Keramik (Schöpfungen der gleichen Künstlerin) AU sehen, in denen sich ebenfalls bodenständige Künste lerschast und handwerNiche- Können glücklich verbinden. Dom Hasen in Miniatur bis zum (Stefanien in stattlichem Format sieht man Tiere in eigenwilliger, sicherer Gestaltung. Sehr bedeutsam erscheinen die Gruppendarstellungen der hei- ligen Familie in buntem Steinzeug, ferner die ernste Gruppe in Klinker, die „Schreitende Frau mit dem Kind", und nicht zuletzt eine sehr feine Sietä. Aufmerksamkeit verdienen auch die Tier- irftellungen von DZolsgang SessouS, einem Schüler der Künstlerin, unter denen besonders die Düfselgruppe auffällt.
Der Freund der heimatlichen DolkSkunst darf nicht versäumen, die »Ausstellung zu besuchen, n.
Bornotuzen.
— Tageskalender für Mittwoch: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Eine Frau wie du".
“ Vom Hessischen Sängerbund. Die Geschäftsstelle des Hessischen Sängerbundes befindet sich jetzt in Darmstadt, Rheinstraße 16, Zimmer 70, Fernruf 3500. Alle Zuschriften an die Bundesleitung und für die Hauptschriftleitung der hessischen San. gerwarte" sind an die' dortige Geschäftsstelle zu richten.
•* Zwei schwere Verkehrsunfälle. Gestern abend wurde der 10jährige Schüler Karl Hein§ Balser, wohnhaft Friedensstraße 10, der mit seinem Fahrrad die Licher Straße hcrabgefah- ren kam und durch die Kaiser-Allee nach dem Lud- wigsplatz wollte, von einem entgegenkommenden Kraftwagen angefahren und zu Boden geschleudert. Der bedauernswerte Junge erlitt dabei einen Schä- delbruch und mußte sofort in die Chirurgische Sui- nit gebracht werden. Der Zustand des Kindes ist leider ernst. — Ein zweiter verhängnisvoller Ver- kehrsunfall ereignete sich heute morgen gegen 7 Uhr an der Ecke Bismarckstraße und Ludwigstraße. Der 27 Jahre alte Former Karl Link von Odenhausen, der sich mit seinem Motorrad auf der Fahrt zu seiner Arbeitsstätte (Bänninger) befand, wurde
ebenfalls von einem Auto angefahren und kam dabei so heftig au Fall, daß er einen schweren Schä- delbruch und Innere Verletzungen erlitt. Die herbei- gerufene Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz brachte den bedauernswerten Mann sofort nach der Chirurgischen Klinik. Das Befinden des Verunglückten ist leider sehr ernst. Das Motorrad
Denkt an die „Stiftung für Opfer der Arbeit"!
Einzahlungen an Beichskredilgesellschasl Berlin W 8, Behrensstrafze 21/22, sowie' auf deren Reich»- bankgirokonlo und deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe der Konlobezeichnung: „Stiftung für Opfer ber Arbeit". •
wurde bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt. Die polizeilichen Ermittlungen sind in beiden Fällen im Gange.
•• Sonntags - Rückfahrkarten zum Kriegerfest in L i ch. Am 17. und 18.Juni findet in Lich ein Bezirks-Kriegerfest statt. Dazu werden Sonntagsrückfahrkarten — auch in Blankoform — von allen Bahnhöfen der Strecken Lollar— Bad-Nauheim, Gießen — Nieder-Ohmen, Gießen — Stockheim, Stockheim—Gedern, Friedberg—Nidda— Schotten und Friedberg—Hungen ausgegeben. Die Karten aelten zur Hinfahrt vom 17. Juni 0,00 Uhr bis 18. Juni 24 Uhr, zur Rückfahrt vom 17. Juni 12 Uhr bis 19. Juni 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt.)
Taten für Mittwochs 14.Zuni.
1929: Unterzeichnung des Konkordates zwischen Preußen und dem Vatikan: — 1931: Untergang des französischen Dampfers „Saint Philbert" mit über 500 Personen vor der Loire-Mündung.
Luftschutz tut not!
Bei künftigen Kriegen wird Gesamt vol,k gegen Gesamtvolk unter Einsatz aller finanziellen, technischen, wirtschaftlichen und moralischen Kräfte kämpfen.
3m besonderen wird an diesem Kamps die Luftflotte beteiligt fein.
