Ausgabe 
14.11.1933 Drittes Blatt
 
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Dienstag, 14. November M3

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Nr. 267 Drittes Blatt

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schoffungsprogramm:

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Aus der Provinzialhauptstadt

Die brennenden Grenzpfähle.

die

Schaufelter leben dich an.

Stadt und Land - Hand m Hand

Meder 120 Waggon Kartoffe n für Frankfurt a. M

Erweiterung und Umbau des Hochjpan- nungsnetzes der elettrischen!Licht- und Kraftleitung im Landkreis Wolfhagen Bau einer Wafferförder- u. Reinigungs-, sowie Wafferftandsfernmeweanlage tn Büd'ngen

Erweitrung des ftädt. Wasserwerks durch Errichtung eines Grundwasserwerkes in Witzenhausen

sendfaches Heil, die Menge singt spontan das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied. Das drei­fache Sieg-Heil auf den Führer ist verklungen, die Hitler-Jugend bleibt noch um das Feuer, das be­kannte Lied aus demHitlerjungen Quex" braust

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Allendorf

Kanalisation und Oberflächenwiederher­stellung der Gemeinde Roßdorf

auf:

Ja, durch unsere Fäuste fällt Was sich uns entgegenstellt.

Jugend! Jugend! wir sind der Zukunft Soldaten, Jugend! Jugend! Träger der kommenden Taten. Führer! dir gehören wir. Wir Kam'raden, dir." R. -ö.

Tagew. a. d. Baustelle

Zwei Vorschläge sollen hier gemacht werden, um die gute Bildwirkung eines Schaufensters ZU er­höhen. Einmal: Verwendet Blumen zum Aus- fchmücken der Auslagen! Es gibt für jede Form und Art der Ausschmückung passende Blumen und kein schmückendes Beiwerk vermag so fein die typi­sche Note eines Schaufensters zu unterstreichen. Blumen bat jeder aern und oft wird der Blumen­strauß erst den Blick des Vorübergehenden auf­fangen, um ihn dann auf die anderen Gegenstände überzuleiten. Und zum Zweiten: Beleuchtet die Schaiifenster richtig! Es ist falsch, wenn die nicht an Hauptgeschäftsstraßen liegenden Geschäfte glau­ben, auf eine wirkungsvolle Beleuchtung verzichten zu können. Gerade für diese Geschäfte ist sie drin­gend notwendig, denn eine gute Beleuchtung hat immer eine werbende Wirkung. K. B.

Einschaltung der besssscben Sparkassen

in die Arbeitsbeschaffung.

Das Staatspresseamt teilt mit: Um die hessischen Sparkassen möglichst weitgehend in die Arbeits­beschaffung einzuschalten, hat das hessische Staats- ministerium im Einvernehmen mit dem Herrn Reichswirtschaftsminister die die Kreditgewährung seitens der Sparkassen einengenden Bestimmungen wesentlich gelockert, ähnlich wie das jetzt auch seitens der andern Länder geschehen ist^ Die hessischen Sparkassen sind dadurch in die Lage versetzt den großzügigen, vom Deutschen Sparkassen- und Giro- verband ausgearbeiteten Plan der Eingliederung des gewerblichen Mittelstandes in die Arbeitsbe­schaffung mit den ihnen zufließenden Mitteln mit Nachdruck zu unterstützen. Durch den Hessischen Sparkassen- und Giroverband sind die hessischen Sparkassen von diesem Plan bereits eingehend unterrichtet worden, unb er wird mit ihnen in dieser Woche auch mündlich durch den Herrn Treu­händer der Arbeit im Wirtschaftsgebiet Hessen durch­gesprochen werden. Das Nähere über den Plan

Errichtung eines Anbaues an das Rat­haus zwecks Unterbringung der Woh­nung für den Rathausmeister, Einrich­tung eines Werkraumes und einer Trinkanlage sowie eines Fahrradunter- tellraumes für die Schüler der Stein- chule und Unterbringung der ortsge- chichtlichen Sammlung der Stadt Ems

wird der Oeffentlichkeit noch unterbreitet werden. Zu hosfen ist nur, daß nun auch unsere Sparer durch fleißige Einzahlungen den Sparkassen für diese Zwecke neue Mittel zuführen und dadurch ihrerseits dazu beitragen, dem Plan zu einem vollen Erfolg zu verhelfen. Es sind alle Mag- nahmen so getroffen, daß die Sicherheit des neuen Kredits gewährleistet bleibt.

