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Aufruf.
Wer gibt Turn-, Sport- und Gymnastikunterricht?
Der Reichsverband Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer e. V. in der Rcichsfachschaft für körperliche Erziehung, Berlin C 25, Alexanderplatz 4, hat den Auftrag, alle bisher noch unorganisierten Turn-, Sport- und Gymnastiklchrer und -lehrerin- nen und die staatlich geprüften Schwimmeister zu ermitteln und außerdem festzustellen, wo diese Haupt- oder nebenamtlich beschäftigt sind. Diese Feststellungen sind notwendig und gehen mit den Maßnahmen der Regierung Hand in Hand. Es ist eine Namhaftmachung aller Persönlichkeiten notwendig, die sich an der Erziehung der Jugend im turnerischen und sportlichen Sinne beteiligen, weil eine Gewähr dafür gegeben werden muß, daß die Arbeit den Richtlinien des Rcichssportführers entspricht.
Im Interesse der großen künftigen Erziehungsaufgaben werden deshalb alle Turn- und Sportvereine, Hallen- und Freiluftbäder aufgefordert, auch die gegen Spesen oder ehrenamtlich tätigen Turn-, Sport-, Gymnastiklehrer und staatlich geprüften Schwimmeister namentlich und mit Adresse zu melden.
Alle im freien Beruf tätigen Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer geben gleichzeitig ihre Anmeldung beim Reichsoerband direkt ab. Wer sich nicht freiwillig der Organisation seines Berufsstandes anschließt, wird von der bevorstehenden zwangsweisen Angliederung erfaßt werden, oder aber vielleicht überhaupt zu spät kommen. Es geht nicht mehr an, daß Einzelne von der Gemeinschaftsarbeite der Gesamtheit den Nutzen ziehen, ohne ihrerseits tatkräftig mitzuarbeiten und Opfer zu bringen.
Für den Bezirk II, Gießen, im Gau Nordhessen sind die Angaben an den Bezirksleiter Rudolf F i - scher, Gießen, Asterweg 63, schriftlich abzugeben.
Gießen, 15. August 1933.
Reichsoerband Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer e. 23. i. NS.-Lehrerbund.
Rudolf Fischer, Bezirksleiter.
ÄfB. Liga — VsB. Kmheffen Marburg 0:6 (0:3).
Das Spiel brachte eine Enttäuschung. Die Grünweißen vermochten den Marburgern in ihrem ersten Kampf dieser Saison nicht den Widerstand zu leisten, den man eigentlich erwartet hatte. Die Marburger waren allerdings mit einer ausgezeichneten und in allen Teilen vorzüglich besetzten Mannschaft zur Stelle.
Das Spiel begann mit einer deutlich fühlbaren Ueberlegenheit der Gäste, die durch ihr sicheres Spiel, durch ihre gute Ballbehandlung die BfBer vor hohe Anforderungen stellten. Schon bald nach Beginn vergaben die Marburger zwei klare Chancen, während auch die Gießener nach einer sehr kritischen Situation vor dem Marburger Tore eine gute Gelegenheit ausließen. Becker hatte aber in der Folge verschiedentlich Gelegenheit, einzugreisen und tat es mit viel Sicherheit. Eine Ecke für VfB., zwei Ecken für Marburg brachten nichts ein. Fischer-Marburg schoß einmal sehr knapp daneben, machte dies aber für seine Mannschaft bald durch einen entschlossenen Schuß aus ziemlicher Entfernung — haarscharf in die untere linke Ecke placiert — wieder gut. Der Tormann war gegen diesen Ball machtlos. Fehling versah dann eine zwingende Chance, als er zu Sauer abzugeben verpaßte, der in günstigster Position stand. Fehling selbst schoß daneben. VfB. war inzwischen in Fahrt gekommen und bot dem Gegner vorübergehend eine gleichwertige Partie. Aber es war nicht zu verhindern, daß der Halblinke der Gäste zum Schuß kam, in die rechte untere Ecke Zielte, während Becker im Tor links stand und den Ball auch im Fallen nicht mehr erreichte. Sehr deprimierend wirkte sich ein Selbsttor Wilhelms aus. Mit 0:3 wurden die Seiten gewechselt.
