Ausgabe 
14.6.1933 Erstes Blatt
 
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Oberheffen.

Von der BuhbachLicher Eisenbayii.

Als Grundlage für die Verhandlungen der am 23. Juni stattfindenden Generalver-famm- lung der Butzbach Sicher Eisenbahn AG. ist jetzt der Geschäftsbericht für das Jahr 1 932 erschienen Aus ihm find folgende Punkte von allgemeinem Interesse. Im Rechnungs­jahre beförderte die Bahn rund 183 000 Personen und 95 000 Tonnen Frachtgut, die eine Einnahme von 53 000 bzw. 145 000 Mark brachten. Durch Zu­schüsse und kleinere Einnahmeposten belief sich die Gesamtbetriebseinnahme mit 228620,42 Mark, denen Betriebsausgaben von 217 946,64 Mark gegenüberstehen, so daß der Ueberschuß des Eisenbahnverkehrs 10673,78 Mark beträgt.

Ein Teil der Züge ist durch K r a f t w a g e no e r- kehr ersetzt. So läuft auf der Strecke Lich Grünberg nur ein Zugpaar, während die Früh- und Soätverbindung auf dieser Teilstrecke durch einen Personenomnibus aufrechterhalten wird. Auch auf der Strecke Butzbach Lich verkehrt die­ser, während hier jedoch der Zugverkehr überwiegt. Der Kraftwagenverkehr brachte 15040,75 Mark in Einnahme und erforderte 22 714,39 Mark in Ausgabe, so daß hier ein B e r l u st von 7673,64 Mark entstand Es darf aber dabei nicht übersehen werden, daß dieser Verlust noch viel größer wäre, wenn mit der heute schlecht rentierenden Strecke LichGrünberg der teure Zugverkehr aufrechter­halten worden wäre. So hat die Bahn im Ge­samtergebnis immerhin noch einen Ueber­schuß von 3000,14 Mark zu verzeichnen, während in früheren Zeiten von einem einzigen Jahre abgesehen das rechnerische Endergebnis stets einen Verlust aufwies.

Freilich ist auch der rechnungsmäßige Gewinn von 3030 Mk. sehr vorsichtig zu bewerten. Er konnte nur dadurch erreicht werden, daß die Ar­beiten für die älnterhaltung der Bahnanlage auf ein Minimum beschränkt wurden, und nur die unaufschiebbaren Arbeiten geleistet wurden, die im Interesse der Betriebssicherheit unbedingt erforderlich waren. Auch die Ergänzung der Dorräte unterblieb, und es wurde nur mit dem Dorhandenen gewirtschaftet, so daß diese nur noch die Hälfte des am Beginn des Rechnungsjahres Dorhandenen betragen. Wenn dazu der Schah für Erneuerungen einen Fehlbetrag von 28 000 Mark aufzeigt, und aus dem Dorjahre ein Ver­lust von 98 030 Mk. im Endergebnis festgestellt werden mußte, so ist leicht einzusehen, daß die Lage des Dahnunternehmens eine sehr gefährdete ist. Es ist nur dringend zu wünschen, daß alle an der Bahn interessierten Kreise, vor allem die Staats- und Kommunalverbände, alles tun, um im Interesse der Bevölkerung das Unter« nehmen am Leben zu erhalten. Hoffent­lich macht sich die von allen Seiten so sehnlich erwartete Wirtschaftsbelebung auch bei der Butz- bach-Licher Eisenbahn geltend.

Zur Warnung.

