Ausgabe 
15.7.1933 Frühausgabe
 
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rische und technische Förderung des Segelflug­sports und die weitere Erforschung von Segelflug- Möglichkeiten.

Die Ausschreibung sieht insofern eine interessante Abänderung vor, als der diesjährige Wettbewerb als besonderer Leistungswettbewerb veranstaltet wird, während er bisher einen reinen Uebungs- wettbewerb darstellte. Man will ausdrücklich S e - gelflug-Spitzenlei st ungen herbeiführen. Daher sind als Flugzeugführer nur solche Piloten zugelassen, die im Besitz des amtlichen deutschen Segelflugzeugführerscheins sind und außerdem den Nachweis erbringen, daß sie auf einem den Be­dingungen des Wettbewerbs entsprechenden Segel­flugzeug bereits Flüge von einer Gesamtdauer von mindestens einer Stunde ausgeführt haben. Dabei behält sich die Wettbewerbsleitung vor, nur 40 Bewerber z u z u l a s s e n. An Flugzeugen ton­nen nur solche Maschinen teilnehmen, die auf Grund ihrer amtlichen Zulassung bestimmte Bedingungen an Leistung und Sicherheit erfüllen. Es wird also in diesem Jahre nur die Elite unserer Führer und Flugzeuge versammelt sein.

An Preisen sind insgesamt 2 5 0 0 0 Mark aus­gesetzt, die sich auf die verschiedenen Gruppen des Wettbewerbs verteilen, von denen als beson­ders interessant heroorzuheben sind: ein Fern- s e g e l f l u g , in dem die größte Flugstrecke in ununterbrochenem Fluge von mindestens 120 Kilo­meter Entfernung gewertet wird, ein Höhenflug, bei dem mindestens 1000 bzw. 2000 Meter erreicht werden müssen: ein F e r n z i e l f l u g , der von der Wasserkuppe nach den Schwarzen Bergen (etwa 19 Kilometer Luftlinie) und zurück führt: ein Dauerflug, bei dem mindestens 12 Stunden ununterbrochene Flugdauer erreicht werden müssen. Oie erste Pyrenäenetappe derTour".

Die 15. Etappe derTour de France führte am Freitag von Perpignan über 185 Kilometer nach Aix les Thermes. Diese erste Pyrenäen-Teilstrecke stellte die Fahrer vor außerordentliche Schwierig­keiten. Dennoch kam eine 30 Köpfe zählende Spitzengruppe geschlossen in Aix les Thermes an. Spurtsieger wurde der Belgier Jean Äerts vor dem Touristen Cornez, dem Franzosen Speicher und dem Deutschen Kurt'S t ö p e l. Die beiden Deutschen Geyer und Thierbach hatten eine geringe Verspätung. Im Gesamt- und Länder­klassement hat es keine wesentlichen Veränderun­gen gegeben.

S.J.-fporf

von Tschammer-Osten Führer der OT.

Prof. Dr. N e u e n d o r f, der bisherige Führer der Deutschen Turnerschaft, hat an den Reichssport­kommissar von Tschammer-Osten ein Schreiben ge­richtet, in dem er den Reichssportkommissar bittet, persönlich die Leitung der DT. zu übernehmen. Als Gründe führt Dr. Neuendorf an, daß Schwierigkei­ten und Widerstände den Bestand der DT. gefähr­den könnten und daß cs zur Behebung dieser Um­stände einer starken Führer-Autorität bedürfe, von T s ch a m m c r - O st e n hat sich mit der Uebernahme des Amtes einverstanden erklärt und wendet sich in einem Aufruf, in dem er noch einmal seine Be­reitwilligkeit zur Amtsübernahme bekundet, an alle deutschen Turner und Turnerinnen. Ich bin mir der Schwere meines Amtes bewußt, so heißt es in dem Aufruf, und stütze mich vertrauensvoll auf euere alten erprobten Führer und ebenso auf die mir so am Herzen liegende Jugend eurer großen Gemein­schaft. Der Aufruf klingt aus in der Bitte an die Turner und Turnerinnen, der Arbeit von Tscham- mer-Ostens zuzustimmen und einmütig und geschlos­sen mit ihm den Neuaufbau zu fördern.

