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Vornan von Helma von Hellermann.
21. Fortsetzung. Nachdruck verboten I
Er nahm eine Zigarette aus der Glasdose vom Rauchtischchen neben dem Diwan und setzte sie in Brand. , _ , .
„Wir werden wahrscheinlich wieder nach England müssen. Aber zunächst treffen wir uns in Prag. Die tschechische Grenze ist am bequemsten zu erreichen. Deine Papiere sind doch in Ordnung? Gut! Bestelle etwas zu trinfet, meine Liebe! Dein Freund hat Durst."
Stumm drückte die Maloreen auf den Klingelknops zu Häupten des Sessels, in dem sie zwischen einer Fülle buntseidener Kissen kauerte. Erst als der Diener, ein alter, wortkarger Holländer, der schon jahrelang in ihren Diensten stand und ebensogut zu beobachten wie zu schweigen verstand, die gewünschten Getränke gebracht und das Zimmer wieder verlassen hatte, sprach sie.
„Ich glaube nicht, daß unser Plan gelingen wird!" sagte sie langsam. , .
Ihr Gast hob iäh den Kopf und sah stirnrunzelnd zu der Frau hinüber, die, von leuchtend blauen Seidenfalten umflossen mit den dünnen roten Lippen im blassen Gesicht wie ein Götzenbild wirkte. Die wundervollen, ringbeladenen Hände ruhten leicht gekreuzt auf den Armen. Reglos, wie starrer Stein, saß sie da.
„Was soll das heißen?" fragte er scharf.
„Daß Magnus Steinherr klüger ist als andere Menschen!" erwiderte sie mit tonloser Stimme gelassen. — „Irgendwann, irgendwo hat er Verdacht geschöpft und seine vertraulichen Gespräche über Be- rufsdinge ganz und gar eingestellt. Unter seiner Freundlichkeit lauert wachsames Mißtrauen, dos ahnt, wo es nichts weiß. Ich spürte es schon damals beim ersten Wiedersehen in London."
„Wir haben größte Vorsicht geübt: er kann nichts ahnen!" fuhr der Mann erregt auf. „Außer, daß du ..."
Eine herrische Geste der schlanken Frauenhand ließ ihn stocken.
„Verzeih, Jeanette, du hast noch nie versagt", begütigte er rasch, „deswegen glaube ich diesmal fest an ein Gelingen. Die Versuche in London mißlangen, weil sie dumm und allzu plump inszeniert wurden. Hier wird die Sache viel raffinierter angepackt."
„Ja — wenn es etwas anzupacken gibt, mein Freund! Ich persönlich halte diese stete, sorgfältige Bewachung des Werkes und speziell der Geschäftsräume für eine bestimmte Irreführung."
„Rein, nein, Jeanette! Die Geheimformel befindet sich tatsächlich noch im Steinherrschen Tresor! Er hält
ihn dort für sicherer als in den jetzigen Zeiten bei der Bank. Pass' auf — es gelingt!"
„Es muß gelingen! Ich habe kein Geld mehr!
Ein dünnes Lächeln verzog die geschminkten ^Ich'auch nicht!" gestand der Mann lachend. „Um so "mehr Ursache für uns, unseren Auftrag zur Zufriedenheit zu erledigen! Und wenn es auch nicht das ganze Rezept sondern nur ein Teil davon wäre: bezahlen muß man uns unsere Muhe! Es ist ja im Grunde genommen so leicht — dein Verehrer der hübsche blonde Junge, hat mir gefalliaerweise zu einem Wachsabdruck des neuen Geldschrankes im Werk verhalfen: den Schlüssel dazu habe ich schon hier " — Er griff in die Brusttasche, hielt ihn triumphierend hoch. „Morgen verschaffen wir uns wahrend der Besichtigung die nötige Orientierung. Du zeichnest, wie immer, an Ort und Stelle eine Skizze von Fenster, Fluren und Türen. Und das Weitere erfolgt die Nacht darauf, nötigenfalls unter Zuhilfenahme des indischen Schlafgases. Also ...", mit einem Satz sprang er auf, stand vor der blonden Frau und lachte sie an mit blitzenden Augen. „Siehst du Hindernisse? Ich nicht! Die versprochene halbe Million Frank werden uns gute Dienste leisten, meine schöne Freundin. Wir haben sie redlich verdient."