* Ettingshausen (Kreis Gießen), 13. Juni. Vor einigen Tagen wurde im Auftrage einer Magdeburger Firma über Animalin mit D- Vitamin hier ein L > ch t b i l d e r v o r t r a g ge­halten, der zeigen sollte, wie günstig eine Fütterung der Haustiere mit einem Zusatz dieses Präparates wirke. Im Anschluß daran zeigte der Vortragende Filmaufnahmen aus den großen Tagen der natio­nalen Erhebung, und gern zahlten die Zuhörer, die die schönen Aufnahmen sehen konnten, in die Teller- sammlung ihr Scherflein. So weit war die ganze Sache einwandfrei. In seinem Vortrage hatte der Vertreter der Firma erklärt, daß er im Dorfe eine Niederlage errichten werde, in der man in kleinen Quantitäten seine Ware kaufen und

probieren könne, da es nicht seine Absicht sei, die Leute hineinzulegen. Als er am anderen Tage bei Privatleuten trotzdem versuchte, Ware zu verkaufen, wurde er auf diesen Widerspruch gegen seine Aeußerungen gelegentlich seines Vor­trags aufmerksam gemacht. Nun begab er sich zu einem Mann, den er unter der falschen Angabe, daß er schon Bestellungen an einer Stelle empfan­gen habe und er von einer bestimmten Persönlich­keit im Dorfe geschickt worden sei, veranlaßte, weit über 1 Zentner Öes Viehnährungs- mittels z u be st eilen und sofort einen W e ch- s e l über die Kaufsumme auszustellen. Leider ließ sich der betreffende Einwohner, der in geringen Verhältnissen lebt, durch die unrichtigen Angaben des Vertreters der Magdeburger Firma zur Aus­stellung des Wechsels bewegen und hat jetzt na­türlich alle möglichen Scherereien, wenn er nicht zu Schaden kommen will. Denn ein Verkauf der ihm aufgedrängten Ware ist in dem Umfang, daß der Wechsel gedeckt werden könnte, ein Ding der Un­möglichkeit. Dieses Geschäftsgebaren sei der Oessent- lichkeit zur Warnung mitgeteilt. (Wie wir auf An­frage bei der Gendarmerie st ation Grün­de r g hören, ist gegen den Vertreter Anzeige er­hoben und die Angelegenheit von der Gendarmerie zur Strafverfolgung roeitergeleitet worden. D. Red.)

Tagung der hessischen Ileischbeschauer.

w Alsfeld, 12. Juni. Am vergangenen Sonntag fand im großen Saale desDeutschen Hauses" dahier die Landesoerbandsver- [ammlung der hessischen Fleischbe- schauer und Trichinenschauer unter der Leitung des Verbandsvorsitzenden Reidel- Nie- der-Saulheirn (Rheinhessen) statt.

Zu Beginn der Tagung hieß Kreisdirektor Dr. Stammler die Teilnehmer namens des Kreises Alsfeld willkommen. Bürgermeister Dr. Völfing überbrachte die Grüße der Stadt Alsfeld und des Derkehrsoereins.

Dor Eintritt in die Tagesordnung wies der Vor­sitzende auf den Anbruch der neuen Zeit für Deutsch­land hin und legte namens des Hessischen Fleisch- beschauerverbandes das Gelöbnis zu treuer Mit­arbeit im neuen Staate im Geiste o. Hinden­burgs und des Reichskanzlers Adolf Hitler ab.

Der sodann von dem Vorsitzenden vorgetraaene Geschäftsbericht gab ein anschauliches Bild über die im abgelaufenen Jahre vom Verband ge­leistete Arbeit Von Interesse war dabei die Mit­teilung, daß der Verband den Antrag auf obliga­torische Einführung der gesamten Fleischbe­schau und Trichinenschau, also auch für die Haus- schlachtungen, stellen werde. Don feiten des Hessi­schen Verbandes sei der Anschluß an die NSBO. geplant.

Der von dem Verbandsrechner oorgelegte Kas­senbericht wurde ohne Aussprache genehmigt.

Hierauf folgte ein Vortrag von Kreisveterinärrat Dr Ohly- Alsfeld über die Aufgaben des Fleisch- und Trichinenbeschauers. Als Ziele der Fleischbeschau bezeichnete der Vortragende den Schutz des Menschen gegen Übertragung von Krankheiten, die Ermittlung von Seuchenfällen und die Vernichtung von Krankheitsstoffen. Gewissen­haftigkeit und Gründlichkeit seien die ersten Vor­aussetzungen für den Fleischbeschauerberuf. Dr. Ohly gab alsdann noch auf Grund seiner langjähri­gen praktischen Erfahrung Belehrungen für die praktische Durchführung der Fleischbeschau. Der Vortrag fand lebhaften Beifall.

