Ausgabe 
19.1.1933 Frühausgabe
 
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SJ.-fpori

Hschschu^-Gchwimmwetttampf in Frankfurt.

Universität Gießen beteiligt

Am kommenden Sonntag findet zwischen den Schwimm-Mannschaften der Llniversitüten Frank­furt, Gies;en. Göttingen, Marburg und der Techni­schen Hochschule Darmstadt ein großer Schwimm- Wettkampf in Frankfurt o. M. statt, der inter­essante Kämpfe bringen dürfte. Der Sieger aus diesem Wettbewerb erhält den Wanderpreis der Universität Marburg.

Handball her Turnergilhe im OHB.

OSL. I DhV. I 1:4.

Ain Sonntag standen sich auf dem Wald-Sport­platz diese beiden Mannschaften im Freundschafts­spiel gegenüber. Die DHVer waren den OSCern weit überlegen. Nur der Tormann Schmieder vollbrachte manchmal Glanzleichungen und be­wahrte dadurch seine Mannschaft vor einer höheren Niederlage. Die DHD.-Stürmer warteten, unterstützt durch eine gute Läuferreihe, immer wieder mit gut durchdachten und schnellen Angriffen auf. Die Hin­termannschaft brauchte sehr wenig in Aktion zu treten. Beim O2C. wollte es nicht recht klappen. Man vermißte das Zusammenspiel. Schiri Bir­ke n st o ck (1900) war dem Spiel jederzeit ein ge­rechter Leiter.

Deutsche Oshockey-Meisterfchast.

Für die am kommenden Samstag und Sonntag in München stattfindenden Titelkämpse gab jetzt noch Ostpreußens Meister VfL. Rastenburg seine Meldung ab. Damit bewerben sich fünf Mannschaf­ten, der Verteidiger Berliner Schlittschuh-Club, Brandenburg-Berlin", Sport-Club Rießersee, Eis- lanfverein Füßen und VfL. Rastenburg um den Meistertitel.

knapper Sieg der Kanadier.

Die Edmonton Superiors konnten in Oxford eine englische Auswahlmannschaft nur knapp mit 3:2 besiegen. Die Briten legten schon im ersten Drittel zwei Tore vor, doch gelang den Kanadiern noch vor. der Pause der Ausgleich. Nach torlosem zweiten Ab­schnitt sandte I. Brown im Schlußdrittel das sieg­bringende Tor ein.

Olympische Spiele 1936.

Neue Sportnationen auf dem Anmarsch.

Don Dulgarien, Rumänien und Aegypten ist bereits bekanntgewvrden, daß diese Länder, die an sich keine olympischen Reulinge sind, mit einem großen Aufgebot von Wettkämpfern bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin antreten werden. In Amsterdam umfaßte ihre Vertretung mir wenige Köpfe, in Los Angeles waren sie gar nicht vertreten. Es steht mit Sicher­heit zu erwarten, daß die Spiele von 1936 schon wegen der günstigen Lage Vcrlins für d'.e Mehr­zahl aller Völker auf einer breiteren Weltgrund­lage als alle ihre Vorgänger stehen werden, eben nicht zuletzt wegen des Auftretens bisher im Sport wenig bekannter Völker. So liest man auch in der Zeitung ^Shanghai Rews" unter einer be­sonderen RubrikOlympic Games 1936, daß auch Länder wie Persien, Afghanistan und selbst das weit entfernte Siam nicht ab­seits stehen wollen, wenn Berlin 1933 zur Teil­nahme ruft.

Zwei deutsche Sportvereine in Mexiko haben bereits beschlossen, eine Fahrt nach Berlin zu den Olympischen Spielen 1936 für ihre Mitglie­der in die Wege zu leiten.

Breifenarbeit fürOlympia.

Der Deutsche Reichsausschuh für Leibesübun­gen hat mit einer Eingabe vvm 13. Januar sich an die Llnterrichtsverwaltungen der Länder ge­wandt mit einer Bitte, den Vereinen und Ver­bänden ihrer Länder Mittel zur Ergänzung der gegebenen Fortbildungsmöglichkeilen zur Verfü­gung zu stellen und mitzuteilen, in welchem Maße das geschehen kann.

