Oberheffen an der Spitze!
Jm Stetnbruch bei Großen-Linden
Steinbrucharbeiten bei Großen-Li n- den, die im Laufe des vergangenen Jahres vielen Arbeitsdienstwilligen willkommene Beschäftigung gegeben haben.
Für den weiteren Ausbau des Freiwilligen Arbeitsdienstes im neuen Jahre find bereits wertvolle Vorarbeiten geleistet worden
21 n der Lumda bei Lollar
liger zeigen, daß hier über allen Parteihader und Standesdünkel hinweg wieder das Kamerad- schafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl die Jugend zusammenschweißt.
Mit wieviel Lust und Liebe die jungen Leute bei der Sache sind, zeigen unsere Bilder über Uferarbeiten an der Lumda bei Lollar und
DerFretwilligeArbetts- ____ bien ft in Oberhessen hat unter der tatkräftigen Förderung durch den Direktor des Arbeitsamts Gießen, Regierungsrat Dr B u e s. während des vorigen Jahres außerordentliche Fortschritte gemacht und ist vorbildlich geworden für das ganze Reich Insgesamt sind im vorigen Jahre in Oberhessen 524 Maßnahmen genehmigt und durchgeführt worden, wodurch 1 2900 Arbeitsdienst willige be schäftigt werden konnten. Die große Zahl der Annahmegesuche, die leider nur zum geringen Teil berücksichtigt werden konnten, läßt erkennen, rote groß bei der arbeitslosen Jugend das Interesse für den Freiwilligen Arbeitsdienst ist.
Was ist es, wa- die jungen
Menschen dazu treibt, sich zum Teil unter Aufgabe materieller Vorteile dem Freiwilligen Arbeitsdienst zu unterstellen? Ist es nur der Ausdruck der wirtschaftlichen Rot? Oder ist hier nicht doch eine neue Idee im Entstehen, die auch der seelischen Rot un- serer Jugend wirksam entgegenzutreten in der Lage ist? Tausende von Briefen ,unger Arbeitsdienstroil-
Präsident Roosevelt als Schüler in Bad-Nauheim.
-DSD. Bad-Rauheim, 14. Jan. ®cr fflrj- lich zum Präsidenten Amerika- gewählte Franklin Roosevelt hat in seiner Jugend einige Zeit die hiesige Stadtschule besucht. Seine Eltern weilten im Sommer 1889 zu längerem Kuraufenthalt in Dad-Rauheim, und so kam es, daß der damals siebenjährige Franklin eine Zeitlang als Hospitant hier in die Schule ging.
Kundfunkprogramm.
Dienstag, 17. Januar.
7.25 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mittagskonzert I aus Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert II. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Nachmittag. 17: Nachmittagskonzert erwerbsloser Berufsmusiker, Kassel. 18.25: „Die Regelung der Frauenarbeit in Deutschland und im Ausland", Vortrag von Beatrix von Moritz. 18.50: „Lohnpolitik und Kapitalbtl- düng", Vortrag von Professor fiermberg, Jena. 19.20: Stunde der Bühne: „Amphytrion" von Heinrich von Kleist, Vortrag von Intendanten Kronacher. 19.30: Konzert aus Schallplatten. 20: Von Breslau: Volksschicksal im Südosten, Oberschlesien. 21: Rus- sische Musik, gespielt vom Philharmonischen Orchester Stuttgart. 22.30: Konzert für Violine und Dr- chester von Josef Scheid, gespielt vom Philharmo- nischen Orchester Stuttgart, 2245 bis 24: Nachtmusik.
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Lippe verursachte an der heutigen Börse im chinlrllck auf die Weiterentwicklung der innerpoli- tischen Verhältnisse starke Zurückhaltung. Einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor bildete die Kampfansage Hitlers an die derzeitige Regierung. .
