Ausgabe 
18.7.1933 Erstes Blatt
 
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^ortplatz

mners.

Co nge.

Gießen (Horst-Wessel-Wall 42), den 17. Juli 1933.

4621 P

vom Trauerhause aus statt

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Die Beerdigung findet Mittwochnachmittag %4 Uhr vom Por­tale des Israelitischen Friedhofes aus statt .

Blumenspenden dankend verbeten!

erschiedenen Abteilungen des Instituts folgte eine Zrsichtigung der Bade- und Kuranlagen

Lanorreis Gießen.

Oie ^Hafraba" als projektierungsgesellschast.

Frankfurt a. M.. 17. Juli. (WSN.) Nach Fühlungnahme mit den für die Entwicklung der Reichsautobahnen maßgebenden Persönlichkeiten hat

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Cahn.

Am 16. Juli, vormittags, entschlief plötzlich nach langem, schweren Leiden meine liebe Frau, un sere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharina Wagner

geb. Belloff

im Alter von 72 Jahren.

Adam Wagner, Weißbinderineister und alle Angehörigen.

Gießen (Scbottstr. 17), den 18. Juli 1933.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 19. Juli, nachm.

4 Uhr. von d Kapelle d. Neuen Friedhofes aus statt

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Todesanzeige.

Heute morgen 5x/2 Uhr wurde meine gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine KröckWwe.

geb. Hahn

im 73. Lebensjahre von ihrem Leiden erlöst

Die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Rinn I. und Familie, Wirtschaft Zum Schwanen

He ichelheim, Buffalo, den 18. Juli 1933.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. Juli, nachmittags um 5 Uhr,

Todes-Anzeige.

Heute entschlief plötzlich und unerwartet nach langem schweren Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Regina Cahn, geb. Schack

im 72. Lebensjahr.

'»Oe vyrenSeEap»e

5 der Tour de France LnQl$QU über 185

ne tywMiffl.

ameritanildje lurnerl rbunb trafen mit bwa Txi* teuben in Ärernechaven e&vi it\d)en Tmnfch in Stuttgart M ieiinehrnen.

auen - Weltrekord stellte1 sche Leichtathletin Frl. Weih: iuf. Bei den Ausscheidungen zu d sterschaften erreichte [k eine $a er unter ossizieller Kontrolle.

Liefert, 17. Juli. In einer Vorstands- und jLnktionär-Sitzung des hiesigen Turnvereins 562 e. D wurde eine Neueinteilung für en gesamten Sportbetrieb im Verein be­gossen. Erfreulicherweise hat die Ausübung des --ortes im Verein sehr urnsanoreiche Formen an- e-wmmen, so daß eine Neugliederung durch Ober- u rnmart Bernhardt eingeleitet wurde Um in ( i einzelnen Abteilungen eine gute sportliche Aus- ilbung zu gewährleisten, mußten verschiedene Funk- cnäre bzw Riegenführer neu ernannt werden

bestehen zur Zett 7 Riegen für Schülerinnen. Riegen für Turnerinnen. 5 Rieaen für Schüler, tner die Zöglings-Unterstufe, Mittelstufe und )LLerftufe, und die Abteilungen für Fußball 5)anb- ail sowie Leichtathletik. Der bedeutende Aufschwung ir Turn- und Sportbetrieb des hiesigen Turnoer- irrs ist speziell durch den Uebertritt von Mitglie- trrn der ehemaligen Freien Turnerschaft gegeben i. Klein-Linden. 16. Juli. Dieser Tage fand ter die ©rünbungeines SA -Reserve st urms aitt. Nach einem Werbeumzug durch das Dorf, dem ttz auch^der Reservesturm 11/116 Gießen anschloß. a jm Sturmführer Soldan - Gießen auf dem :portplaß eine Besichtigung der SA vor In der Birg", wohin man geschlossen marschierte, be- 'ü&te Pg Friedrich Schimmel, der Führer der c-igen SA.-Reserve. die Versammelten. Sturm­erer Solban ging in längeren Ausführungen aif die Bebeutung unb bie Aufgaben der SA. im ^Sonalfozialisfischen Staate ein. Anschließend nahm i r die Verpflichtung der SA.-Reserve vor. die in- ^'iichen auf 80 Mann angewachfen ist. vor. Mit eni gemeinsam gesungenen Deutschland-, dem Horst- i^dfel-Cieb unb bemSieg-Heik!" auf ben obersten i'j )rer, ben Dolkskanzler Adolf Hitler unb den