Glockengeläuts zum nationalen S eg.

Aus Anlaß des großen nationalen Wahlsieges vom Sonntag wurden gestern von 12 bis 12.15 Uhr, einer einheitlichen Anordnung für das Reichs­gebiet entsprechend, die Glocken gelautet. Auch in unserer Stadt erklang aus diesem Anlaß gestern das feierliche Geläute. Ferner ertönte auch in der Nacht zum Montag gegen Uhr aus dem gleichen freudigen Anlaß feierliches Glockenläuten tn unserer Stadt.

NSDAP.

Kampfbund der deutschen Architek­ten und Ingenieure: Heute, Dienstag, 20.30 Uhr, Vortrag von Oberbaurat B e r ck (Bad-Nau­heim) im Cafä Ebel. .

Die NS. -Frauenschaft Gi eßen-N ord hält am heutigen Dienstag, 20.30 Uhr, im Gare Ebel Zellenabend für die Zellen 1, 2 und 3 ab. Morgen, Mittwoch, 20.30 Uhr, im Cas6 Ebel Zel­lenabend der Zellen 4, 5, 6 und 7. Die Turnabende finden wieder regelmäßig jeden Donnerstag von 20.30 bis 22 Uhr im Turnsaal der Schillerschule statt. _. .

NS. -Frauenschaft Gießen-Sud: Heute, Dienstag, Singstunde der Zellen 1, 2, 3 und 4 imGraf Zeppelin". .

Die Fachschaft Post hat am morgigen Mitt­woch, 20.30 Uhr, Fachschaftsabend imHotel ^Är^Bund nationalsozialistischer deut­sch e r I u r i st e n, F a ch g r u pp e W i r t s ch a f ts- recht l e r, veranstaltet am nächsten Donnerstag, 20.30 Uhr, imHotel Viktoria" zu Gießen eine Werbe-Versammlung. Im Mittelpunkt des Abends stehen Berichte vom Juristentag in Leipzig, erstattet ür Volkswirte, Betriebswirte, Wirtschaftsprüfer und Verbandsgeschäftsführer und Wirtschaftsleiter. Es sprechen Dr. Brauns (Darmstadt), Dr. A u - ferm an n (Darmstadt), Dr. Fetzer (Bingen) und Prokurist Bernhard (Darmstadt) Die Schluß- und Werbeanfprache hält Dr. rer. pol. Hans Seibel aus Michelstabt.

Zehniahrtenkarten der Stratzenbahn.

Ausbau von Dränungen und von Vor­flut- und Entwässerungsgräben, Ge­meinde Niederhadamar

Ausbau von Vorslut- u. Entwässerungs­gräben, Bachregulierung u. -Dränagen in Burdschwalbach

Ackerdränagen in Füssingen

Regulierung des Salzbaches und Acker­dränage in Niederzeuzheim

Aufstockung der Volksschule in Schlitz

Jnstandsetzungs- u. Ergänzungsarbeiten an verschiedenen Gebäuden in Ober­lahnstein

Jnstandsetzungs- u. Ergänzungsarbeiten an verschiedenen Gebäuden in Fulda

Hin zum einigen Reich!

Seiertidye Verbrennung der Grenzpsähle aus dem Ramerberg in Frankfurt.

