Ausgabe 
16.10.1933 Zweites Blatt
 
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Helft dem Buchdruckgewerbe!

DL Schluß- und Uebergangsbefkimmungeu.

Wirtschaft

IfeDifenmartl Berlin Jranffurt a. M

Serif

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Banknoten.

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Jeder, der dem Buchdruckgewerbe Arbeit zuführt, wirbt dabei ^igleich für sich felbst.

Die gewaltige Werbekraft einer gut und geschmackvoll ausgeführten Drucksache ist unbestritten. Die An­nahme, daß Wertarbeit die beste und einzig wir­kungsvolle Reklame sei, ist irrig. Erst die Druckschrift ermöglicht eine Werbung auf breiter Grundlage, erst durch sie läßt sich der größere Absatz einer Ware, mag sie qualitativ noch so hoch stehen, erzielen. Dazu kommt die ungeheure Bedeutung, die der Werbung auch für die politische, kulturelle und wirtschaftlich« Fortentwicklung unseres Staates zukommt.

hier eröffnen sich der Werbekraft der Drucksache ungeahnte Möglichkeiten.

von denen nur zu hoffen ist, daß sie im Interesse des Volksganzen in weitestem Maße in Erfüllung gehen. Wer nicht wirbt, gleicht dem Monn, der nicht im | Adreßbuch steht: keiner kann ihn finden!

die zur Zeit des Liberalismus in unverdiente Ver­gessenheit gefallen waren.

Die Klein- und Mittelbetriebe des gewerblichen Mittelstandes sind letzten Endes in ihrer kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung für den Bestand und das Gedeihen unseres deutschen Staatswesens ausschlaggebend. Wir sehen, wie der Bauer mit einer, von den Großstädtern oft nicht in ihrer Bedeutung erkannten Zähigkeit, an seiner er­erbten Scholle hängt. Aus Bauernfamilien stammen die meisten Handwerker und Gewerbetreibenden, die ehrlich und fleißig in der Großstadt ihrem Berufe nachgehen. Gleich dem Bauer sieht der Handwerker mit Stolz auf seinen Betrieb, und feine Erhaltung und sein Blühen liegen ihm am Herzen. Des hohen Wertes feiner Selbständigkeit ist er sich, bei aller Schwere der zu leistenden Arbeit, bewußt,

Bodensiändigkeil und blutmäßige Berbunden- heil von Handwerk und deutscher Landwirt­schaft ergeben tiefe Schicksalsverbundenheit und wahres Bolksgefühl.

Möge die Reichswerbewoche des deutschen Hand­werks mit dazu beitragen, diese Gefühle der Ver­bundenheit zum Segen aller Volksgenossen, die deut­schen Blutes sind, zuf stärken. Wir Nationalsozialisten innerhalb des Handwerks gehen in vollem Ernst und unter Einsatz unserer ganzen Person an die uns gestellten Aufgaben heran. Hierzu gehört auch die Reichswerbewoche des deutschen Handwerks. Wir haben die Hoffnung, daß sich dos kaufende Publikum feiner nationalen Pflicht, das Handwerk und feine kulturellen Leistungen zu erhalten, bewußt ist und dieser Gesinnung durch Erteilung von Aufträgen praktischen Ausdruck verleiht. Mögen die Erwar­tungen, von denen das deutsche Handwerk befeelt ist, weitmöglichst in Erfüllung gehen!

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nungen, die wir Gießener Bäckermeister tn der Woche des deutschen Handwerks hegen.

Beste Qualität der Backwaren zu zeitgemäßen Preisen, das war schon immer der Grundsatz, den die Gießener Bäckerinnung ihren Mitgliedern zur besonderen Richtschnur für ihre Arbeit gemacht hat. Dabei kam auch der Handwerkeridealismus immer mit zur Geltung, denn die Mitglieder der Bäcker- Zwangsinnung Gießen sahen ihre Aufgabe nicht allein in der Lieferung bester Backwaren, sondern auch darin, insbesondere den Brotpreis so niedrig wie möglich zu halten.

Dos Bolksnahrungsmittel durfte niemals nach dem Maßstab des Geschäftsverdienftes bewertet werden.