Auf Grund des Ergebnisses dieser Eingabe wird der DRA. auch seinerseits mit seinen Verbänden über die Fortführung und den Ausbau der allge­meinen Fortbildungsarbeit beraten. Es ist dies als eine Maßnahme im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Olympischen Spiele zu be­trachten, für die es Talente zu suchen gilt. Cs ist klar, daß eine derartige Arbeit nur von einer möglichst breiten Grundlage aus geschehen kann.

(Shriehe Sasserath in Düffelhor?.

Die bekannte Dckordschwimmerin Clsriede Sas­serath ist aus beruflichen Gründen von Rheydt nach Düsseldorf übergesiedelt, wo sie für den

Düsseldorfer SC. 98 eine wertvolle Verstärkung bedeutet. 3m Verein mit der ausgezeichneten Rückenschwimmerin dürfte es der Düsseldorfer Rekordstaffel bald gelingen, einige der durch Rixe Charlottenburg verlorengegangenen Höchst­leistungen zurückzuerobern.

Kurze Sportnotizen.

Getrennt haben sich die beiden beliebten Köl- ner Sechstagefahrer Rausch und Hürtgen, die lange Jahre die populärste deutsche Sechstagernanitzchuft waren. Rausch wird sich nach einem anderen Part­ner umsehen und im Sommer wieder Dauerrennen fahren.

Ein Trainingsspiel zwischen einer mittel­deutschen und einer ungarischen Mannschaft endete am Mittwoch in Leipzig 3:3. Als das Treffen nach zweimal 25 Minuten Dauer beendet wurde, stürm­ten die Zuschauer das Spielfeld und erzwangen eine Verlängerung um zweimal 10 Minuten.

<

21 ft o n Villa gewann am Mittwoch das Pokal- Wiederholungsspiel gegen Bradfort City knapp mit 2:1 und rettete sich so in die zweite Hauptrunde, die am 28. Februar ausgetragen wird.

Als M e i st e r s ch a f t s l a u f für die deutsche Bergmeisterschaft der Motorräder wurde das Würg- uuer Bergrennen anerkannt, das am 2. Juli zum 13. Male ausgetragen wird.

Fahrpreisermäßigungen wird die Reichsbahn auch in diesem Jahre wieder den aus­wärtigen Besuchern des Frankfurter Sechstage­rennens gewähren, das vom 3. bis 9. Februar in der Festhalle stattfindet.

Dem Berliner Sportpalast wurde jetzt nach monatelangem Kampfe die Genehmigung zur Abhaltung von Dauerrennen hinter kleinen Mo- toren erteilt, die erstmals am 5. Februar zur Durch­führung kommen.

Die Olympia-Bobbahn in Garmisch wurde am Mittwoch vom SC. Rießersee mit einem internen Klubsahr«, eingeweiht, an dem sich sieben Mannschaften beteiligten, die sämtlich gute Zeiten erzielten. Die gesamten Einrichtungen der Bahn erwiesen sich dabei als allen Ansprüchen genügend.

*

Zur Fußball-Weltmei st erschuft, die im nächsten Jahre in Italien ausgetragen wird, liegen bisher neun Meldungen vor, und zwar von Italien, Frankreich, Belgien, Holland, Jugoslawien, Oesterreich, Ungarn, Rumänien und Spanien.

Amtsgericht (Sieben.

