Ausgabe 
19.5.1933 Frühausgabe
 
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SJl.-'fpott

Sandbatt-Lokaltreffen 1900 - MTB.

1900 Mtv.

Morgen abend stehen sich auf dem 1900-Sportplatz die ersten und zweiten Mannschaften des Männer­turnvereins und der Spieloereinigung 1900 gegen­über. Obwohl beide Vereine schon seit Jahren Hand­ball betreiben, sind bis jetzt nur zwei Begegnungen zustande gekommen. Beide Treffen wurden von dem Mtv. sicher und erwartungsgemäß gewonnen. Für den morgigen Kampf hat sich die Situation insofern geändert, als man es nicht wagen kann, den Sieger mit einiger Bestimmtheit vorauszusagen. Natur­gemäß wird das Spiel der ersten Garnituren das größte Interesse für sich in Anspruch nehmen. Es sind aufgestellt bei

Mtv.: Lott

Seyb Volkmann Schmidt Ploch Schorkopf Schuler Schmidt, A. Schmidt, H. Seipp Krämer

Wolf Hamann Betz Steines, Th. Schott Schwalm Hofmann Mann Birkenstock Fischer

1 9 0 0: Enders

Beide Mannschaften müssen als äußerst spielstark bezeichnet werden, so daß mit einem schnellen und technisch hochstehenden Kampf zu rechnen ist. In L o t t hat der Mtv. einen hochtalentierten Hüter, der schwer zu schlagen sein wird. Enders auf der Gegenseite hat auch schon recht gute Spiele geliefert. Die beiden Verteidigungen dürften sich die Waage halten: was die Läufer angeht, so dürfte der Mtv. die routiniertere Reihe haben. Der Eifer der Spiel­vereinigungsleute kann dies aber ausgleichen. Der Ausgang des Treffens dürfte in erster Linie davon abhängen, in welcher Form sich die Stürmerreihen präsentieren. Als besonders gefährliche Torschützen sind bei den Männerturnern die beiden Schmidt, bei 1900 Betz und Schott anzusehen. Der aus­schlaggebende Faktor wird die Flüssigkeit des Zu­sammenspiels sein.

Auch bei den zweiten Mannschaften dürften gute Leistungen zu erwarten sein, zumal auf beiden Seiten Kräfte mitwirken, die schon in der ersten Elf tätig waren. Eine Voraussage ist auch hier so gut wie unmöglich.

Tisch-Tennis der Gp.-Vg. 1900.

Lokalkampf gegen ATL.

Heute, Freitag, abend empfängt 1900s 1. Mann­schaft die gleiche des hiesigen Akademischen Tisch­tennisclubs zum Rückkampf. Es werden, wie beim Vortreffen, acht Einzel- und vier Doppelspiele aus­getragen. Damals vermochten die Studenten nach hartem Kampf auf Grund ihrer besser eingespielten Doppels knapp 7:5 zu gewinnen. Auch diesmal wird es hart auf hart gehen. Vielleicht vermögen die

1900er, die mit Dietrich, Beil, Gebhardt, Petsch, Reichel, Arzbächer, Gros und Jung antreten, den Spieß umzudrehen.

Turnerfchast und Wehrsport.

3m Sinne der neuen Richtlinien der Deutschen Turnerschaft wird bei dem am 21. Mai in Friedberg stattfindenden Bezirksturn­fest des 5. Bezirks im Gau Hessen der D T. den Wehrübungen ein breiter Raum ge­währt werden. Außer dem volistümlichen Fünf­kampf, bestehend aus 100-Meter-Lauf, Kugel­stoßen, Weithochsprung, Weitsprung und Frei­übungen, werden noch Wettkämpfe im Klein­kaliberschießen, Gepäckmarsch und Keulenweitwurf durchgeführt, und zwar sowohl als Einzel-, als auch als Mannschafts­kampf. Zu jeder Mannschaft gehören fünf Mann, die vier besten werden gewertet.