Dieser Grundsatz der Gießener Bäckerinnung hat dazu geführt, daß die Gießener Einwohnerschaft in den Geschäften der Jnnungsmitglieder g u a l i tativ beftes Brot erhielt zu einem Preise, der bei gleichem Gewicht wie überall in Hessen stets noch unter dem Brotpreis aller ande­ren hessischen Jnnungsbezirke lag. Aus diese Leistung sind die Gießener Bäckermeister bis­her stolz gewesen, weil darin zum Ausdruck ge- bracht wurde, daß sie sich ihren sozialen Verpflich­tungen gegenüber der gesamten Bevölkerung stets bewußt waren.

Dieser Grundsatz soll auch für die Zukunft Geltung haben.

In dieser Willensbereitschaft tritt die Gießener

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Eine vorzeitige Abberufung kann nur vorgesetzte Ministerialabteilung erfolgen.

§ 34.

Rektor und Dekane werden im Falle Hinderung durch Kanzler dzw. Prodekane § 35.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o H

Wünsche und Hoffnungen des MerhandweM

Don DUH. Loeber, Innungsführer der Ääcker-Zwangsinnung Gießen.

Die Arbeitsbeschaffung im Kleinen

Don Frih Müller, Präsident der Hessischen Handwerkskammer.

Die erste Etappe der großen Arbeitsschlacht ist siegreich beendet: Zwei Millionen arbeitslose Volks­genossen konnten dank der zielsicheren und ener­gischen Maßnahmen und. dank der Qpferwilligkeit des gesamten Volkes wieder in den Produktions­prozeß eingegliedert werden.

Es geht endlich wieder aufwärts mit der deut­schen Wirtschaft. Ganze Industriezweige blühen auf, täglich berichten die Zeitungen von zahl­reichen Tleueinstellungen. Rur e i n Gewerbe ist von dieser Entwicklung unberührt geblieben: das B^chdruckgewerbe!

Hier hält die Krise unvermindert an, ja, sie ist- zum Teil noch verschärft. Soll dieser wichtige Berufszweig nicht gänzlich untergehen, so ist schnelle und durch­greifende Hilfe durch Erteilung von Aufträgen von­nöten.

Die Werbewoche des deutschen Handwerks wird auch von Der Bäcker-Zwangsinnung Gießen auf­richtig begrüßt. Die Jnnungsmitglieder danken der nationalsozialistischen Regierung, daß sie durch die Veranstaltung der großen Handwerker-Werbewoche in ganz Deutschland

den Handwerksmeister mit seinem beruflichen können öffenllich wieder zu Ehren und Geltung bringen will.

Daran hat es leider unter den früheren Regierun­gen bei dem starken marxistischen Einfluß allzu sehr gefehlt, ja es wurde damals sogar alles getan, um das Handwerk unter die Räder des marxistischen Karrens zu bringen. Auch wir in Hessen haben in den letzten 14 Jahren genug Erfahrungen in dieser Beziehung gemacht.

Nach der trostlosen und vernichtenden Finsternis der verflossenen 14 Jahre soll nun auch dem Hand­werk wieder die belebende Kraft der Sonne zur Arbeit scheinen.

Die Regierung des Führers und Bolkskanzlers Adolf Hitler will dem Handwerk seinen gold- ncn Boden, d. h. eine auskömmliche Existenz wieder verschaffen, bei der die gute Handwerks­arbeit gebührend geehrt und auch angemessen bezahlt wird.

Ehrerbietung vor seiner Handwerksarbeit erfreut den rechten Meister, gerechter Lohn wird ihn er­muntern zu immer weiterem Streben nach b e ft e r Qualität feiner Arbeit. Beides steht in Uebereinftimmung mit den Wünschen und Hoff-

§ 32.

Alle nach vorstehender Verfassung übertragenen Aemter können nur aus wichtigen Gründen abge­lebt oder niedergelegt werden. Wenden solche Gründe geltend gemacht, so entscheidet über die Ab­lehnung oder Niederlegung des Rektoramts die vor­gesetzte Ministerialabteilung, im übrigen der Rektor, § 33.

Die Amtszeit des Rektors und des Dekans soll im allgemeinen zwei Jahre Dauern; Rektor, die Dekane und zugehörige Zwiefuhrer (Kanzler und Prodekane) sollen nicht gleichzeitig, sondern mit einem Jahre Abstand wechseln.

durch die

Buderus, Siemens unb AEG. bröckelten leicht ab, wahrend das Gros der Papiere unverändert zum Anfang Hieb. Am Kassamarkt tarnen Zement Loth­ringen nach Geldstreichung heute mit 108 v. H. (zuletzt 97 v. H.) wieder zur Notiz, ferner konnten sich Franks.-Hyp.-Bank-Aktien um 1,75 v. H. erholen.