Eine auswärtige Firma hatte einem hiesigen, noch nicht großjährigen Holzhändler Waren aus­nahmsweise auf Kredit geliefert. Er weigerte sich zunächst, solchen zu geben: doch der Ange­klagte, der junge Kaufmann, verstand es. durch Vorspiegelung falscher Tatsachen über seine Zah- lungs- bzw. Kreditfähigkeit den Lieferanten derart zu täuschen, daß dieser ihm die bestellten Waren es waren Wetzsteine zu etwa 200 Mk. ohne Barzahlung lieferte. Der Angeklagte gab sich in der Korrespondenz als vermögender Kauf­mann aus, der ein rentables Geschäft, wertvolle Beförderungsmittel, zwei Lage.h allen, chemische Produkte in bedeutendem Wert auf Lager, schließ­lich auch eine ansehnliche Erbschaft in Aussicht habe. Ties alles entsprang in Feiner, oder doch nur sehr beschränkten Weise der Wahrheit. So bestanden die Beförderungsmittel in zwei alten Karren, die chemischen Produkte waren so gut wie unverläuflich u. dgl. m. Aus Grund der Be­weisaufnahme gewann das Gericht die Heber» zeugung, daß der Angeklagte von vornherein die Absicht hatte, sich die Waren ohne die be- bedungene Gegenleistung durch die besagten be­trügerischen Manipulationen rechtswidrig zu ver­schaffen. Befriedigung der Gläubigerin ift bis heute nicht erfolgt. Die Wetzsteine sind zum Teil nicht mehr vorhanden. Der Angeklagte ift wegen Betrugs schon vorbestraft, trotz feiner Jugend. Das Gericht erb'ick!e in dieser ab ri-oHmws ci ei Milderungsgrund und nahm mildernde.Umstände im Sinne des § 263 Absatz 2 StGB, an, die ihm ermöglichten, nur auf eine Geldstrafe von 4 0 Mark zu erkennen.

Die nächsten Angeklagten, ein Ehepaar, waren beschuldigt, eine Reihe gepfändeter Gegenstände vorsätzlich der Versteigerung entzogen zu haben.

Einer derselben gelangte auf Antrag eines neuen Gläubigers zur zwangsweisen Versteigerung, woran die Angeklagten nichts ändern konnten. Rach der Versteigerung haben aber diese den Gerichtsvollzieher und den ersten Gläubiger von der Sachlage in Kenntnis gesetzt und ihnen an­heimgegeben, ihre Rechte zu wahren. Auch hatte der zweite Gläubiger erklärt, auf sein Pfandrecht verzichten zu wollen, sobald ihm ein Besser- berechtigter nachgewiesen werde, so daß von einer vorsätzlichen Verstrickung durch die Angeklagten keine Rede sein konnte, wenn auch hinsichtlich der Identität des gepfändeten und des ver­steigerten Gegenstandes erhebliche, aber nicht zu beseitigende Zweifel bestanden. Bezüglich der übrigen angeblich der Pfandverstrickung ent­zogenen Gegenstände mußte ebenfalls Frei­sprechung aus anderen Gründen erfolgen.

Zwei weitere Straffälle betrafen Bagatell­sachen. Der eine Angeklagte soll ohne Führer­schein Autofahrten unternommen, der andere in einem Rachbarort ruhestörenden Lärm verübt haben. In beiden Fällen erfolgte Freispre­chung unter ilebcrnafjme der Kosten durch die Staatskasse lediglich deshalb, weil die Anzeiger als Hauptbelastungszeugen ihre in dem Vorver­fahren gemachten Angaben zugunsten der Ange­klagten in der Hauptverhandlung in wesentlichen Punkten einschränken mußten. Rur mit knapper Rot entgingen die Anzeigenden einer Verurtei­lung in die Kosten des Verfahrens, wie eine solche die Strafprozeßordnung vorsieht, sobald ein Verfahren durch eine auf grober Fahrlässig­keit beruhende Anzeige veranlaßt wird.

Rundfunkprogramm.

Jrcitag, 20. Januar.

7.25 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mit- tagskoiizert I. 13.30: Mittagskonzert II. 16.30: Ein rheinischer Weberjunge erzählt. Improvisationen von Paul Laven. 17: Nachmittagskonzert des Or­chesters des Westdeutschen Rundfunks. 18.25: Vom Reiz des alten Buches. Ein Gespräch. 18.50: Aerzte- Vortrag: Schlangenbisse und deren Behandlung. 19.30: Wer ist es? Literarisches Rätsel (VII'). Auf- gegeben von Wolfgang Weyrauch. 19.45: Konzert. 20: Von Neuyork:Worüber man in Amerika spricht". Von Kurt Sell. 20.15: Wir fahren durch den Harz. Ein Hörbild von Gerfried. 21.15: Pforz­heim: Unterhaltungskonzert. 22.45 bis 24: Nacht­musik der Tanzkapelle der Stuttgarter Philharrno- niker.

