Ausgabe 
13.12.1933 Drittes Blatt
 
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9.J4.-3port

Die Gießener Audergesellschast führt!

An der Spitze der deutschen Rennruderoereine. die in diesem Jahre erfolgreich waren, steht die Gießener Ruderge.ellichast von 1877 mit 3 0 Sie­gen. 8 Achter, 19 vierer und 3 Liner find die Stegesbeute der Gießener gewesen, die zahlen- mäßig von keinem anderen Ruderoerein Übertrossen wurden. Auch beim Deut.chen Meisterschastsrodera spielte der Achter der Gießener Ruderge^ellschost eine beachtliche Rolle, wenn er sich auch im Lndlauf nicht durchsetzen konnte. Der erfolgreiche Ruderlehrer der Gießener Rudergesellschast, Daniel Soll wer. ist für das nächste Jahr vom Ruderklub 3a* oorlte-hammonia nach Hamburg verpflichtet worden.

Gröler Handbatterfolg der Soldaten.

3. Dachkompanie fJnf.-Regt. 15 Gießen) S^gea r.wachkomponie Jns.-Regt.21 Würzburg) 11:5 (7:2).

Die Handballmannschaft der 2. Kompanie (die gegenwärtig als 5. Wachkompanie in Berlin weilt) trug dieser Tage in Berlin ein ^^allspiel gegen die 2. Wachkompanie (1. ^nf.-Regt. 21 Wurz« bürg) aus, dos sie mit einem beachtlichen Erfolg abschließen konnte.

Schon in den ersten Borspielen konnte man nach den gezeigten Leistungen und den hohen Siegen beider Mannschaften annehmen, daß bte[e sich für dos Endspiel qualifizieren würden. Das Spiel hatte allo entscheidenden Charakter. Der ausgezeignete Schiedsrichter B u s s e - Berlin pfiff zum erstenmal nach den neuen Regeln. Man bekam ein rassiges Spiel zu sehen, das technisch auf sehr hoher Stufe stand und erfreulicherweise immer in seinen Gren­zen blieb. Der bayerische D i v i s i o n s meister dachte nicht daran, daß er von dem hessischen Ba­taillons meister eine Niederlage, auch noch m dieser höhe beziehen würde. Er sah sich schwer ent- tauscht, als die hessischen Grenadiere mit ihrem plan- vollen Spiel aulwartcten und Angriff auf Angriff auf das gegnerische Tor rollen ließen, so daß sie zu verdienten Erfolgen kamen. Jeder Ball wurde vom Torwart über Verteidiger und Läuferreihe zum Sturm gebracht, so daß man bei den Gießenern ein flüssiges Spiel einer Mannschaft sah und keine Einzelspieler, die man immer wieder bei den Bayern beobachten konnte. Bis zur Halbzeit führte die 2 Kompanie bereits durch sieben Tore von allen fünf Stürmern geschossen gegenüber zwei der Bayern. Nach dem Wechsel drehten die Bayern etwas aus, konnten aber trotzdem bis zum Schluß nur noch drei Tore erzielen gegen vier der Hessen, so daß es zu einem Endergebnis von 11:5 und da- mit zu einem wohlverdienten Siege der 2./JR. 15 kam _

Bei den Gießenern arbeitete der Torwart ausge- zeichnet: gegen die Tore, die fielen, war er macht­los Die Verteidigung und Läuferreihe konnte eben­falls restlos gefallen, da sie verstand, gut zu zer­stören, aber auch ebenso gut auszubauen. Der Sturm war schuhsreudig und arbeitete glänzend zusam­men, so daß man nicht fünf Einzelstürmer sah, son- dem ein ganzes Gefüge. Die Bayern hatten elf nute Einzelspieler in ihrer Mannschaft, die aber schlecht zusammenarbeiteten. Würde sich die Mann­schaft mehr Elan und Zusammenarbeit aneignen, wäre sie schwer zu überwinden.

Handball im Gau XII den OT.

Cong-Göns I Grüningen I 13:0 (8:0).

Am Sonntag standen sich die beiden 1. Mann­schaften der Turnvereine Grüningen und Lang- Göns (2. Kreisklaffe) in einem Verbandsspiel in Lang-Göns gegenüber. Beide Mannschaften haben bereits ihre anderen Gegner hoch geschlagen, wäh­rend sie sich in Grüningen mit einem Unentschieden trennten und somit punktgleich standen. Aus biefem ©runbe maß man bem Rückspiel in Lang-Gons entscheibenbe Debeutung bei.