Am Rentenmarkt lagen Neubesitz zunächst 10 Pf. niedriger, später zogen sie aber wieder auf das Abendbörsenniveau von 12,25 v. H. an; vorbörslich wurden sie mit 12,30 bis 12,35 gehandelt. Altbesitz­anleihe gaben nach behauptetem Beginn 0,75 o. H. nach, spate Reichsschuldbuchforderungen und Reichs- bahnVA. zogen je 0,25 v. H. an. Stahlvereins- Bonds eröffneten 0,75 v. H. niedriger und gaben später erneut 0,50 v. H. nach. Am Pfandbriefmarkt war die Kursgestaltung uneinheitlich, Goldpfand­briefe und Kommunal-Qbligationen lagen aber meist etwas fester, während Liquidationspfandbriefe über­wiegend 0,25 bis 0,50 v. H. nachgaben. Stadtan­leihen waren ebenso wie Länderanleihen Nicht stär­ker verändert, während Staatsanleihen etwas fester lagen. Steuergutscheine von 1935 (plus 0,40 v. H.).

Allgäuer Butter- und Käfebörfe.

Kempten, 14. Oft. Bei anhaltend unveränderter Geschäftslage hielten sich auch die Preisveränderun- gen in engen Grenzen. Es wurden folgende Preise erzielt: Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 RM., 2. Qualität 123 RM., ßanDbutter 116 RM.

frankfurter Buttcrmarkt.

Frankfurt a. M., 14. Ott. Die Anlieferungen sowohl vom Inland wie vom Ausland waren so klein, daß der vorhandenen Nachfrage kaum genügt werden konnte und Die Preise erheblich anzogen. Holländische Markenbutter erhöhte sich von 140 bis 145 auf 148 bis 152 RM., und deutsche Marken- butter kostete 145 bis 149 nach 140 bis 145 RM. per 50 kg franko Frankfurt a. M.

frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 14. Oft. Die Tendenz ist weiter fest. Die Zufuhren waren äußerst knapp, deutsche Landeier fehlen fast vollkommen. Der Be­darf wird in der Hauptsache durch Auslandseier befriedigt. Das Geschäft verlief im allgemeinen gut. Erhöhte Nachfrage bestand auch nach Kühlhaus­eiern. Es notierten pro Stück in Pf. franko Frank­furt a. Dl.: Deutsche Frischeier Kl. 8 12,75, MA 12,25, Kl. 8 11,75, MC 11, Bayern 11,50, kleine 10,50, Holländer und Flandern Kl. S 12, Kl. A 11,75, Kl. B 11,50, Kl. C 11, Dänen und Schweden MS 11,75, MA 11,50, MB 11,25, MC 10,75, Bulgaren 9,50 bis 10, Rumänen, Ungarn und Jugoslawien je 9,25 bis 9,50, Polen 9 bis 9,25, Kühlhauseier sogenannter Westware 9 bis 9,75, Do. Ostware 8,50 bis 9.

f-- nksurte 1 c <*?, viehmarkt.

Frankfurt a. Dl., 16. Oft. Vorauftrieb: 1442 Rinder (darunter 454 Ochsen, 84 Bullen, 445 Kühe, 390 Färsen), 391 Kälber, 172 Schafe 4025 Schweine. Es notierten: Ochsen 21 bis 31 Dlt.; Bullen 22 bis 30; Kühe 12 bis 28; Färsen 22 bis 32; Kälber 22 bis 40; Schafe 20 bis 27; Schweine 44 bis 53. Marktoerlauf: Rinder ruhig, Kälber langsam, Schafe und Schweine mittelmäßig.

Zum ersten Male stehen unter dem Symbol Des Hakenkreuzes, Dem Wahrzeichen deutschen Aufstiegs, Millionen Handwerksmeister, Gesellen und Lehr­linge, in treuer Gefolgschaft zu ihrer Führung, zur Tat bereit: Es gilt Der Werbung fürArbetts- befchaffung im Kleinen" im ganzen deutschen Volke zum Erfolg zu verhelfen.