Die Kurse eröffneten fast auf der ganzen Lime in abgeschwächter Tendenz. Die Kursrückgänge betrugen gegen den Wochenschluß im Durchschnitt 1 d. 5)., einige Spezialwerte waren darüber hinaus von 1,50 o. H. bis 3 o.H. niedriger. Dem herauskommenden Angebot stand wegen der Unsicherheit keine Aufnahmeneigung gegenüber. Stark abgeschwächt waren vor allem die am Wochenende forcierten Montanpapiere, von denen Gelsenkirchen 3, Rheinstahl 2, Stohlverein 1,75 und Mannesmann 1,50 o. 8). nachaaben. Buderus eröffneten zunächst 0,90 v. 8). niedriger, gaben später erneut 0,65 v. 8). nach. Phönix blieben zu 35,90 o. 8). relativ behauptet. Am Chemiemarkt büßten IG. 1,90 und Deutsche Erdöl 2 ü.f). ein, Rütgerswerke logen 0,75 d. 8) schwächer, wogegen Scheideanstalt 0,25 v. 8). und Goldschmidt 0,50 o. 8). höher einsetzten. Von Elektro- werten verloren Siemens 2,75 v. 8). und Schuckert 1,75 d. 5)., AEG und Licht und Kraft gingen bis zu 0,75 v. 8). zurück. Bekula waren behauptet. Schwächer eröffneten ferner AG. für Verkehrswesen (minus 2 v. f).), Deutsche Atlanten-Telegraph (minus 1 v. 8).), Schiffahrtswerte (minus 0,90 o. 8).), Aku (minus 0,75 v. S).), Daimler und Allgemeine Lokal und Kraft mit minus 0,50 o. 8). Don Zellstoff- werten lagen Waldhof 1 v. 8). höher, dagegen Aschaffenburg 0,50 o. 8). schwächer^ Reichsbankantelle bröckelten nach behaupteter Eröffnung später 0,50 o 8). ab. Leicht gebessert waren noch Gebr. Jung- Hans (plus 0,50 v und Zement Heidelberg (plus 0'Deutsche Anleihen litten ebenfalls unter Abgaben der Spekulation. Neubesitz (minus 0,50 v. h.), Altbesitz (minus 0,75 o. §).), bprozentige Stahlnerem- obligationen (minus 1 v. h.) und spate Reichsschuld- buchforderungen minus 1,50 v. 8). Gold- und Llgui- dationspfandbriefe lagen überwiegend von O.oO bis 1 d. 8). schwächer, Frankfurter chyp-Bank-Kommu- nalobligationen waren stark angeboten und etwa 1,50 v. 8). niedriger.
Marter Lchlachtvichmarkl.
Frankfurt a. M., 16. Jan. Auf trieb : Rinder 1516 Stück: darunter 423 Ochsen, 127 Dullen 475 Kühe, 393 Färsen: Kälber 569. Schüfe 160 Schweine 4549 Stück. Cs .rotierten. R i n ° der. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 25 bis 28, altere 22 bi^ 24, sonstige vollfleischige: jüngere 19 bis 21; -Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26. sonstige vollsleischige oder ausgmnastete 20 bis 23; Kühe: jüngere, vollfleischige, hochiten Schlachtwerts 21 bis 23. sonstige vollfleischige
Berlin abgeschwächt.
Berlin, 16. Jan. (WTB. Funkspruch.) Die Tendenz an den Aktienmärkten war zu beginn der neuen Woche allgemein schwächer, da der Ausgang der lippischen Landtagswahlen einen Konflikt zwischen Regierung und Reichstag und damit eine Reichstagsauflösung sehr wahrfcheinlich gemacht hat. Die Börse befürchtet nun, daß die mit jebem Wahlkamps verbundene Verschärfung der innerpolitischen Gegensätze die noch im Anfangsstadium befindliche Wirt- schoftsbesferung hemmen könnte.