Alsdann referierte Herr H o r st - Godelau über das Verhältnis der Fleischbeschauer z u r Ang e ft elltenversicherung und er­läuterte dabei die neuen Gesetzesbestimmungen. So­weit hierbei Härten geschaffen worden seien, wäre es Sache des Reichsverbandes, einzugreifen.

Die vom Vorstand gestellten Anträge rourbti. ohne Aussprache angenommen. Sie betrafen die Gleichstellung der hauptberuflichen Fleischbeschauer in Steuerangelegenheiten, reichsgesetzliche Regelung der gesamten Fleischbeschau, Rückgängigmachung der Nachuntersuchung, Herabsetzung der Wartezeit in der Angestelltenoersicherung, Vertretung des Berufs in der Versicherung und in den Verbänden.

Der nächstjährige Reichsverbandstag, mit dem die Landesoerbandsversammlung verbunden werden soll, wird in Oppenheim am Rhein stattfinden.

Mandatsniederlegung sozialdemokratischer Gemeinderäte. Friedberg, 13. Juni. (WSN.) In den Kreis- orten Weckesheim und Oberwöll ft adt haben die fazialdemvkrat i f ch en Ge­meinderatsmitglieder ihre Mandate n i e- bergelegt.

xiaiiotvete OJufocn

X Wiefeck, 13.Juni DieOabelsberger Stenvgraphenoereinigung und D a - menabteilung W i e f e ck" hatte auf der Karlsruhe" zu einer ordentlichen Mitgliederver­sammlung eingeladen, in der die Gleichschaltung voll­zogen wurde. Der Vorsitzende, cand phil Kling begrüßte in einleitenden Worten die Versammlung, in denen er auf die Bedeutung des Abends für die Vereinsgeschichte hinwies und in denen er das weit­gehende Interesse und die große Förderung der Einheitskurzschrift betonte, die die neue Regierung schon in der kurzen Zeit bewiesen hat. Der Vor­sitzende gab dann eine Erklärung des Vorstandes bekannt, in der dieser seine Aemter zur Verfügung stellte. Die Versammlung wählte hierauf den schon lange auf nationalem Boden stehenden Vorstand in seiner alten und erweiterten Form wie folgt wieder: 1. Vorsitzender cand. phil. Kling, 2. Vorsitzender und Kassenwart Otto Deibel, Schriftführerin Frl. Emmy Schäfer, Schrift- und Bücherwart August Frank, Beisitzer Frl. Frieda D ö r i n g e r und Adolf Schmidt. Dieser Vorstand wurde in­zwischen vom Verbandsoorsitzenden und Kommissar für das Kurzschriftwesen K. H. K u h l bestätigt. Der Vorsitzende dankte in warmen Worten und gab den neuen Vereinsnamen bekannt:Deutscher Steno- graphenbunb, Ortsgruppe Wieseck", auch setzte er die Mitglieder von den neuen Bestimmungen in Kenntnis, nach denen die Ortsgruppe korporativ dem Nationalsozialistischen Lehrerbund angehört und nach denen die Satzungen allgemeingültig vorn Deutschen Stenographenbund festgesetzt werden. Nach Erle­digung weiterer Punkte der Tagesordnung (Neu­aufnahmen, Verbandstagung in Friedberg) wurde die denkwürdige Versammlung mit dem gemeinsam gelungenen Horst-Wessel-Lied geschlossen.

<£ Reiskirchen, 13. Juni. Am Sonntagvor­mittag sand durch Kreisseuerwehrinsvektor Bouf­fier eineBesichtigung der hiesigen P f l i ch t f e u e r- w e h r statt. In einer Ansprache mahnte er die Wehrleute, immer zum Wahle der Allgemeinheit zu arbeiten. Er bedauerte, daß in unserem großen Dorfe noch keine Freiwillige Feuerwehr besteht. Er wolle fein möglichstes tun, daß auch hier die Grün­dung in nächster Zeit ins Auge gefaßt werden könne. Anschließend fand eine Hebung größeren Stils an der Wieseck statt. Die Wehr machte einen guten Eindruck

Kreis Schotten.

