Ausgabe 
16.3.1933 Erstes Blatt
 
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Donnerstag, lb. Mär; 1955

185. Jahrgang

Nr. 64 Erstes Blatt

Macdonald macht einen neuen Abrüsiungsvorschlag.

Eine Kompromißformel soll die nächsten fünf Lahre überbrücken. nXT/« t>ä nT? 6\' -in^LSfÜ^ r-

r beitslosenfrage unterbreiten. Bei Aus-

äs auf weiteres b e »

Abteilung Rundfunk;

die für die Presse; die für aktive Propaganda;

Ministers ist der Koblen meister Rosendahl

hält es die französische Worgenpresse für an­gebracht, gegen den Vorschlag Mac­donalds und gegen seinen Besuch bei Mussolini Stimmung zu machen. Ins­besondere die drei BlätterJournal",Echo de Paris" undPetit Journal" wetteifern mitein­ander, ohne tiefe Kenntnis der Macdonaldschen Pläne das Vorgehen des englischen Premier­ministers zu verurteilen. Der in Gens weilende Auhenpolitiker desEcho de Paris" bezwei­felt Macdonalds Zuständigkeit als unparteiischer Schiedsrichter in der Abrüstungsfrage, weil Wacdonald die englischen Flottenforderungen im vergangenen Jahr unter Hinweis auf d i e Gleichberechtigung zu rechtfertigen versucht habe. Rach Ansicht des

Wie das Leipziger Polizeipräsidium mitteilt, darf ein für Donnerstagabend angesetztes Gewand­hauskonzert unter Leitung des Diri­genten Bruno Walter auf Anordnung des Ministeriums des Innern nicht ft a 11 f i n b e n.

Die Mitglieder der bisherigen preußischen R e« gicrung Braun übergeben der Oesfentlichkeit folgende Erklärung:Um die Rückkehr zu normalen

Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer vis zum Nachmittag vorher.

Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspsennig; für Re- klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig. Platzvorschrift 20u , mehr.

Chefredakteur

Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Crnst Blumschein und^ürdenAn- zeigenteil i.D. Th. Kümmel sämtlich in Biegen.

Durch eine Verfügung des preußischen Innen« er Ob e< bürget-

urlaubt. Zum kommissarischen Oberbürger­meister der Stadt Koblenz ist der der RSDAP. angehörende Regierungs- und Gewerberat Wittgens (Koblenz) ernannt worden.

Dem Rundfunk solle ein modernes Tempo gegeben werden. Gesinnung brauche nicht lang­weilig zu sein. Der Rundfunk solle aktuell sein, dem Zeitgeist Rechnung tragen und sich seiner großen nationalen Verantwortung bewußt sein. Er solle wirklich den Hörer an den großen Ge­schehnissen der Ration teilnehmen lassen. Ein nationales Ereignis, wie die Eröffnung des neuen Reichstages oder der Dankgottesdienst in einer Potsdamer Kirche oder die Parade eines Potsdamer Regiments vor dem Reichspräsiden­ten, dürfe sich nicht mehr vor wenigen Menschen abspielen, sondern die ganze Ration müsse an solchen Vorgängen unmittelbaren Anteil nehmen.

Die Gebiete von Theater und Film Jollen, soweit sie von LänderressortS bearbeitet

Oie Propaganda im Dienst der Politik

Reichsminister Dr. Goebbels über die Aufgaben des neuen Ministeriums für Volksausklärung und Propaganda.

i.

2.

3.

4.

den Film und

5. die Abteilung für Theater und Volksetziehung.

Kleine politische Nachrichten.

Reichspräsident v. Hindenburg emp­fing heute vormittag den Reichskanzler Hitler zum Vortrag über die politische Lage. Ferner emp­fing der Herr Reichspräsident den Reichsbankpräsi- benten Dr. Luther zum Vortrag.

Genf, 15. Marz. (WTB.) Von englischer Seite wird mitgeteilt, daß Macdonald am Don­nerstag im Hauptausschuh der Abrüstungskonfe­renz eine große Rede halten wird, in der er einen Konventionsentwurf vorlegen will, mit dessen Annahme die erste Phase der Abrüstung abgeschlossen werden soll. Der englische Außenminister Sir John Simon hatte heute abend eine etwa einstündige Besprechung mit dem deutschen Vertreter auf der Abrüstungskonferenz, Botschafter Radolny, um ihn über bie Grundzüge des Abrüstungskonven­tionsentwurfs, den Macdonald morgen . herausbringen wird, zu unterrichten.

