Ausgabe 
14.10.1933 Zweites Blatt
 
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halten. Die übrigen Semester können das Studium an der neuen Hochschule nach den noch zu schaffen­den Richtlinien fortsetzen, und es wird dabei noch geprüft, wieviel der geleisteten Semester angerech­net werden.

Kurze Sportnotizen.

Zwei verdiente Sportler wurden zur Mitarbeit am Ausbau herangezogen. Erich Rade­macher wurde Gau-Wasserballwart in Mitteldeutsch­land und der Sprinter Houben Landessportbeauf­tragter im Regierungsbezirk Düsseldorf.

A u f g e l ö lt hat sich der seit 15 Jahren be­stehende Norddeutsche Ruderverband und wird seine in ihm vereinten Mitglieder geschlossen dem Deut­schen Ruderverband zuführen. Damit hat wieder einer der vielen Splitterverbände sein Ende ae- funden.

Das Berliner Frühjahrsreitturnier vom 26. Januar bis 4. Februar ist wieder in der alten Preishöhe wie im Vorjahre ausgeschrieben werden. Im Mittelpunkt steht diesmal derGroße Preis der nationalsozialistischen Erhebung", für den allein 30 000 Mark an Preisen ausgeworfen sind. Der Wettbewerb zerfällt in eine Olympiade-Dressur- Prüfung, ein Jagdspringen und eine Vielseitigkeits­prüfung, die wiederum drei Unterabteilungen auf- zuweisen hat und sich an die Pferde wendet, die für die große Military in Vorbereitung sind.

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Die Gaugeschäftsstelle des Gaues XII (Nordhessen) im DFB. gibt bekannt, daß die Schiedsrichterblocks jetzt gegen Voreinsendung von 1,50 Mark pro Stück von der Gaugeschäftsstelle be­zogen werden können. Bei allen Meisterschaftsspie­len sind die vorgeschriebenen Schiedsrichter-Formu- lare, die in den Blocks enthalten sind, zu verwenden.

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Olympiasieger Lauri Lehtinen (Finn­land), der zugleich Weltrekordmann über 3000 und 5000 Meter ist, wurde von seinem Verband bis zum 1. Juli 1934 suspendiert, weil er bei den englisch-finnischen Kämpfen unentschuldigt fehlte. Auf Lebenszeit ausgeschlossen wurde sein Lands­mann Kivi, der als Diskuswerfer wiederholt mit den Amateurgesetzen in Konflikt kam.

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Italiens Großer Automobil-Preis wird auf Grund der schweren Unfälle nicht mehr auf der Unglücksbahn in Monza ausgefahren wer- den. Als neue Rennstrecke ist die bekannte Rund­strecke des Acerbo-Pokals bei Pescara ausersehen.

Buntes Allerlei.

Stammbaum-Fälschungen.

Die Familienforschung und Familienkunde, die heute bet uns eifrig gepflegt wird, lenkt die Auf- merksamkeit auf die Bedeutung des Stammbaumes. Bisher hat man sich darum weniger aus Gründen der Raffe, als aus solchen der Eitelkeit gekümmert, und besonders die Amerikaner wollten vielfach das hohe Alter ihrer Familie beweisen, um damit vor ihren Bekannten zu prunken. Infolge dieser Be­dürfnisse hat sich besonders in England ein schwung­volles Fälschergeschäft mit Stammbäumen heraus- gebildet. Wie eine Bombe schlug kürzlich in der britischen Aristokratie die Erklärung des gelehrten Genealogen Lord Raglan ein, der in einem Vor­trag vor der Britischen Gesellschaft der Wissenschaf­ten behauptete, alle Stammbäume, die bis zur nor­mannischen Eroberung zurllckgingen, seien geschicht­lich wertlos und das Werk von Fälschern, die schon in sehr früher Zeit an der Arbeit gewesen seien. Diese Ansicht wird von hervorragenden Historikern geteilt. So hat man berechnet, daß mehr als 50 000 Personen behaupten, von Karl dem Großen abzu­stammen, ohne dafür vollgültige Beweise beibringen zu können. Noch weniger Vertrauen dürfen Stamm­bäume beanspruchen, die mitAdam und Eva im Paradies" beginnen, und doch sind solche sogar im Besitz des englischen Heroldsamtes.

