io Fortsetzung.
Nachdruck verboten!
Die Dame steht
n
Sie es schon viel länger weiß
„Ich hätte blind sein müssen, wenn ich es nicht
gemerkt hätte, lieber freund! Aber hier
ist nicht
MM
Uz \LgSf\c-
v ww-
31
W W
W A
•
Streng reelle Bedienung
N
►
WA
Verschiedenes
ä
Sonn
za
Gl sie willkommen I
CARL NOWACK
Der Vorstand.
75221)
Inhaber Carl Heinz Schlüter
7473 A
Seltersweg 81 Das gute Spezial-Geschäft Neuer Fernruf 2382
[Vermietungen
1
J Wuiig! Billiges Betönaditsangpöoi!
8OH.TK
kt
74
'•> :■
Das i wäre was!
der Ort, von solchen Dingen zu sprechen. All die Menschen um uns herum! Nein, hier kann man kein intimes Wort reden. Aber ich habe mich noch
vergessen Sie nicht, beim Weihnachtsmann zu bestellen! Die Auswahl schönster Muster ist riesengroß!
Kräuterhausjung
Gießen, In d. Schulstraße
schnell um und fuhr dann mit Handbewegung über Seeburgs
Sie wußten, was ich für Sie
als Sie selbst?"
Vvonne sah sich einer streichelnden Hand.
„Sie, 7)öonne? empfinde?"
Anzugstoffe
In einer riesigen Auswahl
5dnr. 'Jlna. u. 07009 an d. «Nickener An,.
tfoxmiies Geheimnis
Roman von Moihilde von Siegmann
tlrheberrechtSschuh: Flinf-Türme-Derlag Halle (Saale)
Hausjoppen
Praktisches Festgeschenk
nepen monatl. Rück- ihlunn und Zinsen, ichcrueit vorband.
Reven fiele,elnGewebe a.K'seide mit Wolle, sehr grobes Sort.ca 100 br. 4 50,3.50 2.95
Seeburg trat auf den Herrn, der einen Schritt zurückgeblieben war, ;u, lüftete den Hut und sagte in höflichem, aber bestimmtem Ton:
„Mein Herr, die Dame — übrigens eine Ausländerin, die nicht deutsch sprechen kann — ver-
r ein paar
K’seiden • Drucke
hochaparte und geschmackvolle Zeichnungen, für Kleider. Blusen und Kasacks
Hk. 3.90, 3.50, 2.90 2.50
Sie mir sagen — aber mit schöneren Worten, als Sie es hier im Lokal können —, was Sie denken.
matt K'seide,alle Modefarb.,ca 100 cm br. 2.50
zichtet auf weitere Begleitung. Die Dame Jtet unter meinem Schutz. Ich hasse, daß Sie Ihre
Sdiottcn und Tweed, ein grobes Sortiment mod. Dess.
2.95, 2.20, 1.95 0.95
Sarnoiaa aus dem Bianüv'.av! Reue Haselnüsse und Paranüsse
I Pfund 3.'» Pf., 3 Ptund ! Mk HaUbare BiintertwiedelU. 10viö 6010 Heinrich Owter.
Böhringer
Gießen / Goethestraße 22
Einfarb. Wollstoffe die mod. Gewebe in reiner Wolle, sehr grobe Auswahl Mk. 3.50, 2 90.
2.25, 1.75, 1.30, 0.90
v Meier zum Kleid
lei teilt st 200 Hark
Mehle!
Wir suchen einen erstklassig ein geführt en, fleißigen, aus der Branche stammenden Mehlverkäufer.
Wir bieten ein geführte, qualitativ erstklassige Weizenmehle, marktgemäße Preise, Finanzierung einer Mehl - Großhandlung. Bewerbungen, nur von Fachleuten. erbeten unter 751SD an den Gießener Anzeiger.
„Glauben Sie, daß cs eine Frau gibt, die das nicht gern von Ihnen hören würde, mein Freund? Noch ba^u, wenn
„ßeimilfertiDigoog tolleoherg". i
2onntag,17.l.Mto. nachmittag» 6 Uhr Weihnachtsfeier a. d. 2d)ifTrnbcrn.
| Mietgesuche |
Wo
ist zum 1. 4. oder früher sonnige
5- Zimm.- Wohn, m. Bad u. Beranüa iUDcrm.?(f. 3'Bcrf.) 2 dir. Arm. u. 7332V a. d. G. A. erbeten.
Illllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Wen Sie Em M? Srtnncncn ?Jucken Ltechen/Brennen Y Dannacbrauckien Siebte leit .labri. 'inten eonünl berviibne, frtjincnfttU. <»rillalbf ..Wffliflri«" <5rb 'it> in h Av"tliek IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIII
Frauen hören gern, wenn ein Mann, der ihnen gefällt, ihnen Nettes sagt. Aber bringen Sie mir nicht einen Blumengarten mit, wie ihr Männer dos gern tut. Weder das Mädchen, noch das stolze Fräulein Irene brauchen zu wissen, daß wir uns Sui sind. Und nun, mein Freund, muß ich weiter.
luf Wiedersehen heute abend?"
Seeburg küßte zum Abschied zärtlich Yvonnes Hand. Dann sah er der eleganten, schönen Frau sehnsüchtig nach. Wie gern wäre er jetzt mit ihr hinausgefahren ins Freie, wo nicht jedes Wort, jede Bewegung von neugierigen Menschen beobachtet wurde? Aber die Arbeit rief.
Er mußte wieder ins Amt, in die Tretmühle. Hastig zahlte er. Es war später geworden, als er gewollt hatte.
Bald saß er wieder an seinem Schreibtisch. Es gehörte viel Willenskraft dazu, bei der Arbeit zu sein, denn von jedem Aktenstück leuchtete ihm Doonne Dumonts rassige Erscheinung entgegen.
Seeburg aber war nicht der einzige, der sich in Gedanken mit Poonne Dumont beschäftigte.
Auch Kriminaldirektor Doktor Miller hatte sein Interesse an der schönen Französin nicht verloren. Freilich waren seine Gedanken weniger zärtlich als die Seeburgs.
Das Material, das er über ^oonne Dumont bisher zusammengetragen hatte, befriedigte ihn nicht. Es war bisher nicht festzustellen, ob sie mit Celia Baruska, der verdächtigen Rumänin, identisch war. Alles Suchen nach einer Photographie der Rumänin und der Versuch, ein Bild von ihr zu bekommen, waren vergeblich gewesen.
Doktor Miller hatte, was er sonst gern vermied, mit einem Kollegen über den Fall gesprochen. Er hatte ihm von Voonne Dumont erzählt, dabei natürlich Seeburgs Namen ganz aus dem Spiel gelassen und nur erwähnt, daß ein junges Mädchen ein seltsames Gespräch belauscht habe, das in früher Morgenstunde zwischen der Dumont und dem ihr angeblich unbekannten Zimmernachbarn in deutscher Sprache stattgefunden habe, während dies Fräulein Dumont angeblich kein Deutsch könne. Aber der Kollege Werbel, der ein Skeptiker war, hatte Miller ausgelacht.
„Wenn Sie weiter keine Verdachtsmomente haben, Kollege, als die Erzählung eines eifersüchtigen Mädels — denn sicher ist da Eifersucht im Spiel —, dann lassen Sie die Finger lieber davon. Nach Ihrer Erzählung liegt die Sache doch so: Ihr Gewährsmann oder besser Ihre Gewährsfrau hat in der Nacht eine Unterhaltung belauscht. Nehmen wir an, das sei richtig. Dabei hat es sich herausgestellt, daß die beiden Zimmernachbarn sich kennen, dies aber verheimlicht haben. Endlich hat der Russe — es war doch der Russe? — das Fräulein
Wasdieemt, einfarbig u.bedruckt gute, tragfähige Qualitäten...! 50, 1 25. 1.00 0.80
in Haus und Schule
tag, 17. Dezember, abends 8 Uhr, Im Johanneaeaal
Adventsfeier
Redner: Herr Pfarrer Trapp
Instrumentale und gesangliche Darbietungen
Stadttheater
Wirten mmI' rame>taa,10.Te»br.
20—22.30
Tetitfrfie Bübne Reibe 2: Gerade Mitglieds nummern und freier Bertaut
(TrmesoreiieI Wiener Blut.
Cnerctte m 3 Akten vonZobann Strauß1
BBH Im Kampf WM gegen die Grippe verwende man OLBAS — das orientalische Heil- und Desinfektionsöl
I (Preis pro Flasche RM. 3.—) I
I Verlangen Sie kostenlos das I I Merkblatt eurGrlppever- I I htttung and -beaeltignng I mit Probe bei: 07019
Irrtum einsehen."
Der Fremde griff an seinen Hut, murmelte ein paar undeutliche Worte und war gleich darauf nach den Linden zu verschwunden
Uvonne Dumont lächelte Seeburg dankerfüllt an.
„Oh, ich bin Ihnen so dankbar, Herr von See- bürg. Es war so peinlich! Immer hörte ich die Schritte hinter mir. Und französisch schien der Herr nicht zu verstehen. Man ist so hilflos in einem fremden Lande, wenn man seine Sprache nicht kennt? Was hatte ich nur gemacht, wenn Sie nicht als rettender Engel erschienen wären? Ich bin ganz krank vor Aufregung."