Das herauskommende Material stammte zumeist von der Spekulation, allerdings fehlten auch heute Kauforders des Publikums, io daß die Notierungen zumeist bis zu 2 Prozent niedriger lagen. Beforwere Anregungen waren nicht vorhanden. Don Montanen waren Rheinstahl 2% Prozent gedrückt, während Mansfelder und Schlesische Bergbau etwas freundlicher lagen. Don Braunkohlenwerfen waren Ilse, Leopoldgrube und Rhein. Braunkohlen bis zu 1 Prozent freundlicher, da Verhandlungen über eine Dividendengarantie zwischen Rhein. Braunkohlen und RWE. Jnteressekäufe zur Folge hatten. Kalipapiere waren bei kleinen Umsätzen bis zu 4 Prozent abgeschwächt. Von chemischen Werten lagen Farben etwas mehr als 2 Prozent gedrückt. Gummi- und Linoleumwerte blieben vernachlässigt. Elektroaktien waren im Einklang mit der Allgemeintendenz bis zu 2 Prozent niedriger, von Gas- werten verloren Schlesische Gas beinahe 2J4 Prozent. Kabel- und Drahtwerte, Maschinenfabriken, Textil- sowie Metallwerte und die Anteile von Wasserwerken waren sehr ruhig und leicht nachgebend. Autoaktien und Bauwerte lagen etwas schwächer, ebenso Kunstseideaktien. Von Papier- und ZeUstosfwerten waren Aschasfenburger Zellstoff freundlicher, Feldmühle in Reaktion insgesamt mehr als 3 Prozent gedrückt. Unter Brauereien fielen Dortmunder Union durch einen Gewinn von mehr als 1 Prozent auf. Schiffahrtsaktien lagen meist schwächer. Von Derkehrswerten waren AG. für Verkehrswesen etwas mehr als 2 Prozent abge- schwächt. Von Banken büßten Reichsbank nach und nach 2 Prozent ein. Im übrigen sind noch Gebr. Junghans mit einem Gewinn von 1% Prozent, der sich jedoch später nicht voll behaupten konnte, als freundlicher zu erwähnen.
Von Anleihen verloren Altbesitz über 1 Proz., Neubesitz fast % Prozent. Reichsschuldbuchforde- rungen gaben bis zu 1 Prozent nach An den übrigen Rentenmärkten überwog das Anaebot, so daß sich auch hier Verluste ergaben. Ausländer tendierten nicht ganz einheitlich.
^rontfurt schwächer.
Frankfurt, 16.Jan. (WTB. Drahtmeldung.) Das Ergebnis der L a n d t a g s w a h l e n in
öeschäftsdrucksacheD Rechnungen Briefbiatter Bnetumschiayv Postkarten Gescnäftskarten
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Des großen Andrangs zu den Abend -Vorstellungen wegen bitten wir um Besuch der beiden Nachm.- Vorstellungen um 4 Uhr und 6 Uhr.
Gutes Beiprogramm und Tfa-Ton-Woche.
Lichtspielhaus / Gießen
Heute Montag Premiere!
!! Das gesellschaftliche Ereignis II
inender Straßenbahnwagen ftür31e in der Kurve aus dem Gleis und gegen einen Mast der Oberleitung. Der Wagen wurde von dem Ma st bis zur Hälfte durchschnitten und so st vollständig zertrümmert. Daß die Insassen des Wagens durch den eindringenden Mast nicht schwer verletzt wurden, muß geradezu oer- wundern. Die meisten erlitten Prellungen und Schnittverletzungen. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt.
2. Ziehungstag 12. Fanuar 1933
3n der heutigen Dormitlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 ««»Inn» |# 10000 M. 7749
8 ®e® nn« >u 6000 W. 2818 92290 98502 153049
8 »etoinne |B 3000 <DL 10946 32527 171119 283503
8 OeiDlnae gu 2000 M. 6245 19200 54456 83281
18 Gewinn, .u 1000 M. 41522 76166 181825
231455 241004 278660 298927 310647 369475
28 Gew rne .. 800 M. 42924 45412 66130 107496 114612 187270 251495 275754 317003 324173
346849 346878 351410 394746
66 Gewinn, »a 500 9>L 26191 34925 43870 76323 85234 90188 103336 110536 121092 121424
123319 143093 160390 176526 180758 193610
210511 216281 221172 231394 233050 243452
276734 284187 302597 312568 319820 341642
Oll der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 4UU M. gezogen
2 Gewinn, in 50000 9H. 33325
4 Gewinne »u 10000 M 54703 206454
2 Gewinn, iu 3000 M. 191137
4 Gewinn, in 2000 M. 21186 50028
30 Gewinne in 1000 TL 14412 16607 18932 45291 66948 112038 130917 147664 196972 214516 278305 289955 298663 326161 341086
28 Gewinn, au 800 M. 13099 35366 35487 80188 81207 108922 185554 232191 266062 303178 310096 361061 388480 399223
54 ®roinn, ju ÖOO TL 52696 63855 85781 99074 141892 148718 193380 206140 207789 208648
215840 218719 219030 232618 250910 251264
262955 268649 268994 272096 281062 295395
304337 305624 346550 347395 381977
Die Ziehung der 5. Klaffe der 40. Preußisch- Süddeutschen (266. Preußischen) Sloots-Lolterte findet vom 8. Februar bis 14. März 1933 statt.