Das gesamte deutsche Handwerk, unzählige Ba­taillone arbeitsfreudiger Menschen, marschiert in unbeugsamem Willen, um den ihm mit Recht zu- kommenden Platz an der Sonne deutscher Arbeit zurückzugewinnen.

Die Zeil der Unterdrückung des Handwerks ist vorbei.

den noch vorhandenen, versteckten Gegnern, gleich­gültig welcher Berufsgruppe sie angehören, sei gesagt: Es hat sich Gott sei Dank als Hiruver- branntheit herausgestellt, wenn um die Wende des 20. Jahrhunderts in liberal-demokratischer Gedan- kenkonstruktion dem Handwerk, als einer a n g e b lief) überwundenen Betriebsform, Der nahe Untergang vorausgesagt wurde! Das Hand- werk hat in zäher Lebenskraft feine Gegner eines anderen belehrt.

Die neue Führung des Handwerks im Geiste Des Nationalsozialismus geht folgerichtig und unbeug­sam chren Weg. Mr werden alle Vereinsmeierei und eigensüchtige Jnteressenwirtschaft mit Stumpf und Stiel ausrotten, um einen Handwerkerstand au schassen, der nach Blut, Art und . Leistung zu einem wertvollsten Bestandteil deutscher Rasie ge- hören wird.

3m Handwerk ist der erbverbundene Geist wieder lebendig geworden; das beweist uns die Wiederkehr der zünftigen Brauche bei Meistern. Gesellen und Lehrlingen.

bei der vorgesetzten Ministerialabteilung eingelegt werden.

VIL Institute, Kliniken usw.

§ 29.

Auch die Institute, Kliniken usw. werden nach dem Grundsatzte der Zwieführung verwattet; die Zwie- führer Der Direktoren werden vom Rektor aus dem Kreise der an den betreffenden Instituten usw. täti­gen Dozenten oder der mindestens zwei Jahre im Amt befindlichen Assistenten für die Dauer von ein bis zwei Jahren ernannt

§ 30.

Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Jnstituts- usw. Direktoren und ihren Zwieführern entscheidet der Rektor.

VIIL Ehrengerichtsbarkeit.

§ 31.

Zur Beurteilung von Verstößen gegen die Stan- desehre sowie zur Schlichtung persönlicher Streitig­keiten zwischen den Angehörigen des Lehrkörpers einschließlich der Assistentenschaft wird ein Ehren­gericht eingesetzt. Die Mitglieder Des Lehrkörpers und Der Assistentenschaft sind gehalten, sich auf Ver­langen des Rektors vor diesem Ehrengericht zu ver­antworten. Sie sind verpflichtet, sich dem Spruch des Ehrengerichts zu unterwerfen. Der Spruch des Ehrengerichts wird dem Rektor zur Weitergabe an die Regierung mitgeteilt. Das Ehrengericht besteht aus dem Rektor, oder aus einem von ihm von Fall zu Fall zu bestimmenden ordentlichen Professor als Vorsitzenden und vier vom Rektor von Fall zu Fall zu ernennenden Beisitzern, von welchen zwei Fach­vertreter sein müssen.

Oer 100-Mittionen-Kredii für Bausparkassen.

Der Reichsverband Deutscher Bausparkassen e. V., Berlin, teilt zu dem 100-Millionen-Kredit für Bau­sparkassen folgendes mit: In der Presse sind ver­schiedentlich Bedenken geäußert worden, daß durch die Begebung des 100-MUlionen-Kredites, der zu Arbeitsbeschaffungszwecken ausgeschüttet, also für Neubauten oder Umbauten verwendet werden soll, die bei den Bausparkassen vorhandenen Entschul­dungssparer in ihrer Zuteilungsreihenfolge benach­teiligt werden könnten. Diese Auffassung ist un­richtig. Die in Aussicht stehenden Mittel werden von den einzelnen Bausparkassen in einer Weise zur Verteilung gebracht, daß der einzelne Entschul» dungssparer gegenüber seinen bisherigen Zutei­lungsaussichten in keiner Weise benachteiligt wird. Alle beteiligten Stellen streben dahin, die Äusschüt- tung der Kreditmittel noch in diesem Herbst vorneh­men zu lassen. *

Die Indexziffer der Großhandels- preise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 11. Oktober berechnete Indexziffer der Großhan- delspreise stellt sich auf 95,6; sie ist gegenüber der Vorwoche (95,5) wenig verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 92,3 (4-0,2 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 88,8 (0,1 v. H.) und industrielle Fertigwaren 113,8 (unverändert), hiervon Produktionsmittel 114,1 (un­verändert), Konsumgüter 113,6 (4-0,1 v. H.).