Rach kurzer Spieldauer konnte man bald erken­nen, daß sich zwei ungleiche Mannschaften gegen- überstanden. Infolge ihres besseren technischen Kön­nens und großen Eifers ließ die Platzmannschaft die Gaste nicht zum Zuge kommen Das Spiel wurde eine einseitige Angelegenheit der Einheimischen. Kam der Gästesturm auch verschiedentlich etwas auf, so konnte er sich aber gegen die aufmerksam arbei­tende Hintermannschaft der Platzbesitzer nicht durch­setzen.

Wißmar I Ccwnsbach I 3:2 (1:1).

Auf bem Wißmarer Sportplatz trafen sich am Sonntag beide Mannfchaflen zum fälligen Rück­spiel. Gleich zu Beginn des Spiels legten beide Gegner mächtig los wobei Launsbach etroa« mehr vom Spiel hatte. Sie konnten es jedoch nicht per- hindern, daß der Platzbesitzer zum ersten Erfolg

kam, dem jedoch die Gäste bis zur halbzect den Ausgleich entgegensetzten. In der zweiten Halbzeit fanden sich die Bifpnarer bester und konnten auch in kurzen Abständen noch zwei lore erzielen. Launsbach holte fünf Minuten vor Schluß noch em Tor auf Wißmar konnte durch die gute Leistung feines Torhüters als glücklicher Sieger den Plag verlosten Schiedsrichter Birkenftock^Sießen mar dem Spiel ein gerechter Leiter.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

3C. Steinbach I Heuchelheim I 4:1 (3:1).

Auch der Sportverein Steinbach konnte die Sie­gesserie des SD. 1920 Heuchelheim nicht unter­brechen. Die 4:1 Niederlage, die sie am vergange­nen Sonntag auf eigenem Platze hinnehmen muß- len, war dem Spielverlauf und ihrem spieleri­schen Können nach schmeichelhaft für sie. Die primi- tioe Spielweise der Steinbacher und ihr hartgefro­rener, glatter Platz behinderten die Heuchelheimer stark in ihrem Können. Die erste Halbzeit endete mit 3:1 für Heuchelheim: ein weiteres Tor hatte der Schiedsrichter nicht gegeben. Die zweite halb- zeit brachte noch zwei Tore der Gäste, von denen aber wiederum eins wegen angeblichen Abseits nicht gewertet wurde.

Die erste Iugendmannschast fand in ihrem Geg­ner, der gleichen des SV. Steinbach keine gleich­wertige Mannschaft. Sie erzielte in gleichen Ab­ständen sechs Tore, denen der Gastgeber nur einen Erfolg entgegensetzen konnte. Der Schiedsrichter war dem Spiel nicht der richtige Leiter. Seine Entscheidungen waren sehr unsicher und hart. Be- sonders fielen seine Abseitsentscheidungen auf, die er 40 Meter hinter der Front traf.

Oie Bruderpflicht kommt!

Auf einer Tagung, die der Führer des Deutschen Ruderverbandes mit den Vereinsführern der Sport­gaue X und XII in Köln abhielt, empfahl er die Einführung des Pflichtruderns in den deutschen Rudervereinen. Danach sollen vom kommenden Frühjahr an alle Mitglieder der Rudervereine bis zu einem bestimmten Alter an den von den Ruderwarten und Trainern geleiteten regelmäßigen Ruderübungen teilnehmen.

Sportpflicht bei der Reichsbahn.

Eine in ihrer Bedeutung nicht hoch genug ein­zuschätzende Verfügung hat jetzt die Deutsche Reichsbahn erlassen. Danach sollen alle Eisen­bahner dem Sport zugeführt werden, die körperlich dazu in der Lage sind. Die Sport­ausübung soll nunmehr dienstlich gefördert werden. Eine Gefahr für die übrigen Turn- und Sport­vereine besteht jedoch nicht, da die bereits einem Verein angehörenden Eisenbahner ihre Mitglied­schaft nicht zu lösen brauchen und weiter ihrem alten Verein angehören. Darüber hinaus werden aber auch noch die Reichsbahnbediensteten in sol­chen Orten, wo noch keine Reichsbahn-Turn- und Sport-Vereine bestehen, angewiesen, sich anderen Vereinen des deutschen Sports anzuschließen. Zwecks intensiverer sportlicher Ausbildung trägt man sich mit der Absicht, sich großen Sportvereinen anzu­schließen, um hier das Material für eine Weiter­bildung zu finden. Die deutsche Turn- und Sport­bewegung erhält dadurch einen ganz gewaltigen Zuwachs.