Samstag, 21. Januar.

7.25 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatte». 10.10 bis 10.40: Der Hofnarrenspiegel. Don Franz Wall- ner. 12: Mittagskonzert I auf Schallplatten. 13.30: Mannheim: Mittagskonzert II. 15.30 bis 16.30: Stunde der Jugend. 17: Nachmittagskonzert. 18.25: Läßt sich der Charakter aus der stimme erken­nen?", Vortrag von Dr. Römer. 18.50:Lebende Geschichte. Die Germanenreiche in Süditalien", Vor­trag von Erna Pinner. 19.30: Zeitfunk:Wirbel der Notzeit". 20: Von Darmstadt: Opern-Konzert. 22.45: Konzert. 23.30 bis 1: Von London: Tanz­musik.

Wirtschaft.

Verschärsung der Lage im Sie­ge r 1 a n d. Die Lage im Siegerland hat sich ver­schärft. Fast die gesamten Belegschaften der Schwerindustrie haben sich den Ausgesperrten an­schlossen. Die Arbeitsniederlegung hat jetzt auch auf mittlere Betriebe übergegrifsen. Verhandlun­gen zur Beilegung des Konfliktes sind ergebnislos verlaufen.

* Kein Angebot von 3 G. - Farben auf das Gelsenkirchen-Paket des Reiches. Die 3G.-Farbenindustrie AG. er­klärt zu den verschiedenen an der Börse und in der Presse aufgetauchten Versionen über ein an­gebliches Kaufangebot des Farbenkonzerns auf einen Teil der im Besitz des Reiches befindlichen Aktienmehrheit der Gelsenkirchener Bergwerks- AG. auf Anfrage, daß weder von der 3G.- Farbenindustrie AG., noch von den Rheinischen Stahlwerken ein solches Angebot abgegeben wor­den ist. Bei beiden Stellen besteht auch nicht die Absicht, das im Besitz des Reiches befindliche Paket Gelsenkirchen-Aktien zu erwerben.

Frankfurter Abenhbörse flau.

Frankfurt a. M., 18. 3an. Die Abendbörse verzeichnete nur auf einigen Spezialgebieten etwas lebhafteres Geschäft, dabei war die Kursgestal­tung recht unterschiedlich. Fester lagen zunächst weiterhin Gelsenkirchen Bergbau mit plus 1,25 Prozent und die übrigen Montanwerke mit Besse­rungen von 0,25 bis 0,50 Prozent. 3m Gegensatz zu dieser B^weg'lna lagen am Kunstseidemarkte Aku auf schwache Amsterdamer Meldungen 2,5 Prozent und später nochmals 1,25 Proz. schwächer. Schwach tendierten auch Holzmann mit zunächst etwa minus 2 Proz., wobei Gerüchte von einer beabsichtigten Kapitalzusamn;e.ilegung re.stimm­ten. 3m übrigen blieben die Berliner Schluhkurse etwa behauptet.

3m Verlause bröckelten dann die Aktienkurse unter dem Eindruck der Aku» und Holzmann- Schwäche allgemein etwas ab. Holzmann wurden

amtlich nicht notiert; im Freiverkehr fanden kleine Umsätze bei 52,75 Prvz., also 6,25 Proz. unter dem Berliner Schluß, statt. Aku gingen bis auf 35 Prozent zurück.