Zu diesem Wettkampf im Wehrturnen sind außer den 1915 und früher geborenen Turnern auch alle vaterländischen Berbände (SA., SS., Stahlhelm, Kyffhäuser-Bund usw.) eingeladen. Gewehre werden gestellt. Geschossen wird auf 12er-Ringscheiben, 50-Meter-Stand je fünf Schuß liegend, kniend und stehend freihändig (70 Ringe = 0 tp.; 130 Ringe 20 P.). Zum Gepäckmarsch auf der etwa 6 Kilometer langen Strecke wird der Tornister mit 25 Pfund belastet. Die Keule wiegt 1 Pfund (20 Meter 0 P.: 40 Meter = 20$.).

Oie Neuordnung im WSV.

Der Führer im Westdeutschen Spiel-Verband Dr. Klein, Llerdingen, gibt folgende Anordnung bekannt:Die Berbandsinstanzen wickeln, bis anderslautende Anordnungen des Führers er­gehen, die Berbandsgeschäfte wie bisher ab: mit der einzigen Ausnahme, daß Ausschüsse nur beratende Organe sind und daß die Entscheidung allein der Vorsitzende hat. (Ge­meint sind hier die Gau- und Dezirksvor-- sitzenden.)" Der Verbandsführer macht weiter­hin die Verbandsführer, vom Mannschaftsführer angefangen bis zum Vorsitzenden, persönlich da­für verantwortlich, daß kein Spieler bares Geld in die Hand bekommt.

Tv. Hausen.

Am kommenden Sonntag unternimmt der Tv. Hausen mit seinen beiden Mannschaften, der 1. Mannschaft und den Alten Herren, eine Fahrt nach Waldgirmes. Die Mannschaften haben sich wiederholt gegenüber gestanden und immer inter­essante Spiele geliefert. Während sich die ersten Mannschaften ziemlich gleichwertig sind, haben die Gäste bei dem Alten-Herren-Spiel wohl ein kleines Plus.

tim die deutsche Iußball-Misterschast.

Acht Mannschaften in der Zwischenrunde.

Die Schlußkämpfe um die Deutsche Fuß­ball - M e i st e r s ch a f t gehen am Sonntag wei­ter. Von acht Mannschaften, die über die Vor­runde kamen, soll wiederum die Halste ausschei­den. Mannschaften wie Hamburger SV., Dresdener SC-, Hertha BSC-, die dazu berufen schienen, eine größere Rolle zu spielen, sind in der Vorrunde am 7. Mai auf der Strecke geblie­ben. Von den sieben Landesverbänden des DFB. konnte nur Süddeutschland seine gesamte Streitmacht in die nächste Runde bringen. West-, Rord-, Südostdeutschland und der Baltenverband büßten je einen Vertreter ein: Brandenburg und Mitteldeutschland wurden sogar ganz ausgeschal­tet.

Die vier Spiele der Zwischenrunde am 21. Mai lassen sich in zwei leichtere und zwei schwerere Begegnungen unterteilen. Der i n - teressanteste Kampf ist in Hannover zwischen Arminia Hannover und For­tuna Düsseldorf zu erwarten. Der nord­deutsche Zweite brachte in der Vorrunde das Kunststück fertig, den mitteldeutschen Meister Dresdner SC. auf eigenem Platze aus dem Ren­nen zu werfen. Dieser Erfolg muh den Arminen Mut gemacht haben und da sie den Vorteil be­sitzen, in heimischer Umgebung spielen zu können, ist von den Hannoveranern leicht eine weitere ^eberraschung zu erwarten. Run ist allerdings Fortuna Düsseldorf nicht die Mannschaft, die sich so schnell geschlagen bekennt. Die Rheinländer ver­fügen neben einem mehr als durchschnittlichen Können über einen gesunden Kampfgeist. Der Schiedsrichter Maul, Rürnberg, wird hier

einen der schönsten Kämpfe des Tages zu leiten haben.

