tj.Jixfport
Zechten im Turngau Hessen (OT).
Um die Teilnahmeberechtigten zu den Meisterschaften des Mittelrheinkreises festzustellen, fand am Sonntag in W e h l a r ein Ausscheidungs- fechten der Fechter statt. Zu den Florett- kämpfen waren 14 Fechter angetreten, von denen nach zwei Vorrunden zu je sieben Teilnehmern acht in die Endrunde kamen. Die Gefechte der Endrunde zeigten eine erfreulich gute Leistungshöhe. 3m leichten Säbel bewarben sich acht Fechter um den Sieg. Hier wird noch zu hart gefochten, und man vermißt noch die technischen Feinheiten in der Klingenführung.
Die Ergebnisse.
3n jeder Waffe erwarben sich sechs Fechter die Berechtigung, an den Kreismeisterschaften der mittelrheinischen Turnerfechter teilzunchmen.
Florett: 1. Robert Schauh, Tv. Wehlar, 4 Siege (im Stichkampf 3); 2. Ludwig Gerhardt, Tv. 1846 Gießen, 4 Siege (im Stichkampf 1); 3. Hans Mulch, Tv. Wetzlar, 4 Siege (im Stichkampf 1); 4. Walter Gerhardt, Tv. 1846 Gießen, 4 Siege (im Stichkampf 1); h. Karl Hahn, Tv. 1860 Bad-Vauheim, 3 Siege: 6. Wilhelm Chateau, T.--U. Spv. Marburg, 2 Siege.
Säbel: 1. Ludwig Gerhardt, Tv. 1846 Gießen, 6 Siege: 2. Hans Mulch, Tv. Wetzlar, 5 Siege: 3. Karl Hahn, 'Tv. 1860 Bad°Rauheim, 4 Siege: 4. Wilh. Fink, T.- u. Spv. Marburg, 2 Siege: 5. Gg. Matt, Tv. Wetzlar, 2 Siege: 6. Konrad Plaack, T.- u. Spv. Marburg, 1 Sieg.
Die Kämpfe wickelten sich unter der sicheren Leitung von Gaufcchtwart Kühn (Friedberg) reibungslos ab. Als Kampfrichter war u. a. tätig Hergenrother vom Tv. 1846 Gießen.
SpieLvereinigung 1900 Gießen.
1900 11 — Laubach I 7:0 (2:0).
Das letzte Heimspiel der diesjährigen Verbandsspielserie gestalteten die Vlauweißen zu einem eindrucksvollen Sieg. Der Gegner Laubach stellte eine sympathische Mannschaft, die jedoch nicht vollständig antrat. 1900 war jederzeit tonangebend. Schwächen zeigte nur die Verteidigung und in der ersten Spielhälfte der Angriff. Vach einer Umstellung wurde es aber auch hier besser, so daß sich auch die ersehnten Treffer einstellten. Beim Seitenwechsel lagen die Hiesigen schon mit 2:0 vorne. Der sehr faire Kampf endete unter der vorzüglichen Leitung des Schiedsrichters Wlodarek - Wieseck mit 7:0 Toren. An 1900s Reserve liegt es nunmehr, im letzten Spiel
am 26. März in Lollar die Meisterschaft der 2. Bezirksklasse (Gruppe Gießen-Butzbach) zwischen Lollar und Watzenborn-Steinberg zu entscheiden.
1900 111 — Lollar II 2:3 (0:3).
Dieses Gesellschaftsspiel war ein Treffen zweier vollständig verschiedener Halbzeiten. Infolge über- raschen'der Verhinderung eines Spielers führten die Hiesigen die erste Spielhälfte nur mit lOSpie- lern durch und waren selbstverständlich gegen den sehr spielstarken Gegner (diesjähriger Gruppen- meister» sehr im Vachteil. Die Vlauweißen fanden sich nur sehr schlecht. Lollar führte deshalb auch bald mit 0:3 und so wechselte man die Seiten. Durch ein schönes Tor von Schoeneck und einen weiteren Treffer von Georg Arnold H. verkürzte der Plahverein nach der Pause auf 2:3, verpaßte aber die sich bietenden Chancen zum Ausgleich. Schiedsrichter Philipp- Gießen leitete den stets fairen Kampf einwandfrei.