Elisabeth Bergner
In tiefer Trauer: Luise Luh, geb. Hofmann, nebst allen Angehörigen.
Der letzte Termin, bis zu dem olle Auftröge in Superphosphat Ammoniak-Superphosphat Am Sup-Ka bei den Lieferanten eingegangen sein müssen, ist der 25. Januar 1933 Die bis zu diesem Zeitpunkt zur prompten Verladung vorliegenden Aufträge genießen eine Frühbezugsprämie «w» RM 15,— fwMn RM 7,50
und Zinsvergütung bis 1. März 1933
Deutsdse Super phosphat-lndustrie G . m. b . K
Wiese ck, Klein-Linden, den 15. fanuar 1933.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. Januar, nachm. 2% Uhr, vom Trauerhause, Wieseck, Philosophenstraße 2, aus statt
350 V
Heute morgen 9% Uhr entschlief sanft mein lieber Mann, unser treubesorgter Vater, Schwiegervater und Großvater
Wilhelm Luh
im 62. Lebensjahre.
oüec ausgemästete 18 bis 20, fleischige 15 bis 17, gering genährte 12 bis 14; Färsen (Kalbinnen, Jungrind^: DefiJ isch.ge, ausgemästete, höchsten Schlachtw^rts 2d bis 2d, vollfleischige 23 bis 25, fleischige 20 bis 22. Kälber. D.'ste Mast- und Saugkälber 33 bis 37, mittlere Mast- un1 2 * 4 ^aug- kälber 28 bis 32, geringe Kälber 22 b s 27. Schafe. Mastlämmer und jüngere Mastpammel (Weilemast, 2d bis 25, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 22, fleischiges Schafvieh 16 bis 18. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 35 bis 38, von etwa 200 bis 240 Pfund 35 bis 38, von etwa 160 bis 200 Pfund 34 bis 37, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 32 bis 36 Mort. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer äleberstond, Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, geringer älel^rstand
Schwerer Straßenbahnunfall in Wiesbaden
WER. Wiesbaden, 14. Jan. Ecke Mainzer Straße und Kaiser-Wilhelm-Ring, in der Nähe des Hauptbahnhofs, ereignete sich heute ein schweres S t r a ß e n b a h n u n g l ü ck. Ein von Mainz fern-
Aus dem nordöstlichen Hochdruckgebiet fließt mehr kalte Luft über Deutschland, |o daß das Frostwetter anhält. Ein Tiesausläuser im Westen, der sich bis über Frankreich erstreckt, schiebt allerdings auch maritime Luft östlich vor, die beim Zusammentressen mit der lontinentalen Luft Dunst und Bewölkung hervorruft und vereinzelt auch zu leichten Schneefällen führen wird.
Aussichten für Dienstag: Dunstig und bewölkt, Frost etwas zurückgehend, veremzelter Schneefall.
Lufttemperaturen am 15. Januar: inittags — 4,5 Grad Celsius, abends —4,5 Grad: am 16 Januar: morgens — 4,9 Grad. Maximum — 4,4 Grad, Mini- rnum —6,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Januar: abends — 0,4 Grad
Verantwortlich für Politik: I. V.: Ernst Blumlchein
Eewinaauszug
4. Klasse 40. Preuß.-Süddeufsche (266. Preuß.) Slaats-Lotlerie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf lebe gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und »war je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
träumende Mund
RUDOLF FORSTER
REGIE ' PAUL CZINNER ’ 1