Kampf her Meister in Esten.

Don den drei Verbandsmeistern, die über­haupt im Wettbewerb stehen, treffen die neuen Titelhalter von Süd- und Westdeutschland, FSV. Frankfurt und Schalke 04, in Essen zu­sammen. Die Frkft.-Bornheimer Elf toeiftt nicht die Präzision des Schalter. Zusammenspiels, den weichen Flachpaß des Gegners auf. Die süd­deutsche Mannschaft besitzt aber das größere Steh­vermögen, mehr Schnelligkeit und wenn es sein muh auch die stärkere Durchschlagskraft, sie ist die typische Pokalmannschaft. Die Stärke von Schalke ist sein Angriff mit Czepan, Ku- zorra und Röthardt, während die Abwehr nicht immer sehr sicher ist. Es ist ein harter, aber hoffentlich sportlich einwandfreier Kampf zu er­warten. Das Spiel leitet Dischereit, Berlin.

Der südostdeutsche Meister Beuthen 09 muß zum Spiel gegen München 1860 in Rürnberg ohne seinen im Dorrundenkampf verunglückten besten Stürmer Malikll. antreten. Dieser Um­stand schmälert die Erfolgsaussichten der schneidi­gen Oberschlesier bedeutend. Die Münchener Lö­wen werden allerdings ganz aus sich herausgehen müssen, um den tapferen Gegner schlagen zu kön­nen. Schiedsrichter ist Zimmermann, Leipzig.

Bei aller Anerkennung des soliden Könnens der Reichswehrmannschaft von Hindenburg- Al l e n ft e i n ist kaum anzunehmen, daß die zähen Ostpreußen am Sonntag in Frankfurt gegen die dortige Eintracht einen zweiten

Tleberraschungssieg wie gegen Brandenburgs I taaes", der den Gästen beweisen soll, wie sehr man Meister Hert'ha/BSC. landen werden. 3m übri- sich auch im Eüdwesten des Reiches den Brüdern gen steht dieses von W i n g e n f e l d , Fulda, ge- I im bedrängten Osten des Reiches innerlich ver­leitete Spiel im Mittelpunkt einesOstpreußen- I bunden fühlt.

Handball-Meisterschaft -er DT.

45 Teilnehmer. Beginn der ersten Runde.

Bis auf wenige Frauenmannschaften stehen nunmehr die Teilnehmer an den Endspielen um die Handballmeisterschaft der Deut­schen Turnerschaft fest, es sind dies 32 Männer- und 13 Frauen-Mannschaften. Die eigentliche Borrunde beginnt am 28. Mai, nur zwei Begegnungen sind bereits für den kommen­den Sonntag angeseht. Da eine Einigung mit den Sportlern nicht erreicht werden konnte, trägt die DT. ihre Endspiele allein beim 15. Deutschen Turnfest Ende 3uli in Stuttgart aus. Unter den Anwärtern auf den Titel 1932/33 befinden sich auch die beiden Titelverteidiger, der TSV. Herrnsheim-Worms und die Frauen­mannschaft des TV. Vorwärts Breslau.

Die Teilnehmerzahlen der einzelnen Kreise sind verschieden. 3e nach ihrer Größe ordnen die einzelnen Turnkreise einen bis zu drei Ver­tretern ab. 3e einen Vertreter nennen die Kreise Rordosten, Schlesien, Pommern, Unter* weser-Ems, Oberweser, Baden, Sachsen-Anhalt, Bayern und Pfalz. Zur Stellung von zwei Ver­tretern sind die Kreise Württemberg, Thüringen, Hannover-Braunschweig und Norden berechtigt und je drei Vertreter stellen die Kreise Rhein­land, M i 11 e l r h e i n, Westfalen, Brandenburg und Sachsen.