Die deuffcheZuhballelf gegen Frankreich
Der Spiel-Ausschuh des Deutschen Fußballbundes hat die deutsche Mannschaft, die au kommenden Sonntag im Olympischen Stadion zu Berlin-Grunewald den zweiten Länderkampf gegen Frankreich bestreiten soll, in folgender Form nominiert: Jakob (Jahn Regensburg): Haring er (Bayern München), Wend! (München 1860); Grämlich (Eintracht Frankfurt), Hergert (Pirmasens), Mantel (Eintracht): Fischer (Pforzheim), L a ch n e r (60 München), Rohr (Bayern), Lindner (Eintracht), Ko- bierski (Fortuna Düsseldorf).
Ersatzleute sind: Buch loh (Speldorf), Brunke (Tennis Borussia Berlin), Appel (Berliner SV.) und Richard Hofmann (Dresdner SC.). e
Frankreichs endgültige Elf hat folgendes Aussehen: Defosse; van Dooren, Mattier: Chantrel, Kaucsar, Delfour: Liberati, Gerard, Vicolas, Rio, Langillier. Ersah: Mairesse, Del- mer und Marcier.
*
Eine Rundfunk-Liebertragung vom Länderspiel Deutschland—Frankreich am Sonntag in Berlin wird es wahrscheinlich nicht geben, da der Deutsche Fußball-Bund auf Anregung seiner Vereine, die durch diese Uebertragung einen Einnahme-Rückgang befürchten, für die Rundfunks Gesellschaften schier unannehmbare Forderungen stellt.
Stuttgart - die Stahl des Turnfestes 1933.
Der Stuttgarter Schriftsteller und Arzt Dr. Friedrich Wolf sagt: Stuttgart ist die Stadt der „Superlative". Stuttgart hat die schönsten Höhenwege, die romantischsten Villenhänge, die saubersten Straßen, die meisten Hochhäuser, die zahlreichsten polizeilichen Verfügungen; Stuttgart hat vielleicht die zahlreichsten Filmverbote, aber Stuttgart hat auch die härtesten Schwabenschädel.
Die mittlere Jahreswärme von Stuttgart (9,8 Grad Celsius), die es seiner geschützten Lage verdankt, stellt die Stadt sogar noch über Baden-Baden, und macht sie zu einer der gesundesten Städte Deutschlands. Sie ist die Stadt mit der geringsten Säuglingssterblichkeit (nur 5 v. H.).
Als erste Stadt in Deutschland hat Stuttgart eine Tuberkulosen-Siedlung (für Familien mit lungenkranken Mitgliedern) erstellt (1929).
Zu den größten Merkwürdigkeiten der Stuttgarter Gegend gehört das Mineralquellengebiet der Stadtteile Cannstatt und Berg. Nirgends in Europa sprudelt ein solches „Wunder von Wasserfalle" aus dem Boden hervor, wie hier in dem kaum eine Viertelstunde umfassenden Gebiet des Cannstatter Beckens: eine kostbare Spende der Natur. Stuttgart hat das größte Mineral-Freischwimmbad Deutschlands (2000 Quadratmeter Wasserfläche).
Stuttgart hat in seinem Helslacher Schwimmbad die e r ft e 5 0-Mcter-Hallenschwimmbahn in Deutschland geschaffen. Stuttgart ist für das deutsche Badewesen eine klassische Stätte.
Unter den Großstädten Deutschlands besitzt Stuttgart noch die meisten Weinberge (580 Hektar). Die Stadt kann auch den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, das erste Winzerinnendenkmal in Deutschland errichtet zu haben: eine junge Frauengestalt mit einem schlafenden Kind auf dem Arm, die ein mit Trauben und Früchten und dem Mostkrug (Weinkrug) gefülltes Körbchen trägt.
Das „Mammutbaum-Wäldchen" im Rosensteinpark (beim Abstieg zur Wilhelms) ist — bis jetzt jedenfalls — das größte Sequoienwäldchen Deutsch
lands. Mit Stolz zeigt der Stuttgarter jedem Besucher „seinen größten Mammutbaum-Wald".
Das Museum für Völker- und Länderkunde (Linden-Museum)' übertrifft an Großartigkeit und Seltenheit seines Materials alle völkerkundlichen Museen Europas: es ist eines der reichsten und bedeutendsten völkerkundlichen Institute der Erde.