Zwei Wölfe töten einen Bären.

Ein dramatisches Naturschauspiel, wie es nur selten beobachtet wird, wurde von zwei Reisenden, dem Ehepaar Leach, in den nördlichen Wildnissen der kanadischen Rockies wahrgenommen und von ihnen nach ihrer Rückkehr nach Montreal berichtet. Es war der Kampf zwischen einem Grizzlybären und zwei Wölfen. Die beiden Reisenden befanden sich auf einem Ritt nach dem Lager, das sie in den Assini- boine-Alpen aufgeschlagen hatten. Als sie an einem scharfen Winkel des Citabel-Berges vordeikamen, sahen sie plötzlich zu ihrem Entsetzen, daß ein riesiger Grizzlybär in wildem Lauf auf sie zukam. Sie hielten ihre Pferde an, und in demselben Augenblick machte auch der Bär Halt, weniger als 100 Meter von ihnen entfernt. Dann bemerkten sie, wie zwei große Wölfe den Bären anfielen; der eine sprang ihm auf den Kopf, der andere packte ihn am Schwanz, und beide vermieden geschickt die wilden Schläge, mit denen der Bär sich zu wehren suchte. Die Niederlage des Bären wurde immer offensichtlicher, je weiter der Kampf fortschritt. Schließlich stürzte er zu Boden, die Wölfe sprangen ihm an die Gurgel und bissen Ihn tot. Die Zuschauer dieses wilden Kampfes wählten diesen Augenblick, um sich hastig aus dem Staude zu machen, obwohl sie bemerkt hatten, daß die kämpfen- den Tiere von ihnen ober ihren Pferden nicht dis geringste Notiz nahmen.

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Volk an der Arbeit!

Betrachtungen zu den Sportwetttämpfen des Arbeitsdienstes der NSDAP, in Wiesbaden. Don Or. Mahr, Staatspreffeamt, Darmstadt.

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Der erste lag der Wettkämpfe ist vorüber und der zweite Tag bricht mit Nebel und Regen an. Die angefetzte Geländespielvorführung wird in den frühen Morgenstunden durchgeführt und naß und nicht ohne Spuren ihrer Tätigkeit kommen die Mannschaften von der Hebung zurück. Wetter spielt bei ihnen keine Rolle, die Stimmung ist glänzend, gilt es dock, anschließend zum Vorbeimarsch vor dem Gcrufüyrer und den Gästen anzutreten.

Diese sammeln sich auf der Freitreppe des Kur- Hauses, während das Wetter aufhellt. Unter ihnen bemerkt man als Vertreter des Herrn Reichsstatt­halters in Hessen und gleichzeitig als Vertreter der hessischen Staatsregierung Herrn Verwaltungsdirek­tor Löwer nebst dem Landespolizeiführer in Hes­sen Major Jacobsen, sowie den hessischen Staatspressechef Dr. Mahr, ferner Vertreter der preußischen Staats- und Kommunalbehörden. Alles ist in gespannter Erwartung, ist es doch das erste­mal, daß der Arbeitsdienst vor seinem Gauführer oorbeimarschieren soll.

Da hört man das Locken der Spielmannszüge. Dann werden diese selbst sichtbar. Die Kapelle fällt ein und schwenkt gegenüber der Freitreppe ein zum Vorbeimarsch der nachrückenden Kolonnen. Während des Vorbeimarsches ist Gelegenheit, fest­zustellen, daß diese Kapelle, aus den Kapellen der einzelnen Abteilungen zusammengezogen, trotz des alltäglichen Arbeitsdienstes eine Ausbildung und Disziplin in sich hat, die sich weit über dem Durch­schnitt bewegt. Dann kommen die einzelnen Ab­teilungen Kolonnen auf Kolonnen. Im stram­men Schritt, die Augen auf den Gauführer gerich­tet, marschieren sie vorüber.