Bei den Frauen stellt jeder Kreis nur einen Vertreter, hier sind die Kreise Sachsen-Anhalt, Oberweser, Bayern, Pfalz und Württemberg un- vertreten. Bis auf den mittelrheinischen Frauen­meister sind alle Teilnehmer an den Endspielen ermittelt.

Oie süddeutschen Bewerber:

Kreis IX (M i t t e l r h e i n): TSV. Herrns­heim-Worms, TV. Algenrodt, TSG. Frankfurt- Fechenheim. Frauen: Stadtsportverein Frankfurt oder Frankfurter Turnverein von 1860.

Kreis X (Baden): Turngemeinde Ketsch. Frauen: Turnverein Mannheim 1846.

Kreis XI (W ürttemberg): Turngesell­schaft Stuttgart, Chlinger Turn- und Sportverein.

Kreis XII (Bayern): Turnverein 1860 Fürth.

Kreis Pfalz: Turnverein Friesenheim-Lud­wigshafen.

Die Vorrunde bringt bereits am nächsten Sonntag zwei Treffen. Der Titelhalter TSV. Herrnsheim trifft auf den deutschen Meister von 1929 und 1930, den TV. Friesenheim Ludwigs­hafen, und der Meister von 1931, der TD. Kre­feld-Oppum, spielt gegen den TD. Germania Hagen-Eilpe.

Wirtschaft.

Oie Kraftfahrzeugproduktion im März.

Produktion und Absatz der Kraftfahrzeug­industrie haben sich im März abermals erhöht. Die Zunahme übertrifft teilweise das erwartete Maß. Am stärksten war die Steigerung bei den Personenwagen, Grohkrafträdern und dreirädri­gen Fahrzeugen, von denen mehr als doppelt so viel wie im Dormonat abgeseht wurden. Der Absatz an Liefer- und Lastkraftwagen ist um weniger als die Hälfte gestiegen. 3m ersten Vierteljahr 1933 wurden 21 823 (1. Vierteljahr 1932 : 9191) Personenkraftwagen hergestellt und 12 117 (8883) obgesetzt. 3n der Kraftradindustrie, in der die Produktion der Grobkrafträder bereits i. V. eine außerordentliche Schrumpfung auf­wies, ist die Zahl der im März 1932 herge­stellten und verkauften Krafträder nicht wieder erreicht worden. Don der Produktionszunahme gegenüber Februar sind vor allem die unteren Wagenklassen betroffen. Bei den Lastwagen ver­teilt sich die Produktionserhöhung auf die Wagen mit 1 bis 2 Tonnen und 2 bis 3 Tonnen Eigen­gewicht. 3n der Kraftradindustrie ist die zu­nehmende Produktion der leichten Krafträder bis 175 Kubikzentimeter Hubraum hervorzuheben. An der Vermehrung des Absatzes war in sämt­lichen Produktionszweigen die Ausfuhr beteiligt. An erster Stelle steht der Auslandsabsatz von Per.onenwagen, der im Derichtsrnonat der Stück­zahl nach zirka 17 Prozent des Gesarntabsahes der Personenkrastwagenindustrie ausmachte, ge­genüber weniger als 11 Prozent im Februar.

* Vierte Durchführungsverord­nung zur Devisenverordnung. Durch die Vierte Durchführungsverordnung zur De- vilenverordnung werden insbesondere die Aus- landserien deutscher Pfandbriefe in die Devisen­bewirtschaftung einbezogen, um deren unkontrol­lierten Rückfluß nach dem 3nlande zu verhüten. Eine Liste der betreffenden Serien ist im Reichs­anzeiger veröffentlicht. Ferner dürfen Wert­papiere aus dem Ausland nur noch durch Ver­mittlung einer Devisenbank erworben werden. Der Erwerb von Beteiligungen an ausländischen Unternehmungen und die Abtretung von in­ländischen Beteiligungen an Ausländer bedarf der Genehmigung durch die Devisenstelle. Schließ­lich sind auch Zinsscheine und rückzahlbar ge­wordene Stücke ausländischer, auch im 3nlande notierter Wertpapiere der Reichsbank anzu- bieten.