. chspräsibenten von Hinbenburg fanb bie <)r mdungsfeier ihr Enbe.

Ql* 1 yt;iiu||cii|uju|iiiujc Vvtixinie jum jeuycn uucr yuu uvei ito -Msgenoffen sich auswirken könne. Hierauf erfolgte Dtet über die höchsten TU?! le ®rünbung ber Milchadfotz-Genossenschaft Lollar, 2t Col du Tourmniol-<9 ! <r sich alle anwesenden Milch-Erzeugcr anschlossen, ts wurden der Vorstand und der Aufsichtsrat gebil- it Dem Vorstand gehören an: Direktor Wilhelm ihwalm, stellvertretender Direktor Friedrich ' user. Rechner Wilhelm Schäfer, sowie die

Landwirte Karl Fey und Heinrich M o o s 6. Lud­wig Hofmann 5 wurde Vorsitzender des Auf­sichtsrates. der sich aus den ßanbroirten Justus 2 r Q..n k, Dito Kutscher, Jost Rauch. Heinrich -Schäfer 3 und Heinrich Seipp? zusammensetzt.

s. Allendorf a. d. Lumda, 17. Juli. Am vergangenen Samstag veranstaltete die 3 RS.- Kompanie des Nationalsozialistischen Deutschen Stu­dentenbundes Gießen hier im Saale des Gasthauses -.Zum Bahnhof" einen wohlgelungenen Deut­schen Abend. Nach kurzen Begrühungsworten des Kompanieführers Schuster wickelte sich das improvisierte Programm rasch ab. Heroorzuheben ist die Rede des Hochjchulgruopenführers v. G r a e d e, der über den wahren Nationalsozialismus sprach und dessen Rede mit großem Beifall aufgenommen wurde. Zwei Studenten trugen Gedichte von Walter Fier vor und Herr Goethe sang im Verlaufe des Abends mehrere deutsche Lieder, für die er ebenfalls großen Beifall erntete. Nicht unerwähnt fei die Hauskaoelle der Studenten, die fleißig den Abend durch Musikvorträge verschönte. Der zweite Teil des Abends war mehr der heiteren Muse ge­widmet. Der Besuch dieser Veranstaltung war so gut, daß viele wegen Platzmangel wieder umkehren mußten. Das disziplinierte Auftreten der Kompanie machte einen guten Eindruck auf die hiesige Be­völkerung. Der Ortsgruppe der NSDAP, unb der gesamten Bevölkerung wurde für die freundliche Aufnahme, die die Studenten gefunden haben, herz­licher Dank zuteil.

/ Eine Aktion gegen Marxisten.

WSR. Dillenburg, 17. Juli. Seit länge­rem war eS bekannt, daß sich, im Kreisort CB e i [ - stein noch ein marristischcr Sammelpunkt befand. Da sein Fortbestehen eine Gefahr für den na­tionalen Staat darstellt, unternahm die SA.-Stan- barte 88 im Einvernehmen mit der zuständigen Landjägerei eine Aktion gegen die Hetzer. 3m Morgengrauen wurden die Hauser umstellt und dann eine Durchsuchung der Wohnun- gen vorgenommen mit dem Ergebnis, daß eine Anzahl Gewehre, Trommelrevolver, Seiten­gewehre und andere Waffen beschlagnahmt wer­den konnten. Sechs Personen, darunter der frü­here Bürgermeister des Ortes, wur­den in Schutzhaft genommen. 3m Zusammenhang mit den Waffenfunden wurde der frühere sozial­demokratische Gewerkschaftssekretär Szhmko- w i a k in Herborn wiederholt in Haft genommen.