Es ist ein erhebendes Gefühl, darüber nachzu­denken, welche Wandlung diese jungen Menschen innerlich und äußerlich durchgemacht haben. Dor Jahresfrist noch standen sie vor den Stempelstellen, mußten als Nichtstuer in den Straßen herum­lungern; Unzufriedenheit war der Ausdruck ihrer Gesichter und ihrer Haltung. Letzten Endes kamen sie sich minderwertig und für die Volksgemeinschaft überflüssig vor. Schaut man heute in diese Gesich­ter, so sieht man in leuchtende Augen, die Züge sind gestrafft und ein stolzes Selbstbewußtsein prägt sich in der ganzen Haltung aus. Soldaten der Arbeit! Und es ist staunenswert, wie trotz der täg­lichen und nicht immer leichten Arbeitszeit noch soviel stramme Haltung und Marschausbild'mg an diese jungen Menschen (unter denen sich nicht ein einziger gedienter Soldat befindet sie stehen ja

alle erst im Alter von 20 bis 25 Jahren), heran­gebracht werden konnte, die nun eine äußerst diszi­plinierte Truppe in der Hand ihrer Führer bilden.

Der Eindruck, den die vorbeimarschierenden Ko­lonnen hinterließen, war der eines Volkes, das in die Arbeit marschiert und in dieser und durch diese wieder Lebensinhalt findet. Nur durch Arbeit wird Deutschland wieder frei, das ist der Ausdruck allen Geschehens und Wirkens, das unter der zielbewuß­ten Führuna des Reiches auf allen Gebieten merk­bar wird. Jeder an feinem Platz hat diese Be­strebungen der Reichsführung zu unterstützen, und dann muß der Tag kommen, da in Deutschland wieder das hohe Lied der Arbeit an allen Betriebs­und Arbeitsstätten summt.

Arbeit adelt upd macht die Menschen von allen inneren Schlacken frei, denn keine größere Be­friedigung gibt es, als für sein Volk und dessen Zukunft zu arbeiten.

Das ist das Geheimnis des Arbeitsdienstes, aus Menschen, die der Verzweiflung nahe waren und sich ausgestoßen fühlten, wieder tatkräftige Helfer am Werk des Führers, dem Aufbau Deutschlands durch Arbeit zu machen. Diese Aufgabe hat der Arbeitsdienst bei seinen heutigen Arbeitsdienstwilli- gen bereits gelöst, dafür bürgen die leuchtenden Augen der oorbeiziehenden Kolonnen, die zuver- sichllich mit stolzem und berechtigtem Selbstbewußt- fein in Deutschlands Zukunft marschieren. Ein Volk marschiert an die Arbeit, ein Volk baut sich seine Zukunft.

Reuaufbau der Sport-Hochschule.

Reichssportführer von Tschammer und O st e n geht jetzt an die Lösung einer feiner Haupt­aufgaben heran, die Deutsche Hochschule für Leibes­übungen auf eine völlig neue Grundlage zu stellen und den Sport-Studenten nach Abschluß ihres Studiums eine gesicherte Existenz zu schaffen. Nach dem alten System war dies nicht möglich und nur wenige ausgebildete Diplom-Sportlehrer fanden einen Wirkungskreis, bei dem sie auch in wirtschaft­licher Beziehung sichergestellt waren. Nunmehr soll mit den alten Methoden endgültig Schluß gemacht werden. Den jetzt an der Hochschule eingetragenen Sportstudenten ist mitgeteilt worden, daß zu Ostern 1 9 3 4 die Neuordnung in Kraft tritt. Um aber keine Härten aufkommen zu lassen, sollen die im 5. und 6. Semester Studierenden noch zur Haupt­prüfung zugelassen werden und nach den alten Bestimmungen zum letzten Male die Diplome er­

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bod) mit Spannung erwarten, wie er sich in die Reihe der besten Bezirksmannschaften einfügt.