Am Renten markt war das Geschäft klein. Deutsche Anleihen lagen auf Berliner Schlußbasis, Goldpfandbriefe waren auf dem ermäßigten Wit­tagsniveau eher gefragt und 0,50 bis 0,75 Proz. höher, Stadtanleihen gaben dagegen eher weiter nach. Altbesitzanleihe 66,38 bis 66,25, Reubesih- onleihe 8,45, Schutzgebietsanleihe 6,55, 6prozentige Stahlverein 68,75, 6proz. Frankfurter Pfandbrief­bank Gold, Reihe 3 bis 15, 85, 6pro,z. Stadt Pir- masens 69, Reichsbank 157,25, Gelsenkirchen 60,75 bis 60, Harpener Bergbau 82. Kali Aschersleben 113,50, Mannesmann 63,25, Phönix 33,75, Rhein­stahl 72,50, Stahlverein 33,13 bis 33,25, Aku 36.50 bis 35,25, AEG. 28,75, Bemberg 48, Bekula 118,25, Conti Gummi 117, Scheideanstalt 148,50, Licht und Kraft 94, 3G.-Farben 101, Lahmeyer 118, Metallgesellschaft 36, Schuckert 87, Reichsbahn- Vorzugsaktien 92, Hapag 17,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M , 18. Jan. (WTB. Funk­spruch.) Der heutige Getreidemarkt zeigte einen sehr ruhigen Verkehr. Die starke Zurück­haltung der Mühlen, hervorgerufen durch den wieder schleppenden Mehlabsatz, ließ keine Umsatztätigkeit auftommen. Die Preise biteben gegenüber der letz­ten Börse im wesentlichen behauptet, nur Weizen bröckelte weiter ab, wobei auch die Schwäche der Berliner Notierungen von Einfluß war. Die Mehl­offerten waren unverändert. Kraftfuttermittel hatten infolge des Frostwetters stetige Tendenz und zum Teil etwas festere Preise.

Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 201 bis 202,50, Roggen 162,50 bis 163,50, Sommergerste für Brauzwecke 180 bis 182,50. Hafer, inländischer 130 bis 135, Wei­zenmehl, südd. Spezial 0 28,25 bis 29,25, Rog­genmehl 22,25 bis 23,25, Weizenkleie 7,40, Roggen­kleie 7,85 bis 8 Mark. Tendenz ruhig.

Der deutsche Außenhandel imZahre 1932.

Starker Rückgang hes Ausfuhrüberschusses gegen 4931.

Berlin, 18. Jan. (WTB.) Die Einfuhr im Dezember beträgt 423 Millionen Mark; sie ist gegenüber dem Vormonat um 29 Millionen Mark gestiegen. Die Ausfuhr hat mit 491 Millionen Mark gegenüber November um 16 Millionen Mark zugenommen. Die Handelsbilanz schließt im De­zember mit einem Ausfuhrüberschuß von 68 Millionen Mark, gegenüber 82 Millionen Mark im November ab.

Jür das Jahr 1 932 schließt die Handelsbilanz mit einem Ausfuhrüberschuß in höhe von 1 0 7 3 Millionen Mark ab, gegenüber einem Ausfuhrüberschuß von 2 872 Millio­

nen Mark im Jahre 1931. Die in diese Zah. len einbezogenen Neparations- Sachlieferungen be­trugen 393 Millionen Mark im Jahre 1931, im Jahre 1932, solange noch getätigt, 62 Mill. Mark.

Vie Gesamteinfuhr im Jahre 1932 bezif­fert sich auf 4,7 Milliarden Mark; ihr Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt mithin 2,0 Milliar­den Mark.

Die G e j a m t a u s f u h r im Jahre 1932 beläuft sich auf 5,7 Milliarden Mark: sie bleibt damit hin­ter derjenigen des Jahres 1931 um fast 3,9 Milliar­den Mark zurück.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejchlosjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H. Lombardzinsfuß 5 v. H.

Jrannun a. 2-1.

2)tru..

i ÜH. Ui v . ....

oeruu

Schluß­kurs

Schlup!. Abend- börf

Schluß- wrs

Schluß! Mittag, böse

Schluß- kur»

Sch ußk. Abend- -le

Schluß- fürs

Scl'lußk. Miliaa- börse

Datum

17.1.

18.1.

17-1. 1

18.1.

Datum

17.L

18.1.

17-1.

18.1.

6% Deupche Reichsaulethe v. 1921

79

79,2

79,25

79,5

vamvurg-Amerita-Patei .....

1

17,25

17,5

17,4

17,4

6% ehcm.7% Dt.Reichean! v. 1929

95,25

94,13

94.5

94,65

Hamburg-Südani. Damvslchiff.

0

42

5y2°o Sounfl-'jlnleifje oon 1930 ..

77,4

78

77.9

78

Hansa Tamvfschiss...........

0

28

28,5

Deutsche Ant.-Ablöf.-Schuld ml

Norddeutscher Lloyd .........