* Oberhessische Bank - AG., Fried­berg. Die Oberhessische Bank - AG., Friedberg erzielte im Geschäftsjahre 1932 einen Reingewinn von 9168 (8217) Mark, aus dem wieder 4 Proz. Dividende ausgeschüttet werden. Von dem 200 000 Mark betragenden Aktienkapital sind 45 000 Mark noch nicht einbezahlt.

* Deutsche Erdöl-AG., Berlin. 3n der Aufsichtsratssihung der Gesellschaft legte der Vor­stand die Bilanz und die Gewinn- und Verlust­rechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Die Verwaltung schlägt vor, eine Dividende von wieder 4 Prozent zur Verteilung zu bringen.

* Elektrizitäts-AG. Dorrn. Schuckert & C o., Nürnberg. Die GV. der Gesellschaft genehmigte debattelos 'den Abschluß für das am 31. März 1933 abgelaufene Geschäftsjahr mit 5 (0) Prozent Dividende. Bei dem sicheren Fun­dament der Gesellschaft glaubt die Verwaltung zuversichtlich für eine gute Weiterentwicklung die Gewähr bieten zu können, zumal die Der- soroungsbetriebe, an denen diese Holding-Gesell­schaft beteiligt fei, sich trotz der Ungunst der wirtschaftlichen Derhältnisse bisher als krisenfest erwiesen haben. Bei den Siemens-Schuckert-Wer- ken°AG. sei bisher eine Besserung im laufenden Geschäftsjahre noch nicht eingetreten.

Sronffurfcr Abendbörse still.

Frankfurt a. M., 18. Mai. Die Abendbörse lag bei weiter leicht nachgeoenden Kursen nahe­zu geschäftslos. Cs herrschte eine unsichere Stimmung, wobei man auf die Nachprüfungen des Börsenvorstandes in Berlin verwies, die sich auf einige Dankfirmen wegen devisentechnischer Ver­gehen erstrecken. Die Kulisse verhielt sich, auch im Hinblick auf die weitere außenpolitische Ent­wicklung, stark abwartend. Zunächst kamen nur 3G.-Farben mit minus 1,25 Proz. zur Notiz, das Angebot soll aber sehr klein gewesen fein. Etwas stärker gedrückt waren einige Montanaktien, wie Harpener und Gelsenkirchen, die gegen den Ber­liner Schluß je 1,5 Proz. einbüßten. 3m Verlaufe hielt die Geschäftsstille an, 3G.-Farben waren um 0,5 Proz. erholt.

Am Rentenmarkt herrschte gleichfallsGe- s ch ä f t s st i l l e. Neubesitzanleihe lagen noch un­ter dem merklich ermäßigten Berliner Schluhkurs, auch Altbesitzanleihe gaben etwas nach (gegen den Frankfurter Schlußkurs um 0,63 Proz.), während späte Reichsschuldbuchforderungen mit etwa 79,5 Prozent kaum verändert waren. Neubrsihanleihe 11,63, Altbesihanleihe 75,38, Schuhgebietsanleihe 7,80, Dresdner Bank 57,50, Reichsbank 129,50, Bu­derus 77,50, Gelsenkirchen 64, Harpener 96,75, Mannesmann 75, Stahlverein 42,25, Aku 36,50, AEG. 26,50, Scheideanstalt 172, Clektr. Lieferun­gen 99,25, 3G.-Farben 128,50 bis 129, Gesfürel 90,50, Lahmeyer 125, Siemens 155.

Schwcincmarkt in Grünberg.