Abturnen tm Tv. 1846 Gieven.

An den nächsten drei Sonntagen veranstaltet der To. 1846 Gießen sein Abturnen. Als 1.Veranstaltung kommen am heutigen Samstagnachmittag und mor­gigen Sonntagvormittag die volkstümlichen Wett- kämpfe zur Durchführung. Da neben den Turnern und Turnerinnen des Tv. 1846 auch die Volksturner und -turnerinnen des Mtv. eingeladen find und sich zahlreich beteiligen, verspricht der Sonntagvormittag gute Leistungen. Am darauffolgenden Sonntag müssen alle Wetturner zu einem Pflichtgepäckmarsch antreten.

Abturnen im Tv. Großen-Bufeck.

Am Sonntag fand das Abturnen des Turnver­eins Großen-Bufeck statt. Es wurden ein Mann- schastskampf, bestehend aus Keulenwurf, Hinder­nislauf, Weitsprung und Hochsprung, sowie einige Einzelkämpfe ausgetragen. Die gebotenen Leistun­gen standen durchweg aus beachtlicher Höhe. Den Löwenanteil an Siegen sicherte sich der Turnver­ein. Nachdem am Morgen die leichtathletischen Hebungen beendet waren, bewegte sich ein statt­licher Festzug durch das Dorf. Große Freude be­deutete es, eine Schüler- und Schülerinnen-Abtei- lung von etwa 100 Kinder zu sehen, die mit ihrem ©efang und der mustergültigen Ordnung manches Turnerherz höher schlagen ließen. Am Nachmittag fand dann im Vereinslokal ein Preisschießen statt.

Die Ergebnisse.

Mannschaftskampf der Aktiven: 1. Tv. 516 Punkte, 2. FC. 386 P., 3. Mannschaft 1 Großen-Bufeck 328 P., 4. FC. 324 P., 5. Mann- schaff 2 Großen-Bufeck 270 P.

Höchstleistungen der Aktiven. Kugel- stoßen: 1. Karl Hahn 10,20 Meter, 2. Karl Rühl 9,73 Meter, 3. Wilh. Schneider 9,43 Meter. Keu­le n w u r f: 1. Wilhelm Schneider 68,20 Meter, 2. Otto Seipp 65,50 Meter, 3. Karl Hahn, 64,90 Meter. S p e e r w u r f: 1. Wilhelm Schneider 43,70 Meter, 2. Karl Hahn 40,80 Meter, 3. Otto Seipp 38,30 Meter. Stabhoch: 1. Otto Seipp 2,90 Meter, 2. Karl Rühl 2,90 Meter, 3. Karl Hahn

Radsport im Gau XII Roröhessen im verband Deutscher Radfahrer

Der Verband Deutscher Radfahrer ist mit dem 1. Oktober 1933 in Kraft getreten. Alle bisherigen Verbände sind mit dem 30. September aufgelöst worden. Zum Führer des Gaues XII (Nordhessen) ist vom Verbandssührer Sportkamerad Eggert (Speele bei Kassel) ernannt worden. Es gilt, den Bezirk Gießen nunmehr zu organisieren. Ich rufe hiermit alle Vereine, mit Ausnahme solcher, die ehemaligen marxistischen Verbänden angehört haben, aus, sich am Dienstag, 17. Oktober, 20 Uhr, im LokckBayerischer Hof" in Gießen einzufinden, mindestens aber ihre Vereinsführer zu entsenden. Reisekosten können allerdings vom Gau nicht ver­gütet werden. Es muß im Interesse des Einzelnen liegen, sich an dieser wichtigen Besprechung zu be­teiligen.