Agentur H a v a s will erfahren haben, daß der Abrüstungsplan auf die Sicherheit nur insofern eingeht, als er auf den Briand - Kellogg- Pakt und auf die kürzlich angenommene Erklä­rung daß man keine Gewalt anwenden wolle, Bezug nehme. Für sämtliche Fragen der qualitativen und quantitativen Abrüstung mache Wacdonald konkrete, durchZiffernbe- legte Vorschläge. So übernehme er, was ine Einschränkung und Herabsetzung der Efsek- tivbe stände anlange, die Vorschläge des Prä­sidenten Hoover (Reduzierung um 33 Proz.), und was das Kriegsmaterial anlange, stelle er bereits Regeln für die Beseitigung und Kontin­gentierung der schweren Artillerie und der Tanks auf und verlange andererseits die Beseiti­gung der Militärflugzeuge, beson­ders für die europäischen Heere. Macdonalds Plan soll auch Bestimmungen über die Schaffung einer ständigen Rüstungskontrolle sowie fürdieEinschränkungderMilitärbud- g e t s enthalten. Die Dauer der von ihm emp- fohlenen Konvention soll fünf Jahre betragen, worauf eine zweite Etappe zurückzulegen wäre.

Der Entwurf- wird von den Engländern als eine Liebergangs- und Kompromiß­lösung angesehen. In englischen Delegations- Ireifen wird erdärt, daß er keine hundert» prozentig befriedigende Lösungen Dorsche, weder auf dem Gebiete der Abrüstung und der Sicherheit, noch auf dem der praktischen Gleichberechtigung. Eine vollständige Ab­schaffung der Militär - und Marine­luft s a h r t wird angeblich nicht vorgeschlagen, jedoch soll eine Begrenzung der Militärluft­fahrt eintreten, ob mit oder ohne Kontrolle der Zivilluftfahrt, ist noch nicht bekannt. Lieber die glottenrü ft ungen soll der Entwurf ins Einzelne gehende Destimrnungcn Vorschlägen; da­gegen soll er, was die Csfektivbe stände 5 er C andheere ang:ht, ziemlich allgemein gehalten sein. Es ist aber unmöglich, sich auch nur einigermaßen ein Bild über die Be­deutung und den Wert dieses Abrüstungsabkom­mens zu machen, solange man nicht alle Einzel­heiten kennt.

Macdonald unb Simon fahren nach Rom.

Privater Meinungsaustausch mttMus olini

Genf. 15. März. (IM.) Der englische Minister. Präsident Macdonald und Außenminister Si­mon begeben sich am Freitag nach R o m, um IHuffo- lini einen Besuch abzustatten. Der Besuch soll jedoch nicht den Charakter eines offiziellen Regierungsbesuches haben, sondern aus­schließlich einen privaten Meinungsaus­tausch zwischen den Regierungschefs Englands und Italiens dienen.

Heber den Besuch wurde folgende amtliche Mittei­lung der italienischen Regierung veröffentlicht: Die Anwesenheit des Ministerpräsidenten und des Außen­ministers von England in Genf hat eine Begeg­nung zwischen ihnen und dem Lhes der italieni­schen Regierung als erwünscht erscheinen lassen. Daher hat der Lhef der Regierung eine herzliche Einladung an Macdonald und Sir John Simon ergehen lassen, vor ihrer Rückkehr nach England noch nach Rom zu kommen. Die englischen Minister freuen sich, der Aufforderung nachzukommen und haben die Absicht. Freitagnacht von Genf nach Rom abzureisen.

Wirb auch Oaladier sich anschließen?

P a r i s, 15. März. (WTB ) Ministerpräsident D a. lädier hat sich entschlossen, Mittwoch abend nach Genf zu reifen. Er erklärte einem Mitarbeiter des .Journal" es fei das Gerücht im Umlauf, daß er mit Macdonald nach Italien fahren und dort mit Mussolini Zusammentreffen werde. Der Gedanke selbst erscheine ihm ausgezeichnet, aber er könne hierüber keine genaueren Angaben machen. Sowohl Macdonald wie Paul-Boncour hät­ten ihn so herzlich gedrängt, nach Genf zu kom­men, daß es unfreundlich gewesen wäpe, wenn er nicht die Reise nach Genf angetreten hätte.

