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15.5.1933 Erstes Blatt
 
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mit der gr. Starbesetzung

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Höhneraa^ii

und Hornhaut beseitigt in kurzer Zeit mein Hühner­augen-Radikal Germania-Drogerie

Carl Seibel Frankfurt Straße 39

3270 A

sogleich zur Stelle waren, brannten Scheuer. Stall und das angrenzende Wohnhaus der Familie Ruppelbis auf die Grundmauern nieder, eben­so ein anstoßender Stall des Landwirts F a u st. Das Dich konnte zum Glück gerettet werden, auch konnte man die Möbel noch aus dem Wohnhaus schaffen. Die Entstehungsursache des Brandes ist völlig ungeklärt.

digung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns vom 1. Juni 1933 an.

3n den Ruhestand versetzt wurde am 10. Mai 1933 der Oberreallehrer an der Oberrealschule zu Mainz Ludwig Bernhard auf sein Rach- suchen mit Wirkung vom 16. Mai 1933 an.

Ernannt wurde: Am 3. Mai 1933 der Stu­dienrat an der Adolf-Hitler-Oberreal- unb Hö­heren Landwirtschaftsschule in Groß-Umstadt Ja­kob Bert mit Wirkung vom l.Mai 1933 an »um Studienrat an dem Real-Gymnasium in Darmstadt, am 6. Mai 1933 der Studienrot an der Studienanstalt und Frauenschule in Mainz Friedrich Michel zum Oberstudiendirektor an dieser Schule mit Wirkung vom l.Mai 1933 an.

Am 9. Mai. abends 20V« Uhr, ist meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwägerin und Tante

Emilie Loos, geb. Löber nach langjähriger schwerer Krankheit sanft und ruhig entschlafen. In aller Stille haben wir sie zur ewigen Ruhe gebettet Zugleich sagen wir allen Heben Freunden und Bekannten, die unserer lieben Heimgegangenen so reich mit Blumen gedachten, herzlichen, innigen Dank.

Im Namen der Angehörigen: Theodor Loos Gießen, den 15. Mai 1933.

zu verk. Zu erfr. in d.GeschäftSst.d.G.A.

Amtswaltertagung der NSDAP. in Frankfurt

(Antwort auf unser Preisausschreiben)

Es sei gesagt mit wenig Worten Warum man Clilorodont benutzt 5 Das Wort ist ein Begriff geworden Für den, der richtig Zähne putzt.

Gut bürgl. Drivat- Mittagötisch. Erb, Lindenvl. in. 02976

1773: der österreichische Staatsmann Fürst Metternich in Koblenz geboren: 1832: der Kom­ponist Karl Friedrich Zelter in Berlin gestorben: 1859: der Physiker und Entdecker des Radiums, Pierre Curie, in Paris geboren: 1928: F. F. F.

Rheingold" eingeführt: 1932: der japanische Ministerpräsident Inuaki in Tokio ermordet.

1861-1911

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht. Sie von dem Heimgang unseres lieben Alterskollegen

Herrn Konrad Bonanus geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet statt am Dienstag. 16. Mai. nachmittags 2 Uhr, neuer Friedhof. Der Vorstand.

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Für die vielen Beweise Hebevoller Teilnahme, die uns beim Heimgange unserer Heben, unvergeß­lichen Entschlafenen

Fran Katharina Hofmann, Seh. Hofmann zuteil wurden, sprechen wir hiermit unseren herzlichen Dank aus.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Heuchelheim (Bachstraße 2), 15. Mai 1933.

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Ballonjagdwettbewerb der Fliegergruppe Friedberg in der Südwestdeutschen Sportsliegervereimgung. Zum Schluß bekamen die im strömenden Regen zum größten Teil ausharrenden Besucher einen Segel» flugschleppstart des getauften SegelflugzeugesGe­heimrat König" (Führer cand. med. Schmidt, Gießen) zu sehen, bei dem die segelsliegerische Lei» stung des Herrn Schmidt allenthalben lebhaft be­wundert wurde. Der übrige Teil des flugfportlichcn Programms, der recht interessante Darbietungen ge­bracht hätte, fiel leider der Ungunst des Wetters zum Opfer.

