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Ein valerländischerRoman vonHansDietzKe
Urheber-Rechtsschutz
durch Verlag Oskar Meister. Werdau.
22 Fortsetzung .u c^örud verbotenl
„Ich mußte dich sehen, Joachim! Seit jenem Abend fand ich keine Ruhe mehr — obwohl mich deine Grüße durch den schmied erreichten."
„Meine Gedanken waren immer bei dir — ich fürchtete für Euch, nach dem, was vorgerillen war," Döllnitz' Stimme wird unwillkürlich rauher, „nachdem diese Spürhunde mich bei Euch aufgestöbert hatten, mußte ich immerfort daran denken, daß Ihr auf dem Schloß vor allem der Wut meiner Verfolger ausgesetzt seid."
Maria sieht ihn lächelnd an. „Wenn nur du in Sicherheit bist! Sie werden uns <o leicht nichts tun — der Hauptmann Lefevre wird dem Wüten dieses Rambeaux schon Einhalt gebieten. Alles ist gelungen — wenn sie auch begründeten Verdacht haben ..
Die Baronesse bereut schon ihre Worte, aber Döllnitz dringt darauf, die Wahrheit zu erfahren. „Begründeten Verdacht — sagst du?"! ..."
„Sie fanden deinen Reithandschuh im Boudoir der Madame Lefevre. Jeannette ist außer sich gewesen — sie hat ihrem Mann alles gestanden." Maria wendet den Blick von Döllnitz' starrenden . Augen, in denen sich der ganze Aufruhr seines leidenschaftlichen Herzens spiegelt. „Der Hauptmann hat Vater das Wort abgenommen, das Schloß nicht ohne seine Erlaubnis zu verlassen — das ist alles, was bisher deswegen geschah. Du weißt es, Joachim ..." Voll Angst sieht Maria wieder zu Döllnitz auf, der voll Unruhe in der Stube auf und ab geht.
„Ich weiß noch mehr, Maria! Wer mich beherbergt, oder meiner Flucht Vorschub leistet, wird erschossen! ... Aber das mit deinem Vater hat mir der Schmied verschwiegen--wenn ich das ge
wußt yätte ..." Döllnitz bleibt mitten im Düster des Raumes stehen. Es arbeitet in ihm, seine Gedanken jagen sich. Maria erhebt sich, ihre Hände tasten ins Leere, wie Hilfe suchend.
„Ich muß fort hier, ich muß zurück! Wer soll den Bund im Landkreis führen, wenn sie auch deinen Vater festgesetzt haben — diese Schufte!" Ein Entschluß reift in Döllnitz. Maria sieht das Unvermeidliche kommen. Im stürmischen Aufruhr, im Kampf um ihre Liebe sieht sie sich hilflos diesem Augenblick gegenüber. Sie greift nach des Geliebten Hände, sie umschlingt in Herzensangst seinen Hals, chre Worte flehen, sie wirft die Vernunft ins halb verlorene Spiel. „Es ist Wahnsinn, Joachim, wenn du jetzt hier fort willst! Du kommst nicht aus den Grenzen
Kurz vor Mitternacht kommen sie erschöpft auf dem Schlosse an. Hauptmann Döllnitz läßt sich sofort bei Lefevre melden, während Maria heimlich über den Wirtschaftshof in ihre Zimmer geht.
ich nicht, auch um unserer Sache willen, mit solchem Opfer erkaufen." Er sieht Maria fast väterlich in die verweinten Augen; sie ist keines Wortes mächtig. Noch einen Augenblick hält er sie umfangen, dann geht er Mantel und Pelzmütze holen.
In diesem Moment hallt donnernd ein Pistolenschuß in den Raum, das Krachen eines Stuhles, ein Aufschrei ... unheimliche Stille folgt.
Rambeaux wollte, als er sah, wie das Spiel steht, Döllnitz kurzerhand niederknallen, um den Kopfpreis des toten Spions für sich zu gewinnen. Aber der Schmied kam ihm zuvor. Als der Franzose im Türspalt die Pistole in Anschlag brachte, entdeckte ihn Wemper und schleuderte ihm blitzschnell den Stuhl entgegen.