In ihren Augen glomm ein böses Feuer. Sie lachte kurz auf, als der Mann sie leidenschaftlich m seine Arme riß. Es klang, als zerspringe eine Saite. Reue und Bedauern kamen zu spät. Für Menschen, wie sie, gab es kein Zurück mehr ...
*
„Es wird gelingen", hatte Regnier frohlockt. Und der Einbruch wäre gelungen, hätte Ehrlichkeit nicht im letzten Augenblick über Geldgier gesiegt.
Mitternacht war vorbei, als am Tor zum Steinherrschen Besitztum stürmisch geklingelt wurde. Fluchend und scheltend schlüpfte der Portier in Hose und Pantoffel und öffnete das Fenster. Ein Mann stand am Tor in strömendem Regen, hinter ihm blinkten die Laternen eines geschlossenen Zweisitzers.
„Oesfnen! Schnell!" schrie er herauf. „Ich muß Herrn Steinherr sprechen!"
„Wer sind Sie denn?" fragte der Portier mißtrauisch. „Da könnte jeder kommen!"
„Sagen Sie, der Werkführer Richter, und es wäre 'sehr eilig! Herrgott! Schnell, Mensch!"
Jemand vom Werk?! Ob da etwas...?"
„Ich rufe Herrn Steinherr gleich an! Warten Sie doch einmal!"
Dos Fenster flog klirrend zu. Nach wenigen Minuten wurde es wieder geöffnet:
„Ich komme!"
Gleich darauf hielt der Wagen vor der Freitreppe. Zwei Diener warteten am Portal, auch sie musterten mißtrauisch den späten Besucher. In diesen unruhigen Zeiten konnte man nie wissen ...
Aber der Fremde merkte es nicht, sondern folgte ihnen auf dem Fuß ins Arbeitszimmer des Haus
herrn, der sich vom Schreibtisch, an dem er noch gearbeitet, bei seinem Eintritt schnell erhob.
„Sie, Richter?" fragte er erstaunt. „Was gibt es bC”Sd) kann es Ihnen nur allein sagen, Herr Steinherr!" stammelte der Mann. Auf einen Wmk verschwanden die Diener; leise schloß sich die Xur.
Nun?"
"Herr Steinherr...?" Der Mann, ein stämmiger Fünfziger, wischte sich den Schweiß vom Gesicht, drehte dann das Tuch hilflos zwi chen seinen groben roten Fäusten zum Strick. Verstört flackerten die hellen Augen hin und her, blieben endlich an den in ruhiger Aufmerksamkeit gespannten Zugen seines Chefs haften. „Wenn es zu spät ist hange ich mich auf!" würgte er endlich hervor. „Ich bin zeitlebens ein ehrlicher Mann gewesen ..."
Steinherr trat herzu, legte die Hände auf des Bebenden Schultern. -.
, Ruhe alter Freund!" mahnte er. „Da, setzen Sie sich erst einmal. So! Und nun erzählen Sie mir, was ^Stockend, heiser, oft von Schlucken unterbrochen, kam es dann allmählich heraus.
Als er nachts zuvor die Wache in dem Tresor- raum des Werkes übernommen, bemerkte er wm- zjqe Wachsspuren am Schlitz der Safe, die 'hm verdächtig vorgekvmmen waren. Die Wache vorher hatte der Sohn des alten Günther, ein hübscher junger Kerl, der allen Mädels, auch seiner Hanna, nach- ftellte. Das Mädel sei tüchtig in ihrem Beruf als Friseuse und Maniküre in einem Schönheitssalon, aber leichtsinnig; fiel von einer Liebschaft in die andere. „Ohne uns wäre sie schon längst unter die Räder gekommen — und so wird sie wohl auch enden!" stöhnte der Mann.