Die Grünweißen glaubten nach der Pause nicht mehr daran, daß sie an dem Ergebnis etwas wesentlich ändern könnten. Wohl wurde unvermindert eifrig gekämpft, alle Aktionen der Einheimischen scheiterten aber an der unzulänglichen Aufbauarbeit und an dem geringen Verständnis der Stürmer unter sich. Die Marburger behielten ihre Vormachtstellung und erhöhten nach Wiederbeginn des Spieles auf 0:4. Der Linksaußen trat, fast'von der Spiel- fcldgrenze aus, einen Ball so geschickt, daß er halbhoch die Torlinie passierte und den Tormann völlig überraschte. Noch zwei weitere Erfolge der Marburger besiegelten die eindeutige Niederlage der Hiesigen.
Hervorzuheben war, daß beide Mannschaften mit berounbersrocrter Fairneß spielten. Es kam nicht zum geringsten Zwischenfall, lieber die Mannschaft
der Grünweißen (Haupt und Bingel fehlten) ist nicht sehr viel zu sagen. Trotzdem mit viel Eifer gespielt wurde, mußten die Erfolge, in Anbetracht der Zu- sammenhanglosigkeit des Spieles innerhalb der Mannschaft, versagt bleiben. Der Schiedsrichter Köhler amtierte sehr gerecht und fidjer.
Nachdem vor Beginn des Spieles zwischen Vertretern der beiden Vereine herzliche Worte freundschaftlicher Verbundenheit gewechselt worden waren, zeigte in der Pause eine Mädchenaruppe aus Garbenteich unter der Leitung von Herrn Koenen einen Reigen, der viel Beifall fand.
Sportfreunde Wehlar I — BfB. II 3:7.
Die VfBer errangen einen verdienten Sieg auf Grund ihrer besseren Leistungen.
Sportfreunde Wchlar II — DsB. III 2:3.
Auch hier war der Sieg der Gießener verdient. DfB.-fL Warburg 1. 3gb. — VfB. 1. 3gd. 3:1.
Die neu zusammengestellte Jugend läßt für die Zukunft Gutes erhoffen. Ihre Namensvetter aus Marburg mußten sich dem einwandfrei besseren Gegner beugen.
VfB.'K. Marburg Schüler — VfB. Schüler 1:4.
Diese Niederlage hätten sich die Kleinen ersparen können, wenn sie vollzählig angetreten wären.
Ausscheidungsspiele um den Jubiläumspreis der Stadt Gießen.
Wieseck I — Leihgestern I 3:5 (2:1): Beide Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf, der von den etwas besseren Leihgesternern verdient im Endspurt gewonnen wurde. Schiedsrichter Kunze amtierte gut.
Watzenborn-Steinberg I — Garben- teich I 9:1: Hier siegten die Teutonen wie sie wollten gegen die kleinen und körperlich schwächere Garbenteicher Mannschaft. Lobend muß der Eifer der Garbenteicher hervorgehoben werden. Unermüdlich und unerschrocken kämpften sie gegen eine bessere Elf.
Oas EntscherdungsspieS.
„Teutonia" Watzenborn-Steinberg I — Leihgestern I 7:1.
Dieses Spiel begeisterte die stattliche Anzahl der Zuschauer. Man sah einen flotten Kampf, der mit aller Erbitterung und doch sehr anständig durchgeführt wurde. Allerdings ging es um den schönen Preis der Stadt Gießen, der sehr wohl allen kämpferischen Einsatz wert war. Die Teutonen führten ein Spiel vor, das technisch auf ganz ansehnlicher Stufe stand. Sie spielten ausgezeichnet zusammen, stellten sich verständnisvoll frei und setzten auch ihren Körper im gegebenen Rahmen ein. Die Leih- gefterner spielten eifrig, konnten ober gegen ihren besseren Gegner nicht aufkommen. Erfeulich war der schöne Endspurt, den sie in der zweiten Halbzeit vorführten. Die Mannschaft verlor etwas zu hoch.