Wohl yestattet uns der Versailler Vertrag, wenig- stens einige Land- und Seestreitkräste zu unterhal- ten, er verurteilt uns aber zur Ohnmacht hinsichtlich der aktiven Abwehrmittel (Jagd- und Bombenflug, zeuge, Flugabwehrkanonen). Wir lesen von g e - waltigen Ausrü st unaen uns umgeben- der Staaten gerade auf dem Gebiete der Luftwaffe, von ständigen großen Luftmanövern dieser Staaten. Wir beobachten schon seit Jahren, daß sowohl die kleineren luftgerüsteten Länder, als auch die großen Militärstaaten in weitgehendstem Maße sich mit Arbeiten des zivilen Luftschutzes abgeben.
Unser Vaterland ist das luftgefährdetste und iuftempsindlichste Land der weit. 3m Herzen Europas gelegen, ist es von allen Seiten bedroht. 3nmitten von 16 000 angriffsbereiten Kriegsflugzeugen liegt Deutschland wehrlos da.
Die Wirkungsradien der Bombenflugzeuge der aus- ländischen Lustmächte überschneiden sich von allen Seiten wiederholt über Deutschland. Für Luftangriffe besonders lohnende Ziele wie Industriezentren, große Städte, liegen ausgebreitet da. Der War- nungsruf des Völkerbundes hinsichtlich der Luftgefahr hat gerade für Deutschland die aller- größte Bedeutung. Er lautet:
„Line wirkliche Gefahr, eine Todesgefahr wird es für eine Ration bedeuten, wenn sie im Vertrauen auf internationale Vereinbarungen ein- fchläft, um schutzlos einer neuen IDaffe gegenüber aufzuwachen."
Wir müssen diese Gefahr aus der Luft erkennen. Die Bevölkerung muß wissen, was ihr bei einem Luftangriff b e o o r st e h t, sie muß aber auch erfahren, w i e man s i ch schützt und sich zu verhalten hat.
Der Herr Reichsminister der Luftfahrt Göring hat erst kürzlich in einem an deutsche Männer und deutsche Frauen gerichteten Aufruf ausgesprochen, daß
der Luftschutz zu einer Lebensfrage für unser Volk geworden ist. „L u f I s ch u h tut not!" Der zivile Luftschutz beabsichtigt, das Leben der Bevölkerung zu schützen, Störungen des öffentlichen Lebens und in lebenswichtigen Betrieben infolge von Luftangriffen auf möglichst kurze Zeit zu beschränken, damit also zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung beizutragen und elngetrelene Schäden aller Art so schnell wie möglich zu beseitigen.
Die Träger aller Luftichutzarbeiten sind die staatlichen Polizeibehörden. Die örtliche Leitung liegt in den Händen des mit der Sicherheitspolizei beauftragten örtlichen Polizeiverwalters. Zu feiner Beratung und Unterstützung bedient er sich einer Arbeitsgemeinschaft aller ört- licken Kräfte, die an dem Aufbau des zivilen Luftschutzes beteiligt sind.
Heben der Behörde Hal abee die ganze Bevölkerung der Stabt die Pflicht, mitzuhelfen und mit- zuarbeilen an dem Ausbau des zivilen Lustschuhes als Akt der Selbsterhaltung und der elementarsten Vorsorge und Fürsorge des Lebens, der Gesundheit, der INoral und der Sachgüter jedes einzelnen Volksgenossen und der Gesamtheit des deutschen Volkes.
Wer sich dieser Pflicht, dem Dien st am Näch - sten und dem Dien st am Vaterland entzieht, der muß gewärtig fein, daß er alle die Folgen, die sein Abseitsstehen heraufbeschwört, zu tragen hat.
Oie Aufklärungsarbeit in Gießen
ist nunmehr in großzügiger Weise in Angriff genommen worden. Zunächst findet ein e r st e r L u f t- schutz-Jnformationskursus für rund 350 Lehrer und Lehrerinnen der Stadt Gießen statt, um diesen Personenkreis mit den Ausgaben des zivilen Luftschutzes vertraut zu machen. Don dieser Basis aus soll dann im Laufe der Zeit die Aufklärungs- und Belehrungsarbeit immer weiteren Umfang annehmen, damit die gesamte Bevölkerung unserer Stadt die große Bedeutung des zivilen Luftschutzes nicht nur für die ganze Bürgerschaft, sondern auch für jeden einzelnen Einwohner selb st zur Sicherung seines Lebens und Eigentums erkennt.