Die SA.-Standartenkapelle Schotten unter Ka­pellmeister Groth konzertierte in vortrefflicher Weise und suchte dadurch die Besucher noch eini­germaßen bei Stimmung zu erhalten. Infolge deS Regens konnten, wie man uns mitteilt, die F r e t - flüge nicht bekanntgegeben werden. Fceifluge wurden ausgelost auf die Rr.: 871, 1143, 1096, 1511, 1935, 2044, 2424, 2469, 1615, 1866. Die In­haber dieser Flugprogramme werden gebeten, sich am Mittwoch ab 16 Uhr bei der Flugleitung der Südwestdeutschen SportfliegervereinigunA zu mel­den, da die Flüge am Mittwoch ausgeführt wer­den. Weiter gelangt der Geschicklichkeitswettbe- werb Erbprinz OttozuSolms-Hohen- f o l m s - Li ch / Fluglehrer Ludwig Mate r und die Ballonjagd-Südwestdeutsche Sportflieger-Ber­einigung / Fliegergruppe Friedberg zur Austra­gung. Kunstslüge vervollständigen das Pro­gramm. Für diese Flugschau wird lein Ein­trittsgeld erhoben.

Weiß Zerdl in Gießen.

2lm Samstagabend machte man in Gießen in der Bolkshalle die persönliche Bekanntschaft nut dem urfidelen Münchener Humoristen Weiß Ferdl, der vom Rundfunk her sd)vn längst vielen ein guter Bekannter war. Der Lustige Bayerische Abend, zu dem WeißFerdl mit einer altbaycrischen Dauernkapelle, einer oberbayeri­schen Iodlergruppe und Schuhplattlern hier als Gast erschien, hatte so starkes Interesse gefunden, daß die Bolkshalle nahezu voll besetzt war. Weiß Ferdl und seine Mitarbeiter an dem froh­gemuten Abend bereiteten ihren Besuchern einige recht genußreiche Stunden. Schon bei den Be- grühungsworten Weiß Ferdls kam dessen köstlicher Humor famos zur Geltung, und im weiteren Berlaufe ter Bortragsfolge steigerte er die Leistungen seiner humorvollen Abendunter. Haltung immer mehr, bis er am Schlüsse als Dirigent des »Hachtlfinger Chors" geradezu sich selbst übertraf. Mit seinen köstlichen Plaudereien

Deutsches Gebet.

Im Anschluß an die kürzlich an dieser Stelle öffentlichten Schulgebete sei noch das folgende, Lehrer H. K i m m e l in Allendors an der Lahn faßteDeutsche Gebet" mitgeteilt:

Herr Gott, wir flehn zu dir, Hilf unserm Land, Führ uns äus tiefer Not Mit deiner Hand. Segne, die oben stehn, Führer zu sein: Hitler und Hindenburg Gib dein Gedeihn. Wende vom Volke ob Zwietracht und Neid, Tilge den Bruderhaß, Lüge und Streit. Gib allen Händen doch Arbeit und Brot: Herr, der du helfen kannst, Ende die Not.

Mach uns vom Feinde frei, Stärke die Wehr, Daß unser Kampfruf sei: Freiheit und Ehr!" Nimm uns in Gnaden an; Sünde und Schuld, Was uns noch trennt von dir, Tilge in Huld.

Daten für Montag, 15. Mai.

Wn sie offene»?

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die Leidenschaft unserer heißen herzen anders möchte, als der verstand und die Klugheit unseres Führer».

Ucberall im Staate soll weiter organisiert und me­thodisch oorgeaangen werden, wie auch der hinter uns liegende Weg der Partei aewesen ist. Das Stür­men und Drängen unserer Revolution aber wird weitergehen.

Anschließend dankte Gauleiter Sprenger dem Beauftragten der Reichsleitung für die Grüße des Führers. In seiner anschließenden Ansprache wies er darauf hin, daß der Zweck der heutigen Tagung sei, die Partei wieder dastehen zu lassen, wie ehe­dem, schlagbereit zu jederMinute, wie der Führer es verlangt. Besondere Ausschüsse seien einzusetzen, welche im Großgau Hessen-Nassau die zahllosen Neuanmeldungen zu prüfen hätten. Der ehrliche Deutsche sei w i l l k o m m e n. Auf den Charakter müsse aber geachtet werden, jeder Lump sei sernzuhalten von der Partei.