Frankfurter Börse.

Tendenz freundlich.

Frankfurt a Dl., 14. Oft. Das Ausbleiben nennenswerter Orders führte zu Beginn Der Wochenschlußbörse eine merkliche Zurückhaltung Der Kulisse herbei. Da auch neue Anregungen fehlten, nahm man "kleine Realisationen vor, so daß die ersten Kurse Überwiegend leicht nachgaben, wobei sich aber Die Rückgänge innerhalb eines Prozentes hielten Die GrunDstimmung war jeDoch freundlich. Bald nach Den ersten Kursen setzten sich wieder leichte Erhöhungen durchs .

Sehr fest lagen Ilse Bergbau, die bei der Enge Des Marktes auf Nachfrage von nur wenigen tau­send Mark um 7 v. H. anzogen, die übrigen Dion- tanaftien lagen Dagegen von 0,25 bis 0,75 v. H. schwächer, auch Klöcknerwerke ttotz des Gewinnab- chlusses. IG.-Farben gaben um Vs v. H. nach, Rut­gers waren mit minus 1,50 v. H. etwas starker ge­drückt Der Elektromarkt zeigte bis auf Lahmeyer unb Schuckert, Die 2 bzw. 1.50 v. H. verloren, gut behauptete Kurse, ebenso blieben .Schiffahrts- und Derkehrswerte ziemlich unverändert. Daimler Diä­teren gaben nach der gestrigen Befestigung 1 v. H. nach, ferner bröckelten Reichsbankanteile 0 50 v. H. ab; offenbar war die Mitteilung über die Zahlung einer Interimsdividende schon eskomvtiert. Ohne daß Das Geschäft eine nennenswerte Belebung erfahren hätte, zeigte Der Verlauf für einzelne Svezialwerte wieder festere Kurse, besonders IG.-Farben (plus 0,75 v.H.) und Daimler Motoren (plus 1 v. H.).

Arontiur u. vl

Die neuen Bestimmungen treten am 15. Oktober 1933 in Kraft. An Diesem Tage beginnt Die Amts- ührung des nach diesem Erlaß von dem Reichs­tatthalter in Hessen zu ernennenden Rektors. Die onftigen Ernennungen sind umgehend vorzunehmen. § 36.

Die bisher geltenden Bestimmungen treten soweit sie dem Vorstehenden widersprechen, außer Kraft.

Darmstadt, den 13.Oktober 1933.

hessisches Slaalsministerium.

Ministerialabteilung für Dildungswesen, Kultus, Kunst vnd Volkstum.

, Ringshausen.

Datum

6% Deutsche Reichianleihe o. 1927 6% efjem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929

6y,% Doung-Anieihe von 1930 ..

Deutlche Anl.-Mlös.-Echuld mit

Auslos.-Rechten ..........

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% ebem.8% He». Bolkssiaat 1929 (rückzahlb. 102%) ..........

6% Heil. Landesbank Darmstadt

Gold m. 12..............

6¥i% Hell. LandeS-Hypotheken- bant Darmstadt fifqui.....

Oberhellen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten........

Deutsche,Komm. Sammelnd,. An-

leihe Serie 1 mstAuSlos.-vlechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank

Koldpse. 16 unkündbar bis 1936

6V,% ehem. 4y,% Frankl HyP.- Bauk-Liqu..Psandbriese ...

5H% ehem. 4%% Rheinische

Hnp.-Bank-Liau.-Goldpse.

6% ehem. 8% Pr. Lanbespsand.

briefanftalt, Pfaudbriese R. 19 e% ehem. 7% Pr. Lanbespsand.

briefanftalt, Pfandbriefe R. 10 Cteuetflutfd). Verrechnungskurs

4% Oesterrelchifche Goldrente...

4,20% Oelterretchtfche Silberreute 4% Ungarische Goldrenle .......

4% Ungarische Staatörentr v. 1910

Seiet

2,855 53.42

58,77 13,18

16.435 169,39

22,06 66,23

Schluß- fort

13.10.

frannur a. 111.

Sern .

Schluß« lurd

tidtiuyi. Abend.

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Schlus« turt

Schluß! Minag- börse

Datum

13-10. 14.10.