Wemper hat sich auf sein Opfer gestürzt. Mit den Händen, die gewohnt sind einen Schmiedehammer zu führen, packt er den Spitzel und schleppt ihn wie ein Bündel in die Stube.
Döllnitz faßt Maria unter und, indem er dem Schmied zuruft: „Du kommst nach!" eilt er mit ihr in die Dunkelheit der Schlucht hinaus.
Der Schmied beeilt sich. Mit ein paar hirschledernen Riemen, die er sich von der Wand langt, bindet er Rambeaux, der sich vor Schmerzen krümmt. Sein Aechzen durchzittert die niedere Stube.
„Mußt lauter wimmern, du Lumpenhund! Sonst hören sie dich nicht, deine Mordbuben!"
An Händen und Füßen gefesselt liegt Rambeaux in der Ecke. Jeder Blutstropfen ist aus seinem an sich bleichen Gesicht verschwunden. lief, wie mit einem Messer gezeichnet, stehen die Falten um den sonst höhnischen Mund. Seine Wut ist der Todesangst und den reißenden Schmerzen der Wunden gemieden. Wemper klopft sich befriedigt die Hände ab. Vor dem Gefesselten stehend, wendet er sich vor dem Gehen ein letztes Mal zu ihm: „Paß auf, was ich dir jetzt sage: Du bleibst solange hier, bis die Sache in unserem Dorf geregelt ist. Wird unserem Hauptmann ein Haar gekrümmt, dann Gnade dir Gott!" Damit geht der Schmied zur Tür. Die Augen Rambeaux folgen ihm in wahnsinniger Angst, er möchte etwas sagen, aber es wird nur ein schriller, unterdrückter Aufschrei. Umsonst zerrt der gekrümmte Körper an den starken Fesseln, die bei jeder Bewegung ins Fleisch schneiden.
„Hier hast du Zeit über alles nachzudenken, du Hundesohn! Keine Tortur wird mich dazu bringen, dein hübsches Versteck hier zu verraten. Lieber laß ich mir die Zunge rausreiben!"
Der Schmied spuckt kräftig aus, dann haut er fra- chend die Tür zu.
Mit schnellen Schritten eilt er Döllnitz und der Baronesse nach.
heraus — sie kriegen dich — und dann ..ihre Stimme wird tränenerftiat ... „dann ist alles verloren — wenn du stirbst, gibt es keine Möglichkeit mehr ... Jetzt heißt es nur Zeit gewinnen, Tage können Wunder wirken, du weigt, wie es in Breslau steht — alles muß sich fast über Nacht entscheiden ..."
Döllnitz zieht die Schluchzende an sich. Sie hat recht — solange es Baron von Löbau nicht ans Leben geht, wird er noch hier bleiben. Ein halbes Lächeln steht auf seinem Gesicht, als er sie lange, tröstend ansieht. Er küßt ihr die feuchten Wangen. Dann jagt er klar und bestimmt, wie es seine Art ist: „Ich bleibe — Maria!"
Draußen aber lauert im mächtigen Schatten einer uralten Eiche, dicht an das Haus gedrückt, die schmächtige Gestalt Rambeaux'. Sein vor Anspannung verzerrtes Gesicht späht vorsichtig in das mangelhafte Licht des Raumes: Dort steht der, den er sucht! Seine Taktik war richtig: Auf der Lauer liegen und warten, bis einer vom Schloß sich insgeheim auf den Weg macht nach dem Versteck dieses preußischen Teufels. Nun wird er dem Hauptmann Lefevre zeigen, wie man feindliche Kuriere fängt!
Schritte lassen ihn aufhorchen, das schwere Keuchen vorn Atem einer massigen Gestalt hastet ein paar Armlängen weit an ihm vorüber, der Tür des Forsthauses zu. Der Kommissar drückt sich noch dichter an das Dunkel der Wand, dann, als die Gestalt im Haus verschwunden ist, schleicht er sich nach und horcht unbeweglich durch den Spalt der offen gebliebenen Tür ins Innere.