Man kann nur dringend wünschen, daß alle Mitbürger sich für diese Aufklärung über die Wichtigkeit des zivilen Luftichuhes aufnahme- willig zeigen, damit im Falle der Luftgefahr jeder einzelne Mann und jede Frau, ja jedes Kind sofort genau weih, was sie zu tun haben und wie sie sich zum eigenen Schuhe, aber auch zum Dohle der anderen Mitbürger verhalten müssen.
Der gegenwärtige Jnformationskursus wurde am Montag abend im Saale des Studentenheims von Polizeidirektor Dr. Kayfe r, unter dessen Leitung der gesamte zivile Luftschutz in Gießen arbeitet, er- öffnet. Hierauf hielt Polizeihauptmann Leyerer, der Luftschutzsachoerständige und mit der Durchfuhr rung dieser Maßnahmen betraute Sachbearbeiter beim Polizeiamt Gießen, den ersten Vortrag über das Thema „Ziviler Luftschutz". Weitere Vorträge sind für heute und die folgenden Tage vorgesehen.
Oer Hassia-Verbandstag in Nidda.
(Zweiter lag. — Eigener Bericht des „Gieß. Anz.") < Nidda, 11. Juni. Der graue Wolkenhimmel und der am Frühmorgen niedergehende Regen lähme» etwas die Festfreude. Aber um die Mittagszeit wird das Gewölk lichter, der Regen hört auf, so daß die auswärtigen Festleiinehmer eintreffen und das Tagesprogramm sich ungestört abwickeln kann.
Gegen >510 Uhr wird der
Verbandstag
der Kriegerkameradschast Hassia
in der Turnhalle von dem 1. Präsidenten, Exz. Generalleutnant a. D. von Dibtman (Darmstadt), mit herzlichen Grußworten eröffnet. Er weist darauf hin, daß nach einer Besprechung mit politischen Führern des Gaues Hessen die notwendig gewordene Gleichschaltung i m Präsidium Der Hassia durchgeführt fei. Nach dieser bleibe er erster Führer, Staatssekretär Jung sei zweiter Führer der Hassia. In den engeren Vorstand sei außerdem berufen: Stabsleiter S) ü g c r von der SA., Hauptmann a. D. Wassung und Scharführer Graf von der SS. Aus dem Präsidium ausscheidende Kameraden, deren verdienstvolles Wirken für die Krietzerkameradschaft Hassia hervorgehoben sei, sollen später an anderen Stellen Verwendung fin- den. Don Oibtman begrüßt es mit befonberer Freude, daß nunmehr Kriegeroereine, SA., SS. und Stahlhelm Schulter an Schulter marschieren und eine geschlossene nationale Front verkörpern.
Die hassia-3ugend wird in die SA. überführt, die Kriegsbeschädigten- und Kriegerhinterdliebe» nenorganifation der Hassia dem NS.-Kriegsopfer- bund überwiesen.
Die Gleichschaltung innerhalb der Bezirke und Vereine müsse unverzüglich durchgeführt werden. Der nationalsozialistische Einfluß müsse dadurch zur Geltung kommen, daß mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder der NSDAP, angehöre, ins- besondere die Bezirks- und Vereinsvorsitzenden und ihre Stellvertreter. Sämtliche Vorstandsmitglieder müssen Kriegsteilnehmer gewesen sein, wobei dieser Begriff nicht mit Frontkämpfer gleichzusetzen ist.
Im abgelaufenen Jahre wurden 18 000 Mark für Unterstützung notleidender Kameraden verausgabt. Ich Voranschlag für das laufende Jahr sind 20 000 Mark vorgesehen. Der Hassia floß eine Rückvergütung aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen in Hohe von 68 000 Mark zu, von der Allianz allein 60 000 Mark. Der seitherige 2. Präsident, Landes- finanzamts-Direktor Linden st ruth (Darmstadt), gibt einen Rück- unj> Ausblick auf das Versicherungswesen und erörtert den Plan einer Sterbegeldversicherung für den ganzen Verband. Nach Einholung der nötigen Unterlagen soll ein späterer Verbandstag eine Entscheidung herbeifuhren.
Da die Kriegerkameradschaft Hassia im kommenden Jahr ihr 60jähriges Bestehen feiern kann, wird der Verbandstag für 1934 nach Darmstadt verlegt. Die Tagung soll zu einer großen vaterländischen Kundgebung ausgebaut werden. Gegen 12.30 Uhr wird der Verbandstag der Hassia von dem Führer Exz. von Oidtmann geschlossen.