0

18,25

18,25

18,25

18,13

Auoloi.-Rechten ......

35,75

65,25

66,1

66,5

A G, für Verkehrswesen Akt. ..

0

43

44

43,5

43,25

Seefll. ohne Aueloi.-Rechte......

8,1

8,3

8,05

8,35

Berliner Hanvelrgelellschast....

4

93

94

93,75

94

6% ebem. 8% Hess. Boli-Naat 1929

Commerz- und Privat-Bank ...

0

53

53

53,5

53,5

irüllzahlb 102%).....

77

77

77,75

77,5

Deutsche Bank und Dirconto-

Oberhesjen Pronin- Anleihe mt

Gesellschaft................

0

73

73

73

73

Au-loi.-Rechten ......

Dresdner Bank..............

0

61,5

61,5

61,75

61,75

Deutsche Komm. Lammelab l.An

Reichsbank .................

1

145,25

157,25

156,4

156,75

leibe Serie! mit Auolos.-Rechten

60,75

60,75

61

61,75

6% ehem. 8% Franks. Hnv.-Banl

Golkwfe. 15 unkündbar bis 1935

85

84,75

Ä.E.G......................

0

28,75

28,75

29

29

6% ehem. 7% »Zranks Hi,p.-Banl

Clektr. Lieferimgrgefellfchaft ...

5

80,5

79

80,5

79,5

Goldvfe I« unkünvbar bis 193«

-

Licht und (traft .....

6

95

94

95,5

93,75

&y:°o ebem. 4/2% Tranks. Hyp.

Selten & Guilleaume ........

0

55

56

55,13

55,5

Bank-Liau.-Psandbriese .....

87,5

87

-

Gesellschaft für Elektrische Unter»

t>Vi% ehem. 4'/z% Rheinische

nehmungen ..............

>

78,75

79

79,75

Hyp.-Bank-Liau. Goldvfe.

87

86,25

Rheinische Elektrizität ........

5

'4,75

99,5

100

101

6% ehem. 8% Pr Lanve-pfand

Schuckert & (So.............

0

86,75

87

86,25

86,25

briefanftalt, Psanvbriese R. 19

85,4

85,5

85,5

Siemens & Halske...........

121,25

123

121,25

121,75

6% ehem. 7% Pr. Landespfand

Labmever & (fco..............

10

118,5

118

119

117

briefanftalt. Pfandbriefe R. 10

85

85

4% Oefterretchhche (BoiDiente...

Buderus ...................

0

42,5

44

42.75

45

4,20% Lelterreichische Silberrente

1,4

1,25

1,25

1,25

Deutsche Erdöl .............

4

86

87,5

87,25

86,75

4% Ungarische Goldrente

Gelsenkirchener..............

0

52,5

60

56,5

59,5

4% Ungarische Staatriente v. 1910

Harvener................

C

81

82

81,25

81,9

% desgl. von 1913

Hoesch Eilen Köln-Neuefsen..

0

51,65

51,25

5% abgclt Golbmerikaner von 99

6,75

6,5

6,9

6,65

Ille Bergbau ............

7

136

136.5

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4,4

4,5

4.4

4,45

Jl|e Bergbau Genüsse........

100,75

101

100

101,75

4% Türkische Pagoabbahn-Anleihe

ftlbtfnetroerfe ..............

0

45

44,5

44

Serie I

4,7

4,6

4,75

ManneSmonn»Röhren........

0

59.65

60.25

60,25

59,9

4% veegl. Serie II .........

4.75

4.7

4*7

4 7

Mansfelder Bergbau _______

c

24

24

6% Rumän. oerelnh. Mente v. 1903

' 7

6,25

6,5

6,4

Lberschles. fiotdroerfe.........

0

70

69,75

4'/r%Ruman.oerelnh.Renteo. 1913

10,13

10,75

10,25

10,5

D'bönlr Bergbau.............

0

32,5

33,75

33,25

33,5

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5,4

5,55

5,5

5,6

Rheinische Braunkohlen ......

10

194,25

192

193

192

3%% Anatolier ..............

224

22,5

22,25

22,9

Rhelnstahl ............