Stuttgart hat als einzige Stadt Europas ein Museum der Geschmacklosigkeiten (im Landesgewerbemuseum).
Stuttgart hat in einzelnen seiner Museen einzigartige Stücke, beispielsweise in seiner Naturaliensammlung das größte in einem Museum vorhandene vollständige Fischsaurier - Skelett (Leptopterygius acutirostris), ferner Mammut-Skelette mit Stoßzähnen von bis zu 4 Meter Länge und 10 Zentner Gewicht.
Die Weltkriegsbücherei auf Schloß Rofenftein stellt eine in Deutschland, ja, in Europa und der ganzen Welt fast unerreichte und einzigartige Sehenswürdigkeit dar: 65 000 Bücher und Broschüren mit einem riesigen Zeitungsarchiv, einer großen Sammlung von Werbeplakaten und Maueranschlägen, von Fotos, Notgeld, Kriegsmarken,' Lebensmittelkarten. Mehr als 30 Räume des Hchloffes find damit belegt.
Den ersten Tiergarten von Bedeutung in ganz Deutschland hatte Stuttgart. Es war die von König Friedrich im Jahre 1812 erbaute Menagerie, die aber schon wenige Jahre später infolge des großen Mißwachsens im Land durch König Wilhelm I. wieder geschlossen werden mußte.
Stuttgart ist die vielseitigste Industriestadt Deutschlands, sie ist aber auch, wie der Verkehr bei der Städtischen Sparkasse ausweist, die sparsamste Stadt. Die in der Welt größte Fabrik für Bäckereianlagen und die größte deutsche Schuhfabrik sind in Stuttgart zu Hause.
Im Möbelfache hat Stuttgart die Führung in ganz Europa. Diese Führung ging von Paris an Wien über und bann an die Stadt Stuttgart.
Stuttgart ist die erste deutsche Stabt, bie ben Mut
gehabt hat, ein Hochhaus (bie Oberpostdirektion) zu erstellen.
Stuttgart ist bie erste beutsche Stabt, in der die Reichsbahn ein eigenes Hotel errichtet hat, ein Versuch, der nach jeder Richtung gelungen ist.
Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl besitzt Stuttgart die meisten Personen- und Lastkraftwagen vor allen Städten im Reich.
Reichsbahn und Deutsches Turnfest.
Für bie Fahrt zum Deutschen Turnfest in Stutt- gart werben von ber Reichsbahn eine Reihe von Vergünstigungen eingeräumt, bie es vielen Turnern ermöglichen bürsten, am Turnfest teilzunchmen. Die Vergünstigungen sind folgender Art:
1. .Für Sonderzüge 50 o. H. Ermäßigung. (Hin- und Rückfahrt im Sonderzug; Hinfahrt im Sonderzug. Rückfahrt in jedem Zuge des öffentlichen Verkehrs. Rückfahrt im Sonderzug, Hinfahrt in jedem Zuge des öffentlichen Verkehrs.) Geltungsdauer für Rückfahrt 8 Wochen.
2. Gleiche Ermäßigung 50 v. H. für Zu- und Ab» fahrt zu und von dem Ausgangspunkt ber Sonber- züge. (Anschlußstrecken, jeboch nicht über 100 Kilometer entfernt.)
3. München und Karlsruhe werden in gleicher Weise zur Rückfahrt zugelassen wie Stuttgart (Gleiche Ermäßigung 50 v. H.)
4. Für Turnfahrten ab Stuttgart (bei 50 Erwachsenen) ebenfalls 50 v. H. Ermäßigung.
5. Im Umkreis von 250 Kilometer um Stuttgart werden besondere Turnfestrückfahrkarten mit einer Ermäßigung von 33*/3 v. H. ausgegeben für die Tage vom 22. Juli bis 25. Juli. (Festbesucher die auswärts wohnen müssen.)
Kurze Gportnotizen.
Geglückt ist am Dienstagabend den kanadischen Eishockeyspielern die Weltmeisterschaftsrevanche. Die Kanadier blieben über die Massachusetts Rangers 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) erfolgreich. Erfreulicherweise verlief das Treffen diesmal ohne Zwischenfälle.
Wirtschaft.