Oie Erziehung her Jugend im Sport.

Reichsinnenminister Jrirf spricht vor dem Reichsführerring.

Im Reichsinnenministerium wurde gestern der Reichsführerring gebildet. Der Reichsinnenminister hielt eine Ansprache, in der er u. a. sagte:

Auch auf dem Gebiet der körperlichen Erziehung des deutschen Menschen vollzieht sich eine Gesamt­umstellung von ungeahnter Größe. Ich begrüße es deshalb aufrichtig, daß in meinem Ministerium und unter meiner Autorität diese Umgestaltung vorge­nommen und damit die Einschaltung des gesamten Turn- und Sportlebens in Deutschland in die Staatsgliederung vollzogen wird. Ich stimme mit dem Reichssportkommissar darin überein, daß er sein Werk in der Entwickelung der Durchführung ganz ruhig von Etappe zu Etappe weiterleitet, Pau­sen einsetzt, damit draußen im Lande die Auswir­kung ihre Gestalt erhält und in die tausendfältigen Gliederungen des deutschen Sportlebens durch grundsätzliche intensiv durchgeführte Vereinfachung des Organismus ein Zustand der Beruhigung und damit auch der freudigen Mitarbeit eintritt.

Der Einbau des neuen Turn- und Sportbetriebes und seine Gesamtorganisation in Deutschland ist der Beweis dafür, welch große Bedeutung die national­sozialistische Regierung der Leibeserziehung des jungen deutschen Menschen beimißt. Aeußerlichkeiten waren es bisher, was die Regierungen der letzten 14 Jahre dem deutschen Turn- und Sportleben zu geben vermochten, zu gleicher Zeit hat unser Führer Adolf Hitler um die Seele des Volkes gerungen und durch diesen unentwegten Kampf uns nunmehr die Möglichkeit gegeben, dem jungen deutschen Sport­ler und Turner ein neues Ethos zu schaffen.

Mit Beginn des Schulantritts muß der jugend­liche deutsche Mensch mit freudiger Begeisterung für die Erziehungswerte Körper und Geist stärken helfen. Er muß hineinwachsen über alle körperlichen Erziehungsmethoden hinweg, die im wesentlichen im Sport ihren Ausdruck finden, zu naturhafter Ent­schlossenheit zu männlichem Mut und, wenn es sein muß, auch Draufgängertum. Mit Gesetzen und Er­lassen allein wird dem jungen Menschen nicht ge­dient und werden keine Kämpfer erzogen, sondern nur durch die tatkräftige Erziehung in dem solda­tischen Geist der Disziplin, der Unterordnung und des kameradschaftlichen Gemeinschaftsgefühls. Mit besonderer Sorgfalt muß an die Umgestaltung des Wettkampfwesens herangegangen werden. Beste Auswahl von geeigneten, nicht für einzelne, sondern für alle Sportzweige geeigneten Persönlichkeiten, die bei allen Wettkämpfen als Repräsentanten in Er­scheinung treten, soll Richtung geben für die neue Zeit.

In anerkennenswerter Weise hat der Reichskom­missar für Sport bisher die internationalen Be­ziehungen gefördert und gepflegt. Es ist zu wün­schen, daß es gelingen wird, auf diesem so erfolg­reich beschrittenen Wege der Außenpolitik unseres Führers Hilfe zu leisten. Geht die Gesamterziehung unserer Jugend darauf hinaus, ganze Kerle zu schaffen, so müssen diese Momente bei der Auswahl der Repräsentanten selbstverständlich genaueste Be­achtung finden.

ÖanbboU im Gau Dessen (O.T.)

Tv. Heuchelheim DHV. Gießen.