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Lollar, 17.Jult. Dieser Tage wurde hier eine ; Di lchabsatz-Genossenschaft gegründet. 1 Kreisleiter für Landwirtschaft der NSDAP.

'Srrschurt sprach einleitend über Zweck und Ziel '<x Genossenschaft und betonte in feinen Ausfüh- liegen, daß nur durch Erfaßen aller Milcherzeuqer genossenschaftliche Gedanke zum Nutzen aller

L 17. 3uti. SB ter Nach,

ssiunden m; s°e entmi(telte siz, ymi Sonntag wurde hier einem aus Lang-Göns trieb T\ori' ein QU6etorH; m'nmenden jungen Manne das Motorrad ge- ^besteopinc I-Qtnjleffe Erfolg v 0 bien. Die polizeilichen Ermittlungen find im r-HLR

. r Tourmalet und der ;

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Innern Clement und passierte' als Erster Der Deutsche Stör', nuten nach dem Sieger Gurr jiel em und fiel im Gesamtergeb- Piayzurukl. Die Heden zum ör m Ziel zustrebenden Fahrer it 1 salzender Reihenfolge: Tuen ctano, Level, Faholle. Magne v *tt Länderwertung ist keine 2krj 'n, Frankreich führt weiter vvr L inö, ber Schweiz und Italien.

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heute der Vorstand des Hafrada-Vereins in Frank­furt a. M. einstimmig beschlossen, die Hafraba in eineG e s e l l s ch a s t z u r Dorbereitungder Reichsautobahnen" zu erweitern. Die Ge­sellschaft hat den Zweck, in Ansehnung der bisher von der Hafraba bearbeiteten Ausgaben als Bor- bereitungsgesellschaft alle Arbeiten zu leiten, welche in technischer, wirtschaftlicher, verkehrspoliti­scher und propagandistischer Hinsicht zur Prüfung der Durchführbarkeit und zur Vorbereitung des deutschen Auwbahnennetzes geeignet und erforder­lich sind.

Wirtschaft.

Oie Preisregelung für Oelfaaien und Oelsruchte.

Berlin, 15.3uli. Der Derwaltungs- rat der Aeichsstelle für Ge treibe, Futtermittel und sonstige landwirt­schaftliche Produkte hat beschlossen:

1. Die bisher geltende Preisregelung für Mais, Dari, Getreide anderer Art, Reis, Reisabfälle, Rückstände von der Stärkeerzeugung aus Mais wird bis zum 10. Oktober 1933 einschließlich bei- behalten.

2. Die bisher geltende Preisregelung für Oel- saaten und Oelfrüchte wird bis zum 9.3anuar 1934 einschließlich beibehalten mit der Maßgabe, daß der Monopolzuschlag für ausländische Oel- saaten und Oelfrüchte zu allgemeinen Futter- zwecken dem Monopolzuschlag für inländische Oelsaaten zu allgemeinen Futterzwecken gleich­gestellt wird. Eine besondere Regelung wegen Llebernahme solcher Oelsaaten und Oelfrüchte ausländischer Erzeugung, die zu allgemeinen Futterzwecken bestimmt sind, durch die Reichs- stelle bleibt Vorbehalten.

3. Für Oelkuchen inländischer und ausländischer Erzeugung sind mit Wirkung bis 9. 3anuar 1934 einschließlich folgende Monopolzuschläge festge­setzt: Leinkuchen 53 Mark je Tonne, Erdnuh- kuchen 60 Mark je Tonne, Soyaschrot 63 Mark je Tonne, alle übrigen Oelkuchen 55 Mark je Tonne. Der bisherige Ausgleich für Oelkuchen inländischer Erzeugung wird beibehalten.

Frankfurt freundlich.

