Ausgabe 
16.8.1933 Frühausgabe
 
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ringen, obwohl nur eine Verlegenheitself zur Stelle war. Die Gießener lagen bereits mit 5:2 im Vor­sprung. Wißmar verkürzte unter anderem durch einen Handelfmeter.

Abschluß der Deutschen Tennis- Meisterschasten.

Zwei deutsche Siege am Schlußtag.

Die Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland in Hamburg wurden, wir berichteten bereits kurz darüber, am Sonntag bei schönstem Wetter und sehr gutem Besuch beendet. Nachdem in der einzigen Entscheidung am Samstag der Titel im Damen-Einzel an Hilde Krahwinkel -Essen gefallen war, gab es am Sonntag zwei weitere deutsche Siege. Gottfried v. C r a m m schlug in einem aufregenden und bis zur letzten Phase span­nenden Fünfsatzkampf den Deutschböhmen Roderich Menzel im Endspiel im Herren-Einzel mit 7:5, 2:6, 4:6, 6:3, 6:4. Nach einem hart umkämpften ersten Satz, den v. Gramm gewann, gingen die beiden nächsten Sätze an Menzel. Im vierten Satz erzielte v. Gramm aber wieder Satzausgleich und im fünften Satze, der an die Nerven der Teilnehmer größte Anforderungen stellte, fiel schließlich der Sieg dem Deutschen zu, der schon im Vorjahre gegen Menzel den Titel gewonnen hatte.

Nachdem nun o. Gramm und Hilde Krahwinkel die Titel in den beiden Einzelspielen für Deutschland erobert hatten, fiel ihnen auch noch der Sieg im Gemischten Doppel zu. Bekanntlich hatten die Deut­schen schon in Wimbledon diese Konkurrenz ge­wonnen und auf ihr Abschneiden in Hamburg war man deshalb sehr gespannt. Die Deutschen konnten ihren guten Ruf rechtfertigen und über das schweize­risch-japanische Paar Frl. Payot-Satoh nach Verlust des ersten Satzes 2:6, 6:1, 11:9, gewinnen. Besonders anzuerkennen ist die Leistung v. Gramms, der vorher erst das schwere Spiel um die Einzel- meisterschaft hatte austragen müssen.

Ausländische Angelegenheiten waren die End­spiele im Damen- und Herrendoppel. Im Herren­doppel gewannen erwartungsgemäß die Japaner Satoh-Nunoi 6:2, 6:2, 6:3 über die Engländer Tuckey-Tinkler, während es im Damendoppel ein rein englisches Finale gab, wobei das Paar Pitt- man-Stammers 6:1, 5:7, 6:2 über Dearman- Lyle siegte.

*

Tildens Kasseler G a st s p i e l endete auch am zweiten Tage mit Siegen der Amerikaner Til­den und Barnes, die in den Einzelspielen über Na- juch und Messerschmidt sicher siegten. Das Doppel­spiel wurde wegen der einbrechenden Dunkelheit im zweiten Satz abgebrochen.

Schiedsrichter Renker (Lauterbach) entwickelte sich bald ein schöner hochinteressanter Kampf, dem auch recht zahlreiche Zuschauer beiwohnten. Schon bald nach Beginn kamen die Blauweißen zu ihrem ersten Treffer, 'der au5 einem von Bromm verwandel­ten Ha'ndelfmeter bestand. Ein Alsfelder hatte in höchster Not einen scharfen Schuß Wilhelmis mit der Hand auf der Torlinie gestoppt. Auch wei­terhin zeigten die Gießener schöne Leistungen und hatten immer ein wenig mehr vom Spiel, so daß cs eigentlich wundernahm, daß der Sturm weiter keine Treffer erzielte. Der Linksaußen Roth kam aber wenig zur Entfaltung, da er durch seine ehe­maligen Vereinskameraden recht liebevoll bewacht wurde. Auch Grünewald und W i l h e l m i fan­den sich diesmal mit dem Ball und dem glatten Grasboden nicht so zurecht. Mit 1:0 für 1900 wechselte man die Seiten. Nach der Pause hatten die Gießener den Gegenwind, zudem stellten sich Mitte der zweiten Halbzeit allgemeine Ermüdungs­erscheinungen ein, so daß Alsfeld mehr aufkam und in den letzten 15 Minuten noch zu Ausgleich und Sieg gelangte. Zu dem ersten Treffer führte em Fehlschlag von Schneider, während der Sieges­treffer auf ein Abklatschen von Tormann Schlarb erfolgte. Trotzdem sei gesagt, daß die Torhüter auf beiden Seiten die besten Leute waren. Während bei Alsfeld die Verteidigung in großer Form spielte, war dies bei Gießen die Läuferreihe in ihrer Ge­samtheit. Die beiden Angriffsreihen standen sich nicht viel nach. Der Platzverein war auf den Flügeln besser besetzt. Alsfeld spielte den wuchtigeren Kampf­stil. Die Erzielung des Siegestreffers geschah nicht ganz einwandfrei, denn vorher hatte der Spielleiter eine glatte Abseitsstellung des späteren Schützen lei­der übersehen. Ein Unentschieden wäre den beider­seitigen Leistungen und Anstrengungen eher gerecht geworden. 1900 mußte Luft, feiler, Langs­dorf und Heinbach ersetzen. Alsfeld war kom­plett.