„Dann müssen wir etwas für Ihre Stärkung tun, Mademoiselle Dumont. Oder" — er zögerte — „darf ich sagen, Fräulein Yvonne?"
„Oh, Sie wissen auch meinen Vornamen? Es klingt hübscher, wenn Sie Fräulein Vvonne sagen, als das steife: Fräulein Dumont."
„Ich werde sehr gern das sagen, was besser klingt, Fräulein Yvonne! Aber Sic müssen nach dem Schreck nun wirklich eine Kleinigkeit genießen. Darf ich Sie zu einem kleinen Lunch einladen?"
,Hch habe hier an der Ecke ein nettes Cafö gesehen. Es erinnert mich sehr an Paris. Man hat kleine Tische auf die Straße gestellt, wie bei uns. Und es ist eine sehr belebte Ecke, selbst für Berlin. Wollen wir dort hin?"
„Aha! Sie meinen offenbar Kranzler, Fräulein VJoonne?! Bitte, hier entlang! Es sind nur ein paar Schritte."
Auf dem kleinen Balkon im ersten Stock nahmen Poonnc Dumont und Seeburg Platz. Pvonne bestellte für sich Kaffee, und Seeburg, der durch die Begegnung um seine Mittagmahlzeit gekommen war, ließ sich auch ein paar belegte Brötchen geben. Als der Kellner sich nach Erledigung seines Auftrages wieder entfernt hatte, ergriff ®Donne impulsiv Seeburgs Hand mit einem warmen Druck.
„Nochmals meinen Dank für Ihre Hilfe, Herr Baron! Sie sind erschienen wie der Ritter Sankt Georg, oder, wie heißt doch der jugendliche Held
Dumont anders angeredet, als wie sie heißt. Na, Kosenamen oder gamllienbezeichnungen sind manch« mal das Verrückteste, was man sich vorstellen kann. Da findet sich kein Mensch zurecht. Und gehört hat das junge Mädchen dazu den angeblichen Qlaniin nur durch die Tür. Warum die beiden oerheim« üchcn, daß sie sich kennen, weiß ich auch nicht. Wi« Sie aber auf diesen simplen Tatsachen ein ganzes Verdachtsgebäude aufbauen wollen, ist mir nicht verständlich. Nun ist noch von den geheimnisvollen Leuten in Paris die Rede gewesen, die ungeduldig werden. Und die Frau hat sich beflogt, daß sie nicht weiterkommt. Ja, Kollege, das kann sich doch schließlich auf alles mögliche beziehen. Endlich will die Dame, die Ihnen bie Mitteilunacn Machte, noch den Namen ihres Angebeicnen gehört Haden. Dich Dumont hat wahrscheinlich einen ganz anderen Namen genannt. Aber daß ein verliebtes Mädchen denkt, alle Welt beschäftige sich mit ihm, das sollte wohl ein so erfahrener Kriminalist doch wissen. Also woraus, in aller Welt, stützt sich nun Ihr Verdacht? Auf das Gerede eines eifcrsüchtiacn Mädels? Offenbar doch auch darauf, daß der heimnisvollc etwas Feuer gefangen hat Dahir kann doch die hübsche Französin nichts! Allo, da Sie mich gefragt hoben — meine Antwort lautet: Hände weg! Wirkliche Verdachtsgründe liegen nicht vor, und Sie sitzen eines Tages schön in der Tinte."
Verstimmt hatte Doktor Miller das Zimmer des Kriminalrats Werbet verlassen. Was Werbel gesagt halte, war nicht zu widerlegen. Aber Werbel und Doktor Miller waren sich noch nie einig gewesen. Werbel glaubte nur an Tatsachen. Aber Doktor Miller schwor darauf, daß zum Kriminalisten noch mehr gehöre. „Witterung!" nannte er es. Es war etwas Gefühlsmäßiges. Und es hatte Miller bisher selten getäuscht- Wenn Miller „Witte- rung" hatte, dann trug er natürlich auch noch Tat- fachen zusammen. Der Verdacht genügte natürlich nicht. Es mußten selbstverständlich Beweise sein.
9. Kapitel.
Aber darum handelte es sich ja gerade, diese Beweise zu beschaffen. Das war bisher nicht gelungen. Das stimmte! Ja, wenn Irene einen beliebigen Vornamen gehört hätte? Aber es war doch der Vorname einer Frau gewesen, die als verdächtig bekannt war. Und wie hätte Irene auf diesen Namen kommen sollen, den sie noch nie gehört oder gelesen hatte? Freilich gab es auch andere Menschen mit dem gleichen Vornamen.