Zum Schluß des Spieles überreichte Herr Overbeck, der Führer des VfB., den Teutonen mit herzlichen Dankesworten den Jubiläumspreis. Leihgestern erhielt ein Blumengebinde.
Herr Jung von der Kreisleitung der NSDAP, sprach für den Sieger Dankesworte an den VfB. Im Verlauf seiner Ansprache hob er hervor, daß der FußbaUsport, genau wie die Idee des neuen Deutschland, einen dornenvollen Weg zurückgelegt und sich trotz aller Anfeindungen durchgesetzt habe. Die Spieler ermahnte er, treu der ölten Sitte, in erster Linie Kamerad und Kämpfer zu fein, ein Vorbild für die Heranwachsende Jugend, damit sie Männer werden, wie sie das neue Deutschland brauche.
Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.
Die 1900er bei den
Deutschen Leichtathletikmeislerschaften.
Die auf die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften nach Köln entsandten Vertreter der Spielvereinigung 1900 kämpften unter keinem glücklichen Stern. Die beste Figur gab noch Eugen E l d r a ch e r ob, bei dem eine kleine Formverbesserung seslzustellen war. Seinen Vorlauf gewann er glatt. Im Zwischenlauf wurde er trotz seiner Zeit von 10,9 Sekunden nur Dritter, schlug hier aber bekannte Leute wie den süddeutschen Meister M ä h r 1 e i n und Biebach (Halle). Die beiden Ersten des Laufes und damit Endlaufteilnehmer waren Lammers (Oldenburg) und Buthe- Pieper (Bochum). Die Finalisten über 200 Meter wurden in 3 Vorläufen ermittelt. Eldracher lief in dem (einigen aufopfernd, mußte aber schließlich Borch meyer (Bochum) und K ü st e r s (Krefeld) den Vortritt lassen.
Im Marathonlauf, dem zahlenmäßig am stärksten besetzten Wettbewerb, vermochte der Gießener Vertreter Gerhardt die in ihn gesetzten Erwartun
gen nicht ganz zu erfüllen. Er verfiel in seinen alten Fehler, ein zu langsames Anfangstempo anzuschlagen und hatte dadurch keinen Anschluß an die Spitzengruppe. Wenn er nun in 3 Stunden und 55,1 Sek. den 15. Platz belegte — unter nahezu 60 Teilnehmern — so stellt das immerhin noch eine respektable Leistung dar.
Die beiden 1900er-Werfer A. Kilo und Unterfeldwebel O. Gugel (1. Komp. Jnf.-Rgt. 15) waren nicht sonderlich in Form und konnten sich daher für die Endkämpfe nicht qualifizieren. Kilo erzielte im Diskuswerfen 41,20 Meter. Als Sechster kam hier Hirsch seid (Allenstein) mit 42,47 Meter in die Entscheidung, der dann allerdings seine Leistung wesentlich verbesserte. Gugel blieb sowohl im Kugelstoßen (13,11 Meter) als auch im Schleuderballwerfen -unter feinen Leistungen der letzten Wochen und vermochte daher keine Rolle zu spielen.
Oie Neuordnung im deutschen Sport.
Für den Gau Mittelrhein ist jetzt die Zusammensetzung der neuen Gauliga eingeteilt worden. In der Gauliga spielen folgende Mannschaften: Sülz 07, Mülheimer SV., Koblenz 06, Kölner SC. 99, VfR. Köln, Kölner CfR., Bonner FV., Fortuna Kottenheim, SC. 1900 Koblenz, Eintracht Trier, Westmark Trier.