+ Grünberg, 18. Mai. Zu dem heutigen Schweinmarkt waren 597 Ferkel aufgetrieben. Folgende Preise wurden erzielt: bis sechs Wochen alte Ferkel 15 bis 18 Mark, sechs bis acht Wochen alte 18 bis 22 Mark, acht bis dreizehn Wochen alte 22 bis 28 Mark. Tendenz: gut, es verblieb geringer ile&erftanö.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

______________________________Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o H.

lyranhuri a. jJl.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Franisurt a. M.

Aertui

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a M.

Schluß- kurs

Abend» bürfc

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Schluß». Mittag»

Schluß­kurs

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Schluß« !urs

Schluß!. Mittag-

17. Mai

18.Mai

Datum

17.5.

18.Ü-

17.5.

18.5

Datum

17.5.

18.5.

17.5.

18-5.

Datum

17.5.

18.5.

17-5.

18-5.

-LiMliiMc vioiierung

Geld | Arie

-urniiiiDC Jiouerunq

Geld | Brie

6% Teuyche Reichsanleihe o. 1921 6% efiem.7% Di.ReichSanl. v. 1929 b'/,%Boung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mb

AuSlos.-Recktten ............

Desgt. ohne Auslos.-Rechte.....

6% ehern. 8% Hess. Volksstaat 1929

(rüdjahlb. 102%)...........

Cbcrhclfen Provinz-Anleihe ml AuSlos.-Rechten ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt OJolb R. 12.........

6y2% Hess. Landes Hypotheken, bank Darmstadt Ligui......

Deutsche Komin. Sainmelab I.An leihe Seriel mit Auslos. Rechten

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Ban' Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bam Goldvfe. 16 unkündbar bi» 1936

v'/r% ehern. 4>/2% Franks. Hyp. Bank-LIqu.-Pfandbrief« .....

v'/,% ehern. 4*4% Rheinisch)« Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...

6% ehern. 8% Pr. Landespfand bricfanftalt, Pfandbrief« R. 19

6% ehern. 7% Pr. Landespfand briefanftait. Pfandbrief« R. 1<

Verrechnungskurs ............

4% Oesterreichisch« Koldrente...

4,20% Lesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Gtaatflrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkisch« Bagdadbahn-Anleihe

Serie l....................

85 90,75 81.25

75,25 12.1

78,25

68,5

81,5

85,25

69

82,5

82,25

83,5

85

83

84 85,3

14,75

7,75 6,45

6,5

85 90,65 82,5

75,4 11,65

78,75

68,5

82

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69,65

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83,5

84 85,3

15

8 6,45

6,35

85

90,9

82

75

12,4

78,75

68,9

83,5

84,5

14,8

1,15

8,15 M5

6,45

85

91

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1,15

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6,45

6,4

4% Det'fll. Serie ll ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4*/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänisch« Vereins). {Rente .

3%% Anatolier..............

?amburg-Amerika.Paket ..... <

5amburg-Südam. Dampfschiff. 0 )an|a Dampfschiff........... o

Norddeutscher Lloyd .........0

21.0). für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Sommer)- und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Xlsronto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................. j

AEG.......................

Elektr. Lieferungsgesellschaft ... k ?ld)t und Kraft .............f

Velten & Guilleaume ........c>

Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen...............i

Rheinische Elektrizität ........5

Schlickert L Co..............o

Siemens L Halske...........;

Lahmeyer L Co..............io

Buderus ......... .........