Die beiden aktiven Mannschaften des Turnvereins Heuchelheim erwarten am Sonntag in Heuchelheim die gleichen Mannschaften des DHV. Gießen zu Ge­sellschaftsspielen. Die Gäste verfügen über sehr gute

Kräfte und dürften deshalb für die Einheimischen gefährliche Gegner werden.

Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

Interner Klubkampf am Sonntag.

Der für kommenden Sonntag angesetzte Pflicht­klubkampf 1900 gegen OSC. ist von letztgenanntem Verein abgesagt worden. Die 1900er Leichtathleten wollen aber nicht müßig sein. Es wird daher am Sonntagvormittag ein Klubkampf innerhalb des Vereins zwischen einer Gruppe A und einer Gruppe B zum Austrag kommen. Bei dem reichhaltigen Material wird es möglich sein, zwei annähernd gleichwertige Mannschaften aufzustellen. Je zwei Leute einer Gruppe werden sich voraussichtlich in folgenden Disziplinen gegenüberstehen: 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter, 1500 Meter, 5000 Meter, Hoch- und Weitsprung, Diskuswerfen und Kugel­stoßen. Außerdem wird eine gemischte Staffel ge­laufen. Bei guter Witterung sollten annehmbare Ergebnisse herauskommen.

(Sportabteilung des Tv. Wieseck.

Am morgigen Sonntag weilt die Mannschaft der Schiedsrichter-Vereinigung Gießen in Wieseck und trägt gegen die 1. Mannschaft des Tv. Wieseck ein Belehrungsspiel aus. In diesem Spiel werden zwei Anwärter auf ihre Eignung als Schiedsrichter ge­prüft. Diesem Spiel wird der Gauführer und der Schiedsrichter-Fachwort beiwohnen, um an Ort und Stelle die Prüfung abzunehmen. Bekanntlich finden in der Sperrzeit keine Fußballspiele statt. Jedoch wird diese Zeit ausgenutzt, um dem Nachwuchs der Schiedsrichtergilde Gelegenheit zu geben, ihr Kön­nen als Spielleiter unter Beweis zu stellen.

Oie motorlose Flug-Olympiade 1933.

In der Zeit vorn 6. bis 20. August gelangt zum 14. Male der alljährlich ftattfindende Rhön-Segel- flug-Wettbewerb zur Austragung. Im Gegensatz zu früheren Jahren bildet die diesjährige Veranstaltung einen rein nationalen Wettbewerb, der zum ersten Male vom Deutschen Luftsport- Verband durchgeführt wird und unter dem Ehrenschutz der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt steht. Zweck des Wettbewerbs ist die fliege-

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Frankfurter produktenmarkt.

Die Getreidepreise entwickelten sich in dieser Woche in uneinheitlicher Richtung. Noch einer anfänglichen Schwächeneigung zeigte sich später auf die Möglich­keit eines verzögerten Erntebeginns wieder eine festere Stimmung für Altgetreide, zumal auch die Vorräte aus alter Ernte nochmals bedeutend abge­nommen haben. Wenn auch das Angebot sichtbar klein blieb, so zeigte der Weizenpreis in dieser Woche eine rückläufige Bewegung. Die Mühlen klagen über sehr schwachen Mehlabsatz. Der Preis hat sich um drei Mark per Tonne auf 204 bis 205 Mark er­mäßigt.

Bemerkenswert ist, daß trotz der großen Rog­gen- Bestände bei der Landwirtschaft kaum Ange­bot vorhanden war. Alter Roggen in guter Qualität war stark gesucht und wurde mit 180 Mark um 2,50 Mark per Tonne höher bewertet.

In alter G e r st e ist der Handel an den süd­deutschen Märkten vorbei. Die Bestände sind im Ver­gleich zum Vorjahr so gut wie unverändert.

Bei Hafer ist noch mit einem Vorrat von rund 1 Million Tonnen zu rechnen. Die in der Vorwoche eingetretene Preiserhöhung blieb voll behauptet, und zwar notierte Hafer per Tonne 157,50 bis 160 Mark.