Um 13 Uhr stellt sich in der Ludwigs- und Bahn- hofsstraße der
Festzug
auf, der 74 Abteilungen aufweist. 12 Musikkapellen sind in den Zug eingeordnet. Der Reiterverein Nidda und Echzell in der schmucken Uniform der ehemaligen Kavallerie, eröffnet den Zug. Es folgen im strammen Marschtritt die Kolonnen der braunen Bataillone, SA. 22, SAR. 22, SA. 21, an die sich Ehrenausschuß und Ehrengäste in Autos und Wagen anschließen. Der Stahlhelm Friedberg mit eigener Kapelle, sowie die Arbeitsdienstwilligen des Lagers Nidda machen einen vorzüglichen Eindruck. Die Kriegeroereine einer weiten Umgebung marschieren mit wehenden Fahnen und in bester Marsch- oisziplin in dem farbenfrohen Festzuge. Tausende stehen am Straßenrand, das ungewohnte Bild in sich aufzunehmen.
3nmitlen der Stadl hält der Festzug, um in feierlicher Stille der Toten zu gedenken.
Die Glocken läuten, die Musikkapellen spielen das Lied vom guten Kameraden, während die SAR.» Schießabteilung drei Ehrensalven abgibt.
Auf einer Empfangstribüne an der Niddabrücke haben sich die Ehrengäste eingefunden, darunter der Großherzog, sowie der Erbgroßherzog nebst Gemahlin, von der Menschenmenge lebhaft begrüßt und gefeiert. Mit „Augen rechts" ziehen die Festzugsteilnehmer vorüber.
Auf dem Festplatz begrüßen in herzlichen Worten der Vorsitzende des Iubiläumsvereins, Kamerad Helfrich, sowie der Bezirksvorsitzende, Kamerad Seum, die hohen Ehrenaäste und Gäste und richten Worte treu-oaterländilchen Denkens und Fühlens an die Tausende, die sich auf dem Festplatz eingefunden batten. Das Deutschland- und Horst- Wessel-Lied schließen sich an.
Nach dem Schaureiten des Reiteroereins Nidda, das besondere Anerkennung verdient, entfernen sich
die hohen Gäste, während die Menge den Gastzellen zuströmt, die in langen Reihen errichtet sind. Frohes Festtreiben beginnt.
Dem Bericht über den Degrühungsabend aus Anlaß der Hassia-Tagung ist nachzutragen, daß der Dorsihende des Mannergesangvereins .Eängerkranz" 1 839 Nidda im Namen aller auf nationalem Boden stehenden Niddaer Vereine dem scstgebenden Verein die Glückwünsche zu seinem Jubiläum auSsprach. Herr Bechtold übergab sodann dem Vorsitzenden deS Kriegerver- einS Nidda zur Erinnerung an den Ehrentag ein gesticktes Zahnenband.
Koloniale Frauenarbeit.
Am Samstag versammelten sich, wie am Mon- tag schon kurz berichtet, in den Räumen der Universität Frankfurt a. M. Frauen aus allen Gauen Deutschlands, die seit Jahren in der kolonialen Arbeit stehen, und zwar die Vorsitzenden und Mitglieder des Frauenbundes der Deutschen K o l o n i a l g e s e l l s ch a f t, um hier ihre diesjährige Hauptversammlung abzuhalten.
Nachdem die Führerin, Frau von Boemcken, die Versammelten begrüßt und den Vertretern der Behörden und zahlreichen anderen Gästen sür ihr Erscheinen gedankt hatte, fand sie eindringliche Worte dafür, wie notwendig cs sei. den schwer um ihr Volkstum ringenden Afrikadeutschen nach besten Kräften beizustehen und ihnen immer wieder zu zeigen, wie die Heimat an sie denkt und ihnen zu helfen bemüht ist, damit sie stets von neuem Kraft und Hoffnung aus diesem liebevollen Gedenken und dieser tatkräftigen Hilfe schöpfen können
Daß es echt frauliche Arbeiten sind, die der Bund feit mehr als 26 Jahren leistet, ging aus dem Bericht hervor, den die Geschäftsführerin, Fräulein von Steinmeister, gab. Im Vordergründe der Tätigkeit steht die Sorge, den deutschen Kindern in Afrika eine deutsche Schulausbildung zu ermöglichen. Afrikanische Jugend, die zur Berufsausbildung nach Deutschland kommt, wird liebevoll betreut, damit das Heimatgefühl in ihr ebenso stark wird, wie es in den Eltern drüben lebt. Junge Mädchen und Frauen, denen der Bund zur Auswanderung nach Afrika verhilft, werden von den afrikanischen Abteilungen wieder herzlich aufgenommen, und freundliche Fürsorge hilft ihnen, unter Landsleuten schnell heimisch zu werden im Sonnenlande. Auf einsame Farmen und Pflanzungen wandern Zeitschriften und Bücher, die hier gesammelt wurden und drüben große Freude auslösten.