13-10- | 14.10.

Mansfelder Bergbau.........

0

22,75

23,25

23.75

22,75

Kokswerke ...........

c

70,5

70,13

Phvnir Bergbau .........

c

13,75

183

33,5

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33,65

33,65

Rheinische Braunkohlen .....

10

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Rheinstahl ..........

0

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75,25

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75,5

Bereinigte Stahlwerke........

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10,5

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Kaliwerke Aschersleben........

5

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Kaliwerke Westeregeln........

5

113,5

114,5

113,5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

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I. ®. Farben-Induftrte.......

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Goldschmidt ...............

O

40,5 49

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RütgerSwerke ...............

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48,75

Metällgeselischast.............

0

54,75

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61

*

Zementwerk Heidelberg ......

0

73,5 68

Zementwerk Karlstadt"........

0

-

Schulthet» Patzenhofer ......

0

91

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Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

c

30,9

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31

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Bemberg ...............

c

42,5

43,65

4

44

Zellstoff Waldhos ............

c

34,5

34,75

34

35,9

Zellstoss Aschaffenburg .......

c

20

20

20

20,9

Defsauer Gas ...............

101

101,9

Daimler Motoren............

c

30,5

30

29,5

29,5

Q

39,75

40

40

40,5

Orenstein & Koppel ..........

0

29,5

29,75

Leonhard Tietz ..............

l

15

15.5

15,25

15

Lhade ......................

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155

156,5

154

Acru mulatoren-Fabrik........

0

165

152,5

163,5

lonti-fflummi .............

c

132,5

131

Grltzner....................

0

1 15,75

I 15,13

Ma'nkrastwerke Höchst a,TL...

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57

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1

Süddeutscher Zucker........

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Schluß» fürs

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Datum

13-10.

14-10.

13.10.

14.10.

4% desgl. Serie II

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^,°X,Rumän.vereinh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente . - 8%% Anatolier ........

Hamburg-Amertka-Pakel O

Hamburg.Ludam. Dampfschiff 0

Hansa-Dampfschiff ....... O

Norddeutscher Lloyd ........ O

A.G. für Berkehrrivefen Akt. O

Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Prival-Bank ... O Deutsche Bank und Diskonto»

Gcsellfchaft................ 0

Dresdner Bank..............O

Reichsbank ................ 12

L.E.S...................... O

Sekula.....................0

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .... 6

Felten S Guilleaume......... O

GeseUsch.f.Slektr.Unternehrnung. 6

Rheinifche Elektrizität ........ 6

Schuckert L To..............6

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer L To............. 10

Buderus ....... O

Deutsche Erdöl .............. 4

Gelsenkirchener.............. (

Harpener.................. 0

Hoesch EisenKöln-Reuessen .. 0

Ilse Bergbau ..............<

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

Klöcknerwerke ...............<

Mannesmann<Röhren........ <

5,25 2,95

4

24,75

11,25

12

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119

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1Z.Oktober

14.DHobet

Amman

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Amman

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5,754

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Wien ....

48,05

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1'2,44

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Sofia .....

3,047

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Holland ....

169,03

169,37

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Cito ......

65,48

65,62

66,13

66,27

Kopenhagen.

58,19

58,31

58,79

58,91

Stockholm

67,28

67,42

67,88

68,02

London .. .

13,035

13,075

13,16

13,20

Buenos Aires

0,963

0,967

0,963

0,967

Neunori....

2,807

2,813

2,882

2,888

Brüssel.....

58,44

58.96

58,34

58,46

Italien.....

22,07

22,11

22,10

22,14

Paris ......

16.49

16 46

16 41.6

16.455

Schweiz ....

81,22

8L38

81,19

81,35

Spanien....

35,11

35,14

35,08

35,16

Danzig.....

81,69

81,85

81,67

81,8

Japan......

0,769

0,771

0,779

0,781

Rio de Jan. .

0,227

0,229

0,227

0,229

Jugoslawien.

5,295

5,305

5,295

5,305

Lissabon....

12,69

12,71

12,69

12,71

Serlin, 14.Oktober

(Selb

Amerikanische Noten..............

2,835

Belgische Noten..................

58,18

Dänische Noten .................

58,53

Englische Noten .................

13,12

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

16,375

168,71

Italienische Noten................

21,98

Norwegische Noten ..............

65,97

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

67,71

Schweizer Noten.................

81,01

34.95