebenfalls verboten. Gegen diese modernen Angriffsmittel feien uns nicht einmal Verteidigungswaffen gestattet.

Ein entscheidender Punkt sei die durch den Ver­sailler Vertrag veranlaßte

Abschaffung der deutschen Wehrpflicht.

Wenn heute daran $u denken wäre, die Wehr­pflicht wieder einzuführen, dann könnten die Mannschaften gar nicht ausgerüstet werden. Die Ausbildung der wehrfähigen Männer erfordere unendlich viel Zeit. Jahre gingen darüber hin, während im Ausland Millionen als Reserven so­fort zu den Waffen gerufen werden könnten. Deutschland befinde sich in schwerster Gefahr nicht nur gegenwärtig, sondern auf Jahre hinaus. Festungsanlagen innerhalb der 50 Kilometer brei­ten entmilitarisierten Zone im Westen muhten ge­schleift werden. Diese entmilitarisierte Zone be­ginnt bereits unmittelbar hinter Braunfels. Die Seerüskung sei sehr beschränkt. Ostpreuhen sei ohne Seemacht nicht zu halten. Die Marine habe keinerlei Flugzeuge, von Flugzeugmutterschiffen ganz zu schweigen. Die neuen deutschen Schlacht­schiffe könnten den Großkampfschiffen der anderen Mächte keinerlei Widerstand leisten, sie seien, was die Bestückung anbetreffe, lediglich den gleichgro­ßen Schiffen der ehemaligen Feindbundmächte überlegen.

An Hand von Lichtbildern wies der Redner noch die zahlenmäßige Ueberlegenheit der anderen Staa­ten nach und gab dadurch das ganze Ausmaß deut­scher Wehrlosigkeit zu erkennen. Zum Schluß be­tonte der Redner, daß das Heer für jedes Land eine Notwendigkeit sei.

Jedes Volk habe die Pflicht, sich am Leben zu erhallen.

Dem deutschen Volke liege jeder Gedanke an einen Krieg ferne, es könne aber keinem Lande bas Recht zum Leben und zu dessen Verteidigung genommen' werden. Auf dieses Recht müsse auch Deutschland Anspruch erheben. (Lebhafter Beifall.)

In seiner Schlußansprache dankte der Versamm­lungsleiter dem Redner und betonte dabei, daß wenn Deutschland die militärische Ertüchtigung for­dere, ihm der Gedanke an einen Krieg fernliege, denn ein Krieg bedeute immer ein nationales Unglück, da durch ben Krieg immer bie Besten eines Volkes verloren würben. Leiber müsse man bie Feststellung machen, bah im Auslande, selbst bei den Juristen, der Versailler Vertrag in seinem Wortlaut kaum bekannt sei. Der Vortragsabend möge ein wichtiger Beitraa für die Auslandsarbeit des jungen Deutsch­lands fein.

sagt, daß sie jung und im rechten Alter sei zu hei­raten, und daß sie einen Lebenspartner gewählt habe, der den Bestand der künftigen Ehe gewähr­leiste. Es war leicht und erfreulich, hier zu raten, wie es schwer ist, kranken Menschen zu sagen, daß sie nicht heiraten dürfen, um nicht krankhaftes und minderwertiges Erbgut auf Kinder zu übertragen, die dann dem Staate nur zur Last fallen und den Bestand der Nation gefährden Es ist ja merkwürdig genug, ja und absurd zugleich, daß kaum einer sich einen edlen Hund kaust, ohne auch über seinen Stammbaum und die Echtheit seiner Rasse unter­richtet zu sein, daß er wenigstens bisher, aber kaum die gleiche Erwägung anstellte, wenn es sich um den Fortbestand seiner Familie handelte. Wir wissen von der Bluterkrankheit, daß sie von den Frauen auf deren männliche Kinder vererbt wird, und wir kennen die Gefahren für jeden davon Be­troffenen. Wollen wir doch endlich bedenken, daß sich nicht nur gute, sondern auch alle minderwertigen und krankhaften Anlagen in gleicher Weise weiter vererben.

Eine der Hauptaufgaben des Arztes im neuen Staate wird es (ein, und er ist dazu berufen, fein Wissen um biologische Forschungsergebnisse im Dienst der Volksgemeinschaft zu nützen und zu ver­werten. Ebensowenig wie nahe Verwandte unter­einander heiraten sollten, müssen von Staats wegen auch Ehen Erbminderwertiger oder gar Verbrecher verhindert werden, unbedingt jede Möglichkeit der Nachkommenschaft, die das schlimmste Erbe krank­hafter Veranlagung und schlechten Erbgutes anzu- treten hat. Diese Möglichkeit ist ja in der an sich unschädlichen Unfruchtbarmachung Minderwertiger gegeben.