In einer gewaltigen Anstrengung unb Zusam­menballung aller völkischen Kruste ist das deutsche Volk in den letzten Monaten darangegangen, der deutschen Arbeit und dem deutschen Erzeugnis die verdiente Würdigung und Anerkennung S" bringen. Die Notwendigkeit des Verbrauchs deutscher Er­zeugnisse wurde allen Volksgenossen immer wieder eingebämmert, und heute läßt sich , erkennen daß dieser Rus an das Nationalgesuhl nicht umsonst er-

Frankfurt a. SOL, 11. Nov. (WSN.) Nachdem bereits in den letzten Wochen zirka 120 Wag­gon Kartoffeln in Frankfurt an die minder­bemittelte Bevölkerung verteilt werden konnten, trafen wieder 120 Waggon Kartoffeln ein die von den Bauern der Kreise Gelnhausen, Bingen, St. Goarshausen, Schotten, Fried­berg, Dillenburg, Alzey, Groß-Gerau, Oppen­heim, Erbach, Limburg, Westerburg und Schlüch­tern für das W i n t e r h i l f s w e r k gespendet fir£)er erste Zug wurde am Hauptgüterbahnhof von dem Vertreter des Gauleiters, dem Gaupropaganda- leiter und Leiter der Landesftelle für Volksaufkla- runq unb Propaganda, Müller-Scheid in Empfang genommen. Nachdem der Vertreter des Kreises Schotten die Bereitwilligkeit, den Städtern zu helfen betont und den 3ug übergeben hatte, wies Gaupropaganda - Leiter M u l i e i ° Scheid insbesondere darauf hin, daß die e Gaben die Verbundenheit der Stadt- und Landbevölkerung so recht vor Augen fuh­ren Es seien keine Almosen, die hier gegeben wur­den, und niemand brauche die Augen mederzuschla- aen, sondern es sei eine Selbstverständlichkeit, daß der, der noch etwas besitze, den Volksgenossen mit allen Mitteln helfe, die ohne ihr Derschulben m Not geraten seien. Wie in leder Familie einer ur den anderen sorge, wenn er in Not sei, geschehe das auch jetzt in der großen Familie des deutschen Volkes Den zahlreich erschienenen Vertretern der Bauernschaften der anliefernden Kreise sprach Pg. Müller-Scheld seinen besonderen Dank als Vertreter des Gauleiters aus und richtete zum Schluß an alle Versammelten den Appell, sich im­mer voll und ganz hinter den Führer zu stellen, damit dieser das begonnene Werk in kürzester Frist vollenden könne, und es vielleicht im nächsten Jahre nicht mehr nötig sei, auf diese Weise für die Volks­genossen zu sorgen.

Dom Hauptgüterbahnhof begab sich Gauprova- ganbaleiter Müller-Scheld mit den Bauern- führern zum Fahrtor, wo bereits mit dem Aus- laben und Verteilen der Kartoffeln begonnen wor­den war. In einer kurzen Ansprache betonte er, daß im neuen Staat der Bauer wieder zu Ehren komme und aus der verachteten Stel­lung herausgeho' n werde, in die er in den letzten Jahrzehnten geraten sei. Hier könnten die Bauern- führer sehen, daß ihre Spenden an den rechten Platz kämen, und daß die Stadtbevvlkerung den Bauern für ihre Gaben dankbar sei. In einer an­schließenden Besichtigungsfahrt gewannen die Ver­treter der Bauernschaften Einblick in die Organi­sation der Winterhilfe und konnten sich mit eigenen Augen von der herrschenden Not uberzeugem

Mit den jetzt in Frankfurt eingetroffenen Kartof­feln sind rund 250 Waggon zur Verteilung aelangt Im ganzen werden etwa 800 Wag­gon Kartoffeln in Frankfurt verteilt werden, Oie sich auf etwa 80 000 Familien verteilen von Denen bereits 30 000 versorgt sind. Am Montag »mb Dienstag treffen weitere 250 Waggon hier ein.

gesamt en G a u g eb i e t ist die Versorgung mit Kartoffeln nunmehr s > ch e r g e st e 111. Etwa 300 000 Familien sind im Gau zu versorgen, wobei

Aus all dem kann man wohl die Ueberzeugung gewinnen, daß durch die Schaffung der wahren Volksgemeinschaft endlich die Zeit gekom­men ist, wo der, der noch in der glücklichen Lage ist, ein redliches Auskommen zu haben, ohne Murren und ohne Zwang gern und freudig dem notleidenden Volksgenossen hilft.