Die Gauliga des Gaues Niederrhein setzt sich aus folgenden Vereinen zusammen: Fortuna Düsseldorf, VfL. Benrath, Schwarz-Weiß Essen, Hamborn 07, Duisburg 99, FV. 08 Duisburg, Alemannia Aachen, Schwarz-Weiß Barmen, Rheydter Spielverein. Ein zehnter Verein muh erst noch bestimmt werden.
Oie Radweltmeisterschasten in Paris.
Die Rad-Weltmeisterschaften brachten am Sonntag bereits die ersten Entscheidungen. Bei den Berufsfliegern siegte Scheerens - Belgien vor Mi- chard-Frankreich, Richter-Deutschland und Marti- netti-Jtalisn. Bei den Amateuren siegte van E g - mond-Holland vor Ulrich-Frankreich. Für den Endlauf der Steher-Weltmeisterschaft qualifizierten sich auch die Deutschen Erich Möller und Erich Metze. Dos Endspiel um die Zweier-Radball-Welt- meisterschost bestreiten Wonderlust Frank- f u r t und die Mannschost der Schweiz.
„Wanderlust" Frankfurt Weltmeister.
Der Frankfurter Titelverteidiger der Zw-eirr-- Radball = Weltmeisterschaft Wanderlust Frankfurt, konnte seinen Titel auch diesmal
wieder erfolgreich verteidigen. Die Frankfurter schlugen im Endspiel die Schweiz überlegen mit 7:4 Toren.
Deutschland führt im Schwimm- Länderkampf gegen Ungarn.
Auf dem Programm des Budapester Schwimmländerkampfes Ungarn gegen Deutschland stand am Montag als einziger Wettbewerb das 150>Meter-Crawl- schwimmen, das sich natürlich unser dreifacher Rekordmann Raimond Deiters nicht entgehen ließ. Er schwamm gegen seinen Gegner G y o j e ein ganz überlegenes Rennen und siegte in der glänzenden Zeit von 21:29,6 Min. mit großem Borsprung. Deiters holte mit seinem Erfolge für die deutschen Farben eine Führung von 15:13 Punkten heraus.
Turnen und Sport
bei der „Saarkundgebung".
Aus Anlaß der großen Saar-Kundge- b u n g, die am 27. August am Rationaldenkmal auf dem Riederwald stattfindet, gehen am Rachmittag auf der Horst-Wessel-Kampfbahn in Bingen turnerische und sportliche Wettkämpfe in Szene. Mittelpunkt der Veranstaltung ist das Fußballtreffen „Saar gegen Main-Hessen", das von Radballspielen, Geräteturnen, Volkstänzen usw. umrahmt wird. Reichssportführer von Tschammer-Osten wird voraussichtlich eine Begrüßungsansprache halten. Während der Feier findet auf dem Rhein eine Ausfahrt von 1000 Paddlern des Oberrhein- und Mainkreises des Deutschen Kanu-Verbandes statt.
Kurze Sportnoüzeu.
Manfred von Brauchitsch stellte beim Würgcmer Bergrennen mit seinem Mercedes-SSK. einen neuen Bergrekord auf und fuhr die beste Zeit des Tages aller Kategorien.
Sieger im Berliner Fußball - Jubiläumsturnier wurde Hertha-BSC. Der Berliner Meister spielte gegen den Deutschen Meister Fortuna Düsseldorf unentschieden 1:1, während München 1860 am zweiten Tage den VfB. Pankow 4:2 schlug. Hertha-BSC. hatte zum Schluß 3:1 P. vor München 60 und Fortuna mit je 2:2 und Pankow mit 1:3 Punkten.
Die Gauführer des ADAC, legten in Berlin ein Bekenntnis zum Einheits-Automobil- Club ab.
Wirtschaft.
Frachtermäßigung für Rauhfutter.