Frankfurt a. M., 18. Juli. (WTB.-Drahtmel- düng.) Die heutige Mittagsbörse eröffnete zunächst in uneinheitlicher Haltung und war nach den ersten Kursen wieder überwiegend befestigt. Von der Kund­schaft lagen anfangs kaum Kauforders vor, während die Kulisse nach den letzttägigen Steigerungen einige Realisationen vornahm. Die Grundstimmung war jedoch freundlich, wobei das Welturteil über die Unterzeichnung des Vierer-Paktes mit Befriedigung aufgenommen wurde. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen, lediglich am Rentenmarkt war es

lebhafter. Das Interesse konzentrierte sich auf Deutsche Anleihen, die bis zu 0,65 Prozent geroan- nen, während Späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlverein vernachlässigt waren. An den Ak­tienmärkten betrugen die Abschwächungen gegenüber der gestrigen Abendbörse durchschnittlich 0,75 bis 1,50 Prozent. Durch festere Haltung fielen Reichs­bankanteile mit plus 1,75 Prozent auf. Am Chemie­markt verloren Deutsche Erdöl 1,50 Prozent, IG.- Farben 0,50 Prozent, letztere holten aber wieder 0,75 Prozent auf. Montanwerte lagen zwar sehr un­regelmäßig, die Veränderungen betrugen aber kaum mehr als 0,50 bis 1 Prozent. Am Elektromarkt gaben die Hauptwerte, wie Siemens, Schuckert und AEG. bis zu 1 Prozent nach, wäh^nd im übrigen Erhöhungen bis 0,75 Prozent zu verzeichnen waren. Akkumulatoren Berlin gewannen 1,50 Prozent, im übrigen eröffneten Zement, Heidelberg, Zellstoff Waldhof und Hapag je 0,75 Prozent niedriger. Daimler Motoren lagen 0,75 Prozent hoher.

Jm Verlaufe entwickelte sich am Montanmarkt eine Sonderbewegung in Gelsenkirchen, die bei relativ lebhaften Umsätzen von 61,50 auf 64 v. H. anzogen. Auch die übrigen Montanwerte erzielten Besserungen von 0,5 bis 1 v. H. Auf den übrigen Marktgebieten blieb das Geschäft klein, die nach den ersten Notie­rungen eingetretenen Besserungen konnten sich be­haupten. Am Markt der festverzinslichen Werte waren Gold- und Liquidationspsandbriese bei mittel­mäßigem Geschäft meist um 0,25 bis 0,50 v. H. hoher. Kommunalobligationen lagen still: von Staatsrenten fanden früh fällige Werte mehr Beachtung, im übri­gen zeigte sich, wie für Stadtanleihen, wenig In­teresse. Deutsche Anleihen und späte Reichsschuld' buchforderungen sowie Schutzgebietsanleihen blieben behauptet. Am Auslandsrentenmarkt lagen Türken meist schwächer, Mexikaner aber unverändert. Tages­gelb war mit 3 o. H. weiter leicht.

Wettervoraussage.

lieber ganz Deutschland erfolgte durch den Einfluß des westlichen Hochs weiterer Temperaturanstieg. Wohl wird dadurch eine Besserung der Wetterlage eintreten, jedoch dürfte sich namentlich im nördlichen Teil des Bezirks durch das Zuströmen feuchter Lust vielfach noch stärkere Bewölkung einstellen.

Vorhersage für Mittwoch: stellen­weise dunstig, sonst wolkig mit Aufheiterung, wär­mer, trocken.

Vorhersage für Donnerstag: teils bewölkt, teils aufheiternd, weiterer Temperatur­anstieg, trocken.

Lufttemperaturen am 16. Juli: mittags 21,2 Grad Celsius, abends 15,6 Grad: am 17. Juli: morgens 14,3 Grad. Maximum 21,4 Grad, Minimum 11 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. Juli: abends 21,6 Grad: am 17. Juli: morgens 16,6 Grad. Niederschläge 0,5 mm. Sonnenscheindauer 8/4 Stunden.

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Bekanntmachung.