Wie wertvoll gerade die Pflege des geistigen Zusammenhanges der Kolonialdeutschen mit der alten Heimat ist, darüber sprach, als besonders berufen, die Vertreterin des Gauverbandes Südwestasrika, Frau M a a g. Zuerst aber erzählte sie von der großen allgemeinen Freude der Deutschen in Afrika über die nationale Erhebung, wie sie auch drüben einig hinter dem Führer ständen, und sie die Kraft und Hoffnung aus dem Gedanken schöpften, nun in seinem Sinne arbeiten zu Dürfen.
Sodann sprach einer der alten Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung, Professor Kuhn, Gießen, der seit mehr als zehn Jahren der Partei angehört. Er wies Darauf hin, Daß Die Arbeit Des Frauenbunds Der Deutschen Kolonialgesellschaft von Anfang an bewußt völkische Arbeit gewesen sei. WurDe Der BunD mit auf seine Veranlassung hin Doch vor 26 Jahren gegrünDet mit Dem ausdrück- lichen Ziel, aus allen Kräften Die AuswanDerung von geeignete!. Frauen unD Mädchen nach Afrika zu förDern, Damit Die Männer Drüben und ihre Nachkommenschaft nicht dem Volkstum verloren gingen, wie es überall dort geschehen ist, wo ausländische oder gar eingeborene Frauen Mütter eines neuen Geschlechts wurden. Durch die Arbeit des Bundes erstand auf afrikanischem Boden ein rassebewußtes deutsches Geschlecht. Und diesen rein deutschen Menschen muß geholfen werden, daß sie ihre deutschgeborenen Kinder auch deutsch erziehen können. Deshalb richtet sich die Arbeit des Bundes neben den anderen Aufgaben auch ganz besonders auf die Schulerziehung der Kinder. Hier kann und muß noch viel geleistet werden, denn augenblicklich steht es noch so, daß hunderte deutsche Kinder in Afrika ohne jeden Schulunterricht aufwachsen. Daß diesem Zustand ein Ende bereitet werden muß, darüber sind sich die versammelten Frauen einig, und ebenso in dem festen Willen, alles zu tun, was in ihren Kräften steht, um diese große und wichtige Aufgabe zu erfüllen.
Durch die Gleichschaltung, von der die Vorsitzende wie auch von einigen dadurch bedingten Organisationsänderungen Kenntnis gab, ist eine tätige Mitarbeit all der Kreise zu erhoffen, die völkische Arbeit als besonders wertvoll und wichtig zu fordern bereit sind.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
(Erfolg
SHELL AUT
immer unter Plombe«
hoben, heißt eine Leistung vollbringen. Sonderleistungen gleich welcher Art, die Sie mit Ihrem Kraftfahrzeug erreichen wollen, hängen von der Zuverlässigkeit Ihres Motors ab, die im wesentlichen von der Schmierung bestimmt wird. Machen Sie sich die oft teuer erkauften Erfahrungen anderer zunutze und verwenden Sie die auf der ganzen Welt bei den schwersten Konkurrenzen erfolgreichen, hochwertigen SHELL AUTOOELE, die in deutschen Fabriken nach zum Teil einzig dastehenden Verfahren hergestellt werden
RHENAN1A-OSSAG MINERALÖLWERKE A.-G.
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schütz l
SMtll AUTOOCl I doaefldeifg jntLL SHELL AUTOOIL2X mltteHIOislfl HochleUtungsoel sheil autoohsx d i « k ii o .. i e SHELL AUTOOlldX Hark dickfl. SHELLVOLTOL SHELL AUTOOHSX extro,io,k<:kfcfl. do« Elnheltsoel nus-nin «u»d» d«o shell-fuhee«