1900 II. Alsfeld II. 4:5 (1:2).

Dem Ligaspiel voraus ging diese Begegnung. Bei den Gießenern war Fischer im Tor, der erstmals wieder spielte, lange nicht so sicher wie früher. Nach der Pause muhte er infolge einer Verletzung lange Zeit aussetzen, so daß nur 10 Gießener im Feld standen.

1900 III. Wißmar I. 5:4 (2:1).

In diesem Spiel, daß in Wißmar stattfand, konn­ten die Blauweißen einen einwandfreien Sieg er-

Wirtschaft.

Staatspräsident Or. Werner auf -er Wassersuppe.

WER. Fliegerlager Wasserkuppe, 15. August. Der hessische Staatspräsident Dr. Werner weilte heute längere Zeit auf der Wasserkuppe, um die Anlagen in Augenschein zu nehmen. Das Wetter war stark wechselnd, immerhin konnten etwa 25 Flüge ausgeführt werden. Die Gesamtzahl der Wettbewerbsstarts beläuft sich jetzt auf etwa 275. Besonders er­wähnenswert ist nur ein Streckenflug Kreckels bis Bacha (41 Kilometer), den dieser aufTher- mikus" ausführte.

Hochbeirieb

auf und über der Wafferkuppe.

Das sommerliche Wetter hatte am Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Die erlösende Abkühlung brachte ein schweres Gewitter. In den Mittagsstunden des Samstags segelten einige Maschinen jüngerer Pi­loten bei schwachen Winden über dem Wasserkuppe- Gelände,» die sich um die Preise der größten Gesarnt- flugöauer der Ausschreibung der diesjährigen Ver­anstaltung bewarben. Schleicher aufOzite" blieb 1 'Ä Stunden in der Luft, Krekel aufTher- m'it'us", der Württemberger 1% Stunden, und der .Darmstädter Fischer aufWindspiel" schasste mit 2 Stunden die Bestzeit des Tages.

Auf Strecke gingen Wöckner, der die Göttinger Maschine fliegt. Er erledigte seinen ersten lieber landflug mit 78 Kilometer. Seine Landung erfolgte bei Groß Bxeitenbach. Wesentlich später lief eine Meldung von Deutschmann ein, der auf dem Flug­zeugSchlesien in Not" der Ortsgruppe Breslau des Deutschen Luftsport-Verbandes auf Strecke ge­gangen war. Das Flugzeug, das von der technischen Kommission nicht z u W o l k e n s l ü g e n z u ge­lassen worden war, hatte in der Luft abmontiert, und Deutschmann sprang mit dem Fallschirm ab. Er landete glatt in der Nähe von Bischofsheim. Sein Flugzeug wurde gänzlich zertrümmert.

Am frühen Nachmittag erlebten die 400 Lager­bewohner zum ersten Mal während der14. Rhön" die berüchtigteKnofe". Alle Hoffnungen auf Besse­rung der Wetterlage in den Abendstunden versanken in dem undurchsichtigen Nebelmcer. Die Anzahl aller Wettbewerbsflüge hat mit den heutigen 30 Starts bereits die Ziffer 200 überschritten.