Kurze Sportnotizen.

Beim Stettiner Hallensportfest feierte Dr. Peltzer einen neuen Sieg. Im 1000» Meter-Lauf schlug er feinen Landsmann Rothbart in 2:36,4 Min. ganz knapp. An diesem Fest betei­ligte sich auch eine saarländische Mannschaft, die stark gefeiert wurde.

Die Einführung des Pflichtruderns für alle Mitglieder der Ruderoereine bis zu einem bestimmten Alter ist vom Führer des Deutschen Ruder-Verbandes in Aussicht gestellt worden.

*

Für d i e sächsische Altershilfe konnten 18 000 Mark als Reingewinn aus den Fußballspie­len um den Mutschmann-Pokal abgeführt werden. Allein aus dem Endspiel vom letzten Sonntag zwi­schen Dresdener SC und Sportfreunde 01 Dresden ergab sich ein Reingewinn von 5000 Mark.

Der hoffnungsvolle Junge Skuller Horn von5)anfa" Hamburg ist dem Berliner RK. beigetreten. Horn wird voraussichtlich nicht nur im Einer, sondern zusammen mit Dr. Butzh auch im Doppelzweier starten.

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Eintracht Frankfurt wurde von West­mark Trier, einem Verein, der in der Gauliga

Mittelrhein eine sehr gute Rolle spielt, für den ersten Weihnachtstag eingcladcn. Die frankfurter haben die Zusage gegeben, mit ihrer stärksten Elf m Trier anzutreten.

Bei b e n britischen Cmpire-Spielen, die im nächsten Jahre in England stau finden, ist zum ersten Male ein Eishockey-Turnier geplant. Die Teilnahme der National-Mannfchaften von Australien, Kanada, Schottland, England und Neu­fundland soll bereits feststehen.

Die Berliner Frauen-Regatta wird auch im nächsten Jahre wieder ausgetragen wer­den, da der Berliner Regatta-Verein den Beschluß

gefaßt hat, die Veranstaltung dieser wichtigen Regatta nunmehr selbst zu übernehmen.

Tcsch-Tennis-Weltmeister wurden In Paris im Herreneinzel Barna-Ungarn, im Damen­einzel Frl. Kemerowo-Tschechoslowakei, im Herren­doppel Bamo-Szabados (Ungarn), im Damen­doppel Mcdnianskn-Sipos (Ungarn) und im ge- mischten Doppel Medniansky-Szabados (Ungarn).

Zum Vizepräsidenten des Aero- Club von Deutschland wurde noch dem Ausscheiden von Gerd v. Hoeppner der Präsident des Deutschen Luftsport-Verbandes, Bruno Loerzer, ernannt.

Wirtschaft.

* Die Deoisenhäch st betröge im Ja­nuar 19 3 4. Der Reichswirtschaftsminister hat angeordnet, daß der Grundbetrag der allgemeinen Genehmigungen für die Wareneinfuhr im Monat Januar 1934 nur bis zur Höhe von 50 v. H. in Anspruch genommen werden darf.

* Deutsche Gold- und Silberscheide­anstalt vorm. Roeßler, Frankfurt -M. Die Gesellschaft weiß zum 30. September 1933 nach 2,11 (2,74) Mill. RM. Abschreibungen auf Anlagen und 3,06 (0,86) Mill. RM andere Abschreibungen einschließlich 0,23 Mill. RM. G-wtnnvortrag einen Reingewinn von 4 144 986 (3 562 155) RM. aus. Hieraus sollen wieder 9 o. H. auf die Stammaktien und wieder 6 o. H. auf die Vorzugsaktien verteilt werden, so daß nach Zuweisung von 0,94 Mill. RM. an Wohlfahrtsfonds 273 911 RM. zum Vor­trag verbleiben.

Sranffurfer Börse.

rNillagsbörse: fester.