Französische Stimmungsmache.

Paris über Macdonalds Plane in Unruhe.

Paris, 16. März. (WTB.-Funkspruch ) Ob­wohl der neu« 2lbrüftungsplcrn Macdonalds in feinen Einzelheiten noch gar nicht bekannt ijt.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vrnck vud Verlag: vrühl'sche Univeisitätr.vvch. und Stetntruderei 8. Lange in Sietzen. Schriftlettung und Geschäftsstelle: SchuMatze 7.

Berlin, 15. März. (ERB.) Der Leiter des neuen Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Reichsminister Goebbels. Derbreitete sich vor Vertretern der Presse über die Ausgaben und die Organisation seines Ministeriums. Er erklärte, die nationale Revolution und ihre Ergebnisse sind Tat­sachen. mit denen sich in Deutschland jedermann a b f i n d e n muß, ob er ihnen sympathisch oder antipatt)isch gegenübersteht. Ich sehe nun in der Ein­richtung dieses Ministeriums eine revolutionäre Re­gierungstat. und zwar insofern, als die neue Re­gierung nicht die Absicht hat, das Doll sich selbst zu überlassen und sich im luftleeren Raum vom Volk abzuschließen. Die Regierung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine D o l k s r e g i e r u n g. sie ist' aus dem Volke hervorgegangen und sie wird auch Vollstreckerin des Volkswillens fein. Dr. Goebbels verwahrte sich leidenschafllich dagegen, daß die Regierung der Ausdruck irgendeines reak­tionären Empfindens sei. Die Regierung werde dem Volke das geben, was ihm gebührt, allerdings in anderer Form, als es dem demokratischen Paria- mentarismus möglich gewesen sei.

Das neue Ministerium solle benlebenbigen Kontakt Herstellen zwischen ber nationalen Regierung als ber Ausbruckssorm bes Volks­willens unb bem Volke selbst. Wie sich in ben vergangenen Wochen in steigendem Maße eine politische Gleichschaltung zwischen ber Reichs­politik unb ber Länderpolitik vollzogen Hal, so fei es bie erste Aufgabe bes neuen Ministeriums, eine Gleichschaltung nun zwischen ^derRegierungunbbemganzenVolk herzustellen.

Dr. Goebbels betonte, daß die Aufgabe der Re- gierungspropaganda nicht nur darauf hinzielen könne, Menschen mehr oder weniger mit dem neuen Regiment auszusöhnen, sondern sie zu ge­winnen. Propaganda sei ein viel geschmähtes und mißverstandenes Wort. Dabei müsse der Propa­gandist der beste Kenner der Seele [ein. Er müsse nicht nur verstehen, zum Volke insgesamt zu sprechen, sondern auch zu den einzelnen Teilen des Volkes und dann immer in der Sprache, die die Menschen verstehen. Lieber die Methode der Prrpagmda könne nicht irgendein Aesthet urtei­len. Der Erfolg entscheide. Das neue Ministerium habe den Zweck, eine Ration ge­schlossen hinter die Idee der nationalen Revo­lution zu stellen. Die Gleichschaltung zwischen na­tionaler Regierung und Volk werde in einer un­ermüdlichen Arbeit vollzogen werden. Auch der Reservierteste werde zu überzeugen versucht, daß der jetzt eingeschlagene Kurs richtig ist. Die Re­gierung sei entschlossen, zu bleiben, sie habe aber auch den Entschluß, für ihr Bleiben die notwendige Resonanz in den brei­ten Dolksmassen zu finden.

Oie Organisation der Propaganda.

Dr. Goebbels ging bann auf bie 0 t g a n i f a - l io u bes neuen Ministeriums ein, bas fünf Abtei­lungen umfassen wirb:

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, beitdfofenf r agc unterbreiten. Be, Auf - Petit Journals werde der Macdonaldsche Plan sorstungsarbeiten können 200 000 dr- eine Art Potpourri sein, das jeder- beitslose Beschäftigung finden. Amerika wird m mann z u s r i e d e n st e l l e n solle. In Wirk- der V e r k 1 e i n e t u n g d e t W e i z en a n b a u - lichleit aber müsse man besürchten, daß er nie- fläche vorangehen und Hofft, daß die übrigen man ben befriedigen Berte. Länder folgen Berten U"ve-b>ndl<che Be-

. sprechungen darüber sind bereits mit verschiebe»

polen foflf für heute abend die Zuruck- nen fremden Regierungen im Gange. Der Präfi.