Schmied Wemper steht in höchster Erregung vor Döllnitz. Seine Worte Überschlagen sich vor Atemlosigkeit, Schweiß rinnt ihm übers breite Gesicht, er hat einen Gewaltmarsch von Dorf Löbau hierher gemacht, um die Alarmnachricht zu übermitteln.
„Anschlag des Kommandanten — heute abend — sie wollen alles runterbrennen — totschlagen wollen sie uns — der Baron wird erschossen, wenn Sie sich nicht bis morgen früh gestellt haben, Hauptmann!"
Döllnitz erstarrt über der Ungeheuerlichkeit dieser Nachricht für einen Moment das Blut in den Adern. Maria schreit auf, sie schlägt die Hände oors Gesicht, weinend sinkt sie in den Stuhl am Herd. Erdrückende Stille lastet, nur ab und zu unterbrochen durch das Schluchzen der Baronesse.
Der Schmied sieht die Wirkung, die seine Nachricht verursacht hat, er will etwas sagen, was sie abschwächen könnte. Er sucht nach Worten. „Die im Dorf sind außer sich — die Weiber jammern--
der alte Klaus hat die Männer aufgehetzt, daß sie dem französischen Hauptmann heute nacht ans Leben wollen .. da dachte ich, es ist das beste, ich komm' zu Ihnen ..."
Döllnitz sagt kurz: „Wir werden zusammen gehen, Wemper!" Dann wendet er sich an Maria, die er behutsam aus ihrem Stuhl zu sich hinaufzieht. „Es gibt keinen Ausweg! Ich darf deinen Vater jetzt nicht im Stich kaffen, und die anderen — mein Leben kann
Mit Erstaunen hört Lefevre die Meldung des Dieners. Der tocfjlag hat aljo gesessen! Die furchtbare Drohung, die jein zweiter Befehl enthielt, scheint die verstockten Gemüter zur Räson gebracht zu haben. Ein befreiendes Gefühl übertommt ihn. Er ist reha- bilitiert — Rambeaux wird dem Oberkommando melden können, dasi Hauptmann Lefevre, Kommandant des Landkrehes Lobau, seine Pflicht voll und ganz erfüllt hat. Im stillen ist er dem Kommissar für das Ultimatum, das er ihm heute nachmittag bei einer letzten erregten Unterredung über den Fall Döllnitz gestellt hat, recht dankbar. Nie würde er sich sonst zu einem Befehl mit solchen furchtbaren Repressalien haben hinreißen lassen. Der Erfolg ist verblüffend — es sind keine sechs Stunden her, daß das Edikt öffentlich bekannt wurde und schon ist der Gesuchte in seinen Händen. Eine gewisse Leutseligkeit zwischen Stolz und wieder erwachtem, beinah frohem Machtbewußtsein, liegt in seinen Worten, mit denen er den eintreten-ben Döllnitz empfängt.
„Sie hätten Ihr Wort, das Sie mir damals in die Hand versprochen haben, nicht so leichtfertig brechen sollen — Herr Hauptmann Döllnitz!"
„Ich mußte, leider, gegen meine Entschlüsse handeln, Herr Hauptmann Lefevre, da mich die Beamten Ihres Geheimdienstes mit einer Aufmerksamkeit bedachten, die dem freiwillig auf mich genommenen Dienstverhältnis nicht zuträglich war."
Lefevre versteht wohl den leisen Spott dieser Antwort. Er versucht trotzdem ruhig zu bleiben. „Sie geben also zu, daß die Beschäftigung, die Sie in den letzten Monaten mit überaus großem Eifer betrieben haben, staatsfeindlich war?"
„In Ihrem Sinne sicherlich, Herr Hauptmann! Was ich getan habe, kann ich verantworten — ich stehe ein dafür mit meinem Leben."
„Vielleicht erinnern Sie sich, Hauptmann Döllnitz, daß Preußen mit Frankreich freundschaftliche Abkommen getroffen hat..."