Nach Vereinbarung zwischen der Reichs- regierung und den deutschen evangelischen Kirchen sowie nach Maßgabe des für die Hessische Landeskirche geltenden Wahl­gesetzes sollen zu Gießen 4619D

Sonntag, den 23. Juli, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr

in den Gemeindesälen der Einzelgemein- den Neuwahlen der evangelischen fiirchen- gemeindevertretungen stattfinden, und zwar sollen gewählt werden für die Matthäus- gemeinöe 70, für die Markusgemeinde 60, für die Lukasgemeinde 70, für die Johan- nesgemeinbe 60, für die Luthergemeinde 50 und für die Vetrusgemeinde 50 Mit­glieder. Hiervon entfallen zur Gesamt- gemeindevertretung aus der Matthäus- gemeinde 18, aus der Markusgemeinde 17, aus der Lukasgemeinde 25, aus der Jo- hannesgemeinde 17, aus der Luther- gemeinde 13 unb aus ber Petrusgemeinbe 10 Mitglieber. Wahlberechtigt unb wählbar sind alle konfirmierten Gemeindeglieber, die am 23. Juli das 25. Lebensjahr zurück­gelegt haben. Das Stimmrecht ruht bei oldjen, die nicht geschäftsfähig, ober denen bie bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt ind.

Die Wählerlisten aller Gemeinben liegen vom 19. bis 21.3uli, täglich von 15 bis 19 Uhr, im Markussaale, Kirchstraße 9, zur Einsichtnahme für bie Gemeindeglieber offen. Schriftliche Einwenbungen gegen bie Wählerlisten können bei ben Vorsitzen­den der Kirchenvorstänbe erhoben werben. Auf § 11, Abs. 3 ber Kirchenverfassung wird verwiesen. Die von ihrer Ortskirchen- gemeinbe abwesenben Wahlberechtigten können ihr Stimmrecht durch einen Be- vollmächtigten ausüben. Der Bevollmäch­tigte hat sich als solcher durch Urfunbe eines evangelischen Pfarramts ober einer Polizeibehörbe (Bürgermeisterei) auszu­weisen: biefe Urfunben finb kostenlos aus­zustellen.

Wahlvorschläge sind bis Freitag, den 21. 3uli, 18 Uhr, bei den Vorsitzenden ber Kirchenvorstänbe einzureichen. Es emp­fiehlt sich, baß biefe Wahlvorschläge mehr Namen enthalten, als die Zahl ber oben angegebenen Oemeinbeoertreter beträgt. Die Wahlvorschläge müssen von 20 Wahl­berechtigten unterzeichnet fein. Wirb nur ein Wahlookschlag eingereicht unb nicht beanstandet, so gelten bie hierburch Vor­geschlagenen als gewählt, unb eine Wahl- hanblung finbet nicht statt. Die nach bem Wahlgesetz notroenbige Zustimmung ber Vorgeschlagenen kann später eingeholl werben.

Gießen, den 18. Juli 1933.

Für bie Wahlkommissionen ber Matthäus-, Markus-, Lukas-, Johannes-,'Luther- unb

Petrusgemeinbe.

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Bekanntmachung.

Der Stabtrat hat in seiner Sitzung vom 7. Juli 1933 einem Bebauungsplan über das Gebiet zwischen Frankfurter Straße, Friedrichstraße, Uhlandstraße, Freiligrath- strahe, Aulweg, Schubertstrahe unb wart- weg sowie einer bazu gehörigen Ortsbau- satzung zugestimmt. 4612C

Der Plan sowie die Ortsbausatzung lie­gen in der Zeit vom 20. 3uli bis 5. August 1933 bei bem Stäbtischen Hochbauamt, Asterweg Nr. 9, währenb ber üblichen Dienststunben zur Einsicht offen. Einwen­bungen gegen den Plan ober bie Ortsbau- satzung finb bei bem Stäbtischen Hochbau­amt innerhalb der Offenlegungsfrist schrift­lich ober zu Protokoll vorzubringen.

Gießen, ben 17. Juli 1933.

Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. Hamm.

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