„Sofortprogramm" der Hauptgemein- schast des Einzechandels.
Die Hauptgemeinschaft hat in einem Schreiben an den Reichswirtschastsminister auf die Ereignisse der letzten Tage hingewiesen und unter dem Gesichtspunkt der gegenwärtigen Lage die allerdringlichsten Fragen als Vorschlag eines „Sofortprogramms" aufgezählt. Insbesondere.werden gefordert: 1. Beseitigung des schädlichen Wettbewerbs von Betrieben der Öffentlichen Hand, 2. Zugabeverbot, 3. Inkraftsetzung einer kleinen Vovelle zur Gewerbeordnung, die schon vorliegt und u. a. die Möglichkeit bietet, untaugliche Personen aus dem Handels st ande auszuschließen, die sich in den letzten Jahren bei ihm eingefunden haben, 4. Erlaß von Bestimmungen, die ungeeigneten Personen oder Betrieben das Recht zum Halten von Lehrlingen im Einzelhandel aberkennen, 5. VeuRegelung von Sonntags- ruheundLadenschluß im Sinne einer Wiederherstellung der Gleichberechtigung aller Formen der Warenverteilung und besserer Anpassung der Verkaufszeiten des Einzelhandels an die Einkaufsmöglichkeiten der Verbraucher. Ferner wird die Erhebung einer „E r ö f f n u n g s - st e u e r" für neue Betriebe und eine Sperre für die Veuerrichtung von Warenhäusern usw. vorgeschlagen.
Schlachihofgebirhren und Fleischbesteuerung.
Das statistische Reichsamt hat erstmalig eine tarifstatistische Bearbeitung der Vieh - und Schlachthofgebühren durchgeführt. Den größten Anteil an der Belastung des Fleisches nehmen in den wichtigsten Großstädten die Schlacht- und Schaugebühren mit rund 65 bis 80 Prozent der Gebührensumme in Anspruch. Danach folgen die Auf- triebs- oder Marktgebühren, deren Anteil sich für die verschiedenen Vieharten zwischen 15 und 25 Prozent bewegt. Es folgen die Wiegegebühr mit rund 2 bis 10 Prozent und die Stallgebühr mit 1,25 bis 8 Prozent des Gebührenbetrages. In bezug auf den Einzelhandelspreis ergibt sich eine Belastung bei Rindfleisch von 4,22 bis 5.73 Prozent und bei Schweinefleisch von 4,39 bis 6.15 Prozent. Bei Berücksichtigung des orts- typischen Absatzverhältnisses würde sich- die Gesamtbelastung des Fleisches vom Erzeuger bis zum Ladenfleischer, auf die Mengeneinheit Fleisch bezogen, für Rindfleisch auf 3,19, bis 5,13 M^ je Doppelzentner und für Schweinefleisch auf 3,45 bis 5,45 Mk- je Doppelzentner belaufen. Der Hauptanteil der Belastung des Fleisches entfällt auf die Umsatzsteuer mit 28 bis 39 Prozent.
* D i e L e b e n s v e r s i ch e r u n g s u n t e r- nehm ungen Ende 1 9 3 2. Im Vovember- Dezember 1932 ist laut „Wirtschaft und Statistik" die Anzahl der Kapitalversicherungen bei den privaten und öffentlichen Lebensversicherungsunternehmungen zusammen um 27 000 Stück gestiegen. Der Zugang entfällt ausschließlich auf die privaten Lebensversicherungsgesellschaften. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte die Anzahl der Kapitalversicherungen noch um 100000 Stück. 1930 sogar um 200 000 Stück zugenommen. Die Kapitalbeträge der Lebensversicherungen haben weiter, insgesamt um 139,6 Millionen Mark abgenommen.
* Um bie Doppelbesteuerung der Gesellschaften m. b. H. In einer Eingabe an den Reichswirtschaftsminister und Reichs
finanzminister hak sich die Zentrale für Gesellschaften m. b. H., Köln, gegen die ungerechtfertigte Doppel- und Sonderbesteuerung gewandt. Die Eingabe gipfelt in folgenden Vorschlägen: Veugestaltung der Tarife, Beseitigung der Doppelbesteuerung durch Erweiterung des § 57 des Einkommensteuergesetzes, Abzugsfähigkeit der Gesellschafter- und Geschäftsführerbezüge in angemessener Höhung bei der Ermittlung des Gewerbebetrages. Äntragsrecht, in jeder Hinsicht wie eine offene Handelsgesellschaft besteuert zu werden, für Gesellschaften mit beschr. Haftung mit dem wirtschaftlichen Charakter einer offenen Handelsgesellschaft und für Familien-Gesellschaf- ten mit beschränkter Haftung.