Aus Grund einer Eingabe des Deutschen Land- handelsbündes hat sich die Deutsche Reichsbahn entschlossen, den kürzlich abgelausenen, verbilligten Ausfuhrtarif für Stroh in der alten Form mit Wirkung vom 14. August wieder in Kraft zu sehen. Die Fracht für ins Ausland gehende Strohsendungen ermäßigt sich hierdurch um 35 Prozent. Auch bei den Inlandsrachten für Heu und Stroh wird mit dem 14. August eine seit Jahren vom Handel und von der Landwirtschaft geforderte Verbilligung eintreten, und zwar wird die Berechnung nicht mehr nach den Sätzen der Taris- klasse F, sondern nach denen der Tarifklasse Q vorgenommen, die eine Ermäßigung um rund 21 Prozent gegenüber dem früheren Tarif F gewährt. Der Bescheid über die vom Deutschen Landhandelsbund eingebrachten Anträge auf Ermäßigung der Standgelder und der Deckenmiete sind in Kürze zu erwarten.
Alm Mißverständnissen vorzubeugen, weist der Deutsche Landhandelsbund daraus hin, daß die Ermäßigung bei den Jnlandfrachten effektiv nur 6 Prozent beträgt, da der Rachlaß auf Grund des bisherigen Ausnahmetarifs' 19b I bereits 15 Prozent ausmachte.
* Südwestdeutsche M'ö b e l m e s s e, Frankfurt a. M. Zur Südwestdeutschen Möbelmesse, die in der Zeit vom 17. bis 20. September in Frankfurt a. M. in der Festhalle und in dem anschließenden „Haus der Moden" stattfindet, hat in den letzten Tagen eine rege Nachfrage nach Ständen eingesetzt. Dies dürste in erster Linie darauf zurück- zusühren sein, daß in nächster Zeit die Ehestandsdarlehen zur Auszahlung kommen und sich die Möbelindustrie dadurch einen erhöhten Absatz verspricht.
Frankfurter Mendbörse.
Frankfurt a. M., 14. Aug. Die Abendbörse litt sehr unter Auftragsmangel und war fast nahezu geschäftslos. Da auch sonstige Anregungen fehlten und die Auslandsbörsen überwiegend schwache Kurse meldeten, neigte die Tendenz eher nach unten. IG.-Farben kamen 0,25 Prozent unter
Berlin zur Notiz, wie überhaupt die Schlußkurse fast ausnahmslos Brief waren. Im Verlaufe ergaben sich keine Veränderungen von Belang, Harpener Bergbau lagen 0,50 Prozent über Berlin.
Am Rentenmarkt blieben Neubesitzanleihe auf dem erhöhten Niveau behauptet, auch Altbesihanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen waren kaum verändert. Dagegen gingen öprozentiae Stahlverein- Bonds um 0,25 Prozent zurück, Reichsbahn-VA. lagen 0,13 Prozent höher. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 11,15, Altbesitzanleihe 77,50, 6proz. Stahl- verein-Bonds 60,75, Reichsbahn-VA. 99,65, Schutz- gebietsanleihe alle Serien 6,80, Reichsdank 151,25, Gelsenkirchen 58,50, Harpener 90, Kali Westeregeln 125,75, Phönix 35,25, Rheinstahl 86,25, AKU. 29,50, Daimler 28, Scheideanstalt 172,50, JG.-Farben 130,13, Gessürel 80,50, Holzmann 49, Rütgerswerke 57, Siemens 153, Schöfserhof 158, Hapag 12, Lloyd 12,75 Prozent.
cankfurtcr LHetrcivcbörse.