Mit Sportgruß All Heil! Heil Hitler!

Eggert, Gauführer.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die für den kommenden Sonntag beabsichtigte Derbandsspielbegegnung gegen die Liga des Wetz­larer Sportvereins wurde wegen des Handwerker­tages abgesagt. Die Spielvereinigung 1900 hält deshalb am heutigen Samstagabend mit allen ihren Abteilungen die zweite Geländesport-Uebung ab. Die Hebung führt diesesmal über Leihgestern nach Watzenborn-Steinberg und nach kurzer Rast über Station Schiffenberg zurück nach Gießen.

VfB. Gießen.

DfB.-£iga in Marburg.

Die Grünweißen haben sich am morgigen Sonn­tag in Marburg um die Punkte zu bemühen. Die Aussichten für dieses Spiel sind nicht schlecht. Nach­dem sich die DfBer am vergangenen Sonntag gegen die Gälte aus Butzbach so eindeutig durchsetzen konn­ten, sollte man auch in Marburg ein ansprechendes Ergebnis erwarten dürfen. Allerdings stellen die Gastgeber des morgigen Sonntags einen anderen Gegner dar als die Butzbacher. Man wird aber auch für dieses Spiel einige Hoffnungen auf den umgeftalteten Sturm fetzen dürfen, der sich ja als recht schußfreudig erwies. Die beiden Punkte, die in Marburg zu holen wären, könnten als Plus- punkte den Grünweißen recht viel nützen.

Die 3. Mannschaft des VfB. tritt gegen die 2. von Heuchelheim an. Die 1. Jugend empfängt auf dem Waldfportplatz die 1. Jugend der Spielvereinigung 1900 zum Derbandsfpiel.

r ZC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg

$<£.Teutonia IDafjenbom- Steinberg (Liga) gegen Spo. Bad-Nauheim (Liga).

Nach einer drei Wochen langen Pause trägt die 1 Mannschaft derTeutonen" am kommenden Gonntag ihr viertes Verbandsspiel aus. Bad-Nau- heim ist diesmal in Watzenborn-Steinberg zu Gast. Daß die Gegner eine sehr gute Elf stellen, hat schon Io manches Resultat der letzten Spiele gezeigt. Die Hastgeber wissen, daß sie mit einem Sieg das Ver­bleiben in der Spitzengruppe der Tabelle erkämp­fen. Die Gäste werden es zu einem Siege aber nur recht schwer kommen lassen. Auf alle Fälle ist mit einem fesselnden Kampfe zu rechnen. Watzenborn- Steinberg muß wegen Verletzung seinen Rechts- «ußen und den rechten Läufer ersetzen. Bei der «uten Hintermannschaft der Gäste ist dem einheimi- fd)en Sturm etwas mehr kurz entschlossenes Han­deln zu empfehlen.

Vorher spielt die II. Mannschaft gegen die gleiche aus Wetzlar ihr erstes Verbandsspiel. Die Hlatzbesitzer werden sich sehr anstrengen müffen, Denn sie ehrenvoll bestehen wollen. Die Schüler treten zum Pflichtspiel in Großen-Buseck an. Die Lugend ist spielfrei.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Am morgigen Sonntag greift die erste Mann­schaft des SD. 1920 in Garbenteich zum erstenmal in die Verbandsspiele ein. Der Gegner, der in den zwei bisher ausgetraaenen Spielen ein­mal siegte und einmal unentschieden spielte, ist auf eigenem Platze schwer zu schlagen. Heber den Aus- gang des Spieles etwas vorauszusagen ist schwer, da beide Mannschaften wohl in vollkommen oer° änberter Aufstellung antreten werden. Man darf aber mit einem Kamps gleichwertiger Gegner cechnen.