Das Mehlgefchäft war für Weizenmehle schleppend, und die Preise gingen um eine Viertel­mark je Doppelzentner zurück, dagegen zeigte sich im Zusammenhang mit dem knappen Angebot für das Rohprodukt mehr Nachfrage nach Roggenmehl, das um eine Viertelmark anzog. Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 30,50 bis 31,75, dto. ohne Aus­tauschweizen 29,75 bis 30,25. Roggenmehl 0 60pro- zentige Ausmahlung 24,75 bis 25,25, dto. südd. Spe­zial 26 Mark je 100 Kilogramm.

Trotz weiter nadjge'benoer Preise verlief das Ge­schäft an den Futtermittelmärkten sehr ruhig. Recht fest lag noch Treber, für den sich eine Erhöhung um erneut 75 Pfg. je 100 kg durchsetzte. Bei den übrigen Artikeln ließen sich die Preise um 10 bis 35 Pf. nach. Weizenkleie 8, Roggenkleie 8,50, Sojaschrot incl. Monopolzuschlag 13,50 bis 13,65, Treber 12,35 bis 13,50 Mark je 100 Kilogramm.

Don Rauhfuttermitteln kam erstmals

neues Heu mit 4 Mark zur Notiz, altes Heu stellte sich mit 5,50 bis 6 Mark um 50 Pf. höher für den iöoppehentner.

Am Kartoffelmarkt fetzte das Geschäft auch mit neuer Ware nur sehr ruhig ein. Für Erstlinge hiesiger Gegend verlangte man 2,30 bis 2,40 Mark per 50 kg bei Waggonbezug.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Arn Frankfurter Schlachtoiehmarkt war in der abgelaufenen Berichtswoche keine nennenswerte Veränderung zu verzeichnen.

Das Geschäft mit Rindern bewegte sich in ruhigen Bahnen, und die aufgetriebenen 1212 Stück gegen 1443 in der Vorwoche wurden abgesetzt. Die Preise für Ochsen, Bullen, Kühe und Färsen zogen bis zu 2 Mark an. Es wurden einzeln notiert: Ochsen al) 31 bis 34, a2) 27 bis 30, b) 23 bis 26. Bullen a) 27 bis 30, b) 23 bis 26. Kühe a) 25 bis 29, b) 21 bis 24, c) 17 bis 20, d) 12 bis 16. Fär- efn a) 30 bis 34, b) 26 bis 29, c) 22 bis 25.

Das Kälber geschäft war mittelmäßig, und der Markt wurde mit der Beschickung von 1631 gegen 1508 Stück in der vorangegangenen Woche ausver­kauft. Die anfangs der Berichtszeit erzielte Preis- befferung von 2 Mark ging am zweiten Markttage wieder voll verloren. Die Woche schloß zu vor- wöchentlichen Preisen: Kälber a) gestrichen, b) 37 bis 40, c) 33 bis 36, d) 24 bis 32.

Bei Schafen war der Markt mit 141 Stück um 8 Stück weniger beschickt, der Handel gestaltete sich mittelmäßig und wurde ausverkauft. Die Preise konnten sich nicht behaupten. Es notierten Schafe: a) 24 bis 27, b) 20 bis 23.

Der Schweinemarkt war bei ruhigem Ge­schäft mit 4863 Stück um 643 Stück stärker beschickt, gegen Wochenschluß wurde der Markt ausverkauft. Die Preise für Schweine gaben bis zu 2 Mark nach. Es wurden folgende Preise erzielt: Schweine a) ge­strichen, b) 36 bis 38,50, c) 35 bis 38, d) 34 bis 37, e), f), g) gestrichen.

*

* Die Lage b e s S ch u h e i n z e l h a n d e l s im Juni. Nach Mitteilung des Reichsvevbandes deutscher Schuhhändler e. V., Berlin, sind die Um­sätze des Schuhwareneinzelhandels im Juni gegen- .