Laudach, 13. Juni. Das Kuratorium der hiesigen Christian-Otto-Stiftung konnte im abgelaufenen Rechnungsjahre etwa 1100 Mark als Ausbildungsbeihilfe für Laubacher Bürgers­kinder verwenden. Der diesjährige Voranschlag sieht 900 Mark zur Verteilung vor. Auch werden aus den Erträgnissen der Stiftung Beträge zur Anschaffung von Lehrmitteln für die hiesigen Schu­len gegeben. Das aus 7 Mitgliedern bestehende Kuratorium führt unter dem Vorsitz des jeweiligen Bürgermeisters die Verwaltung der Stiftung ehren­amtlich.

l'ieiräen.

Neuer Gauinspekteur der NSDAV.

Dillenburg, 13. Juni. (WSN.) Der Kreis- (eiter der NSDAP, für die Kreise Biedenkopf und Dill, Thiele, ist zum Gauinspekteur er­nannt worden. Als solchen ist ihm die Oberleitung über 10 Kreise des Gaues übertragen.

Wirtschaft.

Frankfurt »eicht schwächer.

Frankfurt a. M., 14. Juni. (WTB. Drahtmel­dung.) Die bisher nur langsam fortschreitende Lon­doner Konferenz bewirkte im Einklang mit der Ab- schwächung an der Neuyorker Börse an der heutigen Mittagsbörse weitestgehende Zurückhaltung, zumal von einer nennenswerten Publikumsbeteiligung nichts zu bemerken war. Die aus der Weltwirt­schaftskonferenz in Aussicht genommene Währungs­stabilisierung fand eine sehr unterschiedliche Auf­nahme und hat die abwartende Haltung der Kulisse noch verstärkt. Bei sehr geringem Umsatz neigten die ersten Kurse überwiegend um 1 v. H. zur Schwäche. Etwas stärker gedrückt roar^n Licht & Kraft mit minus 2,5 v. $)., Chadeaktien mit minus 2,25 RM., Reichsbank mit minus 1,75 v. H. und Akkumulatoren mit minus 1,5 v. H. Am Chemiemarkt gaben IG. auf etwas größeres Angebot um 1 v. H. nach, die übrigen Chemiepapiere verloren von 0,25 bis 0,5 v. H. Montanaktien lagen nahezu gefdjäftslos, Har- pener gingen um 1 v. H. zurück. Niedriger eröff­neten außerdem Zement Heidelberg (minus 0,5 v. H), Daimler (minus 0,25 v. H.) und Bank für Brau- inbuftrie (minus 1,5 v. H.). Fester notierten Aku (plus 0,90 v. H.) und Deutsche Linoleum (plus 0,75 v. H.). Im Verlaufe bröckelten die Kurse bet fast völliger Stagnation meist um 0,25 bis 0,5 v. H. ab.

Am Rentenmarkt zeigte sich bei Börsenbeginn erhöhtes Interesse für Deutsche Anleihen, von denen Altbesitz insgesamt 1,25 v. H. und Neubesitz 0,25 v. H. anzogen. Später gingen sie jedoch um 0,5 v. H. bzw. 0,13 v. H. zurück. Späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlvereinbonds lagen bis zu 0,65 o. H. höher. Am Pfandbriefmarkt gaben Goldpfandbriefe 0,25 bis 0,5 o. H., Liquidationspfandbriefe bis zu 1 v. H. nach. Kommunalobligationen waren etwa behauptet. Staats- und Stadtanleihen lagen ruhig, jedoch ver­einzelt angeboten und schwächer. Am Auslandrenten- markt zeigte sich Nachfrage nach Mexikanern und Türken. Tagesgeld war zu 3,75 v. H. unverändert.

Gchwememarkt in Gießen.