„Ich sagte niemand etwas. Wollte es Ihnen dann gleich melden. Aber als die Hanna heute früh um halb sieben Uhr fortgehen und sich vorher noch schnell ein Brötchen in die Tasche stecken wollte — da fiel etwas raus aus der Tasche. Ehe sie es aufheben konnte, hatte ich es in der Hand: ein kleines Klümpchen rosa Wachs."
Mit zitternden Händen wischte sich der Mann erneut den Schweiß von der Stirn.
Da habe ich ihr beide Hände um den Hals gelegt — wenn sie mir nicht sagte, wozu sie das Zeug gebraucht hätte, drückte ich zu. Und in der Angst gestand sie.
Sie hat einen feinen Freund, der hatte sie gebeten, einem Bekannten von ihm Zutritt in den Tresorraum zu verschaffen und einen Klumpen Wachs aus dem Schönheitssalon mitzubringen. Dafür kriege sie zehntausend Mark, und der Wächter, der es gestattete, auch. Da hat sie sich an den jungen Günther 'rangemacht. — Und ich, ich habe heute früh Ihnen gegenüber geschwiegen, aus Scham und Angst vor der Schande. ,Mit den Fingern werden die Leute auf uns zeigen!* schrie die Hanna!"
Ein zitternder Seufzer. Dann beugte sich der Mann vor, forschte angstvoll in den finsteren Zügen seines Herrn.
„Erst gestern nacht war's, Herr Steinherr — ist es ..."
„Und wie hieß der ,feine Freund^ Ihrer Tochter?" fragte Steinherr kurz.
„Gebier, Herr Steinherr. Hans ober Hermann ober so was Aehnliches."
Wieber Schweigen. Hans-Heinrich Gebier — bie Maloreen — ber Franzose — so schloß sich ber Kreis. .
Mit keinem weiteren Wort wagte ber Mann, seinen vor sich hinbrütenben Herrn zu unterbrechen. Stumm saß er auf seinem Stuhl, das Taschentuch zwischen den Händen, bie immer wieber feucht würben, und wartete auf sein Urteil mit ber Miene eines, der keine große Hoffnung mehr hat. Aber bie Verstörung war aus den derben Zügen gewichen. Er hatte alles gestanden, was ihn in diesem einen Tag an den Rand des Irrsinns gebracht.
Endlich erwachte Steinherr aus seinem finsteren Brüten, sah die Augen des Werkführers flehend auf sich gerichtet und streckte ihm bie Hanb hin.
„Ich danke Ihnen, Richter, baß Sie gekommen sind — zwar spät, aber nicht zu spät."
„Nicht zu ..." Es war ein Aufschluchzen. „Herr Steinherr, ich ..."
„Schon gut, mein Alter. Hier" — er erhob sich, ging an einen kleinen Eckschrank, „trinken Sie mal ein Glas Kognak auf den Schreck hin — ’runter mit! Es gibt noch mehr von der Sorte. Besser? — Sagen Sie Ihrer Tochter, daß sie Gott danken solle, wenn sie morgen nacht nicht im Gefängnis schläft mitsamt ihrem sauberen Freund! Sonst: Mund halten, Rich- ter, kein Wort zu irgendeiner Seele, verstanden? Den jungen Günther langen mir uns morgen früh. Und nun warten Sie einen Augenblick, ich komme gleich mit."
Es goß noch in rauschenden Strömen, als ber Werkführer durch die Nacht, seinen Herrn neben sich, heimwärts fuhr. Aber seinem erleichterten Herzen war, als strahle ber Himmel voller Licht.
25. Kapitel.
Keine Spur von Mübigkeit ober Erregung war bem Besitzer ber Steinherr-Werke anzumerken, als um elf Uhr Frau Maloreen in ihrem eleganten Bugatti vorfuhr unb kurz barauf bie französischen Herren ankamen. Liebenswürdig, aber mit jener Reserve, bie ihm stets eigen, begrüßte er feine Gäste, bereu südlänbische, lebhafte Gesprächigkeit bie sonst so stillen Empfangsräume mit hellem Stimmengeräusch unb Lachen erfüllten. Dann begann bie Führung, bie Steinherr in Begleitung von zwei Herren, bie er als Direktoren vorstellte, selbst übernahm.
(Fortsetzung fola''
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