über dem Vormonat um durchschnittlich 7 v. H. bis 9 v. H. gestiegen. Diese geringe Erhöhung sei aber nicht als allgemeine Geschäftsbelebung anzuseheir» da in den Juni das Pflingstfest fiel und der Umsatz aus diesem Grunde den des Vormonats ganz er­heblich hätte überschreiten müssen. Auch gegenüber dem Juni 1932 sei eine geringe, mit 9 bis 12 v. H. zu berechnende Umsatzsteigerung zu verzeichnen ge­wesen. Daß der Juni geschäftlich ein so dürftiges Resultat gegeben habe, sei ausschließlich dem außer­ordentlich ungünstigen Wetter zuzuschreiben. In der ersten Juniwoche fei das Geschäft lebhaft und gut gewesen, im Rest des Monats hätten aber tägliche Regengüsse das Geschäft beeinflußt. Die Geschäfts- unkosten hielten sich auf der gleichen Höhe wie bis­her. Die Preisforderungen der Lieferanten begin­nen höher zu werden. Eine Erhöhung der Verkaufs­preise im Schuheinzelhandel sei bisher nicht zu be­obachten gewesen.

* Reichsverband deutscher Holz- Ln.te reffe n t e n. Die bestehenden Verbände der Sägeindustrie, des Holzhandels und verwandter Be­triebe in Deutschland sind nunmehr in einem Reichs- verband deutscher Holzinteressenten vereinigt wor­den. Dem neuen Verband gehören an: Sägeindustrie, Holzhandel, Furnierwerke und Holzmakler. Er ge­hört zum Reichsstand der deutschen Industrie und tritt gleichzeitig in ein Hospitantenverhältnis zum Reichsstand des deutschen Handels.

Frankfurter Abendbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 14. Juli. Die Abendbörse blieb weiter freundlich gestimmt, zumal die Mit­teilung über Beratungen des Reichskabinetts von steuerlichen Erleichterungen anregend wirkte. In­dessen war das Geschäft wesentlich stiller als heute mittag, da keine nennenswerte Orders des Publi­kums Vorlagen und die Kulisse eine gewisse Zu­rückhaltung an den Tag legte. Die Berliner Schlußkurse blieben auf dem erhöhten Niveau gut behauptet, vereinzelt traten auch noch Besserun­gen um Bruchteile eines Prozentes ein. Scheide­anstalt und Zellstoff Waldhof waren um je ein Prozent erhöht.

Am Rentenmarkt gingen Altbesitzanleihe zu 76,5 Proz. und späte Reichsschuldbuchforderun­gen zu 79,38 Proz., jedoch nur in kleinen Posten um. Von Ausländern neigten Schweiz. Dahnan- leihen weiter zur Schwäche. Al. a. notierten: Reu- besitzanleihe 10,60, Altbesihanleihe 76,38, Schutz­gebietsanleihe von 1914 7,10, 6proz. Stahlverein 54,25, 4proz. Schweiz. Bundesbahn 122 (seit ge­stern minus 6 Proz.), Reichsbank 146,75, Har­pen er 98,50, Klöcknerwerke 54,88, Rheinstahl 91 63. Stahlverein 35,50, Aku 36,75, AEG. 21,75.

Gewinnauszug

_» Klasse 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden _____________Abteilungen I und II_____________

2. Ziehungstag 13. Juli 1933

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinn« fu 50000 M. 46418

2 Gewinn« 8u 1OOOO W. 143593

4 Gewinne,u 5000 M. 40367 140588

4 Gewinn« iu 3000 M. 109754 333363

6 Gewinn« ,n 2000 M. 237310 341934 377073

22 Gewinne ,u 1000 M. 22285 23588 25819 59100 76115 114037 218853 224372 229286 294737 331606

46 Gewinne >n 800 M. 2669 25560 29522 34806 36459 51302 83928 95136 96207 106253 117234 124910 134875 161720 176968 266070 263362