Döllnitz unterbricht ihn scharf. „Das ist die Meinung der Souveräne — nicht die Meinung des Volkes! Und der Wunsch des Volkes ist mein Wunsch! Ihn zu verwirklichen, setzte ich bisher mein Leben ein. Mein ganzes Denken und Schaffen gilt der Freiheit meines Vaterlandes. Ich hoffe, Sie haben mich verstanden, Herr Hauptmann — Sie sind Offizier, wie ich!"
Lefevre sieht feinen Gegner mißtrauisch an. Er sucht einen versteckten Sinn hinter seinen Worten. Die Kühnheit dieser Rode macyt ihn nervös. Er versucht zu parieren: „Ich habe Ihnen aus Gründen, die hinreichend bekannt sind, schon einmal das Leben geschenkt! Sie gaben mir Ihr Wort, als Mann von Ehre, mich nicht ein zweites Mal in die Lage zu bringen, gegen mein besseres Wissen zu handeln — Sie haben es trotzdem gewagt..."
„Ich sagte Ihnen schon, was mich zwang, so zu handeln!" Döllnitz' Stimme ist schneidend.
(Fortsetzung folp'
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Ter Vorstand.
Wiederbeginn der SpretUstnnden
Donnerstag, den 15. Juni 1933
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Bekanntmachung.
Am 16. Juni 1933 findet eine Volks-,
Berufs- und Betriebszählung statt, durch die die Gesamtzahl der Bevölkerung, ihre Gliederung nach Geschlecht, Alter, Fami
lienstand usw. ermittelt werden soll. Gezählt werden: 3775C
1. Die Bevölkerung durch Haushaltungslisten. In die Listen sind alle zur Haushaltung gehörigen Personen (einschließlich Zimmerabmieter) aufzunehmen.
2. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe durch Haushaltungslisten (Seite 4), bei Bewirtschaftung von 5000 qm und mehr durch besondere Landwirtschaftskarten.
3. Gewerbebetriebe, in denen der Inhaber ohne Personal tätig ist, durch die Haushaltungslisten (Seite 4), bei Mitinhabern, Angestellten und Arbeitern durch besondere Gewerbekarten.
Jedes bebaute Grundstück wird außerdem durch eine Grundstücksliste gezählt.
Die Pflicht der Eintragung in die Zählformulare liegt den haushaltungsvorftän- den (als solche gelten auch einzeln lebende Personen mit besonderer Wohnung und eigener Hauswirtschaft) und Betriebs- Inhabern oder deren Vertreter ob. Das Zählmaterial wird vom 9. Juni 1933 ab durch die Zähler verteilt. Es ist nach dem Stand vom 16. Juni 1933, nach den in den Vordrucken gegebenen Anweisungen zu beantworten. Vom 16. Juni' 1933 mittags ab sind die Zählbogen zum Abholen bereitzuhalten. Wer sich weigert, die vor- geschriebenen Eintragungen in die Erhebungspapiere zu machen, oder wissentlich wahrheitswidrige Angaben macht, wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM. bestraft.
Gs darf erwartet werden, daß die Be- durch gewissenhafte und sorg- saüige Ausfüllung der Zählbogen die Ar- beck der ehrenamtlich tätigen Zähler er- x & wird darauf hingewiesen,
3uQ-??r9ebniffe nur statistische Unterlagen bilden und für steuerliche oder 9rnapHnf?®ktfex^nic Verwendung finden. QSMk Ub(er b!e ^chtige Ausfüllung der en' [0U)eit bl€5 aus dem Vordruck «Ä* “eit€rres ersichtlich ist, wird Nr??b'b°us, Bergstraße 20 - Zimmer J erteilt werden. Dort wollen sich diejenigen Personen zur nachträ^ Ä Ertragung melden, die durch irgendwelchen Umstand keine Zählpapiere zur Eintragung erhalten haben. 3
Gießen, den 7. Juni 1933.
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Der Gemeinde-^ählungskommissar.
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