Die Bewegung solle fein und bleiben die Garde der Revolution, und die Würde eines Amts­walters der NSDAP, stehe heule über der jeden anderen Amte» in Deutschland.

Mit erhobenen Armen folgte die Riesenversamm- hing der uniformierten nationalsozialistischen Füh­rer dem feierlichen Treuschwur des Gauleiters zum Führer der NSDAP..

Der An- und Abmarsch der Massen, welche sich ausschließlich aus Führern und Amtswaltern ter NSDAP, zusammensetzten und die Festhalle bis auf den letzten Platz füllten, erfolgte in bewunderns­werter Dilziplin und dauerte je fast zwei Stunden.

Es ist anzunehmen, daß in Deutschland eine Füh­rertagung solchen Ausmaßes noch nicht stattgesunden hat.

F r a n k f u r t a. M., 13. Mai. (WSN.) Das Gau­presseamt der NSDAP, teilt mit: Der am Samstag­abend in der Frankfurter Festhalle durchgesührte Führerappell des aus den beiden seither selb- ständiaen Gauen Hessen-Nassau-Süd und Hessen- Darmstadt zusammengeschlossenen Großoaues Hessen-Nassau ist die größte Veranstaltung ihrer Art gewesen, die Frankfurt a. M. jemals er­lebt hat. In dem mit 400 Fahnen geschmückten Rie- senraum der Festhalle wurden dem Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger

15 000 Amtswalter und Unterführer der NSDAP. angetreten gemeldet.

Die Aufstellung war in der von Stühlen freien Halle in der Form erfolgt, daß in dreigliedrigen Forma­tionen kreisweise angetreten war, ein Bild, wie es unter den strahlenden Bogenlampen in seiner impo­santen Größe noch nicht gesehen worden ist.

Nachdem unter den Klängen des Präsentier­marsches 200 Fahnen einmarschiert waren, alles nur Abordnungen der Politischen Organisation (P. O.), nicht der Kampfformationen der Partei, schritt der Beauftragte der Reichsorganisationsleitung der NSDAP. Reichskommissar W a g n e r - Karlsruhe und der Gauleiter die Front ab.

Landtagsabgeordneter Heys c-Darmftabt eröffnete anschließend den Appell und erteilte dem Vertreter der Reichsleitung, Herrn Reichskommissar Wag­ner, das Wort. Dieser führte u. a. aus: Wir können uns die Durchführung der nationalen Revolution nur auf dem Wege der Disziplin denken. Eine solche Revolution ist und bleibt ihrem Wesen nach eine geistige Revolution, ein griffiger Umsturz. Sie kann nur und muß ein geistiger Umsturz des gesamten deutschen Volkes fein.

Wir sind um der Zukunft willen verpflichtet, klug und abwägend zu hanteln, auch dort, wo

Grohflugtag in Gießen.

Leider war die gestrige große Flugveranstaltung auf unserem Flughafen, wie schon so manche frühere dieser Art, wieder eine sehr seuchte und infolge- dessen durch höhere Gewalt zum Teil verunglückte Angelegenheit. Nachdem das Wetter bis gegen 14 Uhr ganz leidlich geblieben war, begann es gegen 15 Uhr, dem Zeitpunkt des Beginns des Großflug- tages, zu regnen, und immer kräftiger wurde dieser unerwünschteSegen des Himmels", so daß weseitt- liche Teile des Programms bedauerlicherweise nicht durchgeführt werden konnten. Gegen Abend, als die Fliegerei nicht mehr das Wort hatte, wurde prompt das Wetter wieder schön. Das sprichwörtliche Pech unserer Gießener Flieger!