Am zweiten Wettdewerbssonntag setzte vom frühen borgen an ein starker Verkehr zum Fliegerlager aus der Wasserkuppe ein. Unzählige Besucher be­völkerten die verschiedenen Hänge, nachdem die Sonne wieder durchgebrochen war und den Nebel vertrieben hatte. Die 4000 Besucher des vergangenen Sonntag wurden heute mindestens dreimal über­troffen. Leider ließ die Wetterlage zunächst keine rechte Flugtätigkeit zu.

Am Nachmittag fanden dann vom Motorflugplatz aus Schleppzüge statt. Von drei Motormaschinen wurden die Segelflugzeuge, die auf Strecke gehen wollten, in die Höhe geschleppt, diese vermöchten sich aber infolge des fehlenden Windes und der auch nicht ausreichenden Thermik nicht allzulange in der Luft zu halten. Später glückte Edgar Dittmar die Ueberfliegung der Milseburg und die Rückkehr zur Startftel^. Von den heute erfolgten Starts sind besonders erwähnenswert die Flüge der­jenigen Piloten, die trotz des ..ziemlich schwachen Ostwindes Anschluß an günstige Aufwindgebiete fanden. Anton Endres gelangte auf derWürz­burg" bis in die Gegend von Fulda (20 Kilometer), Krecke! aufThermikus" gelangte bis Büdesheim bei Frankfurt (87 Kilometer) und Heini Dittmar aufKondor" gelangte bis Preungesheim bei Frank­furt (etwa 100 Kilometer). Er hat sich diese Lan­dungsstelle deshalb ausgewählt, weil er dort Be­kannte wohnen hat. Von Peter Riedel traf die Meldung ein, daß er zwischen Bingen und Kreuz­nach (etwa 163 Kilometer) gelandet ist.

Spieivereimgung 1900 Gießen.

1900 Liga unterliegt in Alsfeld 1:2 (Halbzeit 1:0).

Daß der Gang der Gießener nach Alsfeld noch nie ein leichter war, wußte man bereits. Auch dies­mal stellte der Gastgeber, der Sportverein 06, eine außerordentlich kampfkräftige Mannschaft, die be­sonders durch den Neuzugang von ehemaligen Spie­lern der Freien Turnsrschaft Alsfeld stark an Schlag­kraft gewonnen hat. Trotzdem war ihr Sieg nicht ganz verdient. 1900 hatte den besseren Spielaufbau durch das überlegene Können der eifrigen Läufer­reihe. Lediglich der überaus schwach spielende An­griff verschuldete die knappe Niederlage, da er es an Verständnis und Schußkraft fehlen ließ. Dabei muß inan aber den Gießenern zugute halten, daß sie seit dem Vorsonntag bereits das dritte Spiel ab­solvierten, während Alsfeld erstmals in die Schran- > ken trat, also verhältnismäßig frisch war und besser durchstand. Unter der guten Spielleitung von

Oer deutsche Außenhandel im Zuli.

Die Umsätze im deutschen Außenhandel Haden sich im 3i«u kaum geändert. Die Einfuhr betrug 360 Mill. Mark gegen 357 Mill. Mark im Vormonat. Diese Zunahme der Einfuhr stellt im wesentlichen eine Mengensteigerung dar. Der gehobene Durch­schnittswert der Einfuhr, der im Vormonat gestie­gen war, hat sich diesmal kaum verändert. Ebenso wie die Gesamteinfuhr ist auch die Einfuhr aus den einzelnen Ländern im Juli nur wenig verändert.

Die Ausfuhr hat sich mit 385 Mill. Mark fast genau auf dem Stand des Vormonats gehalten. Mengenmäßig ist sie um einen geringfügigen Be­trag höher als im Juni. Diese Zunahme wurde je­doch durch eine kleine Senkung des gehobenen Durchschnittswertes ausgeglichen.