* Neuyorker Börse eröffnet f e ft. Die Neuyorker Effektenbörse eröffnete nach ber 12tägigen Verkehrsunterbrechung in sehr fester Haltung. Die Zuversicht grünbete sich auf bie günstige Wirkung ber gegen bie Bankenkrise ergriffenen Regierungsmah- nahmen. Die Jnflationsbefürchstungen spielen offenbar kaum noch eine Rolle, bagegen kommt in ber währenb ber Verkehrsunterbrechung erfolgten Zurückziehung früher erteilter Kauf- unb Verkaufs- orbers bie starke Unsicherheit ber Börsentenbenz zum Ausbruck.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 15. März. Vachdem im Mittagsvcrkehr meist neue Kursbesserungen eingetreten waren, machte sich bei der Kulisse an der Abendbörse wieder einiges Realisationsbedürfnis bemerkbar. Die Kurse bröckelten zwar überwiegend etwas ab, die Grundstimmung blieb aber durchaus freundlich. Man wollte Tauschoperationen von hoch in niedrig stehende Werte beobachten. Das Geschäft war relativ belebt. Die festen Veu- yorker Kurse fanden nur wenig Beachtung.
Am Rentenmarkt war die Umsatztätigkeit klein. Deutsche Anleihen gaben leicht nach. Goldpfandbriefe waren noch gefragt und konnten teilweise nur beschränkt zugeteilt werden. Äeubesitz 10,15 bis 10,10 bis 10,15, Altbesitz 69,50, Schutzgebiete 7,05, 6proz. Rhein. Hyp. Bank Reihe 5 bis 9 88 rat, Mannesmann 73,5, Phönix 41 bis 40,75, Bekula 115,50, Daimler 29,50 bis 29,88 bis 29,63 bis 30, Licht L Kraft 99,50, IG.- Farben 124, Metallgesellschaft 38,50 bis 39.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. März. Die Getreidebörse lag fast auf der ganzen Linie geschäftslos. Weizen bröckelte etwas, ebenso blieben Mühlenprodukte nur knapp behauptet, koährend im übrigen die Montagspreise unverändert waren. Weizen 212 50 bis 210, Roggen 174, Braugerste 180 bis 182,50, Hafer 145 bis 147,50, Weizenmehl (südd. und Niederrhein.) 30,50 bis 31,50, Roggenmehl 23,75 bis 24,50, Weizenkleie 8 bis 7,90, Roggenkleie 8,50 bis 8,40. Tendenz: still.
Schweinemarkt in Schotten.
* Schotten, 15. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt standen 330 gctfel, 76 Läuferschweine und 11 Einleger zum Verkauf. Man bezahlte für Ferkel bis zu 6 Wochen alt 16 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 18 bis 20 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 20 bis 22 Mark, Läuferschweine 23 bis 26 Mark, Einleger 25 bis 30 Mark. Bei gutem Geschäft wurde der Markt geräumt.
Schweinemarkt in Homberg.
=er. Homberg, 15. März. Der heute hier abgehaltene Schweinemarkt war mit 279 Stück Ferkeln befahren. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel zahlte man pro Kopf 19 bis 25 Mark. Die Tendenz des Marktes war schleppend, es verblieb ein Ueberstand. Auf dem Krämermarkt waren etliche Stände aufgeschlagen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.
Sranirun a. 2JI.
Sern»
Schluß» kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß» lurs
Schluß!. Mittagbörse
Datum
14.3. 1
15-3-
14.3. |
15-3-
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1921
78
78 75
78
78
6% ehem.7% Dl.Reichsanl. v. 1929
96.5
97,5
96,5
97
Sy2% Doung-Anleihe von 1930 ..
81,5
81.25
81
81
Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mit Auslos.-Rechten .........
69,75
69.5
69,13
69,5
Desgl. ohne Auslof.-Rechte......