Die zahlreichen Besucher des Flugplatzes bekamen zunächst eine Paradeausstellung der Flugzeuge mit Besatzung und des SA.-Fliegersturms 3, sowie der Segelslieger unseres Bataillons zu sehen, deren Front oon dem Standartenführer und Leiter der Landesgruppe VII des Deutschen Luftsportverbandes (Südwestdeutscher Verband) Herrn U l m abgeschrit- ten wurde. Sodann folgte die Taufe des Segelflug, zeuges Typ Falke. Die Ansprache hielt Se. Erlaucht Graf Georg Friedrich zu Solms-Lau- b a ch , die Taufe des Segelflugzeugs auf den Namen des verdienstvollen Förderers und Vorkämpfers aller Luftfahrtbestrebungen in Gießen Geheimrat König vollzog Zhre Durchlaucht Gräfin Jo­hanna z u Solms-Laubach. Anschließend stjcg ein Geschwader von Fliegern zu einem Be- grüßungsstasselflug mit Kunstflug im Verband auf. Der Erbprinz zu Solms-Hohensolms- Lich flog mit seinem Gerner-Doppeldecker an der Spitze, ihm folgten im Geschwaderverband bie t-dic- ger Maier , Diedrichs, S ch u st e r und Elf- l e i n. Es war eine Freude, diese ausgezeichnete Flie­gerleistung zu beobachten. Während der Erbprinz zu Solms-Hohensolms-Lich fein Flugzeug immer hoher steuerte, gingen die anderen vier flieget allmählich zur Landung über, mit der als Hebung ein Luft­angriff auf eine fahrende Tankatrappe verbunden wurde, bei dem man bemerkenswerte Leistungen zu fchen bekam. , c

Sodann zeigte Erbprinz zu Solms- Hohenfolms-Lich auf fernem Doppeldecker eine Reihe von Kunstflügen, anschließend folgte em

in der Rolle des Münchener Zeitungsmannes, aber auch mit feinen Schilderungen des Einst und Jetzt auf dem Gebiete der Schlagerlieder war er ebenfalls so köstlich, daß geradezu eine Perle des Humors die andere jaate. Das Publi­kum ging voll Begeisterung mit ihm und erfreute sich Arzlich an den vielerlei Schnurren, die er in schier unerschöpflicher Fülle zum Besten gab. Herzlichster Beifall, der sich immer mehr stei­gerte, dankte ihm für die köstliche llnterhaltung, die er seinen Hörern bereitete. Seine Mitwir­kenden bemühten sich gleichfalls eifrig und er­folgreich um dje Gunst des Publikums. Ihre Darbietungen gesanglicher Art waren nicht min­der reizvoll wie die Instrumentalmusik echt bayerischen Gepräges und die famosen bayerischen Heimattänze mit all ihren reizvollen Figuren und ihren großen Anforderungen hinsichtlich der körperlichen Gewandtheit und der ausdauernden Leistungsfähigkeit. Auch die Mitwirkenden wur­den mit Recht für ihre hervorragenden Leistun­gen durch lebhaften Beifall belohnt. Alles i allem: es war ein köstlicher Abend, den Wei Ferdl seinen Gießener Freunden bereitete und an den man immer gerne zurückdenken wird.

Bornotizen.

TageskalenderfürMontag: Unioer. sitäts-Aula, 20,15 Uhr, Dorttag überDie Leica als Unioer,altamera". Lichtspielhaus, Bahnhosstraße: Ein Lied für dich" (zum letzten Male).

Ein Lied für dich" heute noch ein­mal im Lichtspielho.us. Im Hinblick auf das andauernd große Interesse des Publikums für den GroßftlmEin Lied für dich", in dem der weit- berühmte Tenor Jan K i e p u r a die Hauptpartie singt, hat die Leitung des Lichtspielhauses für heute noch einmal drei Vorführungen des Films vorge­sehen. Auf den interessanten Film sei noch einmal besonders hingewiesen.

** Die Verbilligung der Speisefette betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei (Wohlfahrtsamt) in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die Interessenten besonders hingewiesen seien.

Feuer im Vogelsberg.

§ Rebgeshain, 13. Mai. Gestern wütete hier ein schweres Schadenfeuer. In der Scheune des Zimmermanns Karl Ruppel 111. war ein Feuer ausgebrochen, das rasch um sich griff. Trotzdem die Ortsfeuerwehr und mehrere benachbarte Wehren Ulrichstein, Engelrod

I Lichtspielhaus Gießen A

Des Riesenerfolges wegen bringen wir heute Montag I nochmals 3 Vorstellungen - 4, 6, 8.30 Uhr : I

Jan Kiepura | der Welt berühmtester Heldentenor, in seinem neusten Großfilm

Ein Lied für dich

Wirtschaft.

Frankfurt schwach.