Frankfurt a. M , 12. Dez. Die Mittagsbörse stand unter dem Eindruck der Reden führender Wirtschaftspolitiker. Das Vertrauen, das aus den Aeußerungen des Reichswirtschaftsministers hervor- klana übertrug sich auf die Stimmung an der Börse, ebenso wie auch die Auslassungen Dr. Schachts vor der Deutschen Handelskammer in Basel einen aus­gezeichneten Eindruck machten. Ein weiteres Auf­triebsmoment, allerdings mehr stimmungsmäßiger Natur, bildete die gestrige Unterhaltung des Reichs­kanzlers mit dem französischen Botschafter. Diese Momente reichten aus, um das Interesse etwas zu heben,'infolgedessen zogen die Kurse gegenüber der Abendbörse um etwa.l v. H. im Durchschnitt an.

Recht lebhaft ging' es am Montanmarkt zu, an dem die Stahlvereinswerte meist 1,50 o. H. anzo­gen, auch Rheinstahl (plus 1,75 v. H ), Harpencr (plus 1 o. H.) und Mannesmann (plus 1,25 v. H.) waren fest. IG.-Farben wurden in größerem Um­fange umgesetzt und gewannen allmählich 1,75 o. H. Der Elektromarkt wies ruhigere Verfassung auf, Gssfürel waren 1,25 v H., AEG. 0,75 v. H. ge­bessert. Verkehrswerte konnten sich behaupten, auch Reichsbank scheinen die gestrige Flaute überwun­den zu haben, sie lagen ziemlich widerstandsfähig. Von Nebenwerten waren Iunghans mit plus 3 o. H. auffällig hoch, auch Daimler 1,25 v. H. befestigt, da­gegen büßten Zement Heidelberg 1,50 o. H. ein. Zellstoff Waldhof lagen 0,75 v. H. über gestern. Der Verlauf brachte den Aktienmärkten durchweg neue Besserungen, die bei den Montanwerten meist 1 bis 1,50 v. H. betruacn. Reichsbank konnten sich um 0,50 v. H. verbessern. Auch IG.-Farben erreichten bei einem Kurs von 122,50 einen Zprozentiaen Ge- samtgewinn. Später trat bann eine gewiße Be- ruhiaung ein, die verschied-nttich die Bewertungen abbröckeln ließ, um gegen Schluß aber erneut wie­der G"winne zu bringen.

Am Markte der variablen Reichsanleihen bremste ein anfängliches Angebot die Auswärtsbewegung, immerhin lagen Alt- und Neu besitz je 0,25 v H. höher, späte Reichsschuldbuchsorderungen gehalten. Bon Industrie - Obligationen lagen Stahlverein- Bonds mit plus 3 v. H. sehr fest. Reichsanleihen waren im Verlause bis zu 0,38 v. H., svätc Schuld­bücher 0,50 v. H. höher, während Stahl-Bonds etwas nad)gaben: später zogen sie aber erneut um 1,25 o. H. auf 62 v. H. an. ®olbpfanhbriefe laaen bei kleinen Veränderungen uneinheitlich, ßiquibar tionspfanbbriefe meist niedriger, nur Pfalz. fnjp. etwa plus 1,50 p. H., Kommunal-Obligation-m laaen ziemlich unoeränhert, Frankfurter etwas fester. Von Stadtanleihen büßten Mainzer und Darmftäbter er­neut bis 1 p. H. ein. Staats- unb Länderanleihen waren ruhia, z. T. leicht erhöht. Van fremden Wer­ten zogen Ungar. Gold um 30 Pf. an, Schweiz. Anleihen verloren aber bis zu 2 p. H Tagesgeld war aefucht unb wurde auf 4 p. H. erhöht (ge­stern 3,50 p. H ).

Abendbörfe fest.

Die Stimmung an der Abendbörse blieb f e ft, wobei w"n auf dir weitere Entspannung der außenpolitischen Situation im Zusammenhang mit