Brot für die Städter'

WSN. Frankfurt a. SOL, 12. Nov. Der gute Fortgang der Kartoffelschlacht hat bereits dazu ge­führt, daß die nächsten Pläne des Winterhilfswerks in Kürze zur Ausführung gelangen können Als nächstes ist die V e r s o r g u n g de r n o 11 e i d e n- den Bevölkerung mit Brot vorgesehen, die sich auf die ganze Winterzeit erstreckt. Zu diesem Zwecke wird das von den Bauern gespendete Mehl an die einzelnen Bäckerinnungen verteilt, die das Brot verbacken. Die Ausgabe erfolgt dann jeweils durch die Ortsgruppen. Die Bevölkerung wird so­bald die Verteilung vorgenommen werden kann, rechtzeitig benachrichtigt. Man rechnet bei der Mehl- bzw o Brotversorgung mit einem Aufkommen von etwa 150 000 bis 200 000 Zentnern, so daß a u f die Familie etwa Zentner entfallt.

Gleichzeitig beginnt auch die K l e i d e r v e r s o r - g u n g. Sie Sammlung ist bereits so weit sort- geschritten daß demnächst mit der Verteilung be­gonnen werden kann. Da die Kleidersammlung tn der Stadt naturgemäß bedeutend erfolgreicher ist, als aus dem Lande, andererseits aber auch auf dem Lande Bedürftige sind, die mit Kleidern versorgt werden müffen, geht ein Teil der steammeten Kleider sozusagen als Gegengabe für die Lebens mittel aufs Land. Alle diese Maßnahmen sichern die Linderung der größten Not in diesem Winter. Es ist jedoch zu hoffen, daß >m nächsten Mnte.r alle Dolksaenossen wieder in Arbeit sind, und damit derartige Maßnahmen überflufsig werden.

Der bäuerlichen Bevölkerung aber die in so edelmütiger Weise an dem Gelingen des Wmter- hilssmerkes mithilft und dazu beitragt, die große Not ihrer bedürftigen Volksgenossen zu lindern, ihr dankt der Städter aus ganzem Herzen!

Kartoffelbilte in Alsfeld.

Alsfeld, 12. Nov. Am Freitag fand auf dem Lindenplatz im Rahmen des. t e r h ' l s s - werks der NS.- Volkswohlfahrt die Ver-

teilung von Kartoffeln an die Bedürftigen der Stadt Alsfeld statt. Aus den nahegelegenen Dör­fern trafen pünktlich zur festgesetzten Stunde bu- mit Tannengrün geschmückten, mit entsprechenden Auf­schriften versehenen Wagen ein. Der Ortsgruppen walter der NS.-Volkswohlfahrt und örtliche Führer des Winterhilfswerks, Bürgermeister Dr. V o l f i ng (Alsfeld), hielt dabei eine Ansprache, in der auf Die Bedeutung des großartigen Hilfswerkes der Nis.- Volkswohlfahrt, die auf einen Befehl oes Volks­kanzlers Adolf Hitler zurückgehe, hingewiesen wnrde.

, Außerdem wies der Ortsgruppeywalter auf die schick­salhafte Bedeutung des Abstimmungstages am 12. November hin und forderte die Anwesenden mit eindringlichen Worten auf, ihre Pflicht zu tun und sich geschlossen hinter den Führer Adolf Hitler zu stellen. Im Anschluß daran begann die Kartoffelver­teilung, die sich dank der sorgfältigen Vorbereitungen reibungslos und flott abwickelte.

Hiller schasst Arbeit!