Franks ur t a. M., 15. Mai. lWTD. Draht- meltning.) Die rüdlä af ige Bewegung an ter Effektenbörse setzte sich zu Beginn des neuen Derichtsabschniltes auf ter ganzen Linie fort. 3m Hinblick auf die ungeklärte innen- und außen­politische Situation kam weiteres, wenn auch nicht allzu umfangreiches Angebot seitens der Kund- schast heraus, dem infolge der mangelnden Hn- temehmungslust der Kulisse kaum Ausnahmcbc- reitschast gegenüberstand, zumal man sich allge­mein sehr abwartend verhielt. Die Feststellung der ersten Rotierungen vollzog sich nur schleppend, wie überhaupt die Hmsatztätigkeit sehr minimal war.

Im Bergleich zu den Kursen der Wochenschluß­börse betrugen die neuerlichen Einbußen durch­schnittlich 1,5 bis 2 Prozent. Stärker abgeschwächt waren erneut Kaliaktien aus dem bekannten Grunde. Salzdetfurth büßten 6 und Westeregeln 5 Proz. ein. Am Ehemiemarkt eröffneten IG. 2,5 Prozent. Deutsche Erdöl 3 Proz. und Scheide­anstalt 1 Proz. niedriger Bon Elektroaktien setz­ten AEG. 0,38 Proz.. Dekula 1,75 Proz. und Gcsfürel 2,25 Proz. schwächer ein, während die Großwerte wie Schuckert, Siemens und Licht & Kraft Einbußen bis zu 4.5 Proz. erlitten. Am Markte ter Dergwerksaltien betrugen die Rück­gänge von 1 bis 1,5 Prozent. Darüber hinaus verloren Buderus 2,75 Proz.. Phönix. Stahlverein und Rheinstahl bis 2 Prozent. Bon Spezialwerten eröffneten Reichsbankanteile 2.5 Proz.. Conti- gummi 1.5 Proz. und Südd. Zucker 1 Proz. nied­riger. Schiffahrtsaktien liehen bis zu 0,63 Proz. nach, während Holzmann minus 0.25 Proz. und Metallgesellschaft plus 0,25 Proz. relativ wenig verändert waren. Im Berlaufe bröckelten die Kurse bei fast vollkommener Stagnation weiter ab. Montonwerte waren vorübergehend vereinzelt etwas fester, später ließen fie aber wieder nach. Bon Spezialwerten gingen Südd. Zucker uin 2 Prozent und Contigummi um 1,75 Proz. zurück. Ferner kamen Kali Aschersleben 5 Proz. schwächer zur Rotiz.

Auch an den Rentenmärkten war die Tendenz schwach, und vielfach waren Minus-Minus-Zei- chen zu beobachten. Bemerkenswert matt lagen Reubesih mit minus 1 Prozent, auch Altbesitz ga­ben 1,13 Prozent, Stahlvereinbonds 1,75 und späte Reichsschuldbücher 0,75 Prozent nach. Gold- und Liquidationspfandbriefe sowie Kommunalobliga­tionen büßten erneut 1 Prozent ein. Ferner la­gen Staats- und Stadtanleihen schwächer.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 15. Mai. Auftrieb: 1175 Rin. der (346 Ochsen, 85 Bullen, 372 Kühe, 319 Färsen), 635 Kälber, 33 Schafe, 3670 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausge- mästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 29 bis 32 Mark, ältere 25 bis 28, sonstige vollfleischige, jüngere ? 20 bis 24; Bullen: jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 30, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 22 bis 26, Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 25 bis 27, sonstige vollste,, schige oder ausgemästete 21 bis 24, fleischige 17 bis 20, gering genährte 12 bis 16; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 30 bis 33, vollfleischige 27 bis 29, fleischige 22 bis 26. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 38 bis 41, mittlere Mast- und Saug- kälber 33 bis 37, geringe Kälber 25 bis 32. Schweine: vollsleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 37 bis 39, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 36 bis 40, von etwa 160 bis 200 Pfund 35 bis 39, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 32 bis 37 Mark. Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine mittelmäßig, ausverkauft._________________

1. Warum «... . . .

Danksagung.

Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer Heben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Weisel sagen wir auf diesem Wege unsere herz­lichsten Dank.

Familie Reitz

nebst allen Angehörigen.

Heuchelheim, Gießen, den 15. Mal 1933.

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