10.15
10,15
9,65
10
6% ehern. 8% Heil. Boltsstaat 1929 lrückzahlb 102%) .........
77
77.75
77
77,75
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auölol.-Rechlen ........
-
68
Deutsche Komm. Cammelab I.An leihe Gerte 1 mit Mslos.-Rechten
65,25
65.25
65,65
65
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe.llS unkündbar bis 1935
6% ehern. ?% granls. Hpp.-Ban!
Gvldvse.LO unkundbar bis 1936
86.5
87,75
86.5
87,25
—
V/z% ehetrt. 4'/2% Franks. Hyp.
Bank-Ligu.-Psandbriefe .....
87,5
87 4
—
_
6’/z% ehern. i/t% Rheinische Hyp.-Bant.LIuu.-Goldvse.
87,5
87,4
6% ehern. 8% Pr. LandeSpsand btiefanftalt, Pfandbriefe R. 19
85,25
85,75
85,25
85,25
6% ehern. 7% Pr. Landespsand
briefanstalt. Pfandbriefe R. 10
85,25
85,25
4% Oesterretchiiche Goldrente...
!3
13
—
—
4,20% Oesterreichifche Silberrente
1,25
1,25
1,3
—
4% Ungarische Goidrenie ....
—
—
—
—
4% Ungarische StaalSrenre v. 1910
—
—
E—
4'/,% desgl. von 1913 ......
—
—
—
—
6% abgesl. Goldmerikaner von 99
6,25
6,4
6,5
—
4% Türkische gollanlethe von 1911
5,25
5,1
5,4
5,2
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie 1 ................
—.
—
5,6
5,45
4% deSgl. Serie II ............
5,5
—
5,5
5,55
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,9
6,8
6,7
4fi%Rumän.vereinh.Rentev.l913
10,4
10,25
—
-
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,6
5,5
5,5
5,45
8%% Anatolier ...............
24,75
—
24.75
i —
।antiuri u. jjl
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend- bürte
Schluß« lurS
Echlußl. Mittag- börse
Datum
14-3.
5.3-
14.3.
15.3.
Hamburg-Amertka-Pakei .....
1
>8 25
18
17.9
17,65
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
0
—
—
35
Hansa Dampfschiff...........
0
—
—
—
29,75
Norddeutscher Lloyd .........
0
18,4.
13,25
18,4
18,25
A ®. für Verkehrswesen 9(ft. ..
0
46
45.5
45.75
45,75
Berliner Handelsgesellschaft....
4
93
92
92.75
92,5
Commerz- und Pnval-Bank ...
0
53
53.5
53.5
53,5
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................
0
70,25
70,25
70,25
70,25
Dresdner Bank..............
0
61,5
61,5
61,5
61,5
Reichsbank .................
1
40,75
138 5
140
139
A.E.G......................
0
32,25
32
32,5
32
Elektr. Lteferungsgesellschaft ...
5
93
91
92
91
Licht und Kraft
6
100,25
99,5
100
100
Felten & Guilleaume ........
0
60,75
62
61
62,75
Gesellschaft für Elektrische Unter-
nehmungen ..............
4
89,5
89 25
90,25
89
Rheinische Elektrizität ........
6
100,5
—
—
103
Schurken & Co..............
0
97,25-
96
96,75
96,5
Siemens & Halske...........
<1
151,5
152
150,5
152.5
Lahmeyer L Eo..............
10
134.5
133,5
133,25
133,75
Buderus ...................
o
58
59,5
58
59,5
Deutsche Erdöl .............
4
104,65
104,65
104,9
105
Gelsenkirchener ..............
0
66
67,5
65,65
67,75
Harpener..................
11
92,25
94,5
91,5
94,25
Hoesch Eisen—Köln-Neueisen..
0
69,25
70,5
Ilse Bergbau ............
7
154
—
156
Ilse Bergbau Genüsse........
7
115.75
115
115,75
115,9
Klocknerwerke ..............
0
60
62.5
60
62,4
Mannesmany-Röhren........
0
72,5
73,5
71,75
74
Marisfelder Bergbau.........
0
27,75
28,25
Oberschles. Kokswerke.........
c
—
—
79,9
81,75
Phöntr Bergbau.............