285245 291913 323258 332894 341171 368022

53 Gewinne,u 500 Di. 17018 18462 62158 77872 89350 96434 101597 108708 147811 160125

172629 229607 240623 241712 260783 261151

282559 286861 303850 328251 331254 368556

382657 385653 386384 390306 391680 393302

394896

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinne gu 10000 M. 72783

2 Gewinne zu 5000 M. 158435

6 Gewinn« zu 3000 Di. 1861 38139 136765

10 Gewinne zu 2000 M. 128478 189490 193469 320260 334995

22 Gewinne >u 1000 M. 10769 57904 80108

115071 123586 134866 207500 229769 238663 239523 271743

36 Gewinne zu 800 M. 10167 41764 96055 95851 149796 183899 194631 231502 232976 251722 257975 260385 268179 284617 291847 316048 322294 340624

50 Gewinn« zu 500 M. 12042 16418 67866 59505 60260 72743 84607 115916 153414 164143 181672 185069 206096 238570 240107 256730 267229 268875 295147 302156 305873 309555 310673 333975 387448

Die Ziehung der 5. Klasse der 41. Preußisch- Süddeutschen (267. Preußischen) Staats-Lotte,rie findet vom 8. August bis 12. September 1933 statt.

Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. N e u n e r.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Diehlnler Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Retchsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzmsfuß 5 o. H.

Frankturl a. JJl.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abenb- börfe

Gchluß- kurs

Schlußk.

Mittag-

Dalum

13-7 |

14 7

13.7

14-7

6% Deutsche »Heithsanieihe v. 1921

83

83

82,9

82,65

6% ehem.7% Di. Reichsanl. v. 1929

92.5

93,5

92,75

93,75

5Yi% 3)oung--91nlcil)2 von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld ml

80

80,25

80

80,25

Auslos.-Rechten ...........

75,9

76,4

76

76 76

Desgl. ohne Anslos.-Rechte.....

6% ehern. 8% Hess. Bol'.ssiaat 1929

10,25

10,6

10,2

10,6

trückzahlb. 102%) ...........

Oberhelsen Provinz-Anleihe ml

76,5

76

AuSlos.-Rechten ............

6% Hess. LandeLbank Darmstadt

65,5

66

Gold R. 12.......

57i% Hess. Landes Hypotheken.

79

79

79

78,5

bank Darmstadt Liqui......

Deutsche Komm. Sammelab l.An

84,5

84,75

leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bani

66,9

67

66,65

66,9

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Ban'

80,25

81,5

Goldvse. 16 unkündbar biS 1936 6%% ehern. 4/,% Franks. Hyp.

80,25

81,25

Bank-LIau.-Psandbriefe .....

57i% ehern. 4%% Rheinische

85.5

87

Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse. ...

6% ehern. 8% Pr. Landeöpsand

85,75

86

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. LandeSpsand

80,75

81,5

81,25

80,5

briefanstalt. Psandbriese R. IC

80,5

81

80,5

81

Verrechnungskurs

86

86

86

86

4% Österreichische (Bolbrenie...

_

_

14,2

4,20% Oesterreichische Silberrentr

1,2

1,15

_

4% Ungarische Goldrenle .......

5,5

5,45

5,45

5,5

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

5,1

5,1

5,25

47i% desgl. von 1913..........

5% abgekt. Goldmexikauer von 99

5,1

_

9,5

9

9,5

9,13

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihr

5,5

5,45

5,5

5,4

Serie 1 ...

5.4

5,25

Frankfurt o.M.

Lettin

Schluß- kurS

Schluß!. Abend- börfe

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag» börfe

Datum

13-7

14-7

137.

14-7

4% Desgl. Serie 11............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Renlev.l913 i% Rumänische vereinh. Rente ..

8%% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Pakei ..... >

Hamburg-Südam. Dampsschiss. o

Hansa Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und DiScont»

Gesellschaft................c

'Dresdner Bank.......... o

Reichsbank ..................