Frankfurt a. M., 14. Aug. Am Probukten- markt lag nach wie vor starkes Angebot in neuem Getreide vor, so daß die Preise für Weizen und Roggen infolge der nur sehr geringen Rachfrage weiter nach ließen. Die Mühlen bekundeten auf Grund des nur schwachen Mehlabrufs starke Zurückhaltung. Die Mehlpreise gingen ebenfalls erneut um 0,50 Mk. je Doppelzentner zurück. Futtermittel lagen sehr ruhig und nachgebend. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mk.: Weizen neue Ernte 188,50 bis 190,00, Roggen neue Ernte 152,50, Sommergerste für Drauzwecke 177,50 bis 180,00, Hafer alt 147,50 bis 150,00, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 28,25 bis 29,25, dasselbe ohne Austauschweizen 27,25 bis 28,25, Roggenmehl 0- bis COprozentige Ausmahlung 22,75 bis 23,00, dasselbe südd. Spez. 0 23,00, Weizenkleie 7,40 bis 7,50, Roggenkleie 8,00, Soyaschrot 8,15 bis 8,70, Palmkuchen 8,50, Erdnußkuchen 9,90, alles ohne Monopolzuschlag, Treber getrocknet 13,75, Heu neue Ernte 5,00, Weizen- und Roggenstroh draht- gepreßt neu 1,60, dasselbe gebündelt neu 1,40. Kartoffeln, frühe hiesiger Gegend 1,80 per 50 Kilo bei Waggonbezug ohne Sack. Tendenz: ruhig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern Heben die Höhe der zutetzi beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o H.
Franksur
a. .LH.
“7?
rr
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« lurd
Schlupf. Abend« börle
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Scvlußk. Mittag» börsc
Schlußkurs
Schlußt. Abend- börlc
Schluß« kurs
Schlupf. Millag- börsc
'Datum
12-8 ।
14-3
11.8 ।
14.8.
Zlatum
12-8.
14.8
11.8.
14-8.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
83,5
83.25
• 83,5
83,75
lu„ ocSfll. Serie II .............
5,05
_
5,05
_
6% ehem. ,% Dt.Reichsanl. v.1929
100
100
100
100,25
5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903
3,9
3,9
_
6’/2% Doung-Anleihe von 1930 ..
85
85,25
—
85
■112%Rumän.vereinh.Rentev.l913
7,3
7,5
—
_
Deutsche Aal-Ablös.-Schuld mit
Auolos.-Rechten .............
77,9
77,5
77,25
77,4
11,2
4"o Rumänische vercinh. Rente ..
3,55
24.13
3,13
23,75
1.45
24
3,2
23,75
Tcsgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% efyem.8% Hess. Bolksstaat 1929
11,05
11,15
11
(cückzahlb. ........
74,25
74,75
75
Hamdurg-Anterika-Pakel .....0
Hamburg Südam. Dampfschiff. 0
12,4
12
12
12
6% Hess. Landesbank Darmstadt
20,5
Oiolb >Ii. 12...............
81,25
81,25
81
81
Vanfa-Dain pfschiff........... 0
Norddeutscher Lloyd ......... 0
A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
_
——
_
18,13
12,75
6/2% Hess. Landes-Hypotheken-
13,25
12,7!)
12,65
bank Darmstadt Ligui.........
84
43,5
85
45
85
42,65
85
44,25
85
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
—
67,5
(Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconw«
48
48
48.25
48,25
Deutsche Komm. Sammclabl. 9ln-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
70.5
70,65
70,5
70
Gesellschaft................ 0
52,25
52,5
52,5
52,5
6% ehern. 8% Franks. Hnv-Bank
Dresdner Bank.............. 0
44,65
44,65
44,65
44,65
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank
81,75
81,5
Reichsbank ................ 12
152.5
151,25
151.9
151,25
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
81,75
81,25
—
_
A.E.G...................... 0
19,75
109
20
19,75
108,75
20
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6’z2% ehem. -P'2% Franks. Hyp.-
Bank-Ligu.»Psandbriese.......
85,13
Bekula.................... 0
108,5
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tSIcltr.Lieferungsgeselsschaft... 6
Lilin und Straft ............6
5’/,% ehern. i‘/2% Rheinische
85,6
82,5
84
96.5
97
14
97
47
81
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespsand-
briesanftalt, Pfandbriefe R. 19
86
82,5
82,5
83
Felten L Guilleaume.........0
Gesell,ch.f.EIektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 5
47,25
80,5
86
47
80,1
85.5
47,25
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6% ehern. 7% Pr. Landcspsand-
83,25
Schuckert «Sv.......... 5
99
98,75
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bricsanstall, Pfandbriefe R. 10
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83
Siemens L Halske...........7
Slcuergutsch. Verrechnungskurs..