0

71.6

72 6

71,5

72,5

Frankfurt 0.7)1

Berlin

Schluß- kurö

Schlum. Abcnd- bör'

Sch- lurd

(ädiiuyf. Mi *ag« höre

Datum

17-1.

18.1.

17-1.

18.1.

Bereinigte Staniwerke........t

Ctavl Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben...... 6

Kaliwerke Westeregeln........k

Kaliwerke Salzdetfurth.......l>

32

16

113

116

33,25

16

113,5

117

172

32.65

15 75

114

117

172,5

32,9

15,65

114

116,85

172,5

3 G. ftatben-gnbuftrie.......7

SrficibcanftaJt...............10

Goldschmidt ................ o

Äütgerflroede ............... 0

Metallgelellschast.............(

99,13

101

100

101,25

146

148,5

35,25

36

36,25

35,9

42,5

42,5

42,75

42,75

35

36

34,25

35,9

Bhllivv Holzmann.......

... O

58,25

59,5

58

Zementwerk Heidelberg ..

... 4

53,5

53

Zementwerk.Karlftavt.....

... o

_

Wayß & ffrehtag ........

... o|

5,13

5,1

5,25

5

Schultheis Payenhofer......

.. O

106,5

107

Mu (Allgemeine Kunstseide) .

.. O

39

35,25

39,9

38,5

Bemberg ...........

.. 0

45

48

46

47,25

Zellstoff Waldhof.........

.. 0

50

50,5

50,75

50

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

28

28

27,5

Dessauer GaS ............

.. 7

108,25

109

Daimler Motoren ..........

.. O

34,25

20,13

20,5

20,5

Deutsche Linoleum .......

. 0

40

40

40

40

Orenftein & Koppel ........

. 0

41.25

41,25

Leonhard Tietz............

.. 6

42

42

42

42

Ebade....................

..12

139,5

139,5

139.75

139,75

(Brittnet....................öl 32 I

Mainkrastwerke Höchst a.W. ... 4 68

Süddeutscher Zucker ......8] 139.25 t

32,5 1 32 I 32,4

68

- 1 137,75 I 137,75

Deoiienmarfl Berlin Frankfurt a M

17.Januar

18.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Jloticruni.

ePcl*

Brie

Geld

Brü

Heising,ors.

6,214

6,226

6,214

6,226

Wien .....

51,95

52,05

51,95

52,05

Prag......

12,465

12,485

12,465

12,485

Budavekt ...

Sofia .....

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland ....

169,18

169,52

169.18

169,52

Oslo ......

72,33

72,47

72.13

72,27

Kopenhagen

72,28

72,42

70,08

70,22

Stvtkbvlm..

76,82

76,98

76.67

76,83

London .....

14,12

14,16

14,08

14,12

Buenos Aires

0,858

0,862

0.858

0,862

Neu York ...

4.209

4,217

4.209

4,217

Brüssel ....

58,29

58,41

58,29

58,41

Italien-----

21,54

21,58

21,54

21,58

Paris.....

16,43

16,47

16,43

16,47

Schweiz ...

81,00

81,16

81,02

81,18

Spanien...

34,37

34,43

34,37

34,43

Danzig....

81,72

81,88

81,72

81.88

Iauan .....

0,869

0,871

0,869

0,871

Rio pc Ion.

0,239

0,241

0,239

0,241

Jugoslawien Lissabon...

5,554

5,566

5,554

5,566

12,85

12,87

12,83

12,85

Banknoten

Berlin, 18. Januar

Geld

Brie'

Amerikanische Noten..............

4,20

4,22

Belgische Noten ................

58,13

58,37

fi9 71

Englische Noten .................

14,04

14,10

iZranzösische Noten..............

16,39

16,45

Holländische Noten ..............

168,81

169,49

-italienische 91 oien................

91 dfl

Norwegische Noten ..............

7L96

72.24

Deutsch Cefterreid), ä 1OO Schilling

Rumänische Noten .............

2,46

2,48

Schwedische Noten...............

76,50

76,80

Schweizer Noten.................

80.84

81.16

Spanische Noten.................

34.23

34.37

Ungarische Noten ................