Die zweite Mannschaft des SD. 1920 spielt auf eigenem Platze gegen die dritte des DfD. Gießen. Hie erste Jugend hofft in ihrem Spiel gegen die gleiche des Spottvereins Sieber ihrem 4:l°Sieg über die erste Jugend des VfB. Gießen vom vorigen Sonntag einen zweiten Sieg anzureihen.

Handball im Gau XII der ÖT.

Srohen-Linden I Friedberg L

Zum ersten Derbandsfpiel der Bezirksklasie emp- :öngt die 1. Mannschaft des TV. Großen-Linden ;ie gleiche der Turngememde Friedberg. Die Gäste pielen feit Jahren eine führende Rolle in der Mei- "terttaffe und verfügen über eine äußerst schnelle und Iarchschlagskräftige Els. Wenn auch an einen Sieg bes Platzbesitzers nicht zu denken ist, so darf man

2,90 Meter (durch Stechen entschieden). Weit- fprung: 1. Karl Hahn 6,28 Meter, 2. Cr. Rühl 6,20 Meter, 3 Karl Rühl 6,12 Meter. Hoch- fprung: 1. Otto Balser 1,50 Meter, 2. Karl Ruhl 1,45 Meter, 3. Karl Hahn 1,45 Meter. 100 Meter : 1. Karl Hahn 11,9 Sek., 2. Karl Will 12,0 Sek., 3. Otto Nikolai 12,3 Sek. 3000 Meter: 1. Heinrich Seipp 10:36 Min., 2. Heinrich Melior 10:40 Min., 3. P. Brück 10:52 Min.

Mannschaftskampf, I u g e n d t u r n e r : 1. HI. Tv. 419 Punkte, 2. II. Tv. 411 P., 3. IV. Tv. 169 P.

Höch st lei st ungen Jugend - Oberstufe. Kugelstoßen: 1. Ernst Schwalb 9,99 Meter, 2. Karl Hahn II 9,57 Meter, 3. Ernst Volk 8,58 Meter. Weitsprung: 1. Karl Hahn II 5,47 Meter, 2. Ernst Schwalb 5,39 Meter, 3. Ernst Volk 5,22 Meter. Hochsprung: 1. Karl Hahn II 1,40 Meter, 2. Gustav Erb 1,35 Meter, 3. Ernst Volk 1,35 Meter. Keulenwurf: 1. Karl Hahn II 49,10 Meter, 2. Ernst Schwalb 48,45 Meter, 3. Ernst Volk 43,00 Meter.

Höch st lei st ungenJugend-Hnter stufe. Kugelstoßen: 1. Karl Bonarius 8,92 Meter, 2. Fritz Müller 8,45 Meter, 3. Otto Dort 7,05 Meter. Weitsprung: 1. Karl Bonarius 5,20 Meter, 2. Erich Hochstein 4,76 Meter, 3. Otto Dort 4,71 Meter. Hochsprung: 1. Otto Dort 1,35 Meter. 2. Willi Dambmann 1,30 Meter, 3. Karl Bonarius 1,30 Meter (durch Stechen entschieden). Keulenwurf: 1. Karl Bonarius 49,00 Meter, 2. Heinrich Hofmann 45,45 Meter, 3. Karl Volk 44,50 Meter.

Preisschießen: 1. Otto Nickolai 50, 2. Willi Funk 49, 3. Karl Volk 48, Karl Henß 48, 4. Hein­rich Sember 47 Ringe.

Keine deutsche Beteiligung am Turiner Marathonlauf.

Der alljährliche Turiner Marathonlauf, der am morgigen Sonntag erneut ausgetragen wird, hat nicht die erwartete große Besetzung gefunden. Deutschland ist leider nicht vertreten, da Meister Brauch aus beruflichen Gründen abfaqen mußte und der zweitbeste deutsche Marathonläufer, Z e i l- hafer (München), wegen einer Beinverletzung startunfähig ist. Neben der großen italienischen Klasse sind als Ausländer der Engländer Morris, der Wiener Tuschek, der Prager Bena und der Belgier Vandersteen vertreten.

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