Hrttt dent seht sich dafür ein, daß diese Frage schon

zieyung derTruppenverftarrung von Dor Beginn der Weltwirtschafts-

der Westerplatte zu. k o n f e r e n z d ii r ch e i n i n t e r n a t i o n a 1 e s

«-I, 16. IHä,,. (BIB. -unt'pruch.) °-r po.- ÄÄ

Nische Außenminister hat dem Bolterbunbsfommif- ^of,cn Schutzzölle ein Er hofft, daß die für in Danzig, Höfling, ber in Genf weilt, mitge- Weltwirtschaftskonferenz eine Einigung über das teilt, daß polen bie Iruppenoerftärtungen auf ber Tarifproblem erzielen werde. Roosevelt hat heute IDefterplatte bis heute 22 Uhr zurückziehen wirb. dem Vertreter der Vereinigten Staaten in Gens. Rorman Davis. Instruktionen für Amerikas ' - - ' Mitarbeit an der Abrüstungs- und an der Welt-

Berlin, 15.März. (ERB.) Die Polizei hat in einer Reubaukolome in Berlin-Schmargendorf ....___o______o ______ , , _ eine große Razzia vorgenommen. Die Kolonie

gierung, die in 14 Tagen die Reichsreform durch- ist größtenteils von Künstlern bewohnt, gesetzt hat, wird nicht kapitulieren. Aber wir bie sich zu 75 Prozent als Anhänger des wünschen keinen Zu st and des täg- Kommunismus bekennen. Offenbar war in lieben Krieges, sondern wir wünschen, daß einer Reihe von Wohnungen wichtiges schrist- Presse und Regierung vertrauensvoll Hand in liches Material vor Beginn der Haussuchungen Hand arbeiten können. Stoßen Sie sich noch in den Oefen verbrannt worden, nicht an der Tendenz; alle Dinge in der Welt Besonderes Erstaunen erregte es, daß man in haben eine Tendenz, offen oder versteckt, und da der Wohnung kommunistischer Funktionäre n a - ist mir die offene lieber. Ich glaube auch nicht, tionalsozialistische LI niform stücke, daß es eine absolute Objektivität gibt. Ich Der» gefälschte Stempel, Briefbogen na» spreche, daß ich die Rechte der Presse tionalsoziali st ischer Dienststellen überall und immer vertreten werde, und gefälschte Ausweise der SA. sand, aber immer unter der Bedingung, daß die Man glaubt, hier einer Zentrale auf die Spur Presse die Rechte des deutschen Vol- gekommen zu sein, die systematisch P r o v o k a - k e s vertritt. Ich möchte mit einem Wort teure in S A.-Ll niform ausschickte, die Ge» von Klopftod schließen, das er vor über 120 Iah- walttaten anzetteln sollten. Man sand in der ren dem deutschen Volke zugerufen hat:Sei Kolonie zahlreiche Waffen, große Mengen von nicht allzu gerecht, sie denken nicht edel genug, Zersehungsmaterial, Akten und Plakate der KPD. zu sehen, wie schön ein Fehler ist." und eine große Zahl von roten Fahnen. In

<XTt X den Wohnungen wurden ferner eine Reihe von

Vtr Personen angetroffen, die ausländischer

D-ichsminift-r Dr. ®oebbri8 macht- in einet waren "2-,ändert

Unterredung mit einem Dertreter brt .VMifch-n d?°^,°chung der Wohnung

2eota$tert u^. no<f> Agende AuSfuhmmgen. lommunistifchen Studiemmtes Schäfer bon ga^abtenftf E d p°pul?r fu n der «Ltner-Oberreoffchu^ der ^fenbo^ v 0 n Maßnahmen, wenn ^e notwendig fern foti. m 8 ( a u ,n j t befonöcren Aufträgen tenJLe m-3-°11 eJ *? r^m a bedacht worden war. Weiter durchsucht tour-

er bern richtigen Kontakt zum Volke bes tzt und Wohnungen des Redakteurs Zadek,

das Volk Uber ern natürliches V^trauen zur früher im Mosse-Haus tätig war, die Woh-