A.E.G......

®ettt. LleferungLgelelllchäst

Licht und Kraft ...............

Felten & GuiUemime .... o BeseUschaft für Elektrische Unter.

nehmungen............. 4

Rheinische Elektrizität ........5

Schuckert L Co...............

Siemens & Halske...........f

Lahmeyer & (£0................

Buderus ...............

Deutsche Erdöl ..............

Gelsenkirchener..............0

Harpener....................

Hoesch Eisen-Köln-Neuessen.. 0

Ilse Bergbau ............... 7

Ylle Bergbau Genüsse........7

Klöcknerwerke ...............0

Mannesmann-Möbren........n

5,4

4,7

4,4

26,4

16,13

17,13

42,5

91,5

50,25

54

45,25 146

21,5

84,5

103

47,75

81,5

98

101,5

153,5

120,25

72,5

114

58

98

111,5

52 en.-;

5,5 4,/5

8,5

4,13

26

16,4

17,25

42,25

91

50.25

54 45,25 146,75

21,75

85,5 103,4

50,5

82

98,25

103,5

155

122.5

73 115,25 59,75

98,5

161

113,25

54,9

5,5

4,5

8,5

4,25 26,25

16,13

22

17,13 42,13

91,5 50,25

54 45,25 145,75

21,5

84 102,5 48,25

81,25

97 101,5 152,25 120,75

72

114

58,13

98,4

61

159,5 112,25

52 eg-

5,45 5

9

4,25

25,75

16,4

17,25

43

91

50,25

54

45,25

147

21,75

85,5

103,5

49,5

82,4

97

104

154,75

123

73

115,13

60

98,5

63,9

156

112,5

54,4

Franksun a. 2)1.

Lettin

Schluß» kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß» kurs

Schlußk. Minag- börse

.Datum

13-7.

14.7

137

14.7.

Manoseider Bergbau......

... 0

22

20.5

23,25

Kokswerke ...............

... 0

76,75

77,65

Phönlr Bergbau.........

... C

33,5

35,13

33,5

35,5

Rbeinifche Braunkohlen ..

...in

213,25

211

211

209,9

Rhelnstabl ...........

... 0

90,5

91,65

90,5

91,75

Bereinigte Stahlwerke.....

... 0

33,5

35,5

33,75

35,75

Otavl Minen ............

... 0

15,5

15,5

15,25

15

Kaliwerke Aschersleben.....

... 6

122,5

122,5

123

123

Kaliwette Westeregeln.....

... 6

126

126

125,5

122,5

Kaliwette Salzdetfurth ....

... k>

162,25

163

162,25

163,5

3 ®. Farben-Jnvustrte ....

7

130,9

133

131

133,13

Lcheideanstalt............

...10

170

170,5

Goldschmidt .............

... 0

43,75

44,25

44

44,5

Rütgerswerke ............

... 0

58

59

58

59,25

Metallgeiellschaft..........

57

57

57

57

Phllivo Holzmonn........

Zementwerk Heidelberg ...

Cementwerk Karlstadt......

... 0

52,5

52,5

52,5

54

:::!

Schultheis Patzenhoser.....

... 0

_

_

118,25

116,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

... 0

38

36,75

38,75

36,5

Bemberg................

... 0

48,75

49

48,75

49

Zellstoff Waldhos .........

... 0

40

42,5

40

41,5

Zellstoss Aschaffenburg ....

... 0

18,75

19,5

19

19

Dessauer Ga4............

... 7

106

107

Daimler Motoren.........

... 0

28,5

29,75

28,13

30

Deutsche Linoleum .......

Orensteln & Koppel.......

Leonhard Tietz ...........

Chade...................

... 0

... 0

... 6

41,65

43,75

17,25

41,25

36,13

16,5

43

38

17,13

183,5

179

184

179

Gritzner..............

Mainkrastwette Höck st a.M.