^ffier soll heiraten und wann? Diese Frage wird immer wieder an den Arzt gestellt. Sie ist wahr­haftig nicht schwer zu beantworten. Der gesunde, junge Menscb, Mann oder Frau in der Vollkraft und Hohe seiner Jugend und in Erkenntnis der

Pflicht, die er seinem Volke gegenüber zu erfüllen hat. Die junge Frau, die im Mann das Oberhaupt ihrer Familie sehen mochte, und der junge Mann, der in seiner Frau nicht nur die Lebensaefärhtin und Kameradin im Kampf um die wirtschaftliche Exi- stenz, sondern darüber hinaus die Mutter seiner Kinder sieht. Nur ein Volk, das seine besten Eigen­schaften und Eigentümlichkeiten und das seine Ge- sundheit seinen Kindern zu vererben vermag, ist kraftvoll und berufen, sich sein Lebensrecht zu schützen und zu erhalten. Es zu beraten in solcher Schicksalsfrage, wird Pflicht und Aufgabe des deut­schen Arztes sein. Dr. F. H.

B-rnortzen.

Tageskalender f ii r*M i 11 w o ch. Licht­spielhaus (Bahnhofstraße):Die Nacht im Forst­haus".

** Sonntagsrückfahrkarten zum Hessischen Feuerwehrtag. Wie die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. mitteilt, werden zum 27. Hessischen Feuerwehrtag in Schotten (vom 22. bis 24. Juli) Sonntagsrück­fahrkarten von allen oberhessischen Bahnhöfen und von Frankfurt a. M. nach Schotten ausge­geben. Die Karten haben eine Geltungsdauer vom 22. Juli 0 Uhr bis 24. Juli 24 Hhr (An­tritt der Rückfahrt).

** Oberhessische Gesellschaft für N a - t u r « und Heilkunde. Die Oberhessische Gesell­schaft für Natur- und Heilkunde unternahm am Samstagnachmittag einen heimatkuntzsichen Ausflug nach Bad-Nauheim und Wisselsheim. Er galt ins­besondere dem Studium der Salzflora bei Hofgut Löwenthal im Wettertal. Lehrer Oßwald (Bad- Nauheim), staatlicher Vertrauensmann für Natur­denkmalpflege für das südliche Oberhessen, war den Teilnehmern ein sachkundiger Führer.

700-ZahrfeierdesAuerbacherSchlosses

WSR. Auerbach a. d. B., 18. Juli. Am Sonntag fand auf der Ruine des Auerbacher Schlosses aus Anlaß der 700-Iahrseier des Auerbacher Schlosses ein großes Burg- und Trachtenfest statt, zu dem auch Minister­präsident Professor Dr. Werner erschienen war. Rach einem großen historischen Trachten­zug, der 52 Gruppen umfaßte, fand im inneren Schloßhof der Festakt statt, in dessen Mittel­punkt ein Dühncnspicl mit dem TitelVer­gangenheit und Gegenwart huldigen der Burg­frau' stand. Darin wurden in 14 historischen Gruppenbildern die wichtigsten geschichtlichen Er­eignisse versinnbildlicht. 3n seiner Begrüßungs­ansprache teilt Bürgermeister Drückmann mit, daß der Gemcinderat von Auerbach den Reichs­statthalter Sprenger und den Ministerprä­sidenten Prof. Dr. Werner zu Ehrenbürgern ernannt habe. Ministerpräsident Dr. Werner dankte für die Ehrung und hielt eine längere Ansprache, in der er betonte, daß derartige Feste dazu geeignet seien, daß das Volk aus seiner Vergangenheit wieder neue Kraft schöpfe für seinen Fortbestand und Wiederaufstieg. Die Regierung habe sich vorerst als vornehmste Auf­gabe die gestellt, das Versprechen einzulöscn, für die kleinsten und ärmsten unserer Volksge­nossen Brot zu schaffen. Umfangreiche Arbeiten an der neuen Autofahrbahn, die in der aller­nächsten Zeit in Angriff genommen werden, wür­den sicherlich die Wirtschaft auch an der Berg­straße neu beleben. Die Rede des Ministerprä­sidenten wurde mit großem Beifall ausgenommen.

Todessturz eines Bürgermeisters.