86,13
86,13
86,13
86,13
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I23J3
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124Ji
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—
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108,25
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Deutsche Erdöl ..............4
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4,25
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90
59
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—
4,75
7
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5,1
-
Hocsch Eisen—Köln-Ncuessen .. Ö
Ilie Bergbau ............... 6
Ulfe Bergbau Genüsse........ 6
nlöcknerwerke ... 0
6% abgest. Goldmexikancr von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
5,05
6,8
4,95
139,5
101
54
138
103,4
53,5
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140
100,5
54
60,65
137,25
102,75
53,25
4,9
Manne. ntann'Rvbren........0
60,25
60
58,5
58,75
Jranffurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Schlußkurs
Schlußt. Abend« bört'e
Schluß« lurd
«schlugt. Mittag- dürfe
11. August
14-August
Amtliche Notierung
Geld I Brie«
Oatum
12-8.
14 8-
11.8
14-8.
Geld
Brie>
Hcljingfors.. Wien.......
Manssclder Bergbau......... 0
Kokswerke............ 0
Phönix Bergbau............. 0
Rheinische Braunkohlen ..... 10
Rheinftahl ..................0
Bereinigte Stahlwerke........0
Slavi Minen ............... 0
Kaliwerke Aschersleben........ 5
Kaliwerke Westeregeln........ 5
Kaliwerke Salzdetfurth..... iy2
I. G. Farben-Inbustrie.......7
Scheideanstalt............... 9
Goldschmidt ................0
Rütgerswerke......;........0
Metallgesellschafi............. 0
Philipp Holzmann...........0
Zementwerk Heidelberg ......0
Cementwerk Karlstadt.........0
Schultheis Payenhoser .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
Zellstoff Waldhos............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........0
Orenstein & Koppel..........0
Leonhard Tieh .............. 0
Eliade......................10
Accumulatoren-Fabrik........0
Conti-Gummi...............0
Griyner....................0
Mainkrastwerke Höchst a.M.... 4
Süddeutscher Zucker.........8
24,75
36,75
194,13
89,5
36
13
121,5 170
125.5
132
173
46,25
57,75
51,5
50,5
80,5
30,5
47,75 42 21
28,25
41 Ji
14,5
155
166,5
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58,25
156,5
25,25
35,25
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86,25
35
12,5
121 125,75 170,5
130,13 172,5 46,75
57
51,9
49
"•2
29,5 47 41 21
28
43
>4,5 153,75 168,5 155,65
58,25 157,75
24,75
79
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125 171
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:
105 30,65 47,25 41,13
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28,13 40,25 31,25 14,65
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47
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v. lob 47,55 12,44
3,053
170,02
70,12
62,21
71,82
13,94 0,932
3,103
58,71
22,12
16,485
81,36
35,17
81,83 0,839 0,246
5,205
12,69
3 entknoten
b, 144 47,45 12,42
3,047
169,68 70,03 62,09
71,73
13,90 0,928
3,112
58,60 22,09
16,45 81,12
35,12 81,67 0,836 0,244
5,195
12,67
b, IDb 47,55 12,44
3,053
170,02 70,17 62,21
71,87
13,94 0,932
3,118
58,72 22,13
16.49
81,28
35,20
81,83 0,838 0,246
5,205
12,69
Prag.......
Budapest ...
Sofia......
Holland ....
Colo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Oieunork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris ...... Schweiz .... Spanien.... Danzig.....
Japan......
Rio de Jan. . Jugoslawien. Lissabon....
Berlin, 14. August
Geld
Bries
Amerikanische Roten..............
Belgische Roten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, S 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten ................
3,065 58,44
61,83
13,86
16,41
169,26 21,97 69,86
71,56
80,94
34,99
.3,085 58,68 62,07 13,92 16,47
169,94 22,05 70,14
71,84 81,26 35,13