Die Handelsbilanz schließt im Juli mit einem Ausfuhrüberschuß von 25 Mill. Mark gegen 28 Mill. Mark im Vormonat ab. Bei der Beurtei­lung dieser Zahl ist, wie auch bisher schon, zu be­rücksichtigen, daß ihr nicht ein Devisenüberschuß in der gleichen Höhe aus dem Warenverkehr entspricht. Vielmehr mindert sich der Deviseneingang durch das Einfrieren von Ausfuhrförderungen in zahl­reichen Länder, durch eine etwaige weitere Ent­wertung der in Rechnung gestellten Währungen, durch die Verwendung von Sperr- und Register­guthaben und deutschen Auslandsbonds bei zusätz­lichen Ausfuhrgeschäften und ähnliche Umstände mehr.

* Henschel & Sohn A. - G., Kassel. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 1932 mit einem neuen Verlust von 2 411 825 (i. VV. 2 671 965) RM. ab, wodurch sich der Gesamtverlust auf 6 574 181 Mark erhöht. Der Gesamtumsatz erreichte nur 47 Prozent des Umsatzes von 1931. Den größten Teil hiervon bildeten Lieferungen an die Deutsche Reichs­bahn-Gesellschaft, an die u. a. 26 schwere Dampf­lokomotiven zur Ablieferung gebracht wurden. Im Kraftwagengeschäft betrug der Umsatz 63 Prozent des Vorjahres. Das Braunkohlenbergwerk der Ge­

sellschaft hat wieder mit befriedigendem Erfolg ge­arbeitet. Der trotz verringerter Unkosten entstandene erhebliche Verlust beruht zum großen Teil auf außerordentlichen Abschreibungen und Rückstellun­gen. Im Jahre 1933 wurden im Zusammenhang mit dem Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichs­regierung durch die Reichsbahn eine Reihe von Auf­trägen erteilt, die eine Verstärkung der Belegschaft im Autobau ermöglichten. Der gegenwärtige Auf­tragsbestand sichert eine Beschäftigung der jetzigen Gesamtbelegschaft für annähernd 12 Monate, ge­stattet aber keine weiteren Neueinstellungen. In einer Pressebesprechung teilte das Vorstandsmitglied der Henschel & Sohn A.-G., Dr. Fichtner, noch mit, daß die Firma von der Reichsbahn einen Auf­trag über 50 dreiachsige Lastwagen und einen weite­ren Auftrag über 20 Fünftonnenwagen mit Lanova- Dieselmotoren erhalten habe. Die Beschäftigung könne für den Winter als gesichert gelten. Das Auslands­geschäft gestalte sich sehr schwierig. Der einzige Ab­nehmer sei Indien, doch könne Deutschland mit Eng­land dort wegen der Preisgestaltung nicht konkur­rieren.

Frankfurter Abendbö se.

Frankfurt a. 1, 15. 2Iug. Der heutigen Abendbörse fehlte es an jeglichen Orders seitens der Kundschaft sowie an Anregungen irgendwel­cher Art. Die Kulisse übte stärkste Zurück­haltung. Die Llmsahtätigkeit beschränkte sich daher auf ein Minimum. Don den Kursen, di' zunächst zur Rotiz gelangten, waren IG.-Far- ben 0,50 Prozent unter Berliner Schluß, wäh­rend Phönix 0,25 Prozent anzogen und AEG. behauptet lagen. 3n Schifsahrtswerten lag kaum i noch Angebot vor, und die erholten Mittags­schlußnotierungen n annte man unverändert. Am Rentenmarkt sanden kleine älmsätze in späten Schuldbuchsorderungen zu unverändert 79 Prozent statt, Stahlverein-Bonds setzten 0,13 Prozent nied­riger, deutsche Anleihen lagen geschäftslos. U. a. notierten: Reubesitz 10,85, Altbesitz 77,25, öproz. Stahlverein 60, Schutzgebietsanleihe alle 6,85, Reichsbank 150, Harpener 89. Klöckner 53, Phönix

35,50, Mannesmann 57,25, Skahlverein 34,75, Aku 37,75, Bekula 108,25, AEG. 20,25, Scheideanstalt 172,50, Licht & Kraft 96, IG.-Farben 131,50, Gesfürel 80, Holzmann 48,25, Rütgerswerke 56,50, Reichsbahn-DA. 99,65, Hapag 11,25, Rordd. Lloyd 12,50.

Frankfurter Pserdemarkt.