Weitere bewilligte Maßnahmen im Ardeitsbe-

Don der Bannführung 116 der Hitler-Jugend wird uns berichtet:

Schon lange vor 20 Uhr strömten am Sonntag, 12. November, von allen Seiten die Menschen auf den Römerberg, um einer historischen Begebenheit beizuwohnen. Dort sollen die letzten Zeugen der deutschen Kleinstaaterei durch die Hitlerjugend den Flammen übergeben werden. Um 20 Uhr ist der ganze Platz vor dem Römer überfüllt von dichten Menschenmassen, die Fenster der umliegenden Häu­ser bis auf den letzten Platz besetzt. Nun erscheint unter den Klängen der Marschmusik die HI. In der Mitte des Platzes wird mit Mühe eine freie Stelle geschaffen, um das von weither mit Auto nach Frankfurt geschaffte Material aufzuschichten. Von allen Seiten kommen kleine Trupps, beladen mit schweren Pfählen. Eine reiche Auswahl: bayrische, hessische, badische und preußische Grenzpfähle, wer­den von einer tatenfrohen Jugend auf einen Hau­fen zusammengeworfen. Nun kommt Bewegung in die SDlaffen. Aus Dem Balkon des Römers erscheint der Führer des Gebietes Hessen-Nassau der Hitler­jugend, Reichstagsabgeordneter Kramer, mit sei­nem Stab. Seine Rede, durch Lautsprecher weithin vernehmbar, legt ein wuchtiges Bekenntnis zum deutschen Einheitsstaat ab. Er beginnt:Deutsche Volksgenossen auf historischem Boden lind roir in

Die Direktion der städtischen Straßenbahn gibt In unserem heutigen Anzeigenteil bekannt, daß von morgen ab außer den bisherigen Fünferkarten zu 65 Pfg. noch Knipskarten mit 10 Fahrten zum Preise von 1,20 Mk. eingesührt werden, die im Stadtgebiet ohne Rücksicht auf die Streckenlänge, ferner für die Strecke vom Marktplatz nach Wieseck und umgekehrt gültig sind. Die neue Einrichtung sei der Beachtung und Benutzung durch unsere Mit­bürger bestens empfohlen.

Arbeitsvermittlung durch nichtgewerbs­mäßige Arbeitsnachweise.

Das Landesarbeitsamt Hessen teilt mit: Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung hat in einem Rund­schreiben an die Landesarbeitsämter und Arbeits­ämter darauf hingewiefen, daß die Zusammen­arbeit der Arbeitsämter mit den nichtgewerbs­mäßigen Arbeitsnachweisen außerhalb der Reichs­anstalt sich auf der Grundlage der Gleichberechti­gung und des gegenseitigen Vertrauens zu voll­ziehen hat. Er hat weiter darauf hingewiesen, daß die Vermittlungseinrichtungen, die den früheren Gewerkschaften gesetzlich zugelassen waren, mit diesen in den neuen Verbänden der Arbeitsfront aufgegangen sind und daher von diesen Verbänden weiterhin unterhalten werden dürfen.

Weitere Zusammenschlüsse von Gesangvereinen.

Jrn Anschluß an die bereits gemeldete Ver­schmelzung der GesangvereineLiederkranz" und Heiterkeit" sind wie man uns mitteilt in­zwischen weitere Verbindungen in Gießen erfolgt: der GesangvereinHarmonie-Gemütlichkeit mit dem GesangvereinConcordia" zumGroßschen Männercho?', Chorleiter Musiklehrer Philipp Groh (Wieseck); Vorsitzender Heinrich K l e i n h a n s. -Ber» einslokalFrankfurter Hof". Die Gesangverein« Frohsinn" undQuartettuerein' haben sich zum Frohsinn-Quartettverein" unter der Leitung von Musiklehrer Friedr. Leib (Gießen) zusammenge­schlossen. Vorsitzender Georg Schäser. Vereins- lokalStadt Wetzlar". Die bisher in sieben Ber-