Auf dem heutigen Schweknemarkt in Gießen stan­den 184 Ferkel, 4 Läufer, 2 Einleger zum Verkauf. Man bezahlte für Ferkel bis sechs Wochen alt 14 bis 16 RM., sechs bis acht Wochen alt 16 bis 19, acht bis dreizehn Wochen alt 19 bis 24, Läufer 40 bis 50, Einleger 50 bis 55 RM. Tendenz: Ge­schäft mittel, verbleibt Ueberftanb.

Wettervoraussage.

lieber dem Aordmeer und Skandinavien baut sich hoher Druck auf, der durch seine Südseite unser Wetter beeinflussen und mehr kontinentale Luft zusühren wird. Es kommt daher wieder mehr Aufheiterung zustande, wobei die Sonnenstrahlung Temperaturanstieg verursachen dürfte. Beim Aus­tausch der Luftmassen kommt es aber noch zu vor­übergehenden Störungen, die sich zum Teil in Ge­witterbildung äußern werden.

Aussichten für D o n n e r s t ag : Teils wolkig und teils aufheiternd, ziemlich warm und meist trocken.

Aussichten für Freitag: Bei stärkerer Aufheiterung weitere Temperaturzunahme, aber noch nicht ganz beständige Wetterlage.

Lufttemperaturen am 13. Juni: mittags 21 Grad Celsius, abends 17,6 Grad; am 14. Juni: morgens 16,2 Grad. Maximum 22,4 Grad, Minimum 9 Grad.

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Reiskirchen, den 13. Juni 1933.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 15. Juni, nachmittags 2 Uhr. in Reiskirchen statt.

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Folgende Einlagebücher bzw. Hinter- legungsscheine der Vezirkssparkasse Gießen find abhanden gekommen: 3947D

Reichsmark-Sparbuch Nr. 17 553, lautend

auf Namen Kath. Schön, Lollar.

Reichsmark-Sparbuch Nr. 17 730, lautend auf Namen Klaus Bischoff, Alsfeld.

Reichsmark-Sparbuch Nr. 19 056, lautend auf Namen Albert Leun, Großen-Linden.

Reichsmark-Sparbuch Nr. 22 195, lautend auf Namen Marie Reiber, Gießen.

Reichsmark-Sparbuch Nr. 25 399, lautend auf Namen Gg. Herpel, Gießen.

Aufwertungs-Sparbuch Nr. 11 047, lautend auf Namen Eleonore Hannes, Frisch­born.

Aufwertungs-Sparbuch Nr. 25 039, lautend auf Namen Luise Gelhar, Gießen.

Auswertungs-Sparbuch Nr. 34 764, lautend auf Namen Ottilie Hennings, Gießen.

Aufwertungs-Sparbuck) Nr. 46 537, lautend auf Namen Rudolf Hennings, Düffel- dorf.

Hinterlegungsschein zu Sparbuch Nr. 8633, lautend auf Namen Johannette Volk­mann, Heuchelheim.

Hinterlegungsschein zu Sparbuch Nr. 22043, lautend auf Namen Johanna Dolberg, Wiesbaden.

Verwahrungsfchein zu Depot Nr. 389A, lautend auf Namen Otto Grünebaum, Gießen.

Verwahrungsfchein zu Depot Nr. 1911, lautend auf Namen Otta Täubert, Gießen.

Die Inhaber der genannten Sparbücher bzw. der Hinterlegungsscheine sowie Ver- wayrungsscheine werden hiermit aufgefor­dert, ihre Ansprüche an diese btgnen drei Monaten, vom Erscheinen dieser Bekannt­machung an, bei uns geltend zu machen, andernfalls die Kraftloserklärung erfolgen wird.

Gießen, den 14. Juni 1933.

Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen.

Z a ch e i s.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Belters­hain für Rj. 1933 liegt vom 14. bis 20.1. ZU. auf unserem Bureau zur Einsicht der In- tereffenten und etwaigen Erhebung von Einwendungen offen. 3933D

Beltershain, 12. Juni 1933.

Bürgermeisterei Beltershain.

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