WER. Frankfurt a. M., 15. Aug. Bei dem gestrigen gpt befahrenen Pferdemarkt war der Be­such seitens der Landwirtschaft gering. Trotzdem fanden die zum Verkauf aufgestellten Tiere flotten Absatz an Handelsleute aus der näheren und wei­teren Umgebung sowie nach dem Rheinlands. Es erzielten geringe Laufpferde 200 bis 400 Mark, mittelschwere Arbeitspferde und die aus Ungarn importierten Pferde 650 bis 850 Mark: gute nord­deutsche Tiere waren knapp und wurden mit 900 bis 1100 Mark gehandelt. Für Schlachttiere erste Qualität sind 25 bis 27 Mark und für zweite Qualität 19 bis 21 Mark je 50 Kilo angelegt wor­den. Der nächste Pferdemarkt findet am 2. Ok­tober statt.

Gewinnauszug

5. Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

5. Ziehungstag 14. August 1933

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 372971

10 Gewinne »u 5000 M. 8679 81906 215916

266490 345488

14 Gewinne >u 3000 M. 49057 86720 182077

269672 296144 351600 381618

60 Gew ,-ne ,u 2000 M. 4916 5928 9071 20212

24753 24868 34430 44243 60390 66516 70334 73606 73673 86314 91149 101521 106535

131690 139300 184391 222971 263369 269323

302245 315477 317289 353296 360037 378263

389005

134 Gewinns zu 1000 M. 4276 13257 16152 17575 23435 24561 37537 38257 40975 42585 44405 54118 64669 73732 77083 81914 83690 92242 98271 108583 112921 113417 120436 127883

136457 137448 138794 153064 154701 158931

165936 169200 171476 184005 184859 186609

187305 196378 202602 204552 209696 210154

210681 211822 215241 218016 232214 234328

241379 253697 293201 299784 312460 316469

322524 323580 323762 340535 355014 355216

364209 367326 375642 377004 377775 380937

394005

202 Gewinne ,n 500 M. 2134 12652 13308 26924

27008 28514 32354 37935 41805 43104 47078

47463 52729 54081 67612 68190 70272 71743

73812 81883 82044 83910 85802 93754 97415

99334 104745 108578 109474 112312 116612 125378 128076 129884 133033 134873 135169

150661 151447 154465 162848 163947 167425

168291 168452 171671 186616 194764 210453

213393 214607 219363 220612 225991 228912

243709 244735 248564 251529 254244 264847

266308 269348 270269 271606 274139 275627

284707 284913 286297 288813 289725 291928

292642 293098 294311 300768 311211 317825

319498 319903 320922 323844 324643 334459

337214 339927 343747 345889 352039 356234

358646 370717 373677 380334 391457 397380

397686 399104 39919^ 399742

In der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

4 Gewinn, ,u 5000 M. 291907 311492

12 Gewinne ,u 3000 M. 22911 200163 209946

229841 359565 379750

48 Gewinne zu 2000 DI. 13341 17280 21344

35917 53658 80945 84880 86351 121360 159311

199475

242711

253139

257506 260367

271693

312208

364718

316677

378590

327470

334505 341491

356901

1 36 Gewinn« ju

1000 M.

11120 20938 26067 30112

33444

52489 59840 64031 66756 67062

90221

91695

93362

94302

106125 107709

108244

112980

116899

117278

123606 127019

129152

132963

135605

138118

144040 145786

155460

160866

167300

168790

180289 194296

195427

206255

211437

221291

229550 252045

254762

255556

256909

260127

264637 265870

268483

282935

284061

296375

303742 305063

306278

324883

335597

340837

345458 361583

365008

369387

387819

370118

390045

370617

396337

372025 372581

386824

222 Gewinne zu

500 W.

3720 12462 13538

20624

28272

34560 38362 38428 38ß88 41391

45029

46029

46120 48151 48376 50384 51931

52144

55778

61007 68792 69481 76511 86746

87515

91926

94326

114795

115135 115735

115872

124484

126829

133199

135336 138204

138448

138990

144688

143296

148345 148855

164068

165142

165169

168303

179460 181292

181578

182518

187048

190713

191294 192023

198688

200365

200358

204445

204572 209534

218892

224075

231138

236475

239713 240256

242833

245438

245564

253664

254433 254472

255062

257090

260232

261727

264576 264608

265663

271892

280553

281957

286364 295212

296473

301580

302859

307099

314402 318466

324268

326614

334080

335637

338034 339012

343830

355461

375288

376303

376593 378605

382453

383608

398690

385975

398923

386361

387818 394668

396727

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 Ge­winns zu je 50000 J, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 10 zu je 50000, 30 zu ,e 25000, 170 zu je 10000, 424 zu je 5000, 818 zu je 8000, 2432 zu je 2000, 4870 zu je 1000, £056 zu je 500, 24380 zu je 400 Di.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