Versorgung des GemarkungsteilsHof Wehneberg" mit Wasser, Neulegung von Gas- und Wasserleitungen, Ver­stärkung von Gasleitungen, Kabelver­legungen Stadt H e r s f e l d

Neu- und Umbau der Kanalisation unb Neubau einer Kläranlage im Stadtteil

historischer Stunde zusammengekommen, um letzten Reste einer traurigen Vergangenheit, die in unserem Herzen schon längst yefallen sind, auch äußerlich zu beseitigen. lief im Odenwald, im Spessart und im Vogelsberg sind heute durch die deutsche Jugend, die kein Verständnis mehr hat für Trennungslinien zwischen Menschen gleichen Blutes, alle Grenzpsähle beseitigt worden und sollen hier den Flammen übergeben werden." Bei diesen Worten flammt unter dem Jubel der Bevölkerung der Holzstoß auf, die ganze Front des Römers hell erleuchtend. Die Polizei, die in liebenswürdiger , _ .

Weife ihren Dienst versieht, hat alle Muhe, allzu 8 9 n . $äufer tauft deutsche Erzeugnisse! Neugierige von dem Holzstoß zuruckzu^angen. Dem ' biefer ganzen Maßnahmen wird

Gebietssuhrer dankt nach^Schluß der Redefin tau» | { den Willen des Käufers bedingt,

" sondern muh nun durch eine wirkungsvolle Unter­stützung der Derkäuferschichten untermauert und gesichert werden. .. , n ...

Es ist ja auch für den Verkäufer em Leichtes festzustellen, welche Wirkung die verschiedenen For­men und Arten der Werbung auf seine Kauftust ausüben, denn er muß ja selbst Qcintaufe tätigen. Aus diesen Beobachtungen muß er die Folgerungen für eigene Werbemaßnahmen ziehen. Er wird da vor allem eins feststellen, daß er z. B. oon einem gut aussehenden und geschmackvoll eingerichteten Schaufenster unbedingt angezogen wird. Damit rühren wir an eine Tatsache, die von den kleinen und kleinsten Geschäftsleuten leider immer noch zu wenig beachtet wird. Nicht mit Unrecht nimmt der Käufer an, daß das Schaufenster ein Spiegelbild des Geschäftes selber ist. Und wenn schon das Schaufenster einen unordentlichen oder gar unsaube- ~ ren Eindruck macht, bann kann man Besseres vom

gäbe gestellt §at. Mit einer Hingabe ohne Beispiel Schaufenster. Auch mit diesem Unfug muh aufge- Snb mit einer vorbilblichen Hilfsbereitschaft führen räumt »erben benn rurfjt bte ^e nber ©arem die jungen Arbeitsbienstier bie Verteilung ber Kar- onbern ihre Gute soll gezeigt werden. Huie jicy to fein durch und jeder freut sich, wenn er mit- jeder Geschäftsmann davor seinem Schaufenst r helfen darf Wie stark die Anteilnahme der Bauern bas Aussehen einer Ramschbube 9ebem Wen g an bem Gelingen ber Kartosfelschlacht ist, zeigen Gegenstänbe, formschön zusammeng^etzt veranlassen bie zahlreichen Briese, bie in den Waggons liegen, ben Beschauer sich bas einzelne Stuck nun auch unb3 bie Grühe ber Bauernkinber an bie Stabt- wirklich anzusehen. Notwendig ist dann, bahi ber menH;nb Saft einzelnen 2lAellunAiuke d'VUfanrS-" 6an,b°r ihre Sat,Oh

fein im empfang nehmen | - j(?be Werbung sein, aber niemals bars sie aus-

bringlid) wirken. Leiber haben manchegleichge- schaltete" Geschäftsleute geglaubt, burch möglichst viel Hakenkreuzschleifen unb Abbilbungen national ozialistiscber Symbole ben Käufer für sich zu ge­winnen. Man hat scheinbar vergessen, daß es den meisten Deutschen aus tiefster Seele Zimmer ist, wenn Symbole in ben Bereich besGeschafte- machens" gezogen werben.