Regierung verfugt. Auf ine grageob b e 1 des Schriftstellers Tucholsky, der unter

bem Kamen Peter Panter, Ignaz Wrobel, Theo» bewiesen werben konn^rwidette Dr. 6q[Z) 2iger unö Kaspar Hauser bekannt geworden Goebbels u. a : .Durch die deutschlar^ahlsahrt Wvhnung des kommunistischen Reichstags»

und noch mehr nut dem -Tag der ertoabgeordneter Becker und einiger anderer- Ration . Das Volk erfaßte unsere P ol kommunistischer und sozialdemokratischer

so aentrahhert worden war M toi et Funktionäre.

ganze Woche lang das Volk immer ° ... .. ..

nur auf diesen einen Punkt lenkten, KoMMUMstlsche TerrorplüNe entdeckt, so daß d a s V ° 1 k htz P n o t isch g eb a nn t 6Ibingi 16. März. (WTB. Funkspruch.) In a u f die f en et n e nZ a g de ter w .4 ' $Dltcmi t wurden zwei verhaftete Kommunisten

den Ration hinschaute und schließlich , . . a-lucktverluch erschossen Bei einer 20 bis 30 Millionen Menschen mi^ o nl en M man u. a.

ben. Cs ist eben bas Geheimnis ber wirksamen einen Plan, nach welchem eine Ziegelei unb Propaganda Nicht taufenberlei sagen, sondern m^rere Zerfer inBranh g e st e ck t und gleich» die ganze Aufmerksamkeit auf nur w 9 zettig einige den Kommunisten besonders verhaßte, und das Auge ^»Ech benannte Lolkemiter Ei^chohner er- des Volkes immer wieder auf diese wenigen h t ^twa 70 weitere erschossen wer»

Punkte hinzulenken. ? t°m.n

.Wenn ich mich recht erinnere", fuhr Dr. Goeb» > 0611 ,D bels fort, .hatte Englank» ein ähnliches Ministerium während des Krieges, da­mit war die englische Propaganda der deutschen im Kriege haushoch überlegen. Auch im faschisti­schen Italien und im bolschewistischen Ruß­land kennt man derartige Einrichtungen, llnfere Reichsregierung hat sofort erkannt, daß sie die neuzeitlichsten Mittel der Propagande für sich in Anspruch iwhmen muh, um nicht der gegnerischen Werbung unterlegen zu sein."

Eine Frage nach dem nächten Propagandaplan ließ der Minister unbeantwortet mit dem Hinweis, daß es das hervorstechendste Merkmal einer gu­ten Propaganda fei. die Oefsentlichkeit zu über- raschem Vorschläge für die Propa­ganda seien wilkommen, weil manch- m a I gerade der kleine Mann, der mitten im Volke stehe, auch die Hemmungen, die Sorgen und Röte des kleinen Mannes aus der Erfahrung heraus kenne. .Gerade diese Vorschläge", so schloß Reichsminister Dr. Goebbels seine Ausführungen, bieten uns wertvolles Anschauungsmaterial. Sie zeigen uns, wie die Stimmung im Volke ist, und gerade diese Stimmung wollen wir ja propagan­distisch auswerten oder beeinflussen."

Wirtschaftskonferenz erteilt.

Rach mehrtägiger Debatte hat mit 63 gegen 13 Stimmen auch der Senat Roosevelts E p a r- Vorlage angenommen. Der Präsident er­hält dadurch die Vollmacht, die Renten der Veteranen zu kürzen und die der Richtkriegsbeschädigten zu st reichen, . . M -< anini. I sowie die Gehälter von Armee- und Marineossi-

werden, unangetastet^blechenDas neue Mnv- bie aller Zivilbeamten bis um 15

stenum totrb sich nur insofern damtt befassen x z e n t h e r a b z u s e tz e n. Im Budget wird dabei Reichsinteressen berührt werden.Cs ^eise etwa e i ne h a lb e M i 11 i a r d e

ist beispielsweise auf die Dollar Ersparnis erzielt werden.

daß in einer Zett größter revolutionärer Lim- r

Wälzungen unsere Theater und große Telle der , , ,

LLL ÄMSÜSVS t Ergiebige Razzia in einer. IX L SriXr.Un I kommunistischen Kunstlerkolome. einheitlichen nationalen Geist in das Volk hinein- zutragen, der das Fundament der neuen nationa­len Regierung ist. Der Minister schloß: Die Re-