________ D'e hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben öte Hohe öer zuletzt be|d)iollenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

iyranliuri a. 2)1.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. 2)1.

Serhn

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZU.

Schluß- kurS

üa)iupr. Abend- börle

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Schluß­kurs

Schlußt. Abend- börse

Schluß, fürs

Schluß!. Millag- börie

Gchluß- kurS

Schlußk. Abcnd- börse

Schluß- lurS

Schlußk. Mnag. börfc

14. August

15.August

Amtliche Notierung

Geld 1 Arie'

Amtliche Notierung Geld. | Sric

'Datum

14-8 : 15.8 j

14-8 j 15-8

Datum

14-8.

15-8

14.8

15.8-

Datum

14-8.

15-8

14-8

15.8-

6% Deutsche Reichsanleihe v. lf)27 6% efjem.7% Tt. iKcidrSant.u. 1929 5'/zoo Doung-Anleiye osn 1930 .. Teutsche Aul.-Ablvj.-schuld mit

Ausios.-Rechten .............

Teogl. olme Sluslos.-Rechte......

6% et)em.8% Hess. Voltsstaat 1929 (tütLjaljlb. 102%) ............

6%Ve|f. Lande-baut Darmstadt GoldR. 12..................

£>_% Hel!. Landes-Hypotheken- bank Tarmftaot Liaut.........

Lberhessen Provinz Anleihe mit Auslos.-Rcchlen .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechteu

6% ehern. 8% Frantf. Hnp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehe ui. 7% Franks.'Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

5J4% ehern. 4/2% Franks. Hyp.» Bank-Ligu.-Psandbriesc.......

5'/;% ehern. 4% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

0% ehern. 8% Pr. Landespsand- briefanftalt, Pfandbriese R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landespfand-

bricfanftalt, Pfandbriefe R. 10 ©teuerßutfeh. Verrechnungskurs..

4% Oesterrelchifche Goldrente.... 4,20% Oesterrcichische Silberrenic 4% Uiiflariidie Goldrente.......

<i% Ungarische Staatsrente v. 1910 -1 *2% desgl. von 1913..........

5% abneft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanieihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

83,25

100

85,25

77,5

11,15

74,75

81,25

84

67,5

70,65

81,5

81,25

85,13

86

82,5

83,25

86,13

4,4

6,8

4,95

84 99,75 84,9

77.25 10,85

74.25

81,25

84

70,25

81,9

81,65

85,3

85,9

82,5

83 86,13

11,5

4,25 4

6,75

4,9

4,85

83,75

100,25

85

77,4

11,2

75

81

70

83

83

86,13

4,65

5,1

5

4,9

84

100

84,5

77,25 10,85

74,9

81,25

70

83

86,13

4,3

4,25

4,7

6,75

5

4,9

4% desgl. Serie II ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 414/oRuniäii.vcreinh.Rentev.1913

4% Rumänische vereinh. Rente .. 214% Mnatoliec ...............

Hamburg-Amerika-Pakei .....0

Hamburg-Süd.im. Dampfschiff. 0 Hausa-Dampfschiff........... o

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Privat-Bauk ... 0 Deutsche Bank und Discvnto-

Gesellschaft................ o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.E.G.......................

Bekula......................