WSR. Biedenkopf, 18.3uli. 3n Hatz­feld stürzte der Bürgermeister Bäumer aus bisher ungeklärter Ursache aus dem Fenster seines Hauses etwa 5 Meter tief auf die Straße. Mit schweren Verletzungen mußte er dem Kran­kenhaus zugeführt werden, wo er alsbald verstarb.

Kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete in Hessen

Groß-Steinheim: Peter Götz an Stelle des Bürgermeisters Rachor.

Hattenrod: Heinrich Menget II., an Stelle des Bürgermeisters Peter Neeb.

Climbach: Hermann Stein an Stelle des Bür­germeisters Heinrich Wißner.

Saasen: Heinrich Schepp I., seither Beigeord­neter, an Stelle des Bürgermeisters Ment; Wilhelm Stark I an Stelle des seitherigen Beigeordneten und nunmehr zum komm. Bürgermeister ernannten Heinrich Schepp I.

Geilshausen: Emil Nau an Stelle des zu­rückgetretenen Beigeordneten Konrad Hilberg.

Elbenrod: Hermann Dietrich Schmidt an Stelle des Beigeordneten Otto Schmidt.

Ruppertsrod: Landwirt Heinrich Weber an Stelle des verstorbenen Beigeordneten Adam Phi- lippi.

Ruhlkirchen: Peter Diehl, an Stelle des Bür­germeisters Alois Pfeffer.

Dauernhei m: Landwirt Gustav Wirth III. an Stelle des Bürgermeisters Herrnbrod.

Wenings: Landwirt Konrad Oechler an Stelle des Bürgermeisters Reutzel.

H i tz k i r ch e n : Straßenwärter Jean Fifcher an Stelle des Bürgermeisters Ullrich.

Rommelshausen: Landwirt Heinrich Lotz an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten Dille- muth.

B o r s b o r f: Landwirt Hermann Uhl II. an Stelle des Bürgermeisters Widdersheim.

Effolderbach: Landwirt Reinhard Tag an Stelle des Bürgermeisters Haeußer.

Pfordt: Johannes Schmier an Stelle des frei­willig zurückgetretenen Bürgermeisters Johannes Fischer.

Dirlammen: Heinrich Ziegenhain II. an Stelle des Beigeordneten Karl Groh.

Ilbeshausen: Heinrich Löffler XV. an Stelle des seitherigen Beigeordneten und nunmehr kom­missarisch bestellten Bürgermeisters Gutermuth, Otto Gutermuth, seitheriger Beigeordneter, an Stelle des freiwillig zurückgetretenen Bürgermeisters Heinrich Ochs IV.

Bermuthshain: Heinrich Oechler V. an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten Heinrich Müller.

D u e cf: Jakob Pflanz II. an Stelle des zurück­getretenen Beigeordneten Andreas Lips.

Pfordt: Ernst Kreutzer an Stelle des Beigeord­neten Leonhard Siebert.

N i e d e r ° O l m: Kart Zimmermann an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten Jakob Eckes I.

H e ch t s h e i m: Oberinspektor Philipp Schäfer an Stelle des zurückgetretenen Beigeordneten Philipp Steeg.

Lee he im: Adam Dorr I. an Stelle des frei­willig zurückgetretenen Beigeordneten Wilhelm Dörr.

Gronau: Fleischbeschauer Heinrich Pfeifer an Stelle des zurückgetretenen kommissarischen Bei­geordneten Alpers.

Ober-Ohmen: Heinrich Horst II. an Stelle des Bürgermeisters Horst.

Wald-Amorbach: Landwirt Philipp Ohl II. an Stelle des Bürgermeisters Konrad Flath.

Heppenheim a. b. 23.: Stabtrat Ernst Schnei- ber, Lanbwirt, an Stelle bes Beigeorbneten Johann Wattenborf LI.

Neckarhausen: Bäckermeister Lubwig Egner an Stelle bes Bürgermeisters Krieger.

W i e s e ck: Karl Euler, seither Beigeorbneter, an Stelle bes Bürgermeisters Karl Schomber: Aböls Sommerlab an Stelle bes seitherigen Beigeorbneten unb nunmehr kommissarischen Bürgermeisters Karl Euler.

Lauter: Karl Heinrich Pitz an Stelle bes Bür­germeisters Trailer.

Alte Zigaretten-Marken verschwinden, wenn sie unzulänglich sind (man kann das beobachten). Neue Zigaretten-Marken können durch Packun­gen bluffen oder auf den Zeitgeist spekulieren. CLUB aber bleibt immer führend, denn sie bietet nur Qualität und zwar unübertreffbare Qualität