den deutschfreundlichen Ausführungen Hender­sons hinwies. von der Kundschaft lagen in kleinem Umfange ftauforbers vor, so daß bei rela­tiv lebhaftem Geschäft die Berliner Schlußkurse zumindest gut behauptet waren, im größten Teil aber um durchschnitlich 0,50 o. H. überschritten wurden. Auch der Rentenmarkl behielt feste Ver­anlagung, von Rcichsanleihen zog Altbesitz um 17,50 und Neubesitz um 10 Pf. an. Späte Reichs­schuldbuchforderungen lagen zu 92 o. H. gut be­hauptet. Stahlverein-Bonds setzten zunächst 0,25 p. H. unter Berlin ein, waren aber später mit 62 o. H gesucht. Im Verlause ergaben sich bei ziemlich lebhaftem Geschäft weitere Rursfteigerun- gen um 0,50 bis 1 o. H., so bei IG Farben, Metallgesellschaft, Zellstoff Waldhof sowie einigen Elektro- und Montanaktien. Pfandbriefe waren ge­fragt unb etwa 0,25 v. H. höher. Altbesitz 90,90, Neubesitz 16,75 bis 16,80, Gelsenkirchen 55, Zar­pener 85,75 bis 86,50, Phönix 43,40 bis 43.50, Rheinstahl 85, AEG 24,25, Bekula 118,13, Deutsche Erdöl 102, Licht ft Kraft 100, IG. Farben 122.75 bis 123,50, Gesturei 84,65, Metallgesellschast 60, Schuckert 97,50, Zellstoff Walbhof 47 bis 47,50.

Hindermarkt in (Hießen.

Auf dem gestrigen Rindec-Nutzviehmarkt in Gie­ßen standen 504 Stück Großvieh, 159 Fresser und 109 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milch­kühe oder hochtragende Kühe 1 Qualität 270 bis 370 RM., 2. Qualität 180 bis 220, 3. Qualität 100 bis 150. b) Schlachtkühe a) 100 bis 230, b) 40 bis 100. c) Rinder Ve- bis "/'jährig 50 bis 100,/«- bis zweijährig 70 bis 140, tragend 150 bis 280. d) Kälber, das Pfund Lebendgewicht 15 bis 25 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlavf schlep­pend. Nächster Markt: 9. Januar 1934.

Lchwciitcmarkt in Lich.

Cid), 12. Dez. Auf dem gestrigen Schweine- markt waren 74 Ferkel aufgetrieben. Bel schlep­pendem Handel wurden bezahlt: für Ferkel bis zu 6 Wochen 10 RM, bis zu 8 Wochen alte 12 RM. und bis zu 10 Wochen alte 14 RM Auf dem Krämermarkt wurden nur recht mäßige Umsätze erzielt.

Mannheimer Pichmartt.

Mannheim, 12. Dez. Auftrieb: 138 Ochsen, 120 Bullen, 360 Kühe, 302 Färsen, 702 Kälber, 31 Schafe, 199 Schweine, 116 Arbeitspferde und 45 Scylachtpfevde. Es kosteten. Ochsen: oollfleischige, ausgemäftete höchsten Schlachtwerts (jüngere) 30 bis 32 Mark, (ältere) 23 bis 25, sonstige vollfleischige 26 bis 29, fleischige 23 bis 25; Bullen: längere, voll­fleischige höchsten Schlachtwerts 28 bis 30, sonstige oollfleischige ober ausgemästete 24 bis 27, fleischige 22 bis 24; Kühe: jüngere, oollfleischige höchsten Schlachtwerts 26 bis 29, sonstige oollfleischige oder ausgemästete 22 bis 25, fleischige 17 bis 20, gering genährte 11 bis 16; Färsen: oollfleischige, ausge - mästete höchsten Schlachtwerts 30 bis 33, vollflei­schige 26 bis 29, fleischige 23 bis 25; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 39 bis 42, mittlere Mast unb Saugkälber 35 bis 38, geringere Saugkälber 28 bis 34, geringe Kälber 22 bis 27; Schafe: beste Schafe 22 bis 27; Schweine: oollfleischige von 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 50 bis 53, von 200 bis 240 Pfund 49 bis 53, von 160 bis 200 Pfund 46 bis 51; Arbeitspferde das Stück 300 bis 900, Schlachtpferde, das Stück 25 bis 120 Mark. Marktverlauf: Großvieh mittel, geräumt, Kälber lebhaft, geräumt; Schweine mittel, beste Ware ge­sucht; Arbeitspferde ruhig, Schlachtpferde mittel.

Mainzer Lchlachtvichntartt.

Mainz, 12. Dez. Auftrieb: 25 Ochsen, 9 Bullen. 587 Kühe ober Färsen uirb 277 Kalber Preis für 50 kg Lebendgewicht in RM : Ochsen al) 29 bis 32, b2) 24 bis 27; Bullen c) 19 bis 25; Kühe a) 23 bis 27. b) 18 bis 22, c) 13 bis 17; Färsen a) 22 bis 32; Kälber c) 25 bis 37, d) 20 bis 25. Marktverkauf: Großvieh ruhig, Ueberftanb; Kälber ruhig, langsam geräumt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H

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