Eleklr. Liefernngsgesellfchaft... 6 Licht und Kraft .............g

Fellen L Guilleaume.........0

Gesellsch.f.vlektr.ilnternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

Schuckert L Co..............5

Siemens L Halske............ 7

LahmeyerLCo............. 10

Buderus ................... 0

Deutsche Erdöl .............. 4

Gelsenkirchener.............. 0

Harpener................... 0

Hoesch EisenKöin-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau ............... 6

?Ufc Bergbau Genüsse........ 6

ftlörfncrrocrfe ............... o

rMnnesmaiur-Nöbren........0

3,9

7,5

3,13 23,75

12

12,75

45

85

48

52,5 44,65 151,25

20

108,5

97

47

80,1

85,5

99,25

153

124,5

69

108

58,5 90

138 '03,4

53,5

58,5

5

2,9 23,65

11,25

12,5 44,5

84,75 48

52,5 44,65

150

20,25 108,25

83,75 96

47 80

97,5 153,5

124,5

68,5

105,4 56

89

101,25

53

57,25

3,2

23,75

12

18,13 12,75

44,25

85

48,25

52,5

44,65

151,25

20

108,4

97 47 ü

99

153,5

124,5

69

107,4

58,25

89,5

60,65

137,25

102,75

53,25

53,75

5

22,65

11,4

18

12,5 44,25 85,25 48,25

52,5 44,65

150,25

20,25 108,13

84

96,5

46,5

80,25 81

98

153 124,25

106

56 89 60

101

53,13

57,4

Mansfelder Bergbau....... 0

Koköwerke .................. 0

Phönix Bergbau.......... 0

Rheinische Braunkohlen .... 10

Rheiustahl .................. 0

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerke Salzdetfurth.....?y.

I. G. Farben-Jnduslrie....... 7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................ 0

Rütgerswerke ............... 0

MelaUgesellschaft.............0

Philipp Holzmann...........0

Zementwerk Heidelberg ......o

Cementwerk Karlstadt.........0

Schultheis Patzenhofer .......0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bcmberg................... 0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Dessauer Gas............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........0

Orenstein & Koppel ..........0

Leonhard Tietz .............. o

Chade......................10

Accumulatoren-Fabrik........0

Conti-Gummt...............0

Gritzner.................... 0

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker .........8

25,25

35,25 196

86,25 35

12,5 121

125,75 170,5

130,13 172,5 46,75

57 51,9

49 80,75

29.5 47

41

21

28

43

14,5 153,75 168,5 155,65

58,25 157,75

24,75

35,5

195

85,75 34,75 12,25

121

125,75

170

131,5

172,5

46,5

56,5

51

48,25

30,5

27,75

46,5 40

21

28

41,5

14

154

167

155,25

20 58,25

155,25

25.25

77,5

35,4

196,25

86,25

35

12,5

126

170

130,4

46,75

57,5

e

104

29,75

47

41

22,5

113

28,75

43

32

14,5

154

168,5

155,75

20,5

157

24 76,75 35,25 195,25 85,5 34,25

12,5

125,75

132

46,5 56,65 50,65

104,5

27,5

47

110,5 27,5 41,5

31,25

14 150 166 154,9

20,5

HelstngforS.. Wien.......

Prag.......

Budapest ... Sofia ......

Holland .... LSIo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz .... Spanien. .*.. Danzig.....

Japan......

Rio de Jan. . Jugoslawien.

Lissabon....

6,144 47,45 12,42

3 047

169,68 70,03 62,09 71,73 13,90 0,928

3,112

58,60 22,09 16,45 81,12 35,12

81,67 0,836 0,244 5,195 12,67

6,156

47,55

12,44

3,053

170,02

70,17

62,21

71,87

13,94 0,932

3,118

58.72

22,13

16,49

81,28

35,20 «1,83

0,838

0,246

5,205

12,69

Danknoten

6,144 47,45 12,42

3,047

169,68 69,98 62,06 71,68

13,885 0,928 3,147

58,58

22,09

16,445

81,09

35,12 81,67 0,836 0,244

5,195

12,67

6.156 47,55

12,44

3,053

170,02 70,12

62,18

71,82

13,925 0,932

3,153

58,70 22,13

16,485

81,25 35,20 81,83 0,838 0,246

5,205

12,69

Berlin, 15.August

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, & 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Note >................

3,10 58,42 61,80

13,845

16,405

169,26 21,97 69,81

71,51

80,91

34,99

3,12 58,66 62.04

13,905 16,485 169,94

22,05 70,09

71,79 81,23 35,13

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