Süddeutscher Zinker ....

63.25

23 1

63,25

152

23,5

152 1

151,75

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

13-Zull

14-Juli

Amtliche Geld

Notierung

Lttel

Amtliche Rotieruna

Geld

Lriei

Helsingsors.

6,184

6,196

6,184

6,196

Wien......

46,95

47,05

46,95

47,05

Prag.......

12,54

12,56

12,54

12,56

Budapest ...

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,43

169,77

169,48

169,82

Lslo.......

70,18

70,32

62,56

70,33

62,59

70,47

62,71

Kopenhagen

62,44

Stockholm...

72,18

72,32

14,01

72,28

72,42

London.....

13,97

14,00

14,04

Buenos Alre-

0,928

0,932

0,928

0,932

Neuyork ....

2,927

2,933

2,932

2,938

Brüssel.....

58,54

58,66

58,49

58,61

Italien.....

22,23

22,27

22,24

22,28

Paris.....

16.42

16,46

16,42

16,46

Schweiz ...

91,32

81,48

81,17

81,33

Spanien....

35,08

35,16

35,08

35,16

Danzig....

81,67

81,83 0,876

81,62

81,78

Japan......

0,874

0,879

0,881

Rio de Jan.

0,234

0,236

0,234

0,236

Iugostawien Lissabon . .

5,195

12,71

5,205

12,73

5,195

12,74

5,205

12,76

Banknoten.

Berlin, 14.Juli

Geld

Brief "

Amerikanische Noten..............

2,885

2,905

Belgische Noten..................

58,33

58,57

Dänische Noten ... .............

62,33

62,57

Englische Noten .................

13,96

14,02

Französische Noten...............

16,38

16,44

Holländische Noten...............

169,06

169,74

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

22,13

70,16

22,20

70 44

Deutsch Oesterreich, k 100 Schilling

Rumänische Noren...............

_

_

Schwedische Noten...............

72,11

72,39

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

11na arische $ntrw ................

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MiMS du »{ÄS

ei unb die Z« jst zweifellos ^inne$u b ebungen, rel I ben Reichsstall

Amtsantr ¥ "L tes Denn 6. *5 JolitMe A°b

Zoyfottmß bürgerliche Sei Berlin, 15. 3nfi. Ejetr Reichsarbe sämtliche Treuh. genbes Reichsdienst-Ie leitung bet RS Gauzeitungen angeroi men und Zwang - bürgerliche Ze» sen und alle in dies rufe zurüikznzie Durchführung d zu wirken.

| abgestimmt waren. Mi fier Barre und Sdjmitt I.. regierung im wefcntlid)i unb bie volle Aerantwor £ wirtschaftspolitischen ftu.

Rcichskanzicr unb bie s F Ws bie\tr neuen 'Lage' bie notwendigen yolge stellt in Münzt Ars i T schastspolitit auf, sie 1 unser Mionenbeet \ Arbeit unb Brot zu b I* für zu sorgen, daß m zierten deutschen Wii hängig von den anha! Wirtschaftsmarkt her i UBerte schaffen, das si fanjler in feinem gesu in Politst und Wirtsch £ Zen liegen, als alles j Zieren mit irgendwetch f rien. Bie Entfernung I tommissare Dr. Wage r Meutern und die dem nähme dreier weiterer politischen Stabes der Warnungssignal für al tuch wagen sollten, de klaren wirtschaftspolitisc

Der Erlaß des Reichsi ftatthaster spricht eine t ollen, die es noch nicht die Revolution beendet j gonnene gesetzmäßige A ?*5 Mitarbeiter erwünsä liden Gedanken an ein A baust aufgeg.

1 £ manche kleinen G . 'N bedeutet haben

M'ich mußte L 9 nad) dem hiftorih

SU.!? blc lnnere Stär 2equng als Irä

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Hen Zweifels ^statthc

NÄch "wird. Es Seift ?ie i>ie"8uftU( *'n'ft'" bie »