Wenn Miller nicht um Seeburg in Sorge gewesen wäre, wahrscheinlich hätte er die Sache auch fallen lassen. Doch Seeburg war es schließlich wert, daß man ihm zuliebe auch einem Fall nachging, der nicht klar lag. Zeigte sich, daß Fräulein Dumont wirklich harmlos war — nun, dann konnte man die Akten immer noch schließen. Aber die Flinte ins Korn werfen, weil das Wild nicht fo leicht zu erlegen war, das war nicht Doktor Millers Sache.
(Sortlehunq folgt.)
Ich weiß es jetzt:
„Nun, Fräulein yoonne. Sankt Georg und sieg- fried hatten beide gefährlichere Kämpfe zu bestehen? So schlimm war es denn doch nicht. Der Herr, der Sie so in Schrecken versetzt hat, war durchaus harmlos. Ader wir wollen über eine solche Selbstverständlichkeit doch nld)ljo viele Worte verlieren Es war mir eine große Freude, gerade Ihnen dehUflich zu fein. Aber im Grunde genommen eine Selbstverständlichkeit..
aus her Oper Ihres großen Komponisten Wagner? I zu revanchieren für Ihre Einladung hier Trinken — Ich weiß es ictzt: Sieg rtcd. Sie heute eine Taffe Tee bei mir! Dann dürfen
m * ä. < r — _ I* /fl____..mR iCiA«. — ■« «m« w S aa <» aIuip mit »ran 'Mio rton of a
.LH! Die edlen Ritter in Ihren Märchen und Sagen waren nicht so kühl, Herr Baron. Wenn ich gcltlen habe, daß sie haben bestanden Abenteuer iur eine Dame, sie haben immer gefordert — und ich glaube, auch einen Dank erhalten."
Em feuriger und zugleich schelmischer Blick traf Seeburg. Der sah ^oonne Dumont im ersten Augenblick nur belustigt an. Aber in seine Augen trat halb ein Licht, das sie dunkler färbte. Er lachte etwas gezwungen.
„Fräulein $Donne! Sie haben erstaunliche Kenntnisse in der deutschen Literatur. Unsere Kultur hat uns gelehrt, bescheidener in unseren Ansprüchen auf den Dank schöner Frauen zu sein."
„Hat das die Kultur getan? Ich habe es sonst noch nie bemerkt. Oder sind Sie, lieber Freund, nur ein Exemplar von besonderer Bescheidenheit? Ich habe immer gedacht, im Grunde genommen sind die Menschen aller Zeiten sich gleich geblieben?"
„Sie sind eine gefährliche Gegnerin in der Debatte, Fräulein $Donnc! Es stimmt auch, was Sie behaupten. Aber — man kann nicht alles sagen, was man denkt. Und" — Seeburg holte tief Atem, fuhr bann leiser fort — „noch weniger, was man wünscht unb begehrt."
Wicber traf ihn blitzschnell ein Blick $)oonncs.
„Warum kann man nicht? Oh, was seib ihr beutschen Männer schwerfällig. Ein Franzose, er hätte nicht gesagt" — Pvonne Dumont äffte brollig Seeburgs ernsten Ton nach — „man kann nicht, er hätte zu sagen gewußt, was er wünscht"
„Pvonne! Wissen Sie benn, was Sie eben ausgesprochen haben? Soll, bars ich Ihnen gestehen ...?"
Nvonne Dumont unterbrach Seeburg leise. Fast flüfternb, zärtlich kam es von ihren Lippen:
„Sie bürfen — nein, Sie sollen, lieber Freunb .. .!* „Daß ich Sie liebe?"
wenn Sie noch nicht wiesen, was Sie schenken sollen. — Ein Geschenk statt vieler kleiner. Ein Gasherd Ist aber auch was Schönes. Schließlich können es auch mehrere zusammen ' schenken. Das soll nur eine Anregung sein, aber . . . überlegen Sie s ch's. Zunächst sehen Sie sich einmal die preiswerten Gasherde an bei
J. B. Häuser ,36ifl
Am Oswaldsgarten Gießen, Ruf 2145 1146
Praktische
Geschenke
la gräßter Au wähl elektr. Blgolelaaa, Heiikiuu, Machttiichlampaa, SckreilUxcklaepea. HarrecumT.-Kronen Spoiiei'inn. • Kroaan ScbUtilme.-Laepea
Tuchen- ampon la Bauarten
Carl Schunck - i-D Bakaletatr. M LT: Betten
Wintermäntel
Gute, bewährte Qualitäten tadelloser Sitz
- möbl. Zimmer ' 'öodn- u. >d)lnh. niTfinv Ucrfo.t lob dm. TDPnu. tilrtir. tidttu jfreit. oorb » »l- »«MO er Itr. t.