Deutsche Erdöl ............4

Gelsenkirchener.............. 0

iarpener...................0

)oesch EisenKöln-Neuessen.. 0

Alle Bergbau ...............7

Jlfe Bergbau Genüsse........7

klücknerwerke ...............0

Nannesmann-Röhren........0

6.5 5,65

10.75

4,9 31,65

18,5

19,65

55

97.5

51

58,5

58 128,75

27 100,25 113,5 69,25

91

98

114 159,75 125,75

118,5 65,5

100,5

-

63

76,25

6,325

6 10,75 4.9 31,65

18.5

19.5 53.75

-

58 57,5 129,5

26,5 99,25

115 67

90,5

112 155 125

77,5

64 96,75

116,5

62

75

6,45

6

11

4,8 31,75

18,25

29

19,5

54,65

96

51

58,5

58

130

26,65

100,25

114

69.25

92,25

99,25

112,25

158,5

124,75

76

118

65,75 100,13

78,25

116

62,75

76,13

6,45

4,85

31,9

18,5

33

28

19,9

53,4

95

51

57,5

57,5

130

26,65

100,25

115,5

66,5

90,65

98

110,25 155 126

77,5

116,75

65,25

98,25

76,9

117,5

62,13

75,25

Mansietver Bergbau.........0

Kokswerke ..................O

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ......10

Rheinftahl ...............0

Vereinigte Stahlwerke........0

Ltavi Minen ..............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......?

3 G. Farben-Industrie....... 7

Scheideanstalt...............10

Goldschmidt ................0

R'ütgerSwerke ...............0

Metallgesellichaft............. <

Phiilvv Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......4

Cemeiuwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhofer........0

Aku (Allgemeine Kunstseide) ... O

Bemberg...................o

Zellstoff Waldhos ............o

Zellstoff Aschaffenburg .......o

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum ..........0

Lrenstein L Koppel ..........0

< Leonhard Tietz .............. 6

i Chade......................12

Grihner....... 0

Mainkraftwerke Höchst a.M. ... 4

Süddeutscher Zucker ......... 8

44

93,5

43

179

131

170

54

58

36,75

61

83

37

53,5

26,4

32,5

51,5

25,75

27 704

29

44 191

42,25

18,4 131,9 131,5

179

129

172

53,25

57 36,75

60,5 83,25

36,5

47,5

54,75

27

31

51

23 170

29 70,65

166

29,75

89 44,65 188,5 93,65 43,65

18,9 130,75

132,5

178

131,5

54

58

37 i

126,5 37,25

46,5

53

25

111,9

32,5 51,25 53,25

24,9 170,75

27,7_5

164

29 87

43,5 193,5

91,5 42,65

18,5

130,5 130 179

129,75

53,25 56,75 36,75

62

122,5

36,9 46,75 54,75 25,75 110,5 30,25 49,75

51 23,25 170,5

29,4

167

Helsingsor-. Wien......

Prag......

Budapest .. Sofia .....

Holland .... Oslo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Air«? Reuy ort....

Brüssel....

Italien.....

Paris.....

Schweiz ... Spanien... Danzig.... Japan.....

Rio de Ian. Jugoslawien Lissabon...

_______Äe

Amerttanilche Belgische Not Dänische Note Englische Note Französische 9 Holländische 9" Italienische N Norwegische N Deutsch Cefte Rumänische 9s Schwedische 9 Schweizer No Spanische Not Ungarische No

6,274 .. 45,45

12,69

3,047 169,58

71,83 63,04 72,78

14,125 0,853 3.626 58,54 21,80 16,53 81,12 35,95 82,27 0,869 0,239 5,195 12,89

1

lin, 18-Mai

Noten.......

n...........

n ... ......

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reich, i 1OO <2 oten........

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ten .........

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3,05 169,9

71,9 63,1 72,9

14,16 0,85 3,63 58,6 21,8 16,5 81,2 36,0 82,4 0,87 0,24 5,20 12,9

Zankno

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3

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6,284 45,45

12,69

3,047

169,23 72,18 63,39 73,03

14,215 0,853 3,626 58,54 21,86 16,53 81,07 35,86 82,27 0,869 0,239 5,195 12,94

Geld

3,59

58,38 63,02

14,175 16,49

168,86 21,74 72J)1

2,46 72,85 80,89

35,73

6,296 45,55 12,71

3,053

169,57 72,32 63,51 73,17

14,255 0,857 3,634 58,66 21,90

16,57 81,23 35,94 82,43 0,871 0,241

5, »05 f?,96

»rief

3,61

58,62

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14,235

16,55

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2,48 73,15 81,21 35,87