0
99,25
40,75
38,9
41,13
Rheinische Braunkohlen ......
10
207
206
209,5
208,5
Rhetnslahl..................
0
85,5
86,13
85,5
85,9
Frankfurt a.M.
Berlin
Echluß- lurs
Schlußl. Abend« börte
Sch'uß- turü
Schlußl. Mittag. böne
Datum
14.3.
15.3
14.3.
15.3.
Veretnigre Stahlwerke.....
.. u
39,5
40,75
39,5
40,9
L-tavi Minen ............
... 0
17.5
18,75
17,75
18,9
Kaliwerke Aschersleben.....
.. 6
137,5
136,5
138,5
137
Kaliwerke Westeregeln .....
... 6
40 65
139
140
138,5
Kaliwerke Salzdetfurth ....
... 9
201,5
204,25
201,5
203,5
I G. Farben-Jndustrte ....
... 7
125
124
124,65
124,9
Scheideanstall............
...10
174
172,5
—
—
Goldschmidt .............
... 0
43
43,9
43,13
43,25
RütgerSwerke ............
... 0
53
53,5
52,9
54,25
MetallgekeUschaft..........
... 0
36,5
39
36
38,5
Philipp Holzmann........
... 0
52,5
51,5
53,5
52
Zementwerk Heidelberg ...
Zementwerk Karlstadt......
... 4
... 0
61
62
_
Wayß & Frevtag .........
... 0
3,75
3,75
—
—
Schultheis Patzenhofer.....
Aku (Allgemeine Kunstseide)
... 0
_
_
113
113,5
... 0
34,25
35
34
34,5
Bemberg...............
... 0
44
——
42
41,5
Zellstoff Waldhos .........
... 0
54
52,5
54
52,65
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
—
23
—
25
Dessauer Gas ...........
... 7
—
113
112,75
Daimler Motoren.........
... 0
32,25
30
31,9
30,75
Deutsche Linoleum .......
... 0
37
36,25
<6,75
35,5
Ocenstein & Koppel.......
... 0
50
52,9
33
Leonhard Tietz...........
... 6
35,5
33,5
35,13
Chade...................
...12
128,75
129
129,13
Gritzner.................
... 0
32
32
31
32
Mainkraftwerle Höchst a-Ä.
... 4
Süddeutscher Zucker ......
... 8
159,5
1 160
159
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Banknoten.
14. Mürz
15.Mürz
Amtliche Dotierung
Amtliche Dotierung
Geld | Ziric
»ein
Brie
Helsingfors.
6,404
6,416
6,404
6,416
Wien......
48,45
48,55
48,45
48,55
Prag.......
■
—-
—
Budapest ...
—
—
—
—
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,68
170 02
169,58
169,92
Oslo.......
73,98
74,12
73,98
74,12
Kopenhagen.
64,54
64,66
64,49
64,61
Stockholm...
76,47
76,63
76,42
76,58
London .....
14,45
14,49
14,46
14-50
Buenos Aires
0,823
0,827
4,204
0,823
0,827
Neuyork....
4,196
4,186
4,194
«rüffel-----
58,74
58,86
58,74
58,86
Italien.....
21,44
21,48
16,59
21,45
21,49
Parts.....
16,55
16,54
16,58
Schweiz...
81,42
81,58
81,37
81,53
Spanien....
35,11
35,19
35,11
35,19
Danzig ....
82,32
82,48
82,32
82.48
Japan ......
0,899
0,901
0,899
0,901
Rio de Jan.
0,239
0,241
0,239
0,241
Jugojlawien
5,554
5,566
13,18
5-554
5.566
Lissabon....
13,16
13,16
13,18
Berlin, 15-Mürz
Geld
»rief
Amerikanische Noten..............
4,17
4,19
Belgische Noten..................
58,58
58,82
Dänische Noten .................
64,12
64,38
Englische Noten .................
14,42
14,48
Französische Noten...............
16,50
16,56
Holländische Noten...............
169,21
169.89
Italienische Noten................
21,38
21,46
Norwegische Noten ..............
73,80
74,10
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schwing
—
Rumänische Noten...............
2,46
2,48
76,55
Schweizer Noten.................
81,19
81,51
Spanische Noten .................
34,98
35,12
Ungarische Roten................


